Schweiz
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Bär im Unterengadin unterwegs – er ist scheu und liebt Honig



Im Unterengadin ist nach einem halben Jahr wieder ein Bär beobachtet worden. Das Tier überquerte in der Nacht auf Montag bei Strada die Kantonsstrasse in Richtung Tschlin.

Die Beobachtung werde als glaubwürdig eingestuft, teilte das Bündner Amt für Jagd und Fischerei am Dienstag mit. Schon Ende letzter Woche sei im Gebiet des Reschenpasses im Südtirol ein Bär beobachtet worden, der in Richtung Norden wanderte.

HANDOUT - Der maennliche Baer M13 streift durch das Muenstertal im Kanton Graubuenden, im Juni 2012. (AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GRAUBUENDEN/Jon Gross) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Der Bär M13 streift durch das Münstertal im Kanton Graubünden. (Archivbild Juni 2012)
Bild: AMT FUER JAGD UND FISCHEREI GRaubünden

Beim Grossraubtier könnte es sich um das Männchen M32 handeln, das zuvor über längere Zeit im Gebiet Val Müstair, oberes Vinschgau seine Spuren hinterliess. Nach Behördenangaben handelt es sich um die erste Bärenbeobachtung im Unterengadin seit September 2015. Landwirte und Imker seien darüber informiert worden, hiess es.

Der 13. Bär

Sofern es sich wirklich um M32 handelt, ist das Tier zweieinhalb Jahre alt, wie Hannes Jenny, Wildbiologe beim Amt für Jagd und Fischerei, auf Anfrage sagte. Der Bär sei eher scheu und habe sich letzten Herbst und diesen Frühling auf «Imkereiartikel» spezialisiert.

M32 wäre der 13. Bär, der von Italien nach Graubünden gewandert ist. Er dürfte vor etwa eineinhalb Monaten aus dem Winterschlaf erwacht sein.

Der Kanton Graubünden hat in den letzten Jahren immer wieder Besuch von Braunbären aus dem Trentino in Norditalien erhalten. Zwei Einwanderer wurden in Graubünden von der Wildhut geschossen, weil sie zum Risiko für den Menschen geworden waren. (whr/sda)

Die Präparatoren dieser Tiere gehören entlassen (auch wenn wir beim Anblick ein bisschen lachen müssen)

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    Alle Leser-Kommentare
  • bangawow 05.04.2016 21:27
    Highlight Highlight Liebe "Risiken für Mensch", die nicht mal mehr Tier, sondern nur noch Kontrollnummern sind, haltet euch von der Schweiz fern, hier findet ihr nur den Abschuss.
  • Kookaburra 05.04.2016 17:37
    Highlight Highlight Er liebt Honig? Wirklich? Man lernt wahrlich jeden Tag was neues auf wötsön.
  • Baba 05.04.2016 17:10
    Highlight Highlight Lauf guter Bär, lauf und verlass' die Schweiz wieder. Es ist ein schlechtes Pflaster für Wesen wie dich...
  • Beckham 05.04.2016 16:23
    Highlight Highlight Wer ein solches Tier schon einmal in der freien Natur beobachten konnte, weiss was dies für wunderschöne Geschöpfe sind und wie enorm deren Ausstrahlung ist. Einfach genial!

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