Schweiz
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Rechtsextremisten demonstieren am Samstag, 10. Oktober 2009, am Alexander Platz in Berlin. Nach dem Brandanschlag auf den Neonazi-Szenetreff

Bild: AP

Behörden schauen weg: Warum ein Christchurch-Attentat auch in der Schweiz möglich wäre



Bei einem rassistisch motivierten Massaker wurden in Christchurch 50 Menschen getötet und 30 weitere verletzt. Da stellt sich die Frage: Wie konnte der Attentäter von Christchurch unter dem Radar der Sicherheitsbehörden durchschlüpfen, obwohl er im Netz über Jahre hinweg seine rechtsextreme Gesinnung zur Schau stellte?

In this photo released by New Zealand Prime Minister's Office, Prime Minister Jacinda Ardern, center, meets representatives of the Muslim community, Saturday, March 16, 2019 at the Canterbury Refugee Centre in Christchurch, New Zealand. New Zealand's prime minister says the

Jacinda Ardern. Bild: AP/New Zealand Prime Ministers Office

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern sagte: «Wir haben uns zu einseitig auf islamistischen Terror konzentriert.»

Und in der Schweiz? Sind die Behörden gegen Terror von rechts gewappnet? Recherchen des SonntagsBlick lassen da Zweifel aufkommen. Die Zeitung veröffentlichte Bilder von Fremdenhassern, die auf Facebook ungehindert hetzen, einige feiern gar die Attacke von Christchurch.

Attentäter verherrlicht

So etwa T. S., Basel-Chef der rechtsextremen Partei National Orientierter Schweizer (Pnos). Auf Facebook schrieb er über den Attentäter: «Wenn mehr so wären wie er, hätten wir schon gewonnen und unser Volk gerettet.» Mittlerweile hat er den Post gelöscht.

Die Schweizer Rechtsextremen sind laut dem SonntagsBlick bewaffnet, gewaltbereit und stehen im Gegensatz zu Islamisten nicht im Fokus der Behörden. Mehr noch: Dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) ist es gesetzlich verboten, rechte Extremisten genügend zu überwachen. Denn der Bund trennt strikt zwischen terroristischen und gewaltextremistischen Aktivitäten. Eine Unterscheidung, die andere Länder nicht machen.

Viele Tote, ein Manifest und grosse Trauer

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Video: srf

Nur Dschihadisten im Visier

In der Praxis heisst das: Bei einem bewaffneten Islamisten, der auf Facebook für die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») schwärmt, darf der NDB das Telefon anzapfen, die Post öffnen oder den Computer ausspähen. Die Handlungen des Islamisten werden als terroristisch eingestuft.

Gegen einen Neonazi mit Hakenkreuz-Tattoo, der mit Maschinengewehr posiert und für den Utøya-Attentäter Anders Breivik schwärmt, darf der NDB hingegen keine harten Überwachungsmassnahmen erlassen. Er wird als Gewaltextremist eingestuft.

Laut dem Nachrichtendienst wurden im November 2018 rund 80 Risikopersonen überwacht sowie Einträge von 606 potenziellen Dschihadisten auf sozialen Medien überprüft. Jedoch konnte der NDB keine Angaben machen, wie viele Rechtsradikale unter Beobachtung stehen.

Das Fazit der Recherche des SonntagsBlick lautet: «Es ist zu befürchten, dass auch in der Schweiz irgendwann ein rechtsextremer Internethetzer seine Tastatur gegen ein Sturmgewehr eintauscht.» (vom)

Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chrisiboy 24.03.2019 22:02
    Highlight Highlight Jetzt ist das Geschrei wieder gross, wenn man sich nur auch so aufregen würde wenn in Bern wieder Flaschen auf Polizisten geworfen werden, Linke an Demos in Zürich 10'000e von Franken Schaden anrichten. Da dreht alle paar Jahre ein rechtes Arschloch im Ausland durch und die permanente Bedrohung der linken Arschlöcher spielt keine Rolle mehr.
  • Reudiger 24.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Man sieht wieder, es sind viele Leute motiviert, Rechtspolitik zu verurteilen aufgrund eines Extremsfalles. Es besteht eine Verbindung aus Charaktereigenschaften, welche bei rechtspolitischen Leuten öfter vertreten sind und diesem Anschlag. Dss Gegenteil zu beweisen wäre ziemlich schwierig.
    Aber den Fehler jetzt direkt bei den "normalen" Rechten zu suchen ist nicht wirklich sinnvoll.

