Schweiz
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Die beiden Väter Michael und Rhosan in der Lenzburger Altstadt mit ihren Zwillingskindern Rafael und Rahul. bild: carolin frei/chmedia

Schwuler Papi spricht über Spielgruppen-Verbot: «Das hätte ich in einem Bergdorf erwartet»

Eine Spielgruppe aus Lenzburg wies die Zwillinge eines homosexuellen Paares ab. Jetzt sprechen die Eltern über den Vorfall, der die Schweiz bewegt.

Pascal Ritter / ch media



Die dreieinhalbjährigen Zwillinge Rafael und Rahul wurden von einer Spielgruppe in Lenzburg abgewiesen. Der Grund: Sie haben nicht einen Papi und ein Mami, sondern zwei Papis. Der Fall, über den der Lenzburger Bezirks-Anzeiger zuerst berichtet hatte, löste Empörung aus. «Diskriminierendes Verhalten ist in Spielgruppen nicht erwünscht», sagte Regula Aeschbach vom Verein Spielgruppen Aargau. Der Dachverband Regenbogenfamilien und Pink Cross kritisierten den Ausschluss aus Spielgruppe ebenfalls.

Wie kam es zum Ausschluss der Knirpse? Die Redaktion von CH Media hat mit den Papis der Zwillinge gesprochen. Der 48-jährige Roshan ist erst vor kurzem nach Lenzburg gezogen, wo er in der Nähe des Bahnhofes zusammen mit seinem Partner Michael und den Buben lebt. Der Brite arbeitet in einer Pharma-Firma in Zürich.

«Dass meine Kinder wegen meiner sexuellen Orientierung nicht in eine Spielgruppe dürfen, hätte ich vielleicht in einem Bergdorf erwartet. Aber doch nicht in Lenzburg.

Roshan ist der biologische Vater der Zwillinge. Geboren wurden sie von einer Leihmutter im Ausland. Sein Partner Michael, 35, stiess erst später zur Familie. Die beiden sind weder verheiratet noch in einer eingetragenen Partnerschaft. Roshan ist alleine erziehungsberechtigt. Die Kinder haben aber gemäss den Papis auch zu Michael eine enge Bindung. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er sie adoptiert, sollten die beiden einst ihre Partnerschaft eintragen lassen. Dass die Partner von homosexuellen Vätern oder Müttern, deren Kinder adoptieren, ist seit dem 1. Januar 2018 möglich.

Sowohl Michael als auch Roshan hatten geplant, die Buben von der Spielgruppe abzuholen. Doch dazu kommt es nun zumindest vorerst nicht. Weil die Zwillinge abgewiesen wurden, überlegen die beiden Papis, ob sie warten, bis die Buben in den Kindergarten kommen.

«Dass meine Kinder wegen meiner sexuellen Orientierung nicht in eine Spielgruppe dürfen, hätte ich vielleicht in einem abgelegenen Bergdorf erwartet. Aber doch nicht in Lenzburg, mitten in der Schweiz», sagt Roshan. Den Kindern spiele es keine Rolle, ob Mutter und Vater oder zwei Väter beziehungsweise zwei Mütter sich um sie kümmerten. Irritiert zeigt er sich über die Rechtslage. Offenbar ist es Spielgruppen freigestellt, Kinder abzuweisen, wenn deren Hintergrund nicht in das Weltbild der Betreiber passt. Spielgruppen sind nicht bewilligungspflichtig und müssen sich kaum an Vorgaben halten.

Den Kindern spiele es keine Rolle, ob Mutter und Vater oder zwei Väter beziehungsweise zwei Mütter sich um sie kümmerten.

Im Lenzburger Bezirks-Anzeiger wird die Spielgruppenleiterin so zitiert, dass die Konstellation in der die Buben lebten «weder normal noch natürlich» sei. Den Vorwurf der Homophobie mag Roshan aber nicht erheben. Er hatte den Eindruck, dass sich die Spielgruppenleiterin vor den Reaktionen der anderen Eltern fürchte. Und diese Furcht sei wahrscheinlich sogar unbegründet gewesen.

«Es geht nicht um die einzelne Spielgruppe»

Das Ziel der beiden Papis ist denn auch nicht eine einzelne Spielgruppe oder Region anzuprangern. «Wir wollen eine Diskussion anregen über dieses Thema, damit in Zukunft andere Kinder nicht mehr das Gleiche erleben müssen», sagt Roshan. Er appelliert auch an die Politik, die Gesetze derart anzupassen, dass eine Diskriminierung von Kindern homosexueller Paare künftig verhindert würde. «Was den beiden Buben passiert ist, sollte niemandem passieren.»

Ob das Paar in Lenzburg wohnen bleibt, ist offen. «Es gefällt mir hier gut und ich hatte auch nie ein negatives Erlebnis, aber ich mache mir schon Gedanken, ob es die Buben in einer grösseren Stadt vielleicht leichter hätten, wenn sie älter werden».

Roshan hofft auch, dass sich das gesellschaftliche Klima in nächster Zeit in dieser Frage in den nächsten Jahren verbessert. «Heute bekommen die Buben noch nicht alles mit. Ich hoffe, dass wir weiter sind, wenn sie in die Schule kommen», sagt er.

Die Spielgruppenleiterin war am Freitag nicht bereit, mit dieser Zeitung zu sprechen.

(aargauerzeitung.ch)

Sie sind schwul und das ist auch gut so

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  • Gender Bender 02.11.2019 19:28
    Highlight Highlight Nach Durchsicht der Kommentare bleibt noch eins: Es gibt wohl keine Homophoben, Islamophoben, Berglerphoben, und sonstige ....phoben. Nur Kognitophoben! Und von denen hats viele, hüben wie drüben.
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 22:32
      Highlight Highlight Es wimmelt hier von Homophoben, Gender Bender.

      Vielleicht fehlen dir tatsächlich die kognitiven Fähigkeiten, bzw. die Feinfühligkeit, um die hier latent grassierende Homophobie zu bemerken.

      Ich meinerseits finde es allerdings ziemlich auffällig, wie sich zB. viele darüber künstlich enervieren, dass der schwule Vater solcherlei Homophobie eher in einem Bergdorf erwarten würde.

      Mit seiner Bergdorf-Aussage hat der schwule Vater schliesslich gar nicht Unrecht, denn tatsächlich grassiert die Homophobie in Bergdörfer mehr als in urbanen Zentren (vgl. zB. Karte hier: http://bit.ly/2NMAFZx).
  • The_real_Zippy 02.11.2019 18:58
    Highlight Highlight Einerseits sind Spielgruppen halt privatwirtschaftliche Unternehmen denen es freigestellt ist wen man aufnimmt oder nicht. Aber gefährlich finde ich jedoch wenn diese Kriterien auf Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung reduziert werden.
    Gibt es in diesem Land denn wirklich gar keine Ethik oder Moral mehr?
  • HugoBalls 02.11.2019 18:34
    Highlight Highlight Schon krass wie die Schweiz und einige Bürger in Sachen Homosexualität noch hinterher hinken... Ziemlich diskriminierend, selbst in der Gesetzeslage...
    • Marcello88 03.11.2019 11:34
      Highlight Highlight Letztendlich fällen aber immer noch Personen solche Entscheide. Zudem lässt sich Homophobie durch Gesetze nicht verbieten, wer so denkt braucht in erster Linie Aufklärung
  • Micha Moser 02.11.2019 18:31
    Highlight Highlight Wie sich alle an der Bergdörfler aussage ergötzen. Das ist nicht das Thema dieser Diskussion
    • Tenno 02.11.2019 19:24
      Highlight Highlight Doch es ist ein Teil der Diskussion. Es zeigt die Intoleranz des Vaters auf. Bekommt er seinen Willen nicht, ist es hinüber mit der Toleranz und spielt gleich die Opferkarte. Er leistet mit einer solchen Aussage einen Bärendienst für andere Paare.
      Wenn man zuerecht erwartet, nicht diskriminiert zu werden und auf Toleranz hofft, sollte man zuerst mit gutem Beispiel vorangehen
      Scheiss ICH-Gesellschaft.
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 22:27
      Highlight Highlight Falsch, Tenno: Es zeigt nicht die Intoleranz des Vaters auf. Es ist eine Tatsache, dass solches homophobes Verhalten in Bergdörfern eher zu erwarten ist als in urbanen Zentren.

