Schweiz
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ARCHIV --- ZUM REFERENZZINSSATZ ALS BERECHNUNG DER MIETEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein wohnungssuchendes Paar besichtiget eine neu erstellte Wohnung im Pflegi-Areal in Zuerich, August 2002 . Die Lage am Wohnungsmarkt hat sich verschaerft, da die Nachfrage nach Wohnungen hoch bleibt, die Zahl neu erstellter Wohnungen aber abgenommen hat. Fuer diese grosse fuenfeinhalb Zimmer Wohnung wird ein Mietzins von fast CHF 5000 verlangt.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)   FILM] *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Die Lage am Schweizer Wohnungsmarkt verschärft sich immer mehr. Obwohl die Nachfrage steigt, werden immer weniger neue Wohnungen gebaut. Bild: KEYSTONE

Schweizer haben mehr Platz als Ausländer – diese 7 Grafiken zum Wohnen musst du kennen



Grosse Wohnungen werden seltener. Besonders in den Städten macht sich der Platzdruck bemerkbar. Das ist die Quintessenz der neu veröffentlichten Zahlen vom Bundesamt für Statistik (BFS).

Doch wie sieht es im Detail aus? In welchem Kanton haben die Bewohner am meisten Platz? Hier eine Übersicht zur Wohnsituation in der Schweiz in 7 interaktiven Grafiken:

Hier stehen die grössten Wohnungen

Ein Appartement ist im Kanton Thurgau im Schnitt 115 Quadratmeter gross. Damit sind im Ostschweizer Kanton die Wohnungen im Schnitt am grössten. Auf der anderen Seite der Tabelle befinden sich die beiden Kantone Basel-Stadt und Genf. Hier sind die Wohnungen im Durchschnitt nur noch 80 beziehungsweise 86 Quadratmeter gross.

Die Wohnungen werden kleiner

Ein Blick auf den historischen Verlauf zeigt: Die Wohnungen werden tatsächlich wieder kleiner, aber erst seit der ersten Hälfte der 2000er-Jahre. Damals wurden noch Wohnungen mit einer Fläche von durchschnittlich 135 Quadratmeter gebaut. In den letzten sechs Jahren (2011 bis 2017) lag der Schnitt nur noch bei 115 Quadratmeter.

Die kleinsten Wohnungen wurden in den 60er-Jahren gebaut. Damals lag der Schnitt bei nur 83 Quadratmetern. 

Schweizer haben mehr Platz als Ausländer

Update:

Diese Grafik war vorher fehlerhaft beschriftet. Die 122 und 94 Quadratmeter beziehen sich wie im Text geschrieben auf die gesamte Wohnfläche und nicht pro Person. Entschuldigt den Fehler!

Wohnungen mit ausschliesslich ausländischen Bewohnern sind im Schnitt 28 Quadratmeter kleiner wie solche, die ausschliesslich von Schweizern bewohnt werden. Zwar hat sich die durchschnittliche Wohnfläche bei beiden Gruppen vergrössert, diejenige der Schweizer hat sich aber prozentual mehr vergrössert als jene der Ausländer.

Hier haben die Bewohner am meisten Platz

Beim verfügbaren Platz pro Person ist die Liste gleich aufgebaut wie bei den grössten Wohnungen. Im Thurgau und in Schaffhausen haben die Einwohner am meisten Platz, in Basel und in Genf am wenigsten.

Im Kanton Zürich drücken die teils grösseren Wohnungen ausserhalb der Städte den Schnitt etwas in die Höhe. Trotzdem bleibt der Kanton hinter dem Schweizer Durchschnitt zurück.

So viele Wohnhäuser wurden gebaut

In absoluten Zahlen wurden für lange Zeit immer weniger Wohngebäude mit mehr als vier Etagen gebaut. Zwischen 1961 und 1970 wurden zum Beispiel noch 15'040 solcher Gebäude gebaut, zwischen 1991 und 2000 nur noch 7912.

Seit den 2000er-Jahren ist jedoch wieder eine Trendumkehr zu beobachten. So wurden nur in den sieben Jahren (2011 bis 2017) bereits 7202 Wohnhäuser mit vier und mehr Etagen gebaut.

Hier stehen die meisten Einfamilienhäuser

Das Einfamilienhaus bleibt das meistverbreitete Wohnobjekt der Schweiz. 2017 gab es in der Schweiz 993’887 Einfamilienhäuser. 118'380 dieser Häuser stehen auf Zürcher Kantonsgebiet, das ist schweizweiter Spitzenwert.

Anteilsmässig am meisten Einfamilienhäuser stehen aber in Glarus. Hier machen sie 72 Prozent aller Wohngebäude aus. Am geringsten ist dieser Anteil im Kanton Nidwalden mit nur 35 Prozent. Schweizer Durchschnitt ist 57 Prozent.