    Schliesslich werden für islamistischen Extremismus, nicht moderate Muslime beschuldigt. Zumindest nicht von den Leuten die hier sehr aktiv sind.

    Diese Doppelmoral führt nirgendswo hin.
  • Lowend 24.03.2019 20:02
    Highlight Highlight Da es bei uns ja keine Zahlen über Rechtsextremismus geben darf, hier etwas aus den USA, wo solche Zahlen von Bürgerrechtsorganisationen erhoben werden.

    «Die Anti-Defamation League zählt 2015, 2016 und 2018 zu den vier schlimmsten Jahren was innerstaatliche extremistische Gewalt in den USA angeht. In den vergangenen zehn Jahren hatten 71 Prozent aller extremistischen Morde in den Vereinigten Staaten einen rechtsradikalen Hintergrund. 26 Prozent waren islamistisch und drei Prozent linksextrem motiviert.»

    Wer da noch über linke Gewalt diskutieren will, zeigt, welcher Ideologie er huldigt.
  • COLD AS ICE 24.03.2019 19:33
    Highlight Highlight so ein attentat ist immer und überall möglich!
  • The Destiny // Team Telegram 24.03.2019 17:54
    Highlight Highlight Krass wie sich die hälfte der Kommentare um drei Community Mitglieder handelt weil diese differenzieren.
    • Juliet Bravo 24.03.2019 19:25
      Highlight Highlight „Differenzieren“ - so kann man das Lavieren und Relativieren auch nennen. Es trifft einfach deren Absicht nicht, die Rechtsextremen Gewalttäter zu verharmlosen.
    • The Destiny // Team Telegram 24.03.2019 20:43
      Highlight Highlight Mmn. Verharmlosen sie diese nicht ausser sie würden andere Extreme als weniger gefährlich betrachten.
      Alle Extremisten sind gefährlich!
    • Juliet Bravo 25.03.2019 04:14
      Highlight Highlight man finde die Logik...😅
  • Lowend 24.03.2019 17:21
    Highlight Highlight Der Bund findet, Neonazis seien eine Gefahr und überall werden rechtsextreme Netzwerke aufgedeckt, oder über rechtsextremen Terror berichtet, aber hier wollen alle die gerne sagen, "Ich bin ja kein Nazi, aber..." über die bösen Linken diskutieren?

    Möchten die einfach davon ablenken, dass sie in Tat und Wahrheit Sympathien für diese rechtsextremen Naziterroristen haben, was dann aber bedeuten würde, dass das NBD mit seiner Einschätzung recht hätte?

    Fragen über Fragen, aber wer die Voten hier auf Watson verfolgt, weiss ja auch, dass es hier nie rechtsextreme Kommentare geben würde. Oder? 😉
  • gnagi 24.03.2019 14:33
    Highlight Highlight Es fängt schon in der Politik an. Wie viele Rechtsextreme in unseren Räten vertreten sind ist beängstigend. Kein Wunder wird diese Szene nicht stärker überwacht. Man pinkelt ja nicht dem Kollegen ans Bein
  • gjonkastrioti 24.03.2019 13:31
    Highlight Highlight Ein rechtsextremes Attentat wäre bei uns ebenso einfach möglich wie ein islamistisches Attentat, wenn auch ersteres wohl bedeutend unwahrscheinlicher ist angesichts der bedeutenden Anzahl Syrien-Rückkehrer, IS-Sympathisanten und Asylanten mit Kriegstrauma. Da ist die rechtsextreme Szene, obschon von vergleichbarem Hass erfüllt, generell weniger gewaltbereit. Auch weil da nie jemand einen Krieg erlebt hat.
  • Miikee 24.03.2019 13:26
    Highlight Highlight Das ist ja nichts neues, wir haben unsere Freiheit aufgegeben, lassen uns überwachen und kontrollieren. Die Bürger finden das auch noch toll (BüPF, NDG Ja🤦🏽‍♂️).

