Schweiz
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Teurere Tickets und 4 weitere Pläne im Kampf gegen die Fussball-Schläger

Mit dem Angriff gewaltbereiter GC-Fans auf SBB-Mitarbeiter sei eine «rote Linie überschritten», erklären SBB, Gewerkschafter und Politiker einhellig. Nun müsse etwas passieren. Der oberste Justizdirektor fordert etwa einen Sicherheits-Zuschlag bei den Ticketpreisen.



Eine ganz neue Eskalationsstufe. Beispiellos. Noch nie dagewesene Gewaltbereitschaft. Wer mit den beteiligten Akteuren über das jüngste Kapitel der Schweizer Fangewalt spricht, dem fliegen die Superlative nur so um die Ohren.

Die Rede ist vom Vorfall im Extrazug von Lausanne nach Zürich am vergangenen Wochenende. Auf dem Rückweg bedrohte eine Gruppe von GC-Anhängern das Zugpersonal so massiv, dass dieses auf offener Strecke die Notbremse zog und flüchtete. Selbst die Transportpolizisten und der Lokführer verliessen den Zug.

Der Vorfall befeuert die Debatte über ein hartes Durchgreifen gegen gewaltbereite Fussballfans neu. Folgende Vorschläge liegen auf dem Tisch:

Klubs sollen für Schäden haften

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) fordert, dass die Fussballklubs finanziell und juristisch zur Rechenschaft gezogen werden, wenn im Zug Sachschaden entsteht oder Personen angegriffen werden. «Es ist ohnmächtig, wenn die Politik und der Fussballverband einfach zuschauen, wie die Lage eskaliert», klagt SEV-Vizepräsident Manuel Avallone im Interview mit watson.

Ins gleiche Horn stösst auch SVP-Nationalrat Thomas de Courten. Vor wenigen Monaten hat der Baselbieter vom Bundesrat eine Zwischenbilanz zu den Massnahmen des Hooligan-Konkordats verlangt. Die Antwort fiel für ihn ernüchternd aus: «Man schiebt den schwarzen Peter einfach weiter», bilanziert er. Der Bund verweise auf die Kantone – und diese wiederum auf die Vereine. Auch für de Courten ist deshalb klar, dass die Fussballklubs in die Pflicht genommen werden müssen. «Sonst werden wir dem Problem der Fangewalt niemals Herr.»

Das Parlament hatte sich vor einem Jahr dagegen entschieden, die Regeln für Fantransporte zu verschärfen. Stattdessen lud Verkehrsministerin Doris Leuthard zu einem Runden Tisch, an dem Sportverbände, Fanarbeiter, Verkehrsunternehmen und Kantone gemeinsam nach Lösungen suchen sollten.

Eine Arbeitsgruppe, die daraus hervorgegangen ist, prüfe derzeit  «organisatorische Massnahmen bei der Fahrpreisgestaltung, dem Rollmaterial und den Fahrplänen der Fanextrazüge», schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf de Courtens Vorstoss etwas kryptisch. SBB-Sprecher Stephan Wehrle bestätigt auf Anfrage von watson, die Haftungsfrage werde im Rahmen der Arbeitsgruppe diskutiert.

Sicherheits-Zuschlag beim Ticketpreis

Auch Pierre Maudet (FDP) scheint der Geduldsfaden gerissen zu sein. In der letzten Ausgabe der «NZZ am Sonntag» plädierte der Chef der kantonalen Justizdirektoren-Konferenz dafür, «dass sich der Anstieg der Sicherheitskosten auf dem Eintrittspreis niederschlägt». Auf jedem Ticket müsse vermerkt sein, welcher Anteil ins Sicherheitsdispositiv fliesst.

«Die Leute müssen merken: Je mehr Volltrottel Radau machen, desto teurer wird der Matchbesuch. Das erhöht die soziale Kontrolle.»

Pierre Maudet, Genfer Justizdirektor (FDP)

ARCHIV - ZUR WAHL DES GENFER SICHERHEITSDIREKTORS PIERRE MAUDET ZUM PRAESIDENTEN DER KONFERENZ DER KANTONALEN JUSTIZ- UND POLIZEIDIREKTORINNEN UND –DIREKTOREN (KKJPD) STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Pierre Maudet, conseiller d'Etat genevois en charge du departement de la securite et de l'economie (DSE), s'exprime lors d'une conference de presse sur l'inauguration de la centrale de regulation du trafic (CRT), ce lundi 18 decembre 2017 a Geneve. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

«Die Leute müssen merken: Je mehr Volltrottel Radau machen, desto teurer wird der Matchbesuch. Das erhöht die soziale Kontrolle.» Es gehe nicht an, dass die Kantone die Klubs indirekt subventionieren, indem sie für die Sicherheit an den ­Spielen aufkommen, so der ehemalige FDP-Bundesratskandidat.

Auch SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher findet es zentral, dass sich die anderen Fans von den gewaltbereiten Personen in den eigenen Reihen distanzieren. Sie verurteilt die Übergriffe auf das SBB-Personal in aller Form. «Es ist wichtig, dass wir als Gesellschaft nicht einfach wegschauen, wenn so etwas passiert.»

