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Liveticker

Infektionszahlen in Italien sinken weiter +++ USA öffnen Grenzen – für Geimpfte

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
15.10.2021, 19:51
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Liveticker: Corona National+International 15.10.21

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20:49
USA: FDA-Gremium empfiehlt auch Corona-Booster mit Johnson & Johnson
Nach Empfehlungen für die Mittel von Biontech/Pfizer und Moderna hat sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA auch für Corona-Auffrischungsimpfungen von Johnson & Johnson ausgesprochen. Mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen sollten mindestens zwei Monate nach ihrer bisherigen Impfdosis eine Auffrischungsimpfung bekommen können, entschied das Gremium am Freitag.

Die Empfehlungen des Gremiums sind nicht bindend, typischerweise folgt die FDA ihnen aber. In diesem Fall soll auch noch geprüft werden, ob mit Johnson & Johnson geimpfte Menschen möglicherweise eine Auffrischungsimpfung mit Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen könnten.

Zuvor hatte das Gremium bereits Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit den Mitteln von Biontech/Pfizer und Moderna empfohlen. Die Booster-Impfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer sind in den USA auch schon offiziell genehmigt und angelaufen.

Rund 170 Millionen Menschen in den USA sind bislang mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft, rund 15 Millionen mit dem von Johnson & Johnson. (sda/dpa)
Pflegefachfrau Barbara Kuhn, links, spritzt Patrick Baumann den Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson, am Montag, 11. Oktober 2021, in Thun. Der sogenannte Vektor Impfstoff Covid-19 Vaccine Janssen gilt als Alternative zu den mRNA Impfstoffen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Bild: keystone
19:27
Weiter sinkende Corona-Zahlen in Italien
In Italien schwächt sich die Corona-Pandemie weiter ab. Der bis Donnerstag berechnete Sieben-Tage-Inzidenzwert lag landesweit bei durchschnittlich 29 Fällen je 100'000 Einwohnern, wie aus dem wöchentlichen Corona-Lagebericht des Gesundheitsministeriums am Freitag in Rom hervorging. Eine Woche zuvor registrierten die Experten noch 34 Fälle im Schnitt. In fast allen italienischen Regionen und Autonomen Provinzen herrsche ein niedriges Infektionsgeschehen. Die Behörden meldeten am Freitag rund 2700 Corona-Neuinfektionen und etwas mehr als 40 Tote mit dem Virus binnen eines Tages.

In der Impfkampagne sind nach Angaben des ausserordentlich bestellten Covid-19-Kommissars etwa 81 Prozent der zu Impfenden, also Menschen älter als zwölf Jahre, durchgeimpft. Ausserdem sei die Zahl der Erstimpfungen in den vergangenen Tagen gestiegen. Seit Freitag müssen die Menschen in Italien den «Grünen Pass» vorweisen, wenn sie zur Arbeit gehen. Darunter versteht man den Nachweis über eine Corona-Impfung, einen negativen Test auf das Virus oder eine nachweisliche Genesung von der Krankheit. Gegen die Regelung gab es teils heftige Proteste. (sda/dpa)
18:56
SP sammelt in 24 Stunden 100'000 Franken für Ja-Kampagne
Die SP Schweiz hat mit einer Sammelaktion im Internet innerhalb von weniger als 24 Stunden rund hunderttausend Franken an Spenden für eine Ja-Kampagne zum Covid-19-Gesetz hereingeholt. Dies gab die Partei am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter bekannt. Mit dem Geld will die SP elektronische Werbeanzeigen in allen grossen Bahnhöfen buchen.

Der Text der geplanten Plakate mit den grossen Worten «Ja» und «aus Vernunft» besteht aus lauter Vornamen. Diese stammen von jenen Personen, welche die Kampagne mit einer Spende unterstützen. Am späten Freitagnachmittag waren das über 7900 Menschen, wie aus Angaben auf der Internetseite www.ja-aus-vernunft.ch hervorging.

Die SP hatte am Donnerstagabend ihre Kampagne für ein Ja zum revidierten Covid-19-Gesetz lanciert. Über dieses entscheidet das Stimmvolk am 28. November. Neben der Grundlage für das Covid-Zertifikat geht es bei den geplanten Gesetzesänderungen um ausgeweitete Finanzhilfen, revidierte Bestimmungen bei der Kontaktverfolgung sowie um eine Förderung von Covid-Tests.

Regierung, Kantone und eine deutliche Parlamentsmehrheit befürworten die Gesetzesrevision. Drei Bürgerbewegungen mit Massnahmenskeptikern hatten im Juli fast 190'000 Referendumsunterschriften eingereicht. Sie können auf die Unterstützung der SVP zählen. In einer Umfrage sprach sich jüngst eine Mehrheit der Befragten klar für das revidierte Gesetz aus.

Die SP befürchtet, die «vernünftige Mehrheit» gehe im Getöse der Gegner unter. Damit riskiere man, die wichtige Abstimmung zu verlieren. «Wir stehen zu den Fakten und zur Wissenschaft – und wir wollen endlich raus aus der Pandemie. Darum befürworten wir das Covid-Gesetz», schrieb die Partei. (sda)
Une personne tient dans sa main un smartphone avec l'application Certifact Covid suisse et un certificat light dans un restaurant ce vendredi 10 septembre 2021 a Rances dans le canton de Vaud. Des ce lundi 13 septembre, il faudra montrer le code QR sur l
Bild: keystone/zvg
16:59
US-Einreisestopp endet zum 8. November
CHICAGO, IL - SEPTEMBER 19: International travelers wait to have their passports checked at O'Hare International Airport on September 19, 2014 in Chicago, Illinois. OHare is the first airport in the U.S. to offer Automated Passport Control (APC) which is designed to help travelers move quickly through the U.S. border clearance process by allowing them to enter information at a self-service kiosk. In 2013 67 million passengers passed through O'Hare, another 20 million passed through Chicago's Midway Airport which is also using the APC system.   Scott Olson/Getty Images/AFP
== FOR NEWSPAPERS, INTERNET, TELCOS & TELEVISION USE ONLY ==
Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA
Ausländer mit einer Corona-Impfung können Medienberichten zufolge ab dem 8. November wieder in die USA einreisen.