      Vielmehr dient diese korrekte Tatsachenbehauptung vielen latent homophen Kommentarschreibern, sich eben nicht auf die Anliegen der LGBTQ-Gemeinde einzulassen, weil sie diese Anliegen ablehnen, aber zu feige sind, zu ihrer Homophobie offen zu stehen. Da bietet es sich an, stattdessen die (notabene sachlich zutreffende!) Tatsachenbehauptung des schwulen Vaters über die Bergdörfer zu dramatsieren, und sich zu empören.
    • Tenno 03.11.2019 11:46
      Highlight Highlight Der Vater sollte den Fokus aber nicht auf seine Ausrichtung legen und nit dieser Aussage den Affen Futter geben.
      Ich denke es wärw sinnvoller, wenn er sagen würde, dass sie liebevolle Eltern sind, welche ihre Jinder lieben und nur das beste für sie wollen und deshalb nach einem Platz in der Spielgruppe suchen. Falls es dann einen Flanke gibt von wegen ihr seid schwul und könnt miteinander keine Kinder zeugen, einfach auch in einem solchen emotionalen Moment, cool bleiben. Wir sind halt eines der vielen Paare, welchen der Kinderwunsch auf natürlichem Weg verwehtt bleibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Älpler 02.11.2019 17:28
    Highlight Highlight Eine Welt voller Vorurteile und Diskriminierung.
    Bergdorf = Rückständig? Keine Ahnung!
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 18:40
      Highlight Highlight Es gab zB. mal eine Abstimmung, dass auch homosexuelle Paare "heiraten" dürfen. Nicht richtig heiraten, aber immerhin eine "eingetragene Partnerschaft", welches den Homo-Paaren wenigstens gleiche Rechte und Pflichten einräumt wie Heti-Paaren.

      Nun schau mal die Landkarte an, und vorallem die Orte, wo dieses Partnerschaftsgesetz am wuchtigesten abgelehnt wurde:
      https://www.atlas.bfs.admin.ch/maps/12.186/map/mapIdOnly/400_de.html

      Die dunkelsten Flecken liegen zmitzt in den Bergen. Rückständig!

      Wer bei Zivilstand "eingetragene Partnerschaft" angibt, wird als homosexuell geoutet. So ein Käse!
  • Ueli der Knecht 02.11.2019 10:48
    Highlight Highlight Die meisten Beiträge hier in der Kommentarspalte bestätigen, dass die Homophobie bei vielen Leuten nachwievor latent am Gären ist.

    Statt dass die Leute ihre latente Homophobie wahrnehmen und entsprechend zügeln, sind sie froh für diese willkommene Gelegenheit, ihre Homophobie subtil wiedermal offen auszuleben.

    Die werden jetzt plötzlich zu Verteidigern von Hinterwäldnern aus Bergdörfer.

    So wie normal frauen- und schwulenfeindliche Leute sich plötzlich für die Rechte von Frauen und Schwule einsetzen, wenn sie dadurch ihre Islamophobie kultivieren können.

    Spendet hier: https://berghilfe.ch
    • Älpler 02.11.2019 17:35
      Highlight Highlight und Du setzt jetzt noch einen drauf, indem Du die Bergdörfler auch noch als Hinterwäldler bezeichnest...ujujuj- verrenn dich nicht vor lauter Homo, Frauen- und Schwulenrechten, Islam, etc. Ist eben ziemlich hype, sich für alles und jedes liberal zu zeigen und ziemlich doof, dann doch der Abschätzigkeit gegenüber einer bestimmten Bevölkerungsgruppe ertappt zu werden. Auch wenns nur wir Bergler sind...
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 18:29
      Highlight Highlight Keine Bange, Älpler... ich war schon einige Sommer auf der Alp und habe schon mehrere Tonnen Käse produziert. In diesem Sinne bin ich auch so ein hinterwälderischer Bergler, der übrigens auch ganz gerne hinter dem Mond und mit eingeschränktem Horizont lebt.

      Ich habe mich nicht abschätzig über Hinterwäldler aus Bergdörfern geäussert, sondern nur diejenigen kritisiert, die ihre Homophobie kultivieren, indem sie nun vorgaukeln, sich für die Rechte dieser Bergler hinter dem Wald einzusetzen, obwohl sie diese Leute sonst überhaupt gar nicht interessieren.
    • Marcello88 03.11.2019 11:38
      Highlight Highlight @älpler: dass ueli bergdörfler per se als hinterwälder bezeichnet stimmt so doch gar nicht, er spricht lediglich von Hinterwäldlern aus Bergdörfern
  • Unicron 02.11.2019 10:36
    Highlight Highlight Na toll, also eigentlich wachsen die Kinder ja gar nicht in einer Regenbogenfamilie auf, sondern werden einfach von ihrem Vater aufgezogen.
    Wie nach einer Scheidung.

    Total bescheuert sich da dagegen zu stellen.
    (nicht dass das andere mehr Sinn machen würde, aber wenigstens hätten sie da mehr Argumente)
    • Der Rückbauer 02.11.2019 18:59
      Highlight Highlight Nein, glaube ich nicht. Ein Vater ist eben die Mutter. Und "das" Kindlein nimmt diese Rolle an, solange "es" alles glaubt.
      Viel zu viele Männer in dieser Familie. Wo bleiben denn da die Frauen? Ich bin für die Frauenquote, wie sie überall gefordert wird!
    • Unicron 02.11.2019 21:12
      Highlight Highlight Was wenn die Mutter stirbt und vom Vater aufgezogen wird? Sollte man ihm dann das Kind weg nehmen, oder was?
    • Saerd neute 03.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Unicron
      Kann man nicht vergleichen.

      Es ist ein bewusster Entscheid; ich nehme eine Leihmutter und das Kind wächst bei mir und einem zweiten Mann auf.

      Und wird auch ein Entscheid sein; wenn das Kind mal bei mir ist gebe ich es in die Kita und gehe wieder meiner Karriere nach.

      Auch für das Kind ist es dereinst ein Unterschied: meine Mutter ist gestorben, ....

      Oder ....meine Papis zahlten Geld für mich und meine Mutter hat mich verkauft.
  • Der Rückbauer 02.11.2019 10:02
    Highlight Highlight Arme Kinder, Ihr müsst dereinst den Egotrip Eurer beiden Väter ausbaden.
    Und ein Tipp: Fahrt mal in die Berge. Horizonterweiterung für bauverdichtete Suburbans kann nicht schaden. Es gibt dort auch Yoga und Beckenbodentraining für die Mutter.
    • ChlyklassSFI 02.11.2019 11:31
      Highlight Highlight Was soll egoistisch sein?
    • dracului 02.11.2019 13:07
      Highlight Highlight Homosexualität generell, wie auch Männer mit Kindern sind für mich kein “Egotrip” oder nicht mehr als alle Familien- und Zusammenlebekonstellationen, die es heute immer mehr gibt. Mir gefällt jedoch, dass das Thema aus der Optik des Kindes betrachtet wird. Kein Kind sollte wegen irgendeinem Lebensstil der Eltern ausgeschlossen werden.
    • 123und456 02.11.2019 14:03
      Highlight Highlight What the...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • manolo 02.11.2019 09:57
    Highlight Highlight Hin oder Her! es bleibt dabei! Wenn die Inhaberin der Spielgruppe die Kinder nicht will, muss man das akzeptieren!
    • Ueli der Knecht 03.11.2019 11:20
      Highlight Highlight Man darf es trotzdem thematisieren. Auch das muss man akzeptieren.
  • Dogbone 02.11.2019 09:47
    Highlight Highlight Die Meinung von Roshan über unsere Bergdörfer scheint gemacht zu sein. Einfach Klappe halten, brav in der CH Pharmabude gutes Geld verdienen und weitergehen, gell. 😏
  • Imfall! 02.11.2019 09:44
    Highlight Highlight Echt jetzt, ihr nervt euch über die Aussage mit dem Bergdorf???

