Schweiz
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Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump. Früher war dies nie der Fall. Wir haben fünf Grafiken, die zeigen, wer zu den schlimmsten Umweltsündern gehört – die Schweiz ist mittendrin.



Heute sind alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, welche die Welt innert eines Jahres wiederherstellen kann. In anderen Worten: Wir leben ab heute auf Ökopump. Dies ergaben die Untersuchungen des Global Footprint Networks, welches den Earth Overshoot Day (oder auch Welterschöpfungstag) seit 1961 jährlich berechnet.

Wenn wir so leben wie aktuell, bräuchte die Menschheit 1,75 Welten, um den Bedarf zu decken. Früher als am 29. Juli waren die Ressourcen noch nie aufgebraucht. Vor einem Jahr ergaben die Berechnungen noch den 1. August. Allerdings wurde dieses Datum mit den neusten Daten ebenfalls auf den 29. Juli korrigiert. Dies, weil die Messmethoden immer präziser werden. Der Welterschöpfungstag kann sich also auch im Nachhinein noch leicht verschieben. (Mehr dazu auch in der Infobox unten.)

Die Schweiz erreichte ihren Erschöpfungstag schon am 9. Mai. Berichtet wurde darüber allerdings schon am 7. Mai. Grund dafür war, dass dafür die Daten von 2018 verwendet wurden, jetzt aber Zahlen aus dem Rapport 2019 herbeigezogen wurden. (Siehe auch Infobox unten.)

Wann welches Land den Jahresverbrauch erreicht

Am 29. Juli hat die Welt die Ressourcen für 2019 aufgebraucht. Heruntergebrochen auf verschiedene Länder sieht es teilweise noch schlimmer aus. Würde die Welt leben wie Katar, wäre es schon am 11. Februar so weit gewesen. Vor einem Jahr brauchte der Wüstenstaat gar noch zwei Tage weniger lang.

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Angezeigt werden ausgewählte Länder. Lesebeispiel: Würde die Welt so mit den Ressourcen umgehen, wie wir dies in der Schweiz tun, wäre der diesjährige Welterschöpfungstag am 9. Mai 2019 gewesen. bild: watson

Der Schweiz-Erschöpfungstag seit 1970

Blicken wir nur auf die Schweiz, sehen wir, dass der Erschöpfungstag immerhin seit 2012 wieder leicht später erreicht wird – wir bewegen uns aber auf tiefem Niveau.

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Lesebeispiel: 2019 war der Schweiz-Erschöpfungstag am 9. Mai. bild: watson

Warum die Schweiz so viele Ressourcen verbraucht, ist laut WWF Schweiz kurz zusammengefasst: «Wir sind global gesehen extrem reich. Darum konsumieren wir sehr viel und belasten die Umwelt damit sehr stark. Wir haben die schwersten Autos Europas und fliegen doppelt so häufig wie unsere Nachbarn. Und dann heizen wir auch noch mehr als die meisten anderen in Europa besonders umweltschädlich mit Öl.»

7. oder 9. Mai?

In der Schweiz hiess es am 7. Mai, dass wir den Overshoot Day erreicht hätten. Auch wir berichteten darüber. Die Organisation movethedate.ch benutzte dafür Zahlen vom Report 2018. Mit dem neuen National Footprint and Biocapacity Report 2019 wurde das Datum auf den 9. Mai gelegt.

Der Welterschöpfungstag seit 1970

Mit Blick auf die Welt zeigt sich eine deutliche Zunahme in den letzten 50 Jahren. 1970 brauchte die gesamte Bevölkerung noch ungefähr jährlich die natürlichen Ressourcen, welche unser Planet wiederherstellen konnte. Seither wird dieser Tag immer früher erreicht, immerhin hat sich das Wachstum in den letzten knapp zehn Jahren verlangsamt. Seit 2018 haben wir ihn allerdings jeweils schon am 29. Juli erreicht.

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Lesebeispiel: 2019 wurde der Welterschöpfungstag am 29. Juli erreicht. bild: watson

Wie viele Erden nötig wären, würden alle leben wie in ...

Aktuell bräuchten wir 1,75 Welten, um die natürlichen Ressourcen, die wir jährlich benötigen im gleichen Zeitraum wiederherzustellen. Würden gar alle so leben wie wir in der Schweiz, wären es 2,85 benötigte Welten. Ganz düster sieht es aus, wenn wir Katar zum Vorbild nehmen würden: Es bräuchte aktuell fast 10 Welten.

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Lesebeispiel: Würde die ganze Welt so leben wie wir in der Schweiz, bräuchte es 2,85 Welten. bild: watson

Wie viele Länder nötig sind, um den jeweiligen Verbrauch zu decken

Müsste jedes Land seine Ressourcen selbst wiederherstellen, würde Katar mehr als 14-mal die aktuelle eigene Fläche benötigen. Die Schweiz rückt hier leider auch in die Spitzengruppe vor: Es bräuchte 4,6-mal die Schweiz.

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Lesebeispiel: Müsste die Schweizer Bevölkerung die verbrauchten natürlichen Ressourcen selbst wiederherstellen, müsste das Land 4,6-mal so gross sein. bild: watson

Daten und Quellen

Alle Daten sind vom Global Footprint Network. Dieses arbeitet mit den aktuellsten verfügbaren Zahlen des World Development Indicators (WDI) der Weltbank sowie von Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisationen der UNO. Pro Land werden rund 15'000 Datenpunkte analysiert. Da der Overshoot Day mit neuen Daten jedes Jahr wieder neu berechnet wird, kann der sich jeweils im Nachhinein um einige Tage verschieben.

Hier gibt's die ausführliche Erklärung, wie die Earth Overshoot Days berechnet werden (Englisch).

