Schweiz
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Wolf in Graubünden illegal mit Schrotflinte getötet – dem Schützen droht ein Jahr Knast



Unbekannte haben im Kanton Graubünden einen etwa einjährigen Wolf mit Schrot geschossen. Danach wurde der Kadaver unter einer Strassenbrücke auf Gemeindegebiet von Sils im Domleschg entsorgt.

Bild

Beim aufgefundenen Tier handelt es sich aufgrund der bisherigen Erkenntnisse um einen im Jahre 2015 geborenen, männlichen Jungwolf.
Bild: Amt für Jagd und Fischerei Graubünden

Bei dem am Dienstag von Waldarbeitern entdeckten Tier handle es sich aufgrund bisheriger Erkenntnisse um einen im Jahre 2015 geborenen, männlichen Jungwolf, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Donnerstag mit.

Nicht an der Fundstelle getötet

Der Kadaver wurde für eine genaue Untersuchung und für die Abklärung der Todesursache dem Institut für Pathologie der Universität Bern übergeben. Laut den Bündner Jagdbehörden steht fest, dass das Raubtier vor einigen Tagen an den Folgen mehrerer Schüsse mit Schrot starb.

Aufgrund der vorgefunden Situation sei davon auszugehen, dass der Wolf nicht an der Fundstelle geschossen, sondern als Kadaver über den Rand einer Strassenbrücke in ein Tobel geworfen worden sei. Die Jagdbehörden haben bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

Gefängnis bis zu einem Jahr

Es ist bereits der zweite Wolf, der in den vergangenen Tagen illegal getötet worden ist. Bereits am 7. März wurde in Raron VS am Ufer der Rhone ein Wolfskadaver gefunden. Er starb ebenfalls an den Folge einer Schussverletzung, wie die Walliser Staatskanzlei mitteilte.

Beim illegalen Abschuss des Jungwolfes handelt sich um einen Verstoss gegen das eidgenössische Jagdgesetz. Wird der Täter erwischt, muss er mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder mit einer Geldstrafe rechnen, wie es bei der Bündner Staatsanwaltschaft auf Anfrage hiess. Ist der Schütze im Besitz eines Jagdpatentes, kann es ihm entzogen werden. (whr/sda)

Luchse

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Asen 18.03.2016 18:02
    Highlight Highlight @WATSON
    Bitte recherchiert doch mal wie viele Tiere auf den Alpweiden "verloren" gehen in der Schweiz.
    Dies würde vileicht mal die Raubtier Gegner bremsen.
  • Qbandbk 18.03.2016 17:01
    Highlight Highlight dä Typ sötmer ane Wand stelle und au verschüsse...Und die wo für ihn sind zum is abeschike den wüsseds wies isch gjagt z werde
  • Asen 18.03.2016 05:55
    Highlight Highlight was ich nicht verstehe, weshalb die Bauern und die Medien nur immer über die Tiere reden, die von einem Raubtier gerissen wurden aber nicht die, die "verloren" gingen. Dieser Prozentsatz ist nämlich erschreckend hoch
  • huderli 17.03.2016 14:42
  • hereal 17.03.2016 12:48
    Highlight Highlight obwohl ich die probleme der wiederansiedlung des wolfs durchaus sehe,sind das einfach gewissenlose souhüng!!
  • huderli 17.03.2016 12:09
    Highlight Highlight uuuppppssss.....ich meine natürlich der wolf verhindert so die ausbreitung von krankheit und seuche sry 😊
  • BetterTrap 17.03.2016 11:40
    Highlight Highlight Verbundenheit lebten als wir wüssten schon wieso sie das gemacht haben denen muss ich sagen: unsere Vorfahren haben jegliches Jagdwild ausgerottet.Es ist bigot die Jagd damit zu argumentieren, man würde auch Naturschutz und Artenschutz betreiben,dem Wolf aber keinen Platz lässt. Es hat Platz, es hat genügend Wild, der Kanton GR hat in den letzten Jahren sogar zu viel Wild gezählt, trotz Sonderjagd etc.

