Schweiz
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ZUR MELDUNG, DASS DIE SCHWEIZ UND DIE EU HEUTE DAS

Im Gegensatz zu den EU-Ländern gibt es in der Schweiz keinen gesetzlich geregelten Elternurlaub. Bild: KEYSTONE

Kein Urlaub für Väter: Die Schweiz ist wieder einmal die einsame Insel in Europa

Der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt!» will mittels einer Initiative einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub einführen. Im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz in dieser Frage hinterher, wie die Statistik zeigt. Noch viel krasser sind die Unterschiede allerdings in puncto Elternurlaub. Ein Überblick in sechs Grafiken.



Vier Wochen Vaterschaftsurlaub: Das fordert der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt!». Am Dienstag übergab der Verein die 107'106 beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei. Widerstand gegen die Initiative kommt aus der Wirtschaft. Für Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler wäre zumindest ein Elternurlaub denkbar, nicht jedoch ein Vaterschaftsurlaub, so Bigler zum «Tages-Anzeiger».

Doch wie sieht es mit dem Mutterschafts-, Vaterschafts und dem Elternurlaub europaweit aus? Wie steht es um die Schweiz? Ein Überblick in sechs Grafiken:

1. Dauer des Vaterschaftsurlaubs:

Elternurlaub

In diesen Ländern gibt es den Vaterschaftsurlaub und in diesen nicht. daten: european parliament 2016

Viele EU-Länder kennen den Vaterschaftsurlaub. Nur in Deutschland, Tschechien, Schweiz, Österreich, Kroatien, Zypern und in der Slowakei ist dieser nicht auf gesetzlicher Ebene verankert. Doch in diesen Ländern mit Ausnahme der Schweiz gibt es den Elternurlaub, den sich Mutter und Vater teilen können.

Väter werden während des Vaterschaftsurlaubs in den allermeisten Fällen zu 100 Prozent entlöhnt. Ausnahmen bilden zum Beispiel Schweden (80 Prozent), Litauen (80 Prozent) und Bulgarien (90 Prozent). 

Der Vaterschaftsurlaub in der Schweiz:

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Video: srf

2. Dauer des Elternurlaubs:

Elternurlaub

daten: european parliament 2016

Die Schweiz ist europaweit das einzige Land, das weder den Vaterschaftsurlaub noch den Elternurlaub kennt. Damit gibt es keine gesetzliche Regelung für eine Auszeit für Väter. In den Niederlanden gilt eine Spezialregelung, hier ist die Länge des Elternurlaub von den Anstellungsprozenten der Eltern abhängig.

In Griechenland gibt es einen grossen Unterschied zwischen Elternurlauben im öffentlichen und im privaten Sektor. Im öffentlichen Sektor erhalten Eltern etwa zwei Jahre Elternurlaub pro Elternteil. Im Privatsektor erhalten die Griechen zwischen 30 und 40 Wochen.

3. Lohn während des Elternurlaubs:

Elternurlaub

daten: european parliament 2016

Lohn wird während des Elternurlaubs jedoch längst nicht in allen europäischen Staaten gezahlt. Führend sind hier Estland, Slowenien und Dänemark, die alle 100 Prozent des Lohnes weiterzahlen.

In Frankreich, Belgien, Österreich, Polen und in der Slowakei wird jeweils ein fixer Betrag zwischen 139 (Polen) und 1778 Euro (Belgien) pro Monat ausgezahlt.

4. Aufteilung des Elternurlaubs:

Anteil Männer und Frauen am Elternurlaub

daten: european parliament 2015

Der Grossteil des Elternurlaubes wird immer noch von den Müttern bezogen. In Griechenland, Zypern und Kroatien sind dies sogar fast 100 Prozent. In Schweden hingegen wird der Elternurlaub fast 50-50 geteilt. Die Unterschiede sind jedoch auch auf unterschiedliche Regelungen für die Aufteilung des Elternurlaubs in den verschiedenen Staaten zurückzuführen. 

Das Vereinte Königreich ist nicht auf der Liste, weil dort eine andere Erhebungsmethode verwendet wurde. 