Der Sender CNN und die Webseite «The Hill» berichteten unter Berufung auf einen Tweet vom Assistenz-Regierungssprecher Kevin Munoz von der Öffnung der Grenzen.

Munoz schrieb am Freitag bei Twitter: «Die neue Reiserichtlinie der USA, die eine Impfung für ausländische Reisende in die Vereinigten Staaten vorschreibt, beginnt am 8. November. Diese Ankündigung und das Datum gelten sowohl für internationale Flugreisen als auch für Reisen auf dem Landweg.»

Die Lockerung des Einreisestopps für Menschen aus zahlreichen Ländern, darunter für Einwohner der EU und Grossbritanniens, wurde bereits vor einigen Wochen angekündigt - das Datum war allerdings noch offen. Die Einreisebeschränkungen gelten bereits seit gut anderthalb Jahren.

Im September hatte es geheissen, dass Erwachsene nachweisen müssten, dass sie vollständig geimpft seien, bevor sie ins Flugzeug nach Amerika einsteigen können. Ausserdem müssten Reisende einen maximal drei Tage alten negativen Corona-Test vorweisen.

Die Fluggesellschaften sollen Kontaktinformationen von Passagieren 30 Tage lang aufheben, damit sie nach eventuellen Corona-Fällen benachrichtigt werden können. Genaue Vorgaben, wie diese Nachverfolgung ablaufen soll, waren noch offen. In den USA sind bislang nur drei Impfstoffe zugelassen: die Präparate von Pfizer/Biontech, Moderna sowie Johnson & Johnson.

Damit endet eine lange Reisesperre in die USA. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte im März 2020, zu Beginn der Corona-Pandemie, einen Einreisestopp für Ausländer aus weiten Teilen Europas angeordnet. Die Einreise aus dem Schengen-Raum, Grossbritannien und Irland wurde bis auf wenige Ausnahmen untersagt. Auch für Ausländer aus Indien, China, Brasilien, Südafrika und dem Iran wurden in den USA aufgrund der Pandemie weitreichende Einreisesperren verhängt und über viele Monate rigoros aufrechterhalten. (sda/dpa)
16:14
Frankreich: Corona-Tests für nichtgeimpfte Erwachsene kostenpflichtig
In Frankreich sind Corona-Tests für nichtgeimpfte Erwachsene seit Freitag nicht mehr kostenlos, es sei denn, medizinische Gründe sprechen gegen eine Impfung.

Das Ziel sei, die Menschen zur Impfung anzuspornen, da diese den besten Schutz biete und einen dauerhaften Ausweg aus der Corona-Krise weise, erklärte die Regierung in Paris. Die Tests würden als Impfersatz missbraucht, dies müsse die Öffentlichkeit nicht länger finanzieren.

73,5 Prozent der Bevölkerung sind inzwischen vollständig geimpft, 75,6 Prozent haben eine erste Dosis erhalten, teilten die Gesundheitsbehörden am Freitag mit. Ein Schnelltest kostet künftig zwischen 22 und 30 Euro, ein PCR-Test 44 Euro.

Seit März 2020 seien in Frankreich 150 Millionen Corona-Tests gemacht worden, im Monat August alleine sechs Millionen Tests pro Woche, hiess es. Dies hängt mit der Einführung des zunächst umstrittenen «Pass Sanitaire» zusammen. Dieser dient zum Nachweis von Impfung, Genesung oder negativem Test und ist Voraussetzung zum Besuch von Freizeit- und Sportstätten, Kinos, Restaurants und Cafés. Er wird ausserdem bei Reisen per Fernzug oder Flugzeug verlangt.

Weiterhin von der Krankenkasse bezahlt werden in Frankreich auch künftig Tests, die im Rahmen der Kontaktnachverfolgung oder von Massentests etwa an Schulen vorgenommen werden oder wenn Menschen Krankheitssymptome aufweisen.

Eine vollständige Impfpflicht greift in Frankreich unterdessen von diesem Samstag an für rund 2,7 Millionen Beschäftigte in bestimmten Berufsgruppen. Bei Missachtung droht eine Suspendierung ohne Fortzahlung des Lohns. Betroffen sind Beschäftigte in Krankenhäusern und der Pflege, aber auch Feuerwehrleute, Beschäftigte des Zivilschutzes sowie die Beamten der Gendarmerie.

Die Corona-Lage verbessert sich in Frankreich nur noch langsam, wie aus dem Wochenbericht der Gesundheitsbehörden hervorgeht. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Landesschnitt bei 44. Die Zahl der wegen Corona-Fällen geschlossenen Schulklassen sank weiter. (sda/dpa)
15:59
Biontech und Pfizer beantragen Impfstoff-Zulassung für Kinder
epa09482351 A child reacts as he receives the first dose of vaccine against Covid-19, at the vaccination center of Hospital El Salvador, in San Salvador, 22 September 2021. El Salvador began inoculating children between six and 11 years of age, amid a rise in Covid-19 cases in the country.  EPA/Rodrigo Sura
Bild: keystone
Das deutsche Pharma-Unternehmen Biontech und sein US-Partner Pfizer haben jetzt auch in Europa eine Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

Beide teilten am Freitag in Mainz und New York mit, dass sie der EU-Arzneimittelbehörde EMA die entsprechenden Daten zu den klinischen Untersuchungen übermittelt hätten.