    Wir sind hier in der Schweiz und die Sexuelle Orientierung ist Privatsache! Um das geht es hier und um nichts Anderes.

    Eine Schande!
    • P. Meier 02.11.2019 14:01
      Highlight Highlight Es ist einfach äusserst ungeschickt über die Pauschalverurteilung der Homosexuellen zu jammern und dann so einen doofen Vergleich zu bringen.
    • Ueli der Knecht 03.11.2019 11:19
      Highlight Highlight Es ist kein doofer Vergleich sondern schlicht eine Tatsache, P. Meier.

      Es ist ein Fakt, dass die Homophobie in Berdörfer verbreiteter und daher auch eher zu erwarten ist, als in urbanen Zentren. Insofern hat der Vater vollkommen recht.

      (Es stimmt allerdings nicht, dass hinter dem Mond homophobe Leute leben.)

      Die ganze Empörung über diese nackte Tatsache dient doch nur dazu, sich nicht mit den berechtigten Anliegen des schwulen Elternpaares auseinandersetzen zu müssen, bzw. um mit solcher aufgebauschter Dramatisierung die eigene Homophobie zu kultivieren.
  • markus greenaway 02.11.2019 09:17
    Highlight Highlight also ich als bergdörfler heisse die schwulen väter gerne willkommen, stimmt aber schon, habe keine krippe !
  • Victor Brunner 02.11.2019 09:11
    Highlight Highlight Überall Vorurteileb bei der KITA gegen die Kinder der Homosexuellen, einer bezeichnet Bergdörfer als rückständig! Wäre noch interessant die Stellungnahme des biologischen Vaters warum er Gesetze der Schweiz umgeht, aber die Vorteile der Schweiz geniesst!
    • Marcello88 03.11.2019 11:41
      Highlight Highlight Vielleicht weil nicht alle Gesetze in der Schweiz sinnvoll/gut sind?
  • Sándor 02.11.2019 09:05
    Highlight Highlight Die Eltern haben halt versagt mit der Sprache und wälzen die Schuld auf andere ab.
  • wasabitom 02.11.2019 09:05
    Highlight Highlight Sorry, beim Satz mit dem Bergdorf muss man keine Schnappatmung bekommen. Vor allem nicht so wie er gesagt wurde. Dass nicht alle auf dem Land so denken ist allen klar.
    Falls wir dann aber irgendwann über die “Ehe für Alle” abstimmen, weiss jeder wo es auf der Schweizerkarte dann dunkelrot ist. Fakt.
    • Saerd neute 02.11.2019 10:10
      Highlight Highlight wasabitom

      ...und wäre das schlimm?


    • nicbel 02.11.2019 10:32
      Highlight Highlight Sowie man auch wegen jedem Schwulen oder Frauen Thema keine Schnappatmung bekommen sollte..;)
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 10:55
      Highlight Highlight Ja, aber die Homophoben machen auf Opfer-Minderheit, und meinen, sie können nun ihre latente Homophobie endlich mal wieder, zwar subtil, aber trotzdem ganz offen ausleben. Das entspricht offenbar ihrem Bedürfnis.

      Hier in der Kommentarspalte ist dieses angebliche Minderheit der homophoben Möchtegern-Opfer jedenfalls offensichtlich in der Mehrheit.

      Drama, Drama, Drama....

      Da macht sich als Empörung getarnte Homophobie breit, mit dem Vorwand, sich für die Hinterwäldler in Bergdörfer einzusetzen. Das ist sowas von plump und feige.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unsinkbar 2 02.11.2019 08:50
    Highlight Highlight Lektion 1: Lieber sterben (oder Auswandern) als in Lenzburg wohnen
    Lektion 2: Der Watson-leser ist doch nicht so weltoffen wie ich gedacht habe (in Holland, Spanien oder USA ist Leihmutterschaft durchaus möglich, gemäss Kommentare ist es eher ein Teufelswerk)
  • Blitzesammler 02.11.2019 08:27
    Highlight Highlight Ich bin erstaunt und erschreckt, in wie vielen Komentaren es schlussendlich um ,,beleidigte,, Bergdörfer oder andere Nebensächlichkeiten geht. Ich bin überzeugt, dass wenn die Eltern lesbische Schweizerinnen gewesen wären, wäre es schon anders gegangen. Die Sprache ist sicher auch ein grund. Es handelt sich ja um eine Spielgruppe und nicht um eine subventionierte Kita, das ist auch ein Unterschied. Irgendwie gibt uns Watson wiedermal zu wehnig Infos und wir ,,schnappen,, nach allem was wir uns ,,einbilden,,
    • P. Meier 02.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Auch bei einem Paar lesbischer Schweizerinnen fände ich es unangebracht über die pauschale Verurteilung von gleichgeschlechtlicher Beziehungen in den Medien zu jammern und dann eine derart unüberlegte Aussage betreffend Bergdörfern zu machen. Das war wohl ein klassisches Eigentor.
  • Monika Schenk 02.11.2019 07:59
    Highlight Highlight er macht es daselbe wie man es mit ihm gemacht hat. Er diskriminiert.. mit diesem spruch schleudert er sich selber ins aus.. schade!
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Ich glaube dir nicht, dass du das schade findest, Monika Schenk. Ich glaube, du freust dich darüber, dass auch du deine latente Homophobie mal wieder ganz offen und subtil ausleben und einen Schwulen ausgrenzen darfst.

      Er macht gar nicht dasselbe, wie man es ihm antut. Diesbezüglich ist dein Argument falsch, plump. Und feige.

