Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Süss, aber verboten: Illegaler Handel mit Hundewelpen in der Schweiz aufgedeckt



Süss aber illegal: Dieser kleine Hundewelpe wurde zusammen mit mindestens 16 weiteren Hündchen in die Schweiz geschmuggelt. Vier Welpen mussten eingeschläfert werden.

Zwei Hundehändlern, die Welpen aus Italien und der Ukraine in die Schweiz schmuggelten, ist von den Behörden das Handwerk gelegt worden. Sie hatten mindesten 17 Welpen illegal ins Land eingeführt. Vier Welpen mussten wegen Seuchengefahr eingeschläfert werden.

Die beiden Hundeschmuggler aus Italien und der Ukraine haben seit September 2016 regelmässig Hundewelpen aus ihren Heimatländern illegal in die Schweiz eingeführt, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Freitag mitteilte. Diese hatte das Schmugglerteam zusammen mit dem kantonalen Veterinäramt Basel-Stadt geschnappt.

Insgesamt konnte dem Duo der illegale gewerbsmässige Handel mit 17 Welpen nachgewiesen werden. Die Behörden gehen aber davon aus, dass noch weitere Tiere geschmuggelt wurden, wie Michael Steiner, Mediensprecher der Eidgenössischen Zollverwaltung, auf Anfrage von Keystone-SDA erklärte.

Die Hundehändler fälschten Impfzeugnisse, verletzten tierseuchenpolizeiliche Vorschriften, umgingen Zollbestimmungen und drückten sich um Abgaben und Mehrwertssteuern. Dadurch erzielten sie höhere Gewinne. Die kleinen Hunde wurden über Internetplattformen mit gefälschten Dokumenten an Privatpersonen in verschiedenen Kantonen verkauft.

Wegen Tollwutrisikos eingeschläfert

Die aus der Ukraine eingeschmuggelten vier Welpen wurden wegen eines «akuten Tollwutrisikos» durch Veterinärdienste verschiedener Kantone eingeschläfert. Das Risiko bestand, weil in dem osteuropäischen Land die sogenannte urbane Tollwut auftritt.

Ein weiterer Teil der 17 entdeckten Welpen war bereits bei den getäuschten Empfängern. Diese konnten die kleinen Hunde behalten, da offenbar keine rechtlichen oder veterinärärztlichen Bedenken bestanden.

Die beiden Hundehändler wurden von der Zollverwaltung angeklagt. Sie müssen mit einer Busse in der Höhe von mehreren Tausend Franken rechnen. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gilt die Unschuldsvermutung. (aeg/sda)

Grausiger Fund: 40 tote Tigerbabys in Thailand gefunden

5 Versuche, illegale Dinge im Flugzeug zu schmuggeln

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Die Yakins kehren nach Schaffhausen zurück

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sowhat 05.04.2019 20:27
    Highlight Highlight Und ob diese Tiere dann von verantwortungsvollen Züchtern kommen, darf wohl bezweifelt werden. Wahrscheinlich eher von Massenzuchten, wo die Jungtiere kaum lange genug bei den Elterntieren aufwachsen und alle die ganze Zeit eingesperrt sind. Schon die Erinnerung an solche Berichte macht mich krank.
  • violetta la douce 05.04.2019 12:56
    Highlight Highlight Ist in der CH auch immer schwieriger einen Hund zu kaufen.
    Bei den Züchtern gibt es regelrechte Wartelisten. Und die Preise sind Unverschämt hoch. Eine Frechheit !

    Ein Bastard? Gibt es nirgendswo zu kaufen.
    Alternative Tierheim ?
    Da scheit es fast noch einfacher ein Kind zu adoptiern, als enen Hund zu bekommen, jedenfalls aus dem Tierheim in meiner Nähe.
    • AlteSchachtel 05.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Der Import von Tieren ist jedenfalls keine Lösung und sollte - bis auf genehmigungspflichtige Ausnahmen - verboten werden.

      Seriöse Tierheime sind natürlich daran interessiert, dass der Hund einen schönen Lebensplatz erhält und nicht gleich wieder im Tierheim landet. Da braucht es logischerweise Abklärungen.

      Kürzlich sah man im TV einen jüngeren Hund (in Mode gekommene Rasse), den die Besitzer einfach abgegeben haben, weil er eine schwere
      Krankheit hatte.....

Ta-da: PICDUMP!

Artikel lesen
Link zum Artikel