Schweiz
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epa07535657 Switzerland’s President Ueli Maurer (C) and China's President Xi Jinping (L) review honor guards during a welcome ceremony at the Great Hall of the People in Beijing, China, 29 April 2019.  EPA/MADOKA IKEGAMI / POOL

Ueli Maurer wird von Xi Jinping mit militärischen Ehren empfangen. Bild: EPA/KYODO NEWS POOL

Ueli Maurer kann die Menschenrechtslage in China nicht beurteilen? Wir helfen gerne

Während immer mehr westliche Länder auf Distanz zu China gehen, biedert sich die Schweiz bei den Machthabern in Peking an. Die hässliche Realität vorab in der Provinz Xinjiang wird ausgeblendet.



Wieder einmal war ein Bundesrat in China, dem bevorzugten Reiseziel unserer Landesregierung. Eine ganze Woche dauerte die Reise von Bundespräsident Ueli Maurer. Der Finanzminister nahm unter anderem am Gipfel zur «Neuen Seidenstrasse» teil. Höhepunkt war ein Staatsbesuch bei Präsident Xi Jinping am Montag, samt Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Seidenstrasse.

Die USA und die meisten grossen EU-Länder beurteilen das Gigaprojekt – in Wirklichkeit ein Netz aus Infrastrukturen und Transportwegen zu Land und zu Wasser – skeptisch. Sie betrachten es als Teil von Chinas Expansionsstrategie und gehen zunehmend auf Distanz zur aufstrebenden Wirtschaftsmacht. Von der Schweiz müssen die Machthaber in Peking keine Kritik befürchten.

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Mit dem Staatsbesuch honorierten sie die «sehr guten bilateralen Beziehungen» zwischen der Schweiz und China, wie es in einer Mitteilung des Finanzdepartements heisst. Maurer sprach gar von einem «historischen Höhepunkt». In der Mitteilung erwähnt werden die bilateralen Dialoge der beiden Länder in rund 30 Bereichen, «unter anderem zum Thema Menschenrechte».

Wegducken und Wegschauen

In diesem Bereich sieht es seit dem Amtsantritt von Xi Jinping 2012 immer düsterer aus. Der Bundesrat aber betreibt bei den Menschenrechten eine Politik des Wegduckens und Wegschauens. Ueli Maurer gab dies in Peking unfreiwillig zu. Er selbst könne gar nicht beurteilen, ob sich die Menschenrechtslage wirklich so stark verschlechtert habe, sagte er laut den Tamedia-Zeitungen.

Man kann ihn verstehen, ein Bundesrat hat viel um die Ohren. Wir geben Maurer gerne Nachhilfe, besonders was die Lage in Xinjiang betrifft. Dort sind in den letzten Jahren die Arbeits- und Umerziehungslager wie Pilze aus dem Boden geschossen. Maurer wollte sich laut Tamedia nicht dazu äussern, ob er sie gegenüber Xi Jinping angesprochen hat (vermutlich nicht).

Xinjiang ist die westlichste Provinz Chinas, mit rund 24 Millionen Einwohnern. Die Mehrheit besteht aus Uiguren, Kasachen und anderen muslimischen Volksgruppen, doch die Zahl der Han-Chinesen nimmt zu. Das führt zu Spannungen, die sich teilweise in gewalttätigen Ausschreitungen und terroristischen Anschlägen durch Extremisten entluden.

Versuchslabor für Überwachungsstaat

Die Regierung in Peking reagierte mit einer beispiellosen Repressionswelle. Sie machte Xinjiang zum «Versuchslabor für den chinesischen Überwachungsstaat», so die NZZ. Westliche Besucher und Journalisten dürfen die Region nur unter strengen Auflagen und mit Polizeieskorte bereisen, dennoch gelingen immer wieder ebenso beeindruckende wie bedrückende Berichte.

Überwachungskameras in Kaschgar

Kameras sind in Kaschgar omnipräsent. screenshot: New York Times

Dazu gehört eine Multimedia-Reportage der «New York Times» aus der alten Karawanenstadt Kaschgar im äusserten Westen, die man dem Bundespräsidenten ans Herz legen möchte. Sie trägt den bezeichnenden Titel «Wie China eine Stadt in ein Gefängnis verwandelt hat». Das ist nicht übertrieben: Das Leben in Kaschgar erinnert an den Vorhof der Hölle.

Altstadt platt gemacht

Die Stadt ist überzogen mit einem Netz von Überwachungskameras. Uiguren und andere Muslime müssen regelmässig Checkpoints passieren, in denen ihre Gesichter gescannt werden. Manchmal kontrolliert die Polizei, ob sie auf ihren Mobiltelefonen eine obligatorische Software installiert haben, die ihre Textnachrichten und Gespräche überwacht.

Die Altstadt von Kaschgar wurde und wird weitgehend platt gemacht. Das Gassengewirr wird durch breite Strassen ersetzt. Offiziell geht es um Sicherheit und Hygiene, in Wirklichkeit um eine bessere Überwachung. Ähnlich haben die Chinesen Lhasa «saniert», die Hauptstadt von Tibet. Ausserdem wurden in den letzten Jahren in ganz Xinjiang Umerziehungslager errichtet.

Riesiges Internierungslager

Die UNO ging letztes Jahr in einem Bericht von bis zu einer Million Menschen aus, die in solchen Lagern festgehalten würden. Weitere zwei Millionen müssten an politischen «Erziehungskursen» teilnehmen. China habe Xinjiang in eine Art riesiges Internierungslager verwandelt, das geheim gehalten werden solle. Tatsächlich leugnete Peking lange die Existenz dieser Einrichtungen.

Polizisten patrouillieren vor der Heytgah-Moschee in Kaschgar, der grössten in Xijiang. Bild: AP/AP

Erst im letzten Herbst gab die Regierung aufgrund der Beweislast, darunter Luftaufnahmen, nach, bezeichnete die Arbeitslager jedoch als «Ausbildungszentren». Sie sollten radikalisierte Muslime vom Terrorismus fernhalten und in die Gesellschaft reintegrieren. Die Realität sieht wie immer anders aus. Manchmal genügt ein Bart oder der Besitz eines Korans für die Inhaftierung.

Muslimische Länder halten still

Diese Einschüchterung funktioniert. In den wenigen Moscheen, die in Kaschgar noch offen sind, erschienen beim Besuch der «New York Times» nur wenige Dutzend Menschen zum Freitagsgebet. Vor ein paar Jahren waren es noch Tausende. «Der Staat schützt normale religiöse Aktivitäten», heisst es in der chinesischen Verfassung. In Xinjiang können die Menschen wohl nur darüber lachen.

Öffentlich sollten sie es nicht tun, denn in der Provinz wimmelt es nicht nur von Kameras, sondern auch von Spitzeln. Die muslimischen Staaten, die dem Westen gerne Islamophobie vorwerfen, nehmen die Unterdrückung ihrer Glaubensbrüder und -schwestern in China weitgehend schweigend zur Kenntnis. Einzig die Türkei empörte sich im Februar über die «menschliche Tragödie» in Xinjiang.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bezeichnete bei der Vorstellung ihres Jahresberichts das Vorgehen der chinesischen Regierung gegen die Uiguren als das «weltweit grösste vernachlässigte Problem». Muss uns das etwas angehen? Oder sollten wir nicht wie Ueli Maurer einfach die Augen vor der Menschenrechtslage verschliessen.

