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Wegen Delta-Mutation: Joe Biden ruft zum Impfen auf +++ Uganda mit «totalem Lockdown»

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
18.06.2021, 22:25
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Donnertag 173 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. 2 Menschen starben.
  • Vom 7. Juni bis 13. Juni sind in der Schweiz 628'962 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 89'800 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor sankt die Impfkadenz um 6 Prozent. 2'351'712 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 27,2 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 11. Juni den nächsten Öffnungsschritt in die Vernehmlassung gegeben. Entschieden wird am 23. Juni.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,75 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Ab Ende Juni soll das Impf-Zertifikat kommen. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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Liveticker: Corona National+International 18.06.21

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22:23
Rasant steigende Covid-Zahlen: Uganda erlässt 42 Tage Ausgangssperre
Präsident Yoweri Museveni hat aufgrund rasant steigender Corona-Infektionen scharfe Restriktionen erlassen. Das ostafrikanische Land befinde sich ab sofort für 42 Tage im «totalen Lockdown», sagte Museveni am Freitag. Ugandas rund 45 Millionen Einwohner müssten zuhause bleiben. Lediglich Fahrzeuge, die wichtige Fracht oder kranke Menschen transportieren, seien auf der Strasse zugelassen.

Die Zahl der Neuinfektionen in Uganda war nach Angaben der Africa CDC, der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), mit 11 704 Neuinfektionem am Freitag im Wochenvergleich so hoch wie nie zuvor. Man habe die Nachbarländer um Sauerstoff gebeten, sagte die Gesundheitsberaterin Musevenis, Monica Musenero, der Deutschen Presse-Agentur. «Die Zahl der Fälle steigt stetig. Wir versuchen, woher auch immer, Sauerstoffzylinder zu beziehen», sagte Musenero. Man benötige mindestens 15'000 davon. Auch die Armee sei angewiesen, Sauerstoff zu produzieren, bestätigte eine Militärsprecherin der dpa.

In Uganda, wie auch in 13 weiteren afrikanischen Ländern, breitet sich die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus weiter aus. Insgesamt wurden laut CDC rund 5,1 Millionen Infektionen in Afrika dokumentiert. Den Angaben zufolge sind rund 136'000 Menschen an den Folgen gestorben. Die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen dürfte allerdings höher liegen. (sda/dpa)
A nurse prepares to administer the AstraZeneca COVID-19 vaccine to a man at the Bwama Health Centre III in Western Uganda, Wednesday April 28, 2021. Uganda government has embarked on vaccinating people in hard to reach areas., Remote islands in Uganda have tested the efforts of health officials delivering COVID-19 vaccine doses as global efforts to access hard-to-reach areas continue. (AP Photo/Patrick Onen)
22:11
Palästinenser sagen Impfdosen-Tausch mit Israel ab
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat nach eigenen Angaben einen Tausch von rund einer Million Biontech/Pfizer-Impfdosen mit Israel im Kampf gegen die Corona-Pandemie abgesagt. Die bereits ins Westjordanland gebrachten Impfdosen würden nach Israel zurückgeschickt, teilte ein Sprecher der Autonomiebehörde am Freitagabend mit. Die Impfdosen entsprächen nicht den Vorgaben, sagte er mit Verweis auf deren baldiges Ablaufdatum. Israel hatte zuvor mitgeteilt, es habe bereits 100'000 Impfdosen geliefert.

Israel wollte nach eigenen Angaben aktuell rund eine Million Impfdosen an die Palästinenserbehörde liefern, deren Haltbarkeit in Kürze abgelaufen wäre. Israel sollte dagegen im gleichen Umfang Dosen aus einer Lieferung von Pfizer für die Palästinenserbehörde im Herbst erhalten, hiess es.

Israels Regierung hatte mitgeteilt, es gebe der Autonomiebehörde die Dosen, weil sein eigener Vorrat den aktuellen Bedarf im Land abdecke. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits knapp 5,5 Millionen Einwohner einfach geimpft, davon rund 5,1 Millionen bereits zweifach. Im Westjordanland und Gazastreifen mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern sind laut Gesundheitsministerium in Ramallah dagegen nur rund 440'000 Menschen einfach geimpft, davon 261'000 bereits zweifach.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sowie US-Abgeordnete hatten Israel vorgeworfen, es helfe den Palästinensern nicht bei deren Impfkampagne. (sda/dpa)
epa09282858 A Palestinian medical worker receives a COVID-19 vaccine at the Palestinian Red Crescent Hospital in the West Bank city of Hebron, 18 June 2021. The Israeli government on 18 June said it agreed on a deal with the Palestinian Authority (PA) according to which Israel will transfer between 1 million and 1.4 million doses of the Pfizer coronavirus vaccine presently in stock in Israel that will expire soon to the PA. In return, Israel will receive an identical quantity of new vaccine doses from Pfizer during September and October 2021.  EPA/ABED AL HASHLAMOUN
21:44
Biden ruft zu Impfungen auf – Delta-Variante verbreitet sich in USA
Angesichts sinkender Coronavirus-Impfraten und des Vormarschs der aggressiven Delta-Variante hat US-Präsident Joe Biden die Amerikaner eindringlich zur Impfung aufgerufen. «Es ist eine Variante, die leichter übertragbar, potenziell tödlich und besonders für junge Menschen gefährlich ist», sagte Biden am Freitag im Weissen Haus. «Lassen Sie sich impfen.» Biden hat als Ziel ausgegeben, dass bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli rund 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens die erste Impfung erhalten haben sollen. Bisher liegt diese Rate bei etwas über 65 Prozent. Biden sagte auf Nachfrage, angesichts der verbreiteten Impfungen gehe er nicht davon aus, dass es noch einmal zu einem Lockdown kommen werde.

Die Direktorin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, sagte am Freitag dem Sender ABC, sie rechne damit, dass die erstmals in Indien identifizierte Delta-Variante vermutlich auch die vorherrschende Coronavirus-Art in den USA werde. Anlass für Bidens Auftritt war, dass seit seinem Amtsantritt vor 150 Tage mehr als 300 Millionen Impfungen verabreicht wurden. Seit Beginn der Kampagne noch unter Biden-Vorgänger Donald Trump wurden den rund 330 Millionen Menschen in den USA nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC insgesamt mehr als 316 Millionen Dosen gespritzt. Seit dem Höhepunkt der Impfungen im April sinkt deren Zahl allerdings. Zuletzt wurden im Wochenschnitt pro Tag weniger als eine Million Dosen verabreicht.

