Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04813992 A man walks pass in front of the KFC first branch restaurant in Yangon, Myanmar, 22 June 2015. KFC, US based Yum Brands, is preparing to open it's first restaurant in Yangon on 30 June 2015 as the first major American fast-food chain in Myanmar.  EPA/LYNN BO BO

Der Colonel will innert zwei Jahren an mehreren Standorten in der Schweiz KFC-Filialen eröffnen.
Bild: LYNN BO BO/EPA/KEYSTONE

Poulet-Fastfood-Gigant KFC kommt in die Schweiz: Dazu 5 verstörende Fakten zur Geflügel-Haltung 

Kentucky Fried Chicken will sich in den nächsten zwei Jahren wieder einmal in der Schweiz versuchen. An den frittierten Hühnerschenkeln scheiden sich die Geister. Vor allem die Art der Geflügelhaltung sorgt für Diskussionen.



Kentucky Fried Chicken (KFC) kommt in die Schweiz. Mögliche Standorte für die neuen Fast-Food-Restaurants von KFC sind Zürich, Basel, Genf, Lausanne, Bern, Luzern und Winterthur. Manche sind begeistert, andere besorgt. Denn wer in solchen Massen Geflügel verarbeitet, muss auch in Massen Geflügel «herstellen». Hier 5 beängstigende Fakten rund um die Geflügelhaltung:

Ein Hühnerleben dauert 35 bis 42 Tage

Aufgrund von wiederkehrenden Beschwerden der Tierschutzorganisation PETA gegen die Geflügelhaltung von KFC entschloss sich die BBC den dreiteiligen Dokumentarfilm «The Colonel's Chicken» über die Fastfood-Kette zu drehen. Darin wird bekannt, dass ein durchschnittliches Hühnerleben vom Ei in den «Bucket» nur 35 Tage dauert. «34'000 Küken drängen sich in einer Halle, in die kaum Sonnenlicht fällt. Ausser fressen, trinken und durch die eigenen Exkremente laufen, bleibt den Vögeln nichts zu tun», so beschreibt Journalist Daniel Bakir das Leben der Hühner auf stern.de.

In der BBC-Doku sagt der darin porträtierte Zulieferer «Andrew» folgendes zum Leben der Tiere:

Animiertes GIF GIF abspielen

«Mir würde es nichts ausmachen, als Huhn hier drin zu sein.»
bbc documentary

Angesicht dieser Bilder wage ich das zu bezweifeln. Getötet werden die Hühner übrigens in einer Gaskammer.

kfc

Bis zu 40'000 Hühner befinden sich in den KFC-Hallen.
screenshot bbc documentary

kfc

Jedes Gefieder hat kahle Stellen und die Küken laufen auf ihren Exkrementen.
screenshot bbc documentary

Aussortierung von unpassenden Hühnern

Filmaufnahmen von verschiedenen Tierschutzorganisationen zeigen immer wieder, wie kränkliche und schwächliche Hühnchen in Massenbetrieben lebendig auf dem Müll deponiert und dem Tode überlassen werden. Das ist illegal. Trotzdem schrecken viele Grosskonzerne nicht zurück, bei solchen Mastbetrieben ihr Geflügel einzukaufen. 

Hinzu kommt die massenhafte Tötung von sogenannten Eintages-Küken. Das sind männliche Küken, die am gleichen Tag getötet werden, an dem sie schlüpfen. Der Grund dafür ist, dass männliche Küken später keine Eier legen und sich nur schlecht mästen lassen. Kurz: Es ist wirtschaftlich nicht lohnenswert, sie am Leben zu lassen. Die folgende Dokumentation vermittelt einen Eindruck:

Achtung, verstörende Bilder!

abspielen

YouTube/Deutsches Tierschutzbüro

Die Unbelehrbarkeit der Betriebe

Bild

Wiesenhof ist der grösste deutsche Geflügelproduzent.
wikipedia

Wenn immer wieder Skandale auftauchen, warum passiert dann nichts? Die «Horror-Farmen» sitzen Skandale meistens einfach aus. Ist Gras über die Sache gewachsen, wird ohne grosses Aufsehen zu erregen ein neuer Vertrag mit den Verkaufs-Ketten aufgesetzt.