Mit gutem Zureden allein sei es aber nicht getan. «Die Öffentlichkeit hat sich lange mit wohlklingenden Versprechen abspeisen lassen. Jetzt braucht es griffige Sanktionsmassnahmen, die auch umgesetzt werden.» Einerseits sei es an den Klubs, spürbare Sanktionen zu ergreifen. Zudem sei es richtig, dass die SBB im aktuellen Fall Strafanzeige eingereicht hat (siehe Punkt 4).

Mehr mobile Video-Kameras

Vor knapp zwei Jahren präsentierten die Kantone und die Swiss Football League eine Reihe von Empfehlungen, die dabei helfen sollen, das Hooligan-Konkordat schweizweit einheitlich durchzusetzen. Dazu zählten unter anderem mobile Videoteams der Polizei, die die Fans auf dem Weg zum Stadion filmen.

Das Schweizerischen Polizeiinstitut (SPI) bietet diesen Frühling erstmals eine Ausbildung für solche Videoteams an. Dies in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich, die im Kampf gegen gewaltbereite Ultras bereits seit geraumer Zeit auf das Mittel setzt.

Eine Polizeipuppe mit Body-Cam an einer Medienkonferenz in Zuerich, am Dienstag, 13. Dezember 2016. Die Zuercher Stadtpolizei orientierte ueber das Projekt Polizeiarbeit in urbanen Spannungsfeldern (PiuS) und den Pilotversuch mit Body-Cams. Die Kameras sollen zum Einsatz kommen, wenn Polizeiangehoerige Privatpersonen im oeffentlichen Raum anhalten oder kontrollieren. Damit sollen praeventiv gewalttaetige oder verbale Uebergriffe verhindert und das Verhalten der Beteiligten dokumentiert werden. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Das Bildmaterial soll dabei helfen, Fälle von Fangewalt aufzuklären. Im Rahmen des SPI-Kurses will die Stadtpolizei ihr Know-How nun an andere Polizeikorps weitergeben. Wie gross das Interesse ist, kann die Medienstelle mit Verweis auf die laufende Anmeldefrist noch nicht sagen.

Die Massnahmen des Hooligan-Konkordats seien «probate Mittel», um erfolgreich gegen Gewalttäter im Sport vorzugehen, ist man bei der Polizeilichen Koordinationsplattform Sport überzeugt, die vor zwei Jahren ins Leben gerufen wurde. Allerdings müsse noch vermehrt in die Identifizierung der Täter investiert werden – und dafür mangle es den Klubs und Polizeikorps häufig an den personellen Ressourcen.

Strafrechtliche Verfolgung

Bei Angriffen auf die eigenen Mitarbeiter gelte Nulltoleranz, hält SBB-Sprecher Wehrle fest. «Am Wochenende wurde eine rote Linie überschritten.» Die Bundesbahnen erstatten deshalb Anzeige gegen Unbekannt.

Das Bundesamt für Polizei erfasst Hooligan-Delikte in einer eigenen Datenbank. Im letzten halben Jahr wurden demnach 31 Angriffe, 70 Fälle von Körperverletzung, 269 Fälle von Gewalt und Drohung gegen Beamte, 81 Tätlichkeiten, 252 Verstösse gegen das Vermummungsverbot, 348 Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz, 116 Sachbeschädigungen, 142 Fälle von Raufhandel, 16 Fälle von Nötigung, 49-mal Hausfriedensbruch und 510-mal Landfriedensbruch erfasst. Zudem hinderten Hooligans die Behörden in 60 Fällen an einer Amtshandlung.

Die Zahlen bewegten sich in den letzten Jahren jeweils in einem ähnlichen Rahmen. Pro Halbjahr werden zwischen 600 und 700 Personen mit einem Stadionverbot belegt und zwischen 400 und 550 Personen mit einem Rayonverbot. Der Grossteil der registrierten Hooligans ist männlich und zwischen 19 und 29 Jahre alt.

Hooligan-Datenbank, erfasste Personen nach Alter

In Hooligan-Datenbank erfasste Personen nach Alter. Bild: Fedpol

Verzicht auf Extrazüge

Für den Rest der Saison stellt die SBB den GC-Fans keine Extrazüge mehr zur Verfügung. Der Beschluss sei in Absprache mit den Fanverantwortlichen gefällt worden, so Stephan Wehrle. Nun gelte es, die Vorkommnisse der vergangenen Wochenenden zu analysieren.

Grundsätzlich sei davon auszugehen, dass die Extrazüge ab nächster Saison auch für die Anhänger der Grasshoppers wieder fahren. «Wir haben grossmehrheitlich gute Erfahrungen mit dem Konzept der Fanextrazüge gemacht», so Wehrle. Er betont, die SBB wisse zwischen der «kleinen Gruppe von militanten Personen und der grossen Mehrheit der vernünftigen Fussballfans» zu unterscheiden.

