Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Telefonbetrüger ergaunerten 20 Goldbarren in St.Moritz, doch danach hatten sie Pech



Eine 83-Jährige mit Wohnsitz in St.Moritz erhielt im Juni mehrere Anrufe aus Deutschland, bei welchen sich ein Mann als deutscher Polizist ausgab. Das Vermögen der Frau sei in Gefahr und er könne Vermögenswerte sicher für sie aufbewahren. Die Frau ging darauf ein und vereinbarte eine Übergabe von Gold.

Mitte Juni sind am Grenzübergang in Castasegna drei Autoinsassen kontrolliert worden. Sie transportierten zuvor in St. Moritz betrügerisch erhaltene Goldbarren.

Eine 83-Jährige mit Wohnsitz in St. Moritz erhielt mehrere Anrufe aus Deutschland, bei welchen sich ein Mann als deutscher Polizist ausgab. Das Vermögen der Frau sei in Gefahr und er könne Vermögenswerte sicher für sie aufbewahren. Die Frau ging darauf ein und vereinbarte eine Übergabe von Gold. Die Frau übergab einem von drei weiteren Männern, alles Deutsche im Alter von 26, 23 und 19 Jahren, zwanzig Goldbarren zu je 250 Gramm mit einem Marktwert von über zweihunderttausend Franken. Bei einer Kontrolle des Grenzwachtkorps in Castasegna wurde das im Auto versteckte Gold festgestellt. Die drei Männer wurden der Kantonspolizei Graubünden übergeben, welche sie inhaftierte. Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Graubünden werden die weiteren Umstände und der Personenkreis dieser versuchten Straftat untersucht.

Schutz vor dieser Betrugsart 
- Gesundes Misstrauen gegenüber Drittpersonen zeigen. Polizisten weisen sich mit der Uniform oder dem Polizeiausweis aus. Bei Zweifel nach dem Ausweis verlangen. 
- Diese Betrugsart wird in verschiedenen Formen angewendet. Sich nicht dazu bringen lassen, Geld oder Vermögenswerte abzuheben und jemandem zu übergeben. 
- Die Polizei verlangt nicht nach Vermögenswerten zur sicheren Aufbewahrung. 
- Bei dubiosen Anrufen Hörer auflegen und die Polizei über die Notrufnummer 117 kontaktieren.

Die zwanzig Goldbarren zu je 250 Gramm haben einen Marktwert von über 200'000 Franken. Bild: Kapo Graubünden

Die Frau übergab einem von drei weiteren Männern, alles Deutsche im Alter von 26, 23 und 19 Jahren, zwanzig Goldbarren zu je 250 Gramm mit einem Marktwert von über 200'000 Franken, wie die Kantonspolizei Graubünden am Freitag mitteilte.

Bei einer Kontrolle des Grenzwachtkorps in Castasegna wurde das im Auto versteckte Gold festgestellt. Die drei Männer wurden der Kantonspolizei Graubünden übergeben, welche sie inhaftierte. (whr)

Aktuelle Polizeibilder

Explosionsgefahr im ehemaligen Munitionslager Mitholz

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • mike2s 29.06.2018 13:40
    Highlight Highlight Man sollte für solche Fälle immer mehrere 20kg Barren hochreines Pb breit haben. Ein Geheimnisvolles aber Wertvolles Element.
    Und sich denn Amüsieren wenn sie das ganze Abtransportieren.
    • Hans Jürg 29.06.2018 16:17
      Highlight Highlight Schreib doch einfach "Blei". Nicht alle haben die Periodentabelle auswendig im Kopf.

      Wie sähe das aus wenn man sagen würde:

      Reden ist Ag, Schweigen ist Au ;-)
    • The Destiny // Team Telegram 29.06.2018 17:52
      Highlight Highlight Sry aber wer Blei und Gold verwechselt...
      Wennschon meinst du Wolfram das eine sehr ähnliche Dichte hat wie Gold, wenn man es anmalt dürfte es kaum auffallen auf den ersten Blick.
    • mike2s 30.06.2018 09:55
      Highlight Highlight @The Destiny // Team Telegram Ich will ja niemanden Betrügen und Wolfram ist auch nicht billig und nur schwer in Form zu Kriegen. Darum das geheimnisvolle Pb. Wichtig im in der Nukleartechnik.
  • DerSimu 29.06.2018 12:28
    Highlight Highlight Man stelle sich nun vor, die Schweiz hötte wie der gesamte EU-Raum keine Grenzkontrollen.
    • Gustav.s 29.06.2018 13:20
      Highlight Highlight Haben wir auch nicht. War z.b gerade in Paris ohne auch nur einen Zöllner von weitem zu sehen.
      Alles nur Zufall plus Erfahrung der Zöllner.
      Dafür kann man eine Grenzkontrolle, mit ein wenig Pech, nun in der Schweiz und der EU mehrere Kilometer von der Grenze entfernt erleben.
    • DerSimu 29.06.2018 13:28
      Highlight Highlight Doch, haben wir. Natürlich kann man nicht jeden Kontrollieren, aber wir haben ein Grenzwachtkorps. Das kannst du schlicht nicht dementieren.

      Ja, es war Zufall und Glück, das gehört manchmal auch dazu. Ich sag nur, wenn wir diese Kontrollen nicht hätten, wären die Diebe ohne Problem durch ganz Europa gekommen.
    • Gustav.s 29.06.2018 14:06
      Highlight Highlight Eu Länder haben sowas auch, teilweise unter anderem Namen z.b hat die deutsche Bundespolizei die Aufgaben des Bundesgrenzschutzes übernommen.
      Einige haben momentan extremere Kontrollen als die Schweiz.
      Nur mit richtigen Zollkontrollen hat dies nicht mehr viel zu tun.

In der Schweiz geht die Kriminalität seit Jahren zurück – trotzdem wächst die Furcht davor

Seit 2012 geht die Kriminalität in der Schweiz de facto zurück. Aber über die Hälfte der Bevölkerung befürchtet das Gegenteil. Jedem Dritten wird's nachts mulmig in öffentlichen Verkehrsmitteln und jeder Sechste trägt Pfefferspray oder andere Abwehrwaffen mit sich.

An den unmittelbaren Erfahrungen kann es nicht liegen, denn nur ein verschwindender Prozentsatz der Befragten ist in den zwölf Monaten vor der Umfrage mit Verbrechen in Berührung gekommen: 6 Prozent wurden bestohlen, 2.1 Prozent …

Artikel lesen
Link zum Artikel