5. Dauer des Mutterschaftsurlaubs:

Elternurlaub

Dauer des Mutterschaftsurlaubes nach der Geburt. daten: european parliament 2016

Der Mutterschaftsurlaub ist in ganz Europa auf gesetzlicher Ebene verankert und garantiert. Unterschiede gibt es in der Dauer. Spitzenreiter sind Bulgarien (52 Wochen) das Vereinte Königreich (41 Wochen) sowie Irland (40 Wochen). Auf der anderen Seite der Tabelle befinden sich Portugal (6 Wochen), Spanien (6 Wochen) und Schweden (7 Wochen).

In manchen Ländern ist dieser Mutterschaftsurlaub Pflicht für die Frau. Das heisst: Die Mutter darf für einen bestimmten Zeitraum vor und nach der Geburt nicht arbeiten. Dies wird seit längerem kritisiert, weil diese Gesetzgebung das traditionelle Rollenbild fördert. Solche obligatorischen Urlaube gibt es zum Beispiel in Italien (16 Wochen), Griechenland (12 Wochen) und den Niederlanden (10 Wochen).

6. Lohn während des Mutterschaftsurlaubs:

Elternurlaub

daten: european parliament 2016

Auch die Lohnzahlung während des Mutterschaftsurlaubes ist europaweit Standard. Nur in Schweden haben Arbeitgeber keine gesetzliche Verpflichtung, ihren Angestellten während des Mutterschaftsurlaubes Lohn zu zahlen.

In einigen Staaten wird nur ein Teil des Mutterschaftsurlaubes in Prozenten entlöhnt, der Rest mit fixen Beträgen. In England zum Beispiel erhalten die Mütter sechs Wochen lang 90 Prozent ihres Lohnes, die restlichen Wochen erhalten sie ein Wochengeld von umgerechnet etwa 165 Euro. 

Am wenigsten erhalten Frauen in der Slowakei. Hier erhalten die Mütter nur noch 65 Prozent des Lohnes. Dafür wird die Mutter während des Elternurlaubes entschädigt. Deshalb ist eine zusätzliche Entschädigung während des Mutterschaftsurlaubes optional. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Strong Like Bull 07.07.2017 21:31
    Highlight Highlight Gender isn't real, it's just a social construct!
    2 17 Melden
  • michiOW 07.07.2017 21:27
    Highlight Highlight Was ist mit Luxemburg?🤔
    1 1 Melden
  • Altweibersommer 07.07.2017 18:28
    Highlight Highlight Ich hoffe mal, das Parlament arbeitet einen Gegenvorschlag betreffend Elternschaftsurlaub aus. Sonst kann ich die Argumente der Bürgerlichen nicht ernstnehmen.
    7 2 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 16:45
    Highlight Highlight die mutterschaftsversicherung hatte einen vater. der vaterschaftsurlaub hat viele mütter.

    https://tageswoche.ch/form/kommentar/die-muetter-des-vaterschaftsurlaubs/

    7 5 Melden
  • Reto Disk 07.07.2017 13:55
    Highlight Highlight "Mehr Vaterschaftsurlaub = Weniger Jobs"

    oder

    "Vaterschaftsurlaub = vernichtet Arbeitsplätze."

    oder

    "Arbeit verlieren? Vaterschaftsurlaub: Nein"

    Sucht Euch aus, mit welchen Hinterwäldlersprüchen sich die Mehrheit des Stimmvolkes manipulieren lässt.
    61 19 Melden
    • s_rosenthaler 07.07.2017 16:16
      Highlight Highlight Wir brauchen keine Kinder, die können nicht arbeiten😂
      42 3 Melden
  • DerRaucher 07.07.2017 11:44
    Highlight Highlight Es gibt wohl nicht viele Länder die sich so schwer mit verändern tun wie die Schweiz. Ewig lange wird an veralteten Prinzipien und Weltbildern festgehalten. Nicht umsonst war die Schweiz schon beim Frauenwahlrecht eines der letzten.
    67 15 Melden
    • RETO1 08.07.2017 09:38
      Highlight Highlight ...die Langsamkeit war immer von Vorteil!!!
      1 3 Melden
  • Herr J. 07.07.2017 11:33
    Highlight Highlight Oh nein, die Schweiz ist eine Insel, wie schlimm!
    Wenn wir das wirtschaftliche Wohlergehen anschauen, sieht es etwas anders aus. Ob da ein Zusammenhang besteht zwischen sozialen Wohltaten à discrétion und wirtschaftlichen Schwierigkeiten?

