Schweiz
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Grüne machen nach Hitzesommer Druck für mehr Klimaschutz



ZUR MELDUNG, DASS ADELE THORENS IHR AMT ALS CO-PRAESIDENTIN DER GRUENEN ABGIBT UND ALLES AUF EINE ALLEIN-PRAESIDENTSCHAFT VON REGULA RYTZ HINDEUTE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 13. DEZEMBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Regula Rytz, links, Nationalraetin Greuene Bern und Co-Praesidentin der Gruenen Partei der Schweiz, hoert die Rede von Parteikollegin Adele Thorens, rechts, Nationalraetin Greuene Waadt und Co-Praesidentin der Gruenen Partei der Schweiz, waehrend der Delegiertenversammlung der Gruenen Partei der Schweiz im Restaurant Sternen im Quartier Buempliz in Bern, am Samstag, 7. November 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Bild: KEYSTONE

Nach dem Hitzesommer 2018 soll die Schweiz im Klimaschutz endlich vorwärts machen: Die Delegierten der Grünen haben an ihrer Versammlung am Samstag in Zug deshalb eine Resolution für konkrete Klimaschutzmassnahmen verabschiedet..

Der Hitzesommer 2018 habe gezeigt: Der Klimawandel verändere die Schweiz und stelle auch hierzulande eine direkte Bedrohung dar, heisst es in einer Mitteilung. In einer Resolution beschlossen die Grünen Massnahmen, um den Klimaschutz in der Schweiz konsequent voranzutreiben.

«Klimaschutz ist für uns keine Mode», sagte Parteipräsidentin Regula Rytz. «Klimaschutz ist bei uns Programm. Die Politik muss verbindliche Rahmenbedingungen für den Sprung in das nachfossile Zeitalter setzen», betonte die Berner Nationalrätin.

Klima-Zehnräppler auf Treibstoffe

Die Resolution beinhaltet vier Forderungen zur Weiterentwicklung der Schweizer Klimapolitik: den Ausstieg aus allen fossilen Energieträgern bis 2050, einen Investitionsstopp in fossile Energien, eine Flugticket-Abgabe und eine verursachergerechte Finanzierung der Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel durch einen Klima-Zehnräppler auf Treibstoffe.

Die Delegierten der Grünen beschlossen zudem an ihrer Versammlung am Samstag die Ja-Parolen zu ihrer eigenen «Fair Food»-Initiative, zum Bundesbeschluss Velo und zur Initiative «für Ernährungssouveränität». Zudem beschlossen sie, die Volksinitiative «Krankenversicherung. Für die Organisationsfreiheit der Kantone» zu unterstützen. (sda)

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16
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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dding (@ sahra) 26.08.2018 14:13
    Highlight Highlight Regula Ritz ist woh so etwas wie die Strafe Gottes für all jene, welche die Moralisten längst durchsachaut haben.
  • kafifertig 26.08.2018 11:09
    Highlight Highlight Ein Sommer macht noch kein Klima.
    Die Grünen verstehen nichts von der Umwelt.

    Ha, ha!
  • Quacksalber 26.08.2018 07:09
    Highlight Highlight An den Kommentaren leicht erkennbar: jemand will dem Auto schaden, wo das doch wichtiger ist als das Klima
  • Flughund 25.08.2018 22:25
    Highlight Highlight welch Glück dieser trockene Sommer für die Grünen da kann man sich endlich wieder mal mit einem Umweltthema ins Spiel bringen.



  • inmi 25.08.2018 20:55
    Highlight Highlight Die Grünen wollen aus der Kernenergie aussteigen. Das ist DIE CO2 arme Energiequelle. Den Grünen ist der Klimawandel völlig egal. Was für eine unglaubwürdige lächerliche Partei.
    • x4253 26.08.2018 11:16
      Highlight Highlight https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/ist-atomstrom-wirklich-co2-frei
  • Mova 25.08.2018 19:49
    Highlight Highlight Bevor wir hier weiterdiskutieren, will ich den Nachweis der Grünen sehen, alles was sie konsumieren wurde durch sie selber angepflanzt und konsumiert. Sie kaufen jeden Tag zu ihrem Geschäft, benutzen kein Velo, öV oder sonstiges Bewegungsmittel, ausser Ihre Schuhe.
  • IMaki 25.08.2018 19:37
    Highlight Highlight Hätte es des letzten Beweises für die Entbehrlichkeit der Grünen bedurft, dann läge er jetzt vor. Nicht nur hat man sich seit beinahe 40 Jahren um jede relevante Frage herumgedrückt, wie denn diese von einem Konsumexzess zum anderen torkelnde Gesellschaft fundamental umgebaut werden soll; jetzt, wo der letzte Idiot in seinem tief gelegten BMW sieht, dass wir frontal in die Wand fahren mit unserem Wachstumsdogma, legt man auf, was längst schon freisinnige Rohrkrepierer waren: Ablass. Das Problem wird monetarisiert, der Vollgaskurs wird nicht gebremst. Schreibt ein Gründer der Grünen.
    • Gender Bender 26.08.2018 02:40
      Highlight Highlight @IMaki: Bravo!
  • Toerpe Zwerg 25.08.2018 19:18
    Highlight Highlight Welche Bedrohung?
  • simiimi 25.08.2018 18:22
    Highlight Highlight Haben die Grünen wirklich das Gefühl, dass sich etwas ändert wird, wenn wir uns in der Schweiz mittels neuen Abgaben nur genügend selbst geisseln? Erinnert mich stark an Gebete im Mittelalter, die sollten damals ja auch alles richten.
    • bokl 25.08.2018 19:02
      Highlight Highlight @simiimi
      Die perfekte Ausrede nichts zu tun, gell? Es spielt keine Rolle, wie gross die Auswirkungen weltweit sind. Es geht ums Prinzip und darum ein Vorbild zu sein.

      Es gibt keine Lawine, wenn sich keine Schneeflocke bewegt. Irgendwo braucht es den Anfang.
    • Pasch 25.08.2018 20:05
      Highlight Highlight Jaja Vorbild sein so ein Schwachsinn, als ob es jemanden interessiert. Im Namen der Umwelt die Leute abzocken, dass ist Grüne Politik in der Schweiz. Sollen sie doch nach China, dort gibts genug zutun. Aber dort müsste man evtl. Ehrenamtlich ohne Entgeld etwas unternehmen. Das will dann doch niemand.
    • bokl 25.08.2018 20:21
      Highlight Highlight @Pasch
      Was gibt es denn in China zu tun? Sie wollen nur so sein wie wir...

      Schade, wenn dein Verhalten niemanden interessiert. Ich erlebe das ganz anders. Mein Verhalten - z.b. pendeln >15km per Velo - erwirkt Reaktionen. Der eigene 0815-Trott wird hinterfragt. So kann es weitergehen.
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