China testet Punktesystem für Bürger

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Video: srf

Vielleicht besser nicht. Die immer raffiniertere Software zur Gesichtserkennung wird inzwischen in ganz China eingesetzt, primär um Uiguren zu identifizieren. Es handelt sich um lupenreines Racial Profiling. Ausserdem exportiert China seine Überwachungstechnologie in andere Länder, nicht zuletzt im Rahmen der «Seidenstrassen»-Initiative. Beteiligt sind Firmen wie Huawei.

Es ist das erklärte Ziel Chinas, weltweit die Führung bei er Künstlichen Intelligenz zu übernehmen. Wo das hinführen könnte, kann man schon heute studieren, etwa in Xinjiang. Für den Bundesrat aber scheint das Geschäft wichtiger zu sein als die Moral. Es wäre ehrlicher, wenn Ueli Maurer zugeben würde, dass ihm die Menschenrechte egal sind. Aber das ist wohl nur Wunschdenken.

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175Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • schmettervogel 02.05.2019 13:14
    Highlight Highlight China ist eine Grossmacht. Die Geschichte sollte uns gelehrt haben dass Grossmächte sich immer nach und nach holen was sie "meinen" sie brauchten. Mit Amerika als Gegengewicht, kann keiner mehr rechnen. Also muss Europa und die Schweiz, nun höllisch aufpassen wie die Verträge verhandelt werden. Unsere Ueberheblichkeit sollten wir schnellstens ablegen. Denn das wird uns sonst zum Verhängnis werden.
  • PaLve! 02.05.2019 10:28
    Highlight Highlight Die Menschenrechtslage dort anzusprechen ist natürlich eine gute Sache, aber dass rumgehacke auf Maurer ist doch ein bisschen heuchlerisch.
    Wir kaufen doch alle seit Jahren tonnenweise Güter aus China. Was wären wir ohne chinesische Ware? - ohne Smartphones, Kleider, Computer etc. -
    Man weiss seit Jahren wie viele tote China zu Verantworten hat (Kulturrevolution, Grosser Schritt nach vorn) und niemand schert sich dafür, aber die Politiker sollen jetzt das grosse Vorbild sein und die Chinesen, die auch mal profitieren wollen, kritisieren?
    Sollten wir uns da nicht selber an der Nase nehmen?
  • Hans Jürg 02.05.2019 10:04
    Highlight Highlight Dass der Bundes Ueli die Menschenrechtsfrage generell nicht beurteilen kann, hat er ja schon des Oefteren bewiesen (z.B. Saudi-Arabien).

    Und dass er auch sonst nicht viel kann, wissen wir ja auch schon länger (z.B. "beste Armee der Welt").

    Das einzige, was er wirklich gut kann, ist ein schlechtes Bild von sich abgeben.
  • P. Silie 01.05.2019 23:22
    Highlight Highlight Liebes Watson Team und Kommentatoren - die Chinesen sowie ALLE Asiaten und alle anderen ausser dem Westen kümmern sich nicht um Menschenrechte! Die Asiatische Lebensweise basiert auf einem konfuzianischen Gesellschaftsbild. Hören wir bitte endlich auf uns etwas vorzumachen und auf biegen und brechen unsere Werte exportieren bzw. durchdrücken zu wollen. Wir machen uns nur unbeliebt mit unserer moralischen 'Überlegenheit' die wir glauben zu besitzen und den anderen aufzwingen wollen. Ihr wollt ja immer Multi-Kulti haben und den Menschen unter dem Aspekt der Toleranz ihre Lebensweise ermöglichen.
    • Binnennomade 02.05.2019 08:46
      Highlight Highlight Mal schnell einen ganzen Kontinent in einen Topf werfen - souverän.
    • P. Silie 02.05.2019 09:04
      Highlight Highlight @ Binnennomade: Ich meine es ernst - wir sollten uns alle nüchtern und neutral das Thema anschauen. Ich bin klar für Menschenrechte! Und der Westen sollte sich lieber darauf fokusieren diese Menschenrechte bei sich (bei uns!) auch beibehalten und weiterhin leben zu können, denn aktuell sind wir im Prozess Freiheiten zu verlieren. In den 90er Jahren fing klar ein Umdenken in Asien unter anderem in sogenannt offeneren Kulturen an. Singapur ist so ein Beispiel, welches sich in den 90ern vom westlichen Pfad der Menschenrechte entfernte und stattdessen sich auf konfuzianische Werte besinnte. https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2015/03/23/how-lee-kuan-yew-made-singapore-strong-family-values/?utm_term=.8df157f63ce8
    • P. Silie 02.05.2019 09:26
      Highlight Highlight @ Binnennomade: Anhang: Sie lassen meine Worte in einem negativen Licht dastehen - was klar falsch ist! Wir sind nicht besser als die anderen und die anderen sind nicht besser als wir. Wir sind einfach anders und haben bzw. leben andere Wertvorstellungen und/oder Vorstellungen wie unser täglich Leben auszusehen hat. Wir sollten einfach einsehen, dass es verschiedene Kulturen gibt mit anderen Wertvorstellungen. Denen unsere aufdrücken zu wollen ist kontraproduktiv in meinen Augen, schürt Unverständnis und teilweise Hass.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Booker 01.05.2019 18:58
    Highlight Highlight China weiss eben, dass man bei den islamischen Minderheiten vorsichtig sein muss. Es wird bei uns immer alles sehr negativ dargestellt. China ist eines der sichersten Reiseländer, tolle Grosstädte, hohe Berge, Naturparks, viele Elektroautos, Solarpanels, saubere Hochgeschwindigkeitszüge etc. Ein Reich mit 1 Mia. Menschen zusammenzuhalten ist nicht so einfach!
    • THEOne 02.05.2019 12:19
      Highlight Highlight darum nennt man diktatur auch gerne "chinesische demokratie" ... schonmal gehört....? dann verstehst du jetz vielleicht auch wieso
  • Therealmonti 01.05.2019 09:55
    Highlight Highlight Wundert sich jemand, dass der Maurer sich verhält wie die berühmten drei Affen?
  • AlienTechnologie 01.05.2019 08:17
    Highlight Highlight Natürlich kritisiert der Bundesrat die Menschenrechts- und Persönlichkeitsverletzungen in China nicht. Sie sind ja schon länger drann hier in der Schweiz ein Überwachungsstaat einzuschleichen. Da ist es nur vorteilhaft, wenn China die Entwicklung vorantreibt und 'schlimmer als die Schweiz' ist...
    • who cares? 02.05.2019 08:46
      Highlight Highlight Was die Schweiz an Kameras im öffentlichen Raum hat, ist noch weit hinter dem was anglikanische Länder haben. Auch die anderen Überwachungsmethoden sind kaum vergleichbar. Dein Kommentar ist ein Hohn für die Leute, die in China leiden.
  • Zeit_Genosse 01.05.2019 08:01
    Highlight Highlight Dieses Verhalten der neutralen Schweiz mit ihrer humanitären Tradition ist widersprüchlich. EU nein, China ja! Die Schweiz wird zum chinesischen Brückenkopf in Europa. Ob da so auch ein Freihandelsabkommem mit der USA erreicht werden kann?

