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Frau verliert Job wegen Hass-Posting: Diese 8 Fälle zeigen, warum man ERST denken und DANN schreiben sollte

Sie liess sich nach dem Amoklauf in München zu einem dummen Hass-Kommentar hinreissen – und verlor deswegen ihren Job. Doch die Frau aus Deutschland ist nicht allein, wie die folgende Liste zeigt.



Wenn man sieht, mit wie viel Wut und Hass die Menschen Tag für Tag auf Facebook, Twitter und Co. unterwegs sind, kann einem regelrecht Angst und Bange werden. Unter dem Deckmäntelchen der Anonymität geben Leute Dinge von sich, die sie wohl kaum öffentlich äussern würden.

Andere verzichten auf ein Pseudonym und hauen unter ihrem echten Namen Postings raus, bei denen man sich nur an den Kopf greifen kann. Dass man im Internet aber eben doch nicht ungestört – und vor allem ungestraft – Hass schüren und Rassismus pflegen darf, zeigen die folgenden acht Fälle.

Der Amoklauf in München

epa05441628 Flowers are seen on the ground in the Olympic shopping mall (OEZ) four days after a shooting that killed and injured people in Munich, Germany, 26 July 2016. According to authorities, at least 10 people including the suspect died after a shooting spree at the Olympia shopping centre in Munich on 22 July 2016. Police on 23 July 2016 said it was a 'classical amok run' by an 18-year-old Munich-born young man.  EPA/SVEN HOPPE

Im Münchner Olympia-Einkaufszentrum wurden am Freitag neun Menschen getötet.
Bild: EPA/DPA

Das jüngste Beispiel bezieht sich auf den Amoklauf in München, bei dem ein 18-jähriger Mann in einem Einkaufszentrum neun Menschen kaltblütig erschossen hat. Noch während am Freitag einige der Schwerverletzten um ihr Leben ringen, postet eine türkisch-stämmige Frau aus dem deutschen Bönen folgende Zeilen auf Facebook:

«In München Terroranschlag? #gutso!!!! Deutschland finanziert die PKK. Deutschland will, dass Erdogan vernichtet wird. Deutschland will, dass die Türkei vernichtet wird. Ich soll jetzt Mitleid haben? Nein. Warte nur ab Merkel, es wird noch schlimmer kommen. #karma»

Aus dem Facebook-Profil der jungen Frau geht hervor, dass sie für den Parfüm- und Kosmetikhersteller LR Health & Beauty Systems tätig ist, woraufhin über die Firma eine Welle der Empörung hereinbricht: Zahlreiche Leute rufen zum Boykott auf und kündigen an, keine entsprechenden Produkte mehr kaufen zu wollen.

Das Unternehmen reagiert umgehend und teilt am Samstag auf seiner Facebook-Seite mit:

«Wir sind zutiefst erschüttert über die Äusserungen (...) und distanzieren uns klar und deutlich von diesen Aussagen und der schrecklichen Drohung. Wir werden rechtlich alles uns Mögliche tun, um der klaren Haltung des Unternehmens Durchsetzung zu verleihen.»

Und tatsächlich lässt die Firma auch Taten folgen: Am Montag gibt LR bekannt, man habe die Vertragsbeziehung mit der selbstständigen Vertriebspartnerin fristlos gekündigt und ihren Post an die Behörden weitergeleitet.

Der Fall Aylan

epa05206149 The photo of the dead Syrian boy Aylan Kurdi served as a template for a graffiti that artists Justus Becker and Oguz Sen sprayed at the harbour in Frankfurt (Main), Germany, 11 March 2016. Artists Justus Becker and Oguz Sen needed about 40 hours to finish the 120 square meters sized artwork.  EPA/ARNE DEDERT

Diese Graffiti-Kunst in Frankfurt soll an den kleinen Aylan erinnern. Bild: EPA/DPA

Im September vergangenen Jahres ertrinkt bei dem Untergang eines Flüchtlingsboots aus Syrien unter anderem der dreijährige Aylan Kurdi. Seine Leiche wird an den türkischen Strand gespült, Fotos von ihm gehen um die Welt.