Dieselben Daten wurden bereits der US-Arzneimittelbehörde FDA übergeben. Dort hatten Biontech und Pfizer am 7. Oktober die Notfallzulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren beantragt.

Die klinischen Studien zeigen nach Angaben von Biontech und Pfizer, dass der Impfstoff von Kindern in dieser Altersgruppe gut vertragen wird und eine stabile Immunantwort hervorruft. Anders als bei Jugendlichen wurde den Kindern dieser Altersgruppe nur ein Drittel der Dosis verabreicht.

An der Studie nehmen nach Angaben der Unternehmen insgesamt 4500 Kinder im Alter von einem halben Jahr bis elf Jahren teil, die Daten zu den Fünf- bis Elfjährigen beruhen auf 2268 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Beteiligt waren mehr als 90 Kliniken in den USA, Finnland, Polen und Spanien. (sda/dpa)
15:12
Proteste gegen Corona-Pass in Italien - Chaos bleibt zunächst aus
epa09524893 Workers hold a banner reading 'No Green Pass - no discrimination' during a protest in front of the Varco 4 meeting place for a demonstration organized by the Port Workers Coordination of the port of Trieste, northeastern Italy, 15 October 2021, when the Green Pass COVID-19 health passport will become obligatory for Italian places of work. Starting from 15 October public and private sectors workers are requested to hold the Green Pass, which is an extension of the EU Digital COVID-19 Passport.  EPA/PAOLO GIOVANNINI
Bild: keystone
Am Tag der Einführung des Corona-Zertifikats an allen Arbeitsplätzen ist es in Italien wie erwartet zu Protesten gekommen. Das befürchtete Chaos blieb am Freitag bis zum Mittag allerdings aus.

An den wichtigsten Häfen in Triest und Genua streikten nach Medienangaben Hunderte von Arbeitern und versuchten, die Zugänge zu blockieren. Der Verladebetrieb wurde zunächst aber nicht entscheidend beeinträchtigt.

In etlichen Städten kam es zu Protesten. Immer wieder versuchten Demonstranten, Strassen oder Plätze zu blockieren und den Verkehr aufzuhalten. Zunächst konnte die Polizei solche Ansammlungen aber auflösen.

Am Nachmittag waren weitere Kundgebungen geplant, unter anderem in der Hauptstadt Rom. Dort hatte es am vorigen Samstag bei einer Demo von Impfgegnern heftige Randale mit Verletzten gegeben.

In Italien muss ab sofort jeder Beschäftigte in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Sektor nachweisen, dass er geimpft, genesen oder auf das Coronavirus getestet ist. Nur dann kann mit einem sogenannten Grünen Pass die Arbeitsstelle betreten werden.

Die Massnahme setzte Ministerpräsident Mario Draghi trotz Protesten der Gewerkschaften und der Opposition durch. Er will damit die Sicherheit am Arbeitsplatz erhöhen und mehr Italiener zur Impfung bewegen. (sda/dpa)
15:07
Knapp 3000 Meldungen über schwerwiegende Impf-Nebenwirkungen
Helpers stand in front of COVID-19 vaccination center in a container near the main train station in Duisburg, Germany, Tuesday, Oct. 12, 2021. Germany ended free rapid corona tests for all this week. Tests remain free only for some groups, like young children and people who can not get vaccinated for medical reasons. (AP Photo/Martin Meissner)
Bild: keystone
In der Schweiz haben sich die Meldungen über vermutete unerwünschte Nebenwirkungen bei der grössten Impfaktion des Landes weiter in Grenzen gehalten. Bis am Dienstag gingen bei der Arzneimittelaufsicht 8757 Meldungen nach Covid-19-Impfungen ein. Nur rund 34 Prozent davon oder 2978 Meldungen wurden als schwerwiegend eingestuft.

Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen über unerwünschte Wirkungen würden das positive Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe nicht ändern, teilte die Arzneimittelbehörde Swissmedic am Freitag mit.

In 150 der schwerwiegenden Fälle starben Personen in unterschiedlichem zeitlichem Abstand zur Impfung. Trotz einer zeitlichen Nähe gebe es in keinem Fall konkrete Hinweise darauf, dass die Impfung die Ursache für den Todesfall gewesen sei, schrieb die Arzneimittelaufsicht.

Der grössere Teil der Verdachtsmeldungen bezog sich auf Frauen. Insgesamt waren die Betroffenen den Angaben zufolge im Mittel gut 53 Jahre alt. In den als schwerwiegend eingestuften Fällen lag das mittlere Alter bei rund 56 Jahren und bei Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei knapp 80 Jahren.

Knapp 69 Prozent der Meldungen bezogen sich auf den Impfstoff des Herstellers Moderna. Dieser war aber mit rund 66 Prozent der verabreichten Dosen bislang auch der in der Schweiz am häufigsten angewandte Impfstoff. Gut 29 Prozent der Meldungen entfielen auf den Impfstoff von Biontech/Pfizer (bei rund 34 Prozent der verabreichten Impfdosen). Bei mehreren Meldungen wurde kein Impfstoff genannt.

Die Meldungen erfolgten etwa zur Hälfte durch medizinische Fachpersonen. Die übrigen Meldungen kamen direkt von Betroffenen beziehungsweise Patientinnen oder Patienten. (sda)
14:35
Nein zum Covid-Gesetz: SVP will wieder Normalität ohne "Impfzwang"
Der Slogan "Gesellschaft spalten? Nicht mit uns" wird waehrend einer Medienkonferenz der SVP zum Covid-19-Gesetz eingeblendet, am Freitag, 15. Oktober 2021, in Bern. Die SVP lehnt das Covid-19-Gesetz ab. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Bild: keystone
Die SVP und ihre Jungpartei haben am Freitag in den Chor der Gegnerinnen und Gegner des revidierten Covid-19-Gesetzes eingestimmt.

