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The photo provided by Police Graubuenden shows the wreckage of the old-time propeller plane Ju 52  after it went down went down Saturday Aug, 4 2018 on the Piz Segnas mountain above the Swiss Alpine resort of Flims, striking the mountain's western flank about 2,540 meters (8,330 feet) above sea level.  All 20 people on board were killed, police said Sunday, Aug. 5, 2018.  (Polizei Graubuenden via AP)

Die Absturzstelle an der Westflanke des Piz Segnas bei Flims. Bild: AP/Polizei Graubünden

Die 7 wichtigsten Erkenntnisse zum Flugzeugabsturz der «Tante Ju»

Im Kanton Graubünden ist am Samstagnachmittag ein «Tante Ju»-Flugzeug abgestürzt. Nun gab die Kantonspolizei Graubünden weitere Details zum Absturz in einer Pressekonferenz bekannt. Hier die 7 wichtigsten Fakten.

05.08.18, 15:53 05.08.18, 17:02


Am Samstagnachmittag ist bei Flims GR ein Flugzeug des Typs Ju-52 abgestürzt. Die Kantonspolizei Graubünden und der Betreiber-Verein Ju-Air haben gemeinsam am Sonntagnachmittag informiert. Hier die 7 wichtigsten Erkenntnisse aus der Pressekonferenz:

Absturzstelle auf 2540 Metern Höhe

epa06928457 (FILE) A view on the Piz Segnas and the Atlas (R-back) in Flims, Switzerland, 30 May 2009 (issued 05 August 2018). According to reports, a JU-Air airline Junkers Ju-52 aircraft has crashed on the west side of the Piz Segnas mountain on 04 August. Number of casaulties is yet unknown and rescue mission is underway.  EPA/ARNO BALZARINI

An der Westflanke des Piz Segnas ist die Ju-52 abgestürzt. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Absturzstelle liegt unweit von Flims an der Westflanke des Piz Segnas, auf 2540 Metern, wie die Kantonspolizei Graubünden auf Twitter bekanntgab. Die Unfallstelle wurde während der Nacht bewacht.

Die Räumungsarbeiten dürften laut Daniel Knecht, Leiter der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust), mehrere Tage dauern. Die Ju-52 ist in einem Wandergebiet abgestürzt. Das Gebiet sowie der dazugehörige Pass sind bis auf weiteres gesperrt.

20 Todesopfer

The photo provided by Police Graubuenden shows the wreckage of the old-time propeller plane Ju 52  after it went down went down Saturday Aug, 4 2018 on the Piz Segnas mountain above the Swiss Alpine resort of Flims, striking the mountain's western flank about 2,540 meters (8,330 feet) above sea level.  All 20 people on board were killed, police said Sunday, Aug. 5, 2018.  (Polizei Graubuenden via AP)

Beim Absturz sind alle Insassen ums Leben gekommen. Bild: AP/Polizei Graubünden

Beim Absturz sind alle 20 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Es ist das schwerste Unglück der Schweizer Luftfahrt seit dem Crossair-Absturz im Jahr 2001. Es gebe keinerlei Hoffnungen mehr, jemanden lebend zu bergen, sagte Andreas Tobler, Gesamteinsatzleiter der Kantonspolizei Graubünden, vor den Medien in Flims. «Den Einsatzkräften bot sich ein trauriges Bild.»

Unter den Opfern befinden sich acht Paare und vier Einzelpersonen. Neun Männer und acht Frauen aus den Kantonen Zürich, Thurgau, Luzern, Schwyz, Zug und Waadt sowie ein Ehepaar mit einem Sohn aus Niederösterreich wurden beim Absturz tödlich verletzt. Dazu kommen drei Besatzungsmitglieder. Die Opfer waren zwischen 42 und 84 Jahre alt.

«Er hatte 943 Flugstunden mit dieser Maschine und war damit einer der erfahrensten im Team.»

Kurt Waldmeier, CEO der Ju-Air

Erfahrene Piloten

Laut Kurt Waldmeier, CEO der vom Absturz betroffenen Fluggesellschaft Ju-Air, waren die zwei Piloten an Bord der Maschine äusserst erfahren. Er könne sich nicht erklären, wie es zum Unglück gekommen sei.