    Was hat der BR Maurer von seiner Reise mitgebracht? Wenn es schon um Geld geht, dann hätte er mit einem Mia.-Rucksack an Aufträgen zurückkommen sollen, wie das andere Wirtschaftsminister getan haben. Aber das BR-Bsüechli hat kein konkretes Ergebnis gebracht. Ich möchte wissen was man da 1 Woche lang mit dem höchsten Regierungsvertreter tat.
  • Ha End 01.05.2019 06:19
    Highlight Highlight Komisch das Medien Freaks ( ausser Mussolini) fast nie politische Karrieren anstreben.
  • Benno Schoenholzer 01.05.2019 01:31
    Highlight Highlight Maurer ist eben kein Hosenschei.... !!
  • Nordlicht 01.05.2019 00:09
    Highlight Highlight Frage:
    Was ist der Unterschied zwischen China und USA?
    Den POTUS darf man kritisieren …. und wird nicht gleich sanktioniert. Wenn man das gleiche in China mit Xi Jinping macht...
    Soviel zu den Unterschieden zwischen einem demokratischen Staat mit Meinungsfreiheit und einer Diktatur. Übrigens gerade den Club in SRF1 gesehen der dieses Thema behandelte. Sehr hochkarätige Runde mit tiefgreifenden Analysen! Kurz: Europa muss einen Weg finden wie wir mit China umgehen können wenn wir unsere Werte erhalten wollen. Sonst werden wir von den Chinesen verändert werden....Schweiz gehört zu Europa
    • Dirk Leinher 01.05.2019 07:02
      Highlight Highlight Hab die Sendung auch gesehen. Die Eu hat die Hausaufgaben wirklich nicht gemacht.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.05.2019 09:54
      Highlight Highlight Das isch das lustige an der EU. Soviele Länder, soviele Politiker so viele Interessen, solch ein riesiges Gebilde diese EU, nichts kriegen Sie auf die Reihe.

      Massstäbe für Gurken, richtlinien wie gekrümmt eine Banane sein darf, solche Sachen können sie, mehr aber leider nicht.

      Aber hey, wir kriegen es hin zig Länder (Vertreter) in ein Gespräch zu verwickeln, wir sind die Moralische Vormacht schlechthin.

      Die Anderen Liefern statt lafern.
  • sowhat 01.05.2019 00:02
    Highlight Highlight Ueli Maurer#nidminBundesrat
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.05.2019 13:57
      Highlight Highlight Doch ischer.

      Chan mir öpper erkläre wieso häschtäg#Realitätsverweigerig so cool as a cucumber isch?
  • Nik G. 30.04.2019 23:47
    Highlight Highlight Ich will es überhaupt nicht gutreden das Maurer die Menschenrechtsverletzungen nicht anspricht. Aber die USA betreibt schon seit langem mit Hilfe der eingesperrten vor allem Schwarzen Bevölkerung Gefängnisse welche Gratisarbeit verrichten. Also ziemmlich moderne Sklaverei. Was machen die Amis besser als die Chinesen?
    • Kruk 01.05.2019 06:10
      Highlight Highlight Sie nennen sich Demokratie und greifen andere Länder an um sie zu demokratisieren, zudem sprechen sie von Menschenrechten sobald es dazu dient ihre Kontrahenten in Verruf zu bringen. Einfach gesagt, sie betreiben Imagepflege und es wird ihnen abgenommen.
      Wobei sie es bei der Meinungs- und Pressefreiheit schon besser halten als China.
    • who cares? 02.05.2019 09:08
      Highlight Highlight In den USA darfst du alltäglich im TV den Präsidenten als Orange in Chief bezeichnen, ohne dass du in ein Arbeitslager gesteckt wirst. Denkst du ein chinesisches Last Week Tonight wäre möglich? Da werden Regimekritiker ruhig gestellt. Du darfst demonstrieren und Rechte fordern. Es wird gewählt und es gibt Machtwechsel zwischen Demokraten und Republikanern. Du darfst Waffen besitzen. Ein Business aufbauen. Investieren. Ausreisen.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.05.2019 09:57
      Highlight Highlight Kruk

      Nein das tun Sie nicht.

      Lustiges Video auf Youtube, wo ein einfacher Schülerreporter dem Barrrack eine Frage stellt und dafür geteasert und Sicherheitskräften aus dem Raum getragen wird.

      Meinungs und Pressefreiheit dient im Westen nur zur Ablenkung von den wichtigen Themen.

      In China gibts diese halt erst garnicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enzian034 30.04.2019 23:33
    Highlight Highlight Ich frage mich warum Ueli Maurer BR ist, der konnte noch nie eine Lage richtig oder nur ansatzweise beurteilen.
  • Lav 30.04.2019 23:31
    Highlight Highlight Ich helfe weiter aus, wenn das okay ist:
    In den "Umerziehungslagern" müssen die Muslime:
    -Schweinefleisch essen
    -Alkohol trinken
    -Chinesische Nationalhymnen singen

    .. und oft verschwinden sie auch.
  • ksr 30.04.2019 23:22
    Highlight Highlight ... nicht können, nicht getrauen, nicht wollen, nicht dürfen - welches Verb dominiert?
  • banda69 30.04.2019 22:53
    Highlight Highlight Ueli macht den Bückling in China.
    So wie damals Blocher in der Türkei.

    Ja so sind sie die strammen SVPler.
    Geld und Gier vor Mensch und Umwelt.
  • Alju 30.04.2019 21:55
    Highlight Highlight Der Westen berichtet leider immer nur die eine Seite.

    Aussage von (Han-)Chinesen:
    Personen aus jener Provinz und Tibet erhalten erleichterten Zugang zu chin. Universitäten. Ausserdem ist Xinjiang die einzige Provinz, in der es erlaubt ist, Messer zu tragen bzw. damit zB. Bahnhöfe zu passieren. Diese Provinzen gelten auch als extrem gefährlich. China geht seinen eigenen Weg, die Situation zu bessern. Ich kann es nachvollziehen.

    Wenn der Westen wirklich etwas bewirken will, dann lieber auf sanfte Art und Weise...durch den „Export“ von Kultur, sprich vereinfachter Handel oder Bildung.



    • Eh Doch 01.05.2019 08:38
      Highlight Highlight Wow sorry aber absolut fehlinformiert
  • roger.schmid 30.04.2019 21:39
    Highlight Highlight Der Vorwurf der Arroganz und Überheblichkeit ist ja immer sehr beliebt (auch hier in den Kommentaren wieder) wenn es jemand wagt die Menschenrechtssituation anzusprechen.

    Aus Sicht derer macht man es also richtig, wenn man sich auf die Seite eines Unrechtsregimes, also auf die Seite der Geiselnehmer, anstatt der Geiseln (der Bevölkerung) stellt, oder es einem schlicht völlig egal ist, wenn Menschen eingesperrt, gefoltert und getötet werden.

