Schweiz
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Catholics attend the service at the parish church in Stans in the canton of Nidwalden, Switzerland, pictured on November 1, 2009. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)	

Katholikinnen und Katholiken nehmen am 1. November 2009 in der Pfarrkirche in Stans im Kanton Nidwalden am Gottesdienst teil. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Auch bei den Katholiken werden die Kirchenbänke zusehends verwaister. 
Bild: KEYSTONE

Gottloses Europa: Diese Grafiken zeigen, warum sich das Christentum Sorgen machen muss

Das institutionalisierte Christentum ist in Europa auf dem Rückzug. Die Ex-Christen wandern aber nur zu geringen Teilen in konkurrierende Religionen ab – der Löwenanteil wird konfessionslos. 



Die Queen dürfte über den Befund vermutlich not amused gewesen sein: Die Zahl der Konfessionslosen hat sich in England und Wales seit 2011 fast verdoppelt, während Ihrer Majestät als Oberhaupt der anglikanischen Church of England die Schäfchen in hellen Scharen davonlaufen.

Mittlerweile, so berichtet der «Guardian», bezeichnen sich mehr Leute im Land als konfessionslos – 2014 waren es 48,5 Prozent – als alle Anhänger der christlichen Konfessionen zusammen (43,8%). Vor fünf Jahren kamen die Konfessionslosen erst auf 25 Prozent. Als Anglikaner definieren sich nur gerade noch 19 Prozent; 1983 waren es noch 44,5 Prozent gewesen. 

Konfessionslos

Konfessionslose sind dadurch definiert, dass sie keiner bestimmten Kirche bzw. Konfession angehören. Oft handelt es sich um Agnostiker oder Atheisten. Konfessionslose sind jedoch nicht notwendigerweise areligiös oder ungläubig, ebenso wenig wie nominelle Angehörige einer Konfession notgedrungen gläubig sind.
Befragungen haben ergeben, dass 7 Prozent der konfessionslosen chinesischen Erwachsenen an Gott oder eine höhere Macht glauben. Bei den konfessionslosen Franzosen sind es 30 Prozent und bei den konfessionslosen US-Amerikanern sogar 68 Prozent. 

Pew Resaerch Center

Der Aderlass ist enorm: Laut «Guardian» verliert die anglikanische Kirche für jedes neubekehrte Mitglied zwölf Anhänger. Aber auch die Katholiken haben die Schwindsucht – bei ihnen sind es zehn Abgänge pro Neuzugang. 

Landeskirchen in der Schweiz schrumpfen

Der Aufstieg der Konfessionslosen in England und Wales ist markant, aber keineswegs beispiellos. Auch in der Schweiz schrumpfen die christlichen Landeskirchen, während die Konfessionslosen massiv an Boden gewinnen.

Grafik Religiosnszugehörigkeit in %, ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz ab 15 Jahren, 1910 - 2014
Christen, Konfessionslose

Mitgliederschwund bei den Landeskirchen: Religionszugehörigkeit der ständigen Wohnbevölkerung (ab 15 Jahren) in der Schweiz von 1910 bis 2014. Grafik: watson / quelle: bfs

Und auch hierzulande verläuft der Mitgliederschwund bei den Katholiken etwas weniger rasant als bei der protestantischen Konkurrenz. Aus diesem Grund überholte die katholische Landeskirche Ende der 70er-Jahre die reformierte als mitgliederstärkste Glaubensgemeinschaft. Falls nicht eine massive Trendumkehr stattfindet, werden auch die Konfessionslosen bald an den Reformierten vorbeiziehen. 

Religionszugehörigkeit der Wohnbevölkerung in der Schweiz in Prozent, 1910 - 2014
Katholiken, Reformierte, Konfessionslose

Die katholische Landeskirche schrumpft weniger schnell als die reformierte.  
Grafik: watson / Quelle: BfS

Ein Anteil von Konfessionslosen von knapp einem Viertel ist im europäischen Vergleich allerdings relativ bescheiden. In Tschechien und Estland sind mehr als die Hälfte der Einwohner ohne Konfession. Eine Studie des renommierten amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew Research Center ergab 2015, dass in der Tschechischen Republik 2010 nicht weniger als 76,4 Prozent der Bevölkerung konfessionslos waren. 

Mehr Konfessionslose im Norden Europas

Im Norden Europas – zumal in traditionell mehrheitlich protestantisch geprägten Ländern – scheint die Erosion der christlichen Konfessionsgemeinschaften stärker, wie die Karte zeigt:  

Infografik: Karte Anteil Konfessionslose 2010 / NEUE VERSION

Grafik: watson / Quelle: Pew Research Center

Auffällig geringer im Vergleich zu den umliegenden Staaten ist der Anteil der Konfessionslosen indes in Polen (5,6%) und Irland (6,2%). Möglicherweise liegt das daran, dass in beiden Ländern der Katholizismus in Zeiten der Beherrschung durch nicht-katholische Mächte lange als identitätsstiftendes Merkmal diente. 