    Klar, ich bin zweifacher Papa und hätte auch gerne auf Staatskosten Papi-Urlaub gemacht. Habe dann halt Ferien bezogen, Überzeit abgebaut, und auf den Mallorca-Urlaub verzichtet. Und stellt euch vor: Ich und meine Familie haben es unbeschadet überlebt!!!

    Aber lieber den Sozialstaat ausbauen, bis wir alle daran ersticken. So sieht "nachhaltige" Politik aus.
    51 62 Melden
    • Cadinental 07.07.2017 13:42
      Highlight Highlight Bravo, bin genau gleicher Meinung
      23 30 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 18:43
      Highlight Highlight Immer dieselbe armselige Leier in einem der reichsten Länder der Welt
      18 11 Melden
    • cheeky Badger 07.07.2017 19:05
      Highlight Highlight "und weil ich keinenen Vaterschaftsurlaub bekam, soll ihn auch sonst niemand bekommen."

      Bravo. Moll.
      32 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisnidman 07.07.2017 11:23
    Highlight Highlight Einfach nur traurig
    36 24 Melden
    • Wolfsangel 07.07.2017 11:34
      Highlight Highlight Nein
      17 31 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 12:27
      Highlight Highlight Es ist traurig mein Lieber wenn man geld für eine sinnlose WK hat die Milliarden verschlingt, und kein Geld für Familien hat. FirstWold Opfer...
      55 17 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 11:03
    Highlight Highlight die SVP setzt offensichtlich auf zuwanderung statt auf "made in switzerland".

    zurück in die guten alten zeiten, als die frauen noch am herd waren.
    statt unsere gut ausgebildeten frauen im arbeitsprozess zu halten, holen sie lieber hunderttausende zuwanderer.

    fehler zu begehen ist menschlich, fehler zu wiederholen ist sträflich - doch dass ist ja gerade das geschäftsmodell der partei. die ausländer werden mehr, und man kann das thema einwanderung noch besser und noch länger bewirtschaften.
    38 25 Melden
    • RETO1 08.07.2017 09:40
      Highlight Highlight Die SVP hat die MEI durchgebracht!
      alles andere hat unser liebes Parlament verbrochen.
      3 4 Melden
    • piedone lo sbirro 10.07.2017 11:49
      Highlight Highlight @RETO1

      weshalb hat die SVP die USR III unterstützt, statt das MEI-referendum zu ergreifen?

      grund für die zuwanderung ist nicht die bessere qualifikation, sondern die billigeren löhne. der grund für die arbeitslosigkeit sind also die arbeitgeber, die lieber billige ausländer anstellen statt schweizer! die gleichen arbeitgeber, die SVP wählen. denn die bauern, baugewerbe, etc. inkl. der EMS-chemie, profitieren von den billigarbeiter am meisten.

      kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung.

      verblendung verhindert reflexion - wie lange wollen sie sich noch veräppeln lassen?
      4 0 Melden
  • Dan Rifter 07.07.2017 10:53
    Highlight Highlight Eben geil, wenn das Parlament zur Mehrheit aus "Wir hatten das früher auch nicht.."-Typen besteht.

    So geht Fortschritt.
    74 18 Melden
  • Lowend 07.07.2017 10:51
    Highlight Highlight Rechte Papis spielen bei uns in der Schweiz lieber selber ein Jahr ihres Lebens auf Staatskosten mit sündhaft teurem Spielzeug, als dass sie solidarisch Eltern einen Urlaub bezahlen, weil diese lieber mit ihren frisch geborenen Kindern spielen. - Sind halt einfache Egoisten.
    38 37 Melden
  • Theor 07.07.2017 10:45
    Highlight Highlight Besonders Absurd ist die ganze Thematik, wenn man den Werdegang des Vorgängermodels betrachtet, nämlich den im Parlament diskutierten 2 Wöchigen Vaterschaftsurlaub.

    Kostenpunkt ca. 200 Millionen jährlich. Wurde als "zu teuer" versenkt.

    Nur eine Session vorher winkte man den Steuerfreien Grundstückgewinn für die Bauern durch. Kostenpunkt: 400 Millionen Jährlich.

    Das war komischerweise nicht "zu teuer".

