Schweiz
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Osman Erdal

Früherer PKK-Kadermann: Osman Erdal sitzt seit 28 Tagen am Flughafen Zürich. Bild: zvg

Ex-PKK-Kader sitzt im Transit Zürich – und fürchtet Ermordung durch türkische Agenten

Der Kurde Osman Erdal sitzt seit vier Wochen im Zürcher Flughafen fest – jetzt droht ihm die Abschiebung nach Südafrika. Dort befürchtet das frühere PKK-Kadermitglied einen Mordanschlag durch den türkischen Geheimdienst. Amnesty Schweiz kritisiert die Schweizer Behörden scharf.



Die vorläufige Endstation seiner Odyssee erreicht Osman Erdal am 9. Oktober: Er reist mit dem Flugzeug aus dem nordirakischen Erbil via Johannesburg nach Zürich-Kloten und stellt ein Asylgesuch. Seither lebt er in der Asylunterkunft im Transitbereich des Flughafens.

Trotz der grossen medialen Aufmerksamkeit, welche die watson-Recherche zu den kurdischen Flüchtlingen im Transit ausgelöst hat, hielt sich Erdal bisher mit seiner Geschichte zurück. Jetzt bricht er sein Schweigen. Via WhatsApp schreibt er: «Ich habe Angst, dass mich der türkische Geheimdienst in Südafrika entführt oder gar ermordet.» Oder dass er von dort in die Türkei abgeschoben werde.

Letzte Woche hat das Bundesverwaltungsgericht Erdals Beschwerde gegen den Entscheid des Staatssekretariats für Migration (SEM), nicht auf sein Asylgesuch einzutreten, abgewiesen. Die Begründung: Südafrika sei ein sicheres Drittland mit einem «funktionierenden Rechtssystem» und «schutzfähigen und schutzwilligen Behörden». Der Entscheid des SEM sei deshalb rechtskonform gewesen, heisst es im Urteil, das watson vorliegt.

Auf Foto mit Öcalan

Beat Gerber von Amnesty International Schweiz kritisiert das Urteil scharf. Es gebe Hinweise auf eine «äusserst mangelhafte Qualität der Asylgesuchsprüfung» in Südafrika. Die Ablehnungsquote betrage rund 96 Prozent. Asylsuchende müssten so mit einem negativen Entscheid rechnen. Schlecht sieht es für Personen ohne gültige Papiere aus – wie Osman Erdal, dem die Türkei die Staatsbürgerschaft aberkannte. Sie riskierten, nicht ins Asylverfahren zugelassen, verhaftet und in ihren Herkunftsstaat ausgeschafft zu werden.

Wird Erdal von Südafrika in die Türkei abgeschoben, droht ihm lebenslange Haft. Denn der Kurde ist ein prominentes früheres Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Er lässt watson ein Foto zukommen, das ihn zusammen mit Abdullah Öcalan zeigt, dem Anführer der PKK. Öcalan sitzt seit seiner Gefangennahme 1999 in türkischer Haft. Die Aufnahme von Osman Erdal und Öcalan sei im Jahr 1998 in Nordsyrien entstanden.

Bild

Osman Erdal (Mitte) mit dem PKK-Anführer Abdullah Öcalan (links) in Syrien (Aufnahme von 1998). Bild: zvg

Zu diesem Zeitpunkt war Erdal laut eigenen Angaben schon zwanzig Jahre PKK-Mitglied. Er sei der Partei bereits kurz nach ihrer Gründung Ende der 1970er Jahre beigetreten. Die Türkei, die EU und die USA betrachten die PKK als Terrororganisation, die Schweiz tut dies nicht. Zwischen 1980 und 1990 sass Erdal wegen seiner PKK-Mitgliedschaft in türkischen Gefängnissen, davon fünf Jahre im berüchtigten Foltergefängnis von Diyarbakir.

«Habe Angst um mein Leben»

Nach seiner Freilassung 1990 habe er die Türkei verlassen und sich nach einem Aufenthalt in den kurdischen Gebieten in Nordsyrien in den Kandil-Bergen im Nordirak niedergelassen. Dorthin zog sich die PKK-Führung Ende der 1990er Jahren zurück. Er erklärt watson, er sei für die PKK als «diplomatischer Vertreter» und «Ausbildner» tätig gewesen. 2008 taucht sein Name auf einer türkischen Liste mit den meistgesuchten PKK-Kadern auf, deren Auslieferung die Türkei von der irakischen Zentralregierung verlangt.