So hat zum Beispiel die SOKO Tierschutz vor etwas mehr als zwei Jahren die unwürdigen Zustände auf einer Farm der Marke Wiesenhof (Marktführer für Geflügelfleisch in Deutschland) in Bayern aufgedeckt:

Die Wiesenhof-Farm war unter anderem auch Geflügel-Zulieferer von Aldi Schweiz, schreibt der «Beobachter». Nach dem Skandal kündigte Wiesenhof den Vertrag mit besagter Farm.

Doch: Die SOKO berichtete bereits 1999 über die üblen Zustände auf der bayrischen Farm. Was folgte waren Vertragskündigungen und Strafuntersuchungen, schreibt focus.de. Irgendwann vor 2013 muss der Vertrag mit Wiesenhof also erneuert worden sein.

Der aktuellste Skandal in der Geflügelproduktion:

abspielen

YouTube/PETA Deutschland e.V.

Einsatz von Antibiotika:

Der Einsatz von Antibiotika zur Wachstumsförderung in der Nahrungsmittelproduktion ist in der Schweiz seit 1999 verboten. In Deutschland folgte das Verbot 2006. Trotzdem nimmt die Verabreichung von Antibiotika bei der Geflügelzucht seither laut dem ZDF weiter zu:

Besonders eindrücklich: Laut einer Studie des niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover erhielt jedes Huhn in der Masthaltung durchschnittlich fast drei Mal Antibiotika.

Importe aus dem Ausland:

Die Schweiz importierte 2014 laut dem Bundesamt für Statistik (BfS) 43'361 Tonnen Geflügelfleisch aus dem Ausland. Das entspricht etwa der Hälfte des gesamten konsumierten Geflügels. Hauptexporteure sind Brasilien und Ungarn.

Mängel, welche aus dem Ausland importierte Geflügelware aufweist, zeigte 2013 eine Untersuchung der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS): 14 von 20 Untersuchten Truthahnfleisch-Proben aus dem Ausland wiesen antibiotikaresistente Bakterien auf. Bei den Schweizerischen Proben enthielten «nur» sieben von 20 resistente Bakterien. Ausführliche Resultate der Untersuchung findest du hier. (lhr)

A shopper looks at prepacked (none Chinese) chicken in a Swiss supermarket in Lucerne, Switzerland, February 27, 2002. Switzerland disposed an immediate import stop to Chinese chicken after health laboratories have found some traces of the antibiotics Enrofloxacin and Chloramphenicol in some six of fifty specimen. (KEYSTONE/Guido Roeoesli)

7 von 20 Truthahn-Proben aus der Schweiz wiesen in einer Untersuchung des SKS antibiotikaresistente Bakterien auf.
Bild: KEYSTONE

Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

58
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 27.01.2016 15:32
    Highlight Highlight Diese "Kentucky Fried Chicken-Tierquäler" werden für ihre Untaten in der Hölle schmoren.
  • Kuba 27.01.2016 10:30
    Highlight Highlight Wir in der Stadt Zug haben leider nicht mal mehr einen richtigen Metzger. Überall nurnoch Coop, Denner, Lidl und Migros. Wo kann man den noch bedenkenlos Fleisch kaufen, wo die Haltung stimmt und nicht massenhaft Antibiotika reingepummt wird? Naturaplan? Ist das wirklich so "sauber" wie geworben wird?
  • Dekiii 27.01.2016 00:15
    Highlight Highlight Traurig. Einfach traurig das KFC jetzt doch noch in die Schweiz kommt. Geschmack ist nicht alles! Das Hühnerfleisch bei denen stammt von qualvoll gehaltenen Hühnern die ihr armes Leben für Leute lassen, die eh schon zu viel Fleisch essen. Wo hin geht es mit dieser Menschheit?! Falls es irgendwo eine Petition gegen ein KFC in der Schweiz gibt dann bitte Link schicken!! Danke
    • Duweisches 27.01.2016 07:20
      Highlight Highlight Solange sie Schweizer Fleisch benutzen, sehe ich weniger Probleme. Auch McDonalds hat begriffen, dass Schweizer lieber Schweizer Fleisch essen. Wir müssen den KFC nur dazu bringen das ebenfalls zu tun...
    • Alex_Steiner 27.01.2016 16:08
      Highlight Highlight @Duweisches
      "Auch wenn die Filiale in eurer Stadt
      Ihre Hamburger nicht aus Südamerika hat
      Unterstützt ihr doch mit eurem Geld
      Die Zerstörung dieser einst so schönen Welt"
      Mono für Alle! - Boykottiert McDonalds
    • IsabelleBerz 03.02.2016 15:26
      Highlight Highlight Nicht gegen KFC aber in der Schweiz ist das mit dem Hühnerfleisch auch nicht wirklich besser.