Biden sagte, die Zahlen der Toten und der Krankenhauspatienten im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung seien in jenen Gegenden deutlich gesunken, in denen sich viele Menschen hätten impfen lassen. In Regionen mit wenigen Impfungen gingen diese Werte dagegen nicht nach unten oder nähmen sogar zu. Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 600'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Biden stellte den Amerikanern einen «Sommer der Freiheit» in Aussicht, wenn sie sich impfen liessen. (sda/dpa)
President Joe Biden speaks about reaching 300 million COVID-19 vaccination shots, in the State Dining Room of the White House, Friday, June 18, 2021, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Joe Biden
19:52
Niederlande heben meiste Corona-Massnahmen auf – «Ende der Krise nahe»
Die Niederlande werden fast alle Corona-Massnahmen aufheben. Ab dem 26. Juni gelte als zentrale Regel nur noch die Abstandsregel von 1,5 Meter, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Freitagabend in Den Haag. Veranstaltungen, bei denen kein Abstand eingehalten werden könne, seien möglich, wenn Besucher einen Test- oder Impfbeweis vorweisen. Das gelte auch für Sportwettkämpfe, Festivals, Gaststätten oder Theater. Auch die Maskenpflicht werde fast vollständig aufgehoben.

«Das Ende der Krise ist in Sicht», sagte Rutte, mahnte aber weiter zur Vorsicht angesichts neuer Virusvarianten. Gerade die Delta-Variante greife auch in den Niederlanden um sich. Wegen der stark zurückgehenden Zahl von Infektionen und den Fortschritten bei der Impfkampagne werden die Einschränkungen nach den Worten des Premiers schneller als geplant aufgehoben.

Masken müssen nur noch getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann wie zum Beispiel in Bussen und Bahnen. Bisher galt die Maskenpflicht auch nur in öffentlichen Räumen. Gaststätten, Museen und Theater dürfen mehr Besucher zulassen als bisher und unbeschränkt geöffnet sein. Auch Discos und Nachtclubs öffnen wieder. Ab dem 26. Juni dürfen Fussballspiele auch wieder auf Bildschirmen in Gaststätten gezeigt werden.

Die Niederlande haben zur Zeit etwa 45 Neuinfektionen auf 100'000 Einwohner pro Woche. Über 50 Prozent der Einwohner haben zumindest eine Impfdosis erhalten. Etwa 28 Prozent sind vollständig geimpft. (sda/dpa)
epa09283641 Dutch Outgoing Prime Minister Mark Rutte during a press conference in the Hague, the Netherlands, 18 June 2021. The cabinet announces accelerated relaxation of the coronavirus measures.  EPA/REMKO DE WAAL
Mark Rutte
18:34
Italien ist bei Corona weiter auf Lockerungskurs
Wegen sinkender Corona-Zahlen lockert Italien die Beschränkungen zum Gesundheitsschutz weiter. Ab Montag gehören alle Regionen in dem Mittelmeerland ausser dem kleinen Aostatal im Norden zur Weissen Zone mit den lockersten Regeln. Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag in Rom mit. Mit Wochenbeginn werde die Risikoeinstufung für sieben Regionen entsprechend abgeschwächt: Darunter sind so beliebte Reisegebiete wie Südtirol, die Toskana und Sizilien. Es gelten dann nur noch wenige Einschränkungen. Die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske im öffentlichen Raum, auch draussen, und die Abstandsregeln bleiben aber erhalten.

Das 60-Millionen-Einwohner-Land registrierte am Freitag knapp 1150 Neuinfektionen in 24 Stunden sowie 35 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner in sieben Tagen ist in Italien laut Experten auf etwa 16,7 gesunken. (sda/dpa)
epa09271848 People gather for aperitif time and dinner in Milan, northern Italy, 14 June 2021. Approximately two-thirds of Italy is classed as low COVID-19 risk white zone as of Monday thanks to improved contagion data. This means that many of the nation's coronavirus restrictions can be eased in these regions, except for the obligation to wear facemasks and respect physical distancing.  EPA/Matteo Corner
16:59
WHO: Impfstoffverteilung lässt Corona-Gefahr in Afrika wachsen
Der sprunghafte Anstieg der Corona-Zahlen in Teilen Afrikas könnte nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Folge der ungleichen Impfstoffverteilung sein.

In der vergangenen Woche habe sich die Zahl der Neuinfektionen zum Beispiel in Liberia, Sambia, Simbabwe und Ruanda verdoppelt, sagte WHO-Krisenkoordinator Mike Ryan am Freitag in Genf. Die Kurve sei sehr besorgniserregend.

«Das ist die Konsequenz der aktuell unfairen Verteilung von Impfstoffen», sagte Ryan. Nur ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung sei trotz aller Appelle der WHO bisher geschützt. «Wir sind dabei, einen hohen Preis für diese Ungerechtigkeit zu zahlen.» Die Signale aus Afrika deuteten auf einen möglicherweise deutlichen generellen Anstieg hin.

«Anzunehmen, dass die nächste Welle in Afrika ein vorübergehender kleiner Schauer und kein Sturm ist, ist sehr, sehr voreilig.» Ryan warnte zugleich auch für den Rest der Welt vor der Annahme, dass eine Corona-Welle der vorhergehenden ähnlich sein werde. «Jede Welle ist einzigartig.» Sie hänge von der Jahreszeit, den Virusvarianten und der Intensität der Übertragung ab. (sda/dpa)
Medical staff wearing protective equipment attend to patients affected by the COVID-19, at the Intensive Care Unit (ICU) of the Machakos County Level-5 hospital in Machakos, Kenya, Thursday June 17, 2021. Africa, whose 1.3 billion people account for 18% of the global population, has received only 2% of all vaccine doses administered globally. (AP Photo/Brian Inganga).
16:52
Corona-Impfungen erschlichen: Kanadisches Paar muss Strafe zahlen
Ein kanadisches Paar, das sich in einer abgelegenen Indigenen-Siedlung im Norden des Landes Corona-Impfungen erschlichen hat, muss umgerechnet etwa 1500 Euro Strafe zahlen.