Wenig Konfessionslose auf dem Balkan

Nur wenige Konfessionslose gibt es überdies in Südosteuropa. In Rumänien und im Kosovo liegt ihr Anteil an der Bevölkerung bei vernachlässigbaren 0,1 Prozent. Und gemäss der Prognose des Pew Research Centers wird dieser mickrige Anteil bis zum Jahr 2050 nicht zunehmen, wie die Karte illustriert:  

Infografik: Karte Anteil Konfessionslose 2050 / NEUE VERSION

grafik: watson / quelle: pew research center

In einigen Ländern auf dem Balkan und im Osten Europas – wo die Bevölkerung tendenziell ohnehin schrumpft – wird der Anteil der Konfessionslosen bis 2050 sogar abnehmen, namentlich in Russland (von 16,2 auf 11,3%) und in der Ukraine (von 14,7 auf 6,6%). Dagegen wird sich Frankreich besonders stark säkularisieren: Konfessionslose werden dort 2050 über 44 Prozent ausmachen, während es 2010 noch 28 Prozent waren. 

100 Millionen weniger Christen

In ganz Europa wird die Zahl der Christen bis 2050 um knapp 100 Millionen auf gut 454 Millionen abnehmen – das ist ein Rückgang von 17,9 Prozent. Gleichwohl werden dann noch knapp zwei Drittel (65%) der dannzumal um rund 50 Millionen geschrumpften europäischen Bevölkerung nominell christlich sein. 2010 waren es noch drei Viertel (74,5%). 

Grafik Religionszugehörigkeit Europa 2010, 2050

Grafik: watson / Quelle: Pew Research Center

Im gleichen Zeitraum wird die Zahl der Konfessionslosen gemäss dem Pew Research Center um 22 Millionen (16%) auf gut 162 Millionen zunehmen; das sind 23,3 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dieses Wachstum wird zum grössten Teil von Personen gespeist, die dem Christentum den Rücken kehren. 

Anteil Religionen Europa 2010 und 2050, Konfessionslose, Muslime, Christen

Grafik: watson / Quelle: Pew Research Center

Und die Muslime?

Die Muslime werden in Europa von gut 43 Millionen (2010) auf gut 70 Millionen (2050) anwachsen; dieser Zuwachs um 63 Prozent ist sogar massiv grösser als jener der Konfessionslosen (16%). Trotz dieser Zunahme wird 2050 der Anteil der Muslime an der Bevölkerung in Europa lediglich 10,2 Prozent ausmachen. 2010 waren es knapp 6 Prozent. 
Die Zunahme der Muslime beruht kaum auf Konversionen ehemaliger Christen, sondern auf einer höheren Geburtenrate und einem niedrigeren Durchschnittsalter. Zudem steigt ihre Zahl durch Zuwanderung. 

Fortpflanzungsfaule Konfessionslose

Während die Konfessionslosen am stärksten von Religionswechseln profitieren, wird ihr Wachstum durch den Umstand gebremst, dass sie sich nicht so stark reproduzieren. Ihre Fertilitätsrate liegt im Schnitt bei nur 1,7 Kindern pro Frau (2,1 wären notwendig, um ihre Zahl langfristig ohne externen Zuwachs konstant zu halten).

Bei den Christen (2,7), bei denen offenbar das biblische Vermehrungsgebot («Seid fruchtbar und mehret euch») nachwirkt, und mehr noch bei den Muslimen (3,1) ist die Geburtenziffer deutlich höher. Mit anderen Worten: Die Konfessionslosen wachsen nicht aus eigener Kraft, sondern vornehmlich durch abtrünnige christliche Schäflein.  

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112Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rogidog 28.09.2017 12:45
    Highlight Highlight Langsam besteht Hoffnung für die Menscheit! ALLE Religionen wurden installiert um die Menschen zu knechten, verfolgen und umbringen, egal ob Christen, Moslems, Buddisten oder was auch immer. Wer sich einer Religion anschliesst gibt seine Souveränität und Selbstbestimmung auf, macht Tür und Tor für eine absurde Gehirnwäsche auf für seltsame Dogmen und Moralvorstellungen. Mich freuts wenn Religionen langsam aber sicher von diesem Planeten verschwinden und jeder einzelne seiner Verantwortung für sein Handeln und tun bewusst wird! Und ja, glauben ohne zu wissen find ich brandgefährlich!
    8 0 Melden
  • leu84 19.09.2016 21:03
    Highlight Highlight Es wird Zeit, dass Fenrir auch diesen "Gott" auffrisst ;)
    8 2 Melden
  • malu 64 13.06.2016 19:56
    Highlight Highlight Religion schürt zum einen Hass.
    Leute die anscheinend Glauben
    sind meist überheblich und meinen die Intelligenz mit Löffeln
    gefressen zu haben. Wenn ich denke was für Schindludder getrieben wurde und wird, muss
    sich ein einigermaßen aufgeklärter
    Mensch vor diesen abstrusen Phantastereien ferngehalten.
    Allein durch die Missionare und
    das Gefolge wurden freundlich
    gesinnte Naturvölker vernichtet
    und zu westlichen Konsumdeppen
    gemacht. Ich könnte hier noch mehr aufzählen, habe aber keinen
    Bock mehr!
    35 14 Melden
    • Anam.Cara 14.06.2016 07:55
      Highlight Highlight @malu 64:
      Meine Religion ermutigt mich, friedfertig, hilfsbereit, bescheiden und tolerant zu sein bzw. zu werden. Überheblich? Mag sein.
      Ich bedaure zutiefst was im Namen meiner Religion an Leid und Schmerz in die Welt getragen wurde. Ist dieser Machtmissbrauch meine Schuld?
      Das mit den westlichen Konsumdeppen würde ich allerdings eher nicht der christlichen Mission anlasten. Es gibt ja auch noch gierige Kapitalisten...
      Nach Dir bin ich also unaufgeklärt und wohl auch naiv. Mag sein. Aber ich fühle mich wohl mit meinem Glauben, der mich positiv beeinflusst hat.
      26 14 Melden
    • andersen 14.06.2016 10:34
      Highlight Highlight Anam Cara