    Eine Denkweise die Diktaturen Tür und Tor öffnet. Sehr bedenklich.
    • Dirk Leinher 01.05.2019 07:07
      Highlight Highlight Auch aus der SRF Sendung. Die Chinesen interessieren sich für unsere Kultur, Interessen und Ansichten. Wir treten umgekehrt halt schulmeiterlich auf, das braucht einfach niemand. Etwas mehr Interesse wäre angebracht.
  • aglio e olio 30.04.2019 21:27
    Highlight Highlight Erschreckend, wie viele Kommentarschreibende dies als gegeben hinnehmen.
    Da kann man sich gut vorstellen wie dies auch akzeptiert würde, wenn solche Entwicklung auch in Europa stattfände.
    Rückgrat? Fehlanzeige. 😐
    • Jason84 30.04.2019 23:18
      Highlight Highlight Es wird vergleichbare Entwicklungen leider auch in Europa geben. Die Leute werden mit Sicherheit geködert. Nach dem Motto, wer nichts falsches tut, muss nichts befürchten. Leider kann dann irgendwann schon das Aussehen, der Name oder die Sexualität falsch sein.
  • Jürg Schwaller 30.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Mit dem servilen Ueli Maurer nimmt das Abgleiten der Schweiz in Mittelmass und Bedeutungslosigkeit noch mehr Fahrt auf und wird von den Schweizern geduldet und via Steuern devot finanziert.Besorgte Bürger sind aufgerufen, endlich massiven Widerstand gegen den Schlendrian, die Verschleierungs- und Lügenpolitik der, sich auf unsere Kosten in ihrer unbeschreiblichen Hybris suhlenden unfähigen Berner"Elite"aufzubauen; um unsere Rechte zu schützen,soll auch der Widerstand per zivilem Ungehorsam kein Tabu mehr sein; es ist ein Grundrecht freier Menschen, sich zu wehren :braucht halt etwas Mut !
  • Reudiger 30.04.2019 20:11
    Highlight Highlight Ein neuer arroganter Beitrag von Herrn Blunschi, mit dem er einmal mehr beweist, das er von Politik, Finanzen und Verhandlungstaktiken nur wenig Kenntnisse hat.
    Herrn Maurer vorzuwerfen, dass ihm jegliche Menschenrechte egal sind, ist schlichtweg absurd und kurzsichtig.
    Herr Maurer ist repräsentiert teilweise nunmal die Schweiz im Handelswesen und kann sich solche Polemik und Kritik nicjt erlauben.
    Wenn man lauthals gegen solches Vorgehen kämpft, sollte man auch einer der ersten sein, die bereit sind unter den finanziellen Konsequenzen zu leiden. Oft ist dies nicht der Fall.
    • einmalquer 30.04.2019 20:28
      Highlight Highlight den Fall Khashoggi schon vergessen?

      im Fall China werden Menschenrechtsverletzungen und wie im Fall Khashoggi auch Tote akzeptiert.
    • Jason84 30.04.2019 23:25
      Highlight Highlight Danke einmalquer,
      Ich musste bei dem Artikel auch an den Fall Khashoggi denken.
      Wie war dort Maurers Kommentar? So ca. „das ist doch schon lang her“. Kurze Zeit nach dem grausamen Mord in einem saudischen Konsulat.
  • P. Silie 30.04.2019 19:57
    Highlight Highlight Wir sollten den Realitäten endlich ins Auge sehen! Menschenrechte kümmern (ausser im Westen) keine Sau! Weder die Sino-Kultur, noch Afrika, die Orthodoxe Kultur, den Islam und speziell die arabische Kultur - ein bisschen vielleicht noch die Japanische Kultur. Wir sollten aufhören diese Werte und andere exportieren zu wollen. Die anderen wollen das klar nicht!
    • roger.schmid 30.04.2019 20:47
      Highlight Highlight P.Sille: Die mächtigen, sprich die folternden Diktatoren wollen das nicht - die Bevölkerung die darunter leidet sehr wohl. Egal wo.