Hier stehen die meisten Wohnungen mit nur einem Bewohner

Wohnungen mit nur einem Bewohner sind besonders in den Städten keine Seltenheit. Im Kanton Basel-Stadt lebt in fast der Hälfte aller Wohnungen nur ein Bewohner. Im Kanton Freiburg auf der anderen Seite der Liste beträgt dieser Anteil hingegen nur knapp 30 Prozent. 

Anteilsmässig am meisten Wohnungen mit mehr als fünf Bewohnern gibt es im Kanton Genf (3,4 Prozent aller Wohnungen) und in Appenzell Innerrhoden (3,2 Prozent aller Wohnungen). 

Dieser Siedlungsraum ist auch ein Naturschutzgebiet

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Video: srf

Häuser und Villen für 1 Million Franken - in Europa

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dewar 03.11.2018 17:38
    Highlight Highlight 122 qm pro Person? Krass, würde mich wundernehmen, wie diese Berechnung zustande kommt. Dann müsste eine vierköpfige Familie dann knapp 500 qm Wohnraum haben, um dem Durchschnitt zu entsprechen. Oder anders gerechnet: Auf eine Familie, die auf 120 qm in einer Blockwohnung wohnt, müssten 3 Paare kommen, die auf je 370 qm leben. Und wenn man all die WG's einrechnet... Falls das echt stimmt, find ich's heftig (uhd frage mich, was ich und alle Mittelklasse-Bekannten falsch machen). Wenn man Kubikmeter nimmt, fände ich s schon nachvollziehbarer.
    • Imnon 03.11.2018 18:12
      Highlight Highlight Da sind sicher die Bonzen miteingerechnet. Zum Beispiel die Blochers im Besitz mehrer Villen, Schlösser, Ferienwohnungen, etc. Das treibt diese Zahlen hoch.
    • Nick Name 03.11.2018 18:15
      Highlight Highlight Ist mir auch aufgefallen – und das kann nicht sein. Punkt 3 widerspricht auch Punkt 4, der sich realistischer liest.
  • re.do 03.11.2018 16:54
    Highlight Highlight die zahlen stimmen nicht oder sind zumindest extrem missverständlich. gemäss amt für statistik ist in der schweiz die durchschnittliche wohnfläche pro person in einem in einem haushalt mit zwei oder mehr personen wie folgt: ohne migrationshintergrund 45m2 / mit migrationshintergrund 32m2.

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung/migration-integration/integrationindikatoren/indikatoren/wohnflaeche-person.html
  • Roxy_red 03.11.2018 16:14
    Highlight Highlight Krass - der Durschnitts-schweizer lebt auf doppelt so viel Platz, wie ich... was machen die mit all dem Platz?!?
  • FyRn4d4 03.11.2018 15:53
    Highlight Highlight Interessant wären noch die Mietpreise pro Quadratmeter.
    Ansonsten staune ich wie wenig Platz pro Person durchschnittlich zur Verfügung steht. Wobei ich mit meinen 78qm natürlich fast zu viel habe..
  • no-Name 03.11.2018 15:42
    Highlight Highlight Zwei Kommentare, und beide rechtfertigen den Unterschied zwischen Ausländer und Schweizern mit Klischebehaftetem “Lederjacke und BMW”-argumenten....

    Nume hurti zum Nachdenken: Der grösste Teil der Ausländer in der Schweiz sind Europäer mit legalem Aufenthaltsstatus die entweder:

    als Spanier, Portugiesen, Italiäner oder aus Osteuropäischen Ländern die Arbeiten erledigen für die Schweizer zu den angebotenen Löhnen und Bedingungen nicht mal den Wecker stellen würden,

    oder solche aus Deutschland, Österreich, Frankreich und dem Norden, die Hochqualifiziert in Mangelberufen arbeiten...
    • PPP 04.11.2018 12:12
      Highlight Highlight @No Name