      Ja, glauben kann auch erregen, nachzudenken.
      Oft haben die Menschen die Nächstenliebe ein Bärendienst erwiesen, der Gewalt verherrlicht und der Gott zum sein Götzen gemacht, ich kenne auch keine andere Gegenmittel für das, als der Religion selbst.
      Interessanterweise boomt der Christentum jetzt in China.
      6 9 Melden
  • Mathias Wenger 13.06.2016 18:43
    Highlight Highlight Würden mehr Leute die Satanische Bibel von LaVey lesen, gäb es noch mehr "Abtrünnige Schäflein".
    7 15 Melden
    • Rogidog 28.09.2017 12:51
      Highlight Highlight Nur ist das einfach eine andere Art von Religion und demzufolge ebenso unbrauchbar wie alle anderen. Seid frei und nehmt die Verantwortung für euer handeln war, viel mehr brauchts nicht. Zudem, Wer an einen Teufel glaubt, glaubt auch an einen Gott und umgekehrt...
      0 0 Melden
  • Blitzableiter 13.06.2016 14:21
    Highlight Highlight Es ist nicht wichtig was die Leute Glauben. Wichtig ist was sie tun.
    33 6 Melden
    • malu 64 14.06.2016 01:38
      Highlight Highlight Aber nicht was sie anrichten.
      2 16 Melden
  • Concertino 13.06.2016 14:18
    Highlight Highlight Man kann auch religiös sein, ohne einer Kirche, einem eingetragenen Verein oder einer Sekte als Mitglied beizutreten. Bei Christen heisst es dann automatisch "Konfessionslos" oder "ohne Bekenntnis".
    28 3 Melden
  • andersen 13.06.2016 08:38
    Highlight Highlight Es ist nicht wichtig, dass ein Kirche boomt.
    25 5 Melden
  • John M 13.06.2016 08:15
    Highlight Highlight Ich persönlich bezeichne mich als Agnostiker. Ich glaube nicht an einem Gott, kann aber auch nicht seine inexistenz wiederlegen. Aber ich respektiere und achte jeden der anderst denkt. Was man bei vielen Kommentierenden hier leider vermisst. Religionen Bashing ist zu einem richtigen Volkssport avanciert, wobei die meisten sich dabei Intoleranter als jeder Gläubige verhalten.
    44 15 Melden
  • andersen 13.06.2016 07:54
    Highlight Highlight Gregor Gysin hat einmal gesagt:

    Eine "Gottlose" Gesellschaft führt dazu, dass der Solidarität abhanden kommt.
    16 52 Melden
    • Coliander 12.07.2016 19:40
      Highlight Highlight Glaube nicht alles was im Internet steht. Abraham Lincoln.
      34 2 Melden
  • rodolofo 13.06.2016 07:46
    Highlight Highlight Als "Alternativer" war ich lange Zeit Atheist.
    Aber ich beneidete die "Religiösen" immer für ihr "Gottvertrauen" und für ihren Zugang zu Gefühlen spiritueller Verbundenheit mit dem "Grossen Ganzen", den mir mein vernünftiger "Nihilismus" versperrte.
    Da ich aber im Grunde ein sehr emotionaler Mensch bin, habe ich mir diesen verschütteten Zugang doch noch freigeschaufelt.
    Wesentlich dazu beigetragen hat der Österreichische Philosoph, Robert Pfaller mit seinem Buch "Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft".
    Wir haben zu wenig Religion!
    Das Göttliche ist zugleich teuflisch.
    Leben und Tod.
    9 36 Melden
    • andersen 13.06.2016 08:11
      Highlight Highlight Es scheint gewissen Fragen, seit der Kant in der Religion verkapselt zu sein, die Menschen werde die Sinnfragen nicht los:

      Was soll ich tun?
      Wie soll ich Leben?
      Und was kommt danach?