      Und auf welcher Seite du stehst ist somit wohl klar.. *kopfschüttel*
    • Jungleböy 30.04.2019 20:59
      Highlight Highlight Also stecken wir den kopf in den sand und nehmen das einfach hin? Schwächlinge gibt es genug, es braucht mehr menschen mit rückgrad!
    • Mauri 30.04.2019 21:08
      Highlight Highlight Wen genau im Westen interessierts? Die Regierungen und Geschäftemacher die mit Ghadaffi/El-sisi/bin Salman und allen Anderen dealen? Oder die demokratischen Völker die Regierungen und Konzerne gewähren lassen #KonzernverantwortungsInitiative?
      Keinen interessierts im Westen. #Wertegeschwafel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruffy 30.04.2019 19:52
    Highlight Highlight Dieses moralische überhebliche geschreibsel ist lächerlich, wir sind mit china schon lange extrem eng verflochten, ob sich eu politiker nun distanzieren oder maurer den kontakt sucht spielt keine rolle. Wir kaufen alle permanent produkte welche ganz oder teilweise in china oder anderen staaten mit genauso miserablem menschenrechten hergestellt werden. Es ist auch nicht unsere sache da moralpolizei zu spielen. Wenn eine linke bundesrätin mit kopftuch in den iran geht wo leute gesteinigt werden, findet man solche artikel in eher rechten medien. Jetzt das selbe in rot in ehe. linken medien...
    • Lav 30.04.2019 23:35
      Highlight Highlight Eine Million Muslime in Camps
    • sowhat 01.05.2019 00:08
      Highlight Highlight Es ist nicht verboten dazuzulernen. Wenn die Schweiz erst jetzt realisiert, welche Ziele China verfolgt, dann darf man jetzt die Handbremse ziehen
    • Uranos 01.05.2019 20:05
      Highlight Highlight Es geht hier aber nicht darum diplomatische Beziehungen aufrechtzuerhalten, sondern darum sich den chinesischen Expansionsplänen unterzuwerfen und ihnen einen Steigbügel zur Ausnützung der Länder Kleinasiens zu geben.
  • yanoi 30.04.2019 19:44
    Highlight Highlight zu beginn des artikels wird ja der gegenseitige dialog erwähnt; und da fliessen infos ja in beide richtungen. die schweiz ist da gerne bereit, sich an den chinesischen massstäben zu orientieren:
    2008: https://www.20min.ch/schweiz/news/story/Tibeter-landeten-im-Hooligan-Knast-25505524
    2017: https://www.nzz.ch/schweiz/chinesischer-staatsbesuch-nur-nicht-provozieren-ld.140167
  • Cosmopolitikus 30.04.2019 19:41
    Highlight Highlight Kann er nicht oder will er nicht?
    Der Wahrheit nicht in die Augen schauen zu wollen, ist eines. Aber die Bevölkerung für dumm zu verkaufen, ist einem Mitglied der Landesregierung wirklich unwürdig. Rückgrat zu haben ist eben doch eine Tugend!
  • buhuch 30.04.2019 19:40
    Highlight Highlight ...also kauft ihr jetzt nichts mehr "made in P.R.C."?
    • aern 30.04.2019 21:12
      Highlight Highlight Das tue ich tatsächlich, so gut es geht. Ist gar nicht so schwierig wie man meinen würde.
  • schlorziflade 30.04.2019 19:27
    Highlight Highlight War 2014 in Kashgar. Damals schon eine komische "Stimmung" in der Stadt auf grossen Plätzen etc. Kaum vorstellbar, was die Uyguren jetzt über sich ergehen lassen müssen. Traurig.
    • Eh Doch 01.05.2019 08:42
      Highlight Highlight Letztens guter Bericht darüber im Das Magazin. Erschreckende Zustände ähnlich Nordkorea
  • leu84 30.04.2019 19:25
    Highlight Highlight Die Menschenrechtslage auf Guantanamo oder gegenüber indigenen Bevölkerung in Brasilien oder Kanada sind auch sehr vage und man hat beste Handelsbeziehungen. Klar, es entschuldigt die Taten in VRC nicht.
  • Wander Kern 30.04.2019 19:21
    Highlight Highlight Der Ueli hat auf solche Diskussionen eifach kä Lust.
    • Gonzolino_2017 30.04.2019 20:33
      Highlight Highlight Der Spruch ist langsam aber sicher so was von abgedroschen und hat absolut keinen Mehrwert ...
  • Pafeld 30.04.2019 19:14
    Highlight Highlight Maurer glaubt doch nicht etwa allen ernstes, dass ein Freihandelsabkommen mit China mehrheitsfähig wäre?!
  • Onkel Jenny 30.04.2019 19:11
    Highlight Highlight Hier noch eine Reportage des Spiegel zum Thema Straflager, die ich dem Herrn Bundesrat auch gerne ans Herz legen würde:
    https://m.spiegel.de/wirtschaft/chinesische-straflager-das-dunkle-system-a-1223478.html
  • babbedibubbedi 30.04.2019 19:09
    Highlight Highlight Eine ernsthafte Frage, die nicht über Chinas Situation odet Maurers Aussage werten soll. Wie stark und unter welchen Umständen darf ein neutrales Land wie die Schweiz andere Regierungen, Länder und Gesellschaften kritisieren, meiden, usw.? Ich weiss es wirklich nicht und frage aus Interesse
    • Jason84 30.04.2019 23:33
      Highlight Highlight Neutral bedeutet nicht, dass man mit allen Seiten Geschäfte macht. Auch ein neutraler Staat kann seine Werte vertreten. Man muss es nur als neutraler Staat auch wollen.
    • sowhat 01.05.2019 00:17
      Highlight Highlight Ich finde neutral heisst nicht gleichgültig. Grade ein neutraler Staat müsste mMn klare Werte haben und auch nach denen handeln.
      Ich denke, diese Diskussion muss geführt werden. Grade jetzt in dieser Zeit wo so viele extreme Vertreter an Regierungsspitzen stehen.
  • fandustic 30.04.2019 19:03
    Highlight Highlight Schon interessant wie manche Leute immer das Gefühl haben, wir müssten den anderen Ländern den Spiegel vorhalten. Klar, kann der Ueli machen, aber mal realistisch gesehen: Was ändert sich dann genau in China? Eben. Klar, die meisten Grossmächte sehen den Wachstum der Chinesen skeptisch...warum wohl? Item, die Frage die sich da halt stellt, kann es sich die Schweiz leisten auf die Chinesen zu verzichten oder nicht? Ich weiss es nicht, aber ich verstehe den Ueli wenn er darauf beharrt, dass er die Situation in China von Bern aus nicht beurteilen kann...schön können es andere.
    • Jason84 30.04.2019 23:35
      Highlight Highlight Das ist eine Argumentation wie mit dem Umweltschutz. Jeder meint immer er sei doch nur ein kleines Licht. Aber alle die das meinen strahlen etwas falsches sehr grell aus.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.05.2019 10:10
      Highlight Highlight Jason, sehr dummer Vergleich.

      Beim Umweltschutz kann ich es verstehen, da ists ein Unterschied wenn plötzlich 8 Mia. Menschen umdenken.

      Wenn dann aber 5,6 Mia Menschen über China umdenken, was dann?

      Totaler Krieg?

      Die Wirtschaft würde kollabieren ohne die Chinesen.

      Die Sachen die du von da günstig kaufst, die gäbe es nicht, weil DU mein lieber Herr KEINE LUST hättest für 2 Franken /Tag zu arbeiten.

      Wir können die Chinesen nicht ändern, aber uns. Uns ändern kostet Ressourcen, Zeit, "Freunde". Den Chinesen einen Vortrag über Moral halten ist einfacher. Mental Man sagt; Mach weiter.
  • Flo1914 30.04.2019 18:56
    Highlight Highlight Übrigens, Ueli Maurer war nicht der einzige, der mit Xi am 29. April 2019 die Ehregarde abschreiten durfte.
    Nachher (oder vorher) hatten (mindestens) die nepalesische Präsidentin und der Oe Kanzler Kurz die gleiche Ehre.
    Quasi eine Massenabfertigung.

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    • Basti Spiesser 30.04.2019 20:31
      Highlight Highlight Ui wollte zwar kurz „ufhebe“ und etwas gegen die Menschenrechtslage sagen, aber nach einem bösen Blick vom langen Kurz, hat er sich nicht getraut.
  • Charlie1 30.04.2019 18:54
    Highlight Highlight Mal wieder ein niedlicher Kindertreffpunkt! Es geht ums Geschäft (sollte in der Grundschule erklärt werden, welche Bedeutung damit im reale Leben verbunden ist), und China ist ein souveräner Staat. Er hat sich Anmassungen uns gegenüber ebenso zu enthalten wie wir ihm gegenüber. Läuft gut so. Die angeblich perfekte Welt existiert nicht. Wie kann man nur so naiv sein! KISS Keep It Simple and Stupid. So ist es nun mal!
  • Dominik Treier 30.04.2019 18:53
    Highlight Highlight Welche Menschenrechtslage? Müssten da nicht erstmal irgendwelche Menschenrechte existieren in China?
    • Basti Spiesser 30.04.2019 19:35
      Highlight Highlight *weltweit
  • Jesses! 30.04.2019 18:46
    Highlight Highlight Ich verstehe noch heute nicht, was diese Person im Bundesrat verloren hat.
    • Gonzolino_2017 30.04.2019 20:37
      Highlight Highlight Ich verstehe deine überflüssigen Kommentar auch nicht! Er wurde übrigens mit einem Glanzresultat von der Bundesversammlung und damit auch deinen Linken gewählt, was man von Sommaruga nicht behaupten kann ...
  • Corahund 30.04.2019 18:46
    Highlight Highlight Ihr seid unfair. Ueli Maurer sind die Menschenrechte nicht egal. Als die BR Calmy Ray dort war, oder auch im Iran, verhielt sie sich nicht anders. Natürlich kann BR Maurer die Situation dort nicht abschliessend beurteilen. Aber ihr könnt das überhaupt nicht.
    Wenn Maurer bei der SP oder bei den Grünen wäre, würdet ihr ihn bejubeln. Ich lese ja täglich Watson seit der Gründung; aber manchmal geht ihr mir auf den Sack.
    • Dominik Treier 30.04.2019 21:57
      Highlight Highlight Die Frage stellt sich aber, ob man denn überhaupt davon spricht oder nur nach dem Motto agiert, ihr könnt machen was ihr wollt, solange ihr Geld bringt und uns in Ruhe lasst...
    • fandustic 01.05.2019 07:48
      Highlight Highlight @Corahund: Sehr schön gesagt und absolut richtig. Der Ueli ist halt von der SVP und dann passt es schon, dass man auf ihn draufhaut. Es wird dann auch mal elegant ausgeblendet, dass es von links nach rechts genau gleich aussehen würde.
  • Arneis 30.04.2019 18:45
    Highlight Highlight Es muss doch möglich sein einem gestandenen Mann zu sagen: Du, das finden wir nicht so gut.
    Nun gut, Hr. Maurer kennt es ja auch nicht anderst, sein Kaiser logiert in Herrliberg.
    • Sgt.Pepper 30.04.2019 20:41
      Highlight Highlight Sag das mal dem Xi Jinping... der steckt dich in den nächsten Flieger, und zwar im Frachtraum. Die chinesische Elite ist so abgehoben, das können wir uns nicht vorstellen. Da lob ich mir unsere Landesregierung, die auch mal in den normalen Zug hocken kann.
  • Fip 30.04.2019 18:39
    Highlight Highlight Herr M. integriert sich eben gern.