    Diese Parlamentarier sind dermassen verlogen und verseucht von Lobbyisten. Ich hoffe das Volk ist nun schlauer und stimmt für die Initiative.
    102 12 Melden
  • piedone lo sbirro 07.07.2017 10:44
    Highlight Highlight für die landwirtschaft, die akw`s und kampfjet`s ist immer unendlich viel geld übrig. eine mutterkuh ist offenbar mehr wert als ein eigenes kind.

    das geld wird unten gestrichen und nach oben verschoben. anstatt lohndumping, schwarzarbeit un steuerhinterziehung zu bekämpfen, prügelt man auf berechtigte anliegen ein. die armen SVP-wähler waren schon immer die beschissenen, werden aber bei der stange gehalten mit parolen wie "multikulti, dichtestress oder asylchaos".

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/der-vater-soll-ferien-nehmen/story/25325611#
    35 21 Melden
  • LupaLouu 07.07.2017 10:33
    Highlight Highlight Gut hat unser Arbeitgeber dieses Jahr endlich gemerkt dass 1 Tag zur Geburt des eigenen Kindes viel zu wenig ist. Nun dürfen Väter 2 Wochen bezahlt der Arbeit fernbleiben und zu Hause sein. Die Wochen sind sogat frei einteilbar. Welch ein Segen!
    33 9 Melden
  • Matrixx 07.07.2017 10:07
    Highlight Highlight Und dann redet immer jeder vom "fortschrittlichen Land Schweiz" oder gar "Vorbild Schweiz"

    Ja, in vielen Sachen vielleicht, aber in den wichtigsten Sachen sind wir tatsächlich rückständig...
    50 13 Melden
    • Menel 07.07.2017 11:37
      Highlight Highlight Die Wertigkeit der Familie in unserem Land erkennt man schon daran, dass wir zB. ein Bundesamt für Strassen, aber keines für Familie haben.
      Welche Partei sagt immer, dass die Familie die Keimzelle der Nation ist?
      30 14 Melden
    • Grundi72 07.07.2017 11:43
      Highlight Highlight Ja Bravo wenn das die wichtigsten Sachen sind dann gehts ihnen wirklich sehr gut!

      Ich gratuliere, geniessen sie es!!!!
      7 26 Melden
    • Fabio74 07.07.2017 18:44
      Highlight Highlight @Grundi: Dür euch idt Hass und Neid und Steuerhinterziehung wichtig. Wir kennen ja unsere SVP
      5 7 Melden
  • efrain 07.07.2017 09:52
    Highlight Highlight Nur mal so:
    Ein Kind zu haben ist letztendlich immer noch eine freie Entscheidung. Ich behaupte mal, dass es für die meisten Eltern irrelevant ist, wie die staatlichen Fördermassnahmen aussehen. Elternurlaub etc. motiviert bestimmt niemanden dazu, mehr Kinder zu haben. Die Fertilitätsrate hängt imho mehr von Kultur und Tradition als von wirtschaftlich-sozialen Aspekten ab.
    22 45 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:36
      Highlight Highlight Sehr viele würden gerne auch mehr als ein oder zwei Kinder haben,aber das ist hier fast unmöglich und man muss an allen Ecken sparen und schauen das man über die Runden kommt. In vielen Fällen lohnt es sich gar nicht mehr zu arbeiten weil due KiTa einfach zu teuer ist! Und doch ärgert man sich dann das man Arbeitskräfte on masse importiert. Es ist eine unglaublich egoistische Gesellschaft. Die alten Wähler stimmen gegen solche Gesetze, doch wer soll in die AHV einzahlen für die schon gewordenen Eltern und Pensionierten??
      26 11 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:37
      Highlight Highlight Hauptsache einem geht es in den eigenen Wänden gut. Und es hat nichts mit Kultur und Herkunftsland zu tun, sondern dem Willen sich weniger und den Kindern genug zu leisten. Und das ist Zeit, Zeit für die eigenen Kinder!
      4 7 Melden
    • Posersalami 07.07.2017 11:54
      Highlight Highlight Man macht aber keine Familienpolitik für die Fertilitätsrate! Es geht dabei um sehr viel mehr.