    Und was haben wir schlussenlich, schlechte Gesetze die nicht richtig greifen. Massenüberwachung die nie genutzt werden kann für das wo sie angepriessen wurde (suche nach der Nadel im Heuhaufen). Der Staat freuts trotzdem, die Bürger werden verarscht.

    Wenn dann was passiert der Staat, nur so: Oh Tschuldigung, hätte hätte Fahrrafkette, vielleicht brauchen wir noch mehr Überwachungskompetenzen. Alles Ausreden. Blabla
    • The Destiny // Team Telegram 24.03.2019 19:13
      Highlight Highlight Fehlt noch der Aktionismus nach der Tat.
  • ingmarbergman 24.03.2019 13:07
    Highlight Highlight Und die rechten Snowflakes schon wieder am kommentieren, dass linksextreme Autos und Scheiben einschlagen. Jap, Sachbeschädigung ist Scheisse. Aber wer kaputte Scheiben mit rassistischem Massenmord vergleicht, der hat seinen moralischen Kompass verloren.

    Und darum geht es: dass die Rechten die Debatte soweit verrohen, um den Leuten einzureden, dass Christchurch ja nicht so schlimm sei, weil der Schwarze Block Scheiben einschlägt.

    DAS ist der grossen Unterschied zwischen rechts und links: Rechts ist gegen die Menschen, Links macht Politik FÜR die Menschen.
    • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 18:10
      Highlight Highlight
      "100 gewaltsame Ereignisse aus dem linksextremen Spektrum zählte der NDB 2017. Meistens geht es dabei um Sachbeschädigung, aber: «Linksextrem motivierte Gewalttaten richten sich auch gegen als rechtsextrem Wahrgenommene und insbesondere bei Polizeieinsätzen gegen die Sicherheitskräfte.» Die Linksextremen gingen dabei mit äusserster Aggressivität vor. «Schäden an Leib und Leben werden dabei in Kauf genommen oder teils bezweckt.» "

      https://bit.ly/2YlYUSr
    • Reudiger 24.03.2019 20:28
      Highlight Highlight Rechtsextremer Massenmord ist in der Schweiz nicht wirklich ein Ding.
      Gewalt ist bei rechtsextremen sowie bei linksextremen vorhanden.
      Rechtspolitische zu verallgemeinern und Ihnen vorzuwerfen, dass sie Gewalt gutheissen, ist schlichtweh naiv.
      Dein letzter Satz zeigt schon auf wie eine politische Ideologie dich schon vergiftet hat. Jegliche Hoffnung auf Kompromisse und fairer Demokratie sind mit solchen Weltanschauungen bedroht.
    • Noschi 25.03.2019 00:02
      Highlight Highlight @rotermöchtegernriese
      Liest du eigentlich die Artikel noch oder postest du einfach immer den gleichen Kommentar zu den bösen, bösen Linksextremen? Darum geht es hier eben NICHT!
  • manhunt 24.03.2019 12:49
    Highlight Highlight nicht nur die behörden schauen weg. genauso auch die bevölkerung. nicht wenige, welche auch in dieser kommentarspalte rechte gewalt negieren, relativieren oder schönreden. rechtes gedankengut ist längst wieder salonfähig. bloss will es niemand wahrhaben. das klima der angst und des misstrauens machen es möglich.
    • Kong 24.03.2019 15:59
      Highlight Highlight du hast recht manhunt... so gilt es ja 1:1 auch für das linke ansinnen. daher muss unsere einstellung gegen jede form der gewalt kritisch eingestellt sein.
    • E7#9 24.03.2019 17:02
      Highlight Highlight „Rechtes Gedankengut ist längst wieder salonfähig.“

      Und das zum Glück, genau so wie linkes Gedankengut. Das sind politische Ausrichtungen. Wenn man solche unterdrückt lebt man den Faschismus. Möchtest du das?