Auch Gewerkschafter Avallone hält einen totalen Verzicht auf Extrazüge für die «schlechteste aller denkbaren Lösungen». Dann würden die gewaltbereiten Fans in den Regelzügen fahren und dort im schlimmsten Fall andere Kunden gefährden. Als Sanktion schlägt er stattdessen das Abhalten von Geisterspielen vor. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • The fine Laird 03.05.2018 16:53
    Highlight Highlight Ähh Freunde 600 Stadionverbote pro Halbjahr und 500 Rayonverbote, ich glaube die haben sich vertippt. Ich mein in 3 Jahren währen das 3600 Stadionverbote...
    Soviele Ultras gibt es gar nicht in der Schweiz haha
    • Astrogator 04.05.2018 02:56
      Highlight Highlight Der Rest gehört zu den 99% angeblich friedlicher Fans nehme ich mal an....
  • Leckerbissen 03.05.2018 13:42
    Highlight Highlight Seien wir mal ehrlich, die ganze Diskussion ist an und für sich ein Witz! An jeder Veranstaltung an der mehrere hundert Personen anwesend sind und dabei noch ordentlich bechern geschehen solche Dinge. Die Geschädigten waren die Fans selber in dem sie eine Nacht im Zug verbrachten. Okay, der kleine Sachschaden ist doof aber alles andere ist halb so wild. Jede Nacht S-Bahn ist gefährlicher als ein Extrazug. Das SBB-Personal schiebt i.d.R an einer Auswärtsfahrt eine besonders ruhige Kugel und kassiert Zuschläge. Nun waren sie halt mal ein bisschen gefordert.
  • Ref 03.05.2018 13:16
    Highlight Highlight Diese Vorschläge sind doch eine Bankrotterklärung an den Rechtsstaat, da Einzelfallgesetzgebung, Sippenhaft usw.
    Die Behörden würden schon heute über griffige Mittel verfügen, wenden sie aber nicht an. Es braucht grössere Polizeidispositive um die um und an Fussballspielen begangen Vergehen und Verbrechen aufzuklären. Sind die Personen einmal rausgefischt, herrscht dann auch mal ruhe.
  • vingt-cinq zero deux 03.05.2018 13:05
    Highlight Highlight Wieder eine undifferenzierte Sicht auf das Thema Ultras vs. Hooligans, zeigt sich schon nur beim Titelbild --> Ultras die Pyros zünden und Fussball-Schläger als Überschrift drauf
    • Astrogator 03.05.2018 14:50
      Highlight Highlight Ultras die Pyros zünden sind auch Hooligans, auch wenn sie sich selbst nicht so sehen und jede Gruppe ihren eigenen verblödeten Ehrenkodex hat.
      Leute die in einem Stadion Pyros zünden gehören in den Knast und nicht ins Stadion.
  • Lagom4 03.05.2018 11:21
    Highlight Highlight Mich interessiert, wie es bei unseren Nachbarländern (Bsp. Deutschland) aussieht. Nehme an die haben ähnliche Probleme... Wie wird das dort gehandhabt bzw. angegangen?
    • Bongalicius 03.05.2018 21:22
      Highlight Highlight In den oberen zwei Ligen hat man dass Problem im Griff. Jedoch wandern die Problemmacher einfach in die unteren Ligen ab, wo sie weiter ihr Unwesen treiben.
  • Max Dick 03.05.2018 11:20
    Highlight Highlight Man dieses Geheule jetzt - als hätte es Tote gegeben! Ist ja wohl klar dass es die Fans nicht einfach so schlucken wenn ihre Sachen in Abwesenheit durchsucht werden und noch geklaut wird. Ja es gibt ein Problem im CH Fussball und Hockey. Ein Sicherheitswahnproblem!
    • Astrogator 03.05.2018 14:52
      Highlight Highlight Die staatsanwaltschaftlich angeordnete Beschlagnahmung von Drogen, Pyros und Waffen ist kein Diebstahl.
      Und wenn man schon kriminell ist sollte man nicht noch dumm sein und das ganze so in den Zug tragen, dass es der Polizei auffällt.
  • Sleepy Bad Boy Lee 03.05.2018 10:04
    Highlight Highlight Ich geh mal die Vorschläge durch:

    1: Absoluter Blödsinn. Hab ich schon öfters erklärt wieso.

    2: Kann zwar nur für Basel sprechen: Aber da ist dies schon lang der Fall. Gibt es das auch bei anderen Veranstaltungen?

    3: Gute Idee. Hilft die wahren Täter zu finden.

    4: Das hoffe ich doch schwer in einem Rechtsstaat🤔

    5: Das will doch die SBB selber nicht. Das ist reine Polemik.
  • Paul_Partisan 03.05.2018 09:30
    Highlight Highlight Härzig, wie alle Bünzlis hier nach Law&Order schreien, Repression und drakonische Strafen fordern.
    a) noch nie in der Geschichte der Menschheit hat Repression ein Problem gelöst!
    b) die hier geforderten Massnahmen (besonders in den Kommentaren) schränken Grundrechte massiv ein.
    c) Wer sich auch nur annähernd ernsthaft mit der Thematik befasst hat, erkennt rasch wie absolut realitätsfremd die geforderten Massnahmen sind. Hier profilieren sich Politiker*Innen auf Kosten aller Fussballfans.
    Aber was reg ich mich überhaupt auf...
    ÜSI LIEDESCHAFT ISCH STÄRCHER AUS ÖII REPRESSION!
    • dorfne 03.05.2018 10:16
      Highlight Highlight Den Schrei nach Law and Order, nach Repression und drastischen Strafen, wie Sie es formulieren, gäb es gar nicht, wenn die Hooligans nicht gewalttätig wären, Menschen und Eisenbahnwagen zusammenschlagen würden.
    • corycorycory 03.05.2018 10:49
      Highlight Highlight Endlich ein vernünftig differenzierter Kommentar. Die geforderten Repressionen gehen durch die Decke... Aber wahrscheinlich ist das schlicht wieder ein bequemes Thema für unsere WutbürgerInnen-Abteilung.
    • satyros 03.05.2018 11:45
      Highlight Highlight Deshalb haben wir schon vor Jahren gefunden, wir stellen ein paar Grundregeln für Auswärtsfahrten auf und setzen diese dann durch, um den Scharfmachern keine Munition zu liefern. Klappt hervorragend (wie glaub bei den allermeisten Vereinen).