Dieser Artikel erschien erstmals 2018. Wir haben ihn mit den aktuellsten Zahlen angepasst.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zottelbär 30.07.2019 20:24
    Highlight Highlight finde diese bildliche Darstellung, grundsätzlich gut.
    Es reflektiert was eigentlich jeder selbst schon weiss.
    Und 1, 75 ist keine schönes Resultat.
    Interessant, wie auch Aufschlussreich fände ich die Berechnungen welche durch Rohstoffe verursacht werden.
    Also auch diese, die zwar in einem anderen Land entstanden sind, jedoch (als Beispiel) von der Schweiz in Auftrag gegeben werden/wurden.
    Sein es nun Lebensmittel, Elektronik, Öl ect.
  • Schildlaus 30.07.2019 12:35
    Highlight Highlight Frage:
    Welches Land ist bei Punkt 4. gleich über Brasilien mit 1.75 gemeint ?
  • Manuzi 30.07.2019 09:03
    Highlight Highlight Nach Halloween und valentines day jetzt auch noch der overshoot day. Was kommt als nächstes?
  • Focke 30.07.2019 08:18
    Highlight Highlight ich bin für umweltschutz aber hört auf mit so schlechten statistiken🙈
    wieso stellt man bei pkt4 eine prokopf dar? logischerweise sind da industrielander weiter vorne, aber wenn zb deutschland mit weniger als 100mio einwohner vor china mit gefühlt 2mia einwohnern steht, bestätigt das nur meine vorherige aussage. sie bestästigt jedoch nicht, was der effektive verbrauch ist! das total ist aussagekräftig, doch wie will das überhaubt eine statistik einfangen?🤔
  • circumspectat animo 29.07.2019 23:59
    Highlight Highlight Und die Bürgerlichen: "Wenn die Schweiz etwas ändert bewirkt das nichts"
  • Ernestletrompettiste 29.07.2019 21:17
    Highlight Highlight Diese Geschichte vom Verbrauch von vielen Erden ist doch völliger Quatsch. Die Erde besteht nun doch schon länger als nur seit 1850, wo fast alle Klimafreaks mit ihren Berechnungen und Anregungen starten. Wie viele Erden haben wohl die Pfahlbauer pro Jahr verbraucht? Denkt doch einmal über die ganz reichen Leute der Welt nach. Woher stammt deren Reichtum wohl? Ganz sicher nicht vom ökologischen Landbau. Sagt doch jenen den Kampf an. Kauft keine Produkte, die von jenen hergestellt werden und die euch "süchtig" machen. Ich muss über solche Berichte nur staunen und den Kopf schütteln.
  • DasSchaffenWir 29.07.2019 15:47
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören, das Gejammer um unsere Umwelt, unsere CO2-Bilanz unsere Weltressourcen etc.

    Wann begreift die Menscheit denn endlich , dass dies alles Begleiterscheinungen des Bevölkerungswachstums, des Wohlstands etc. sind.

    Hawkings hat es schon lange gesagt: Die Menschheit ist verloren, wenn wir nicht die Erde verlassen. Also, nicht zurück, sondern vorwärts schauen und handeln!
    • Mutzli 29.07.2019 17:33
      Highlight Highlight @DasSchaffenWir

      Bei Stephen Hawkins gings um plötzliche unabwendbare Katastrophen wie ein riesiger Meteorit und "Menschheit" hiesse dann eine Handvoll Personen in einem Raumschiff am hindümpeln.

      So sehr wir auch unsere Umwelt ruiniert haben: Da Gegensteuer zum stabilisieren zu geben ist immer noch tausendfach einfacher als irgendwo ohne jeden Sauerstoff, geschweige denn Biosphäre wieder anzufangen, selbst wenn einem das Leiden von Milliarden zurückgelassenen egal ist...

      Bevor wir auf dem Mars eine hippe Selbstversorgerkommune hinkriegen, geht alles den Bach runter, wenn wir nichts tun.
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 17:43
      Highlight Highlight Sehr intelligente Haltung! Also wenn du in deinem Haus einen Brand verursachst, dann versuchst du ihn erst gar nicht zu löschen, sondern machst dich auf die Suche, wo du denn ein neues Haus bauen könntest (obwohl es in diesem Szenario kaum Orte dafür gibt, und diejenigen dies gibt, sind höchstgradig unwirtschaftlich und unkonfortabel (Mond, Mars, etc.)
    • DasSchaffenWir 30.07.2019 06:50
      Highlight Highlight Ja genau, intelligent heisst, dem survivorship bias nicht zu erliegen. Wir versuchen verzweifelt Gegensteuer zu geben, aber es wird leider auf lange Sicht nix bringen, zumindest existenziell nicht. Ausser die weltweite Geburtenrate wird eingeschränkt, so wie es übrigens die Environment letters aus Gretaland gezeigt haben.
      Benutzer Bild
  • Inspektor 29.07.2019 14:58
    Highlight Highlight Ich brauch'nen Schrebergarten...
  • sheimers 29.07.2019 14:00
    Highlight Highlight Es wundert mich, dass Luxemburg so viel schlechte sein soll als alle anderen europäischen Länder. Ich glaub nicht, dass die dort so viel anders leben als in der Schweiz. Ich habe nur gelesen, dass Treibsoff dort sehr billig ist und deshalb viele Einwohner der Nachbarländer dort tanken. Kann es daran liegen, dass der Treibstofftourismus den Luxemburgern angelastet wird? Ist der vielleicht sogar kommerzieller Art, dass durchfahrende Lastwagen bevorzugt in Luxemburg tanken? Anders kann ich mir eine rund drei mal höhere Umweltbelastung als die Schweiz nicht vorstellen, zumal wenig Industrie.
    • Liselote Meier 29.07.2019 15:42
      Highlight Highlight Luxemburg hat sehr wohl Industrie vor allem Stahl- und Eisenproduktion, ist um einiges grösser als die Produktion der Schweiz.

      Du lässt aber eines ausser Acht, das leben in Luxemburg ist in etwa gleich wie im Kanton Zug, im Schnitt 2 Karren pro Familie, viel mit dem Flieger unterwegs, Boot auf dem See usw.

      Hier gibt es aber z.B. das Berner-Oberland, Jura usw.