Laut Waldmeier würden alle drei «Tante Ju»-Maschinen «ausschliesslich durch sehr erfahrene Berufspiloten geflogen und durch Profis gewartet». Beide Kapitäne an Bord der Unglücksmaschine hätten über dreissig Jahre Erfahrung als Linienpiloten bei der Swissair und der Swiss verfügt. Fast so lange seien beide ebenfalls als Militärpiloten tätig gewesen.

Der 62-jährige Pilot ist laut dem Ju-Air-Chef seit 2004 regelmässig den Flugzeugtyp Ju-52 geflogen. «Er hatte 943 Flugstunden mit dieser Maschine und war damit einer der erfahrensten im Team.» Auch sein 63-jähriger Kollege im Cockpit sei seit Jahren mit der «Tante Ju» unterwegs gewesen.

Ju-Air stellt Flugbetrieb ein

epa06928884 CEO JU-AIR Kurt Waldmeier speaks at a media conference on the plane crash in Flims, Switzerland, 05 August 2018. A Junkers JU-52 aircraft of the JU-AIR crashed on 04 August 2018 at Piz Segnas above Flims, Switzerland, on its way from Locarno to Duebendorf. Authorities say all 20 people on-board died.  EPA/MELANIE DUCHENE

Ju-Air-CEO Kurt Waldmeier bei der Pressekonferenz am Sonntagnachmittag in Flims. Bild: EPA/KEYSTONE

Die Ju-Air hat ihren Flugbetrieb bis auf Weiteres eingestellt. Auf ihrer Internetseite schrieb der Verein: «Das Team der Ju-Air ist tieftraurig und denkt an die Passagiere, die Crew und Familien und Freunde der Verunglückten.» Die Kantonspolizei Graubünden habe für Angehörige eine Hotline eingerichtet.

Kurt Waldmeier bezeichnete den gestrigen Tag als «schwierigsten und schwärzesten in der Geschichte der 36-jährigen Ju-Air». Niemand habe ein grösseres Interesse an der Aufklärung des Absturzes als die Fluggesellschaft. «Wir unterstützen die Behörden nach all unseren Kräften.»

Die Ju-52 waren 1983 von der Luftwaffe ausgemustert worden. Damals übernahm der Verein Ju-Air drei Maschinen. Mit dem Absturz vom Samstag sind nur noch zwei Maschinen übrig. 

Gerade wegen ihres fortgeschrittenen Alters müssten die Ju-52-Maschinen strengen Sicherheitsstandards genügen. Die letzte Kontrolle habe im Juli stattgefunden, die letzte Jahresüberholung sei im vergangenen Winter über die Bühne gegangen. «Uns waren keine technischen Probleme bekannt», sagte Waldmeier. Der Hinflug von Dübendorf ZH nach Locarno TI vom Freitag sei ebenfalls problemlos und ohne Vorkommnisse durchgeführt worden.

Absturz der «Tante Ju» bei Flims:

Die Entscheidung, ob, wie und wann der Flugbetrieb mit den Oldtimer-Flugzeugen wieder aufgenommen werden könne, hänge von den Ergebnissen der Untersuchungen ab, hiess es. 

Erster Absturz einer «privaten» Ju-52

Es ist der erste Absturz einer «Tante Ju»-Maschine, seit der Verein die Flugzeuge 1983 übernommen hat. «Auch ältere Flugzeuge können, wenn sie gut gewartet werden, sicher betrieben werden», sagte Sust-Leiter Knecht am Sonntag vor den Medien. Die Ju sei alle 35 Stunden gewartet worden, zuletzt im Juli, hiess es dazu am Sonntag vonseiten der Ju-Air.

Dies bestätigte gestern auch der Aviatik-Experte und ehemalige Pilot Max Ungricht gegenüber watson: «Das Flugzeug gilt als sicheres und zuverlässiges Modell.»