      http://www.fanarbeit-bern.ch/wp-content/uploads/2013/05/Auswärtsfahrtenregelung-Extrazüge_September_2017.pdf
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 03.05.2018 09:24
    Highlight Highlight Es sind FDP/SVP, die gerne 7 Milliarden für die "Sicherheit im Luftraum" ausgeben und denen es offenbar egal ist, dass die Polizei die Menschen am Boden nicht schützen kann. Warum? 2 Gründe: 1.)Weil bei der Polizei auf Teufel komm raus gespart wird. 2.)Weil die Polizei-Vorgesetzten keine Verantwortung tragen wollen, verlangen sie von den Polizisten "Deeskalation" bis über die Linie hinaus, wo sie sich treten und bespucken lassen müssen. Kein Wunder nehmen die Hooligans die Polizei nicht mehr ernst und gehen erst recht auf sie und alles Andere los.
  • dorfne 03.05.2018 08:51
    Highlight Highlight Beim Lesen des Artikels muss ich an einen Rocksong denken: "tausend Mal berührt, tausend Mal ist nix passiert". 35 Jahre Runde Tische, Arbeitsgruppen, Empfehlungen, nix passiert. O.k., zum Glück leben wir nicht in einem Polizeistaat, aber für diese Gewalttäter muss soviel Polizei her, dass die gar nicht dazu kommen, Personal anzugreifen und Eisenbahnwagen zu zerstören. Es braucht zusätzl. mobile Polizei-Einsatzgruppen. Es ist ohnehin schlimm, wie bei der Polizei, der inneren Sicherheit gespart wird.
    • roadtoglory 03.05.2018 10:05
      Highlight Highlight Mobile Polizeieinsatzgruppen à la Alarm für Cobra 11? Bitte einmal in einem Extrazug mitfahren und selbst ein Bild davon machen, bevor man mit solch Worten um sich wirft. Danke.
    • dorfne 03.05.2018 15:50
      Highlight Highlight @roadtoglory. Sie sind mir ja ganz Cooler. Ich muss mich nicht zuerst von Hooligans verprügeln lassen um den Zeitungsberichten glauben zu können!
    • roadtoglory 04.05.2018 07:54
      Highlight Highlight Ihre Antwort sagt alles was ich hören wollte... Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich auch nicht so weit aus dem Fenster lehnen mit irgendwelchen sinnlosen Forderungen. Danke.
  • c_meier 03.05.2018 08:29
    Highlight Highlight wieso ist das nicht möglich, wenn der ganze Zug stillsteht, diese kriminellen "Fans" rauszupicken und 48 Stunden festzuhalten damit sie sich bei ihrem Chef erklären müssen?
    • desmond_der_mondbaer 03.05.2018 09:10
      Highlight Highlight Zu wenig Beweise. Für einen Fan-Zug verwendet die SBB das älteste Rollmaterial überhaupt, da die netten Herren (und Damen) ja immer alles auseinander nehmen müssen. Und genau bei diesen Wagen hat es keine Kameras.
    • roadtoglory 03.05.2018 10:01
      Highlight Highlight Sprechen Sie denn aus Erfahrung?
  • incorruptus 03.05.2018 08:18
    Highlight Highlight Vereine für das Fehlverhalten der Zuschauer ausserhalb des Stadions zu bestrafen macht keinen Sinn. Der Verein hat fast gar keinen Einfluss auf die eigenen Fangruppierungen. Schliesslich wird bei einem Rapkonzert dieser auch nicht bestraft, wenn seine Fäns Schäden anrichten.

    Optimal, und das sage ich als ehemaliger Fankurvenbesucher, wäre mehr Polizeipräsenz an Bahnhöfen und auf dem Weg zum Stadion. Am und im Stadion dann allerdings eine extreme Reduktion an Sicherheitspersonal - einfache Zäune reichen aus. Wer etwas anderes behauptet, hat seit Jahren kein Spiel mehr besucht.
    • who cares? 03.05.2018 09:04
      Highlight Highlight Wieso muss die Allgemeinheit dafür aufkommen? Die Polizeipräsenz soll von den Verursachern, den Vereinen bezahlt werden. Gewinn privatisieren, Kosten externalisieren oder wie?
    • incorruptus 03.05.2018 12:16
      Highlight Highlight ein Verein hat genügend Kosten.. Aber es geht vor allem darum, dass der Verein keine handlungsmacht über Fans hat.