Die beiden hätten sich vor Gericht via Videoschalte schuldig bekannt und entschuldigt, berichteten kanadische Medien. «Glücklicherweise ist in diesem Fall physisch nichts passiert, niemand hat Covid bekommen», sagte Richter Michael Cozens. Das Paar hatte angegeben, bei einer lokalen Übernachtungseinrichtung zu arbeiten und sich so die Impfungen erschlichen. Zudem hatte es sich nicht an die Quarantäne-Regeln der Region Yukon gehalten.

Der frühere Chef einer Casino-Firma und die Schauspielerin hatten sich im Januar ein kleines Flugzeug gemietet und sich damit in den Ort Beaver Creek in der nordwestkanadischen Region Yukon bringen lassen. Die rund 100 Menschen in Beaver Creek gehörten zu denjenigen, die bei den Impfungen in Kanada Priorität bekommen hatten, unter anderem weil ihre Siedlung fernab jeglicher gut ausgerüsteter medizinischer Versorgung liegt. (sda/dpa)
16:36
Dritte Corona-Welle droht Uganda zu überrollen
Uganda droht von der dritten Corona-Welle überrollt zu werden. Die Zahl der Neuinfektionen in dem ostafrikanische Land war nach Angaben der Africa CDC, der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), mit 11'704 Neuinfektionem am Freitag im Wochenvergleich so hoch wie nie zuvor.

Man habe die Nachbarländer um Sauerstoff gebeten, sagte die Gesundheitsministerin Dr Monica Musenero, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Donnerstagabend. «Die Fälle steigen stetig. Wir versuchen, woher auch immer, Sauerstoffzylinder zu beziehen», sagte Munero. Man benötige mindestens 15'000 Sauerstoffzylinder, sagte sie. Auch die Armee sei angewiesen, Sauerstoff zu produzieren, bestätigte eine Militärsprecherin der Nachrichtenagentur dpa.

In Uganda, wie auch in 13 weiteren afrikanischen Ländern, breitet sich die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus weiter aus. Insgesamt wurden bisher laut CDC rund 5,1 Millionen Infektionen in Afrika dokumentiert. Den Angaben zufolge sind rund 136'000 Menschen bisher an den Folgen gestorben. Die Dunkelziffer auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen dürfte allerdings höher liegen. (sda/dpa)
A woman waits for the AstraZeneca COVID-19 vaccine at the Butanda Health Centre III in Western Uganda, Tuesday, April 27, 2021. The Uganda government has embarked on vaccinating people in hard to reach areas. Remote islands in Uganda have tested the efforts of health officials delivering COVID-19 vaccine doses as global efforts to access hard-to-reach areas continue. (AP Photo/Patrick Onen)
15:52
Jede dritte Nebenwirkung schwerwiegend – vor allem Frauen betroffen
2944 Meldungen über Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind bisher beim Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic eingegangen. Weiterhin wird fast jede dritte Meldung als schwerwiegend eingestuft. Und wie bis anhin sind Frauen mehr betroffen als Männer.

Bei fast zwei Dritteln der Betroffenen waren die unerwünschten Erscheinungen des Covid-19-Impfstoffes jedoch nicht schwerwiegend, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. Da die meisten über mehr als eine Nebenwirkung berichteten, werde registrierte Swissmedic insgesamt 7738 Reaktionen.

Insgesamt hatten bis am Dienstag 3'768'490 Personen mindestens eine Impfdosis erhalten. Über zwei Drittel der gemeldeten Fälle (68,7 Prozent) betrafen Frauen.

Bei den schwerwiegenden Meldungen lag das mittlere Alter bei 66,1 Jahren, bei den 97 Meldungen in zeitlichem Zusammenhang mit einem Todesfall bei 81,1 Jahren.
Die Verstorbenen hätten mehrheitlich unter schweren Vorerkrankungen gelitten. Hinweise, dass die Impfungen zu einer erhöhten Todesrate führen könnte, gebe es zu Zeit auch international keine.
epa09282711 A Kyrgyz woman is vaccinated with the Sputnik V vaccine at the No. 6 Family Medicine Center in Bishkek, Kyrgyzstan, 18 June 2021.The Kyrgyz authorities received another batch (80,000 doses) of the Sputnik V vaccine. The vaccine was purchased under an intergovernmental agreement between Russia and Kyrgyzstan.  EPA/IGOR KOVALENKO
Der Impfstoff von Moderna scheint mit 57,6 Prozent der Meldungen mehr Nebenwirkungen auszulösen als der Impfstoff von Pfizer/Biontech (40,8 Prozent). Dafür gab es bei Pfizer/Biontech mehr schwerwiegende Nebenwirkungen (527) als bei Moderna (488).

Als schwerwiegend beurteilt werden Fälle, bei denen die Personen entweder im Spital behandelt werden müssen oder die Reaktion aus anderen Gründen als medizinisch bedeutsam betrachtet wurde. In den meisten Fällen waren die Betroffenen bisher aber nicht gefährdet.

Die am häufigsten gemeldeten Reaktionen bei schwerwiegenden Fällen sind Fieber, Kopfschmerzen/Migräne, Luftnot, Herpes Zoster Reaktivierung mit Hautrötungen, Erschöpfung, Muskelschmerzen und Unwohlsein.
Die bisher eingegangenen und analysierten Meldungen änderten nichts am positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19-Impfstoffe, hiess es. (sda)
14:58
Glarner Regierung will Corona-Massnahmen schneller lockern
Die Glarner Regierung fordert schnellere und weitergehende Lockerungen der Corona-Massnahmen, als sie der Bundesrat vorsieht. Unter anderem soll die Maskenpflicht schon vor Ende Juni weitgehend aufgehoben werden.

Dies gelte vor allem für die Maskenpflicht an Arbeitsplätzen, bei welchen die Abstände eingehalten werden könnten, schrieb der Kanton Glarus am Freitag in einer Mitteilung. Weiter fordert die Regierung, dass die Maskenpflicht bei Veranstaltungen mit einem Covid-Zertifikat, im Freien sowie für Sportlerinnen und Sportler abgeschafft werde.

Grundsätzlich sei die Regierung mit dem Bundesrat und den geplanten Lockerungsschritten per Ende Juni einverstanden. Jedoch fordert sie, damit nicht so lange zuzuwarten, wie es weiter heisst.