    Wie hoch sein Sozialkredit wohl bereits ist?
  • länzu 30.04.2019 18:37
    Highlight Highlight Eind Bundesrat zum Fremdschämen.
  • Miles Davis 30.04.2019 18:27
    Highlight Highlight Ich nenne das Realpolitik. Ihr unterschätzt den Ueli. Da wir Schweizer das Rahmenabkommen mit der EU an der Urne wohl ablehnen werden, ist es die Pflicht unserer Regierung, sich nach starken Alternativen für den Handelsausfall mit der EU umzusehen. Die Auswahl ist da endlich. Eäre interessant zu sehen, wer lieber auf eigenen Wohlstand verzichten oder dann halt Maschinen statt in die EU, nach China schicken zu lassen. Es schläckt kei Geiss wäg: Einen Tod muss man sterben.
  • Garp 30.04.2019 18:25
    Highlight Highlight Danke Herr Blunschi!

    China vertritt das Gesetz der Kontrolle und Unterdrückung und Menschenverachtung. Herr Mauer hat daran nichts zu bemängeln.

    Er schaut einfach weg, was einem Befürworten gleich kommt.

    Kurzfristig nur wirtschaftliche Faktoren zu sehen, ist fatal und Herr Maurer unterstützt die menschenverachtende Haltung der chin. Regierung (wegsehen), also ist er selber menschenverachtend. Langfristig sind die Chinesen als Partner fatal. Sie sind diktatorisch und werden auch bei uns Kontrolle erlangen wollen.
    Neben der Menschenverachtung finde ich Herrn Maurer auch total naiv.
  • smoking gun 30.04.2019 18:25
    Highlight Highlight Gerade Xinjiang soll besonders von der neuen Seidenstrasse profitieren. Von da gehts nämlich direkt rüber nach Kasachstan. Aber schon richtig, Peter Blunschi, China ist eine Diktatur und kritisches Denken kann einen ins Gefängnis bringen.

    Die EU will übrigens auch eine umfassende Datenbank einrichten. Mit Fingerabdrücke und Gesichtsscans usw.

    https://derstandard.at/2000101948025/EU-richtet-drittgroesste-Biometrie-Datenbank-der-Welt-ein

  • Kruk 30.04.2019 18:23
    Highlight Highlight Uighuren, Rohingya, Patani-Malaien, Tschetschenen, Krimtataren usw.. usf... Solange es sich um Muslime handelt interessiert das niemand. Aber ja, die am meist verfolgten Religiösen sind ja angeblich die Christen.
    • Andi Amo 01.05.2019 00:37
      Highlight Highlight Angeblich? Eher erwiesenermassen so. Wer sprengt sich denn ständig in Kirchen (z.B. gerade eben in Sri Lanka, oder Indonesien...) oder bei anderen Anlässen in Menschenmengen in die Luft?
    • Kruk 01.05.2019 05:48
      Highlight Highlight Werden auch Millionen von Christen zur umerziehung in Lager eingesperrt oder vertrieben?

      Staatliche Repression ist etwas anderes als die Taten von Terroristen. Ich würde zum beispiel Muslime in
      Neuseeland nicht als verfolgt betrachten. Ebenso wenig sind nach einem Anschlag auf eine Discothek in Paris, Partygänger eine verfolgte und diskriminierte Minderheit in Frankreich.
      Was natürlich nicht heissen soll, dass es keine verfolgte Christen gibt.
  • Le_Urmel 30.04.2019 18:22
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, dass Ueli Maurers SVP bei der EU von einer Diktatur spricht und mit den Chinesen kuschelt. Liebe SVP klärt mich mal auf wieso die Chinesen besser sind als die böse diktatorische EU?
    • Firefly 30.04.2019 18:36
      Highlight Highlight Das ist eine sehr gute Frage. Die Antwort würde mich auch interessieren.
    • Dominik Treier 30.04.2019 18:55
      Highlight Highlight Weil für die SVP jeder gut ist, der Geld bringt und keine Fragen stellt. Wer für dieses Geld draufgegangen ist interessiert unsere liebe Volchspartei herzlich wenig...
    • Wander Kern 30.04.2019 19:08
      Highlight Highlight Die SVP steht für Law&Order und die Chinesen sind dabei, dies mit technischen Hilfsmitteln zu perfektionieren. Logisch sind die jetzt voll ims Liebi!
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 30.04.2019 18:22
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Es sollte viel mehr über die Menschenrechtslage in China berichtet werden. Der Horror was dort abgeht und zeigt was passiert, wenn AI in falsche Hände gerät.

    Wer dies hier wieder mit irgendwelchen Whatabout- Kommentaren relativieren will sollte wirklich einmal in sich gehen..
    • Eh Doch 01.05.2019 08:47
      Highlight Highlight Oder nach China
  • diff 30.04.2019 18:14
    Highlight Highlight Bundesrat Maurer "hät kei Luscht" über Menschenrechte zu sprechen. Aber das sollte langsam bekannt sein. Er hat seine Haltung schon bei den Saudis im letzten Jahr gezeigt.
  • wasps 30.04.2019 18:13
    Highlight Highlight Einzig Alt Bundesrätin Ruth Dreyfuss hatte den Mut, bei einem Staatsbesuch dem Chinesen die Leviten zu verlesen. Dass Maurer keine Dreyfuss ist, überrascht ja wenig.
    • rodman 30.04.2019 21:42
      Highlight Highlight Genau! Denen hats sie's gezeigt, die Dreyfuss! Da ist der Chinesische Präsident ganz kleinlaut wie ein reudiger Hund zurück und hat zuhause gemacht, was wir ihm gesagt haben!