      Ganz einfach.. Stell dir vor ich besuche dich bei dir Zuhause. Auf dem Weg dorthin verursache ich einen Schaden (Zuständigkeit Polizei). Jedoch sieht mich dabei niemand (Allgemeinheit kommt dafür auf). Dann komme ich bei dir Zuhause an und zerstöre deine Haustüre absichtlich. Wenn du mich erwischst, hafte ich und wenn nicht, dann musst du es selbst bezahlen..

      Genauso sollte es funktionieren. Ausserhalb des Rayons ist die Polizei zuständig. Im Rayon der Verein.
    • D(r)ummer 03.05.2018 14:21
      Highlight Highlight Optimal wäre, wenn sich diese Typen mal anständig Verhalten würden.

      Meine Freunde gehen auch hie und da mit den Fankurven in Extrazügen an Auswärtsspiele.

      Sie finden's lustig und nennen mich Spassbremse. Für mich sind es egoistische Ignoranten die dann wieder weinen, wenn die Gesellschaft etwas dagegen tun möchte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 03.05.2018 08:18
    Highlight Highlight Warum wird den Chaoten nicht einfach der Zugang zu den Spielen verwehrt?
    • Quaxi 03.05.2018 20:15
      Highlight Highlight Hmmm, was machen sie dann wohl, wenn ihnen der Zugang zum Stadion verwehrt wird? Druck erzeugt immer Gegendruck...
    • Astrogator 04.05.2018 05:43
      Highlight Highlight @Quaxi: Was ist denn dein Lösungsansatz?

      Oder ist es für dich OK deine Freizeit mit gewalttätigen Kriminellen im selben Stadion zu verbringen?
    • Wilhelm Dingo 04.05.2018 09:40
      Highlight Highlight @Quaxi: Das ist kein Druck sondern eine klare Konsequenz: Wer gewaltbereit ist und dabei erwischt wurde hat Stadionverbot.
  • B0arder_King 03.05.2018 08:12
    Highlight Highlight Sicherheitszuschlag beim Ticketpreis ist ja wohl ein Witz. Dafür muss man nur nach England schauen um zu wissen was danach passiert. Die Chaoten verlagern sich einfach in die unteren Ligen.. Hier in der Schweiz würden sich dazu die ganzen Stadien noch mehr leeren..
  • Bongalicius 03.05.2018 08:06
    Highlight Highlight Die Strafen müssen dahin wo es wehtut. Das sind Geld und Meisterschaftspunkte!
    Demnach müssen Bussen an die Vereine, Geisterspiele und Punktabzüge her.
    Ich hab es satt dass jedes Wochenende Gelder für Polizeieinsätze an Fussballspielen verschleudert werden, während es in anderen Sportarten die Fans es schaffen sich im Zaun zu halten.
    • Paul_Partisan 03.05.2018 09:38
      Highlight Highlight GENAU! in welcher Sportart werden Veranstaltungen von annähernd gleich vielen Menschen besucht bitte? Und überhaupt, Sippenhaft (genau das ist Ihr Vorschlag) ist heutzutage höchstens in Nordkorea noch cool!
    • Astrogator 03.05.2018 10:34
      Highlight Highlight @Paul_Partisan: Eishockey, Schwingfeste, kantonale Schützenfeste, Konzerte, Messen...
      Es ist nicht das Problem der Anzahl Menschen, sondern ein Problem Fussball.
    • Leckerbissen 03.05.2018 13:51
      Highlight Highlight Astrogator:
      Glaub mir, an einem Schwingwest oder Schützenfest muss die Sanität X-mal mehr ausrücken als an einem Fussballspiel. So viel dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • auslandbasler 03.05.2018 07:46
    Highlight Highlight Man hat laut Aussagen "grossmehrheitlich gute Erfahrungen mit Extrazügen gemacht". Jetzt gibt es einen Vorfall, der zugegeben weit über das Limit geht. Und jetzt wird wieder alles in Frage gestellt, es wird wieder nach Clubverantwortung gerufen, Fans sollen sich wieder gegen die stellen, vor denen Sicherheitskräfte fliehen, etc. Watson mischt da kräftig mit? Ihr schreibt es ja selbst, Extrazüge funktionieren grossmehrheitlich, Verurteilungen nehmen trotz Videoüberwachung und Ermittlungsdruck nicht zu. ES WIRD NICHT SCHLIMMER. wieso wird dann der Eindruck erweckt, wegen eines Vorfalls?
    • Astrogator 03.05.2018 08:55
      Highlight Highlight Grossmehrheitlich funktionieren heisst, die Sachschäden halten sich im Rahmen und es gibt keine direkte Gefahr für das Personal - mehr aber auch nicht.
    • auslandbasler 03.05.2018 09:16
      Highlight Highlight @ Atrogator: ah ja? Quelle? Aus eigener Erfahrung ist mir kaum Schaden bekannt, das letzte Mal als die SBB diesen angab, war nach Recherche eines Journalisten kaum mehr etwas da.