Das Ziel des Bundesrats sei gewesen, das Gesundheitswesen vor einer Überlastung durch schwere Verläufe zu schützen. Da in den kommenden Wochen alle impfwilligen Personen geimpft seien, sei es nun nicht mehr vertretbar, Massnahmen aufrecht zu erhalten, die persönliche Rechte einschränken.

Der Bundesrat plant per 28. Juni diverse Lockerungen. So soll die Maskenpflicht im Freien und an Schulen entfallen, mehr Personen in Läden und Freizeitbetriebe dürfen und sechs Personen pro Tisch im Restaurant sitzen können. In Aussenbereichen soll die Sitzpflicht und Personenbeschränkungen aufgehoben werden.
A man eats his lunch inside the restaurant "Le 23.6" the opening day of restaurants, during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak in Porrentruy, Switzerland, Monday, May 31, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron).Un homme mange le repas de midi a l'interieur du restaurant "Le 23.6" lors de la reouverture des restaurants lors de la pandemie de Coronavirus (Covid-19) ce lundi 31 mai 2021 a Porrentruy. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Diskotheken und Tanzlokale dürften dann 250 Personen mit Covid-Zertifikat reinlassen. Veranstaltungen ohne Zertifikat mit bis zu 1000, Veranstaltungen mit Zertifikat mit bis zu 3000 Personen in Innenräumen sollen ab dann wieder möglich sein. (sda)
14:40
Über die Hälfte der Impfberechtigen in Baselland geimpft
Im Kanton Basel-Landschaft ist über die Hälfte der impfberechtigten Bevölkerung ab 16 Jahren mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft worden. Auf einen Termin warten erstmals unter 10'000 Personen.

Per Donnerstagabend hätten 136’042 Personen mindestens ein Impfdosis erhalten, was über 50 Prozent der aktuell impfberechtigten Personen ab 16 Jahren im Kanton ausmache, teilte der kantonale Krisenstab am Freitag mit. 96’673 Personen waren vollständig geimpft.

Zudem sind in den Baselbieter Impfzentren seit dem 14. Juni über 12'000 Covid-Zertifikate bei Zweitimpfungen ausgestellt worden. Personen, die vor Mitte Juni das zweite Mal geimpft wurden, sollen das Zertifikat gemäss Communiqué per Post oder E-Mail bis am 28. Juni erhalten.

Der Kanton Baselland hebt am Montag zudem die Maskentragpflicht an den Primarschulen und der Sekundarstufe I auf. Für Gymnasien und Fachmittelschulen gilt sie gemäss Bundesverordnung aber zumindest noch bis zur nächsten Bundesratssitzung vom kommenden Mittwoch.

Auch in schul- und familienergänzenden Betreuungseinrichtungen muss ab Montag ebenfalls keine Maske mehr getragen werden. Das gilt aber nicht für Erwachsene in den öffentlich zugänglichen Bereichen. Eltern, die ihre Kinder bringen oder abholen, müssen weiterhin eine Maske tragen. (sda)
14:05
Schweiz nicht mehr auf deutscher Risikoliste
Für Einreisende aus Frankreich, Griechenland, der Schweiz und weiteren Ländern und Regionen werden in Deutschland von Sonntag an die Bestimmungen gelockert. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen werden sie von der Liste der Risikogebiete gestrichen, wie das Robert Koch-Institut am Freitag mitteilte.

Die deutsche Regierung nimmt demnach auch Belgien, Norwegen und einzelne Regionen in Dänemark, den Niederlanden und Spanien von der Liste. Wer von dort auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten. Die Regeln für Flugreisende bleiben allerdings bestehen: Jeder, der mit dem Flugzeug einreist, egal ob aus einem Risikogebiet oder nicht, muss vor dem Abflug ein negatives Testergebnis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

Die deutsche Regierung bewertet regelmässig die Corona-Lage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen «Virusvariantengebieten», in denen sich neue Coronavirus-Varianten ausbreiten, «Hochinzidenzgebieten» mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 und «Risikogebieten» mit einer Inzidenz über 50.

Die Einstufung ist für die Rückreise aus diesen Ländern wichtig, weil sich danach die Vorgaben für Tests, Registrierung und Quarantäne richten. Für die Einreise in das jeweilige Land gelten die dortigen Vorgaben, die auf der Internetseite des Auswärtigen Amts zu finden sind.
(sda/dpa)
14:04
BAG registriert 623'008 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen
Vom 10. Juni bis 16. Juni sind in der Schweiz 623'008 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 89'001 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 5 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 6'433'922 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 2'497'599 Personen vollständig geimpft, das heisst 28,9 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 1'438'724 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 230'303 Impfdosen. Zudem sind noch 97'550 Impfdosen beim Bund gelagert. (sda)
13:58
Razzia nach Impfung italienischer Hotel-Mitarbeiter in Bayern
Nach der Impfung von Mitarbeitern einer italienischen Ferienanlage in Deutschland hat die Staatsanwaltschaft am Freitag mehrere Gebäude in München durchsuchen lassen.

Nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft in Nürnberg besteht der Verdacht der Unterschlagung von Impfstoff, der Bestechung und der Bestechlichkeit im Gesundheitswesen. Es wird gegen sieben Beschuldigte - einen Apotheker, Ärzte und einen Rechtsanwalt - ermittelt.

Am 21. Mai waren rund 120 Mitarbeiter des Ferien-Ressorts Forte Village nach München geflogen, um dort geimpft zu werden. Nach einem kurzen Aufenthalt flogen die Hotel-Beschäftigten zurück nach Sardinien.

Sowohl das Bundesgesundheitsministerium als auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatten Aufklärung verlangt. «Wir wollen keinen Impftourismus nach Deutschland», sagte Söder. (sda/dpa)
13:35
BAG meldet 173 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 173 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG Zwei neue Todesfälle und 25 Spitaleinweisungen.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 47,89 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,64.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 68,7 Prozent. 8,4 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 6'664'225 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 6'433'922 Dosen verabreicht. 2'497'599 Personen sind bereits vollständig geimpft. Bislang wurden 1'290'392 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 26'573 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 8'084'820 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 701'627 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus betrafen 18'081 die Alpha-Variante (B.1.1.7), 15 die Delta-Variante (B.1.617.2), 249 die Beta-Variante (B.1.351) sowie 21 die Gamma-Variante (P.1).