      Um das geht es in Kern.
      13 7 Melden
    • rodolofo 14.06.2016 08:39
      Highlight Highlight @ andersen
      Wenn ich so frage, werde ich nur falsche Antworten bekommen.
      Das Schicksal wird alle diese (sinnlosen) Fragen so oder so beantworten.
      Aber nicht gemäss unserem "Plan A1", auch nicht gemäss einem Kirchlichen "Plan A2", sondern einem "Plan B" folgend, bei dem auch all diejenigen Wesen mitwirken, die kein Stimm- und Wahlrecht haben (z.B. Planeten, oder kleine Viren, oder Flüsse)...
      7 7 Melden
    • Kian. 16.06.2016 13:27
      Highlight Highlight @Rodolofo
      Wesen: erstes Beispiel Planeten... tut mir leid aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Planet eher einem Stein gleicht auf dem evtl. Moos wachsen könnte, als einem Lebewesen.
      7 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 13.06.2016 01:42
    Highlight Highlight Ihr lebt alle in der demokratisch,
    freien Schweiz. Aber im stillen Kämmerlein betet ihr einen
    grossen Diktator an, welcher euch
    die Regeln diktiert. Ihr glaubt an
    die Geschichten eines Buches, welches Geschichten erzählt, von
    Wundern und Fiktionen welche
    ins Reich des Phantastischen gehören. In unserem Zeitalter
    werden die Märchen nun wissenschaftlich aufgearbeitet und
    wiederlegt. Muss sich der heutige
    Mensch mit dem Glauben an Humbug, selber betrügen? Seinem
    Unterbewusstsein die Angst nehmen, durch das lobpreisen einer religiösen Macht? Viele Menschen sind labil und lassen
    sich schnell auf irgendwelche
    Religionen ein. Besonders in Lebensphasen, die nicht zu den Besten zählen.


    48 27 Melden
    • TomTurbo 13.06.2016 12:14
      Highlight Highlight malu 64 Diktator? Hahaha man sieht, dass du nicht den kleinsten Schimmer von Gott hast.
      11 44 Melden
    • Anam.Cara 13.06.2016 13:17
      Highlight Highlight @malu 64: Menschen suchen Trost und Hoffnung. Gläubige Menschen finden beides in ihrem Glauben. Na und?
      Du hast für Dich entschieden, dass Du gegen Religion bist. Ist völlig ok.
      Aber ich finde nicht, dass Dir Deine Meinung das Recht gibt, gläubigen Menschen Labilität, Unwissenheit und Selbstbetrug vorzuwerfen.
      18 21 Melden
    • Emperor 13.06.2016 17:05
      Highlight Highlight @Anam naja es ist nicht nur ein Vorwurf, bei vielen lässt sich das sogar beweisen.
      Nur schon die Widersprüche in den "heiligen" Büchern selbst und die Welt ist natürlich auch nur 6000 Jahre alt.
      Das Problem ist, dass diese Leute dies oft nicht einfach nur für sich selbst glauben sondern auch versuchen in diese Richtung Politik zu machen, ob die Abtreibungsgegener in den USA oder die Homophoben in Europa da gibts hunderte Beispiele.
      24 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emperor 13.06.2016 00:16
    Highlight Highlight Sehr gut! Weiter so! DIe Religion hat in einer modernen Gesellschaft nichts verloren!
    48 20 Melden
    • Anam.Cara 13.06.2016 13:21
      Highlight Highlight @Emperor: Ist es nicht so, dass sich eine moderne Gesellschaft u.a. durch Toleranz gegenüber andersdenkenden Menschen auszeichnet?
      Es gibt Menschen, die in einer Religion Antworten finden, die sich für ihr Leben richtig und gut anfühlen. Warum sollte das in einer modernen Gesellschaft keinen Platz haben?
      19 9 Melden
    • Emperor 13.06.2016 17:01
      Highlight Highlight Auch Toleranz hat seine Grenzen. Giftstoffe im Essen sollte man auch als tolerante Gesellschaft nicht tolerieren.
      16 4 Melden
    • Anam.Cara 14.06.2016 07:44
      Highlight Highlight Einverstanden. Und wo ist der Zusammenhang mit Religion?
      Fast alle gläubigen und/oder religiösen Menschen, die ich kenne, sind angenehm, friedlich, hilfsbereit etc. Willst Du sagen, die seien alle vergiftet?
      9 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 12.06.2016 22:38
    Highlight Highlight Konfessionslos heisst nur, dass man sich zu keiner Landeskirche "bekennt". Die Freikirchen und andere (östliche) Religionen verzeichnen einen hohen Zulauf. Das Bedürfnis nach "Orientierung" ist grösser denn je! Die Landeskirchen schaffen es einfach nicht mehr, die Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten abzuholen.
    29 8 Melden
    • Anam.Cara 13.06.2016 13:24
      Highlight Highlight @Grufti: "Das Volk will"...
      Da geht's mir meistens kalt den Rücken runter.

      Ist doch egal, wem Dein Nachbar zujubelt. Hauptsache Du hast einen Weg gefunden, der für Dich stimmt. Muss denn Dein Weg dadurch für alle Menschen der richtige sein?
      10 4 Melden
  • "let's dance" 12.06.2016 20:30
    Highlight Highlight Kurz gesagt....keine Religionen, keine Probleme.
    69 32 Melden
    • Nick Name 13.06.2016 00:23
      Highlight Highlight Jetzt aber mal kurz innegehalten und nachgedacht: "keine Religionen" mehr, und allüberall ward Friede auf Erden? Kein Neid, Machtstreben, Krieg, Diebstahl, keine Missgunst und keine Gier mehr?
      ... Aber nur mit Chuck Norris als König der Welt!