      Ich find das Modell mit dem frei einteilbaren Elternurlaub toll. 1 Jahr müsste das mindestens sein, besser wären 2 Jahre. Man kann ja drüber reden ob das bei vollen Lohnbezügen gemacht wird, oder man in diesen 1-2 Jahren nur 70-80% auszahlt. Wäre mMn auch ok.
      9 12 Melden
  • Ohniznachtisbett 07.07.2017 09:50
    Highlight Highlight Wichtig würde mir dann auch noch erscheinen, dass Zeugungsunfähige Paare, dem Staat anmelden können, wie viele Kinder sie den eigentlich gewollt hätten, hätte es funktioniert und dann den Elternurlaub entsprechend auch beziehen dürfen. Zudem könnte man die Frage mit der Stiefkindadoption bei Homo-Paaren verbinden. Da dürfen dann gleich 3 oder 4 Personen gleichzeitig in den Urlaub. Ah und wie siehts aus bei unehelichen Kindern, wo die Mutter keinen Kontakt zum Vater hat, ausser dass dieser Alimente zahlt? Kriegt der auch Urlaub. Zudem bin ich für ein 2 jährigen Göttiurlaub.
    24 58 Melden
    • piedone lo sbirro 07.07.2017 11:29
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett

      kein vaterschaftsurlaub = weniger geburten = mehr zuwanderung nötig.

      ihre SVP/weltwoche-verblendung verhindert einmal mehr die reflexion - trollen sie fröhlich weiter!
      19 12 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:38
      Highlight Highlight Sonst geht es ihnen gut??
      15 6 Melden
  • Grundi72 07.07.2017 09:46
    Highlight Highlight Die Initiative ist zum Glück chancenlos. Nicht umsonst ist die Schweiz wenn es um die Leistungsfähigkeit und den Wohlstand geht all den erwähnten Ländern meilenweit überlegen.

    Man sollte besser nach einer Lösung suchen, dass Firmen dem Vater 4Wochen zusätzlich zu den normalen Ferien zB 4 Wochen unbezahlte Ferien geben muss wenn der Vater das will.

    Und sehe nicht ganz ein, warum mein Nachbar, der keine Kinder hat/will (wahrscheinlich abgeschreckt nur meine Rasselbande) mir via Steuern meine Ferien finanzieren sollte. Eigenverantwortung ist was die CH stark gemacht hat! Eigenveranwortung!
    29 53 Melden
    • Iko5566 07.07.2017 11:23
      Highlight Highlight Unbezahlte Ferien nehmen zu können ist nicht für alle Väter möglich. Wie wollen sie als Alleinverdiener ohne finanzielle Rücklagen unbezahlte Ferien nehmen? Es gibt halt auch Menschen welche nicht in ihrer privilegierten Lage sind. Die haben dann halt Pech gehabt, oder was schlagen sie denen vor?
      24 15 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:44
      Highlight Highlight Dem sagt man Egoismus. Warum soll ich dan die Velowege, Wanderwege, Bauern, Schwingfeste, Asylzentren, Sozis... finanzieren wenn ich es nicht brauche oder will??! Ganz einfach, weil auch ander für mich einzahlen in irgendeiner Weise! Würde die Welt um sich schauen und nicht den eigenen Teller hätten wir auch mehr Frieden und Wohlstand für alle
      29 8 Melden
    • Posersalami 07.07.2017 11:56
      Highlight Highlight Die Schweiz ist Leistungsfähiger als EU Länder? Woher haben sie denn diesen Unsinn.. in Sachen Produktivität sind wir Mittelmass. Mittelmass! https://www.nzz.ch/das-raetsel-der-niedrigen-arbeitsproduktivitaet-der-schweiz-1.17285416
      20 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 07.07.2017 09:28
    Highlight Highlight Warum nicht einfach Ferien nehmen oder Überzeit abbauen? Das sollte einem die Familie doch wert sein.
    23 34 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 11:52
      Highlight Highlight Warum nicht nach Tessin laufen statt die Bundesstraßen nutzen?? Ist einem das eigene Land nichts wert??! Wie stellst du dir bitte den "Elternurlaub" den vor??? Schön ausschlafen, die Babys und Kinder sind angezogen, selbst versorgt und schmeißen noch den Haushalt??! Ja die meisten nehmen noch Urlaub und Überzeit weil es nicht gerade einfach ist ein dreimonatiges Baby jemanden abzugeben um arbeiten zu können, besser gesagt um die KiTa zu finanzieren wenn mann überhaupt einen Platz bekommt! Echt jetzt..
      20 7 Melden
    • Knety 07.07.2017 12:30
      Highlight Highlight Du weisst schon das jedes Kind zwei Eltern hat und niemand gezwungen wird sein Kind irgendwo "abzugeben". Ich hoffe du bist auch mit dem Prinzip des Sparens vertraut. Wenn jemand ins (nicht nach du Anfänger) Tessin laufen will, darf er das gerne tun. Und wenn du mit einer Familie überfordert bist, solltest du keine Gründen.
      10 24 Melden
    • Weisnidman 07.07.2017 13:47
      Highlight Highlight Na klar man verdient ja pro Kopf über 8-10000 um alle Rechnungen zu zahlen! Irgendwann kommst auch du auf die Welt
      8 5 Melden
  • Steven86 07.07.2017 09:21
    Highlight Highlight Finde ich Persönlich schade das wir ein Familie unfreundliches Land sind. In diesem Punkt gönnen wir uns Garnichts.
    25 12 Melden
  • Menel 07.07.2017 09:17
    Highlight Highlight Das Geld wäre, in meinem Fall, nicht so wichtig gewesen. Dass ich aber meine Arbeitsstelle nach 6 Monaten oder einem Jahr noch gehabt hätte schon.
    21 5 Melden
  • seventhinkingsteps 07.07.2017 09:10
    Highlight Highlight 4 Wochen WK jedes Jahr sind notwendig für eine gut ausgebildete Miliz, aber ein einmaliger, 4 Wochen langer bezahlter Vaterschaftsurlaub ist nicht finanzierbar und schlecht für die Wirtschaft