Keine technischen Aufzeichnungen

ARCHIV -- ZUM ABSTURZ EINER JU-52 DER JU-AIR AM SAMSTAG, 4. AUGUST 2018 IM KANTON GRAUBUENDEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Fliegende Junkers Ju 52 mit Schweizer Zulassung, undatierte Aufnahme. Die Junkers Ju 52 (Spitzname: Tante Ju) ist ein Flugzeugtyp des deutschen Flugzeugbauers Junkers. Das heute als Ju 52 bekannte Flugzeug ist die dreimotorige Ausfuehrung Junkers Ju 52/3m aus dem Jahr 1932, die aus dem einmotorigen Modell Ju 52/1m hervorging.  (KEYSTONE/str)

Das Flugzeug Ju-52 verfügt über keine Blackbox. Bild: KEYSTONE

Weil das Oldtimerflugzeug über keine absturzresistenten Aufzeichnungsgeräte verfüge und über dem Absturzgebiet wenige Radaraufzeichnungen gemacht würden, seien die Untersuchungen komplex. «Wir werden einige Tage vor Ort arbeiten», sagte Knecht.

«Es gab keine Fremdeinwirkung von aussen.»

Sust-Leiter Daniel Knecht

Allerdings kann sich die Flugunfalluntersuchung auf die Aussagen mehrerer Augenzeugen stützen, wie Andreas Tobler von der Kantonspolizei Graubünden sagte. Inhaltlich nahm er zu den Beobachtungen, welche die Zeugen des Absturzes gemacht hatten, keine Stellung.

Obwohl die Absturzursache noch nicht klar ist, lässt die Analyse der Unfallstelle bereits einige Schlussfolgerungen zu. «Das Flugzeug ist nahezu senkrecht und mit relativ hoher Geschwindigkeit auf den Boden geprallt», sagte Knecht.

Der Grund dafür müsse noch ermittelt werden. Ausgeschlossen werden könne zum jetzigen Zeitpunkt eine Kollision mit einem Hindernis, Kabel oder einem anderen Fluggerät. «Es gab keine Fremdeinwirkung von aussen.»

Zudem sei das Flugzeug vor dem Absturz nicht auseinandergefallen und habe auch keine Teile verloren vor dem Unfall. Ansonsten sei nichts auszuschliessen, sagte Knecht. «Wir ermitteln in alle Richtungen.» 

Der Einfluss der Hitze

Ob der Absturz mit der momentanen Hitzewelle zusammenhängt, ist bisher noch unklar. Weder Sust-Leiter Knecht noch Ju-Air-CEO Waldmeier wollten einen Zusammenhang ausschliessen.

«Ich kenne den Flugweg und die genauen Umstände der beiden Abstürze nicht, aber bei diesen aussergewöhnlich hohen Temperaturen ist ein Zusammenhang nicht auszuschliessen. Die Flugzeuge haben bei solchen Bedingungen deutlich weniger Auftrieb, die Leistung der Motoren nimmt ab und auch der Pilot ist bei Hitze härteren Bedingungen ausgesetzt», sagte Aviatik-Experte Ungricht gestern zu watson.

Ein Helikopter transportiert Loeschwasser um den Brandherd nach einem Kleinflugzeugabsturz am Lopper in Hergiswil im Kanton Nidwalden zu loeschen, am Samstag 4. August 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Am Samstagmorgen kam es bereits in Nidwalden zu einem Absturz eines Kleinflugzeuges. Bild: KEYSTONE

«Meine Erfahrung ist, dass in der Privatfliegerei die hohen Temperaturunterschiede eher unterschätzt und vernachlässigt werden», so Ungricht weiter. Tatsächlich scheinen sich die Flugzeugabstürze während dieser Hitzeperiode zu häufen: Bereits letzte Woche ist ein Kleinflugzeug über dem Mont-Durand-Gletscher im Wallis abgestürzt. Der Pilot und drei Passagiere kamen ums Leben.

Und auch am Samstagmorgen ist bereits in Nidwalden ein Kleinflugzeug abgestürzt. Die vierköpfige Familie mit zwei Kindern ist dabei ums Leben gekommen. (leo/sda/dpa)

Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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36
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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Argovicus 06.08.2018 12:46
    Highlight Dies war dieselbe Maschine welche 1987 in Koblenz-Winningen eine Bruchlandung machte.
    Flugunfälle passieren immer wieder, es ist ein Risiko das man eingeht. Trotzdem ist es schrecklich traurig wenn es passiert, warum gerade jetzt. Die Passagiere haben sich auf einen schönen, unvergesslichen Flug gefreut.
    Mein tiefstes Mitgefühl für alle Angehörigen die nun für die Ewigkeit liebe Menschen vermissen müssen.
    1 2 Melden
  • Juliet Bravo 06.08.2018 02:01
    Highlight In Trauer um die Opfer, Angehörigen und Kollegen.