      Würde die Schweiz nur aus dem Kanton Zug bestehen, ja der 1. Platz könnte man evtl. sogar Luxemburg streitig machen.
  • PrivatePyle 29.07.2019 13:44
    Highlight Highlight In Indonesien werden jährlich 1,5 bis 2 Mio ha Wald vernichtet (meist verbrannt) und die sind auf dem 4. besten Platz??
    Hätten alle Länder dessen Entwaldungsrate, gäbe es wohl binnen einem Jahr keinen Wald mehr auf diesem Planeten.
    Daher schon etwas fragwürdig die ganze Konstellation, auch wenn der "pro-Kopf-Verbrauch" tief sein mag.
    • bbelser 29.07.2019 17:41
      Highlight Highlight Ist nicht fragwürdig, es zeigt einfach, wie mies die schlechter platzierten Länder wirklich sind.
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 17:57
      Highlight Highlight Das ist eine unfassbare Katastrophe, ja, es geht bei dieser Berechnung jedoch nicht um das. Der Urwald wird übrigens auch grossteils für den Export von mitunter unseren Gütern gerodet... Und als Preisfrage, wie schauts mit unserer Urwald Entwaldungsrate in der Schweiz/Europa aus? Auch da schneiden wir um Welten schlechter ab, wir haben unseren Urwald nämlich schon vor einigen hundert Jahren unwiderbringlich gerodet.
  • Pisti 29.07.2019 13:01
    Highlight Highlight Indonesien fast auf dem letzten Platz glaub ich nicht. Man bedenke nur die extremen Brandrodungen jedes Jahr.
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 18:02
      Highlight Highlight Und auf dem gerodeten Platz wird Soja angebaut, womit massgeblich das getötete Tier welches du zum Zmittag isst, gefüttert wird. Nachdem du das Nutella-Zmorgenbrot mit Palmöl, welches auch auf diesen Flächen angebaut wird, gegessen hast. (Falls du Vegetarier bist und nur selten mal Palmöl-Produkte konsumierst, sollst du dich nicht nicht angesprochen fühlen)
  • Tenno 29.07.2019 12:49
    Highlight Highlight Die Grafik macht maö richtig Angst, Brasilien, China und Indien werden noch richtig aufholen.
  • Bowell 29.07.2019 12:46
    Highlight Highlight Wichtig ist, dass Strohhalme verboten wurden.
    • Satan Claws 29.07.2019 14:56
      Highlight Highlight @Bowell

      Wurde Ihnen der Mund zugenäht oder gibt es sonst einen Grund diese Dinger zu verwenden? Schmeckt das Getränk etwa besser?
    • Güzmo 29.07.2019 18:17
      Highlight Highlight @Satan Claws, die Kritik richtet sich wohl eher an die Gewichtung der Gesetzgeber statt an das Verbot selbst. Einzelne Produkte zu verbieten mag dem Umweltschutz ja zuträglich sein, aber löst das irgendein Problem?

      Und ich gehe davon aus, dass eben diese Politiker die gleichen Medien nutzen wie wir und da sollte die Dringlichkeit nach echten Lösungen doch eigentlich bis zum hinterletzten durchgesickert sein, und dass findet sich in solchen Wohlfühlgesetzchen eben doch zu wenig.
    • Ueli der Knecht 29.07.2019 23:04
      Highlight Highlight Wieso nennst du sie Strohhalme, wo sie doch aus Plastik sind?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cillit Bang 29.07.2019 12:19
    Highlight Highlight Bei den Autos könnte man es leicht machen, mMn. Kein Leasing mehr erlauben, man kauft die Autos, für die man das nötige Geld besitzt. Dann würde auch nicht jeder 20-jährige mit einem M4 oder Ranger Rover fahren können.
    • Pisti 29.07.2019 15:17
      Highlight Highlight Dann würden sie einfach einen Kredit machen bei der Bank.
    • atomschlaf 29.07.2019 15:27
      Highlight Highlight Dies hätte einzig zur Folge, dass die Autos länger gefahren würden und damit mehr ältere Autos auf den Strassen unterwegs wären.
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 17:46
      Highlight Highlight @atomschlaf: Ein altes Auto "tot zu fahren", seis noch so alt und geht es noch so lange, hat faktisch eine viel bessere Ökobilanz, als ein neues zu kaufen. Die Herstellung eines neuen Autos verbraucht mehr Ressourcen und Energie.
  • murrayB 29.07.2019 12:15
    Highlight Highlight Danke für die super Grafik - Sie zeigt sehr gut auf, dass die Schweiz seit 1990 ihren Job umwelttechnisch sehr gut macht (hat sich stabilisiert seit 30 Jahren!)...

    Leider im Gegensatz zu anderen Ländern...
    • bbelser 29.07.2019 17:43
      Highlight Highlight Schweiz hat ein paar Schritte in die richtige Richtung getan, aber ist noch lange nicht am Ziel...
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 17:47
      Highlight Highlight Sich auf katastrophalem Leven zu stabilisieren ist alles andere als "sehr gut gemacht"...
  • Wine Spectator 29.07.2019 12:02
    Highlight Highlight In dieser Diskussion gehen die Tiere wieder mal vergessen, die müssen sich auch mal an der Nase nehmen, gerade im Amazonas Regenwald saugen sie noch unseren Sauerstoff weg und von denen hat noch keiner eine Photovoltaikanlage gebaut.
  • Luzifer Morgenstern 29.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Habe ich richtig verstanden?

    Hier geht um den Konsum beim Endverbraucher?

    Hier wird also eine Avocado und ein argentinisches Steak in der Migros der Schweiz zugerechnet?

    Und wenn die Kühe für unsere Steaks mit amerikanischer Soja gefüttert werden und in Argentinien rülpsen, dann wird das der Schweiz angerechnet?

