Schweiz
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ARCHIV --- ZUR SITZUNG DES GROSSEN RATES BASEL ZUM HOOLIGAN-KONKORDAT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Polizei bildet einen Sicherheitsguertel in der Platzmitte nachdem Basler Chaoten aus der Muttenzerkurve den Platz stuermten nach dem  Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, im Basler St. Jakob Park in Basel. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Luzern vom 19. Mai 2018 kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Randale in Basel: Weitere 13 Fussballschläger identifiziert



Die Basler Staatsanwaltschaft konnte weitere 13 Hooligans ausfindig machen, die an der Strassenschlacht vom 19. Mai 2018 beteiligt waren. Sieben Personen wurden zuvor bereits am 22. Juni in Gewahrsam genommen, wie NZZ am Sonntag schreibt.

Der Vorfall ereignete sich nach dem Fussballspiel FC Basel gegen FC Luzern in der Nähe des St.Jakob Stadions. Obwohl keiner der Zürcher Klubs am besagten Tag zum Einsatz kam, reiste eine Gruppe von FCZ- und GC-Hooligans nach Basel und suchte bewusst Streit vor Ort.

Die Zürcher traten erst spät nach Spielschluss auf. Trotz Verstärkung aus Deutschland wurden die Gewalttouristen von Basler Hooligans zurückgedrängt und in die Flucht getrieben. Neben den entstandenen Sachbeschädigungen gab es mehrere Verletzte.

Hooligan-Gewalt in Basel

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Video: telebasel

Die 13 Personen wurden zwar nicht verhaftet, dennoch drohen ihnen «Strafen wegen Angriffen, Raufhandels und Körperverletzungen sowie Sachbeschädigungen». Die sieben Hooligans, die in Untersuchungshaft sassen, wurden nach rund 20 Tagen freigelassen. «Es lag kein Haftgrund mehr vor. Die Verfahren werden jedoch weitergeführt», zitiert NZZ am Sonntag Peter Gill, Medienchef der Basler Staatsanwaltschaft.

Drei Viertel der 20 Beschuldigten stammen aus dem Umfeld der Zürcher Klubs FCZ und GC – ein Zusammenschluss, der sich «Zürichs kranke Horde» nennt. Nur ein Viertel wird den Basler Anhängern zugerechnet. (vom)

Hooligan-Schlägerei auf dem Maagplatz in Zürich

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pat the Rat (der Echte) 22.07.2018 12:29
    Highlight Highlight 20 Tage U-Haft?
    Das nenne ich doch mal ein Zeichen setzen!
    Die werden einigen Leuten (falls vorhanden Arbeitgeber) einiges zu erklären haben...
    Finde ich gut!
    • thompson 22.07.2018 23:30
      Highlight Highlight viele chefs dabei, ev auch deiner
    • Pat the Rat (der Echte) 23.07.2018 17:22
      Highlight Highlight Es kann gut sein, dass da auch "Chefs" dabei sind.
      Jedoch frage ich mich, wie diese "Chefs" zu "Chefs" werden konnten, bei dieser offensichtlichen geistigen Beschränktheit. (Ich vermute Sohn des Firmengründers oder so)
      Und ich kann Dich beruhigen, mein Vorgesetzter hat besseres zu tun. Wenn Er nicht gerade arbeitet, trainiert Er zum Beispiel für den Eiger-Ultratrail...
  • John_Doe 22.07.2018 11:18
    Highlight Highlight Und warum zeigt das Symbolbild den Innenbereich des Stadions? Die Randale sind bescheuert und unnötig. Aber von einem Newsportal erwarte ich auch in der Bildsprache eine gewisse Faktentreue.
  • jk8 22.07.2018 11:12
    Highlight Highlight Das Symbolbild passt nicht wirklich.
    Die Bilder vom effektiven Vorfall hätten wohl zu wenig Klicks generiert...
  • Davide78 22.07.2018 10:49
    Highlight Highlight ...und jetzt aber richtig drannehmen diese im wahrsten Sinn des Wortes ‚kranke Horde‘! 20 Tage U-Haft sind schon mal eine Referenz und freuen sicher auch den Arbeitgeber - endlich gibts mal Schmackes für diese Nichtsnutze!
  • nödganz.klar #161 22.07.2018 10:00
    Highlight Highlight Hooligans geben sich gegenseitig auf die Fresse. Nicht sehr schlau oder gar erstrebenswert, aber leider Realität. Deswegen fährt die Staatsanwaltschaft alles auf, was zu Verfügung steht. Es geht schliesslich um Recht und Ordnung. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie finde ich das ganze etwas übertrieben. Es kamen keine unbeteiligten zu Schaden, es wurde niemand schwer verletzt und einige Carosseriebuden haben wieder was zu tun.
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