    @Bevölkerung: Es ist ein Trauerspiel sondergleichen, dass der Bund und die Kantone nicht eher was dagegen unternimmt versteh ich nicht.Der Wolf im Schafspelz sind wir Menschen, niemand anders.
  • BetterTrap 17.03.2016 11:39
    Highlight Highlight euer Verhalten. Ich zitiere einen Bauern aus der Gegend ''Es gibt einfach zu viel Aufwand die Schafe richtig zu schützen, da hab ich keine Zeit dazu''.Bei einem solchen Verhalten müsst ihr euch nicht beklagen.

    @Jäger: In der Grundausbildung wird jedem eingetrichtert wie wichtig es ist Flora und Fauna zu erhalten und Artenschutz zu betreiben etc. Geht der Artenschutz aber nur soweit, dass er sich auf jagdbares Wild ausbreitet? Der Wolf war eigentlich schon immer da, bis ihn unsere Vorfahren ausgerottet haben. & diejenigen welche meinen unsere Vorfahren, welche mehr mit der Natur in.....
  • BetterTrap 17.03.2016 11:36
    Highlight Highlight
    Unglaublich. Ich selbst bin im Kanton GR aufgewachsen, in einem Ort wo es viele Bauern gibt, habe die Jagdprüfung gemacht etc. Deshalb kurz mal ein Statement.

    @Bauern: Es kann nicht sein,dass ihr die Faulheit eure Schafe genügend abzusichern am Wolf auslässt. Ihr seit für jedes Schaf subventioniert, jedes einzelne & für jedes gerissene kriegt ihr nochmal Geld dazu!! (Bsp. 2000.- für ein Zucht-Milchschaf)Beim Kauf eines Herdenschutzhundes kriegt ihr 500.- Starthilfe, jährlich 1000.- Pauschale etc. Der Bund investiert jährlich 43 Millionen in die Schafszucht! Da fehlt jegliche Grundlage für...
    • BetterTrap 17.03.2016 12:26
      Highlight Highlight Subventionen der BLW
      (Bundesamt für Landwirtschaft)

      Art. 10 Sömmerungsbeiträge
      Der Sömmerungsbeitrag wird ausgehend vom festgelegten Normalbesatz berechnet und beträgt:
      a.)
      pro Normalstoss für Schafe, ausgenommen Milchschafe:
      – bei ständiger Behirtung 330 Franken
      – bei Umtriebsweiden 250 Franken
      – bei übrigen Weiden 120 Franken
      b.)
      pro RGVE für gemolkene Kühe, Milchschafe und Milchziegen mit einer Sömmerungsdauer von 56–100 Tagen: 330 Franken;
      c.)
      pro Normalstoss für die anderen RGVE: 330 Franken.