    Und dann ist das so eine Rechnung, wo Katar NICHT für das Öl verantwortlich ist, das wir HIER verheizen?
    • Ernestletrompettiste 29.07.2019 21:27
      Highlight Highlight Lieber Luzifer Morgenstern, es freut mich sehr, dass es noch denkende Leute wie Dich gibt. Solche Aufzählungen und Vergleiche sind doch ein völliger Schwindel. Wer macht die Regeln für diese Zusammenstellung? Wer sammelt all diese Daten und macht eine solche Geschichte daraus. Das sind doch Leute, die noch nie etwas gearbeitet haben, die noch nie etwas hergestellt haben und die noch nie etwas verkauft haben. Dass ich mich überhaupt zu diesem Thema melde, ist vielleicht meinem Zorn geschuldet über die Ressourcen-Verschwendung für solche Berichte!
    • Luzifer Morgenstern 29.07.2019 23:24
      Highlight Highlight Oh, ihr armen Blitzlichter. Hat einer von euch den Mut, mir zu sagen, warum ihr meine Fragen nicht mögt?
    • Kruk 30.07.2019 09:39
      Highlight Highlight Eine andere Frage, wen westliche Staaten 100e Tonnen Abfall, teilweise sehr giftigen, zum entsorgen nach Asien oder Afrika verschiffen, Bangladesh zu einem Friedhof für ausrangierte Schiffe aus der ganzen Welt wird, wem wird dann der entstandene Schaden zu lasten gelegt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ThePower 29.07.2019 11:48
    Highlight Highlight And the Winner is Katar
    Benutzer Bild
  • Nüübächler 29.07.2019 11:30
    Highlight Highlight ...und wann geht die Welt unter?
    • atomschlaf 29.07.2019 15:28
      Highlight Highlight 27. September, 12 Uhr Mittags.
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 17:50
      Highlight Highlight @Nüübächler: In einigen Milliarde Jahren, wenn die Erde durch die Sonne verglüht... ...Und wann hörst du auf (sehr ernste) Dinge ins Lächerliche zu ziehen?
  • Do not lie to mE 29.07.2019 11:11
    Highlight Highlight Zwei Beispiel die für mich die „footprint calculations „ in Frage stellt: Der ökologische Fussabdruck von Indonesiens beträgt 1,7 globale Hektar pro Person, was zu den niedrigsten 30% aller Länder zählt. Doch laut einer Studie aus dem Jahr 2014 hat Indonesien die höchste Entwaldungsrate der Welt. China stösst mehr CO2 aus als die gesamte westlich Welt zusammen und durch seine Grösse ist der pro Kopfausstoss Berechnung meiner Ansicht nach inkorrekt.
    • Liselote Meier 29.07.2019 12:45
      Highlight Highlight Deine Beispiele sind Falsch.

      China stösst in etwa so viel wie die USA und die EU zusammen aus. USA+EU macht aber nur etwa die Hälfte der chinesischen Bevölkerung aus. "Der Westen" ist da um einiges Grösser, denn dazu gehört wahlweise auch Japan und Brasilien. Kommt dazu dass der "Westen" viel seiner Industrie in China ausgelagert hat oder in sonstigen Schwellenländer.

      Bei deinem Indonesien Beispiel solltest du auch beachten, dass der "Westen" sein Grossteil seiner Wälder schon gerodet hat. All die heutigen Ackerbauflächen in Europa waren Wald oder Moore. Das kann man nicht ausblenden.

    • Do not lie to mE 29.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Mein Fehler: Es müsste heissen der rest der WELT in Bezug zu China und CO2.
      "If China’s emissions are indeed going back to rapid growth, it means that the rest of the world would have to run just to stay in place – keep global emissions from increasing. The task of achieving a rapid and sustained decline in global emissions would become essentially impossible."
      https://unearthed.greenpeace.org/2018/05/30/china-co2-carbon-climate-emissions-rise-in-2018/
    • Kruk 29.07.2019 13:44
      Highlight Highlight In Indobesien wird der Wald (brand) gerodet, um Ölpalmen zu pflanzen, das daraus gewonnene Öl wird in Lebensmittel und Kosmetika eingesetzt, welche wir konsumieren. Indonesien hat seine Gesetze anzupassen bzw. umzusetzen, und wir unser Konsumverhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kay Hug (1) 29.07.2019 11:07
    Highlight Highlight 2/2

    Noch einige Jahre, dann gibts eh kein zurück mehr also ist es eh schon zu spät. Selbst in 20 Jahren wird kein Wandel stattfinden wie er stattfinden sollte, dass die Menschheit so wie die Natur nicht dezimiert wird also wie sollen wir den Spiess in 2 Jahren umkehren? Firmen zur 0 Emission zwingen, Fusion und Fission immens pushen, die Megareichen viel härter versteuern, Gelder generell umverteilen (weniger Militärausgaben) und und und. Da wir wissen das sich jeder dann ins Ausland absetzt, braucht es einen globalen Aufwand und DAS wird nie passieren.
    • Beobachter 29.07.2019 12:23
      Highlight Highlight @Kay Hug: Im Grundsatz bin ich bei Dir. Das Problem ist, dass mit dem schlechten Gewissen, das hier dem Normalbürger verordnet wird (Flugshaming, Fleisch Esser Bashing etc. etc.) die Welt nicht gerettet wird, solange die grossen 4 CO2 Verursacher (USA, China, Russland, Indien mit rund 85% des Gesamtausstosses) die Massnahmen nicht mittragen. Und das tun sie nicht. Wir rennen hier also komplett in die falsche Richtung. Die Lösung kann nur technologischer Natur sein: Emissionsfreier Verkehr, Aufforstung etc. Alles andere wirds nicht bringen und was hier derzeit abgeht ist reine Symbolpolitik.
    • MachoMan 29.07.2019 15:06
      Highlight Highlight @ Beobachter

      Arbeiten sie eigentlich auch nur wenn ihre Kollegen arbeiten? Oder sitzen sie nur rum bis ihr Nachbar sich bewegt. Was entbindet uns denn von unserer eigenen Pflicht unseren Beitrag zu leisten? Und auf welcher Seite der Geschichte wollen wir stehen?

