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Liveticker

Südafrika verlängert die strengen Massnahmen ++ England lockert trotz steigender Zahlen

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
09.07.2021, 22:4911.07.2021, 21:01
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Freitag 323 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden Die Positivitätsrate der gemeldeten Tests beträgt 1,0 Prozent. 1 Person ist gestorben, 6 mussten ins Spital.
  • Bislang wurden 8'133'175 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. 3'272'008 Personen sind bereits vollständig geimpft.
  • Von den festgestellten mutierten Varianten des Coronavirus betrafen 28,9 Prozent die Delta-Mutation (B.1.617.2).
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 23. Juni den nächsten Öffnungsschritt kommuniziert. Die Details findest du hier.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,71 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Das Covid-Zertifikat ist da. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier. Auch in EU-Ländern wird das Zertifikat nun offiziell anerkannt.
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7-Tage-Ø
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mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 11.07.21

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17:29
Kuba lässt selbst entwickelten Corona-Impfstoff Abdala zu
Kuba hat dem selbst entwickelten Corona-Impfstoff Abdala eine Notfallzulassung erteilt. Das Vakzin habe in der Testphase III eine Effektivität von 92,28 Prozent gezeigt, teilte das staatliche Zentrum für die Kontrolle von Medikamenten und medizinischen Geräten (Cecmed) am Freitag mit. Damit ist Abdala der erste in Lateinamerika entwickelte und zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus. «Ein Licht am Ende des Tunnels in diesem langen Wettlauf gegen die Pandemie», schrieb Präsident Miguel Díaz-Canel auf Twitter.

Zwar verfügt Kuba über viel Erfahrung bei der Entwicklung von Impfstoffen. Bislang wurden die Studienergebnisse zu Abdala aber nicht unabhängig geprüft.

Bei Abdala handelt es sich um einen sogenannten Untereinheitenimpfstoff aus aufbereiteten Proteinen des Erregers. Für den vollen Impfschutz werden drei Dosen verabreicht. Neben Abdala entwickelt Kuba derzeit auch noch weitere Impfstoffe gegen Covid-19, darunter das Vakzin Soberana 02.

(sda/dpa)
16:04
Kanzler Kurz will Eigenverantwortung statt Corona-Massnahmen
Österreichs Kanzler Sebastian Kurz will trotz steigender Corona-Infektionen nun auf Eigenverantwortung statt auf staatliche Kontrolle setzen. Kurz sieht die Krise an einem Wendepunkt: «Sie wandelt sich von einer akuten gesamtgesellschaftlichen Herausforderung zu einem individuellen medizinischen Problem», sagte er mehreren Regionalmedien wie der «Kleinen Zeitung» (Samstag).

Man müsse den noch nicht Geimpften klar machen, dass sie sich früher oder später anstecken würden, sagte der konservative Politiker. Dennoch gebe es in einer liberalen Demokratie das Recht, unvernünftig zu handeln. «Man kann am Tag zehn Schnitzel essen oder mit 140 Kilo die Felswand hinaufklettern, ohne dass der Staat unten steht und das Seil sichert.»
Austrian Chancellor Sebastian Kurz arrives for an EU summit at the European Council building in Brussels, Thursday, June 24, 2021. At their summit in Brussels, EU leaders are set to take stock of coronavirus recovery plans, study ways to improve relations with Russia and Turkey, and insist on the need to develop migration partners with the countries of northern Africa, but a heated exchange over a new LGBT bill in Hungary is also likely. (John Thys, Pool Photo via AP)
Bild: keystone
Der österreichische Bundeskanzler, Sebastian Kurz.
Der Staat müsse sich jetzt wieder auf seine Kernaufgaben zurückziehen, sagte Kurz. Durch den Fortschritt bei Impfungen, das Tragen von Masken und Massentests sei die Lage nicht mit dem vorigen Sommer vergleichbar.

In Österreich wurden Anfang Juli Abstandsregeln aufgehoben und die Nachtgastronomie sperrte wieder auf. Seitdem ist die Sieben-Tage-Inzidenz von sieben auf zehn gestiegen. Gesundheitsexperten erwarten wegen der ansteckenderen Delta-Variante eine vierte Infektionswelle.

(sda/dpa)
16:02
Spanien reagiert relativ gelassen auf steigende Corona-Zahlen
In Spanien hat die Entscheidung der Bundesregierung, das ganze Land ab Sonntag als Risikogebiet einzustufen, keine besonders hohen Wellen geschlagen. Die Berichterstattung in den Medien hielt sich in Grenzen, die Regierung monierte die Fixierung auf die Höhe der Neuinfektionen und Vertreter der Tourismusbranche übten sich in Zweckoptimismus. In Barcelona fand sogar über drei Tage ein Musik-Festival mit bis zu 18'000 Zuschauern täglich statt. Mit Test- und Maskenpflicht, aber ohne Abstand.