«Das Impfen muss ein freiwilliger Akt der Bürgerinnen und Bürger bleiben», sagte SVP-Parteipräsident Marco Chiesa vor den Medien in Bern. «Wir können nicht akzeptieren, dass der Staat mittels Zertifikatspflicht die Bürger direkt oder indirekt zu einer Impfung zwingt.»

Als zweites Hauptargument gegen die Vorlage brachten SVP und JSVP eine angebliche «totale Macht für den Bundesrat» vor. Das Covid-Zertifikat, das eigentlich das Reisen erleichtern solle, werde «missbraucht und in ein staatliches Druckmittel umgewandelt».
Die SVP will mit der Ablehnung der Vorlage «Freiheit, Grundrechte und Normalität» wiederherstellen.

Der einzige Weg zurück in die Normalität sei, «alles für alle zu öffnen», sagte David Trachsel, Präsident der Jungen SVP. Alle Impfwilligen seien geimpft, und die Schweiz sei genügend «durchseucht», sodass künftig eine Überlastung der Spitäler unwahrscheinlich sei.

Die SVP bekämpft als einzige Bundesratspartei die Vorlage. (sda)
13:31
BAG meldet: 952 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 952 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 7 neue Todesfälle und 22 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 61,5 Prozent.

Gemeldet wurden 27'545 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 3,5 Prozent.
10:55
Ohne Zertifikat ins Restaurant - Polizei büsst in Appenzell
Ein Fahrzeug der Polizei an der Hauptstrasse kurz vor Hundwil AR nach dem Flugzeugunglueck am Mittwoch, 5. August 2015, in Hundwil. Im Hintergrund der Kirchturm von Hundwil. Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in der Naehe von Hundwil in Appenzell Ausserrhoden sind am Mittwoch beide Insassen ums Leben gekommen. Dies sagte der Mediensprecher der Ausserrhoder Kantonspolizei. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)
Bild: KEYSTONE
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden hat in den vergangenen zwei Wochen Covid-Kontrollen in Restaurants durchgeführt. Dabei fanden sie einen Gast mit einem gefälschten und vier Personen ohne Zertifikat.

Die Personen die gegen die geltenden Vorschriften verstossen haben, traf die Polizei in zwei von elf kontrollierten Betrieben. Deren Wirte zeigte die Polizei an, wie sie am Freitag mitteilte.

Der Gast, der ein gefälschtes Zertifikat vorwies, wurde ebenfalls angezeigt. Zwei Gäste ohne Zertifikat büsste die Polizei mit je 100 Franken. Zwei weitere Gäste ohne Zertifikat verlangten das ordentliche Verfahren und wurden deshalb verzeigt, wie es weiter hiess.

In neun weiteren Restaurants wurden die geltenden Vorschriften eingehalten. (sda)
9:32
Bündner Impfbus-Aktion beendet - 8000 Impfungen durchgeführt
Pflegepersonal des Covid-19-Impfbusses des Kantons Zuerich impft Schueler und Schuelerinnen des Gymnasiums Wiedikon (KWI) mit dem Moderna-Impfstoff, am Dienstag, 7. September 2021, in Zuerich. Seit August ist der Impfstoff Spikevax von Moderna fuer Jugendliche ab 12 Jahren durch Swissmedic zugelassen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Der Bündner Impfbus hat am Freitag seine zweite und vorerst letzte Runde beendet. Wegen der tiefen Temperaturen wird das Impfangebot in den Regionen durch eine mobile Impfequipe abgelöst.

Ab dem kommenden Dienstag führt das mobile Impfteam eine weitere Tour mit 21 Stationen in Bündner Regionen durch. Neu können sich bei der mobilen Equipe Personen auch mit dem alternativen Impfstoff von Johnson&Johnson gegen das Coronavirus impfen lassen, wie das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden am Freitag schrieb.

Anders als die beiden mRNA-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna, ist der alternative Impfstoff «Covid-19 Vaccine Janssen» von Johnson&Johnson erst ab 18 Jahren zugelassen. Er wird weiter nicht bei Schwangeren und immunsuprimierten Personen empfohlen, wie es weiter hiess. Gerade bei immunsuprimierten Personen, würden mRNA-Impfstoffe eine bessere Immunantwort auslösen.

Impfinteressierte können sich über die Webseite des Kantons Graubünden für eine Impfung bei der mobilen Equipe anmelden. In dessen Vorgänger, dem Impfbus, wurden bei seinem achtwöchigen Einsatz 8000 Personen mit den beiden mRNA-Impfstoffen geimpft. Zudem boten Fachkräfte darin unverbindliche Beratungen zur Corona-Impfung an. (sda)
8:54
Israel verlängert Grünen Paas auf unbestimmte Zeitspanne
Bild: sda
In Israel muss man den sogenannten Grünen Pass vorzeigen, um Einrichtungen des öffentlichen Lebens zu betreten.

Wie t-online schreibt, hätte der bisherige Pass Anfang Oktober ablaufen sollen. Nur wer bereits dreifach geimpft ist, hätte den Pass auf der Webseite des Gesundheitsministeriums erneuern dürfen. Aber die Seite war aufgrund technischer Probleme zwischenzeitlich nicht aufrufbar. Darum wurde der Grüne Pass auf unbekannte Zeitspanne verlängert.