Weltweit trauern Menschen, Aylan wird zur Ikone der Flüchtlingskrise. Doch inmitten der Bestürzung bleibt noch immer genügend Platz für Geschmacklosigkeit und Zynismus. Und so veröffentlicht ein 26-jähriger Berliner auf seiner Facebook-Seite folgenden Eintrag:

«Wir trauern nicht sondern wir feiern es! Nur ein Flüchtling, ein Flüchtling ist zu wenig: Das Meer hat schon mehr Flüchtlinge geschluckt!»

Doch so viel Fremdenhass bleibt nicht ungestraft: Schon nach kurzer Zeit leiten die Behörden Ermittlungen gegen den polizeibekannten Neonazi ein. Und damit nicht genug: Weil die «Bild-Zeitung» ein Foto des 26-Jährigen veröffentlicht, wird auch der Arbeitgeber auf den Fall aufmerksam. 

Zum damaligen Zeitpunkt ist der Berliner bei einer Zeitarbeitfirma angestellt, die Aufträge des Zustelldienstes Hermes ausführt. Nachdem das Foto des Berliners in entsprechender Arbeitskleidung aufgetaucht sei, habe man intensive Recherchen angestellt, um herauszufinden, in welchem Arbeitsverhältnis der 26-Jährige für den Logistik-Riesen tätig sei, teilte ein Unternehmenssprecher von Hermes dem Tagesspiegel mit.

Kurz darauf erhält der 26-Jährige nicht mehr nur keine Aufträge von Hermes, sondern verliert auch seine Stelle bei der Zeitarbeitfirma.

Der Fall der kleinen Dunja

https://www.facebook.com/feuerwehrfeldkirchendonau/photos/a.1575361386063259.1073741832.1549859321946799/1582966298636101/?type=3&theater dunja

Die sechsjährige Dunja steht sorglos strahlend unter einer Wasserdusche.
bild: facebook/freiwillige feuerwehr feldkirchen an der donau

Auch das Bild der sechsjährigen Dunja aus Syrien macht im Zuge der Flüchtlingskrise auf Social Media die Runde, der Kontext ist jedoch weitaus erfreulicher: Das Foto dokumentiert eine tolle Aktion der Freiwilligen Feuerwehr im oberösterreichischen Feldkirchen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen von bis zu 36 Grad rücken die freiwilligen Helfer Ende Juli letzten Jahres aus, um den Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft eine ordentliche Abkühlung zu verpassen. Bei dem Anblick der sorglos strahlenden Dunja geht einem das Herz auf – weshalb die Feuerwehr auf Facebook für die Aktion jede Menge Lob kassiert.

Doch auch hier lässt die Geschmacklosigkeit nicht lange auf sich warten. Auf der Facebook-Seite eines Radiosenders schreibt ein angehender Automechaniker:

«Flammenwerfer währe (sic!) da die bessere Lösung.»

Eine Aktion, die nicht ohne Konsequenzen bleiben soll: Unzählige aufgebrachte Facebook-Nutzer geigen dem Hass-Kommentar-Verfasser die Meinung und konfrontieren auch seinen Arbeitgeber, Porsche Wels, mit der Äusserung.

Woraufhin dieser umgehend reagiert: «Der Lehrvertrag wurde mit sofortiger Wirkung vorzeitig beendet», sagte ein Porsche-Sprecher dem österreichischen Kurier. «Wir lehnen jegliche Art der Diskriminierung strikt ab. Dieser Vorfall hat uns daher zum Handeln gezwungen.»

Ein weiterer Fall von Flüchtlingshetze

Eigentlich sollte man bei Personen, die im sozialen Bereich tätig sind, davon ausgehen können, dass sie sich auch entsprechend verhalten. Doch weit gefehlt! Im Zuge der anhaltenden Flüchtlingskrise liess sich vergangenen Sommer eine deutsche Altenpflegerin zu folgender Äusserung auf Facebook hinreissen:

«Irgendwann wird es eh so kommen, dass man Hinz und Kunz aufnehmen muss. Dank meiner medizinischen Ausbildung wird bei mir keiner überleben.»