(sda)
13:23
Konflikte und Corona: Millionen Menschen von Hungersnot bedroht
Konflikte, Gewalt, Klimawandel und Corona: Immer mehr Menschen rutschen in verheerende Armut ab. 41 Millionen droht nach UN-Schätzungen eine Hungersnot, wie das Welternährungsprogramm (WFP) am Freitag in Genf berichtete. Anfang des Jahres lag diese Zahl bei 34 Millionen.

Die grösste humanitäre Organisation der Welt benötigt in diesem Jahr insgesamt 15 Milliarden Dollar. Damit sollen weltweit 139 Millionen Menschen mit überlebenswichtigen Nahrungsmitteln versorgt werden. Ein Drittel davon sei jetzt dringend nötig, um Hungersnöte abzuwenden. Nötig sei die grösste Aktion in der 60-jährigen Geschichte des Programms. Das WFP wurde für seine Arbeit im vergangenen Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
FILE - In this Tuesday, May 11, 2021 file photo, Abeba Gebru, 37, from the village of Getskimilesley, sits with her malnourished daughter, Tigsti Mahderekal, 20 days old, in the treatment tent of a medical clinic in the town of Abi Adi, in the Tigray region of northern Ethiopia. Pope Francis demanded Sunday, June 13, 2021 at his noon blessing that humanitarian aid reach hungry people in the war-torn Tigray region who have been "struck by a grave humanitarian crisis that has exposed the poorest to famine" and called for an immediate end to the fighting. (AP Photo/Ben Curtis, File)
«Der kleinste Schock würde die 41 Millionen Menschen in eine Hungersnot treiben», sagte WFP-Sprecher Tomson Phiri in Genf. In vielen Ländern gebe es längst nicht mehr genug zu essen für die Menschen, darunter in Äthiopien, Madagaskar, Südsudan und Jemen. Auch in Nigeria und Burkina Faso seien einige Gegenden betroffen. Hilfe sei auch in Afghanistan, im Libanon, Sudan und in Syrien nötig. (sda/dpa)
12:55
Israel: Tauschen eine Million Impfdosen mit Palästinensern aus
Israel liefert nach eigenen Angaben rund eine Million Biontech/Pfizer-Impfdosen an die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland. Die Impfdosen gegen das Coronavirus würden sonst in Kürze ablaufen, hiess es in einer Mitteilung der israelischen Regierung am Freitag.

Im Gegenzug werde Israel den gleichen Umfang an Dosen aus einer Lieferung von Pfizer für die Palästinenserbehörde im Herbst erhalten. Die Autonomiebehörde bestätigte den Vorgang zunächst nicht.

Israels Regierung schrieb in der Mitteilung, es gebe der Autonomiebehörde die Dosen, weil sein eigener Vorrat den aktuellen Bedarf im Land abdecke. In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits knapp 5,5 Millionen Einwohner einfach geimpft, von diesen wiederum rund 5,1 Millionen bereits zweifach.
epaselect epa09080111 A shot of the Sputnik V Covid-19 vaccine is prepared to be administered at the Ministry of Health Sabha Al Harazeen clinic, in Al Shejaeiya neighborhood, in the east of Gaza City, 17 March 2021. The Palestinian Authority received on 17 March around 60,000 coronavirus vaccine doses as a first shipment through the COVAX initiative. People start to receive doses of Russia's Sputnik V COVID-19 coronavirus vaccine in the Ministry of Health clinics and United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA)'s clinics.  EPA/MOHAMMED SABER
Im Westjordanland und Gazastreifen mit seinen rund fünf Millionen Einwohnern sind laut Gesundheitsministerium in Ramallah dagegen nur rund 440'000 Menschen einfach geimpft, davon 261'000 bereits zweifach.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sowie US-Abgeordnete hatten Israel vorgeworfen, es helfe den Palästinensern nicht bei deren Impfkampagne. (sda/dpa)
12:12
Basler Regierung gegen Corona-Bonus für Gesundheitspersonal
Die Basler Regierung möchte keinen kantonalen Corona-Bonus an das Gesundheitspersonal ausrichten, wie dies mit einer Motion im Grossen Rat eingefordert worden ist. Der Kanton habe keine Arbeitgeberrolle bei den betroffenen Institutionen, führt sie als Begründung auf.

Die Forderung nach der Ausrichtung eines Corona-Bonus für das Personal von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen sowie Spitexorganisationen war von der Gesundheits- und Sozialkommission des Grossen Rats eingebracht worden. Konkret gefordert wurde, dass die betroffenen Institutionen einen Bonus ausrichten sollen, der von Kanton refinanziert werden soll.

Die Regierung steht diesem Anliegen skeptisch und letztlich ablehnend gegenüber, wie aus ihrem am Freitag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Sie begründet dies mit Argumenten rechtlicher und moralischer Art. (sda)
11:19
Schwierige Corona-Lage: Moskau verlängert Beschränkungen
Wegen weiter rasant steigender Corona-Zahlen verhängt die russische Hauptstadt Moskau wieder eine Reihe von Beschränkungen. Veranstaltungen sollen auf maximal 1000 Menschen begrenzt werden, schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin am Freitag in seinem Blog.

«Theater und Kinos bleiben geöffnet»
, hiess es darin. Geschlossen werde dagegen die Fanzone zur Fussball-Europameisterschaft, erklärte der Bürgermeister. Spielplätze in sollen Parks weitere zehn Tage geschlossen bleiben, hiess es. «Danach schauen wir uns die Lage wieder an.»

In Europas grösster Metropole mit rund zwölf Millionen Einwohnern gibt es seit Tagen täglich mehr als 6000 Neuinfektionen. In Russland breitet sich laut den Behörden vor allem die zuerst in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus aus. Nach Angaben von Gesundheitsminister Michail Muraschko stieg die Zahl neuer Patienten in Krankenhäusern innerhalb einer Woche um 30 Prozent.