Anfang August hatte Israel als erstes Land der Welt die dritte Impfung eingeführt, zunächst nur für Ältere, inzwischen für alle ab zwölf Jahren.

Bis jetzt haben bereits 3,8 Millionen israelisch Bürger die dritte Dosis verabreichen bekommen. Fast zwei Millionen sind zwar doppelt, bisher aber noch kein drittes Mal geimpft.

(yam)
8:21
New South Wales kündigt quarantänefreie Einreise für Geimpfte an
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Bild: zoo basel
Der australische Bundesstaat New South Wales mit der Millionenmetropole Sydney wird ab 1. November erstmals wieder seine internationalen Grenzen öffnen. Die vorgeschriebene 14-tägige Hotelquarantäne falle dann für vollständig geimpfte Reisende weg, kündigte Regionalpremier Dominic Perrottet am Freitag überraschend an. «Für doppelt geimpfte Menschen auf der ganzen Welt sind Sydney und New South Wales dann wieder geöffnet», sagte er. Nötig seien dann nur noch ein Impfpass und ein negativer PCR-Test. In New South Wales sind mittlerweile mehr als 80 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Der australische Regierungschef Scott Morrison präzisierte aber wenige Stunden später, die neuen Regeln würden zunächst nur für australische Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz in Australien gelten. Hoffnungen auf einen baldigen Australien-Urlaub für Touristen aus aller Welt machte er damit zunächst zunichte.

«Wir öffnen derzeit nicht für jeden, der nach Australien kommen will, das möchte ich ganz klar sagen. Wir werden dies schrittweise und vorsichtig vorantreiben», sagte Morrison. «Die Bundesregierung entscheidet, wann die Grenze auf internationaler Ebene geöffnet und geschlossen wird.»

Die Behörden hatten vor eineinhalb Jahren die Grenzen des Landes geschlossen und Australien weitgehend vom Rest der Welt abgeschottet. Sie verfolgten eine «Null-Covid-Strategie», was bis zur Ausbreitung der Delta-Variante auch gut funktioniert hat. Lange genossen die Bürger viele Freiheiten, die in anderen Staaten undenkbar schienen.

Die Kehrseite: Viele Australier können seit Pandemiebeginn nicht mehr in die Heimat reisen und Verwandte und Freunde besuchen, weil die Kosten für Flüge und Quarantäne extrem hoch und die Genehmigungen schwer zu bekommen waren. Umgekehrt sitzen die rund 25 Millionen Einwohner Australiens weitgehend im Land fest. (sda/dpa)
7:22
Frankreich: Corona-Tests für nichtgeimpfte Erwachsene kostenpflichtig
In Frankreich sind Corona-Tests für nicht-geimpfte Erwachsene von diesem Freitag an nicht mehr kostenlos, es sei denn, medizinische Gründe sprechen gegen eine Impfung. Das Ziel sei, die Menschen zur Impfung anzuspornen, da diese den besten Schutz biete und einen dauerhaften Ausweg aus der Corona-Krise weise, erklärte die Regierung in Paris. Die Tests würden als Impfersatz missbraucht, dies müsse die Öffentlichkeit nicht länger finanzieren.

Ein Schnelltest kostet künftig zwischen 22 und 30 Euro, ein PCR-Test 44 Euro. In Deutschland greift eine ähnliche Regelung mit einem Ende kostenloser Tests für alle bereits seit Montag dieser Woche.

Weiterhin von der Krankenkasse bezahlt werden in Frankreich auch künftig Tests, die im Rahmen der Kontaktnachverfolgung oder von Massentests etwa an Schulen vorgenommen werden oder wenn Menschen Krankheitssymptome aufweisen. (sda/dpa)
6:36
Australiens Hauptstadt beendet Lockdown nach zwei Monaten
Die Region Australian Capital Territory (ACT) mit der australischen Hauptstadt Canberra hat einen seit zwei Monaten geltenden Lockdown beendet. Ab sofort dürften die Menschen wieder ihre Häuser verlassen, teilten die Behörden am Freitag mit. Private Haushalte dürfen nun wieder bis zu fünf Gäste empfangen. Draussen sind Versammlungen von bis zu 25 Personen erlaubt. Lokale, Sporteinrichtungen und Friseure können unter Einhaltung strenger Abstandsregeln ebenfalls öffnen.

Mitte August wurde im ACT mit rund 430 000 Einwohnern erstmals seit einem Jahr wieder ein Corona-Fall bestätigt. Ein zunächst für sieben Tage verhängter Lockdown wurde wegen steigender Infektionszahlen mehrmals verlängert. Am Freitag meldeten die Behörden 35 neue Fälle.

Mittlerweile seien 76 Prozent der Bevölkerung im ACT vollständig geimpft, sagte Regional-Gesundheitsministerin Rachel Stephen-Smith dem australischen Sender ABC. Am Montag war bereits der Lockdown im Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney beendet worden - nach 106 Tagen. Die Region rund um Canberra liegt an der Ostküste und ist von New South Wales umschlossen.

Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern hatte lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt und war wegen extrem strikter Regeln lange erfolgreich im Kampf gegen die Pandemie. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante häuften sich aber in den vergangenen Monaten die Lockdowns in mehreren Regionen. (sda/dpa)
epa09524496 Diners at a cafe in Civic on the first day of easing of COVID restrictions in Canberra, Australian Capital Territory, Australia, 15 October 2021. After nine weeks, the Australian Capital Territory's lockdown has lifted, with a raft of restrictions to be eased.  EPA/MICK TSIKAS AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Bild: keystone
23:26
USA: FDA-Gremium empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit Moderna
Nach der Genehmigung von Corona-Auffrischungsimpfungen für ältere Menschen und Risikogruppen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer hat sich ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA auch für solche Impfungen mit dem Mittel von Moderna ausgesprochen. Mit Moderna geimpfte Menschen, die älter als 65 Jahre sind, sowie jüngere, die wegen Vorerkrankungen oder ihrem Job einem höheren Risiko ausgesetzt sind, sollten mindestens sechs Monate nach ihrer bisherigen zweiten Impfdosis eine Auffrischungsimpfung mit einer halben Dosis des Mittels bekommen, entschied das Gremium am Donnerstag. Die Empfehlungen des Gremiums sind nicht bindend, typischerweise folgt die FDA ihnen aber.