Keine gute Idee. Denn auch dieses Statement zog schwere Folgen nach sich, nachdem mehrere verärgerte Facebook-Nutzer den Arbeitgeber der Frau, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), informiert hatten: «Ich kann mir nicht vorstellen dass eine wichtige und bekannte Einrichtung wie die Ihre daran interessiert ist, solche Rassisten und Volksverhetzer bei sich zu beschäftigen», schrieb einer von ihnen.

Wie die Hannoversche Allgemeine schreibt, ist das Posting daraufhin gelöscht und die Frau entlassen worden: «Das ist juristisch die Ankündigung einer Straftat und für uns und eine Mitarbeiterin in der Altenpflege nicht zu tolerieren», zitiert die Zeitung einen Sprecher der AWO. Man habe deshalb die arbeitsrechtlichen Konsequenzen gezogen und Anzeige erstattet.

Der Kristallnacht-Twitterer

Auch in der Schweiz hat es bereits einen solchen Fall gegeben, wobei der Protagonist alles andere als ein No-Name war. Im Juni 2012 twittert der ehemalige Zürcher SVP-Lokalpolitiker Alexander Müller folgendes Statement:

«Vielleicht brauchen wir wieder eine Kristallnacht …diesmal für Moscheen.»

Nachdem der Tages-Anzeiger als erstes Medium über den rassistischen Tweet berichtet, verliert Müller nicht nur seinen Job bei der Bank, sondern auch all seine politischen Ämter. Zudem wird er aus der Partei geworfen und ein Teil seines sozialen Umfelds wendet sich von ihm ab.

Er erfährt, wie er selbst sagt, den «sozialen Tod». Der Mann rechtfertigt sich, er habe nur seine Besorgnis über den radikalen Islamismus zum Ausdruck bringen wollen, man habe seinen Tweet aus dem Kontext gerissen und ihm Unzutreffendes unterstellt. Das Bundesgericht urteilte trotzdem, der Tweet stelle eine Rassendiskriminierung dar.

Auch dumme Witze werden bestraft

People holding mobile phones are silhouetted against a backdrop projected with the Twitter logo in this illustration picture taken in  Warsaw September 27, 2013.   REUTERS/Kacper Pempel/Illustration/File Photo     GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH

Ein einziger Tweet kann ganze Karrieren zerstören.
Bild: © Kacper Pempel / Reuters/REUTERS

Für Aufsehen hatte auch der Fall von Justine Sacco gesorgt, damals PR-Chefin eines Internetunternehmens. Kurz bevor sie im Dezember 2013 einen Flug nach Südafrika antrat, twitterte sie folgende Zeilen:

«Auf dem Weg nach Afrika. Hoffentlich bekomme ich kein Aids. Nur Spass. Ich bin weiss!»

Als sie ein paar Stunden später aus dem Flugzeug stieg, war Sacco einer der meistgehassten Menschen im Internet – und ihren Job los. Ihre Firma distanzierte sich noch vor Saccos Landung von dem Tweet: «Das ist ein ungeheuerlicher, beleidigender Kommentar, der nicht den Werten und Ansichten unseres Unternehmens entspricht.» Saccos Name verschwand umgehend von der Firmen-Homepage.

Wenn der Versuch, sich rauszureden, scheitert

Dass rassistische Äusserungen gar nicht mal unbedingt so explizit wie die bisherigen Exemplare sein müssen, um einen Rausschmiss zu bewirken, beweist der Fall, den die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht hat: Vergangenen Oktober beleidigt ein Deutscher aus dem Landkreis Freising via Facebook einen ausländischen Betriebsrat der Firma, in der er beschäftigt war.

Ausserdem schreibt er, er wolle nach Berlin fahren und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ...

«... in einen Leichensack packen».

Seine Botschaften unterzeichnet er mit dem Kürzel «HH», was unweigerlich an «Heil Hitler» erinnert.

Weil er sich damit eine Anzeige einhandelt und die Sache auch an seinen Chef weiter getragen wird, denkt sich der Mann kurzerhand ein paar Lügen aus: Im ersten Moment, als er von seinem Chef mit der Angelegenheit konfrontiert wird, behauptet er, er habe die Nachricht aus Frust und unter Alkoholeinfluss verfasst.