      Also, wenig Sachschaden (weniger als in einem normalen Zug am Wochenendabend) und keine Gefahr fürs Personal, wo genau ist dann tatsächlich das Problem? Zumal wir ja mit dem ältesten Rollmaterial fahren, dass die Bahn zur Verfügung hat und meist über Umwege fahren müssen.
    • Astrogator 03.05.2018 10:05
      Highlight Highlight @auslandblaster: Die SBB informiert sehr zurückhaltend um das Projekt Fanzug nicht zu gefährden. Würde sie alles immer öffentlich machen was intern publiziert wäre, müssten wir nicht mehr über Verschärfungen diskutieren, dann wären sie bereits umgesetzt.

      Aber die SBB will eben auch die anständige Kundschaft von dem Pöbel trennen und dafür nimmt man einiges in Kauf.
      Altes Rollmaterial kriegt ihr wegen den Schäden die ihr angeblich nicht macht und Umwege fahrt ihr weil regelmässig die Notbremse gezogen werden und man den regulären Bahnbetrieb dadurch so wenig wie möglich stören will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RhabarBär 03.05.2018 07:40
    Highlight Highlight So kann es nicht weitergehen. Wie schon Andreas Menet, Präsident des Zugpersonals bei SEV, in einem anderen Artikel sagte "Wahrscheinlich muss es erst tote Zugbegleiter geben, bevor etwas passiert". Ich finde, dass in Zukunft statt Züge Busse fahren sollten. Diese Busse müssten von den Vereinen selbst bereitgestellt oder gechartert werden, damit die Fans zu den Austragungsorten reisen können. Und falls es Sachbeschädigungen oder Verletzte geben sollte, müssen die Vereine/Fanorganisationen für den Schaden aufkommen, statt diese auf die Allgemeinheit abzuwälzen.
    • Eine_win_ig 03.05.2018 07:49
      Highlight Highlight DAS ist endlich mal ein konstruktiver Vorschlag!
    • Astrogator 03.05.2018 08:02
      Highlight Highlight Guter Ansatz, wird aber scheitern. Die SBB muss den Mob transportieren (Transportgesetz), ein Busunternehmen hat diese Pflicht nicht. Es wird wohl schwierig werden einen Unternehmer zu finden der sich bei jeder Fahrt seinen Bus von "friedlichen Fussballfans" versauen oder gar zerstören lassen will.
    • auslandbasler 03.05.2018 09:21
      Highlight Highlight naja, 2-3000 Fans jedes Weekend mit Bussen herumfahren, alleine für Basel. Also 40, 50 und mehr Cars. Für einen Club? Bei dem Stau die ganze Zeit? Nicht gerade eine alternative aus verschiedenen Gründen, da ist die Transportportpflicht nicht daran Schuld, sondern die Logistik. Macht einfach keinen Sinn. 200+ Busse statt 4-5 Züge. Naja.
  • Hoppla! 03.05.2018 07:40
    Highlight Highlight Das Problem ist doch primär, dass die 99% der "lieben Fans" die 1% Radaumacher akzeptieren, teilweise sogar schützen.

    Ist übrigens bei gewissen Demos oder Konzerten nicht anders.
    • Frances Ryder 03.05.2018 08:52
      Highlight Highlight Die Schuld auf die Normalos abzuschieben ist fehl am Platz. Erstens kannst du nicht erwarten, dass Leute, die einfach an einen Match wollen, irgendwie dazu verpflichtet wären eins auf Bürgerwehr zu machen. Zweitens möchte ich sehen, wie du eine Gruppe randalierender gewaltbereiter Fans (ja die sind übrigens immer in grossen Gruppen unterwegs) mit deinen 2-3 Kollegen, mit denen du am Match bist, von irgendetwas abhalten kannst.
    • René Gruber 03.05.2018 08:57
      Highlight Highlight Was genau sollen denn die 99% genau machen? Sollen sie selber handgreiflich werden und sich damit selber strafbar machen?
      Vielleicht ist einigen der 99% bekannt aus welchem Umfeld die Problemfälle stammen (dies wissen auch die suständigen Behörden), aber namentlich nennen wer was gemacht hat können sie nicht. Genau hier liegt das Problem ohne handfeste Beweise lässt sich nichts ausrichten gegen die Gewalttäter
    • dorfne 03.05.2018 09:07
      Highlight Highlight Punkt 1: hat bisher schon nicht stattgefunden. Punkt 2: trifft die Falschen und macht die Hooligans nur noch wütender. Punkt 3: Wird hoffentlich im grossen Stil umgesetzt. Punkt 4: Hat in 30 Jahren keinen von der Randale abgehalten. Punkt 5: trifft die Falschen und genau: Dann werden halt die regulären Züge demoliert! Wo bleibt Punkt 6?: Mehr Extrazüge, damit in jedem noch 30 Polizisten Platz haben und an jedem Zug 2 leere Güterwagen für die Gewalttäter in Handschellen. Kommt billiger als kaputte Züge und traumatisierte Menschen, und es schreckt ab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pokefan 03.05.2018 07:40
    Highlight Highlight Schade dass die Fans der Zürcher Clubs sich nicht benehmen können. Ja, IHR seid schuld an den wiederkehrenden Diskussionen. IHR liefert Woche für Woche Schlagzeilen für Politiker und Presse. Verglichen mit anderen Ländern und früheren Zeiten ist das "Hooligan-Problem" in der Schweiz eigentlich gering. Solche Aktionen wie Hetzjagten oder bedrohen neutraler Personen sind scharf zu bestrafen aber bitte nicht im Kollektiv! Was kann der brave Thuner-Fan dafür wenn zwei gelangweilte Goldküstenboyz "aus Gründen" randalieren?
    • Eine_win_ig 03.05.2018 07:51
      Highlight Highlight Man erinnere sich an den Pyrowerfer vor ein paar Jahren, der danach von den Thuner Fans an die Security übergeben wurde, da dies in den Stehplätzen absolut nicht goutiert wurde.
    • Pokefan 03.05.2018 10:25
      Highlight Highlight Find ich gut so! Aber Zivilcourage wie diese ist selten. Leider.
  • Royeti 03.05.2018 07:36
    Highlight Highlight Teilweise weltfremde Vorschläge!