      Tun wir etwas dagegen. Alles ist besser als Zuschauen.

      https://schweizerpoulet.ch/#petition
  • Oiproll 26.01.2016 20:53
    Highlight Highlight @cheesus,zimlich krasser vergleich!! Und zwischen zyklon b und CO2 gibts schon noch kleine unterschiede!!
    • Tscheggsch? 27.01.2016 08:08
      Highlight Highlight Ich glaub' auf Watson sammeln sich langsam die Skins ;-) Cheers
  • Raembe 26.01.2016 20:04
    Highlight Highlight Mal ne Frage: Müsste sich KFC nicht an die Schweizer Richtlinien halten? Wenn Sie dann her kommen, was noch gar nicht sicher ist. BTW ich hätte lieber Pizza Hut in der Schweiz.
    • Raembe 26.01.2016 21:01
      Highlight Highlight Ok, danke für die Antwort
    • Alex_Steiner 27.01.2016 11:13
      Highlight Highlight Warum willst du hier "Pizza Hut"? Hier gibt es auch richtige Pizza - und die kannst du dir auch nach Hause liefern lassen.
    • Raembe 27.01.2016 12:35
      Highlight Highlight Weil ich die Pizza Hut Pizzen einfach sehr gerne habe.
  • Amadeus75 26.01.2016 19:51
    Highlight Highlight Jeder der Fleisch ist sollte gezwungen werden zuzusehen, wie das Tier getötet und geschlachtet wird! Der Fleischkonsum würde drastisch sinken!
    An die "ich kaufe nur Fleisch vom Biobauer"-Fraktion: Glaubt Ihr die Tiere werden liebevoll zutodegestreichelt? Die Tiere landen meistens wie alle anderen im Schlachthof! Habt ihr schon mal die Panik in den Augen eines Kalbs gesen, bevor ihm ein Bolzen ins Hirn geschossen wird? Habt ihr schon mal die panischen Schreie der Schweine gehört, bevor sie nacheinander und im vollen Bewusstsein, dass sie gleich sterben werden, zur Schlachtbank geführt werden?
    • Duweisches 26.01.2016 20:26
      Highlight Highlight Ja, habe ich. Allerdings ist mir bewusst, dass vielen Leuten nicht klar ist, woher das Fleisch ist. Man isst bewusster wenn einem klar ist, dass das ein Tier war.
      Zu den Biobauernhöfen: Diese ermöglichen den Tieren ein würdevolles Leben. Dass sie danach geschlachtet werden ist mir bewusst, aber auf ab und an Fleisch kann ich nicht verzichten...
    • Prince of the Ravens 26.01.2016 21:02
      Highlight Highlight Sorry ❤️, nicht Blitz
    • exeswiss 26.01.2016 21:44
      Highlight Highlight "Habt ihr schon mal die panischen Schreie der Schweine gehört, bevor sie nacheinander und im vollen Bewusstsein, dass sie gleich sterben werden, zur Schlachtbank geführt werden?"