      Er meint, er erwarte solches homophobe Ausgrenzung eher in einem Bergdorf. Aber ihn, bzw. seine Kinder hat man konkret ausgegrenzt, weil die Eltern schwul sind. Das ist nicht "dasselbe". Er hat niemand ausgegrenzt. Aber dir reicht das, um ihn ebenfalls auszugrenzen.
    • No fear 02.11.2019 13:45
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun, liebe Monika. Es handelt sich dabei lediglich um eine Tatsache. Randregionen, mitunter Bergdörfer, sind politisch und gesellschaftlich mehrheitlich konservativer eingestellt. Ich glaube eher, dass du ihn ganz gerne ins „Aus“ schleudern würdest. Schon schade. 🙂
  • tamam ueli, tamam! 02.11.2019 07:42
    Highlight Highlight Wo sind denn die entsprungen? You couldn’t make that shit up, sage ich da nur... Unglaublich.
  • Dragonlord 02.11.2019 07:39
    Highlight Highlight Der Vater hat ja nicht pauschal alle Einwohner von Berdörfern als engstirnig und altmodisch oder homophob bezeichnet. Aber schaut Euch doch die Wahlergebnisse vom 20. Oktober an.
    Es ist ja offensichtlich, dass die ländlichen Gemeinden konservativ wählen. Das heisst aber noch lange nicht, dass es dort nur konservative Wähler gibt.
    Fühlt Euch doch nicht gleich so pauschal angegriffen und missverstanden. Wählt weiterhin die richtigen Leute und zeigt Euch weltoffen.
    Ich persönlich würde den Vater doch eher auf seine Anstellung in der Pharma verurteilen, diese Branche ist nämlich schlimm! ;)
    • Bowell 02.11.2019 08:30
      Highlight Highlight Müssen Konservative denn homophob sein? Kann mich nicht erinnern, dass das im Parteiprogramm der SVP steht...
    • ursus3000 02.11.2019 08:46
      Highlight Highlight warum ist die Pharmabranche schlimm ? ich wäre schon mehr als einmal gestorben ohne Medikamente . Und was machst Du für andere ? Unüberlegte Kommentare schreiben ?
    • Sandro Lightwood 02.11.2019 08:46
      Highlight Highlight Kommt drauf an, ob man diese Leute an ihren Taten oder (fehlenden) Wörter messen will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dragonlord 02.11.2019 07:03
    Highlight Highlight Ich hätte keine Probleme, wenn Kinder mit homosexuellen Eltern in diesselbe Gruppe gehen, wie meine Kinder. Solange sie liebevoll und anständig erzogen werden, sehe ich darin absolut kein Problem.
    Ich würde das Gespräch mit der Spielgruppenleiterin noch einmal suchen, evtl. auch zusammen mit den Eltern der anderen Kinder in der Gruppe.
    Hier treffen offenbar auch ganz unterschiedliche Kulturen aufeinander, das sollte nicht über die Medien diskutiert werden, solange auch nicht alles zu dieser Geschichte erwähnt wird.
  • Paternoster 02.11.2019 06:56
    Highlight Highlight Es wird geschrieben, dass sie sich vor den Reaktionen der anderen Eltern fürchtete und wahrscheinlich nicht unbegründet sei... Dies würde mich in Ausführung interessieren. Was für Eltern in einer Kita in Lenzburg denn als Bedrohung für einen Entscheid stehen. Vielleicht kann man dann ein wenig die Haltung der Leiterin nachvollziehen.
    • weah 02.11.2019 10:26
      Highlight Highlight Nein, das steht so nicht im Text

      “Er hatte den Eindruck, dass sich die Spielgruppenleiterin vor den Reaktionen der anderen Eltern fürchte. Und diese Furcht sei wahrscheinlich sogar unbegründet gewesen“

    • drüber Nachgedacht 02.11.2019 10:34
      Highlight Highlight Es ist nicht ganz einfach beschrieben im Bericht, aber du hast meiner Errachtens eine Verneinung zu viel hineininterpretiert.
      Er denkt die Eltern würden akzeptieren, dass Kinder von zwei Schwulen die Krippe besuchen.
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 11:09
      Highlight Highlight Geschrieben wurde:

      "Und diese Furcht sei wahrscheinlich sogar unbegründet gewesen."

      Dass also die Befürchtung, andere Eltern könnten negativ auf diese "unnatürliche und abnormale Konstellation" reagieren, "wahrscheinlich unbegründet" sei (nb. das ist das Gegenteil von "wahrscheinlich nicht unbegründet").

      Die meisten Phobien sind übrigens sachlich unbegründete Ängste. So natürlich auch die Homophobie.
  • So en Ueli 02.11.2019 06:44
    Highlight Highlight Woher will der Papi wissen, ob die Abwesenheit einer Mutter den Kindern schade oder nicht. Hat er eine Langzeitstudie über diese Thematik geführt? Zudem woher kommen seine Kinder her? Für die Reproduktion braucht es immer noch einen Mann und eine Frau. Ausser man kann Spermien und Eizelle künstlich herstellen. Und wenn die beiden Herren Charakter hätten, würden sie nicht zu den Medien rennen, sondern einfach eine andere Kita suchen. Wenn ich jedes mal, wenn ich Ablehnung erfahre, zu den Medien rennen würde, dann wären die News voll von Nachrichten, die niemanden interessieren. Will niemand.
    • moedesty 02.11.2019 09:56
      Highlight Highlight ja es gibt langzeitstudien und zwar alle alleinerziehende väter auf dieser welt. sind bestimmt einige millionen. woher die kinder kommen steht im artikel.
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Wenn es niemand interessiert, was regst du dich denn so auf?

      "woher kommen seine Kinder her? "

      Wie alle Kinder natürlich vom Storch. Bzw. hast du den Artikel gelesen? Einer der Väter ist der leibliche Vater.

      "Woher will der Papi wissen, ob die Abwesenheit einer Mutter den Kindern schade oder nicht."

      Da gibts vermutlich sehr viele Kinder, die nur mit einem oder mit gar keinem Elternteil aufgewachsen sind. Oder solche, die zwar bei beiden Eltern aufwuchsen, aber deren Eltern Rabeneltern waren.

      Man frägt sich schon, mit welcher Motivation du dich derart enervierst. Homophobie?

      Darum!
    • drüber Nachgedacht 02.11.2019 10:42
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich mit dir einig, dass man nicht immer zu den Medien rennen soll.
      Hier geht es jedoch darum, dass man durch eine öffentliche Diskussion den Leuten vermitteln kann, dass es je länger je mehr normal ist, dass gleichgeschlechtliche Paare Kinder haben.
      Im Gegensatz zu den Hürden, die für die Leihmutterschaft überwunden werden mussten, ist das Krippenproblem ein Klacks.
  • Mimimi_und_wow 02.11.2019 06:13
    Highlight Highlight Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust.
    Mir ist egal wer mit wem Sex hat. Solange beide mündig/erwachsen sind und beide Freude dran haben und keiner etwas tun muss, was er/sie nicht möchte, ist es mir egal. Andrerseits bin ich Christin und weiss, dass viele Christen und Nichtchristen Probleme mit Homosexualität haben.
    Wenn die Spielgruppenleiterin echt ein Problem hat, hat sie ein Problem und muss sich davor schützen. Und dann ist es besser für alle, wenn sie mit offenen Karten spielt. So kann der Vater schauen, ob es in der Region eine Spielgruppe gibt, bei der dies kein Thema ist.
    • Dragonlord 02.11.2019 07:46
      Highlight Highlight Dann wünsche ich mir, dass Du Deine Glaubensgenossen und Dein persönliches Umfeld, welches kritisch gegenüber Homosexualität ist, mit Deiner offenen Art überzeugen kannst, dass Homosexualität nichts Böses ist, auch wenn es vielleicht in der Bibel steht.
    • bänz 02.11.2019 08:09
      Highlight Highlight Nimmst du denn all die anderen Dinge, die in der Bibel stehen auch so ernst?
      Ich will keinem Christen auf den Fuss treten, aber die Bibel wurde mit einer bestimmten Absicht und vor etwa 2000 Jahren geschrieben.
      Heute funktioniert die Angstmacherei in der Bibel nicht mehr so gut. Die Gesellschaft hat sich in vielerlei Hinsicht entwickelt.
    • Saerd neute 02.11.2019 10:20
      Highlight Highlight Dragonlord

      Homosexualität ist nichts Böses, aber es ist nicht die Normalität, also nicht normal und Paulus schrieb es sei ein "Greuel".
      Das ist kein Grund sie zu diskriminieren aber es ist auch kein Grund so zu tun als ob es ok wäre wenn dann schwule Paare aufgrund ihrer naturgegebenen Unfähigkeit Kinder zu bekommen auf eine Leihmutter zurückgreifen.
      Die leidtragenden sind die Kinder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 02.11.2019 04:59
    Highlight Highlight Dass die Kinder wegen ihrer Väter abgelehnt wurden, ist hanebüchen.