    Ich denke ihr überschätzt die Macht, Kontrolle und Einfluss-Fähigkeiten von den Vereinen....

    Kosten auf Verein abwälzen?
    1. lächerlich, da Verein keine Schuld trifft
    2. der Verein würde die Fans dazu auffordern nicht mehr Extrazüge sondern Regelüge zu nutzen, da man den Verein dann nicht mehr Belangen könnte
    3. kann ein Verein seine Snhänger ja nicht 24/7 kontrollieren....

    Die Vereine sind für die Sicherheit IM STADION verantwortlich und das macht auch Sinn. Alles weitere ist weltfremd...

    • who cares? 03.05.2018 08:25
      Highlight Highlight Falsch. Diese Hooligans, die in jedem Spiel im Stadion ein- und ausgehen, können unmöglich unbekannte Gesichter sein. Werden aber in der Fanszene aus Angst oder sonst was geschützt.

      Der Verein verdient kräftig an den Fans. Das Demolieren von Zügen sind Externalitäten für die der Verein mitverantwortlich ist. Wie bei jedem Grossanlass.

      Ausserdem funktioniert es bei anderen Vereinen doch auch? Als Beispiel wird YB genannt, die selbst Fanbegleitung stellen. Aber kostet halt Einsatz und Geld.
    • Royeti 03.05.2018 09:09
      Highlight Highlight Sehr kurzsichtig.
      Mit der Kostenabwälzung auf den Verein erhalten diese Fans noch viel mehr Macht und macht den Verein zur Geisel dieser Fans.
      Beispiel:
      Fans drohen einen Zug komplett zu beschädigen, sollte der Verein die Ticketpreise für die Kurve nicht um 50% senken.....
      Oder noch extremer: Freibuer an Heimspielen oder wir überfallen eine UBS Filiale, maskiert mit einem Fan-Schal.....
    • who cares? 03.05.2018 09:50
      Highlight Highlight @Royeti ja genau, überfallen einer UBS Filiale...
      Wenn ein Fan mit so etwas droht, dann können sie bei Wahrmachung der Drohung gleich individuell angezeigt werden. Die Veranwortung des Vereins befreit seine Fans ja nicht individuell von der Haftung.
      Man kann ihnen auch Stadionverbot geben, und wenn sie trotzdem randalieren, die Personaldaten der Polizei weitergeben.
      Sich einfach aus der Verantwortung ziehen à la was ausserhalb des Stadions passiert dürfen andere bezahlen passt mir einfach nicht.
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  • Nick Tamer 03.05.2018 07:25
    Highlight Highlight Die GC-Fans haben ja schon selbst als Massnahme angekündigt für den Rest der Saison nicht per Extrazug zu Auswärtsspielen zu fahren. Etwas ironisch, dass die SBB dies nun als ihre Massnahme präsentiert. Ohne die Reue der GC-Fans und deren Eigeninitiative in diesem Fall hätte die SBB die GC-Fans ja einfach in Regelzügen, was sie auf keinen Fall wollen kann.
    • Astrogator 03.05.2018 08:05
      Highlight Highlight Fans in Regelzügen fände ich nicht so schlecht, denn dann kann die Polizei davon ausgehen, dass Unschuldige an Leib und Leben gefährdet sind und anders gegen das Gesocks vorgehen.
      Ausserdem erhöht das den Druck auf die Politik, endlich die Vereine in Verantwortung zu nehmen.
  • Kimbolone 03.05.2018 07:19
    Highlight Highlight 1) Unbrauchbarer Stammtischvorschlag.
    2) Möglich, aber auch am Ziel vorbei. Die Clubs sorgen für die Sicherheit in den Stadien, die Polizei auf öffentlichem Grund. Punkt.
    3) Begrüssenswert, wobei die Krawallbrüder nicht dumm sind und eine Identifikation entsprechend zu verhindern wissen.
    4) Hier ist definitiv noch Luft nach oben.
    5) Unbrauchbarer Vorschlag.