Der Polizei gegenüber sagt er hingegen aus, sein Account sei gehackt worden – er habe die Nachricht also gar nicht selbst verfasst. Das Kürzel «HH» sei wiederum keinesfalls als «Heil Hitler» zu interpretieren. Vielmehr seien es die Initialen eines Freundes von ihm, der aber in der Zwischenzeit gestorben sei.

Am Ende hilft das alles nichts: Das Gericht verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 2250 Euro – und seinen Job ist er auch los.

Auch Homophobie wird bestraft

A partially burned flag hangs outside the Identity Inc.'s Gay and Lesbian Community Center on Weds., June 24, 2015, in downtown Anchorage, Alaska. Identity Inc. Executive Director Drew Phoenix says the flag which represents diversity within the lesbian, gay, bisexual, transgender and queer community, was found vandalized on Tuesday, June 23. (AP Photo/Mark Thiessen)

Vor allem im Internet finden Homophobe ein Forum, um ihren Ressentiments freien Lauf zu lassen.
Bild: AP

Das Internet wird längst nicht nur genutzt, um rassistische Äusserungen zu verbreiten, auch der Hass auf Schwule und Lesben wird hier regelmässig geschürt. Dass auch dies entsprechend bestraft werden kann, beweist eine Geschichte, bei der gleich zwei Personen ihren Job an den Nagel hängen durften. Angefangen hat alles damit, dass eine junge Frau namens Sara K. folgende Worte in eine öffentliche Facebook-Gruppe postete:

«Homosexuelle Menschen gehören getötet. Ist ja widerlich.»

Dies führte dazu, dass die junge Frau von der Organisation «Enough is Enough» gleich zweifach verpfiffen wurde: Nämlich einerseits bei den Behörden und andererseits bei ihrem Arbeitgeber – woraufhin die angehende Altenpflegerin ihren Ausbildungsplatz verlor.

Doch ihr Freund, Max H., verhielt sich keinen Deut besser. Unter dem Posting seiner Freundin schrieb er unter anderem folgenden Kommentar:

«Ich führe Buch über meine Morde als wäre ich Adolf Hitler ich schlage Kinder und Schwule und mir ist scheissegal was ihr über mich denkt.»

Und da auch er von der Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, homophobe Äusserungen auf Facebook aufzuspüren und zu melden, verraten wurde, verlor auch er seine Anstellung – in seinem Fall ein Job bei Zalando.

Auf die Kritik, man sei mit dem Informieren des Arbeitgebers zu weit gegangen, reagierten die Aktivisten mit folgender Mitteilung

«Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und Homophobie ist kein Kavaliersdelikt. Uns ist bewusst, dass mit diesen Strafanzeigen und dem öffentlichen Benennen von Homophobie auch persönliche – teilweise sehr junge – menschliche Geschichten verbunden sind. Dennoch haben wir alle eine Verantwortung, Menschen vor solchen (möglichen) Gewaltaufrufen zu schützen.»