      nicht nur gerhört, sondern auch gesehen. (hatten einen metzgerbetrieb) ich esse heute noch fleisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seahawk 26.01.2016 19:26
    Highlight Highlight http://www.berchtold-truten.ch so & nicht anders💪🏻🦃 :-)
  • zombie woof 26.01.2016 19:19
    Highlight Highlight Weniger ist mehr! Ich bezahle lieber etwas mehr beim Biobauer für das Fleisch, esse dafür nicht jeden Tag Fleisch und weiss erst noch wie das Fleisch vorher gehalten wurde.
  • teufelchen7 26.01.2016 19:16
    Highlight Highlight kfc könnte durchaus auf mehr qualität schauen. aber dann würden sie weniger verdienen, da sie nicht teurer sein wollen. ein grausames hühnerleben für die profite...
  • The Box 26.01.2016 18:15
    Highlight Highlight Echt schockierend, diese Bilder.
    Für mich stellt das Essen der Tiere eine Art letzte Ehrbekundung deren Existenz dar:
    In dem die Tiere am Schluss gegessen werden, finden sie eine finale Anerkennung, die ihnen zeitlebens versagt blieb.
    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 26.01.2016 20:25
      Highlight Highlight dann möchtest du also nach deinem tod am liebsten gegessen werden?
  • newname 26.01.2016 18:08
    Highlight Highlight Was, wenn man einfach aufhören würde Fleisch zu importieren? Es gibt, was es im Moment hat und sonst isst man einfach etwas anderes...
    • holden27 26.01.2016 18:24
      Highlight Highlight naja, die Idee ist grundsätzlich nicht schlecht...
      aber unmöglich umzusetzen.
      die Preise würden extrem ansteigen, da die Nachfrage gross ist. und die wenigsten wollen verzichten
    • danny34a 26.01.2016 21:00
      Highlight Highlight @holden27
      genau....und das wäre auch gut so. Ich Esse gerne Fleisch, finde aber dennoch, dass Fleisch heutzutage viel zu billig ist. Fleisch sollte teurer werden, dann würden wir auch viel bewusster Fleisch essen, und nicht mehr jeden Tag. Wir benötigen gar nicht jeden Tag Fleisch. Zu Grossmutters Zeiten ging noch 1/3 des Einkommens für Lebensmittel drauf nur um eine Familie zu Ernähren und damals gab es noch nicht so viele Importe wie heute. Überlegt mal wie viel wir heute noch für Lebensmittel bezahlen. Vielleicht noch ein Zehntel und wir schätzen sie fast nicht mehr....
  • Noach 26.01.2016 17:31
    Highlight Highlight Bin ich Froh hat mir mein Gehirn und meine Liebe zu den Tieren,schon Lange die Eingebung geschenkt,kein Fleisch mehr zu essen.Gott sei es gedankt!
    • Buebi 26.01.2016 19:25
      Highlight Highlight Gott hat damit redloch wenig zu tun...
  • holden27 26.01.2016 17:23
    Highlight Highlight schnell etwas zu einzelnen punkten...
    Tiere sterben bereits nach ungefähr 35 Tagen. Ist auch in der Schweiz so, da sie nach dieser Zeit wirtschaftlich gesehen am ertragreichsten sind (danach wachsen sie nicht mehr all zu gross)
    Sterben in der Gaskammer: Klingt zwar hart, ist aber ziemlich human. die Tiere leiden dabei nicht.
    Einsatz von Antibiotika: wird fast überall gemacht. weniger wegen dem Wachstum, sondern mehr, weil bei dieser Menge und dichte an hühnern zu schnell Krankheiten ausbrechen würden. zum Glück sind die massenhaltungen in der Schweiz im Vergleich zum Ausland immer noch "klein"
    • holden27 26.01.2016 17:28
      Highlight Highlight Will hier nicht die Haltungen befürworten, die sind eine absolute Katastrophe! Aber nicht ganz alles, was sich auch grausam anhört, ist grausam. (und vieles läuft auch in der Schweiz nicht anders)
    • sveinn 26.01.2016 19:46