Dabei kletterte die Anzahl der Neuinfektionen je 100'000 Einwohner binnen sieben Tagen zuletzt schon auf 199. Das ist etwa 35 Mal so hoch wie derzeit in Deutschland. Übersteigt diese Sieben-Tage-Inzidenz über einen längeren Zeitraum die Marke von 200, könnte Berlin das beliebteste Urlaubsland der Deutschen auch zum Hochinzidenzgebiet erklären. Dann droht vielen Rückkehrern Quarantäne – und der ohnehin gebeutelten spanischen Tourismusindustrie schwerer Schaden.

Urlaub sei sicher, behaupten Behörden
Noch aber mag sich das niemand vorstellen. Spaniens Tourismusministerin María Reyes Maroto warf zudem die Frage auf, ob die Orientierung an den Infektionszahlen überhaupt noch der richtige Weg sei. Die Inzidenz als Gradmesser für das Risiko verliere angesichts der hohen Impfrate und der niedrigen Anzahl Corona-Patienten in den Krankenhäusern an Bedeutung, erklärte die Ministerin. Spanien liege bei der Zahl der vollständig Geimpften vor Deutschland und die Todesrate sei niedriger.

Die hohen Infektionszahlen würden vor allem bei jungen Menschen registriert, die entweder gar keine oder nur milde Krankheitssymptome entwickelten. Die Behörden beobachteten die Lage genau. Urlaub in Spanien sei auf jeden Fall sicher.

(sda)
epa09335370 People visit the ARCO contemporary art fair in Madrid, central Spain, 10 July 2021. ARCOMadrid opened on 10 July its doors to the public with half half of its capacity due to the COVID19 pandemic.  EPA/LUCA PIERGIOVANNI
Bild: keystone
Menschen besuchen die ARCO-Messe für zeitgenössische Kunst in Madrid, am 10. Juli 2021.
13:00
Festival mit Tausenden Teilnehmern in Barcelona trotz Corona-Anstiegs
In Barcelona sind trotz stark steigender Corona-Zahlen Tausende meist junge Leute zum diesjährigen Musik-Festival Cruilla zusammengekommen. An der Veranstaltung unter offenem Himmel von Donnerstag bis Samstag hätten pro Tag bis zu 18'000 Menschen teilgenommen, berichteten die Zeitung «La Vanguardia» und die Nachrichtenagentur Europa Press.

Alle Teilnehmer mussten sich unmittelbar vor dem Eintritt einem Corona-Schnelltest unterziehen. Dafür standen 180 Testplätze zur Verfügung. Etwa 200 Teilnehmer seien positiv getestet worden. Direkt vor der Bühne galt ein Trink- und Essverbot, dazu überall Maskenpflicht. Die meisten der begeisterten Zuschauer hätten sich sehr diszipliniert verhalten. «Wir brauchen gar nicht einzugreifen, sie halten sich an die Regeln», zitierte «La Vanguardia» einen der vielen freiwilligen Ordner.

Kritik an der Massenveranstaltung angesichts der gerade in Katalonien sehr stark steigenden Infektionszahlen unter jungen Leuten gab es kaum. Die Zeitung «ABC» schrieb, es sei «besorgniserregend», Tausende junge Leute ohne jeden Abstand und nicht immer mit Maske vor der Bühne tanzen und mitsingen zu sehen. Die Anzahl der Neuinfektionen je 100'000 Einwohner binnen 14 Tagen liegt bei 20- bis 29-Jährigen in Katalonien derzeit über 2500.

Die deutsche Bundesregierung hatte am Freitag angekündigt, dass ganz Spanien mit den bei Deutschen beliebten Urlauberinseln Mallorca und den Kanaren ab Sonntag wieder als Risikogebiet eingestuft wird.
(sda/dpa)
People attend the Cruilla music festival in Barcelona, Spain, Friday, July 9, 2021. (AP Photo/Joan Mateu)
Bild: keystone
19:54
Wieder Aus fürs Nachtleben in Niederlanden
Wegen einer enorm gestiegenen Zahl an Neuinfektionen haben die Niederlande eine Reihe von Corona-Massnahmen wieder verschärft. Clubs und Discos müssen von Samstag an erneut schliessen. Für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss, wie Ministerpräsident Mark Rutte (im Bild) am Freitag in Den Haag mitteilte. Nach nur knapp zwei Wochen bedeutet das wieder das vorläufige Aus fürs Nachtleben.