Passend dazu: Sieg Fail! Warum Nazis (sonst noch) Volldeppen sind

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    Alle Leser-Kommentare
  • Funny 29.07.2016 03:42
    Highlight Highlight Das jüngste Beispiel der Kosmetikerin, verstehe ich nicht recht. Sie schreibt was und andere sehen dass sie da arbeitet und boykotieren dieses geschäft. Für mich sieht das eher nach einer recht social media abhängigkeit aus. Von mir aus soll sie das posten, mir doch egal. Je grösser man auf eine Aktion reagiert, desto mehr aufmerksamkeit hat diese. Ich vertritt zwar solche Meinungen nicht, aber mir doch egal wenn eine andere person dies tut. Solange ich weiss wozu ICH stehe, ist mer das egal. Auch wenn dieser kommentar vieleicht auch widersprüchlich ist... egal
  • stookie 28.07.2016 17:26
    Highlight Highlight 2/2
    Alles im grünen Bereich soweit oder?
    Die grenze wird überschritten wenn man die Menschenwürde verletzt (Flammenwerfer, Euthanasie etc.) und das ist, besonders in der heutigen Zeit viel zu oft.
    Jeder sieht sich, sein Problem, seine Ängste als das wichtigste an. Etwas wo bitteschön jeder mit Anstand und Würde damit umgeht. Hey, es ist meine Angst und ich war zuerst hier.
    Die oben genannten Posts sind heftig, was ist mit den Kommentaren in zig U-Tube Videos?"Boah bist du hässlich wie die Nacht!" gibt es da Konsequenzen obschon man der Person mögl. tiefe Seeelische Wunden geschnitten hat? kaum
  • stookie 28.07.2016 17:20
    Highlight Highlight 1/2
    Soll jeder seine Meinung haben und Kundtun dürfen? Ja.
    "Ich darf jeden, wenn ich der Meinung bin, ein Arschloch benennen."
    Sind wir fähig unsere Meinung zu haben und Kund zu tun? Nein!
    "Ich kann das mit meinem Chef machen, einem Polizisten etc. aber ich muss differenzieren können was ich nur wenigen attestiere."
    Muss der jeweilige die Konsequenzen tragen? Aber sicher!
    "Siehe Chef / Polizist etc."
    Lernt er etwas aus diesen Konsequenzen? Fraglich.
    "50/50. Bin ich der Meinung ich bin im Recht dann wohl kaum."
  • Kastigator 28.07.2016 16:20
    Highlight Highlight "Erst denken, dann posten"? Das Problem liegt doch gerade darin, dass sich diese Hetzer derart im Recht wähnen, dass sie ihre braune Kacke tatsächlich überlegt ins Netz scheissen. Und zwar immer häufiger unter Klarnamen.
  • Silas89 28.07.2016 13:19
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man den Verurteilten noch mitteilen, dass sie nun krimineller sind als der durchschnittliche Asylant/Ausländer.
  • ElendesPack 28.07.2016 13:03
    Highlight Highlight Fanden all die Watson-User hier die de facto Berufsverbote für linke Lehrer und Staatsangestellte in den 70ern eigentlich auch so prima?
    Wenn jemand justiziablen Müll postet, ist das ein Fall fürs Gericht. Dass man dafür aber u.U. einen Job verliert, der absolut nichts mit dieser Müllmeinung zu tun hat, ist, egal wie dieser Müll ausgeformt ist, bedenklich und auch ein wenig widerlich.
    • Cityslicker 28.07.2016 13:40
      Highlight Highlight Also wenn Betreuer im Gesundheitswesen bestimmten Bevölkerungsgruppen pauschal den Tod wünschen, ist das aus meiner Sicht sehr wohl ein dringender Grund, die Anstellung unverzüglich zu beenden. Und wer der Reputation des Arbeitgebers schadet, sollte sich auch nicht über die Konsequenzen wundern (am besten mal das Kleingedruckte im Arbeitsvertrag lesen).
    • ElendesPack 28.07.2016 13:53
      Highlight Highlight Darum habe ich oben auch unter Umständen geschrieben. In einem Posting weiter unten bzw. einem Kommentar zu einem anderen Nutzer konkretisiere ich dies.
      Der Fall der Altenpflegerin mit ihrer Drohung allfällige Pflegefälle in die nächste Welt zu befördern, ist ganz klar ein Grund für eine fristlose Kündigung.
      Was die Reputation des Arbeitgebers anbelangt: Gerade ein Automechaniker könnte seinen Mitarbeiter auch bestens einfach runterputzen und eine Verwarnung aussprechen.
    • elk 28.07.2016 13:54
      Highlight Highlight Wenn der Arbeitgeber einen einwandfreien Leumund fordert und diese Forderung von Beginn an äussert, kann nach einer Verurteilung eben die Kündigung folgen.
      Ausserdem: Wüsste ich, dass meine Kosmetikerin auf fb solchen Mist postet, ich suchte mir schnurstracks eine neue.
      Und noch eine Gegenfrage. Wieso vergleichst Du "linke" Lehrer und Staatsangestellte mit solchen online-Hetzern? Ganz abgesehen von einem weit entfernten de facto Berufsverbot für entsprechende Individuen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dä dingsbums 28.07.2016 12:16
    Highlight Highlight "...der Protagonist alles andere als ein No-Name war. Im Juni 2012 twittert der ehemalige Zürcher SVP-Lokalpolitiker..."