2003 sei er aus politischen Gründen aus der PKK ausgetreten, erzählt Erdal. Er habe sich gegen eine Fortsetzung des bewaffneten Kampfs ausgesprochen und sei in die nordirakische Kurdenmetropole Erbil gezogen. Dort habe er sich weiterhin politisch engagiert. Doch in jüngster Vergangenheit sei er dort nicht mehr sicher gewesen, weshalb er in die Schweiz geflohen sei. Der türkische Geheimdienst sei in den kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak immer aktiver geworden: «Ich habe Angst um mein Leben

Weil der internationale Reputationsschaden im Falle einer türkischen Geheimdienstaktion auf Schweizer Boden zu gross wäre, hält Erdal die Schweiz für ein sicheres Aufenthaltsland. In Südafrika hingegen schliesse er eine Entführung oder einen Mordanschlag nicht aus.

Amnesty intervenierte beim SEM

Für Amnesty-Sprecher Beat Gerber ist der Versuch des SEM, Erdal und die anderen am Flughafen Zürich gestrandeten Kurden im Schnellverfahren nach Südafrika auszuschaffen, «äusserst problematisch». Amnesty International verlangt eine sorgfältige Prüfung: «Die Schweiz muss sicherstellen, dass ihnen bei einer Abschiebung nach Südafrika keine Rückschaffung in die Türkei oder den Irak droht.» Man habe in dieser Sache bei SEM-Direktor Mario Gattiker interveniert. Dessen Antwort ist noch nicht bekannt.

Osman Erdals juristische Vertreterin Nesrin Ulu verweist zusätzlich auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom Februar 2018, in dem es die Beschwerde eines asylsuchenden Ehepaars aus Mosambik guthiess. Das Paar hatte sich gegen eine Wegweisung durch das SEM nach Südafrika gewehrt. Es gebe «deutliche Hinweise» darauf, dass Südafrika «in der Vergangenheit das Non-Refoulement-Gebot verletzt hat», schrieb das Gericht in der Urteilsbegründung. Es gebe auch Hinweise auf aktuelle Deportationen von Asylsuchenden oder Flüchtlingen, die ihren Aufenthaltsstatus verlängern wollten.

SEM: «Südafrika ist ein demokratischer Rechtsstaat»

Ohne auf den Einzelfall von Osman Erdal einzugehen, verteidigt SEM-Sprecher Daniel Bach Rückweisungen nach Südafrika. Das SEM habe die Situation im Land mit Unterstützung der Schweizer Botschaft in Pretoria vor kurzem analysiert.

Das Ergebnis: Südafrika sei ein demokratischer Rechtsstaat und habe die Flüchtlingskonvention ratifiziert. Der Zugang zum Asylverfahren an den Flughäfen sei gewährleistet: «Wir haben keine Kenntnis von konkreten Fällen, in denen dieser Zugang verwehrt worden ist.»

Es gebe ausserdem keine Hinweise auf Verletzung des Non-Refoulement-Gebots: Es sei kein Fall bekannt, bei dem jemand in ein anderes Land ausgewiesen worden wäre, in dem ihm oder ihr Folter, unmenschliche Behandlung oder andere Menschenrechtsverletzungen drohten.

Eine Ausschaffung – 13 Kurden verbleiben im Transit

Neben Osman Erdal befinden sich weitere 12 kurdische Flüchtlinge in der Asylunterkunft im Transitbereich des Flughafens Zürich, darunter der Journalist Mustafa Mamay. Gute Nachrichten für sie sind rar: Am Dienstag scheiterte gemäss Informationen von Mamay der erste Versuch, einen 24-jährigen, aus der Türkei stammender Kurden nach Brasilien auszuschaffen, von wo er nach Zürich eingereist war. Zuvor hatte das Bundesverwaltungsgericht seine Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid des SEM abgelehnt. Auf die Asylgesuche einer sechsköpfigen und einer fünfköpfigen Familie ist das SEM ebenfalls nicht eingetreten, wie letzte Woche bekannt wurde. Laut Mustafa Mamay konnte allerdings eine syrische Kurdin den Transitbereich verlassen. Das SEM habe beschlossen, ihr Asylgesuch materiell zu prüfen. Diese Informationen liessen sich allerdings nicht unabhängig überprüfen. Den Transit verlassen konnten letzte Woche die beiden Familien der 13-jährigen Mädchen Pelin und Dicle. In diesen zwei Fällen hat das Bundesverwaltungsgericht gemäss ihrer juristischen Vertreterin Nesrin Ulu einen Vollzugsstopp verfügt. (cbe)