      Leider wird es erst keine Religionen mehr geben wird, wenn es keine Menschen mehr gibt. Irgendwie sind die beiden irgendwo einfach ineinander verhakt...
      16 5 Melden
    • Chrisbau 13.06.2016 13:57
      Highlight Highlight Gefährlich einfache Antworten hinter weissen Masken zu verstecken, macht diese auch nicht besser. Ohne Religion keine Probleme??? Keine Klimaerwährmung? Keine Armut? Keine Hooligans? Keine Raubmorde? Keine Machtgier? Kein Mobbing? Kein Putin? Kein Trump? Keine Einbrüche? Kein Drogenkrieg? Kein Sadismus? Kein Rassismus? etc. pp. Der Mensch ist das Problem mein Freund.
      22 6 Melden
    • Emperor 13.06.2016 17:05
      Highlight Highlight *weniger Probleme ;)
      13 1 Melden
  • malu 64 12.06.2016 16:55
    Highlight Highlight Endlich können wir Pläne machen,
    wie die vielen Immobilien der Kirche, endlich sinnvoll genutzt
    werden. Endlich könnte mehr
    Wohnraum, Raum für Konzerte,
    Kunst oder Theater geschaffen
    werden. Zentren für die Jugend.
    Als grosse Geste könnte man die
    Kirchen den Muslimen zur
    Verfügung stellen. Das wäre
    Nächstenliebe. Die Frage wäre nur,
    ob die Islamisten ihre Religion in
    der Umgebung christlicher Symbolik ausüben würden.

    32 112 Melden
  • Rolf Meyer 12.06.2016 16:40
    Highlight Highlight zahlen Muslime eigentlich auch so extrem hohe Kirchensteuern in der Schweiz?
    28 40 Melden
    • malu 64 12.06.2016 23:55
      Highlight Highlight Du musst halt aus dem Verein austreten! Der IS kennt übrigens auch ein Steuersystem.
      10 3 Melden
  • JJ17 12.06.2016 15:11
    Highlight Highlight Also die Karte ist im Balkan unten total falsch oder etwa nicht? Siehe z.B. Bosnien.
    6 6 Melden
    • d_yannick_ 12.06.2016 15:39
      Highlight Highlight es sind fast alle Länder nicht richtig. Die Schweiz zum Beispiel auch. Komische Karte^^
      21 3 Melden
  • smoe 12.06.2016 14:30
    Highlight Highlight Interessant finde ich die Diskrepanz, zwischen der Pew Studie, welche betrachtet, zu welcher Religion sich die Menschen selbst zugehörig zählen, und dem Gallup World Poll, bei dem die Leute gefragt wurden, ob Religion für sie im Alltag wichtig ist.

    Zum Beispiel in Schweden gaben 82% der Befragten an, dass ihnen Religion nicht wichtig ist, gegenüber nur 30-40% die sich als konfessionslos bezeichnen.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Importance_of_religion_by_country
    22 1 Melden
    • adritschka 13.06.2016 00:28
      Highlight Highlight Vielleicht einfach zu faul, um aus der kirche zu treten?
      14 0 Melden
  • tzhkuda7 12.06.2016 14:26
    Highlight Highlight Bin aus der Katholischen Kirche ausgetreten, gehe weder an Messen noch bete ich etc. Ich würde mich schlicht als Christ bezeichnen. Irgendwas wirds da "oben" schon geben/haben (vielleicht auch nicht). Schön, dass alle Religionen etwas gemeinsam haben. Nur der (oder die, also Weiblich als auch Mehrzahl) da oben bestimmt, was mit einem passiert. Damit kann ich mich gut abfinden, wieso also in die Welt rausziehen mit dem Motto: Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein?
    39 17 Melden
    • andersen 13.06.2016 00:20
      Highlight Highlight Das was in die Religionen wichtig ist, ist die Versöhnung mit die Menschen und Gott.
      Der älteste Diplomatie der Welt, ist der Heilige Stuhl.
      1 13 Melden
  • 33EVROPA 12.06.2016 13:46
    Highlight Highlight Schade das watson.ch Zensur betreibt und Komentare nicht veröffentlicht. Gleich wie bei 20min.ch wo es rechte Aluhutgesinnung ist, darf man hier nur linksgerichtete Komentare schreiben, habe verstanden.
    52 56 Melden
    • Ratchet 12.06.2016 19:19
      Highlight Highlight Schade, dass man auf watson immer mehr typische hasserfüllte 20min-Kommentierer findet, die unfähig sind ihre Meinung angebracht und nicht-rassistisch äussern.
      Selbstreflexion wäre angebracht, denn mit Zensur hatte ich hier trotz zum Teil sehr einseitiger Meinungen noch nie Probleme. Falls Ihre Kommentare in Zukunft nochmals gelöscht werden sollten, empfehle ich Ihnen eine andere Seite. Ich schätze nämlich diese momentan noch friedliche Community sehr und möchte nicht, dass wegen Leute wie Sie schliesslich (wie in 20min) die ganze Kommentarfunktion gewisser Artikel ausgeschaltet werden musst.
      33 8 Melden
  • Energize 12.06.2016 13:40
    Highlight Highlight Wenn ich die Kommentare hier so lese fällt mir auf, was für Angsthasen die meisten sind.