    ähm...Lokalpolitiker. Alles andere als ein No-Name?

    😂
    • Lichtblau 28.07.2016 19:33
      Highlight Highlight Hm, aber Alexander Müller ist schon ein Extrembeispiel. Nach seinem gesellschaftlichen Totalabsturz wegen eines im Tagi veröffentlichten Tweets hat sich glaub's die Zeitung (Strehle?) in einem ganzseitigen Artikel zerknirscht gezeigt. Zweite Chance oder so? Oder fürs Leben persona non grata bleiben? Und dann?
  • SusiBlue 28.07.2016 11:48
    Highlight Highlight Was passiert mit solchen Menschen wohl emotional, wenn sie nach einem rassistischen/diskriminierenden Post angezeigt und entlassen werden?
    "Züchten" wir uns dadurch nicht noch mehr und noch überzeugtere Hater heran?

    Will diesen Aspekt nur mal in die Runde werfen, weil dieses Thema mE nicht "straight forward" / schwarz-weiss behandelbar ist...

    Ich finde es gut, wenn es jur. und meinetwegen auch berufl. Konsequenzen gibt... Aber was danach? Überlässt man nach der Bestrafung die Leute sich selbst, werden die dann nicht NOCH radikaler und aggressiver? 😳
    • Matrixx 28.07.2016 12:49
      Highlight Highlight Vermutlich schon. Wenn aber nur 1% derer die Einsicht hatA dass er den Job verloren hat weil er zu weit ging, dann ist es das Wert.
    • Tepesch 28.07.2016 13:02
      Highlight Highlight @SusiBlue
      Sehe ich auch so.
    • Silas89 28.07.2016 13:18
      Highlight Highlight @Matrixx
      Wenn 1% einsichtig sind und 1% ein Asylantenheime anzünden, dann nützen uns die Einsichtigen nicht viel. Eine Verurteilung, der Staat sagt, dass das, was da geschrieben wurde nicht okay ist, ist meiner Meinung nach das, was wichtig und richtig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • poga 28.07.2016 10:50
    Highlight Highlight Die Entlassungen sind gerechtfertigt. Was mich an dieser Diskussion ein wenig stört, ist, dass man hier den Fokus so stark auf die Eigenverantwortung und soziale Gerechtigkeit lenkt. Als Beispiel möchte ich den Juso Politiker nehmen, welcher vermummt in Frankreich demonstriert. Oder den Gefängnissinsassen der ein Harnröhrenproblem hat. Bei diesen Beiden geht der Grundtenor massiv weniger in Richtung Eigenverantwortung und viel stärker zur gesellschaftlichen. Aber klar meiner Meinung nach muss man hier mit einem Jobverlust rechnen aber auch mit dem Ausschluss aus der Partei oder mehreren WC....
    • ElendesPack 28.07.2016 13:30
      Highlight Highlight Die Entlassungen wären zumindest in der Schweiz keineswegs alle gerechtfertigt. Ich bezweifle auch, dass sie es in Deutschland durchs Band sind. Im schweizerischen OR habe ich jedenfalls noch nie als Kündigungsgrund "schwachsinnige Meinungsäusserungen" gelesen.
      Punkt 4 und 7 sind klar Gründe für fristlose Kündigungen, weil zwischen den Äusserungen und dem Arbeitsumfeld ein Zusammenhang besteht.
      Punkt 8 ist vermutlich justiziabel, weil er als Mordaufruf gewertet werden könnte, ob dies aber ein Kündigungsgrund ist müsste ein Gericht abschliessend klären.
    • ElendesPack 28.07.2016 13:31
      Highlight Highlight Bei den anderen Äusserungen besteht zwar ein starker Verdacht auf fortgeschrittene Idiotie, aber ob diese einen Einfluss darauf hat, dass man Parfüm und Kosmetika vertickert, Autos repariert oder Kurierdienste macht, ist sehr fragwürdig.
    • Fabio74 28.07.2016 15:26
      Highlight Highlight @Pack: In der Schweiz kann man grundlos kündigen und auf Verlangen hin irgendwas schreiben. Der AG kommt damit durch
    Weitere Antworten anzeigen
  • Micha Moser 28.07.2016 10:44
    Highlight Highlight Die Entlassungen sind gerechtfertigt, doch viele wissen garnicht wie mächtig Social media mittlerweile ist. Ich nehme niemanden in Schutz. Man sollte wissen das man im Internet nicht alles schreiben kann, Kampagnen dafür gibt es eigentlich auch genug nur lesen sollten sie mehr.
    • EvilBetty 28.07.2016 12:16
      Highlight Highlight Oder verstehen...
  • Fering 28.07.2016 10:40
    Highlight Highlight Ich bin im Übrigen sehr erfreut über die zu diesem Artikel geführten Diskusionen. Es gibt 2 Lager. Höchstes Gut Meinungsfreiheit/Meinungsäusserungsfreiheit und klare Sanktion diskriminierender und rassistischer Aussagen mit allen dazugehörigen Konsequenzen. Und im Gegenteil zu anderen Onlinezeitungen mit Kommentarfunktion haben meiner Meinung nach beide Seiten sehr rationale und nachvollziehbare Argumente und führen diese auch in angemessenem Ton aus. Respekt an die Watson Comunity. So macht das Sinn... ich kann nun beide Meinungen absolut verstehen und nachvollziehen!
  • andersen 28.07.2016 10:24
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass dieser Frau entlassen wurde, alle soll mitwirken, dass dieser Wahnsinn gestoppt wird. Noch sind zum Glück viele dar, die ein nettes Wort verbreiten möchte.
  • DerTaran 28.07.2016 10:24
    Highlight Highlight Bei den obigen Beispielen, war nicht eines dabei, bei dem die Konsequenzen nicht gerechtfertigt waren. Im Gegenteil, gerade die juristischen Straffen, sofern wir sie kennen, erscheinen mir zu tief.
  • Fering 28.07.2016 09:53
    Highlight Highlight Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.
    Quelle: The Friends of Voltaire (1906)

