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Wieder zwei Wölfe in Graubünden von Zügen überfahren

21.01.2021, 10:21
Bild: keystone

Im Kanton Graubünden sind am vergangenen Wochenende erneut zwei Wölfe von Zügen überfahren und getötet worden. Beides waren Jungtiere.

In der Rheinschlucht bei Valendas starb am frühen Samstagmorgen ein Jungwolf beim Zusammenstoss mit einem Zug der Rhätischen Bahn. Die Wildhut geht davon aus, dass das Tier zum Ringelspitz-Rudel gehörte.

Ein weiteres Jungtier kam im Albulatal ums Leben, bei einer Kollision mit dem Zug zwischen Alvaneu Bad und Filisur. Dieses Tier war vermutlich Mitglied des Muchetta-Rudels. Die Kadaver würden nun in Bern am Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin untersucht, schrieb das Bündner Amt für Jagd und Fischerei.

Wölfin von Artgenossen getötet

Laut Auskunft beim Amt kamen in Graubünden diesen Winter, seit Ende November letzten Jahres, in Graubünden neun Wölfe ums Leben. Acht Tiere gerieten entweder unter einen Zug oder unter ein Auto.

Eine erwachsene Wölfin wurde vermutlich von Artgenossen getötet. Deren Kadaver wurde in der ersten Januarwoche in Pigniu im Bündner Oberland entdeckt. Das Tier wies Bissspuren am Hals und am Schwanz auf. Mutmasslich wurde es von Ringelspitz-Rudel getötet. (sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Rethinking
21.01.2021 12:52registriert Oktober 2018
Weil das Jagdgesetzt abgelehnt wurde überfahren die Bündner die Wölfe nun einfach mit dem Zug... 🤣
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Cucina
21.01.2021 11:05registriert August 2016
Züge abknallen und gut ist..
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