    • Beobachter 29.07.2019 15:55
      Highlight Highlight @ machoMan. Auf der Seite, die etwas bewegt, was global für das Klima relevant ist. Die Frage ist deshalb nicht, wie wir die Menschen hier mit noch mehr Verboten gängeln, sondern wie wir die big4 ins Boot kriegen. Die werden sich nämlich nicht um unsere Verbote scheren. Sie werden aber sehr wohl alles absorbieren, was technologisch von uns daher kommt. Wir müssen also in Entwicklung investieren. Denn das wird eine global relevante Wirkung haben. Nur über lokale Verhaltensänderung hier bei uns ist Die Welt nicht zu retten. Das muss bei allem Respekt jedem klar sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fandustic 29.07.2019 11:03
    Highlight Highlight Was machen den die in Luxemburg genau....hahaha....item, mal im Ernst: Klar, heizen macht sicher einen grossen Teil aus. Kommt sicher auch nicht von ungefähr sind gerade die nordischen Länder in Europa weit vorne vertreten in dieser Statistik. In Indonesien wird's wohl eher nie weniger als 20 Grad, also ist heizen sicher kein Thema. Aber fair point, wir sind sicher reicher als viele andere Länder und können uns mehr leisten, ergo ist der Verbrauch höher. Aber eben, viel Spass beim atmen in China zBsp. und die Kollegen dort sind ja (angeblich) besser als wir.....wer's glaubt.
    • Jungle Head 29.07.2019 11:54
      Highlight Highlight Sehr unterschätzt: Klimaanlagen
    • sheimers 29.07.2019 14:08
      Highlight Highlight Luxemburg kann nicht stimmen. Die leben nicht viel anders als in der Schweiz, ähnliche Kultur, ein wenig höheres pro Kopf Einkommen (aber nicht faktor 3 wie bei der Umweltbelastung), ähnliche Bevölkerungsdichte. Aber das Benzin sei dort billig und ziehe "Tankstellentouristen" aus den Nachbarländern an. Womöglich wurde das nicht beachtet.
  • Kay Hug (1) 29.07.2019 11:02
    Highlight Highlight 1/2
    In den Kommentaren kann man gut erkennen wieso das nichts mehr wird mit der Welt retten. Unser System zerstört diesen Planeten und die Menschen sind so überzeugt von diesem gierigen, egoistischen, skrupellosen System, dass sie lieber sterben würden als z.B. ihren geleasten Wagen zurück zu geben. Wir baden in Überfluss und Wohlstand den kein Mensch in diesem Mass braucht. Es werden Prognosen erstellt was mit uns passieren wird, wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten und es wird fleissig weiter auf perverse Art und Weise komsumiert.
  • Posersalami 29.07.2019 10:44
    Highlight Highlight yo, aber Brasilien ist böse, während wir hier auf deutlich zu grossem Fuss leben! Ach, ich vergas.. Schuld sind die Anderen !
  • Janorian 29.07.2019 10:44
    Highlight Highlight pro Haushalt gerechnet, hat die Schweiz am meisten Wärmepumpen überhaupt.

    Wie also heizen denn unsere Nachbarn, wenn wir gemäss Artikel unökologisch heizen? Mit Liebe?
    • Kruk 29.07.2019 17:59
      Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht ob es überall üblich ist Wohnungen teilweise auf über 20 grad zu heizen?
  • Meinsch 29.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Oder wie Professor Volker Mosbrugger es richrig sagt: "Der Mensch ist ein ganz normaler Parasit."
  • atomschlaf 29.07.2019 10:08
    Highlight Highlight Hinter obigen Berechnungen steckt die sozialistisch geprägte Prämisse, dass jeder Mensch gleich viel Ressourcen verbrauchen dürfen.
    Kann man rauchen.
    • trio 29.07.2019 10:23
      Highlight Highlight Durch den technologischen Fortschritt sollte das möglich sein. Ist einfach eine Frage der Prioritäten. Mehr brauchen ist auch nicht das Problem, den anderen wegnehmen schon.
    • Relativist 29.07.2019 10:45
      Highlight Highlight @atomschlaf: Schwachsinnige Interpretation. Die Berechung illustriert wieviel die Menschheit auf Kredit konsumiert und welche Nationen mehr auf Kredit konsumiert als andere. Niemand sagt, wir sollten alle gleich viel konsumieren.
      Rauchen Sie einfach mal Ihre libertären Feuchtträume.
    • Kay Hug (1) 29.07.2019 10:48
      Highlight Highlight "Mehr brauchen ist auch nicht das Problem." Denk noch mal über diesem Satz nach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeromaster80 29.07.2019 10:00
    Highlight Highlight Vielleicht hören wir auf das Bevölkerungswachstum zu fördern anstatt zu verlangen, dass alle so verarmt leben sollen wie grosse Teile Indiens... Unsere Bevölkerung wäre rückläufig, das wäre durch Technologie zu kompensieren und nicht durch mehr Menschen...
    • Oigen 29.07.2019 10:10
      Highlight Highlight Aber die wirtschaft? Von was sollen denn die reichen leben wenn ihre sklaven weniger werden?
    • _kokolorix 29.07.2019 11:19
      Highlight Highlight Falls du ein taugliches Rezept dafür hast, nur zu.
      Die Weltbevölkerung wächst exponentiell seit wir Landwirtschaft betreiben. Bisher haben nicht einmal Katastrophen wie die Pest oder die beiden Weltkriege daran etwas wesentliches geändert. Erst die Selbstbestimmung der Frauen ob, wann und wie häufig sie schwanger werden wollen hat die Umkehr gebracht. Leider sind diese Rechte ausschliesslich in Ländern mit viel zu hohem Lebensstandard verbreitet, China hatte selbst mit recht nachdrücklichen Zwangsmassnahmen nur mässigen Erfolg, und in Indien sind Frauen nach wie vor erst mal Handelsware
  • stookie 29.07.2019 09:35
    Highlight Highlight Spannend.
    Ölfördernde Länder aus dem nahen Osten auf den Plätzen 1,3,4,5.

    Und auch spannend das wir mit unserer kleinen Schweiz so weit vorne mitspielen.
    Wer will jetzt noch sagen "wir sind so ein kleines Land, wir können gar nichts ausmachen"...
    • Pablo Escobar 29.07.2019 09:48
      Highlight Highlight Das sind Zahlen runtergebrochen auf die Einwohnerzahl.
    • AquaeHelveticae 29.07.2019 09:57
      Highlight Highlight Die Schweiz is pro Kopf weit vorne. Die zahlen sagen aus, wie viele erden wir benötigen würden, wenn die gesammte Erdbevölkerung leben würden wie in land XYZ.

      Klar kann man auch als kleines land etwas bewirken. Im Vergleich zu Ländern wie die USA, China oder Indien ist die schweit leider tatsächlich nur ein tropfen auf dem heissen Stein. So als vergleich: in China alleine gibt es bereits mehr als 20 Städte, welche mehr Einwohner haben als die schweiz.
  • franzfifty 29.07.2019 09:34
    Highlight Highlight Du: "Wir haben ein Problem! Unsere Welt geht zugrunde"
    Ich: "Ach was, es geht denen nur ums Geschaeft. Die Politiker...Die Riesenmulti-Corporations..."
    Du: "Also Du in dem Fall nicht?"
    Ich: "He echt! Jetzt ist meine Cola Flasche weg, hab sie zur Abkuehlung in den See getaucht...! Ihr Oekofuzzis nervt echt!"
    • ostpol76 29.07.2019 11:37
      Highlight Highlight Soll das irgendwie lustig sein? 🤔
    • franzfifty 29.07.2019 14:54
      Highlight Highlight nein. eben nicht. problem ist es interessiert keinen. schaut euch mal um draussen. jeder schmeisst einfach abfall irgendwohin. jeder will das staerkste auto. jeder taucht am strand mit flaschen und plastikbecher auf. es wird nutella gegessen mit palmoel etc. und wenn du den "witz" nicht verstanden hast, dann, weil es keiner war!
  • hemster 29.07.2019 09:29
    Highlight Highlight (2/2) dann kommt die grosse masse an "hirnlosen" schafen die sowieso kein interesse an irgendetwas haben solange ihr eigener wohlstand nicht beeinträchtigt ist.