    Seems legit.


    234 29 Melden
    • Scaros_2 07.07.2017 10:12
      Highlight Highlight Ja unser *hust* gut *hust* ausgebildetes *hust* Militär *hust*

      Kollege schickte mir gestern ein Bild wie sie in einem Fahrzeug Fifa17 gezockt haben

      Militär at his best!!! Jawohl!!!
      24 9 Melden
    • Petrum 07.07.2017 11:05
      Highlight Highlight This.
      User Image
      6 6 Melden
    • Lami23 07.07.2017 11:07
      Highlight Highlight Auch gedacht.
      4 6 Melden
  • atomschlaf 07.07.2017 09:07
    Highlight Highlight Eine variable Verteilung des Mutterschaftsurlaubs auf die Elternteile würde ich begrüssen.
    Ein weiterer Ausbau des EO-finanzierten Urlaubs liegt aber völlig quer in der Landschaft, in einer Zeit wo es immer schwieriger wird, nur schon die bestehenden Sozialleistungen und Altersrenten zu finanzieren. Da liegen neue Luxuswünsche schlicht nicht drin!
    Als Kompromiss könnte ich mir ein Recht auf einen unbezahlten Elternurlaub vorstellen, d.h. Neu-Eltern bekommen das Recht, in einem zu definierenden Umfang unbezahlten Urlaub zu beziehen.
    47 130 Melden
    • MrXanyde 07.07.2017 09:15
      Highlight Highlight Typischer Arbeiter-Bünzlischweizer ohne Sinn für das Leben.
      89 56 Melden
    • tannair 07.07.2017 09:24
      Highlight Highlight Unbezahlte Elternzeit müsste man sich dann aber auch erst mal leisten können. Nicht alle sind finanziell gut genug abgesichert.

      Eine Elternzeit würde ich aber besser finden als extra Ferien für den Mann.
      Ich denke auch, das sich die Schweiz das leisten könnte. Die jugend ist doch unsere Zukunft. Im aktuellen Umfeld ist ein Kind haben gtösstenteils eine Kostenfrage. Das ist sehr schade.
      28 12 Melden
    • rodman 07.07.2017 09:35
      Highlight Highlight @ MrXanyde: ist jemand, der sich über die Finanzierung Gedanken macht, ohne Sinn für das Leben?