Zuvor hatte die FDA eine Auffrischungsimpfung für ältere Menschen und Risikogruppen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer bereits genehmigt, diese Impfungen sind in den USA auch schon angelaufen.

Am Freitag will das Expertengremium über mögliche Booster-Impfungen für Menschen beraten, die mit dem Mittel von Johnson & Johnson geimpft wurden. Rund 170 Millionen Menschen in den USA sind mit den Mitteln von Biontech/Pfizer oder Moderna geimpft, rund 15 Millionen mit dem von Johnson & Johnson. (sda/dpa)
Bild: keystone
22:09
USA spenden weitere 17 Millionen Impfdosen an Afrika
Die USA wollen weitere 17 Millionen Impfdosen des US-Pharmakonzerns Johnson & Johnson an die Länder der Afrikanischen Union (AU) spenden. Das kündigte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag bei einem Treffen mit Kenias Präsident Uhuru Kenyatta in Washington an.

Die USA haben eigenen Angaben nach bereits 50 Millionen Impfdosen an die AU gespendet. Der Johnson-Impfstoff entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis und muss – anders als etwa die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna – nicht zweimal gespritzt werden. «Alle 17 Millionen Dosen sind sofort verfügbar und werden in den kommenden Wochen ausgeliefert», sagte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki.

Insgesamt wurden in Afrika mehr als 8,4 Millionen Corona-Fälle registriert, darunter 214'000 Todesfälle. Weniger als die Hälfte der afrikanischen Länder, die Impfstoffe erhalten haben, haben nach WHO Angaben durchschnittlich rund zwei Prozent ihrer Bevölkerung vollständig geimpft. Neben dem fehlenden Impfstoff sind auch Kapazitätsprobleme für die geringen Impfraten in vielen Ländern verantwortlich.

Kenyatta bedankte sich bei Biden für die Impfstoffspende. Es handelt sich um das erste persönliche Treffen von Biden und Kenyatta. Kenia sei ein starker Partner und spiele eine zentrale internationale Rolle – sei aber auch bei regionalen Fragen von grosser Bedeutung, hiess es vor dem Treffen von einer US-Regierungsbeamtin. «Dieses Treffen demonstriert wirklich eine neue Ära der Partnerschaft zwischen den USA und Afrika, die auf den Grundsätzen des gegenseitigen Respekts beruht.» (sda/dpa)
A woman receives Pfizer vaccine second jab from a healthcare worker during the inaugural vaccination weekend drive in Katlehong, east of Johannesburg, South Africa Friday, Oct. 1, 2021. The aim of the vaccination drive is to mobilise citizens and people living in South Africa to get vaccinated as a means to fight the COVID-19 pandemic. (AP Photo/Themba Hadebe)
Bild: keystone
14:20
Das Coronavirus reisst erneut ein Loch in die Kassen vieler Kantone
Die Corona-Krise wird auch im kommenden Jahr tiefe Spuren in den Kassen der Kantone hinterlassen. Rund die Hälfte der Kantone erwarten ein Defizit, wie eine Auswertung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA zeigt.

Die finanzielle Lage der Kantone sei mit grossen Unsicherheiten behaftet, schrieb dazu Simon Berset, stellvertretender Generalsekretär der Konferenz der Finanzdirektorinnen und -direktoren der Kantone (FDK), auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Allgemein schienen sich die Einnahmen nicht so negativ wie befürchtet zu entwickeln.

Berset sieht namentlich die Vollzugskosten sowie die mittelfristigen Konsequenzen der Pandemie auf das Sozial- und das Gesundheitswesen als Herausforderungen für die Kantone.

Zwischen den Kantonen gibt es grosse Unterschiede. Dies zeigt ein Blick auf die Voranschläge der 23 Kantonsregierungen, die bislang ein Budget für 2022 vorgelegt haben. 13 Kantone schreiben voraussichtlich rote Zahlen. (sda)
13:30
BAG meldet: 972 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 972 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 3 neue Todesfälle und 0 Spitaleinweisungen. Der Anteil der vollständig Geimpften liegt bei 61,3 Prozent.

Gemeldet wurden 25'537 Tests. Deren Positivitätsrate lag bei 3,8 Prozent.
11:27
Philippinen-Präsident rät zur Impfung im Schlaf – «nur ein Scherz»
Philippine President Rodrigo Duterte gestures as he accompanies some of PDP-Laban political party's senators slated for next year's elections with the Commission on Elections in Manila, Philippines on Friday, Oct. 8, 2021. (AP Photo/Aaron Favila, Pool)
Rodrigo Duterte
Bild: keystone
Der umstrittene Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, hat in dem Inselstaat ein weiteres Mal für Schlagzeilen gesorgt: Der Politiker erklärte, man solle Menschen, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollen, am besten im Schlaf die Spritze setzen.

«Ich weiss, dass sich viele Leute immer noch nicht impfen lassen wollen», sagte er. Gerade in den Dörfern sollten die Behörden deshalb nach denen suchen, die sich sträuben, und «in ihre Häuser gehen, während sie schlafen, und ihnen die Spritze geben».

