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Les participants de la Gay Pride traversent les rues a Sion ce samedi 7 juillet 2001. La Gay Pride de Sion a reuni samedi quelque 4000 participants alors qu'une dizaine de milliers de spectateurs s'etait masse dans les rues pour suivre le cortege. La manifestation, qui s'est deroulee sans incident, a cree l'ambiance dans la ville. (KEYSTONE/Andree-Noelle Pot)   === ELECTRONIC IMAGE ===

Gay Pride in Sitten. Archivbild 2001: KEYSTONE

Bischof von Sitten: Homosexualität ist «heilbar»



Der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey, hat in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der Walliser Zeitung «Nouvelliste» Homosexualität als «heilbar» bezeichnet. Die Lesbenorganisation Schweiz zeigt sich schockiert und empört. 

Die Aussagen machte Lovey weniger als einen Monat vor der geplanten Gay Pride in Sitten am 13. Juni. Die Walliser Zeitung publizierte ein Interview mit dem Bischof auf einer Themenseite zur Vereinbarkeit von Kirche und Homosexualität.

«Homosexualität ist eine Schwäche der Natur»

Der Walliser Oberhirte betont dabei, dass das menschliche Wesen von Natur aus in männlich und weiblich geschlechtlich differenziert sei. Auf die Frage, ob er Homosexualität als Krankheit bezeichne, antwortet Lovey: «Nein, es ist eine Schwäche der Natur.»

Der Beweis dafür sei, dass es ein Leiden gebe bei der Person, welche Homosexualität lebe, und ihrem Umfeld. Aber das ändere weder an der Menschlichkeit und der homosexuellen Person etwas, noch an deren Würde.

Diese Aussagen des Bischofs von Sitten würden zur Abweisung anstiften, hielt Barbara Lanthemann, Generalsekretärin der Lesbenorganisation Schweiz, fest. Sie hofft, dass der Bischof in einem Geist der Beruhigung der Lage einige Wochen vor der Pride Worte der Korrektur dieser «bewussten verbalen Entgleisung» finden werde. (whr/sda) 

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