      Ich persönlich finde, dass in CH
      1. Arbeitnehmer Anrecht auf Ferienbezug haben und diese durchaus auch bei der Geburt verwenden können.
      2. Viele Arbeitgeber bereits Flexibilisierungen eingebaut haben (Jahresarbeitszeit, Möglichkeit zum Bezug von unbezahlten Ferien etc.)
      3. Der Staat bereits eine Menge Steuervergünstigungen, Mutterschaftsurlaub, etc. leisten, welche den jungen Eltern helfen.
      4. Eine vernünftige Selbstverantwortung Teil unseres erfolgreichen Standorts Schweiz ist.
      17 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • thomz 07.07.2017 09:06
    Highlight Highlight Weniger Geld sinnlos in die Armee stecken und mit dem nicht ausgegebenen Betrag an dieser Baustelle arbeiten. Et puis voilà...
    124 35 Melden
  • arni99 07.07.2017 09:05
    Highlight Highlight Nachdem Mutter und Kind vom Spital nach hause kamen, habe ich 3 Wochen Ferien genommen. Ich denke das kann von jedem Vater erwartet werden. Ich glaube nicht das wenn die Allgemeinheit für meinen Urlaub aufgekommen wäre, meine beiden Jungs (18 und 20) noch besser herausgekommen wären
    57 91 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 09:17
      Highlight Highlight Aber arni, Du hast Eigenverantwortung wahrgenomenn, wie unsozialistisch!
      Nur von der Allgemeinheit finanzierter Elternurlaub ist wahrer Elternurlaub!
      36 49 Melden
    • EvilBetty 07.07.2017 09:21
      Highlight Highlight Das weiss man halt nicht, aber du hättest dann X+3 Wochen der Arbeit fernbleiben können.
      11 12 Melden
    • Butzdi 07.07.2017 10:03
      Highlight Highlight Wenn Sie Vaterschaftsurlaub gehabt hätten, dann wären Sie die ersten 5 Wochen (ihre 3 Ferien und 2 vom AG) für ihre Frau und Kind dagewesen.
      Man muss Ferien nehmen weil wir eben keine andere Option haben.
      Bei unserem ersten Kind war ich in Weiterbildung und hatte meine meisten Ferien bereits dafür aufgebraucht. Musste unbezahlt nehmen.
      9 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sharkdiver 07.07.2017 08:54
    Highlight Highlight Interessant ist, dass immer behauptet wird, das sich die Wirtschaft dies nicht leisten kann. Man sähe dies an Länder wie Grichenland und co. aber gerade Länder wie Schweden Belgien und Enngland haben besonders ausgeprägte Varianten. Dies beweist dass es kein Problem ist. Aber unsere Volksfeindliche pro Multi Partei SVP wird wieder dem Volk anksmachen sich wie der Wolf im Schafspelz den Voöksvwrträter spielen, und die vielen blinden Schafe werden dem Wolf glauben
    70 38 Melden
    • efrain 07.07.2017 09:27
      Highlight Highlight @steinlin: ah echt? - hast du quellen / links, würd mich interessieren.
      21 6 Melden
    • gnp286 07.07.2017 09:35
      Highlight Highlight @Sharkdiver: Dann schau Dir bitte mal Griechenland an: Man kann 2 Jahre frei nehmen (Punkt 2) man erhält aber keinen Lohn (Punkt 3). Das ist in der Schweiz problemlos auch möglich...

      Ich finde trotzdem, dass man sich den Elternurlaub zwischen den Eltern aufteilen könne sollte und dieser für eine gewisse Zeitspanne bezahlt sein soll. Wie lange diese ist, müssen wir als Gesellschaft noch entscheiden.
      7 7 Melden
    • PatCrabs 07.07.2017 09:52
      Highlight Highlight @steinlin: Quelle?
      10 6 Melden
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  • MacB 07.07.2017 08:53
    Highlight Highlight Die Grafik auf der Startseite korreliert nicht mit dem dargestellten Titel (kein Urlaub für Väter) sondern zeigt die 2. Grafik, Elternurlaub. Bzgl. Väterurlaub ist die Schweiz keine Insel.

    Das grenzt schon an Unlauterkeit, dieses Clickbaiting!

    Abgesehen davon ist es wirklich höchste Zeit, Väterurlaub einzuführen :)
    47 14 Melden
  • Chääschueche 07.07.2017 08:52
    Highlight Highlight Unser Sozialapperat ist schon jetzt in Schieflage...Ich frage mich also wie das finanziert werden soll?
    Noch mehr kosten für ALLE?

    Wobei mich trifft es nicht....wenn die kosten wieder jemanden treffen, dann ist das die untere Schicht...

    37 73 Melden
    • MrXanyde 07.07.2017 09:18
      Highlight Highlight Ach sorry Sie Hochschichtler, fühlen sich wohl besser, was?
      Alles jammern auf höchstem Niveau, unser Sozialapparat funzt immer noch super. Aber wenn Sie finden, er wäre in Schieflage, können Sie selbst ja mehr einzahlen, hä? Geld genug scheinen Sie ja zu haben.
      18 16 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 10:36
      Highlight Highlight @Benot: Reichtum heisst noch lange nicht, dass man diesen für allerlei Nice-to-have-Dinge umverteilen muss.
      11 12 Melden
    • Chääschueche 07.07.2017 12:26
      Highlight Highlight Ich gehör nicht zur Oberschicht sondern zur mittelschicht. Wobei... wenns nach dem Bund geht auch noch unterschicht vermute ich. Denn 200000 pro jahr verdiene ich nicht.