Sein Sprecher Harry Roque betonte am Donnerstag, es habe sich um einen Scherz des Präsidenten gehandelt. Duterte habe eine lange Kabinettssitzung, die teilweise im Fernsehen übertragen wurde, auflockern wollen. «Um nicht einzuschlafen, brauchen wir da manchmal ein paar Witze», sagte Roque.

Duterte zeigte sich zuvor frustriert darüber, dass das Virus in dem südostasiatischen Land noch immer nicht unter Kontrolle ist. Obwohl die Zahlen derzeit sinken, verzeichnen die Behörden weiter um die 8000 Fälle am Tag. Erst rund 21 Prozent der 110 Millionen Einwohner sind zwei Mal geimpft.

Die Philippinen sind eins der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder der Region. Insgesamt wurden bislang fast 2,7 Millionen Fälle verzeichnet. Mehr als 40 000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. (sda/dpa)
11:18
Grippe-Impfsaison beginnt - bei Grippesymptomen auf Corona testen
Influenza Grippe Schweiz 2021
Bild: Shutterstock
In der Schweiz beginnt die Impfsaison gegen die Grippe. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt die Impfung Menschen mit einem erhöhten Risiko von Komplikationen und ihren Angehörigen. Ob geimpft oder nicht: Bei Grippesymptomen rät das BAG zu einem Test auf das Coronavirus.

In der Grippesaison 2020/21 sorgten die Massnahmen gegen die Covid-19-Pandemie dafür, dass das Grippevirus nur in geringem Umfang in Erscheinung trat. Wie das BAG am Donnerstag mitteilte, bedeutet das aber nicht, dass die Grippe nicht mehr ernst zu nehmen ist.

In der Saison 2018/19 mussten noch 210'000 Kranke wegen der Grippe zum Arzt. Oft führt die Grippe zu Komplikationen bis hin zu einer Spitaleinweisung oder dem Tod.

Die Impfempfehlung des BAG gegen die Grippe bleibt gleich wie in den Vorjahren: Impfen lassen sollten sich Menschen ab sechs Monaten mit erhöhtem Komplikationsrisiko. Darunter fallen chronische Krankheiten wie Atemwegs- oder Herzkrankheiten, Schwangere, frühgeborene Kinder und Menschen ab 65 Jahren.

Die Impfempfehlung gilt auch für Angehörige von Säuglingen unter sechs Monaten mit erhöhtem Risiko. Zudem richtet sie sich an das Gesundheitspersonal, die Beschäftigten von Kindertagesstätten sowie von Alters- und Pflegeheimen.

Zur Covid-Impfung gibt es keine Kontraindikationen. Die Covid-Impfung kann gleichzeitig mit der Grippe-Impfung erfolgen. Der nationale Grippeimpftag findet am 5. November statt. An diesem Tag können sich Impfwillige in vielen Arztpraxen und Apotheken für einen Pauschalpreis von 30 Franken gegen die Grippe impfen lassen. (sda)
11:08
Neuste Coronazahlen deuten auf weitere Entspannung der Lage hin
Aerzte und Pflegende kuemmern sich um Covid-Patienten auf der Covid-19-Intensivabteilung im Stadtspital Triemli am 10. Dezember 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bild: keystone
Die epidemiologische Lage in der Schweiz hat sich in der Woche vom 4. bis 10. Oktober weiter entspannt. Die Zahl der Spitaleinweisungen wegen des Coronavirus ging laut dem neusten Wochenbericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) um 14 Prozent zurück. «Signifikant» gesunken ist die Zahl der laborbestätigten Fälle.

Der am Donnerstag vom BAG veröffentlichte Bericht zur Lage in der Schweiz und in Liechtenstein gibt die Zahl der laborbestätigten Fälle mit 6367 an. In der Vorwoche waren es deren 7639. Ins Spital eingewiesen werden mussten 144 Personen (Vorwoche: 183). Todesfälle wurden 24 registriert (Vorwoche: 32).

Obwohl das BAG noch mit Nachmeldungen rechnet, geht es davon aus, dass bei den Hospitalisationen und den Todesfällen mit einer Abnahme zu rechnen ist für die neuste Berichtswoche. Insgesamt starben seit Pandemiebeginn 10'773 Personen an oder mit dem Coronavirus.

84 Prozent der Verstorbenen hatten mindestens eine Vorerkrankung, 16 Prozent hatten keine relevanten Vorerkrankungen. Die häufigsten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Die Zahl der gemeldeten Tests lag in der Berichtswoche bei 231'261 und stagnierte insgesamt. 54 Prozent davon waren Antigen-Schnelltests, 46 Prozent PCR-Tests. 6,1 Prozent der PCR-Tests fielen positiv aus, 0,8 Prozent bei den Antigen-Schnelltests.

Die Inzidenz der laborbestätigten Fälle lag zwischen 31 Fällen pro 100'000 Einwohnern im Fürstentum Liechtenstein und 256 Fällen im Kanton Obwalden. Gesamthaft lag die Inzidenz bei 74 Fällen (Vorwoche: 88).

Bezogen auf die Bevölkerungszahl war die Altersklasse der 10- bis 19-Jährigen mit 130 Fällen pro 100'000 Einwohner am meisten betroffen. Das Medienalter lag unverändert bei 33 Jahren. (sda)
10:01
Bali empfängt Touristen aus 19 Ländern
FILE - In this July 27, 2020, file photo, a tourist wearing face sunbathe as beaches are gradually reopening following months of lockdown due to the new coronavirus outbreak, in Bali, Indonesia. Indonesia said Monday, Oct. 4, 2021, that it plans to reopen the airport in the resort island of Bali for international flights on Oct. 14, after closing it for more than a year because of the COVID-19 pandemic. (AP Photo/Firdia Lisnawati, File)
Bild: keystone
Die beliebte indonesische Urlaubsinsel Bali empfängt ab sofort wieder vollständig geimpfte Touristen aus ausgewählten Ländern.