      Leider nicht. Beziehungen waren über Jahre gestört. Erreicht haben wir null komma null. Aber Rückgrat haben wir bewiesen!!!
    • Dominik Treier 30.04.2019 22:01
      Highlight Highlight Man muss ihn ja nicht beleidigen. Aber was sicher nichts schaden würde, ist die Bedingungen und gemeinsamen Werte bekanntzugeben, die bei Handel und Beziehung mit der Schweiz zu achten sind und unseren Unmut und unsere Sorge über deren Handhabung in China kundzutun.
      Nur dafür müsste man sich eben für andere Werte interessieren, als bloss den schnöden Mammon...
    • rodman 30.04.2019 22:10
      Highlight Highlight Welches ist denn für uns die rote Linie ("Bedingung:), die wir handelstechnisch nicht überschreiten? Und bevor wir ins Schweiz-Bashing abdriften: Gibt es ein Land auf der Welt, das eine solche scharfe rote Linie hat? Nein? Warum nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • PrivatePyle 30.04.2019 18:12
    Highlight Highlight Tja die Chinesen haben halt gesehen was der Islam aus dem ehemals mächtigen "Morgenland" und Persien gemacht hat und wie er den Westen immer mehr unterwandert.

    Religion ist und bleibt Opium für das Volk!
    • Eh Doch 01.05.2019 08:49
      Highlight Highlight Wow und das rechtfertigt etwa über 1 mio uyguren in Arbeits und umerziehungslager zu stecken?

      Vielleicht weniger youtube schauen wäre gesünder ;)
  • Basti Spiesser 30.04.2019 18:08
    Highlight Highlight „Es wäre ehrlicher, wenn Ueli Maurer zugeben würde, dass ihm die Menschenrechte egal sind. Aber das ist wohl nur Wunschdenken.“

    Das macht doch kein Politiker, obwohl praktisch jedem die Menschenrechte egal ist. Sieht man eben am Umgang mit China, der USA, Saudi Arabien, Israel oder andere Staaten.
    • Dominik Treier 30.04.2019 22:03
      Highlight Highlight Ja, nur soll er auch nicht behaupten sie seien es nicht. Taten zählen, nicht Worte! Ich kann auch keine Fremdenfeindlichen Politiker wählen und dann sagen ich sei kein Rassist...
  • Chrigi-B 30.04.2019 18:07
    Highlight Highlight Die Schweiz ist neutral. Wir kritisieren die USA und ihre NATO Speichellecker ja auch nicht für die Kriegsverbrechen die sie begehen. Nein, die SNB profitiert noch daran. Doppelmoral vom Feinsten.
    • Dominik Treier 30.04.2019 22:04
      Highlight Highlight Würde aber nichts schaden...
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.04.2019 18:03
    Highlight Highlight 2) Man hat die Menschenrechtssituation die letzten 30 Jahre lang angesprochen und sich für die Tibeter eingesetzt, weil China als Handelspartner immer wichtiger und politischer immer gewichtiger wurde, hat das stetig abgenommen und einen Nachhaltigen Einfluss hat man scheinbar nicht gehabt.
    Jetzt spricht nichts dagegen, dass man es weiter anspricht, aber wenn es nicht zu pro forma Übung verkommen soll, muss man ja auch bereit sein, gewisse Massnahmen zu ergreifen, sollte sich die Situation nicht bessern.
    Wie würden diese aussehen?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.04.2019 18:00
    Highlight Highlight 1)
    Der Artikel ist in meinen Augen dahingehend inkonsequent, als dass er beanstandet, dass von Seiten der CH die Menschenrechtslage nicht (genügend) betontwerde daraus dann aber keine Handlungsschlüsse zieht.
    Kurz und mittelfristig wird China sich in bezüglich der Menschenrechte vermutlich noch stärker in die eingeschlagene Richtung entwickeln, wir können uns schon jetzt festlegen, wie wir uns verhalten wollen.
    Sollen wir die wirtschaftlichen Verflechtungen ausdünnen?
    Braucht es stärkeren politischen Druck?
    Von der Uno gibt es die R2P-Doktrine, braucht es einen Militäreinsatz in Westchina?
  • RatioRegat 30.04.2019 17:59
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass ich den Tag noch erlebe, an dem unsere Regierung Rückgrad beweist.
    • rudolf_k 30.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Hoffentlich gerät er dabei nicht in Schiesslage...
    • Dominik Treier 30.04.2019 18:55
      Highlight Highlight Etwas beweisen, was man nicht hat? Dürfte schwer werden...
    • DocShi 30.04.2019 19:06
      Highlight Highlight Bwhaahahaa
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 30.04.2019 17:59
    Highlight Highlight Wie man weiss, hat die Schweiz schon 2014 als erstes (neutrales) europäisches Land mit China ein gutes Freihandelsabkommen abgeschlossen, was sich für unsere Wirtschaft ausgezeichnet präsentiert.

    Dieser aktuelle Besuch ist somit die logische Fortsetzung einer erspriesslichen Handelspolitik. Die Seidenstrasse wird kommen, ist mehr und mehr im Entstehen.

    Absehbar, dass auch die EU als ganzes (Teile davon beteiligen sich bereits) nicht um eine Partizipation herumkommt, auch wenn sie sich noch etwas ziert.

    Illusionisten sind jene, die glauben, dass die „Menschenrechtsfrage“ vordergründig ist...
  • N. Y. P. 30.04.2019 17:57
    Highlight Highlight Auf der einen Seite schiessen Umerziehungslager in China wie Pilze aus dem Boden..

    Und Herr Bundesrat Maurer von und zu Bern befindet die Beziehungen zu China
    auf einem «historischen Höhepunkt»

    --

    In Saudi Arabien, bzw. in der Türkei, werden Regimegegner zerstückelt..

    Und Herr Bundesrat Maurer findet, nach zwei Monaten, nachdem ein Regimekritiker zerstückelt wurde, die Sache sei jetzt abhehackt..

    --

    Ich weiss nicht, aber irgendwie löst diese Einstellung von #käluscht keine Begeistetungsstürme bei mir aus.
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.05.2019 10:38
      Highlight Highlight Nö finde ich gut so, wer seit Jahrzehnten kein negatives Wort über die USA & Menschenrechte verloren hat, sollte dies auch strikt durchziehen bei anderen Ländern.

      Konsequent, Ich mag ihn.
  • Iltis 30.04.2019 17:56
    Highlight Highlight Was ist an Handel mit China auszusetzen? Die Seidenstrasse haben wir jetzt schon, machen wir sie effizienter! Oder wollt Ihr wieder aufs Holztelefon wechseln.
    Auch denke ich, ist China aus der kleinen Schweiz kaum fassbar, einschätzbar.
  • FrancoL 30.04.2019 17:55
    Highlight Highlight "Es wäre ehrlicher, wenn Ueli Maurer zugeben würde, dass ihm die Menschenrechte egal sind"

    Das wäre indirekt angedeutet bereits schon eine Kritik und unsere Politiker sind da mehr als nur vorsichtig und meiden auch jegliche indirekte Kritik.

