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Blick auf eine Baustelle der Firman Bezzola Denoth und Foffa Conrad, am Donnerstag, 26. April 2018, in Scuol. Wie die Wettbewerbskommission WEKO mitteilt, buesst sie sieben Bauunternehmen im Unterengadin mit total 7,5 Millionen Franken wegen Kartellabsprachen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Swisscom bleibt vom Bündner Bauskandal nicht verschont. Gegenwärtig wird geklärt, in welchem Ausmass Schäden entstanden sind. Bild: KEYSTONE

Auch die Swisscom wurde vom Bündner Baukartell aufs Kreuz gelegt



Baufirmen im Unterengadin und im Münstertal haben über Jahre  Preise abgesprochen. Der Skandal kam ans Licht, als sich Whistleblower Adam Quadroni an die Behörden wandte. Die Wettbewerbskommission (Weko) verhängte Bussen in der Höhe von 7,5 Millionen Franken.

Wie Schweizer Radio und Fernsehen in der Sendung «10vor10» berichtet, gehört die Swisscom auch zu den Opfern des Bauskandals. Gemäss der Weko bezahlte das Telekommunikationsunternehmen bis zu 45% zu viel für Bauarbeiten von Kabelleitungen. Preisabsprachen gab es auch bei Rahmenverträgen der Swisscom, die jährlich 200'000 Franken einbrachten.

Gegenwärtig klärt die Swisscom, in welchem Ausmass Schäden entstanden sind. «Wir sind zurzeit daran, möglichen Schaden, der Swisscom durch die Submissionsabreden entstanden sein könnte, zu prüfen. Gegebenenfalls werden danach die notwendigen, auch rechtlichen Schritte eingeleitet», zitiert «10vor10».

Fest steht, dass sich vor allem die Unternehmen Foffa Conrad und Bezzola Denoth Aufträge des Telekommunikationsunternehmen ergatterten. Die beiden Baufirmen sind mittlerweile Teil der gleichen Baugruppe. Mit dem Verweis auf die schwierige wirtschaftliche Lage, wurde gegen die von der Weko erhängte Busse von mehr als 5 Millionen Franken Einsprache erhoben.

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