      Highlight Highlight Nur weil es alle machen, ist es nicht gut!!! Wir haben nämlich massive Probleme mit Antibiotika-Resistenzen. Und die Lösung ist, dass man die Tiere gar nicht so eng aneinander in Ställen hält. Und solche vernünftige Bauern gibt es (v.a. in der Schweiz) zum Glück immer noch. Ich kaufe nur naturaplan oder naturafarm Fleisch, denn dort kann ich mich darauf verlassen, dass kein Antibiotika im Spiel ist.
    • Cheesus 26.01.2016 19:47
      Highlight Highlight Finde ich etwas gewagt, die Aussage: "Sterben in der Gaskammer klingt zwar hart, ist aber ziemlich human. Die Tiere leiden dabei nicht."
      Der Vergleich mit den Juden sei hier erlaubt. Die Bilder, die sich den "Aufräumenden" boten, waren schlichtweg grässlich und deuten stark darauf hin, dass Sterben in einer Gaskammer alles andere als human ist. Literatur dazu gibt es bei Interesse zu Genüge.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züzi31 26.01.2016 17:13
    Highlight Highlight Puh, da habt ihr mich ja schön in die Zwickmühle getrieben. Einerseits bekomme ich beim durchlesen schon Magenkrämpfe, andererseits fand ich KFC, die zweimal die ichs hatte, geil. Werde aber kaum was davon essen können nach diesem Bericht.
  • kEINKOmmEnTAR 26.01.2016 17:03
    Highlight Highlight Ich geh auch so in kfc
  • liesbeth 26.01.2016 16:37
    Highlight Highlight mit diesem wissen werde ich bestimmt nie etwas von kfc essen. mir wurde nur schon beim lesen schlecht. wenn fleisch, dann bio.
  • Freddie 26.01.2016 16:36
    Highlight Highlight Kleiner Tipp: Vor dem Einkaufen Videos von Peta schauen, wie die Tiere in Grossschlachtereien getötet werden. Danach schaut man ganz penibel auf die Herkunft und wo man das Fleisch kauft.
    Ist zwar teurer, jedoch unterstützt man diese Massenabfertigung nicht.
  • conszul 26.01.2016 16:05
    Highlight Highlight Es gibt gute Gründe, warum KFC den Schritt in die Schweiz bis jetzt nicht geschafft hat. Von mir aus kann das auch so bleiben.
  • Wilhelm Dingo 26.01.2016 16:01
    Highlight Highlight Auch wenn in der CH Tierhaltung nicht alles glänzt: Ich kaufe nur CH Fleisch, ist dann halt doppelt so teuer. Zentral ist aber die Deklarationspflicht damit der Konsument überhaupt wählen kann. Und genau dort will der Gesetzgeber immer wieder verwässern...
    • Frausowieso 26.01.2016 16:56
      Highlight Highlight Es gibt Produkte z.B. Nuggets, die man gar nicht mit CH Fleisch erhält. Fertigprodukte haben, wenn nicht BIO, das schlechteste Fleisch verarbeitet. Zudem sind CH Hühnerhöfe nicht wirklich besser.
    • Miicha 26.01.2016 17:20
      Highlight Highlight Geht mir genauso. Nervt mich auch im Restaurant wenn immer wieder Geflügel aus Brasilien oder Ungarn ist.
    • Frausowieso 26.01.2016 20:50
      Highlight Highlight @Irohner
      Sorry, muss dich enttäuschen. Ich bin in einem 350 Seelen Dorf aufgewachsen und wohne, nach ein paar Stadtjahren, wieder auf dem Land. Durch verschiedenste Sachkundenachweiskurse und langjähriger Arbeit in dem Bereich, kenne ich die Haltungsbedingungen in der Schweiz. Schweine und Hühner in der konventionellen Aufzucht haben kein schönes Leben. Es gibt nur wenige Betriebe mit einer Freilandhaltung. Wenn Du Zugang zu Fleisch von so einem hast, kannst Du dich glücklich schätzen.
  • Bonifatius 26.01.2016 16:00
    Highlight Highlight Ich kaufe nur Biofleisch ein. Mit fällt auf wie viel seltener z.B. im Coop Bio-Pouletfleisch zu haben ist als bspw. Rind oder Schwein. Wahrscheinlich lohnt es sich beim Poulet weniger Bio zu produzieren?