    Und ich würde wetten, dass ein guter Teil der Schweizer sich kaum darum kümmert was in China los ist, genügt ja bei uns gegen die EU zu meckern, ist einfacher und weniger gefährlich.
    • Basti Spiesser 30.04.2019 18:09
      Highlight Highlight @Franco oder einfach näher und betriffts uns mehr.
    • Mizzi 30.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Dann schlage ich dir vor, in die EU zu ziehen.
      Deine Vorbilder in Brüssel machen ja sicher keine Geschäfte mit China. ;-)
    • Luigi M. Gallo 30.04.2019 19:41
      Highlight Highlight Nach dem Prinzip “Stark mit den Schwachen und schwach mit den Starken!”
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 30.04.2019 17:51
    Highlight Highlight Was der Bauer nicht kennt...
  • walsi 30.04.2019 17:50
    Highlight Highlight Vor ca. 2000 Jahren hat einer mal gesagt. Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. (Johannes 8, 1-11)

    Wer also hier die gross Moralkeule gegenüber China herausholt sollte sich sicher sein, dass er selber keine Leichen im Keller hat. Linke wie Rechte sind sehr gerne bereit die Menschenrechte über Bord zu werfen wenn es den eigenen Zielen dient, auch hier in der Schweiz.
    • Macto 30.04.2019 18:02
      Highlight Highlight Yes, und auch an diesen Stellen sollte man den Finger hinhalten. Das hat nichts mit Whataboutism zu tun...
    • FrancoL 30.04.2019 18:03
      Highlight Highlight Es ist immer eine Wertungssache und das gilt es auch bei den Menschenrechten zu beachten. Es ist wie mit allen Regeln und Gesetzen im Leben, man muss nicht alle einhalten um sich kritisch zu äussern.
    • Garp 30.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Erläutere mal die Leichen im Keller im Detail? Ich weiss nicht was Du genau meinst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 30.04.2019 17:49
    Highlight Highlight Manche der Länder, die auf Distanz zu China gehen, biedern sich dafür an Saudi-Arabien an ...
  • Ökonometriker 30.04.2019 17:47
    Highlight Highlight Der Anteil der in den USA eingesperrten pSchwarzen ist höher als der Anteil in China eingesperrter Muslime. Aber das ist ja etwas gaaanz anderes.

    Zudem hat es ja bisher immer besser geholfen, Länder die Menschenrechte verletzen zu integrieren und ihnen bessere Wege aufzuzeigen. Sanktionen führten stets zu noch mehr Hass.
    • klugundweise 30.04.2019 18:08
      Highlight Highlight Gerade heute kann man lesen wieviele tausend Opfer die US-Sanktionen in Venezuela zur Folge haben. Im Iran dasselbe etc. USA hat ca. 160 Militärbasen weltweit, wozu wohl!
      Wann gehen die CH und EU auf Distanz zu USA?
    • Kruk 30.04.2019 18:17
      Highlight Highlight Dann könnt ihr ja die Opfer der USA und Chinas zusammenzählen...
    • Saraina 30.04.2019 20:04
      Highlight Highlight Die Schweiz kann China nicht integrieren! Ganz im Gegenteil. Und der Umstand, dass es anderswo auch grässlich zu und her geht, macht den Umgang der chinesischen Regierung mit den Muslimen und den Tibetern nicht besser.
  • rodman 30.04.2019 17:44
    Highlight Highlight Spannend diese Doppelmoral: bei den Chinesen werden Moscheen abgerissen, in der Schweiz gibts ein Minarettverbot. In China reicht ein Bart zur Inhaftierung, im Tessin eine Burka zur Busse.

    Ich will weder Chinas Aktionen verharmlosen noch die Schweizer Ungerechtigkeiten über Gebührdramatisieren. Dennoch finde ich die Suggerierung, man dürfe mit China nicht gut Freund sein, kurz gegriffen. Staaten sind nicht miteinander befreundet, sondern sie teilen gemeinsame interessen. Daher kann die Schweiz am Seidenstrassenprojekt beteiligt sein oder nicht, das ändert die Lage in China null....
    • wasps 30.04.2019 18:09
      Highlight Highlight Ha, der ist gut. Ich mache mit Gaunern Geschäfte, weil ich sie eh nicht bekehren kann.
    • rodman 30.04.2019 21:35
      Highlight Highlight ...tippt einer auf sein umweltschädliches Iphone oder Android-Handy.
  • elias776 30.04.2019 17:42
    Highlight Highlight 1984 scheint mir momentan wie ein Witz.
  • Grittibenz 30.04.2019 17:38
    Highlight Highlight Geld gewinnt Wahlen, nicht Moral
    • Alpöhy 30.04.2019 18:54
      Highlight Highlight Geld frisst Moral!
    • Magnum 30.04.2019 19:17
      Highlight Highlight Ohne Menschenrechte gibt es keine Wahlen. Denk doch in einer ruhigen Minute darüber nach.

      Im Hinblick auf die offizielle Schweiz und ihren Umgang mit autoritären Staaten ohne jeden Respekt vor Menschenrechten sage ich nur: Wer kei luscht hat, aus vergangenen Fehlern zu lernen oder diese überhaupt zur Kenntnis zu nehmen (der Bergier-Bericht lässt grüssen), der ist dazu verdammt, genau diese Fehler zu wiederholen. Maurer hat mit seiner Unterschrift einen grossen Schritt in die grundfalsche Richtung gemacht.
    • redeye70 30.04.2019 21:11
      Highlight Highlight Ist durchwegs so. Auch linke Politiker haben sich schon oft genug angebiedert an zweifelhafte Regierungen. Hier dem Maurer einen Strick zu drehen hat wohl eher mit seiner Parteizugehörigkeit zu tun. Viel interessanter wäre es doch mal einen Artikel zu schreiben warum man sich auf dem internationalen Parkett so oft anbiedert, wenn es um wirtschaftliche Anliegen geht. So ist dieser Artikel nur eines – billige Polemik. Überlasst das doch bitte der Weltwoche.
  • youmetoo 30.04.2019 17:36
    Highlight Highlight Ueli Maurer hat schon den Mord am Journalisten Kashoggi locker weggesteckt, da wird er auch mit ein paar Chinesen fertig werden. Aus Kritik aus der Schweiz hat er sowieso «kä Luscht».
  • Posersalami 30.04.2019 17:34
    Highlight Highlight Bei aller berechtigten Kritik an China. Aber wieso ist das bei China relevant, bei anderen Staaten mit denen air Handel treiben aber nicht?

    Die Menschenrechtslage ist in so vielen Ländern prekär, aber irgendwie stört es niemanden im Handel mit Katar, Mexiko oder den USA. Warum?
  • TanookiStormtrooper 30.04.2019 17:30
    Highlight Highlight "Ueli Maurer kann die Menschenrechtslage in China nicht beurteilen?" Die Frage ist ja schonmal Falsch. "Ueli Maurer WILL die Menschenrechtslage in China nicht beurteilen!" Dem Ueli ist das genau so egal, wie wenn die Saudis einen Journalisten umbringen. Genau wie seinem Chef im Herrliberg ist ihm alles recht, wenn nur genügend Knete rausspringt. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Das blocherische Geschäftsmotto.
  • Trashbag 30.04.2019 17:29
    Highlight Highlight Wieso sollte sich unser Ueli darüber beschweren? Er und seine Genossen würden sich doch extremst darüber freuen, in der Schweiz so einen Überwachungsstaat einzurichten. Mit dem kleinen Unterschied dass hier das Volk sogar für die Überwachung abstimmt, um die ganzen Terroranschläge der letzten Jahre endlich aufhören zu lassen.

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