    und zu guter letzt kommt eine kleine gruppe von wissenschaftlern und personen denen ansatzweise bewusst ist was auf einen zukommt. diese gruppe ist wiederum so unbedeutend klein bzw. hat nur geringen einfluss, dass unter dem strich genauso weitergemacht wird wie bisher.

    solange wir dem puren kapitalismus nacheifern, der gier nach mehr, der gier nach dem neusten, wird sich an unserem klima absolut nichts ändern.
    • _kokolorix 29.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Doch, doch. An unserem Klima ändert sich sehr wohl etwas. Diese Änderung wird den Kapitalismus ebenfalls verändern, ob wir wollen oder nicht.
      Die Frage ist nur, können wir verhindern, dass die Änderung Milliarden von Menschen tötet?
      Da diese Milliarden vorwiegend im globalen Süden sterben werden, ist der Wille dazu in den nördlichen Hauptverursacherländern gering. Indien und Afrika sind und bleiben Chaossysteme ohne reale Einflussmöglichkeiten und China tut zwar etwas, aber ohne die grossen Westländer wird das nicht reichen. Es schleckt keine Geiss weg, Europa/USA sind Verantwortlich
  • hemster 29.07.2019 09:28
    Highlight Highlight (1/2) nun ja,

    nehmen wir mal die ganzen menschen die täglich ums überleben kämpfen, die interessieren sich nicht für den klimawandel, sie wollen nur am abend etwas zum essen haben. häufiger grund dafür, internationale konzerne die eine stabilisierung und verbesserung der lage aktiv be-und verhindern.

    dann nehmen wir die ganzen industrieländer die geisel von grosskonzernen und reichen interessengruppen sind. diese werden ebenfalls nicht wirklich etwas unternehmen können bzw. wollen.
  • THEOne 29.07.2019 09:12
    Highlight Highlight nützt dann viel, co2 geregelt bis 20wasweissichwas aber dann nichts mehr zu fressen... ironie pur...
    ich ruf mal thanos an, der regelt das
  • LuFi 29.07.2019 09:12
    • Nonkonformist 29.07.2019 10:26
      Highlight Highlight Nein, das ist kein Diskussionsbeitrag. Das ist unseriöse Panikmache und billige Hetze. Und vor allem ist es eine Verharmlosung des Holocaust. Das Gedankengut, welches hinter diesem Text steht, ist extrem gefährlich. Denn es führt auf geradem Weg in die nächste Diktatur.
    • grünergutmensch 29.07.2019 11:39
      Highlight Highlight Welches gefährliche Gedankengut? Die Wahrheit?
    • stookie 29.07.2019 12:21
      Highlight Highlight @Nonkonformist:
      Der text verwendet den Begriff "Holocaust" was zu rechtfertigen gilt. Wenn sie aber anschauen wie wir mit Flüchtlingen (aus Kriegsgebieten oder aus ausgebeuteten Ländern) umgehen, wenn man die Begriffe sieht die für deren Beschreibung verwendet werden (Wirtschaftsflüchtlinge) und wenn man ihnen noch die Schuld an ihrem eigenen Tod gibt ("die wussten doch das es gefährlich ist") dann ist es das gleiche wie vor rund 80 Jahren und dann, kann man sogar den Begriff Holocaust, so schlimm der mag sein, auch verwenden.
  • Mansour 29.07.2019 09:11
    Highlight Highlight Menschen sind schon absurd. In einem Artikel wird über Veganismus hergezogen und in einem anderen gewarnt, dass wir zu viele Ressourcen verbrauchen. Dies, obwohl tierische Produkte mit Abstand am ineffizientesten sind.

    Und jetzt her mit den Blitzen.
    • Rabbi Jussuf 29.07.2019 11:07
      Highlight Highlight Aber gerne!
      Die Blitzer hast du dir redlich verdient.
    • _kokolorix 29.07.2019 11:43
      Highlight Highlight Das Eine hat mit dem Anderen wenig zu tun. Landwirtschaft ohne Tierhaltung ist nicht nachhaltig machbar. Rein vegan zu leben kommt wohl höchstens für eine Weltbevölkerung von ½ Mio. in Frage. Was tun mit den überschüssigen 9 Mia.? Ist das denn human so ganz vegan?
      Es geht eigentlich nur darum, dass wir uns einschränken müssten. Entweder deutlich weniger Komfort, oder deutlich weniger Kinder. Beides steht im krassen Wiederspruch zum Kapitalismus der ohne Wachstum nicht funktioniert. Und dafür hat auch die Wissenschaft bisher keine Lösung.
    • Oban 29.07.2019 11:46
      Highlight Highlight Ich denke das ist das schwarz/ weiss Denken vieler Menschen. Ein gesundes Mittelmass wird nicht mehr angestrebt.
      Ich persönlich kann auch gut mal auf Fleisch verzichten, aber Vegan leben muss ich jetzt auch nicht. Vor allem wenn mein Veganer Lebensstil dann auch noch Emissionen verursacht weil ich Ersatzprodukte kaufe.
      Wichtig empfinde ich das man sich Gedanken über sein Handeln macht und sich auch mal fragt, brauche ich das jetzt wirklich. Leider ist es aber schon zu spät für so ein Wandel, wir sind heute an einem Punkt angekommen wo kleine Änderungen wenig ausmachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hauruck 29.07.2019 09:11
    Highlight Highlight Um den Planeten zu retten, müssen wir also dafür sorgen, dass die armen, unterrentwickelten Länder arm und unterentwickelt bleiben, damit sie nicht soviele Resourcen verbrauchen wie wir.
    Weil es reicht ja nicht für alle.
    • bebby 29.07.2019 17:30
      Highlight Highlight Cuba als Vorbild, da musste ich wirklich 😂! Das ist Kommunismus: alle sind gleich (arm)
  • [CH-Bürger] 29.07.2019 09:02
    Highlight Highlight Punkt 4 suggeriert, dass es gut wäre wenn alle so leben würden wie zBsp Indien, das nur 0.70 Welten beansprucht. soweit, so gut.
    Aber wie steht es um Indiens mittelalterlicher Umgang mit Recycling? wird das nicht bewertet? und die Millionen von Tonnen an Plastik, Chemikalien und Dünger, die jedes Jahr in die Gewässer wandern...? 🤔

    dieser Hinweis ist überhaupt nicht als "deny me, blame others" zu verstehen! aber solche Statistiken sagen meistens nicht die ganze Wahrheit...
    • Oigen 29.07.2019 09:23
      Highlight Highlight "und die Millionen von Tonnen an Plastik, Chemikalien und Dünger, die jedes Jahr in die Gewässer wandern...?"

