Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Im Wahlkampf hatte McMullen Trumps Kampagne im Bundesstaat South Carolina geleitet. bild: biographytree.com

Donald Trumps Wahlkampfstratege wird US-Botschafter in der Schweiz

Jetzt ist klar: Ein Trump-Vertrauter wird US-Botschafter in Bern. Edward McMullen hält viel von seinem Boss und vergleicht ihn mit dem früheren Präsidenten Ronald Reagan.



Edward McMullen wird neuer US-Botschafter in der Schweiz. Das teilte der Pressedienst des Weissen Hauses am Freitag mit. McMullen tritt die Nachfolge von Suzi Levine an, welche nach dem Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump demissioniert hat. Im Wahlkampf hatte er Trumps Kampagne im Bundesstaat South Carolina geleitet.

Über McMullens Ernennung wurde seit Juni spekuliert.

McMullen hat nach eigenen Angaben 1995 an der einwöchigen Konferenz für junge Führungskräfte der American-Swiss Foundation in der Schweiz teilgenommen. Er will die Eidgenossenschaft (sowie Italien) ausgiebig bereist haben.

Suzi LeVine, US-Botschafterin mit ihrem digitalisiertem Eid am Mittwoch, 11. Juni 2014 im Museum fuer Kommunikation in Bern.  (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

US ambassador to Switzerland, Suzi LeVine, poses with her eReader Wednesday, June 11, 2014, in Bern, Switzerland, she donated to the Museum fuer Kommunikation. The Ambassador’s use of the electronic device for her swearing-in on May 30th, 2014, caused an international stir. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Noch-US-Botschafterin Suzi LeVine. Bild: KEYSTONE

Der Chef der Schweizerisch-Amerikanischen Handelskammer, Martin Naville, sagte im Juni gegenüber der «Nordwestschweiz», der Politberater sei seines Wissens ein konstruktiver Republikaner und bestimmt «kein Bannon-Typ». Stephen Bannon ist der von Donald Trump im August gefeuerte Chefstratege der US-Regierung.

In einem Atemzug mit Reagan

McMullen mag kein zweiter Stephen Bannon sein. Ein flammender, bedingungsloser Trump-Bewunderer ist er ohne jeden Zweifel. «Ich betrachte mich selber mehr als Konservativen denn als Republikaner. Donald Trump ist ein grossartiges Beispiel dafür, was republikanischer Konservatismus ist», ist so ein Satz, den McMullen im Wahlkampf immer wieder gesagt hat.

Trump sei der erste Republikaner, der ihn an Ronald Reagan erinnere. Wobei der New Yorker im persönlichen Gespräch noch mehr Charisma versprühe als der verstorbene Ex-Präsident. McMullens Loyalität kennt auch in schwierigen Momenten keine Grenzen. Als eine junge Frau im Oktober 2016 öffentlich aussagte, Trump habe vor zehn Jahren bei einem Schönheitswettbewerb ungefragt die Umkleidekabine der Kandidatinnen betreten, bezeichnet McMullen diesen und andere Vorwürfe als «Tussi-Ausbrüche» («bimbo eruptions») aus dem Lager von Hillary Clinton. (sda/jk)

Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • postmaterial 02.09.2017 21:54
    Highlight Highlight Wahrscheinlich auch noch als Markenbotschafter für McDonalds da...
  • pamayer 02.09.2017 18:13
    Highlight Highlight Müslüm, kannst du dort als Hauswart arbeiten gehen.
    Nach 3 Wochen Müslüm Sound haut der wieder ab.
    • pamayer 02.09.2017 20:11
      Highlight Highlight Sorry Müslüm:
      Mir gefällt dein Sound und dein Süpervitamin, Bambele etc.
      Aber beim US Botschafter - vermute ich - kommst du kommst du nicht besonders an.

      Falls das Gegenteil der Fall ist, wäre das total der Seksy.
  • ovatta 02.09.2017 17:15
    Highlight Highlight Wenn man dereinst Sepp Trütschs Leben verfilmt..
  • Crissie 02.09.2017 15:58
    Highlight Highlight Ich mein's ja nicht wirklich böse, oder nur ein bisschen..., aber da fiel mir spontan ein: "Mann, ist der dick, Mann".....
  • Domino 02.09.2017 13:05
    Highlight Highlight Der scheint echt symphatisch, den kann man bestimmt mit Würstchen bestechen...
    • Majoras Maske 02.09.2017 15:24
      Highlight Highlight Ja, das mit der Bestechlichkeit dachte ich auch gerade, als ich das Bild sah.
  • yellowastra 02.09.2017 13:05
    Highlight Highlight Er hält viel von seinem Boss haha
  • Maria B. 02.09.2017 12:38
    Highlight Highlight Offensichtlich recht wohlgenährt - America first ;-)!
  • Grundi72 02.09.2017 12:32
    Highlight Highlight Eine gute Wahl! 👍
    • Valon Gut-Behrami 02.09.2017 14:58
      Highlight Highlight Warum?
    • TanookiStormtrooper 02.09.2017 18:17
      Highlight Highlight @Datsyuk
      Weil der Grundi grundsätzlich alles geil findet, was der Donald macht. Begründungen gibt's selten lass den Troll wieder unter seine Brücke kriechen...
    • Sisiphos 02.09.2017 19:56
      Highlight Highlight @GrundI: mach doch rüber nach Trumpistan, wenn's dir dort besser gefällt. Mauer rum und zusch....en🤢

Nationalrat will das Schreddern lebender Küken verbieten

In der Schweiz soll es verboten werden, lebende Küken zu schreddern. Das fordert der Nationalrat. Er hat am Donnerstag oppositionslos eine Kommissionsmotion angenommen.

Über den Vorstoss muss noch der Ständerat entscheiden. Nach dem Willen des Nationalrates soll die Tierschutzverordnung geändert werden. Diese erlaubt heute das Schreddern lebender Küken. Bei dem Vorgang kommt es vor, dass Küken überleben - beispielsweise mit abgeschnittenen Füssen, wie Kommissionssprecherin Isabelle …

Artikel lesen
Link zum Artikel