Auch Festivals und andere Grossveranstaltungen ohne feste Sitzplätze, bei denen kein Sicherheitsabstand gehalten werden kann, werden wieder untersagt. «Wir müssen die schnelle Verbreitung des Virus abbremsen», mahnte der Regierungschef. Rutte mahnte seine Landsleute zur Vorsicht.

Zuletzt waren in den Niederlanden rund 7000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden registriert worden – etwa sieben Mal soviel wie in der Vorwoche. Allein in einer Diskothek in Enschede hatten sich knapp 200 von 6000 Gästen infiziert, vor allem Jugendliche. Der Zugang war nur mit einem negativen Testergebnis möglich. Offenbar gab es aber viele Fälschungen.

Bisher führte die Zunahme der Infektionen zwar nicht zu mehr Patienten in Krankenhäusern. Die Regierung ist jedoch äusserst besorgt, dass das Land erneut den Status eines Risikogebiets bekommt und Urlaubsreisen nicht mehr möglich sind. Die Niederlande hatten zum 26. Juni fast alle Corona-Massnahmen aufgehoben. Das war vielfach als zu schnell und fahrlässig kritisiert worden. (dpa/sda)
epa09329501 Outgoing Prime Minister Mark Rutte speaks during a debate in the House of Representatives about the childcare benefits report and the resignation of the cabinet, in The Hague, the Netherlands, 07 July 2021.  EPA/BART MAAT
Bild: keystone
19:43
Malta lässt nur noch Corona-Geimpfte ins Land
Die Regierung in Malta hat nach einem deutlichen Anstieg der Corona-Infektionszahlen die Regelungen für Einreisen verschärft. Ab Mittwoch kommender Woche müssten Reisende einen Impfnachweis vorzeigen, sagte Gesundheitsminister Chris Fearne am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz. Kinder, die in Begleitung ihrer Eltern unterwegs seien, bräuchten einen negativen PCR-Test.

Die Regierung entschied sich für die Verschärfung, nachdem die Behörden 96 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet hatten. In den vorangegangenen vier Tagen waren die Fallzahlen ebenfalls deutlich gestiegen. Die meisten Fälle konnten auf Reisende aus dem Ausland zurückgeführt werden, vor allem auf Studenten, die Malta besuchten, um Englisch zu lernen. Ab Mittwoch will die Regierung deshalb auch die Sprachschulen vorerst dichtmachen. (sda/dpa)
16:02
Covid-19: Israel verschärft Quarantäneregeln für Einreisende
Israel verschärft wegen einer Zunahme von Corona-Neuinfektionen die Quarantänebestimmungen für Einreisende. Alle – auch Geimpfte und Genesene – müssten nach Ankunft 24 Stunden in Quarantäne oder bis das Ergebnis ihres Coronatests vom Flughafen vorliege, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Wegen der Corona-Pandemie dürfen derzeit nur in begrenzter Anzahl geimpfte Touristen in Gruppen einreisen.

Alle, die aus Ländern mit einer besonderen Reisewarnung wegen hoher Corona-Zahlen einreisten, müssten zudem nun mindestens zehn Tage in Quarantäne, hiess es weiter. Bisher galten grundsätzlich für Geimpfte und Genesene Ausnahmen. Die neuen Regelungen gelten ab kommende Woche Freitag.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist in den vergangenen Wochen wieder deutlich gestiegen. Das Gesundheitsministerium teilte am Freitag mit, am Vortag seien 450 neue Fälle gemeldet worden. Die Zahl der Schwerkranken lag bei 39.

Die meisten der neuen Fälle stehen nach offiziellen Angaben in Verbindung mit der Delta-Variante des Virus. Diese war zuerst in Indien entdeckt worden und gilt als besonders ansteckend.

Mehr als 5,7 Millionen der 9,3 Millionen Landesbewohner (mehr als 61 Prozent) haben bereits eine erste Corona-Impfung erhalten, rund 5,2 Millionen Menschen (rund 56 Prozent) auch die zweite Dosis.

Die Impfkampagne in Israel schritt zu Beginn schnell voran und sorgte damit international für Aufsehen. Ministerpräsident Naftali Bennett will prüfen lassen, ob der Bau einer Fabrik zur Herstellung von Corona-Impfstoff möglich ist, wie sein Büro am Freitag mitteilte. (sda/dpa)
An Israeli youth receives a Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine in the central Israeli city of Rishon LeZion, Sunday, June 6, 2021. Israel started vaccinating children from 12 to 15 on Sunday. (AP Photo/Sebastian Scheiner)
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15:38
In Obwalden können sich neu Zwölf- bis 15-Jährige impfen lassen
Auch im Kanton Obwalden können sich neu die Zwölf- bis 15-Jährigen mit einer Impfung gegen das Coronavirus schützen. Die Jugendlichen erhalten den Impfstoff von Pfizer/Biontech, weil dieser der einzige ist, der für diese Altersgruppe zugelassen ist, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte.