      Und grad weil es sich um politische Ausrichtungen handelt verstehe ich nicht, wieso Extremisten wie Breivik-Verherrlicher oder gewaltbereite Neo-Nazis nur als gewaltextremistisch und nicht als terroristisch eingestuft werden.
    • manhunt 24.03.2019 17:27
      Highlight Highlight @kong: es ist jedes mal dasselbe. kritisiert man rechtes denken und rechte gewalt, heisst es automatisch „aber dir linken auch!“. meist genau von jenen leuten, welche bspw. bei berichten über ausschreitungen total am rad drehen. erschiesst aber ein rechtextremer dutzende menschen, und das attentat in neuseland war nicht das erster seiner art, wird nicht die tat verurteilt, sondern darauf hingewiesen, dass linke dasselbe tun. ich kann mich aber an kein geschehen in den letzten 20 jahren erinnern, bei dem ein „linker“ zig menschen umgebracht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 24.03.2019 12:39
    Highlight Highlight Von rechter Gewalt hört und liest man doch recht wenig. Beispielsweise im Gegensatz zu den linken Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg (mit Gästen aus der Schweiz), 1.Mai-"Feiern" in Berlin-Kreuzberg, Brandanschlag auf den 5. Strafsenat des BGH in Leipzig, die Berner Reitschule,.... Gewalt, egal aus welcher Ecke, Richtung, Religion gehört verfolgt und viel unnnachgiebiger bestraft
    • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 13:45
      Highlight Highlight Liegt daran, dass linke Gewalt halt häufiger vorkommt in der Schweiz
    • Heinzbond 24.03.2019 15:20
      Highlight Highlight Wenn du schon Deutschland erwähnen musst, dann fang auch mit hoyerswerda, solingen und all die brennenden Asylantenheime an, gehe weiter mit dem NSU und höre auf mit den Angriffen die gegen einzelne Personen gerichtet sind und tagtäglich stattfinden, deren hintergründig von der Polizei schöngeredet wird...
    • Cubbie 24.03.2019 15:31
      Highlight Highlight Andrew1, weil man weniger hört und liest, gibt es weniger Gewalt von Rechts? Willst du uns das damit mitteilen?
      Und mit deinem letzten Satz nochmals schnell alles relativieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • smartash 24.03.2019 12:14
    Highlight Highlight Wenn der Sektionsvorsitzende einer nationalen Partei einen öffentlichen Facebook-Post macht, darf man beim zitieren diesen Posts durchaus dessen vollen Namen nennen.
    Oder gibt es einen guten Grund ihn so halbherzig zu anonymisieren?
    • Nelson Muntz 24.03.2019 16:23
      Highlight Highlight hätte er einen weiblichen Nippel gezeigt, wäre der Post gar nie gesehen worden...
  • LouisvanGaal 24.03.2019 12:13
    Highlight Highlight Um zu wissen, dass so etwas auch in der Schweiz passieren könnte, braucht es keine "Recherche". Genau wie auch ein dschihadistischer Anschlag erfolgen könnte, oder ein solcher anderer militanter Grupöierungen. Das ist ein nicht kalkulierbares Restrisiko. Diese Inkaufnahme ist mir indes immer noch lieber, als in einem totalen Überwachungsstaat zu leben. Denn mit anderen Massnahmen lassen sich solche Vorkommnisse nun mal nicht absolut ausschliessen.
    • The Destiny // Team Telegram 24.03.2019 17:34
      Highlight Highlight Wir leben bereits in einem Überwachungsstaat.
      BÜPF lässt grüssen.
  • Dönergott 24.03.2019 11:53
    Highlight Highlight Stimmt, solche Leute sollte man überwachen. Genauso aber das Antifa-Pack, auch wenn sich ihre Gewalt oft gegen Sachen richtet. Schluss mit Extremismus!
    • Cubbie 24.03.2019 15:38
      Highlight Highlight „Solche Leute und Antifa-Pack.“ 🤔

      Warum nicht so: „dieses rechte Pack und die Antifa-Leute....“
      Oder: „diese Braunen Vollidioten und das Antifa-Pack.....“
      Oder, oder.....