    Apropos, da ja die GC-Fans die neuen Antichristen sind: Lesen wir irgendwann mal noch etwas über den Hausbesuch und die eingeworfene Scheibe einer jungen ex-watson-Journalistin, die kritisch über die FCZ-Szene schreibt?
  • Dreiländereck 03.05.2018 07:17
    Highlight Highlight Man muss sich den Grund für die Übergriffe im Extrazug mal reinziehen.
    Den „Fans“ wurden persönliche Gegenstände durch SBB Mitarbeiter aus dem Zug gestohlen. Ja, das Pyro und die Kracher hätten sie wirklich noch gebraucht auf der Rückfahrt.
    Das ist nicht als Witz gemeint sondern leider bitterer Ernst.
    • Astrogator 03.05.2018 08:07
      Highlight Highlight Neben den Pyros wurden auch Drogen und Waffen sichergestellt. Soviel zum Thema Sektor IV und "friedlichen Fans" die Opfer seien und von der SBB Selbstreflektion erwarten.
    • roadtoglory 03.05.2018 10:10
      Highlight Highlight Waffen? Scho hä !?
    • Astrogator 03.05.2018 14:34
      Highlight Highlight Gemäss Staatsanwaltschaft - ja. Oder denkst du die beginnen eine Strafuntersuchung wegen Verstössen gegen das Waffengesetz wegen einer Tüte Gummibärchen?

      Aber das Gute daran ist, auf alle Delikte stehen zum Teil mehrjährige Gefängnisstrafen. Diesesmal wird die Geschichte nicht einfach mit Gesprächen aus der Welt zu schaffen sein.
  • walsi 03.05.2018 07:15
    Highlight Highlight Auch diesesmal wird nichts passieren. Ich werde den Eindruck nicht los, dass es zuerst Tote geben muss bis wirklich etwas unternommen wird.
  • DonChirschi 03.05.2018 07:10
    Highlight Highlight Hooligans vor Ort verhaften und auf Platz 48h Arrest aussprechen. So verpassen sie am Montag die Arbeit und müssen ihrem Chef erklären, weshalb. So erhöht man die soziale Kontrolle. Generell den Persönlichkeitsschutz lockern und Hooligans rigoros an den Pranger stellen, nicht Familien und friedliche Fans bestrafen.
    • Patronus 03.05.2018 11:01
      Highlight Highlight Was würde der eingesperrte seinem Arbeitgeber wohl erzählen?

      Entweder:
      "Chef, ich habe im Fanzug randaliert und werde deshalb für 48 Stunden festgehalten. Kann erst Morgen wieder zur Arbeit kommen."

      Oder:
      "Chef, mir gehts nicht gut, ich kann heute nicht zur Arbeit kommen"

  • DerUnsichtbare 03.05.2018 06:58
    Highlight Highlight Und wiedermal hält sicher der Verband da sauber raus
  • Beggride 03.05.2018 06:50
    Highlight Highlight Bis auf Nummer 4 werden (fast) nur Unbeteiligte bestraft... Zudem ist bei Punkt 1 das Manipulationsrisiko vorhanden, dass man einfach dem feindseligen Verein Gewalttaten unterjubeln könnte... Ich weiss, dass etwas getan werden muss, aber bitte nicht wegen ein paar wenigen allen den Spass versauen.
    • Dubox 03.05.2018 07:02
      Highlight Highlight Da bin ich nicht ganz einig mit ihnen:
      - Bei Punkt 1 würden allenfalls die Clubs endlich aktiv und die Namen der Chaoten raus rücken. Diese sind nämlich meistens bekannt. Oder sie würden wenigstens mal aktiv bei der Aufklärung der Fälle.
      - Bei Punkt 2 bin ich einverstanden. Das trifft wirklich alle.
      - Bei Punkt 3 frage ich sie, inwiefern sie bestraft werden, wenn sie gefilmt werden, wie sie friedlich zum Stadion laufen? Das Bildmaterial sollte natürlich wieder gelöscht werden müssen.
      - Punkt 4 sollte selbstverständlich sein.
      - Punkt 5 ist sicherlich keine Lösung.
    • Astrogator 03.05.2018 07:30
      Highlight Highlight Ich sehe das nicht so, es wurde zu lange nur zugeschaut.
      Das "Manipulationsrisiko" trifft jeden Verein, macht also auch auf die Liga und Vereine Druck.

      Zudem zeugt ja das Statement von Sektor IV, das die Schuld der Staatsanwaltschaft und SBB gibt, dass dort die Intelligenz und Einsicht fehlt um selbst zur Verbesserung der Situation beizutragen.

      Was im Statement von Sektor IV auch nicht steht, die beschlagnahmten Gegenstände führten zur Eröffnung von Strafuntersuchungen im Bereich Waffen, Sprengstoff und Betäubungsmittel.
      Da würde nichts gestohlen und die Fans sind auch nicht Opfer!
    • Beggride 03.05.2018 08:12
      Highlight Highlight @astrogator
      Lies bitte mal das ganze Statement durch: https://www.sektoriv.ch/news/194/communique-vom-1-mai-2018.html
      Unten kannst du auch auf den Link Werte der Kurven klicken.
      @dubox
      Bei Punkt 3 bringt es für die gewaltbereiten Fnas nichts, da sie sowieso maskiert sind.
      Und was sollen die Vereine denn machen? Undercoverdektive in die Kurve schicken? Zudem finde ich Ticketpreise nicht das geeignete Druckmittel für diese Forderung, sehe den Zusammenhang nicht...
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