      Ah und weil er super funktioniert muss die AHV schon wieder "saniert" werden. Logisch.
      Die einnahmen steigen leider nicht. die ausgaben aber schon.

      3 0 Melden
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  • Pius C. Bünzli 07.07.2017 08:51
    Highlight Highlight Das Geld ist nunmal wichtiger als die Zukunft unserer Jugend. Merkt euch das
    53 29 Melden
    • atomschlaf 07.07.2017 09:09
      Highlight Highlight Als ob die Zukunft unserer Jugend von einem Vaterschaftsurlaub abhinge...
      44 50 Melden
    • Candy Queen 07.07.2017 09:12
      Highlight Highlight Drama Baby...
      20 15 Melden
    • Hans_Olo 07.07.2017 10:27
      Highlight Highlight Ich denke nicht das es einen Einfluss auf meine Kinder hatt, wenn ich nach Ihrer Geburt 4 Wochen Vaterschaftsurlaub bekomme.
      Abgesehen davon bin aber auch der Meinung das ein solcher Überfällig ist.
      7 7 Melden
  • Yippie 07.07.2017 08:48
    Highlight Highlight Hier noch ein Vergleich, was das im Gesamtpaket für Eltern bedeutet bezogen auf ein Jahresgehalt:

    https://www.expat-news.com/27455/life-style/deutschland-auf-platz-3-der-kinderfreundlichsten-laender/
    6 7 Melden
  • remostussy 07.07.2017 08:31
    Highlight Highlight In den Grafiken wurde jeweils Kreta anstelle von Zypern farbig eingefärbt.
    Evt. euren Grafiker einmal das Länder-Umriss-Quiz machen lassen ;-)
    49 1 Melden
    • Leo Helfenberger 07.07.2017 08:34
      Highlight Highlight HIMMELHERRGOTT! Geografie ist der Grund, warum ich den Huber nie schlagen konnte in seinen Quizzes. 😓 Wird angepasst, merci!
      53 6 Melden
  • Hugo Wottaupott 07.07.2017 08:24
    Highlight Highlight Wollen wir in die Ferien? Nein! Zuerst Kinder.
    23 36 Melden
  • Cadinental 07.07.2017 08:22
    Highlight Highlight Es mag schon sein, dass die Schweiz in gewissen sozialen Errungenschaften der EU 'hinterherhinkt'. Aber man sollte auch mal bedenken, dass alle diese Länder komplett überschuldet sind und sich dies nur auf Pump leisten können. Irgendwann wird jemand die Zeche bezahlen müssen. Unter dem Strich geht es uns in der Schweiz blendend, besser als den Leuten in der EU. Wollen wir das wirklich aufs Spiel setzen?
    59 105 Melden
    • EvilBetty 07.07.2017 08:42
      Highlight Highlight Ou ja... die Schweiz würde zur Hölle fahren wenn wir frischgebackenen Vätern die Zeit geben, die künftigen Steuer- und AHV Zahler kennen zu lernen... Sodom und Gomorrha würden ausbrechen, und wir ALLE müssten zurück auf die Alp bei nichts als Käse und Brot und nur noch das Sennentuntschi vögeln...
      102 33 Melden
    • chraebu 07.07.2017 08:46
      Highlight Highlight Mit diesem Argument kann man das ganze Sozialsystem abschaffen. Dann geht es "uns" noch besser. Doch wer ist "uns"? Die Privilegierten, denen es sowieso schon gut geht. Die Benachteiligten sollen doch selber schauen.

      Der Sozialgedanke verwässert leider immer wie mehr, siehe z.B. Diskussion bei Krankenkassen
      65 22 Melden
    • Sharkdiver 07.07.2017 08:56
      Highlight Highlight Das ist eben der Irrglauben von der SVP verbreitet. England, Schweden und Belgien die darin spitzenplätze besetzten sind der Beweis
      34 16 Melden
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  • Züzi31 07.07.2017 08:15
    Highlight Highlight Logisch, geht ja schlussendlich um Geld und dieses Land ist nur auf Geld fixiert. Traurig.
    73 31 Melden

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