    Sind wir nicht fähig, eine offene Schweiz zu bleiben? Habt ihr nicht das Gefühl, das Eingewanderte in der zweiten oder dritten Generation die überwiegenden Vorteile des Systems Schweiz sehen?

    Schlussendlich können auch 30% Muslime mit uns leben. Mittel und langfristig bleiben wir was wir sind. Eine Willensnation. Win-Win für alle.
    46 40 Melden
    • Oban 12.06.2016 15:20
      Highlight Highlight Leider vergessen die meisten was wir sind, spätesten nach 2-3 Generation. Bei mir ist es eine Mischung aus eingewandertem Franzosen und Italienern und diese Einwanderung ist noch keine 100 Jahre her.
      Wir vergessen das wir eine Nation von Einwanderern sind, Heute kommen halt aufgrund schneller überwindbarer Entfernungen, auch Menschen von weiter her. Ich mag grundsätzlich die meisten meiner Mitmenschen, einen Unterschied augrund seiner/ihrer Herkunft mache ich nicht, den Arschlöcher gibt es überall auf der Welt.
      37 10 Melden
  • minsänfdezue 12.06.2016 13:31
    Highlight Highlight In dieser Untersuchung geht es um das institutionalisierte Christentum, also um die Zugehörigkeit zu einer staatlich anerkannten Konfession (wenn ich das richtig lese...). Das sagt ja aber noch nichts über den Zustand des Christentums im Allgemeinen. Konfessionslose können ja auch Christen sein. Oder Andersgläubige, Atheisten, Agnostiker...
    34 8 Melden
    • smoe 12.06.2016 15:03
      Highlight Highlight Der Artikel ist etwas durchmischt.

      Bei den Zahlen zur Schweiz können Konfessionslose auch solche Christen sein, die keiner Gemeinschaft zugehören. Freikirchen werden separat gezählt.

      Bei der Pew Studie geht es um Selbstidentifikation, welcher Religion man sich angehörig fühlt. Also unabhängig der Institutionen. Unter den "The Religiously Unaffiliated" sind hier Atheisten, Agnostiker und auch solche, die sich mit keiner Religion identifizieren können, aber zum Beispiel an eine höhere Macht glauben.
      13 2 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 12.06.2016 12:58
    Highlight Highlight Mein Grund warum ich noch in der Kirche bin ist weil ich dadurch auch den Unterhalt der Kirchen finanziere.
    Ich finde diese Bauten wunderschön und es sollte sie noch lange weitergeben.
    68 60 Melden
    • bfm 12.06.2016 14:17
      Highlight Highlight Ich finde dies ein durchaus valabler Grund, den zu werten ich mir nicht anmasse. Alle, die hier blitzen, sind wohl der Meinung, dass Kulturdenkmäler geschleift werden sollen, wenn sie der Kirche entsprungen sind. Wäre eigentlich schade um unzählige Bauten, Bilder, Statuen, Musikwerke, literarische Werke. Ich werde den Gedanken nicht los, dass sehr viele "Anti-Religiösen", die alle Religionen um deren Intoleranz wegen verdammen, mindestens ebenso Intolerant sind. Ich halte es mit Gläubigen aller Religionen wie mit Menschen anderer sexueller Ausrichtung: So lange sie mich in Ruhe lassen ...
      45 9 Melden
    • Lami23 12.06.2016 15:52
      Highlight Highlight Die kirche macht ausserdem wertvolle Jugendarbeit, dafür zahle ich ebenfalls gern Kirchensteuern.
      38 19 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 12.06.2016 18:38
      Highlight Highlight @Lami - das war auch mein Grund, nicht aus der Kirche auszutreten. Aber weil ich mein Haus verkaufen will und dabei noch 4000 Fr Kirchensteuer anfallen, habe ich ganz ökonomisch den ökumenischen Austritt gegeben.
      9 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • j0nas 12.06.2016 12:55
    Highlight Highlight Habe seit langen mal wieder eine Servicedienstleistung der reformierten Kirche beansprucht und mein Austritt eingereicht. Seit drei Wochen habe ich noch keine Antwort erhalten. Was für ein beschissener Service!
    60 60 Melden
    • Thomas Bollinger (1) 12.06.2016 18:39
      Highlight Highlight Das ging bei mir in Bern ratzfatz und sehr freundlich.
      7 1 Melden
  • leu84 12.06.2016 12:53
    Highlight Highlight Europa wurde auch nur christianisiert. Dank den römischen Strassen, dem doofen Cäsar und den resten des Imperiums. Deren Ursprung liegt auch irgendwo im aussereuropäischen Bereich, deshalb gehört es nicht auf unseren Kontinent. Es half auch keinen Gott, als das Proletariat, die Knechtschaft und Mägde hungerten und ausgenutzt wurden.

    Es gibt ja auch keine wirklich christliche Feste. Die Haben entweder einen keltischen oder germanisch/nordischen Ursprung. Siehe Ostern oder Allerheiligen.
    68 41 Melden
    • MadScientist42 12.06.2016 17:34
      Highlight Highlight Stimme Dir mehrheitlich zu. Nur hat Cäsar mit dem Christentum gar nichts am Hut. Ich weiss nicht einmal ob es das Christentum zu seiner Zeit (50 v.Chr) schon gegeben hat. Wenn man sich über einen Römer beschweren will, dann doch eher Konstantin der Grosse (270 n. Chr), welcher das Christentum zur Staatsreligion gemacht hat.
      20 6 Melden
    • leu84 12.06.2016 19:11
      Highlight Highlight Cäsar = Kaiser
      Gaius Julius war nur der erste der sich so nannte ;)
      13 3 Melden
  • tinmar 12.06.2016 12:51
    Highlight Highlight Und das ist gut so!