Pelins und Dicles Leben nach der Terminal-Odyssee

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Video: watson

Diese Kurden leben seit 49 Tagen im Flughafen Zürich

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Video: watson/Nico Franzoni

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41
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 06.11.2018 17:58
    Highlight Highlight Die PKK will einen Staat für die Kurden. Ist das illegal? Dieser Mann ist an Leib und Leben gefährdet. Wenn so eine Person kein Asyl bekommen soll in der Schweiz, wer dann?
    • Uepa 07.11.2018 03:13
      Highlight Highlight Wenn dafür über 30 tausend Menschen umgebracht worden sind und heute noch auf Zivilisten und Sicherheitskräfte Anschläge ausgeübt werden (auch auf die Kurdische Bevölkerung im Osten), denke ich schon, dass es Terroristen sind. Stell dir vor ich will in der Schweiz einen eigenen Staat und dies mit Waffengewalt... vielleicht mal zuerst informieren was die PKK/YPG usw. ist.. so wie Du es runterspielst hört sich das an als wären es Demokraten. Kurden nicht gleich PKK.. begreift das endlich! Mörderbande nix anderes.. Wenn solche Personen Asyl bekommen dann wieso nicht alle Extremisten inkl. IS usw?
    • Spooky 07.11.2018 15:45
      Highlight Highlight @Uepa
      "Die Türkei, die EU und die USA betrachten die PKK als Terrororganisation, die Schweiz tut dies nicht. Zwischen 1980 und 1990 sass Erdal wegen seiner PKK-Mitgliedschaft in türkischen Gefängnissen, davon fünf Jahre im berüchtigten Foltergefängnis von Diyarbakir."

      Für die Schweiz ist die PKK keine Terrororganisation.

  • Lew Bronstein 06.11.2018 12:22
    Highlight Highlight Mit welcher Herzenskälte unsere rechten Kommentatoren hier über Ausschaffungen und Leben und Tod schreiben ist bitter.

    Ich hoffe, dass Eure Kinder nie bei Euch Schutz suchen müssen!
  • Bündn0r 06.11.2018 11:06
    Highlight Highlight In der Schweiz ist kein Platz für Extremismus. Personen, die sich extremistischen Organisationen wie IS, PKK, Tamil Tigers etc angeschlossen haben, sollten keine Chance auf eine Aufenthaltsbewilligung oder gar Asyl haben.
    • Uepa 07.11.2018 03:25
      Highlight Highlight Genau! Auch die PKK sollte im der Schweiz ( wie auch in USA und EU) verboten sein.. dann hört das schnell mal auf, dass diese Extremisten alle in die Schweiz kommen.. vermutlich soll der hier die PKK leiten und die Geldsammelaktionen "optimieren" (Erpressung usw.) . oje Schweiz.. wann wird auch die PKK verboten??!! Traurig..
  • Uf em Berg 06.11.2018 09:42
    Highlight Highlight Hätte ohne diesen Artikel jemand gewusst, dass er nach Südafrika abgeschoben wird? Auf diese Weise kann man die Gefährdung auch erhöhen...
    • Christoph Bernet 06.11.2018 09:47
      Highlight Highlight @Uf em Berg: Herr Erdal hat sich nach reiflicher Überlegung von sich aus dazu entschieden, mit uns Kontakt aufzunehmen und an die Öffentlichkeit zu treten – im Bewusstsein der Risiken, die das möglicherweise mit sich bringt. Auf diese haben wir ihn vor der Publikation noch einmal hingewiesen.
  • Luky22 06.11.2018 09:12
    Highlight Highlight Trotz allgemeiner Asympathie gegenüber dem Regime des Präsidenten der türkischen Republik ist die PKK eine terroristische Organisation, welche unzählige Menschen getötet hat.
    • karl_e 06.11.2018 12:01
      Highlight Highlight Die Schweiz sieht die PKK nicht als terroristische Organisation, Luky.
      Im übrigen ist's die türkische Armee die schon unzählige Kurden getötet hat. Waren das keine Menschen?
    • karl_e 06.11.2018 18:02
      Highlight Highlight Also - Syrien und der Irak sind doch wohl nicht massgeblich für uns. Die Eidgenossenschaft wird wohl aus guten Gründen die PKK nicht als Terrororganisation einstufen.
    • Obey 06.11.2018 20:05
      Highlight Highlight Die USA,EU & GB (aka Nato) sind auch darauf angewiesen, dass der Düktatör vom Bosporus nicht allzu verstimmt ist, da sie sonst die militärische Infrastruktur in der Türkey nicht mehr nutzen können. Ein Schelm wer denkt dass das zusammenhängen könnte..
    Weitere Antworten anzeigen
  • weachauimmo 06.11.2018 08:45
    Highlight Highlight Watson betreibt immer mehr Empörungssjournalismus und versucht damit, rechtsstaatliche Entscheidungen zu untergraben. Dachte, ich lese hier nicht die WOZ.
    • Jacky Treehorn 06.11.2018 09:29
      Highlight Highlight Merci! Geht mir auch so.
    • äti 06.11.2018 09:39
      Highlight Highlight ... verstehe ich nicht: Berichterstattung ist Untergrabung? Ich dachte, das sei Bestandteil der Demokratie? Und wurde da nicht WOZ mit WW in der Eile verwechselt?
    • Flughund 06.11.2018 11:48
      Highlight Highlight Danke dafür. sehe es genau so!
    Weitere Antworten anzeigen
  • runner 06.11.2018 08:34
    Highlight Highlight Wenn der Geheimdienst ihn tatsächlich exekutieren will, dann macht er das auch in der Schweiz. Es ist in dem Fall egal wo er wohnt.
  • Mätse 06.11.2018 08:32
    Highlight Highlight Ich bin hin- und hergerissen.
    Ein Führer einer verbotenen, gewalttätigen Organisation, welche von EU/USA als Terrororgnisation eingestuft wurde.
    Ein Asylsuchender, welcher über einen, als sicher eingestuften, Drittstaat einreist.
    Das wusste er und spielt dies nun geschickt aus.
    Auf der anderen Seite verstehe ich seine Verzweiflung und seine Angst vor einer Ausschaffung nach Südafrika.
    Jeder Mensch hat Anrecht auf eine faire Behandlung.
  • drjayvargas 06.11.2018 08:21
    Highlight Highlight Basierend auf meinen Erfahrungen würde ich nicht mal freiwillig nach Südafrika zurück. Da versteh ich den Mann. "Funktionierendes Rechtssystem" ah, ja.
  • rolf.iller 06.11.2018 07:46
    Highlight Highlight So ein Quatsch, der türkische Staat ist vorreiter wenn es um Menschenrechte und Pressefteiheit geht. Politisch Gegner im Ausland ermorden würden die nie, nicht to wie Saudi Arabien.