      Bin selbst kein Bauernsohn, musste deshalb auch nachschauen aber ja, pro Schafkopf gibts Geld.
  • Baba 17.03.2016 11:27
    Highlight Highlight Mehr gibt's dazu nicht zu sagen...
    Benutzer Bild
  • huderli 17.03.2016 11:12
    Highlight Highlight @Weltbürger sie wissen schon, das der wolf eine wichtige rolle in unserem ökosystem hat?der wolf sorgt automatisch für einen ausgeglichenen wildbestand, säubert die wälder von kadavern und verhindert so krankheiten und seuchen einzudämmen. das ist der lauf der natur wie es sein sollte. der mensch greift in diese ein ohne zu überlegen welche folgen es haben kann. der wolf tötet um zu überleben, der mensch tötet unter anderem weil ihm diese spezies gerade nicht in den kram passt...und das geht ja wohl überhaupt nicht....
    • stiberium 17.03.2016 13:13
      Highlight Highlight Welche Meinung?
  • stiberium 17.03.2016 11:05
    Highlight Highlight Dieser Mensch unterstützt das Anliegen, den Wolf per Gesetz zum Abschuss freizugeben auch nicht gerade.. haha, gut gemacht!
    • stiberium 17.03.2016 14:04
      Highlight Highlight Ich meine, sollte es evt. vors Volk kommen, dann wirken Bilder von verstümmelten und aufgeschlitzten Wölfen nicht gerade unterstütztend.
  • SVARTGARD 17.03.2016 11:05
    Highlight Highlight Sie werden sich rächen.
    Benutzer Bild
  • amore 17.03.2016 10:55
    Highlight Highlight Wildtiere wie Wölfe, Bären, Tiger und Löwen gehören einfach nicht in unsere stark bewohnten und landwirtschaftlich genutzten Gegenden.
    • stiberium 17.03.2016 11:01
      Highlight Highlight Das haben sich die Wölfe damals auch gedacht als der Mensch kam und sie ausrottete..
    • one0one 17.03.2016 11:08
      Highlight Highlight Hmm dann sollten wir uns ueberlegen wie wir uns dezimieren koennen... Die Tiere waren schliesslich vorher da...
      Und dann stoeren die Bienen, dann irgend ein anderes Tier und irgendwann merkts selbst der letzte Trottel dass alles seinen Nutzen hat...
      Du bist ein ignorantes (Kraftausdruck)!
    • w'ever 17.03.2016 11:15
      Highlight Highlight haha
      das ist jetzt ein witz oder?
      man könnte jetzt diskutieren wer wem dem lebensraum weg nimmt, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob sich das lohnt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Graf 17.03.2016 10:09
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass ein ordentliches Strafverfahren eingeleitet wird..
    sonst wirds im Wallis und Graubünden so weitergehen, Gesetz hin- oder her
  • elivi 17.03.2016 10:08
    Highlight Highlight resultat: Schutz des wolfes ist wichtig
  • TomTayfun 17.03.2016 10:07
    Highlight Highlight Schweinerei und sie werden keine Ruhe geben biss alle wider erschossen sind . . die ewige (Bedrohung) des Menschen der Wolf. Ei Mythos der fest verankert ist, eine Schande.
  • lily.mcbean 17.03.2016 10:00
    Highlight Highlight Was soll das? Woher kommt diese Wut gegen die Wölfe? Am Geld kanns ja nicht liegen, den Bauern wird jedes Tier bezahlt das gerissen wird!
  • MacB 17.03.2016 09:58
    Highlight Highlight So eine Schweinerei. So kann man die Interessen ("wir müssen alle Wölfe schiessen") auch einfach umsetzen.
  • Tschüse Üse 17.03.2016 09:45
    Highlight Highlight Sry aber, wer sowas tut ist ein Monster. Wie der Wolf gelitten haben muss.
    • Fendant Rüpel 17.03.2016 10:26
      Highlight Highlight denkst du das angeknabberte Schafe/ Wildtiere nicht leiden? und bitte nicht falsch verstehen ich befürworte keine Wilderei
    • will.e.wonka 17.03.2016 10:49
      Highlight Highlight ja und? der wolf gehört in die natur und hat ein recht auf seinen lebensraum. angeknabberte wildtiere gehören sind ein naturgesetz, survival of the fittest. gerissene weidtiere sind die schuld des menschen, weil er sie imm lebensraum des wolfs hält.
    • Fendant Rüpel 17.03.2016 11:13
      Highlight Highlight im Lebensraum des Wolfs? Somit gehören Alptiere in den Garten? Ich habe nicht erwähnt das dies nicht Naturgesetz ist sondern lediglich das auch andere Tiere leiden, das Problem am Wolf ist nämlich nicht das er ein Tier reisst um seinen Hunger zu stillen, sondern sein Jagdtrieb d.h. er tötet Tiere und lässt sie anschliessend elendig verenden ohne das er davon isst...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 17.03.2016 09:43
    Highlight Highlight Unglaublich unsere Gesellschaft... Bin Fassungslos wegen solchen Menschen...
    • Denk-mal 18.03.2016 15:08
      Highlight Highlight ...nicht fassungslos sein. Der Mensch ist kein Tier. Man müsste für ihn einen Namen erfinden. Einen besonders schlimmen. Wir sollten mal die Klingonen fragen. Die erfanden das Wort "Beamen" "Fazer" und anderes.

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