Wer in Moskau Bars, Restaurants und Diskotheken nachts von 23.00 bis 6.00 Uhr besuchen möchte, benötigt den Angaben zufolge einen Impfnachweis. Zudem kündigte der Bürgermeister ein Experiment in der Gastronomie an. Konkret gehe es darum, etwa «coronafreie Restaurants» auszuweisen. In solchen Gaststätten seien alle Mitarbeiter gegen das Virus geimpft. Die Gäste dort hätten entweder einen Impfnachweis oder könnten Antikörper nach einer überstandenen Krankheit nachweisen.
Arbeitsmigranten in Moskau sollen Sobjanin zufolge zudem den russischen Impfstoff «Sputnik Light» bekommen, bei dem nur eine Injektion notwendig ist. Bislang erhalten nur russische Staatsbürger kostenlos eine Impfung. Weil in Russland viele Arbeitsmigranten etwa aus Zentralasien arbeiten, solle der Personenkreis erweitert werden. (sda/dpa)
11:10
Gesuche für Corona-Erwerbsersatz bis Ende März 2022 möglich
Gesuche für den Corona-Erwerbsersatz können bis Ende März 2022 eingereicht werden. Ab 1. Juli können künftige Entschädigungen auf Grund des Einkommens gemäss der Steuerveranlagung 2019 berechnet werden.

Wer wegen der Corona-Pandemie seine Erwerbsarbeit nicht ausüben kann oder sie erheblich einschränken muss, hat neu bis Ende Jahr Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. Nachdem das Parlament dies am Freitag im aktualisierten Covid-19-Gesetz verankert hat, hat der Bundesrat auch die Verordnungsbestimmungen nachgeführt.

Gesuche um Unterstützung können rückwirkend eingereicht werden, und zwar bis Ende März 2022.
Dies darum, weil für gewisse Branchen der Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz nur rückwirkend geltend gemacht werden kann, wie der Bundesrat schreibt.

Ändern wird ab 1. Juli die Berechnung des Erwerbsersatzes. Künftige Leistungen werden auf das Einkommen gemäss der Steuerveranlagung für 2019 abgestützt, wenn das für die Betroffenen von Vorteil ist. Grund ist, dass die meisten Betroffenen ihre definitive Steuerveranlagung für 2019 - das Jahr vor der Krise - inzwischen erhalten haben.

Bisher wurde im Grundsatz auf das AHV-pflichtige Einkommen von 2019 abgestellt, das für die Festsetzung der Akonto-Beitragszahlungen für 2019 angenommen worden war. (sda)
10:21
Jeder zweite in Deutschland mit erster Corona-Impfung
Bei den Corona-Impfungen in Deutschland hat nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn inzwischen jeder zweite Einwohner mindestens eine Spritze bekommen.

Stand heute erhielten 41,5 Millionen Menschen oder 50,1 Prozent der Gesamtbevölkerung eine erste Dosis, wie der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mitteilte. Vollständig mit der meist notwendigen zweiten Spritze geimpft sind demnach 29,6 Prozent der Bevölkerung. (sda/dpa)
9:12
Auch Wales verschiebt Corona-Lockerungen wegen Delta-Variante
Nach England hat auch der britische Landesteil Wales geplante Corona-Lockerungen wegen der Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante um vier Wochen verschoben.

«Wir haben alle Daten überprüft und werden die Änderungen der Regeln um vier Wochen verschieben», twitterte der walisische Regierungschef Mark Drakeford am späten Donnerstagabend. Sein Land habe noch immer die höchste Impfquote und die niedrigsten Corona-Zahlen im Vereinigten Königreich, aber es seien nun in allen Teilen Wales Fälle der Delta-Variante nachgewiesen worden. Mitte Juli sollen die Corona-Beschränkungen erneut überprüft werden.

Wie auch in anderen Teilen Grossbritanniens ist das Leben in Wales jedoch in vielen Bereichen ohnehin schon wieder fast zur Normalität zurückgekehrt - Pubs, Restaurants und Geschäfte haben geöffnet, auch Hochzeiten und kleinere Kulturveranstaltungen können unter Auflagen stattfinden.

Premierminister Boris Johnson hatte Anfang der Woche für England ebenfalls die Aufhebung von Beschränkungen verschoben. Auch in Teilen von Schottland müssen die Menschen länger auf weitere Freiheiten warten. Die Delta-Variante hat die Fallzahlen in den vergangenen Wochen massiv in die Höhe getrieben - die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Grossbritannien wieder bei 75.
epa09278840 British Prime Minister Boris Johnson during a meeting with the Crown Prince of Bahrain at 10 Downing Street in London, Britain, 17 June 2021.  EPA/ANDY RAIN / POOL
Um möglichst viele Menschen schnell vor einem schweren Verlauf der Krankheit zu schützen, soll in den kommenden Wochen die britische Impfkampagne nochmals beschleunigt werden. In England können seit Freitag alle Erwachsenen eine Impfung buchen. Auch in Nordirland und Wales sind bereits alle über 18-Jährigen an der Reihe, während Schottland etwas hinterher hinkt. 80 Prozent der erwachsenen Briten haben mittlerweile die erste Dosis bekommen, gut 58 Prozent sind vollständig geimpft. (sda/dpa)
7:25
Nur zwei von drei Jungen wollen die Covid-Impfung
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In keiner Altersgruppe ist die Bereitschaft, sich gegen Corona impfen zu lassen, so tief wie bei den Jungen. Jede und jeder Dritte zwischen 18 und 34 Jahren sagt Nein zu den Vakzinen.

36 Prozent der Bevölkerung zwischen 18 und 34 Jahren habe angegeben, sich nicht impfen lassen zu wollen. Dies meldet 20 Minuten am Freitag. Die Zahl ist Resultat einer Abstimmungsbefragung von 20 Minuten und Tamedia. Demnach ist die Impfbereitschaft in den anderen Altersgruppen grösser. Bei den Über-65-Jährigen wollen nur 10 Prozent auf die Impfung verzichten. (wap/ch media)
6:43
Weltärztechef warnt vor raschen Lockerungen der Corona-Auflagen
Weltärztechef Frank Ulrich Montgomery warnt angesichts der als besonders ansteckend geltenden Delta-Variante des Coronavirus vor zu raschen Lockerungsschritten in Deutschland.

Es sei zu erwarten, dass sich die Delta-Variante in Deutschland noch schneller ausbreite als die anderen bisherigen Formen des Virus, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden.

Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen Innenräumen sollten unbedingt weiterhin FFP2-Masken getragen werden, sagte der Präsident des Weltärtzebundes. Die Bundesländer sollten jetzt prüfen, ob die von ihnen angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen. Sie sollten die politische Grösse haben, angekündigte Lockerungen wieder zurückzunehmen, wenn die Infektionszahlen durch die Delta-Variante wieder steigen sollten.