      🤔
    • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 17:55
      Highlight Highlight @cubbie, die Rechten erwähnt er ja bereits: "Stimmt, solche Leute sollte man überwachen. "
  • Ciruzz 'O Milionar 24.03.2019 11:20
    Highlight Highlight Ein Neonazi verübt ein Attentat.
    Berichterstattung über die Möglichkeit eines solchen Attentates in der Schweiz.
    Rechte Sympathisanten: Aber links ist viel gefährlicher imfal, viel böser, viel mimimi.
    Statt Stellung zu nehmen schiebt ihr es wieder auf die links-rechts Debatte. Ihr seid zum Heulen.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Ich kann diesen lächerlichen Rechtstrollen auch nur Verachtung entgegen bringen.
      Sie müssen auch sonst immer sofort ablenken, als auch nur ein einziges mal beim Thema zu bleiben.
      Geht man nicht auf ihre Ablenkung ein, werden sie beleidigend und heulen herum.
      Einfach nur erbärmliche Menschen.
    • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 13:46
      Highlight Highlight Wieso sollte z.b. ich Stellung nehmen? Ich identifiziere mich nicht als "Neonazi"
    • Lowend 24.03.2019 19:08
      Highlight Highlight Warum diskutieren Sie dann fast ausschliesslich in den Foren über den Rechtsextremismus und warum versuchen Sie diese menschenverachtende Ideologie immer zu verharmlosen, indem sie jedesmal über "Linke" trollen, Scheinroter?

      Etwas geht da nicht auf, aber es ist bezeichnend, dass extrem rechte Kommentatoren nie zu ihrem braunen Gift stehen, dass sie zwischen den Zeilen verbreiten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 24.03.2019 11:15
    Highlight Highlight Da muss man doch nur zu unseren Nachbarn im Norden schielen. Jahrelang konnte der NSU Leute ermorden und die Polizei vermutet eher, dass das Opfer wohl ein Drogendealer oder sonst in krumme Geschäfte verwickelt war und von einem anderen "Ausländer" ermordet wurde.
    Die Neonazis wurden mehr als dumme Spinner abgetan, die intellektuell nicht in der Lage sind jemanden zu ermorden. Ist natürlich auch schwer, einen übergewichtigen Glatzkopf der von der "Herrenrasse" träumt ernst zu nehmen, so stellt man sich einen Neo-Nazi immerhin vor.
  • RatioRegat 24.03.2019 10:55
    Highlight Highlight Es ist richtig, dass rechter Terrorismus in den vergangenen Jahren vernachlässigt wurde, zumal dieser oftmals gar nicht als Terrorismus erfasst wird.
    Wendet man diesselbe Definition aber gleichermassen auf dschihadistische und extremistische Taten von Links und Rechts an, so sieht man, dass die meisten tödlichen Terroranschläge auf das Konto von rechten Terroristen gehen. Bei dschihadistischen Terroranschlägen sterben aber im Durchschnitt mehr Menschen pro Anschlag, was erklärt, dass diese Anschläge medial eher registriert werden.
    • Rabbi Jussuf 24.03.2019 17:46
      Highlight Highlight Für Nachrichtendienste sind das keine Ziele. Die haben wirklich wichtigeres zu tun und sich um echte Gefährder zu kümmern, ob links rechts, islamisch, oder sonst einer verwirrten Ideologie angehörig spielt dabei keine Rolle.
  • Albert J. Katzenellenbogen 24.03.2019 10:40
    Highlight Highlight Jegliche Art von Anschlag wäre in der Schweiz auch möglich. Die wegschauenden Behörden sind eine Erfindung der Medien. Bedenken Sie, dass die Bevölkerung längst nicht alles weiss...
    • just sayin' 24.03.2019 19:32
      Highlight Highlight was?
      du meinst der geheimdienst ist „geheim“?
      😉
    • Albert J. Katzenellenbogen 24.03.2019 23:08
      Highlight Highlight Ja, der Geheimdienst ist geheim und noch dazu in vielen Fällen nicht zuständig.😉
  • Dong 24.03.2019 10:31
    Highlight Highlight Wobei ich nicht glaube, dass dar NDB zur Sicherheit beiträgt.