    Ich sehe ich hier aber auch ein Kollidieren von Interessen: Einerseits ist es wünschenswert, dass Kitas ohne spezielle Auflagen eröffnen dürfen, weil das zu einer dringend benötigten Angebotssteigerung führt.

    Andererseits besteht so auch die Gefahr solcher Willkürhandlungen, wobei es wirklich stossend ist, dass unser Gesetz das nicht als Diskrimination anerkennt.

    Jeder Ausschluss, der nicht auf sachlichen Gründen beruht (z.B. wenn ein Kind behindert ist und besondere Pflege braucht), sollte geahndet werden können.
    • Paprika_1988 02.11.2019 06:23
      Highlight Highlight Und wieso sollte ein behindertes Kind nicht eine normale KiTa besuchen dürfen?
    • Dragonlord 02.11.2019 06:50
      Highlight Highlight Spielgruppe und Kita ist nicht dasselbe. Bei der Kita gibt's strenge Auflagen, bei der Spielgruppe nicht.
      Kitas brauchen Auflagen, sie betreuen kleine Kinder den ganzen Tag und müssen dafür auch geschult sein. Spielgruppen sind meist nur auf ca. 2 Stunden beschränkt.
    • lilie 02.11.2019 08:58
      Highlight Highlight @Dragonlord: Danke für die Klärung. :))

      @Paprika: Entschuldige, ich hätte das präzisieren sollen: Ich meine natürlich nicht, dass behinderte Kinder grundsätzlich abgelehnt werden dürfen, sondern nur dann, wenn die Betreuung des Kindes z.B. einen zusätzlichen Pflegeaufwand mit sich bringen würde, den die Betreuer nicht leisten könnten.
  • Cédric Wermutstropfen 02.11.2019 03:46
    Highlight Highlight Leihmutterschaft geht gar nicht, m.E. Die Frau als (meist) bezahlte Gebärmaschine, als blosses Mittel zum Zweck. Ganz zu schweigen davon, dass mit vollem Gewissen einkalkuliert wird, dass die Kinder ohne leibliche Mutter aufwachsen müssen. Ich kann den Kinderwunsch von Homosexuellenpaaren wirklich verstehen, aber ich bin entschieden gegen die Durchführung. Einzige Ausnahmen: Kinder aus früheren (nicht fingierten) Heterobeziehungen und die Adoption von Waisenkindern aus der nahen Verwandtschaft. Alles andere: Nein, nicht mit mir.
    • Dragonlord 02.11.2019 09:44
      Highlight Highlight Wohnst Du in einem Bergdorf? ;)
    • la vérité 02.11.2019 09:47
      Highlight Highlight Bin mal gespannt, wie lange es dauert bis die Leihmutterschaft krankenkassenpflichtig wird.
    • HugoBalls 02.11.2019 18:51
      Highlight Highlight @Cédric Wermutstropfen Sagt ein Mann der selbst nicht schwanger wird ;) Scherz beiseite. Wieso sollte eine Leihmutterschaft nicht was Gutes sein? Alleinerziehende Väter gibt es auch, da wachsen Kinder ebenfalls ohne Mütter auf oder umgekehrt. Verstehe deine Argumentation nicht ganz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magenta 02.11.2019 00:51
    Highlight Highlight Ich würde die beiden Jungs sofort in meiner Spielgruppe willkommen heissen! Aber es liegt nun mal im Ermessensspielraum der privaten Spielgruppe, welche Klienten man haben will und welche nicht. Was zudem leider im ganzen Medienhype untergeht: Die beiden Kids sprechen offenbar nur Englisch, und die Spielgruppenleiterin spricht kein Englisch und führte auch das als weiteren Grund für die Ablehnung an. Das wiederum kann ich zu 100 % nachvollziehen.
    • So en Ueli 02.11.2019 06:37
      Highlight Highlight Danke, dass du das eigentliche Problem siehst. Das mit der sexuellen Orientierung ist auch nur für Clickbait von Interesse.
    • Saraina 02.11.2019 08:25
      Highlight Highlight Es ist problemlos möglich, sich mit fremdsprachigen Kindern zu verständigen. Das ist Alltag in den Kitas jeder grösseren Ortschaft in der Schweiz. In dem Alter lernen sie die neue Sprache innert ein paar Wochen. Eigentlich sollten Spielgruppen und Kitas auch der frühen Integration fremdsprachiger Kinder dienen.
    • Staedy 02.11.2019 08:48
      Highlight Highlight Haha meine Frau hat in ihrer Spielgrupe in der übrwiegenden Mehrheit nicht Deutsch sprechende Kinder. Und es funktioniert.
  • Locutus70 02.11.2019 00:10
    Highlight Highlight Die beiden Kinder können einem nur leid tun. Da ist die Spielgruppen-Leiterin, die scheinbar noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist.
    Da gibt es aber auch den Vater, der offensichtlich nun schon den zweiten Partner seit der Adoption hat. Und wie sich das anhört gibt es da auch noch keinen Plan, ob mal eingetragen, geheiratet wird oder wie auch immer.
    • Dark Circle 02.11.2019 01:09
      Highlight Highlight Weil Heteropaare ja nie den Partner wechseln....🙄
    • Na_Ja 02.11.2019 03:51
      Highlight Highlight Er hat die Kinder nicht adoptiert, er ist der biologische Vater.
    • Dragonlord 02.11.2019 07:12
      Highlight Highlight Kennst Du die Familie persönlich? Hast Du schon Zeit mit den Kindern verbracht?
      Wenn nicht, solltest Du Dir kein solches Urteil darüber bilden.
      Vielleicht werden sie ja liebevoll und anständig erzogen? Ich habe bis jetzt keinen Hinweis gelesen, dass es den Kindern schlecht gehen soll.
      Trennungen sind nicht gut für ein Kind, das ist Fakt. Aber deshalb einfach mal pauschal zu vorverurteilen, nur weil deren Leben halt nicht perfekt ist, finde ich nicht in Ordnung von Dir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSeher 02.11.2019 00:03
    Highlight Highlight Dan such ne andere Spielgruppe, jesses!
  • sa5 01.11.2019 23:41
    Highlight Highlight Kinder werden von Mann und Frau gezeugt. Somit sind Mami und Papi das natürliche.
    Gewiss können Kinder auch in anderen Konstellationen gesund aufwachsen. Was aus gutem Grund immer noch eine Ausnahme ist.
    Sogar Wölfe könnem menschliche Babys grossziehen.
    Geschlecht ist nun mal mehr als ein Pimmel oder eine Leerstelle zwischen den Schenkeln.
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 11:17
      Highlight Highlight "Sogar Wölfe könnem menschliche Babys grossziehen."

      Glaubst du dieses Märchen wirklich?
    • maude 02.11.2019 18:16
      Highlight Highlight 'Leerstelle zwischen den Schenkeln'?

      hoouououuu wenn duuuuu wüsstest....☺️
    • sa5 02.11.2019 20:51
      Highlight Highlight Der Begriff Leerstelle stammt aus "
      Vulva -Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts von Mithu M. Sanyal"

      Wolfskinder eine spannende Sache.
      Play Icon
  • JoeMuc 01.11.2019 23:30
    Highlight Highlight aha man merkt hier also das Bergdörfler sich angesprochen fühlen und gleich los schreiben. Schön wäre es, das gleiche Engament wäre für die Kinder der Schwulen vorhanden! Ihr könnt ja offensichtlich schreiben... die Kinder können sich gar nicht wehren, und NUR um das sollte es gehen, die Kinder, ihr Bergdörfler :-P
    • Ueli der Knecht 02.11.2019 11:25
      Highlight Highlight "man merkt hier also das Bergdörfler sich angesprochen fühlen"

      Bergdörfler? "Bergdörfler", die in ihrem ganzen Stammbaum keinen einzigen Ahnen haben, der/die in einem Bergdorf lebte. Oder die schon vor Jahrhunderte in urbane Zonen auswanderten.