      Ja die sind gewaltig, pro kopf gerechtnet schmeisst jeder schweizer MEHR plastik, chemie und dreck in die gewässer als eine inder!
    • [CH-Bürger] 29.07.2019 10:12
      Highlight Highlight @Oigen:
      Ansatzpunkte: Grenzwerte für Pestizide runterzusetzen? Wegwerfen von FastFood-Verpackung drakonisch bestrafen?

      beim eigenen Verhalten beginnen wie Plastik separat sammeln + entsorgen, für Parties KEIN EINWEGGESCHIRR verwenden (Motto: "bring your own Geschirr") und zum Einkaufen die Stofftasche verwenden.
      ist mal ein Anfang...
    • Andy.L 29.07.2019 10:17
      Highlight Highlight Hast du dazu die Zahlen und eine Quelle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 29.07.2019 08:44
    Highlight Highlight Was viele nicht wissen, der aktuelle Öko-Hype mit E-Bikes und E-Autos ist genauso ein Massaker an der Natur. Die Rohmaterialien für die Batterien werden vorwiegend in Zentralafrika gewonnen, wo für neue Minen der Regenwald abgeholzt wird, viele giftige Stoffe ins Wasser gelangen und am Ende sogar das Geld daraus teilweise für lokale Bürgerkriege verwendet werden. Später in den weiteren Arbeitsschritten in Fabriken wird enorm viel Energie für diese Batterien benötigt und hochtoxische Stoffe entstehen. Grüne Energie, wie man uns glauben lassen will, ist nicht grün. Dient eher der Agenda grüner Politiker.
    • Kay Hug (1) 29.07.2019 10:55
      Highlight Highlight Das stimmt schon. Der einzige Vorteil an Elektro ist das man Öl sparen kann wenn die ganze Herstellung mit erneuerbarer Energie durchgeführt wird. Dies wird noch nicht der Fall sein.

      Der Umweltschutz der betrieben wird ist lächerlich. Wir wissen alle das das grösste Problem Milliardenkonzerne sind, die die Politik machen und Zusatzklausen sichern. Trotzdem wird mal wieder beim Volk angesetzt und das Geld geholt mit absurden Ideen wie CO2 Steuer oder später Verbrennungsmotor - Verbot. Emittierente Firmen sollten sehr strenge Auflagen bekomme, die Emissionen auf 0 zu reduzieren/kompensieren.
    • Roman Loosli 29.07.2019 11:17
      Highlight Highlight Öl ist ja soo umweltfreundlich und kannzum Glück recycelt werden. Kriege und Flüchtlingsströhme gibt es auch nicht.... mal die Scheuklappen ablegen täte einigen mehr als gut...
    • #Technium# 29.07.2019 11:43
      Highlight Highlight Und was ich noch anfügen will, die Menschen werden in den Minen ausgebeutet und versklavt. Über diese Missstände im Namen grüner Politik zu reden ist immer noch ein Tabu. Aber diese Probleme mit Raubbau an der Natur und Sklaverei für Batterien sind real und eine Schande.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CH-Bürger 29.07.2019 08:34
    Highlight Highlight Eigentlich weiss man es ja, aber schön zu wissen 🙄

    Ich halte nun die Luft an bis am 31.12.2019 vielleicht passiert ja vorher schon etwas.
    • ostpol76 29.07.2019 11:41
      Highlight Highlight Viel Spass dabei 😉
  • Calvin Whatison 29.07.2019 08:30
    Highlight Highlight Also können wir noch besser werden. Ich würd mal sagen, wir schaffen das.🤣🤪
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 20:34
      Highlight Highlight Haha, so lustig. Unser blaue Planet wird von uns masslos ausgebeutet, hunderte Arten sterben täglich aus, schlichtweg unsere eigene Lebensgrundlage ist in grösster Gefahr und man findets noch lustig und bekräftigt dies mit debilen Emotiocons. Ein Wunder, dass die Evolution nicht schon längst viel rigoroser aussortiert hat. Wäre ja nichts als im Sinne der Spezies.
    • Calvin Whatison 30.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Sie haben gestern Abend um 20.34 Uhr Energie verschwendet. Schämen Sie sich.🤔🤪
  • Gipfeligeist 29.07.2019 08:26
    Highlight Highlight Mutter Erde ist von unschätzbaren Wert. In unsere Wirtschafts-Logik heisst dies, dass sie gar keinen Wert hat
    • swisskiss 29.07.2019 09:24
      Highlight Highlight Gipfeligeist: Nope! In der Wirtschafts-Logik heisst das, dass man auf den Franken genau beziffern kann, was man aus Mutter Erde herausholt, aber die Kosten nicht berechnen will, da diese zum grössten Teil die Allgemeinheit bezahlt.
    • dorfne 29.07.2019 10:38
      Highlight Highlight Endzeitstimmung. Noch schnell abkassieren, bevor Alles gegen die Wand gefahren ist. Sind wir letztendlich nur todeswütige Geschöpfe?
    • Bildung & Aufklärung 29.07.2019 20:36
      Highlight Highlight @dorfne - Längst nicht alle (das würde ja auch konträr unserer innersten Natur sein), aber viel zu viele... Und die reissen uns und alle anderen wunderbaren Arten mit in den Abgrund und wir lassen es mit uns sogar noch geschehen...
  • Der Kritiker 29.07.2019 08:12
    Highlight Highlight Wir haben die Chancen verpasst, uns hier zum globalen Kompetenzzentrum zu entwickeln. Green Technology wird eine der Zukunftstechnologien sein, gezwungenermassen. In den letzten 30 Jahren hätten wir hier in der Schweiz in die Zukunft investieren müssen, um das nötige Know How, um die zwingende Kernkompetenz aufzubauen. Wir alle haben hier versagt.
    • Com Truise 29.07.2019 09:09
      Highlight Highlight Und trozdem hinken wir keinesfalls hinterher. Die kurve können wir kriegen, die politik muss einfach ein wenig mitmachen. Zum glück haben wir ja wahljahr 😉
    • Gipfeligeist 29.07.2019 10:36
      Highlight Highlight @Kritiker
      Tönt ein wenig, wie seiner Ex nachtrauern. Kann man machen, oder wir nutzen die Energie um die Zukunft besser zu machen 💪🏼
    • ostpol76 29.07.2019 11:46
      Highlight Highlight "Green Technology"
      Nur weil bei uns gerade Klimahysterie herrscht heisst das noch lange nicht dass auch andere Länder an dieser Technologie interessiert sind.
  • -V- 29.07.2019 08:05
    Highlight Highlight "dieser Vergleich hinkt" Kommentare in 3...2...1...