    Irnonie off.
  • Clife 06.11.2018 06:54
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, nur weil die PKK in der Schweiz nicht verboten ist heisst das noch lange nicht, dass jedes (Ex-)Mitglied hier willkommen ist. Wir haben kein Interesse, Partei zu ergreifen für eine eindeutig provozierte Streitigkeit zwischen PKK-Sympathisanten und den radikalen Türken. Klar neutrale Kurden, die grundlos diskriminiert werden ist eine Sache, Kurden, die an die Waffen gehen, um für irgendwas (aber sicher nicht für Freiheit) zu kämpfen eine andere!
    • manhunt 06.11.2018 08:16
      Highlight Highlight genau, wir sind neutral. darum liefern wir auch waffen und munition an die türkei. damit haben wir längst partei ergriffen.
    • Clife 06.11.2018 08:47
      Highlight Highlight Das liegt aber vielmehr an der SVP, die eben solche Deals wollen und nicht an der Bevölkerung. Die Bevölkerung will ja eben keine Deals oder haben Sie die letzten paar Monate auf watson verschlafen?
    • manhunt 06.11.2018 09:22
      Highlight Highlight nein, ich habe die letzten monate nicht verschlafen. auch nicht die letzten jahrzehnte, in welchen sich die stimmbürger wiederholt für waffenexporte ausgesprochen haben. solange kein abstimmungsergebnis vorliegt, ist es verfrüht davon zu reden, das die „bevölkerung“ keine deals will. und die unterschriften welche gegen die lockerung der waffenexportbestimmungen zusammengekommen sind, sind noch lange nicht repräsentativ.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 06.11.2018 06:44
    Highlight Highlight Die "humanitäre" Schweiz und ihr restriktiver Umgang mit Geflüchteten.
    Eine Schande.
    • Leckerbissen 06.11.2018 08:08
      Highlight Highlight Was ist daran eine Schande pamayer? Die Herren waren in Südafrika. Südafrika ist meiner Kenntnis nach (lange dort gelebt) ein freies, demokratisches und sicheres Land. Jeder der dort Fuss fasst kann einer Arbeit und einem geordneten Leben nachgehen. Nur weil es halt nicht dem europäischen Traum der Flüchtlinge entspricht ist es nicht gleich schlecht. Aber wie ich bei einem Asyleinsatz im Kanton Zürich im Rahmen des Zivildienstes erfahren durfte ist "das Asylwesen eben kein Wunschkonzert".
    • CHatson 07.11.2018 15:17
      Highlight Highlight Einem geflüchteten Terroristen zu helfen, der etliche Türken getötet hat, kann keinesfalls im neutralen Interesse unseres Bundes sein.

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