      Es gibt auch Frauen verachtenden Patriarchen und Schwulenhasser, die sich urplötzlich vermeintlich für Frauen-, Kinder- und Schwulen-Rechte einsetzen, sobald sie dadurch ihre latente Islamophobie ausleben können.

      Diese "Bergdörfler" interessieren sich nur dann für die Rechte rückständiger Bergdörfler, wenn sie damit ihre Homophie ausleben können.
    • maude 02.11.2019 19:21
      Highlight Highlight denn kinder ist es schnurzpiepegal ob sie in spielgruppe a oder spielgruppe b gehen. ich kann mich nur insofern einsetzen, dass ich meinen kindern vorlebe, dass es keine unterschiede gibt. kinder sind tolerant ohne ende, sie kopieren nur die eltern zuhause. es geht hier nicht um die kinder sondern um die erwachsenen.
  • hämpii 01.11.2019 23:12
    Highlight Highlight https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/diskriminierungsverbot/rechtslage-schweiz/privatrecht/

    Ich denke dieser Nachteil ist hier durch den fadenscheinigen Ausschluss aus der Spielgruppe gegeben.
    Wo ist also das Problem? Statt das Thema in den Medien breit zu treten würde ich eher den Rechtsweg beschreiten. Die verantwortliche Person handelt ganz offensichtlich rechtswidrig. Aussedem würde ich meine Kinder in eine andere Spielgruppe bringen.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 23:35
      Highlight Highlight "Die verantwortliche Person handelt ganz offensichtlich rechtswidrig."

      Was würdest du einklagen, hämpi? Mit welchem Recht?
    • P. Meier 02.11.2019 00:20
      Highlight Highlight Top-Idee. Man begehe den Rechtsweg, erstreite sich das Recht seine Kinder in diese Spielgruppe zu bringen und ist danach überrascht wenn das Verhältnis zur Leiterin schlecht ist. Dies kann man danach natürlich wieder einklagen. Das wird dem Kindswohl sicher enorm beitragen.
    • Locutus70 02.11.2019 00:25
      Highlight Highlight Ich glaube um die Kinder geht es dem Mann überhaupt nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Meier 01.11.2019 23:11
    Highlight Highlight Die beiden Männer kann ich definitiv nicht mehr ernst nehmen. Sie fordern, dass ihre Kinder mit anderen spielen dürfen - das untersagt niemand. Sie fordern das Recht ihre Kinder in eine spez. Spielgruppe zu schicken - recht spez. Ansicht. Gem. 20 Min wollen sie anonym bleiben, haben aber Bilder der Söhne zur Verfügung gestellt - das entbehrt jeder Vernunft. Dann schiessen sie gegen Bergdörfer - dies sind siher keine Vorurteile. Ich empfehle den Beiden sich medienmässig möglichst rasch unsichtbar zu machen. denn bei diesem Theater wird es nur Verlierer geben. Angefangen bei den Kindern.
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 23:39
      Highlight Highlight Ich sehe die Bilder der Söhne und auch der beiden Vätern nur von hinten. Nicht identifizierbar.

      Ich finde, deine Kritik ist etwas sehr gesucht, nur um dein Nicht-Ernst-Nehmen, bzw. deine Ignoranz vor einem berechtigten Anliegen zu rechtfertigen, und dich jedem Diskurs zu verweigern.

      Das ist aber vielmehr dein eigenes Proble als das der beiden Männern. Es ist dein Unvermögen, wenn du die beiden Männer "definitiv nicht mehr ernst nehmen" kannst.
    • Locutus70 02.11.2019 00:19
      Highlight Highlight Sie haben noch etwas vergessen und das passt in den Kontext: Offensichtlich hat der leibliche Vater ja schon den zweiten Partner seit Adoption.
    • Cédric Wermutstropfen 02.11.2019 03:58
      Highlight Highlight Angefangen bei der Spielgruppenleiterin, mein lieber Freund, nicht bei den Kindern. Diese wird sich nicht mehr unbeschadet aus der Affäre ziehen können, denn der Mob hat Blut geleckt. Dabei haben wir erst die Version der einen Partei gehört, die der anderen steht noch aus. Mich würde es nicht wundern, wenn sich das Ganze als völlig aufgebauschte Geschichte herausstellen wird. Diese Frau tut mir von Herzen leid. Man stelle sich vor, man wird plötzlich aus dem Nichts in allen grossen Zeitungen des Landes durch den Dreck gezogen. Und weshalb? Bloss um politische Anliegen zu profilieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 01.11.2019 22:28
    Highlight Highlight Kann mir ein schwuler Bergdörfler sagen, wie er sich jetzt fühlt? 🤔
    • gbfa 01.11.2019 23:50
      Highlight Highlight schizoniert😂
    • Locutus70 02.11.2019 00:21
      Highlight Highlight Ich bin zwar nicht schwul aber bisexuell und wohne in einem 700 Einwohner zählenden Bergdorf (naja 1000 Meter ist nicht so hoch).

      Ich weiß wirklich nicht, wer von den dreien (der biologische Vater, der mittlerweile zweite Partner oder die Spielgruppen-Leiterin) unverantwortlicher sind. In jedem Fall tun mir die Kinder leid.
    • Deckardcain 02.11.2019 00:51
      Highlight Highlight Ich vermute besser als eine Leihmutter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 01.11.2019 22:25
    Highlight Highlight Komm wir kaufen uns noch ein Kind. Irgendwo gibts sicher eine Leihmutter.

    Total verückte Welt!
    • Dragonlord 02.11.2019 07:20
      Highlight Highlight Lass sie doch. Hast Du dadurch Nachteile zu befürchten?
      Ja, es hört sich komisch an und ich würde es nicht machen, ich bin aber auch nicht homosexuell.
      Aber solange sie ihre Kinder liebevoll und anständig erziehen, sehe ich kein Problem darin.
    • nukular 02.11.2019 07:51
      Highlight Highlight @nüübächler, dein niwoo ist auch nicht besonders hoch... ich würde mich mal in einer migros-klubschule anmelden...
    • Saerd neute 02.11.2019 09:14
      Highlight Highlight nukular

      Niveau
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 01.11.2019 21:44
    Highlight Highlight „Das hätte ich in einem Bergdorf erwartet.“

    Ernsthaft jetzt? Selbst hält er es aber mit Ressentiments ziemlich locker, aber dann zur Zeitung rennen und klagen wenn es nicht nach seinem Gusto läuft. Mol, chapeau hoch 2 (zwei)!
    • Pafeld 01.11.2019 23:03
      Highlight Highlight Kannst du bitte für einmal den Rand halten, bis deine Kinder eine Form der Diskriminierung basierend auf deinem Weltbild aus dem vorletzten Jahrhundert erfahren müssen? Danke.
      Die Tatsache, dass Comming outs noch immer häufiger in der Grossstadt als im Bergdorf anzutreffen sind, spricht wohl für sich, dass Bergdörfer im Schnitt noch immer nicht ganz so modern sind, wie sie sich selbst gerne sehen.
    • Lisa D. 01.11.2019 23:44
      Highlight Highlight Das mag sein… aber ich kenne Berdörfer, die akzeptieren die Menschen ausserordentlich gut, sofern sie sich auch im Dorf integrieren wollen!
      Nur im Dorf schlafen, Infrastruktur nutzen und am Dorfleben nicht teilnehmen, kommt meist nicht gut an…
    • Saraina 01.11.2019 23:51
      Highlight Highlight Die Bewohner von Bergdörfern pauschal für engstirniger zu halten als Aargauer ist definitiv eine pauschalisierende Abwertung. Das ist etwa so, wie wenn eine Spielgruppenleiterin schwule Papis generell als unzuverlässiger bezeichnen würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 01.11.2019 21:35
    Highlight Highlight Sorry Jungs, aber entweder ist das Satire - Bergdörfler gegen Schwulen Daddys (Minderheit wettert gegen Minderheit) - oder definitiv kein guter Stil.