Montgomery bezeichnete es als «das Tückische» der zuerst in Indien entdeckten Delta-Mutante, «dass Infizierte sehr schnell eine sehr hohe Viruslast im Rachen haben und damit Andere anstecken können, bevor sie überhaupt merken, dass sie sich infiziert haben». (sda/afp)
20:34
Lissabon wegen Ausbreitung der Delta-Variante abgeriegelt
Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag (1600 MESZ) bis Montagmorgen (0600 MESZ) dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Grossraum Lissabon nur aus triftigem Grund verlassen, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar.
Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der «Area Metropolitana» Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.

In Lissabon breite sich derzeit die zunächst in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus relativ stark aus, sagte Präsidentschaftsministerin Mariana Vieira da Silva. «Es ist nicht leicht, solche Massnahmen zu ergreifen, aber uns erschienen sie unerlässlich, damit die Lage, die in Lissabon derzeit herrscht, nicht auf das ganze Land übergreift», betonte sie.

Der einstige Hotspot Portugal hatte im Winter erfolgreich gegen Corona gekämpft und im Frühjahr zeitweilig mit die niedrigsten Werte Europas aufgewiesen. Der Ausnahmezustand zur Eindämmung der Pandemie war deshalb am 1. Mai nach fünfeinhalb Monaten zu Ende gegangen. Die landesweite 14-Tage-Inzidenz stieg jedoch nach Angaben der EU-Behörde ECDC innerhalb weniger Wochen von 55 auf 87. (sda/dpa)
FILE - In this March 11, 2021 file photo, a group of young people wearing face masks chat at a viewpoint overlooking Lisbon's old center. Travel in and out of the Lisbon metropolitan area is to be banned over coming weekends as Portuguese authorities respond to a spike in new COVID-19 cases in the region around the capital, officials announced Thursday, June 17. (AP Photo/Armando Franca)
20:22
Über 11'000 Fälle in Grossbritannien
Grossbritannien verzeichnet den höchsten Anstieg an Neuinfektionen innert eines Tages seit dem 19. Februar. Die Behörden registrieren 11'007 nachgewiesene Ansteckungsfälle, am Tag zuvor waren es noch 9055. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 19, am Mittwoch waren es neun weitere Tote. (chmedia)
epaselect epa09270101 A patient is brought into the Royal London hospital in London, Britain, 14 June 2021.  British Prime Minister Boris Johnson is set to announce a delay to lockdown easing regulations 14 June. The UK government is to delay for a further four weeks to full reopening due to a significant rise in Delta variant Covid-19 cases across England.  EPA/ANDY RAIN
19:41
Vier von fünf Erwachsenen in Grossbritannien inzwischen geimpft
In Grossbritannien sind inzwischen 80 Prozent aller Erwachsenen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das britische Gesundheitsministerium am Donnerstag mit. Das Ziel, allen Menschen über 18 Jahren bis zum 19. Juli ein Impfangebot zu machen, sei damit in Reichweite.

Der Anteil der Erwachsenen, die beide Impfungen erhalten haben, liegt den Angaben zufolge bei knapp 60 Prozent. Noch in dieser Woche soll laut Gesundheitsminister Matt Hancock die Impfpriorisierung enden. Alle über 18-Jährigen können dann einen Termin buchen - bislang war die Impfreihenfolge streng nach Risikogruppen gegliedert.

Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante in Grossbritannien hat die Regierung die eigentlich für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Massnahmen bis zum 19. Juli verschoben. Zudem können über 40-Jährige nun bereits nach acht Wochen eine Zweitimpfung erhalten, statt wie bisher erst nach zwölf Wochen. (sda/dpa)
16:09
Löwe stirbt mit oder an Corona in indischem Zoo
Ein Löwe ist in einem indischen Zoo gestorben, nachdem er zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Bereits Anfang Monat war in dem gleichen Zoo in Chennai eine Löwin nach einen positiven Test gestorben, und weitere Löwen waren infiziert worden.

Der gestorbene Löwe Pathbanathan habe zunächst etwas gehustet, später habe er aufgehört zu fressen, sagte der Zoo-Vizechef der Zeitung «The New Indian Express». Sein Zustand habe sich trotz aller Anstrengungen der Tierärzte schnell verschlechtert. Am Dienstag habe das zwölf Jahre alte Tier Mühe beim Atmen gehabt, am Mittwoch sei es dann gestorben.

Nach dem Tod der Löwin Anfang Juni hatte der Arignar Anna Zoological Park mitgeteilt, Tierpfleger seien gegen Corona geimpft und trügen Schutzanzüge.

Seit Beginn der Pandemie gab es immer wieder Meldungen über Sars-CoV-2-Infektionen bei Wild- und Haustieren. In Russland liess die Aufsichtsbehörde kürzlich einen Corona-Impfstoff für Tiere zu, der unter anderem an Hunden, Katzen und Nerzen getestet wurde. In vielen Ländern gab es laut Friedrich-Loeffler-Institut Corona-Infektionen bei Nerzen, die sich als hochempfänglich für Sars-CoV-2 erwiesen hätten. Dänemark hatte vorsorglich alle Nerze auf Farmen - mehrere Millionen Tiere - töten lassen, um die Ausbreitung mutierter Erreger zu verhindern. (sda/dpa)
14:31
Italien will Maskenpflicht draussen beenden
epa09073850 A woman carries shopping bags on the last day before the new strict measures against the Covid-19 pandemic come into force, in Milan, Italy, 14 March 2021. Most of Italy will be a COVID-19 red zone from 15 March 2021, due to a sharp rise in COVID-19 cases.  EPA/Mourad Balti Touati
Italiens Regierung steuert wegen der niedrigeren Corona-Zahlen auf eine Abschaffung der Maskenpflicht im Freien zu. Wann genau die seit Herbst 2020 geltende Pflicht zum Tragen der Corona-Schutzmasken für den Aussenbereich fällt, war am Donnerstag noch offen.

Aussenminister Luigi Di Maio schrieb auf Facebook: «Die Maske draussen ab dem Sommer abnehmen zu können, ist das Ziel der Regierung, und es ist nahe.» Zeitungen spekulierten über Mitte Juli, andere hielten eine schnellere Lockerung für möglich. In Südtirol, wo die Landesregierung oft einen Sonderkurs in der Corona-Politik fährt, fällt schon ab Montag (21. Juni) die generelle Maskenpflicht draussen. (sda/dpa)
13:33
BAG meldet 194 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG)194 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 4 neue Todesfälle (3 Nachmeldungen). Die Positivitätsrate dieser gemeldeten Resultate beträgt 0,9 Prozent.

