Schweiz
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Die Polizei draengt die Balser Hooligans / Fans zureuck nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Luzern vom 19. Mai 2018 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

5 Zürcher Fussballschläger sitzen in Basel in Haft



Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat am 22. Juni – also rund einen Monat nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Luzern vom 19. Mai – sieben Personen verhaften lassen. Alle Personen befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. 

Die sechs Schweizer und der Syrer aus verschiedenen Kantonen waren unmittelbar nach dem Match in gewalttätige Auseinandersetzungen in der Umgebung des Stadions verstrickt, wie die NZZ am Sonntag berichtet. 

Nur zwei Personen sind FC Basel-Hooligans. Die restlichen fünf der Inhaftierten stammen aus dem Umfeld der Klubs FC Zürich und GC – und das, obwohl an diesem Spieltag keiner der Zürcher Klubs zum Einsatz kam. 

«Zürichs kranke Horde»

Ein Zusammenschluss von FCZ- und GC-Hooligans, der sich «Zürichs kranke Horde» nennt, reiste am besagten Tag nach Basel und attackierte nach dem Spiel Anhänger des FC Basels. Die Zürcher erhielten zudem noch Unterstützung: Hooligans aus Karlsruhe waren dem Aufruf der Zürcher gefolgt.

Die Basler gewannen jedoch die Oberhand und schlugen die Auswärtigen in die Flucht. Auf dem Weg zu ihren Autos wurden einige der Zürcher niedergetreten. Die Fahrzeuge der Flüchtenden wurden zudem mit massiven Gegenständen und Absperrgittern beworfen.

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Video: telebasel

Die Beschuldigten konnten mithilfe von Bildern identifiziert werden. Ihnen wird Raufhandel, Körperverletzung sowie Sachbeschädigung vorgeworfen. «Wir gehen davon aus, dass in nächster Zeit weitere Tatverdächtige ermittelt werden können», zitiert die NZZ am Sonntag Peter Gill von der Basler Staatsanwaltschaft. 

Brutaler Angriff im Februar

Am 28. Februar 2018 wurden vor dem Cup-Halbfinal FCZ gegen GC beim Prime Tower in Zürich GC-Anhänger von Unbekannten angegriffen und massiv mit Fäusten und Füssen gegen den Kopf geschlagen und getreten.

Die Züricher Staatsanwalt liess darauf ein Video ins Internet stellen – allerdings ohne Erfolg. Aus der Bevölkerung gingen keine Hinweise ein.

Der Polizei gelang es immerhin, zwei der Opfer mit schweren Kopfverletzungen zu identifizieren – wie ist allerdings nicht bekannt. Das Zürcher Spital, in welchem die beiden operiert werden mussten, informierte die Behörden trotz der Zeugenaufrufe der Polizei nicht. (vom)

Die Bilder der Schlägerei auf dem Maagplatz in Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schmirinskis 08.07.2018 13:38
    Highlight Highlight Die Zürcher Kinder Horde mal wieder. Da kann man nur den Kopf schütteln.
  • MitchBitch 08.07.2018 10:53
    Highlight Highlight Das sind doch mal gute Nachrichten....
  • AllknowingP 08.07.2018 10:31
    Highlight Highlight Raufhandel ?
    • Dreiländereck 08.07.2018 16:25
      Highlight Highlight Ist ein eigenständiges Delikt im Strafgesetzbuch. Einfach Raufhandel & StGB googlen.
  • derEchteElch 08.07.2018 10:00
    Highlight Highlight „Das Zürcher Spital, in welchem die beiden operiert werden mussten, informierte die Behörden nicht.“

    Das ist das traurigste an allem.

    Da gibt es Opfer mit Kopfverletzungen, welche nur durch eine Fremdeinwirkung entstehen können und das Spital informiert die Polizei nicht..

    Schwere Körperverletzung wird von Amtes wegen verfolgt, da müsste auch das Spital dran glauben weil sie es nicht gemolden haben.
    • Eine_win_ig 08.07.2018 10:09
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, inwiefern da die ärztliche Schweigepflicht reinwirkt. Kennt sich jemand damit aus?
    • BoJack 08.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Die Ärzte hätten so viel ich weiss die Möglichkeit sich bei einer Aufsichtsbehörde zu melden, ohne sich dabei strafbar zu machen. Die Aufsichtsbehörde entscheidet dann über das weitere Vorgehen. Vielleicht irre ich mich auch.
    • fcsg 08.07.2018 10:29
      Highlight Highlight Verletzungen, die auf ein Verbrechen gegen Leib und Leben schliessen lassen, dürfen gemeldet werden, die Ärzte sind aber nicht dazu verpflichtet. Da die Opfer offensichtlich kein Interesse an einer Strafverfolgung haben, kann ich die Haltung des Spitals durchaus verstehen.
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