    Nachrichtendienste sammeln Informationen, und davon gibt’s im Extremismus-Bereich eher zu viel als zu wenig. Bei den IS-Anschlägen war am Ende jeder Attentäter als “Gefährder“ bereits bekannt gewesen, genützt hat das aber natürlich nichts - wie auch. Die wissen ja selber auch, dass und wie sie überwacht werden.
  • Ökonometriker 24.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Wir haben uns in der Schweiz dazu entschieden, unserem Geheimdienst relativ wenig Inland-Kapazitäten zuzugestehen.
    Die Frage ist, ob ein besserer Geheimdienst überhaupt Terrortaten verhindert. Hier sieht selbst die Leistungsbilanz der grössten Geheimdienste der Welt sehr durchzogen aus.

    Wir müssen wohl mit dem Risiko leben, dass eines Tages ein Idiot aufsteht und uns umbringt.
    Aber das Risiko ist um einiges kleiner, als auf der Strasse überfahren zu werden oder unglücklich die Treppe hinunter zu stürzen. Investieren wir das Geld lieber dort, wo man zuverlässig Menschenleben retten kann.
    • nJuice 24.03.2019 14:30
      Highlight Highlight Du nennst die Leistungen anderer Geheimdienste "sehr durchzogen", wie kommst du zu diesem Urteil?

      Klar, perfekt sind sie nicht, es kam und kommt zu Anschlägen. Ich kann jedoch wenig bis gar nicht beurteilen, wie häufig die Geheimdienste ihre Arbeit erledigen und Idioten stoppen, hast du hierzu Zahlen?
    • the_square_box 24.03.2019 16:19
      Highlight Highlight Sorry, dem muss ich wiedersprechen.

      Im Prinzip darf man die Kostenfrage pro gerettetem Menschenleben stellen, darf aber ein ganz gewichtiger Punkt nicht vergessen: Terrorismus in jegwelcher Form zielt hauptsächlich auf medienwirksames Chaos, was die staatlichen Institutionen als schwach erscheinen lässe. Dies schwächt die Demokratie da das Vertrauen in die Politik nachlässt. Und das zu verhindern ist auch in der Kostenrechnung zu berücksichtigen und darum braucht es einen NDB der potentielle Terroristen überwacht so gut es geht.
  • Kimelik 24.03.2019 09:50
    Highlight Highlight Schon saumässig blöd, dass politische Extremisten nicht als Terroristen eingestuft werden können.
    Der Blick hat eine interessante Bildstrecke, welche einige dieser Subjekte zeigen.
  • sowhat 24.03.2019 09:45
    Highlight Highlight Woher kommt diese Unterscheidung zwischen Gewalltextremist und Terrorist? Lässt sich das korrigieren?
  • sowhat 24.03.2019 09:44
    Highlight Highlight Das wird der Moment sein, wo's dann endlich aufhört, dass das heilige Sturmgewehr bei jedem zu Hause rumliegt.
  • pamayer 24.03.2019 09:27
    Highlight Highlight Auf dem rechten Auge blind.

    Das übliche.
  • T13 24.03.2019 09:20
    Highlight Highlight Wie hiess der bulle welcher die plakate aufgehängt hat?
    Die mit den wohnwägen.
    Ihr wisst schon der svpler der mit dem tesla possiert hat.
    Went solche leute bei der polizei sind isses doch kein wunder dass solche leute kein grosses thema in der politik sind.
  • Heinzbond 24.03.2019 07:38
    Highlight Highlight So einen breivik, torrent und andere gibt es in in jeder Gesellschaft. Ich sehe nicht wieso sie weniger gefahrlich eingestuft werden sollten als islamische, christlich, links oder anders motivierte Terroristen. Keine Demokratie ist vor der Krankheit des Hasses sicher.