    Was mich am meisten an der Flüchtlingswelle befremdet, sind nicht die Menschen oder ihr Glaube an sich, vielmehr dieser extrem hohe, selbstverständliche Stellenwert der Religion in diesem Kulturkreis.
    90 16 Melden
    • Oban 12.06.2016 15:32
      Highlight Highlight Da musst du keine 50-60 Jahre zurück blicken.
      Vor den 1960er galt auch hier noch, das man Sonntags die Kirche besucht, beten vor dem Essen war normal, ein Reformierter der eine Katholikin heiraten wollte undenkbar und Alleinerziehende o. Geschiedene Mütter der Abschaum der Welt. In der Islamischen Welt befindet man sich derzeit noch auf diesem Stand, Gesellschaftlich gesehen ist eine Abkehr vom Glauben verpönt. Auch das wird sich mit steigendem Bildungstand weniger werden, wie man auch gut bei uns schon sehen kann, wo Muslime auch mal ein Glas Wein trinken und Salami Pizza essen.
      39 8 Melden
    • tinmar 12.06.2016 16:07
      Highlight Highlight Eben, vor 50 - 60 Jahren. Da hat man sich auch noch gerne im Wirtshaus geprügelt, Frauen durften (in der Schweiz .. kicher) nicht wählen, Kinder haben noch eins auf die Ohren bekommen.. sogar vom Lehrer..

      Da hat sich doch viel erfreuliches in unserer Gesellschaft getan .. 50 - 60 Jahre sind wohl doch eine sehr lange Zeit.
      27 4 Melden
    • karl_e 14.06.2016 23:42
      Highlight Highlight Sehr viele oder gar die meisten dieser segensreichen Aenderungen haben wir den vielgescholtenen 68ern zu verdanken.
      13 0 Melden
  • cherezo 12.06.2016 12:24
    Highlight Highlight
    „Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schlimme Zeiten eintreten werden. Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!“
    35 120 Melden
    • Argetlam 12.06.2016 12:37
      Highlight Highlight Ich bin konfessionslos. Das heisst aber noch lange nicht, dass ich keine Moral besitze! Es gibt leider keine Religion, die meine Sicht von Toleranz und Weltoffenheit vorlebt. Ich denke aus diesem Grund könne sich auch viele andere nicht mehr mit solchen Institutionen identifizieren.
      90 7 Melden
    • Lordwhitehead 12.06.2016 13:11
      Highlight Highlight @nonsensursus
      Das war doch Aristoteles nicht wahr?^^
      27 3 Melden
    • Danyboy 12.06.2016 13:30
      Highlight Highlight Nonsens Ursus: Haha, genau die Argumentation, die jeder Generation an Jugendlichen wieder vorgeworfen wird... Lesen Sie z.B mal Texte aus dem 19. Jahrhundert über die damalige Jugend! Die Moral war damals schon am Boden, die Welt vor dem Zusammenbruch. Dieser Pessimismus der Jugend gegenüber besteht seit der Antike. Wie so oft bei moral-pessimistischen Gläubigen: die selben Denkfallen immer und immer wieder. Moral und Werte sind nicht an negativ-religiöse Weltbilder gebunden.
      27 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cherezo 12.06.2016 12:24
    Highlight Highlight Wenige sind es, die den schmalen weg wählen. viele werden es sein, die den breiten Pfad wählen. Die Spreu trennt sich immer vom Weizen. Ein Baum der schlechte Früchte trägt schlägt man ab. Ein Baum, der gute Früchte trägt über den wird Gott seine schützende Hand legen.
    29 118 Melden
    • tinmar 12.06.2016 12:52
      Highlight Highlight Darum: Religon abschlagen!
      68 27 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.06.2016 12:53
      Highlight Highlight Wieso denkst du Gott hat eine Hand?
      48 14 Melden
    • Paganapana 12.06.2016 13:52
      Highlight Highlight Wieso müssen alle diese unnötigen "gedichte" hier reinfetzen?? Die hat doch eh ein priester der auf drogen war geschrieben.
      27 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 12.06.2016 12:17
    Highlight Highlight Der Preis dieser zwar im Grundsatz akzeptablen Entwicklung, wird die Übernahme weiter(er) Gebiete der Erde durch den Islam, einer inhaltlich u.a. weitgehend auch politisch ausgerichteten Steinzeitreligion stark begünstigen und die aufgeklärte, moderne Welt das fürchten lernen.

    Umma gegen das frei denkende Individuum....

    74 37 Melden
    • Angelo C. 12.06.2016 13:22
      Highlight Highlight Es wäre naiv, nur rein gegenwärtige europäische Zahlen rechnerisch mit einzubeziehen. Dies bei einer muslimischen Weltbevölkerung von derzeitn1.6 Milliarden (Tendenz stark steigend), die sich derzeit in gigantischen Migrationsschüben über Europa und andere Kontinente ergiesst...