«Nach der Anweisung des Präsidenten erlauben wir Besuchern aus 19 Ländern, wieder nach Bali und auf die Riau-Inseln zu reisen», hiess es in einer Mitteilung des Pandemie-Beauftragten der Regierung, Luhut Pandjaitan, am Donnerstag.

Zu den Staaten auf der Liste zählen unter anderem Indien, Japan, Neuseeland, Italien, Frankreich und Spanien. Diese Staaten hätten nach Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Coronavirus unter Kontrolle, so Pandjaitan. Die Schweiz steht nicht auf der Liste, wohl aber Liechtenstein.

Der internationale Flughafen Ngurah Rai auf Bali wollte noch am Donnerstag wieder für internationale Flüge öffnen. Interessierte Urlauber müssen über Bali oder die beiden Flughäfen auf den Riau-Inseln in Batam und Bintan nach Indonesien einreisen. Neben einem Impfpass brauchen sie einen negativen PCR-Test und eine Hotelreservierung. Zunächst müssen alle Feriengäste zudem fünf Tage in Quarantäne in dem gebuchten Hotel.

Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante hatte der südostasiatische Inselstaat Indonesien mit 270 Millionen Einwohnern im Juni und Juli eine schwere Virus-Welle erlebt. Teilweise wurden mehr als 50 000 Neuinfektionen am Tag gemeldet. Jedoch gehen die Zahlen seit Wochen zurück. Mittlerweile liegen sie bei weniger als 1500 am Tag.

Indonesien war lange eines der am schwersten betroffenen Länder der Region. Insgesamt wurden bislang 4,2 Millionen Fälle bestätigt. Etwa 143 000 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Der wichtige Tourismussektor liegt seit eineinhalb Jahren fast komplett am Boden. 2019 waren noch mehr als sechs Millionen Urlauber auf die für ihre Tempel, Reisfelder und Strände bekannte Insel gereist. (sda/dpa)
8:50
Lettlands Staatspräsident positiv auf Corona getestet
The President of Latvia Egils Levits speaks during the annual gathering for the 76th session of the United Nations General Assembly (UNGA) Tuesday, Sept. 21, 2021. (Spencer Platt/Pool Photo via AP)
Egils Levits,Annual United Nations General Assembly Brings World Leaders Together In Person,And Virtually
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Lettlands Staatspräsident Egils Levits ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach Angaben der Präsidialkanzlei in Riga sei ein Schnelltest am Mittwochabend nach Levits' Rückkehr von einem Arbeitsbesuch in Schweden positiv ausgefallen. Es soll nun ein PCR-Test vorgenommen werden, sagte eine Sprecherin des Staatschefs des baltischen EU- und Nato-Landes.

Levits verschob wegen des positiven Tests sein für Donnerstag geplantes Treffen mit dem neuen estnischen Präsidenten Alar Karis, der zu seinem Antrittsbesuch nach Riga gekommen war. Karis soll auf seiner ersten Auslandsreise als estnisches Staatsoberhaupt nun stattdessen mit Parlamentspräsidentin Inara Murniece zusammenkommen.

Levits hatte sich im Februar als einer der ersten in Lettland vor laufender Kamera gegen Corona impfen lassen. Damit wollte der 66-Jährige die 1,9 Millionen Bürger des Baltenstaate ermutigen, es ihm nachzutun. In Lettland läuft die Impfkampagne nur sehr schleppend. Zugleich stieg die Infektionsrate in den vergangenen Wochen deutlich - die Regierung in Riga hat deshalb den Notstand verhängt. Er gilt seit Montag bis zum 11. Januar. (sda/dpa)
8:35
Keine Klassen-Quarantänen mehr an den Berner Schulen
Zwei Schueler der fuenften Klasse entwerfen Piktogramme zu den hygienischen Verhaltensregeln und kleben sie auf ihre Pulte, am Tag der Wiedereroeffnung der Lorraineschule, am Montag, 11. Mai 2020 in Bern. Die Schulen wurden nach Ausbruch der Pandemie des Coronavirus, Covid-19 am 16. Maerz geschlossen, die Kinder wurden in Fernunterricht betreut. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Bild: KEYSTONE
An den Berner Schulen gibt es keine Quarantäne für ganze Klassen mehr. Das hat die kantonale Gesundheitsdirektion entschieden, wie sie am Donnerstag mitteilte.

Möglich wird die Neuerung durch eine Intensivierung des Ausbruchstestens. So sollen infizierte Schulkinder und Lehrkräfte frühzeitig erkannt und gezielt isoliert werden können.

Der Kanton ordnet eine Ausbruchtestung an, wenn in einer Klasse drei oder mehr positive Fälle innert fünf Tagen vorkommen. Anschliessend gibt es noch zwei Nachtestungen, die der Kanton an der Schule organisiert.

Von den Tests ausgenommen sind vollständig Geimpfte und Genesene, sofern sie symptomfrei sind. Weiter werden keine Testempfehlungen mehr ausgesprochen, wie der Kanton schreibt.

Unverändert bleibt, dass bei Ausbrüchen an Schulen eine Maskenpflicht ab der fünften Klasse für sieben Tage gilt. Die Schulen werden von der Bildungs- und Kulturdirektion über die Änderungen informiert. Im Kanton Bern wird der Schulbetrieb am kommenden Montag wieder aufgenommen. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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