    Wenn du für deine Idee töten musst ist sie nichts wert...
  • Todesstern 24.03.2019 06:43
    Highlight Highlight Wenn, wäre, hätte hätte Fahradkette.
  • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 04:07
    Highlight Highlight Reine Gedankenspiele. In Tat und Warheit sind in der Realität die Linksextremen in der Schweiz gewaltbereiter und leben dies auch aus.

    https://www.blick.ch/news/politik/nachrichtendienst-ueber-attacken-auf-politiker-linke-schlagen-oefter-zu-id15103306.html?fbclid=IwAR3FDf8CCr6g6DsxwNi1K9pZRzxMXGxsfU8KUKVc17ABEXTGKQ0Fzp73j9U
    • boexu 24.03.2019 07:08
      Highlight Highlight Dann wär es dir also lieber, ein Linker hätte die Tat in Christchurch ausgeführt... oder was ist hier die Aussage?
    • Roterriese #DefendEurope 24.03.2019 08:03
      Highlight Highlight @boexu eine ziemlich krude und sehr weit hergeholte Interpretation. Aber ja, man kann alles missverstehen, wenn man denn nur will.
    • just sayin' 24.03.2019 08:46
      Highlight Highlight @boexu

      das hat er auch nicht gesagt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 24.03.2019 03:29
    Highlight Highlight Wieso schreibt ihr hier nur über Rechtsradikale? Das Ganze betrifft schliesslich Linksradikale und Weitere genauso.
    • boexu 24.03.2019 07:05
      Highlight Highlight Oh Boy... im Artikel geht es um den Vergleich mit Christchurch und dort war es halt mal ein Nazi...
      Dieser Whataboutismus echt hey...🤦‍♂️
    • Dragonlord 24.03.2019 07:47
      Highlight Highlight Weil ein Linker die grausame Tat von Christchurch niemals verherrlichen wird. Das macht nur ein Faschist oder Leute mit grossem Dachschaden und geringer Bildung.
      Grundsätzlich ist vor dem Gesetz jeder gleich, egal welche politische Gesinnung die Person hat.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 24.03.2019 09:31
      Highlight Highlight Es war aber kein Linksextremer der in Christchurch über 50 Menschen ermordete sondern ein Rechtsradikaler.

      Daran lässt sich nichts ändern, es lässt sich auch nicht verharmlosen oder Wegdiskutieren.
      Er wollte Angst sähen, also ist er ein Terrorist
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paradise 24.03.2019 03:07
    Highlight Highlight Lieber den Waffen Schuld geben, gross ankündigen strenge Waffengesetze einzuführen, was per sofort geschah.

    Und strengere überprüfung von rechtsextremen in Neuseeland? Null.

    Wollt ihr hier lieber strengere Waffengesetze oder bessere überprüfung?

    Daran solltet ihr z. B am 19.mai denken
    • Töfflifahrer 24.03.2019 05:41
      Highlight Highlight Jeder bei der ersten Befragung einigermassen anständig bleibt wird den Waffenerwerbschein auch beim neuen Gesetz erhalten. Werden die Links-, oder Rechtsextremen nicht überwacht, gibt es auch keinen Grund deren Waffen wieder einzuziehen. Denn die sind ja nicht im Überwachungsfkus. Daran sollten Sie am 19. Mai denken.
      Das Waffengesetz änder an der Situation also rein gar nichts.
    • Astrogator 24.03.2019 08:37
      Highlight Highlight Strengere Waffengesetze sind nie falsch.

      Grüsse von einem Jungschützenleiter.
    • Olmabrotwurst 24.03.2019 09:06
      Highlight Highlight Ich stimme Töfflifahrer zu, wenn nicht es sind ja immernoch die da die den Waffenerwerbschein vor dem Gesetzt haben hätte sollen sein ( Futur 2 ist nicht so mein Ding ^^ ) und die kriegen auch weiterhin ihre Waffen.
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