    mal ehrlich diese Diagramme sollen einem Visualisieren, DASS wir etwas (sehr viel) tun müssen ... nicht ob!!
    • Jacky Treehorn 29.07.2019 08:48
      Highlight Highlight Worauf hast du diese Floskel getippt und was transportiert sie auf dieses Portal? Geh doch mit gutem Beispiel voran lass deine Devices recyclieren und künde deinen Internetanschluss. Damit sparst du Tonnen CO2 ein. Was meinst du? So könnten sich auch alle anderen als Konsequent beweisen die in unseren Breitengraden die Moral für sich gepachtet haben. Aber sich empören und dennoch aller Genüsse der Konsumgesellschaft fröhnen ist halt einfacher.
    • trio 29.07.2019 10:31
      Highlight Highlight @Jacky Treehorn
      Verzicht wäre die einfachste und effizienteste Lösung. Aber bei weitem nicht einzige. Schon viel bringen würde zum Beispiel, wenn wir die Konzernverantwortungsinitiative annehmen und Grün wählen. Durch die richtige Technologie lässt sich noch viel retten, leider ist das oft nicht die wirtschaftlichste (kurzfristig jedenfalls).
    • Gipfeligeist 29.07.2019 10:34
      Highlight Highlight @Jacky
      Das Thema zu behandeln, heisst nicht, dass wir wieder zurück in die Höhle gehen und unsere Mammuts mit selber geschnitzten Pfeilen jagen müssen. Wir benutzen alle das Internet und wohnen alle in Häusern, benutzen WC Papier und heizen im Winter.
      Sie müssen sich nicht angegriffen fühlen, denn wir müssen als Gesellschaft eine Lösung finden. Ich habe sowieso vor, mein Handy second-hand zu verkaufen. Niemand hat die Moral gepachtet, wir sind alle Teil des Problems.
      Und dies muss sich ändern. Durch Steuern müssen wir unsere Schäden an der Erde wieder gut machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Menel 29.07.2019 08:01
    Highlight Highlight Der Markt wird das schon regeln 🤪
    • Gopfridsenkel 29.07.2019 08:15
      Highlight Highlight Oh, dieser Sarkasmus <3 :D
    • hauruck 29.07.2019 09:15
      Highlight Highlight Klar regelt der Markt das. Lass ihm nur Zeit. Sobald eine Ressource wirklich knapp wird, steigt deren Preis. Dann können sie sich weniger Menschen leisten. Der Verbrauch geht zurück. Die Erde wird geschont.
    • AdvocatusDiaboli 29.07.2019 09:40
      Highlight Highlight Tut er bereits und wird er noch viel mehr. Schau mal was mit der Kohlenenergie passiert, je effizienter die erneuerbaren Energien werden.

      Auch du kannst mit deinem Portmonnaie abstimmen.

      https://www.sciencealert.com/device-that-channels-heat-into-light-could-boost-solar-efficiency-to-80-percent
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  • andrew1 29.07.2019 08:00
    Highlight Highlight Das ist schon richtig das die schweiz 1.75 erden braucht. Was aber auch war ist, dass in der schweiz die geburtenrate extrem niedrig ist und somit die bevölkerung ohne zuwanderung rückläufig ist. Von da her hinkt die einseitige betrachtung etwas wo nur der 1.75-erden-schnitt pro person betrachtet wird.
    • karl_e 29.07.2019 11:17
      Highlight Highlight Es zählt aber die Bevölkerung MIT Zuwanderung. Ecopop wurde kurzsichtig abgelehnt. Und da die Kurzsichtigen die grosse Mehrheit bilden, geschah dies mit grosser Mehrheit.
    • _kokolorix 29.07.2019 12:02
      Highlight Highlight Wieso hinkt der Vergleich? Der Schweizer beansprucht nunmal Ressourcen für deren Gewinnung es fast zwei Erden benötigen würde, würden alle Menschen so leben. D.h. wir leben hier als Schmarotzer, völlig ungeachtet der Geburtenrate, welche durch die stark steigenden pro Kopf Emissionen mehr als überkompensiert werden.
      Richtig ist, dass ohne Zuwanderung unsere Wirtschaft kollabieren würde. Aber das ist nur eine andere Art von Schmarotzen.
      Seien wir ehrlich, wir beuten andere Menschen und ihre Umwelt aus um hier sehr, sehr bequem leben zu können. Das ist Alles.
    • andrew1 29.07.2019 12:25
      Highlight Highlight Die umwelt kann ich noch verstehen. Aber wo beuten wir menschen aus? Ich habe keine angestellten zum ausbeuten und zum schutz andrrer angestellten ist ohre firma/regierung zuständig.wenn nestle einem land pumprechte abkauft ist dies eine gegenseitig übereinstimmend zustimmung und keine plünderung wie im mittelalter. In erster linie ist der staat für seine leute verantwortlich und nicht grosskonzerne. Wenn dieser bescheuerte verträge mit firmen eingeht ist das zwar wirklich bescheuert. Aber die firma hat nur verhandelt. Man kann auch nein sagen und die vertreter vom hof jagen.
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