    12 2 Melden
  • DocM 05.08.2018 21:25
    Highlight Mein aufrichtiges Beileid an alle Betroffenen.

    Doch der Grossteil der aufgezählten Punkte sind m.E. keine Erkenntnisse sondern einfache Gegebenheiten. Der Strömungsabfall ist ein Punkt welchem Beachtung geschenkt werden muss, ein weiterer nicht erwähnter ist, dass die Motoren der JU-52 leistungsreduziert sind, damit sie nicht so laut sind (ersichtlich auf der Seite des Organisators). Meine Hypothese ist, ein Steigflug wäre aufgrund der reduzierten Luftdichte (Wärme) möglich gewesen, aber aufgrund der reduzierten Motorenleistung verhindert, somit...
    14 21 Melden
    • Miikee 05.08.2018 22:11
      Highlight Ich warte mal auf Fakten, alles andere ist Spekulationen. Es könnte dieses und jenes gewesen sein (Strömungsabriss, Material, Pilotenfehler, usw. usw.)
      24 2 Melden
  • Mangi 05.08.2018 21:17
    Highlight Was hat sich im inneren der Tante wohl abgespielt???
    5 56 Melden
    • Tiburon 05.08.2018 23:52
      Highlight Fals es ein Strömungsabriss war und die Passagiere nicht angeschnallt waren, sind wahrscheinlich alle nach Vorne gepurzelt. Durch diese Gewichtsverlagerung wurde es wiederum unmöglich die Nase hoch zu ziehen.
      4 10 Melden
  • Fischra 05.08.2018 20:47
    Highlight Mein Herzliches Beileid allen Angehörigen der Opfer. Aus etwas so tollen ist eine Tragödie geworden. Irgendwie kaum zu glauben. Die Frage ist das „warum?“ nichts hat gebrannt. Wurde das Tanken vergessen oder war es ein Strömungsabriss. Hoffen wir auf Klärung damit sowas nicht nochmal passiert
    9 9 Melden
    • ghawdex 06.08.2018 00:10
      Highlight Nicht immer muss alles im Hollywood Stil Enden. Auch bei den schlimmsten Autounfällen gibt es nicht Reihenweise einen Feuerball.
      6 1 Melden
  • bärn 05.08.2018 20:35
    Highlight ...bei aller tragik des unglücks verstehe ich nicht dass es offensichtlich möglich ist, in der ch kommerzielle flüge anzubieten ohne dass minimalste anforderungen bezüglich radar, blackbox bestehen. ich habe keine ahnung von aviatik und deren vorschriften, aber auf meiner flightradarapp sehe ich mitunter sogar heissluftballone....
    mein beileid den angehörigen und betroffenen
    13 62 Melden
    • ghawdex 06.08.2018 00:19
      Highlight bärn du vermischst da wohl unterschiedliche Dinge mit dem Begriff Radar. Die HB-HOT war auf dem Radar sichtbar, sogar auf dem kostenlosen für jeden zugänglichen Flightradar, da das Flugzeug einen Transponder hatte.
      12 1 Melden
    • bärn 06.08.2018 02:34
      Highlight @triple... genau aufgrund der tragik finde ich klugscheissern ziemlich daneben. solche mittel würden spekulationen mindestens mindern, behörden helfen die mögliche ursache zu finden, vielleicht zukünftige ereignisse zu verhindern und nicht zuletzt vielleicht angehörigen das "wieso" begreifbarer zu machen....
      2 15 Melden
    • jetways 06.08.2018 08:12