      Na und?
  • Olmabrotwurst 03.11.2018 14:50
    Highlight Highlight Vlt mehr Platz aber Arbeiten müssen trotzdem beide weil mit 4500CHF keine Familie überleben kann. Egal ob Schweizer oder Ausländer
    • nick11 03.11.2018 18:20
      Highlight Highlight Wenn du nur 4500 chf verdienst, würde ich mich mal nach Ausbildung und anderem Job umsehen. Oder umziehen...jeder hat die Möglichkeit, man muss halt was dafür tun, oder auf etwss verzichten. Falls nicht, auch ok, dann aber bitte nicht rumjammern.
    • Olmabrotwurst 04.11.2018 12:35
      Highlight Highlight Danke ich bin ganz zufrieden mit meinem Lohn, aber ihre Aussage sagt aus was sie für ein Mensch sind und sie sind bestimmt nicht glücklich..
  • Garp 03.11.2018 14:43
    Highlight Highlight Punkt 3 verstehe ich nicht. Durchschnittlich 122 qm2 pro Person in Haushalten mit mehr als einer Person? Das kann ich nicht glauben oder habt ihr da etwas falsch geschrieben?
    • Garp 04.11.2018 13:57
      Highlight Highlight Danke habt ihr das nun berichtigt.
  • Drank&Drugs 03.11.2018 14:42
    Highlight Highlight Was man heutzutage alles muss :-)
  • Gubbe 03.11.2018 14:12
    Highlight Highlight Zum Teil vollkommen unsinnige Grafiken. Beispiel Einfamilienhäuser: Wer stellt im Kanton Jura einen Wohnblock im Nirgendwo? Klar sind die Meisten EH.
    • nick11 03.11.2018 18:22
      Highlight Highlight Achtung, Überraschung: Auch im Jura gibts Städte und grössere Dörfer.
  • What’s Up, Doc? 03.11.2018 14:12
    Highlight Highlight "Schweizer haben mehr Platz als Ausländer". Sollte ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?
    Soviel Möglichkeiten für einen Titel für den Artikel und es wird dieser, mhhh.
    • Mutzli 03.11.2018 16:19
      Highlight Highlight Wo wird im Artikel einem nahegelegt, dass man deswegen ein schlechtes Gewissen haben sollte? Als titel wurde halt, wie bei watson üblich, eine haupterkenntnis rausgepickt und zwecks prägnanz raufgehievt.

      Verstehe nicht ganz, wieso man sich da gleich so angegriffen fühlen sollte.
    • What’s Up, Doc? 03.11.2018 16:45
      Highlight Highlight "Wo wird im Artikel einem nahegelegt, dass man deswegen ein schlechtes Gewissen haben sollte?"

      Das steht nirgends, der Titel lässt aber diesen Schluss sehr gut zu.

      "eine haupterkenntnis"

      Da oben stehen noch 6 weitere "haupterkenntnis"-e, zudem würde eine Haupterkenntnis an erster oder letzter Stelle aufgelistet gehören und nicht auf der drei.

      "Verstehe nicht ganz, wieso man sich da gleich so angegriffen fühlen sollte."

      Ich fühle mich nicht angegriffen, das war schlicht mein erster Gedanken nachdem ich den Artikel gelesen hatte.
  • metall 03.11.2018 12:53
    Highlight Highlight Mehr Geld mehr Platz
  • #Technium# 03.11.2018 12:52
    Highlight Highlight Und jetzt? Dafür zahlen wir uns in der Schweiz dumm und dämlich.
    • Mutzli 03.11.2018 17:24
      Highlight Highlight In dieser Untersuchung werden allerdings nur in der Schweiz wohnhafte Personen verglichen. D.h. die erwähnten AusländerInnen welche prozentual weniger Platz zum Wohnen verbrauchen, leben auch in der Schweiz und bezahlen Schweizer Preise.
    • Nick Name 03.11.2018 18:02
      Highlight Highlight @Freddy Gügger: Ach?
      Allenfalls für Versicherungen und ja: Mieten. Aber sonst: Wo, wie?
      Aber bitte immer relativ zu den finanziellen Möglichkeiten (Kaufkraft).
  • Freilos 03.11.2018 12:30
    Highlight Highlight Die Schweizer haben mehr Platz in der Wohnung als die Ausländer. Dafür haben die Ausländer mehr Platz im Auto als die Schweizer.
    • Blitzableiter 03.11.2018 12:42
      Highlight Highlight Nur im ersten Eindruck. Die Ausländische Familie teilt sich ein grosses, schickes Auto. Beim Schweizer, hat jeder in der Familie sein eigenes "kleines" Auto.
    • Brodeur 03.11.2018 12:46
      Highlight Highlight Hubraum statt Wohnraum
    • giguu 03.11.2018 12:48
      Highlight Highlight Stimmt. Ich hab 3 autos und eine 70m2 wohnung :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ReicherDude 03.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Logisch haben die Ausländer weniger Platz als Schweizer, die leben auch eher in grösseren Ortschaften, wo die Miete halt höher ist.

Sorry liebe User, heute fällt die «Arena»-Rezension aus

Woche für Woche fassen die watson-Redaktorinnen und Redaktoren am Freitagabend die Arena zusammen. Doch nicht gestern. Da war das watson-Weihnachtsessen. Und da sollen alle dabei sein. Das ist wichtig.

Deshalb findest du hier keine Kurzfassung der gestrigen Sendung, in der Jonas Projer mit seinen Gästen über das Rahmenabkommen diskutierte. Mit dabei waren übrigens:

Die gesamte Sendung kannst du dir hier anschauen:

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