    Jetzt will man modern sein und der Welt vorleben, dass Alternative Faminlienmodelle auch entzücken können, und dann wettert man unbedacht gegen Bergdörfler (die durchaus sehr Weltoffen und modern sein können - entgegen Ihrem Klischee)

    Verstaubte Vorstellungen treffen auf... verstaubte Vorstellungen.

    Nicht Klever.

    Ich schiebe es mal auf den ersten Frust und auf die Unerfahrenheit im Umgang mit den Medien.

    Grüss Gott :))

    • Tom Scherrer (1) 01.11.2019 22:10
      Highlight Highlight Aber im Recht seid ihr schon:

      Die zwei Kleinen werden aus einer Spielgruppe ausgeschlossen. sie sind die eigentlichen Opfer und das geht schon mal überhaupt nicht. diesbezüglich bin ich komplett bei euch.
    • efrain 02.11.2019 00:14
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz, weshalb diese Vermutung unberechtigt ist: In ländlichen Gegenden sind die Menschen oft engstirniger, so leid mir das tut - es ist insofern nicht daneben, zu erwarten, dass solche homplophoben Diskriminierungen in urbaneren Gebieten selterner sind. Wer sich wegen sowas schon auf den Schlips getreten fühlt, soll sich erstmal in die Lage dieser zwei Männer versetzen. Empathie scheint für viele Menschen heutzutage ein Fremdwort zu sein.
    • Locutus70 02.11.2019 00:29
      Highlight Highlight @elfrain - wenn ich als Dörfler mir deinen Kommentar so durchlese, dann finde ich ihn ziemlich engstirnig. Es erinnert mich an so einige AfD-Anhänger wenn sie z. B. sagen "Die Migranten sind alle kriminell" oder "Der Islam ist eine hasserfüllte Religion"
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lisa D. 01.11.2019 21:31
    Highlight Highlight …in einem Bergdorf eher erwartet…

    Manchmal sind die Menschen in kleinen Dörfern offener, als viele denken. …bitte auch da nicht pauschalisieren!

    Ich hoffe, dass die beiden Buben eine gute Schulzeit erleben dürfen!
  • RudolfArni 01.11.2019 21:31
    Highlight Highlight Heirassa! Die Eltern, welche ihre Kinder in diese Spielgruppe schicken sollten sich mal Gedanken machen, ob diese Spielgruppe der richtige Ort ist um die Welt kennenzulernen.
    Kann es nicht glauben, dass es das noch giebt!
  • Hockrates 01.11.2019 21:29
    Highlight Highlight Das ist Freiheit. Jede Kinderkrippe soll Eltern ablehnen können, die nicht passen. Ich würde diese Kinder willkommen heissen in der Krippe, in die mein Kind geht, aber es gibt kein einklagbares Recht dazu.
  • Latuechi 01.11.2019 21:23
    Highlight Highlight Wer unschuldig ist, werfe den ersten Stein.

    Er prangert die Kita-Leiterin an (zu recht), diskriminiert jedoch die Bergdörfler als Hinterwäldler

    Gruss aus einem Bergdorf
  • Hustler 01.11.2019 21:22
    Highlight Highlight Klar können 2 Männer oder 2 Frauen ein Kind genau so gut aufziehen. Am Ende geht es darum ob die Kinder Liebe erhalten, von wem ist egal. Was ich die ganze Zeit sagen will und immer wieder missverstanden werde ist: Du kannst die Meinung einer 50 Jährigen nicht mehr ändern die irgendwo in den 60er Jahren sozialisiert wurde. Kommt Zeit, kommt Rat und gewisse Intoleranz wird von alleine verschwinden solange wir uns als Gesellschaft weiterentwickeln.
    • Harri Hirsch 01.11.2019 21:47
      Highlight Highlight Ehem...eine 50-jährige wurde wohl eher in den 70er und 80er sozialisiert.
    • Hustler 01.11.2019 22:04
      Highlight Highlight Mathe war nie meine Stärke 😂
  • Randen 01.11.2019 21:20
    Highlight Highlight Eine so stark religiös verwirrte Person sollte nicht mit Kindern arbeiten dürfen. Hoffentlich wird sie entlassen oder die Eltern nehmen ihre Kinder dort raus.
  • Lümmel 01.11.2019 21:18
    Highlight Highlight Jetzt fühle ich mich als Bergdörfler diskriminiert.
    • Cemsa 01.11.2019 21:37
      Highlight Highlight Top 😂👌
    • wasps 01.11.2019 22:09
      Highlight Highlight Finde ich auch.
    • Randen 01.11.2019 23:36
      Highlight Highlight Wieso? Er wirft nicht alle in einen Topf. Er sagt EHER erwartet und hat vollkommen recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • gbfa 01.11.2019 21:08
    Highlight Highlight Das Bild des Vaters über Bergdörfer ist aber auch aus den 60er Jahren;) Vielleicht hat er bei der Spielgruppe auch über Bergdörfer schlecht gesprochen und die Sache mit den zwei Papis würde nur als Ausrede verwendet😂
    • Heini Hemmi 01.11.2019 22:44
      Highlight Highlight Schönes Beispiel, wie stark Vorurteile und Klischees wirken. Soeben Opfer eines Vorurteils geworden, quittiert er dies mit: einem Klischee.
  • BigMic 01.11.2019 21:05
    Highlight Highlight Lenzburg ist eben ein abgelegenes Bergdorf...
    Und sorry für die vielen aufgeschlossenen Bergler.
  • SwissWitchBitch 01.11.2019 21:01
    Highlight Highlight Merkwürdig, die Spielgruppe in der ich gearbeitet habe hatte ziemlich viele Auflagen zu erfüllen, damit sie Kinder aufnehmen durfte. 🤔
  • robo07 01.11.2019 21:01
    Highlight Highlight Wir leben im Zeitalter von LGBTQ+. Es gibt 63 Geschlechtsidentitäten und diese Geschichte hier klingt wie eine aus dem Zeitalter der Inquisition - leider. Alle Menschen sind gleich, egal welche Hautfarbe, Religion oder sexuelle Ausrichtung die haben. Die Zeit ist überfällig, dies endlich zu akzeptieren und vorallem auch zu leben.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.11.2019 22:00
      Highlight Highlight Na ja, geht so. Gerade bei gewissen Religionen, werden ja häuifg die Ungläubigen eben gerade nicht akzeptiert.
    • Sir Lanzelot 01.11.2019 22:35
      Highlight Highlight 63 Identitäten...
      Wo hackts bei euch? Nicht aufgepasst bei den Bienchen und den Blümchen?
      Wie kann man nur auf solch gequi€&@ €&&@@ kommen. Und nein, es wird nicht wahrer wenn ihr diesen Mumpitz wiederholt wir ein Mantra!
    • sa5 01.11.2019 23:31
      Highlight Highlight Biologisches Geschlecht ist das Eine, Geschlechtsindentität das Andere. Sicherlich kann man eine von 63 Geschlechtsidentitäten haben, aber biologisch kann man nur Mann, Frau oder Zwitter sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 01.11.2019 20:58
    Highlight Highlight Geboren wurden sie von einer Leihmutter im Ausland.

    ???

    Grenzt das nun an Menschenhandel oder ist es nur Ausbeutung einer Notlage?