      Highlight Der Unterschied hier liegt darin, dass das Flugzeug über einen transponder verfügt hat, aber keine Black Box oder Voice Recorder an Bord hatte. Somit ist die Ursache extrem schwierig nachzuvollziehen. Falls die Aussagen stimmen, dass das Flugzeug senkkrecht in den Boden flog, dann ist wohlmöglich ein schwerwiegender Vorfall an Bord passiert. Ein Strömungsabriss denke ich weniger. Hört sich mehr nach einem Steuerklappen defekt oder sowas in dieser Richtung an. Aber eben, spekulieren bringt nichts, warten wir ab auf die Ergebnisse. Herzliches Beileid.
      1 1 Melden
    • 7immi 08.08.2018 13:11
      Highlight betreffend blackbox: in den geltenden gesetzesartikeln (ICAO gewerbliche Fliegerei: Annex 6 Teil 1, 6.3.1.2; nicht-gewerblich: Annex 6 Teil 2, 3.6.3.4) ist klar vorgeschrieben, dass nicht turbinengetriebene Flugzeuge die unter 5.7t maximale Abflugmasse liegen und vor 1989/2005 zugelassen wurden keine entsprechende gerätschaften mitführen müssen. abgesehen davon wäre da noch ein problem der fehlenden schnittstellen. man müsste zig sensoren verbauen, was ziemlich kompliziert wäre.
      1 0 Melden
  • Yotanke 05.08.2018 20:15
    Highlight und jetzt werden dann die nächsten zwei, drei tage angebliche aviatik-experten alle möglichen spekulationen zum besten geben. der boulevard wird alles dran setzten die ersten bilder der opfer und angehörigen zu publizieren. auf die privatsphäre der opfer und angehörigen wird von seiten der medien nicht rücksicht genommen. nach jedem tragischen vorfall das gleiche programm. da wird mir jeweils speiübel.
    69 20 Melden
    • Fairness_3 06.08.2018 00:37
      Highlight Ich habe in einem einzigen Medium Bilder vom Opfern gesehen. Die Gesichter wurden aber unkenntlich gemacht. Warum verallgemeinern Sie einfach „die“ Medien?
      4 7 Melden
    • Vincent2255 06.08.2018 00:46
      Highlight Danke sehr Yotanke. Dachte dies stört nur mich so extrem. Dann noch die falschen, geänderten Namen. Das sich watson nicht auf dieses Niveau runterlässt schätze ich sehr.
      3 5 Melden
    • Yotanke 06.08.2018 11:26
      Highlight @Fairness_3: es geht mir nicht um die Bilder der Leichen. Es geht um Bilder der Personen, die jetzt verstorben sind. Also Passfotos oder Fotos von "vor dem Unfall". Der Blick fängt schon damit an...
      2 1 Melden
  • Maschinist460 05.08.2018 20:05
    Highlight DANKE Watson für die sachliche und neutrale Berichterstattung. Im Gegensatz zu den sensationsgeilen Gratismedien mit ihren Dutzenden Leserreportern und in den Kommentarspalten der jeweiligen Medien könnte man meinen, jeder hätte einmal bei der SUST gearbeitet oder sei dazu qualifiziert, sein Urteil abzugeben...schlimm....
    90 9 Melden
  • CasRas 05.08.2018 20:04
    Highlight Übrigens auch auf einer Webcam (einigermassen) gut zu sehen (Richtung Norden ausrichten):
    https://laax.roundshot.com/mutta-rodunda/