Die Jugendlichen können sich ab sofort online beim kantonalen Impfzentrum anmelden. Wer bei der Impfung nicht von den Eltern begleitet wird, muss deren Einwilligungserklärung vorlegen. Ein entsprechendes Formular ist ebenfalls online verfügbar.

Die Staatskanzlei weist darauf hin, dass der Impfstoff nicht in grossen Mengen verfügbar sei und auch noch Personen von anderen Altersgruppen auf ihre Zweitimpfung warten würden. Die Impftermine für die Zwölf- bis 15-Jährigen könnten deswegen nicht sofort vergeben werden. (sda)
epa08922832 Pfizer Biontech's Corona vaccine is prepared on the day of the vaccination launch in the canton of Uri at the Uri Cantonal Hospital in Altdorf, Switzerland, 04 January 2021 (issued 06 January 2021).  EPA/URS FLUEELER
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14:51
Flughafen Zürich erwartet nur mässige Auslastung in der Ferienzeit
Am Samstag beginnen in weiteren Schweizer Kantonen die Sommerferien. Der Flughafen Zürich rechnet für dieses Wochenende mit rund 40 Prozent des vor Beginn der Corona-Pandemie üblichen Passagieraufkommens. Aufgrund des derzeitigen Mehraufwands beim Check-In kann es trotzdem zu Wartezeiten kommen.

Rund 45'000 Passagiere pro Tag erwartet der Flughafen Zürich am bevorstehenden Wochenende, wie Bettina Kunz, Mediensprecherin Flughafen Zürich AG, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Das entspreche rund 40 Prozent des üblichen Passagieraufkommens an diesem Wochenende vor Ausbruch der Corona-Pandemie. An Spitzentagen in den kommenden Wochen werden bis zu 50'000 Passagiere erwartet.

Zu den gefragten Destinationen gehören laut Kunz unter anderem Spanien, die Türkei, Griechenland und Deutschland. Dies könne sich aber rasch ändern, wenn sich die epidemiologische Lage in einem Land verschlechtere, wie dies beispielsweise zuletzt in Portugal geschehen sei.

Der Flughafen empfiehlt, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzutreffen. Wird für die Einreise ins Zielland ein Coronavirus-Test benötigt, sollte dieser wenn möglich bereits vorher gemacht werden. Auch allfällige zusätzlich benötigte Dokumente sollten die Passagiere laut Kunz beim Check-In bereithalten, um diesen zu beschleunigen. (sda)
ARCHIV - ZUM ERGEBNIS 2020 DER SWISS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Parked planes of the airline Swiss at the airport in Zurich, Switzerland on Monday, 23 March 2020. The bigger part of the Swiss airplanes are not in use due to the outbreak of the coronavirus. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
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14:40
Ein Drittel mehr Delta-Fälle in Grossbritannien in einer Woche
In Grossbritannien ist die Zahl der Corona-Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante im Vergleich zur Vorwoche um rund ein Drittel gestiegen.

Die Gesundheitsbehörde Public Health England (PHE) machte 54'268 Neuinfektionen aus. 44 Fälle beträfen die sogenannte Delta-Plus-Variante. Die Delta-Variante ist landesweit mittlerweile für 99 Prozent aller Corona-Fälle im Land verantwortlich.

PHE-Chefin Jenny Harries rief auch angesichts der geplanten Aufhebung aller Corona-Regeln zur Vorsicht auf. Sie wies aber darauf hin, dass Impfungen offensichtlich gegen die Delta-Variante wirken.

«Die Daten zeigen weiterhin, dass dem starken Anstieg, den wir bei Neuinfektionen beobachten, kein ähnlicher Anstieg bei Krankenhauseinweisungen und Todesfällen folgt», sagte Harries. Zwei Impfdosen böten also ein grosses Mass an Schutz.

Wegen der Delta-Variante war die Zahl der neuen Corona-Fälle in Grossbritannien in den vergangenen Wochen wieder in die Höhe geschossen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen je 100'000 Menschen in einer Woche, stieg von unter 20 auf zuletzt 267 (Stand: 3. Juli).

Dennoch will die Regierung von Premierminister Boris Johnson am 19. Juli alle verbliebenen Corona-Regeln aufheben. (sda/dpa)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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