    Kaum eine Frau trägt für jemanden aus Nächstenliebe ein Kind aus um es dann wegzugeben.
    • who cares? 01.11.2019 21:25
      Highlight Highlight Gibt noch viele andere Jobs, die an Ausbeutung grenzen. Prostitution z.B.

      Bin kein Fan von beidem.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.11.2019 22:01
      Highlight Highlight Prostitution ist nicht zwangsläufig Ausbeutung.
    • Macke 01.11.2019 23:28
      Highlight Highlight Ich freue mich, dass wir einer Meinung sind, Nüübächler. Leihmutterschaft in dieser Form ist in der Schweiz juristisch ein Graubereich und wäre Menschenhandel, wenn sie in der Schweiz stattfindet. Da es im Ausland war, sieht es ein bisschen anders aus. Je nachdem könnte er aber belangt werden. Leihmutterschaft ist in jedem Fall Ausbeutung. Ich möchte in meinem Umfeld keinen Menschen haben, der eine Frau ausbeutet, um den eigenen Lebenstraum zu verwirklichen. Von daher würde ich meinen Kindern den Kontakt mit diesem Herrn untersagen, nicht mit den Kindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • no-Name 01.11.2019 20:54
    Highlight Highlight Himmel sind das zwei vernünftige Kerle!!! Ohne auch nur eine Sekunde die Opferkeule zu Schwingen.

    So bewegt und überzeugt man. Da könnten sich manche Randgruppen eine Scheibe abschneiden.

    Ganz grosses Kino!!!
    • skisandtrail 01.11.2019 22:39
      Highlight Highlight Genau so überzeugt man.. sachlich uns Bergdörfler als Hinterwäldler bezeichnen.😂
      Nach dieser Aussage erübrigt sich eine Diskussion über und mit solchen Herren. Die einen sind eben doch etwas gleicher als die andern
    • no-Name 01.11.2019 23:28
      Highlight Highlight ernsthaft? Wegen einer Floskel ohne konkretem Hintergrund gibts noch was zu mimimi???

      Erzähl mal, so als Bergdörfler: In welchem Lebensbereich werden dir deine Grundrechte beschnitten?

      Argumentativ sehr dünn!

      Im Gegensatz zu dir können „diese Herren“ zwischen Homophobie und reaktionärem/opportunistischem Handeln unterscheiden.

      ...da der Ausdruck des Hinterwäldlers sich im übrigen auf ein Weltbild bezieht, welches etwas Rückständig erscheint, sind solche Menschen eher in isolierteren Regionen zu finden.
    • skisandtrail 02.11.2019 09:06
      Highlight Highlight Von immer höheren Treibstoffpreisen-wir sind aufs Auto angewiesen, über die Zweitwohnungsinitiative (Ferien machen möchten viele Nebelbewohner dann trotzdem bei uns), weiter gehts mit der Erreichbarkeit der Spitäler (Kanton Bern), bis hin zu den öffentlichen Ämtern, welche in den letzten Jahren immer mehr "zentralisiert" wurden.. können uns gerne auf ein Bier treffen.
      Die Aussage der Dame kann auch als Floskel abgetan werden "natürlich" ist's halt doch nicht (Reproduktion usw). Nein, ich bin nicht homophob, kenne aber die Relativitätstheorie..
      Und: Ist Rückständigkeit nur negativ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 044 508 39 39 het sie gseit 01.11.2019 20:53
    Highlight Highlight Aber Lenzburg ist doch ein Bergdorf?
    • Mimimi_und_wow 02.11.2019 06:04
      Highlight Highlight dünnes Eis, sehr sehr dünnes Eis. Wo sind da (abgesehen vom Schlosshügel und dem Goffersberg) Berge?
      Geografie eher Fensterplatz gehabt oder wie?
  • weachauimmo 01.11.2019 20:52
    Highlight Highlight «Dass meine Kinder wegen meiner sexuellen Orientierung nicht in eine Spielgruppe dürfen, hätte ich vielleicht in einem abgelegenen Bergdorf erwartet. Aber doch nicht in Lenzburg, mitten in der Schweiz», sagt Roshan.

    Wieso diese pauschalen Vorurteile gegenüber unserer Bergdorfbevölkerung?
  • Klausi Mausi 01.11.2019 20:49
    Highlight Highlight In den Bergdörfern ist man um jedes Kind im Dorf froh und ich glaube kaum, dass man dort die beiden abgelehnt hätte. Das sollte im 2019 sowieso nirgends mehr passieren...
  • Bündn0r 01.11.2019 20:48
    Highlight Highlight Seine Söhne werden wegen Vorurteilen abgelehnt und wie reagiert der gekränkte Papi? Mit Vorurteilen.

    Echt gut gemacht!
  • 00892-B 01.11.2019 20:47
    Highlight Highlight Der dritte Artikel heute zu diesem Thema.
    Ok, ich finde die Abweisung auch nicht in Ordnung, aber irgendwann ist dann auch mal gut. Zumal der Mehrwert resp. der Gehalt an relevanten, neuen Informationen dieses Artikels gegen Null geht.
    • who cares? 01.11.2019 21:30
      Highlight Highlight Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht.
    • Lokutus 02.11.2019 01:09
      Highlight Highlight Ja, ich finde die ganze Geschichte inklusive der Kommentare der Bergdörfler auch zum 🤮
  • Stirling 01.11.2019 20:40
    Highlight Highlight Wir leben bald im Jahr 2020 und es gibt immernoch Menschen die zwei Papis oder zwei Mamis für "unnatürlich und unnormal" halten.
    #Kopfschüttel
    • Deckardcain 01.11.2019 20:52
      Highlight Highlight Zwei Papis oder zwei Mamis ist auch unnatürlich, ob das nun gut ist oder nicht hat niemmand zu bestimmen, ausser die Kinder selber.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 01.11.2019 20:54
      Highlight Highlight Jou, ich !
    • Bündn0r 01.11.2019 20:58
      Highlight Highlight Unnatürlich ist es. Ganz klar. Es funktioniert schlicht nicht mit der Reproduktion.

      Das tragen von Kleidung oder Wohnen in einem Haus ist aber auch nicht natürlich. Ich bin froh um viele "unnatürliche" Verhaltensweisen von uns Menschen. Viele sind Tiptop.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frank Eugster 01.11.2019 20:29
    Highlight Highlight Nur so am Rand. Finds super wie der Papi Vorurteile mit Vorurteilen bekämpft... "Bergdörfer...tsss die sind ja so voll 1872... und so.."
    Toleranz erwarten und Vorurteile sähen... Passt irgendwie in die heutige Zeit...komisch..
    • sunshineZH 01.11.2019 22:35
      Highlight Highlight Bester Kommentar hier!
    • Ueli der Knecht 01.11.2019 23:53
      Highlight Highlight Die Zeit um 1872 war gar nicht so schlecht, wie du das hier darzustellen versucht. Immer diese Vorurteile.... tsss...
    • Stirling 02.11.2019 03:37
      Highlight Highlight Das ist kein Vorurteil, das ist einfach Fakt.
      Um konservative Menschen zu finden müsste man nicht mal in die Berge. Da gibts schon genug Dörfer auch im Flachland.
    Weitere Antworten anzeigen

Immer mehr Banken setzen Dividende aus – nur die Schweizer nicht

Zahlreiche Banken setzen nach einer Anweisung der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre Dividendenzahlungen aus. Die Institute ABN Amro, ING, Rabobank oder auch die UniCredit schütten vorerst kein Geld an Aktionäre aus. UBS und Credit Suisse halten dagegen an ihren Dividenden fest.

Die EZB hatte Banken vergangene Woche aufgefordert, wegen der Virus-Pandemie bis mindestens zum 1. Oktober keine Dividenden für die Jahre 2019 und 2020 zu zahlen. Von den Schweizer Behörden kam eine ähnliche …

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