      Rechnet man die bedeutend höhere Geburtenrate der Muslime hinzu, dürfte eine zukunftsorientierte Hochrechnung wohl nicht allzu schwer fallen.

      Ausserdem ist das Ganze keine rein quantitative, sondern vor Allem auch in Bezug auf freiheitliches Leben und demokratische Zustände eine ernst zu nehmende qualitative Frage.
      61 12 Melden
    • Energize 12.06.2016 13:34
      Highlight Highlight Die konfessionslosen lassen sich auch nicht einschränken - weder vom Islam, noch vom Christentum.

      Steinzeitreligion. Würde eher sagen, das gewisse Gläubige ihre Religion steinzeitlich Leben und Auslegen.

      Schuld schlussendlich ist nicht Religion, sondern die Personen, welche Sie ausüben.
      23 22 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.06.2016 14:11
      Highlight Highlight 'Rechnet man die bedeutend höhere Geburtenrate der Muslime hinzu, dürfte eine zukunftsorientierte Hochrechnung wohl nicht allzu schwer fallen.'

      Doch. Hätte jemand vor 100 Jahren die Entwicklung vorausgesagt, die im Artikel beschrieben wird?
      14 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dododo 12.06.2016 12:15
    Highlight Highlight Ist es nicht so, dass aus der Landeskirche ausgetretene Freikirchler in dieser Statistik auch als konfessionslos gelten?
    Der Christenschwund wäre dann weniger als der Kirchenschwund...
    36 3 Melden
  • E7#9 12.06.2016 11:29
    Highlight Highlight Eine Religion die sich selber abschafft finde ich gut.
    96 18 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 12.06.2016 12:20
      Highlight Highlight Leider wird der Islam mit ihren in Europa inkompatiblen Werten dank der Migrationskrise und Der stärkeren Geburtenrate wachsen in Europa. Das ist die Bedrohung!
      28 41 Melden
    • ramonke 12.06.2016 14:09
      Highlight Highlight der islam ist doch keine bedrohung? die extremisten sind die bedrohung
      17 13 Melden
  • Klaus K. 12.06.2016 11:26
    Highlight Highlight die steuern der kirchen steigen auch immer ungenierterter. in der schweiz bezahlt man annähernd eine fünftel von dem was man der gemeinde bezahlt, der kirche. gegenwert davon sieht man praktisch nichts. manchmal höre ich bei mir im kreis 5 taten von einem quartierkönig im dienste der kirche, der seit jahrzehnten autokratisch millionen an geldern in eigenregie verlocht. weiss gar nicht, weshalb ich eine solche institution noch unterstütze...
    52 5 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 12.06.2016 19:11
      Highlight Highlight Nonsens Ursus: Weisst du, wie diese gewerblichen Kirchensteuereinnahmen unter den Kirchgemeinden verteilt werden?
      Nehmen diese gewerblichen Kirchensteuern ab, wenn die Kirchgemeinden insgesamt weniger Mitglieder haben?
      Statt sich über den Missbrauch der Religionsfreiheit aufzueifern (Hugo Stamm) sollte man sich vielleicht eher mal ein paar grundlegende Gedanken zur Kirchensteuer machen. Nicht die Religionsfreiheit sondern die staatlich verordnete Kirchensteuer scheint mir dringendst revisionsbedürftig. Wo bleibt da die vielgelobte Trennung von Kirche und Staat?
      5 0 Melden
  • Scaros_2 12.06.2016 11:21
    Highlight Highlight Naja sehen wir es so. Die Kirche war früher ein Ort bei dem man Schutz suchte oder Hilfe sucht oder daran glauben konnte und hoffen das Schicksal würde es gut mit einem meinen.

    Heute hast du dafür im Grunde das Internet, denn wenn es dir schlecht geht findest du im INternet deine Lösung.
    19 23 Melden
  • DINIMAMIISCHNDUDE 12.06.2016 11:18
    Highlight Highlight je mehr bildung, desto weniger religion.
    106 23 Melden
    • Mafi 12.06.2016 12:23
      Highlight Highlight @ovid, das mag stimmen, jedoch trifft DINIMAMIISCHNUDUDE's Aussage umso mehr zu.

      Man sehe durchschnittliche Bildung vs. Religionsangehörigkeit.

      Wie in der Schweiz, auch in Nordischen Ländern.
      28 3 Melden
    • Einer Wie Alle 12.06.2016 12:25
      Highlight Highlight Ohne die Kirche hätten wir nicht 1'000 Jahre verloren.
      45 13 Melden
    • Lordwhitehead 12.06.2016 12:39
      Highlight Highlight @ovid Tut mir ja leid, aber diesen Stuss den du da zusammenbrabbelst kannst doch nicht mal du selbst glauben. Klar trugen die Klöster zu einem Grossteil dem heutigen Wissensstand bei, doch du solltest unbedingt nochmals die Rolle der Kirche im MA, so wie du sie hier darstellst, überdenken. Denn das Christentum trägt Schuld daran, dass wir eigentlich einen technologischen und vor allem medizinischen Rückstand besitzen.
      30 8 Melden
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