    Wie sieht es übrigens mit der Fleischherkunft von den schon lange in der CH ansässigen McDonals/Burgerkings aus? Weiss das jemand?
    • Schubidubidubid 26.01.2016 16:08
      Highlight Highlight McDonalds macht das erstaunlich gut. Wenn man dem folgenden Link glauben schenkt: http://www.mcdonalds.ch/de/qualitaet?device=mobile
      Aber die haben meines Wissens sogar mal vom WWF Lob gekriegt. Siehe http://www.nachhaltigleben.ch/themen/bio-lebensmittel/nachhaltige-fast-foodrestaurants-423
      Arbeitsbedingungen sind (in der Schweiz) glaube ich auch ganz amtlich. Aber nur in der Schweiz.
    • Jasjmin 26.01.2016 16:13
      Highlight Highlight Ist in den Filialen (meist etwas versteckt in Kassennähe) aufgelistet. Die meisten "Chicken"-Produkte kommen wohl aus ähnlichen Verhältnissen und mehrheitlich aus dem Ausland. Das Rindfleisch kommt aber wie gross geworben wird auch laut Deklaration aus der Schweiz.
    • Freddie 26.01.2016 16:34
      Highlight Highlight Nun, ich schaue, dass ich nur Fleisch aus der Schweiz kaufe. Am besten ist es auch gerade beim lokalen Metzger. Da weiss ich, dass er das Fleisch selber schlachtet oder bei einem vernünftigen Schlachter schlachten lässt. Bio finde ich nicht so wichtig bis fast unnötig beim Fleisch. Z.B das Heu kommt aus Italien, über 1000km Autobahn, da die CH nur wenig Bioheu anbauen kann. Beim Gemüse finde ich Bio gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 26.01.2016 15:47
    Highlight Highlight Der Konsument hat vieles in der Hand. Ich kaufe seit längerem bewusst ein, mir ist wichtig woher das Tier kommt und wie es gehalten wurde, klar ist das Fleisch dann auch doppelt so teuer, seitdem esse ich aber auch nur noch halb so viel Fleisch. Win/Win
    • lily.mcbean 26.01.2016 16:17
      Highlight Highlight Und man freut sich so doch auch umso mehr wenn es mal wieder Fleisch gibt!
    • Dä Brändon 26.01.2016 16:57
      Highlight Highlight absolut!
  • lily.mcbean 26.01.2016 15:41
    Highlight Highlight Desshalb leute leistet euch doch bitte diese 2,3 Franken mehr und achtet auf die Herkunft!
    Wir arbeiten nur mit Kneuss zusammen, da kann man auch alle Betriebe besichtigen und die Qualität ist echt Top!
    • Fumo 26.01.2016 16:15
      Highlight Highlight 2,3 Franken :')
      Sorry aber es geht um weit grössere Unterschiede im Preis und nicht zu vergessen, es gibt auch in der Schweiz Menschen die an oder gar unter der Armutgrenze leben ;)
    • lily.mcbean 26.01.2016 16:39
      Highlight Highlight Ja das stimmt schon, aber solange dieser Mist konsumiert wird- wird er auch produziert. Manchmal macht mich das richtig traurig, jedes mal ein shitstorm, alle bashen fleissig mit aber sich evtl einschränken und dafür halt ein bisschen weniger Fleisch/Poulet essen das will dann auch niemand.
    • Dä Brändon 26.01.2016 17:00
      Highlight Highlight @Fumo, der Mensch hat nicht immer soviel Fleisch gegessen, lieber weniger dafür mit gutem Gewissen und in Top Qualität!
  • Statler 26.01.2016 15:38
    Highlight Highlight Passend dazu dieser Song:
    Play Icon

Der schmutzige Kampf ums sauberste Auto – oder wie man manipulierte Studien erkennt

Kurz vor Ostern präsentierte das Institut für Wirtschaftsforschung in München (ifo) einen Vergleich der Netto-CO2-Belastung eines Diesel-Mercedes und eines Teslas. Der etwas erstaunliche Befund: Der Diesel-Mercedes soll weniger belastend sein als der Tesla.

Wenige Monate später, Mitte Juni, doppelt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) mit Sitz in Freiburg (Deutschland) nach. Diese Studie besagt: Wasserstoffautos sind am effizientesten. Wiederum ziehen Batterie-Elektroautos …

Artikel lesen
Link zum Artikel