Bei den am Donnerstag gemeldeten 78 Spitaleinweisungen handelt es sich vollumfänglich um Nachmeldungen aus dem Zeitraum März 2020 bis Mitte Mai. Somit wurden dem BAG in den vergangenen 24 Stunden eigentlich keine neuen Spitaleinweisungen gemeldet. Am Donnerstag vor einer Woche waren dem BAG 358 neue Coronavirus-Ansteckungen, 18 Spitaleintritte und 6 Tote gemeldet worden.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 51,4 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,64.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 6'130'000 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 6'120'202 Dosen verabreicht. 2'351'712 Personen sind bereits vollständig geimpft. (sda)
13:13
SVP verlangt Aufhebung der besonderen Lage - Ständerat blockiert
SVP Parteipraesident Marco Chiesa, TI, kurz vor Beginn der Elefantenrunde der Parteipraesidenten zu den Eidgenoessischen Abstimmungen, am Sonntag, 13. Juni 2021 in Bern. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte am Sonntag ueber drei Vorlagen zu bestimmen, die Volksinitiative "Fuer eine Schweiz ohne synthetische Pestizide", die Volksinitiative fuer sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung, Bundesgesetz ueber polizeiliche Massnahmen zur Bekaempfung von Terrorismus (PMT), CO2-Gesetz und Covid-19-Gesetz. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Die besondere Lage solle nicht umgehend aufgehoben werden. Der Ständerat hat am Donnerstag einen Vorstoss der SVP-Fraktion mit dieser Forderung mit 25 zu 16 Stimmen abgelehnt. Zuvor hatte bereits der Nationalrat der Motion keine Folge gegeben.

«Der Bundesrat wird beauftragt, die besondere Lage nach Artikel 6 Epidemiengesetz unverzüglich aufzuheben», stand im Motionstext der SVP. Eingereicht wurde der Vorstoss von SVP-Ständerat Marco Chiesa (TI, im Bild). Mit den notwendigen Unterschriften erwirkte die SVP-Fraktion im Bundeshaus, dass die Räte im Rahmen einer ausserordentlichen Session darüber beraten.

Der Bundesrat beantragte die Ablehnung der Motion. Gesundheitsminister Alain Berset sagte im Ständerat, dass im Dreiphasenmodell vorgesehen sei, im August nicht mehr auf die Möglichkeiten, die mit der besonderen Lage bestehen würden, zurückzugreifen. (sda)
13:03
Zürcher Corona-Sonderstab wird aufgelöst
Die Corona-Pandemie flaut ab, die Massnahmen sind gelockert. Aus diesem Grund löst der Kanton Zürich seinen Corona-Sonderstab per 30. Juni auf. Dieses Gremium unter der Leitung des Kommandanten der Kantonspolizei war seit rund einem Jahr aktiv. Ganz zum Normalbetrieb kehrt der Kanton jedoch noch nicht zurück.

Der Sonderstab wird zwar per Ende Juni beendet. Das Thema Pandemie bleibt jedoch noch aktuell. Es wird künftig aber von der kantonalen Führungsorganisation KFO mit den normalen Zuständigkeiten bewältigt. (sda)
12:13
Schweizer Banken haben 2020 trotz Corona mehr verdient
Die Schweizer Banken haben im vergangenen Jahr laut Statistik der Nationalbank trotz Coronakrise insgesamt mehr verdient. Bei einer erneut leicht rückläufigen Anzahl an Banken stieg der Personalbestand zudem leicht an.

Ende 2020 gab es in der Schweiz 243 Banken und damit drei weniger als ein Jahr zuvor, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Statistik «Die Banken in der Schweiz 2020» der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hervorgeht.

Zwei Banken wurden im vergangenen Jahr neu gegründet: Eine ausländisch beherrschte Bank sowie eine Filiale einer ausländischen Bank. Drei Banken wurden von anderen Instituten übernommen und im Zuge dessen gelöscht und zwei weitere Banken wurden aus dem Bankenstatus entlassen.

Der Personalbestand auf Stammhausebene im In- und Ausland nahm in Vollzeitstellen gerechnet hingegen um 525 auf 106'616 zu, dabei gab es im Inland ein Plus von 414 Stellen. Insgesamt wurden im Inland mehr weibliche (+246 auf 34'602 Stellen) als männliche (+168 auf 55'340 Stellen) Mitarbeitende eingestellt.

Zugelegt haben die Banken auch bei den Erfolgszahlen. Auf Konzernebene erzielten die Finanzinstitute 2020 aggregiert Gewinne von 16,8 Milliarden nach 14,7 Milliarden Franken. Auf der Ebene der Stammhäuser erholte sich der Gewinn für das vergangene Geschäftsjahr auf 13,7 Milliarden nach lediglich 0,6 Milliarden Franken im Vorjahr. Im Jahr 2019 hatte allerdings eine Grossbank auf Stammhausebene noch einen hohen Verlust ausgewiesen.
10:24
Für Berner Regierung sollen Covid-19-Massnahmen im Herbst enden
Die Berner Kantonsregierung findet, bis Ende September sollten alle Corona-Einschränkungen in der Schweiz aufgehoben werden. Für sie sollte zu diesem Zeitpunkt auch der Einsatz der Impfzertifikate innerhalb der Schweiz enden.

Diese Forderung erhebt die Berner Regierung in einer Mitteilung vom Donnerstag. Sie begründet sie unter anderem mit der Abstimmung zum Covid-19-Gesetz vom Wochenende. Der «überraschend hohe Nein-Anteil», so die Berner Regierung, zeige, dass die Bevölkerung gegenüber den Covid-19-Massnahmen «ziemlich kritisch eingestellt» sei.

Zertifikate brauche es ab Anfang Oktober nicht mehr, weil spätestens ab diesem Zeitpunkt alle Menschen geimpft seien, die dies wünschten.

Sollten ab Oktober 2021 aufgrund des Auftretens neuer Virusvarianten Überlastungen des Gesundheitswesens absehbar sein, könnten der Einsatz des Zertifikats und weitere Massnahmen jederzeit neu beschlossen werden, schreibt die Berner Regierung. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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