    Am Samstag um 16:50 sieht es noch aus wie immer (wobei 16:40 aufgrund einer Wolke bessere Sicht bietet), um 17:00 ist plötzlich ein schwarzer Punkt da.
    4 2 Melden
  • thwinter 05.08.2018 19:41
    Highlight Swiss Air Force all day hard at work
    10 16 Melden
  • kafifertig 05.08.2018 18:34
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.08.2018 22:21
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • nass 05.08.2018 17:40
    Highlight Interessant wäre noch zu wissen was dieser Unfall für Folgen für den Flugplatz Dübendorf hat....Da kracht eine Maschine senkrecht vom Himmel, zum Glück nicht im An-oder Abflug von Dübendorf denn dann häts wohl noch mehr Tote gegeben...
    14 268 Melden
    • Anded 05.08.2018 18:47
      Highlight Kloten liegt ja zum Glück fernab von jeglicher Zvilisation.
      30 2 Melden
    • flying kid 05.08.2018 18:47
      Highlight Ähh was? Hier gibt es null Zusammenhang.
      33 2 Melden
    • Saraina 05.08.2018 21:47
      Highlight In Dübendorf wird seit Jahren gestartet und gelandet, wie in Kloten auch. Wieso soll ein Absturz, der mit dem Start- oder Landemanöver nicht das geringste zu tun hat, Folgen für einen Flugplatz haben?
      41 1 Melden
    • Triple 05.08.2018 22:33
      Highlight Gibt halt Menschen, die haben nie gelernt einfach mal ruhig zu sein.
      23 5 Melden
  • salamandre 05.08.2018 16:27
    Highlight ...und weil der Mensch immer nach Antworten sucht, wird das mit der Oldtimer Fliegerei wohl hier und jetzt komplizierter, wenn nicht ganz unmöglich.
    Mein aufrichtiges und herzliches Beileid allen betroffenen Familien!
    144 26 Melden
    • Loeffel 05.08.2018 20:25
      Highlight Zurecht wird es komplizieter. Es ist sinnvoll, mit einem Haufen Blechschrott Leute „zum spass“ rumzufliegen?
      11 74 Melden
    • Neruda 05.08.2018 22:28
      Highlight Die Tante Ju war 79 Jahre lang zuverlässig im Einsatz. Ein Haufen Blechschrott ist vieleicht dein Opel. Nicht alles Alte ist schlecht, man muss nicht immer alles wegwerfen, auch wenn dass heute als normal gilt.
      54 3 Melden
  • coronado71 05.08.2018 16:20
    Highlight Der Satz: "Die Ju sei alle 35 Stunden gewartet worden, zuletzt im Juli" ist vielleicht etwas missverständlich formuliert. Sind da nicht vielleicht Flug- bzw. Betriebsstunden gemeint ("A-Check", abhängig vom Flugzeugtyp/Auflagen BAZL), oder dass am Flieger alle 35 Stunden etwas gemacht wird (im Sinne von 1 1/2 Tagen)? Der Juli ist jetzt doch schon etwas länger als 35 Stunden her...
    27 176 Melden
    • Demo78 05.08.2018 17:38
      Highlight Es sind Flugstunden gemeint.
      Bei Kleinflugzeugen ist der Intervall alle 50 Stunden, sprich die JU wurde regelmässiger gewartet.
      175 2 Melden
    • Gartehäx 05.08.2018 18:36
      Highlight Man kann sich aber auch wirklich begriffsstutzig anstellen🙈 Hauptsache, einen wesentlichen Beitrag zu dieser traurigen Geschichte geleistet zu haben...
      38 7 Melden
    • coronado71 05.08.2018 18:52
      Highlight Das kapieren aber vielleicht nicht alle LeserInnen so.
      5 19 Melden
    • 7immi 05.08.2018 19:29
      Highlight ja, es sind flugstunden. was allerdings nicht gesagt wurde: es werden auch kontrollen durchgeführt neben den wartungsintervallen. so findet jeden flugtag die kontrolle nach öllecks statt, es wird kondenswasser aus den tanks gelassen, fahrwerk, ruder und anlenkungen werden auf ihre funktion geprüft. ausserdem wird während dem runup der motor mit den wichtigsten teilen auf funktion überprüft. probleme im zündsystem, vergaser, vergaservorwärmung, gemischverstellung und propellerverstellung fallen so sofort auf. es wird also so einiges täglich geprüft.
      29 1 Melden
    • balzercomp 05.08.2018 21:46
      Highlight Laut der Aussage in der PK hatte die Maschine 5 Flugstunden seit der letzten Wartung. Ich nehme an, bis zum Abflug in Dübendorf.
      8 1 Melden

«Tante Ju»-Flugzeug abgestürzt ++ Flugbetrieb eingestellt ++ Opferzahl unbekannt

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Mittlerweile wurde bekannt, dass es sich bei der Unglücksmaschine am Piz Segnas um die JU52 HB-HOT der JU-AIR handelt. Zum Absturz der sogenannten «Tante Ju» wollen die Behörden …

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