    Ich denke durch ausgleichen sozialer Ungerechtigkeiten, vorallem bei der Bildung besteht die Chance, wenn auch nur eine kleine, dass sich irgendwann eine erträgliche Meinung bildet. Bis zu diesem Punkt müssen wir mit solchen aissagen leben. Ihnen gegenüber öeider zum Teil die Toleranz zeigen, die wir von ihnen fordern.

    Ich verstehe galaxy's Aussage aber die Konsequenzen die hier gezogen wurden werden nur noch mehr Hass erzeugen.
    • doggo 28.07.2016 16:38
      Highlight Highlight Die freie Meinungsäusserung kann hier nur bedingt als Argument verwendet werden, da in diesen Fällen beleidigende und hetzerische Aussagen gemacht wurden, welche zum Teil auch strafrechtlich relevant waren. Die Meinungsfreiheit endet eben da, wo die Freiheit der Mitmenschen durch die Meinungsäusserungen beschnitten wird. Ich kann auch nicht jemanden verleumden oder ihm einen Mord androhen und dann vor Gericht mit der Meinungsfreiheit argumentieren.
    • Fering 28.07.2016 17:20
      Highlight Highlight @niiiinzg absolut richtig. Insofern gegen Gesetze verstossen werden müssen auch die rechtlichen konsequenzen gezogen werden. Gerne auch in aller härte. Ich denke sie werden mir aber insofern zustimmen, dass es Wege gibt eine Meinung zu äussern, welche an Grausamkeit problemlos an die gezeigten Beispiele herankommen ohne Gesetze zu brechen. Nur eine Frage geschickter Formulierungen. Und, unabhängig davon welche Seite der Extremität man wählt, ist diesbetreffend das ursprüngliche Voltaire-Zitat wieder passend.
  • Mate 28.07.2016 09:47
    Highlight Highlight Der shitstorm ist ein gefährliches und schlechtes instrument. Natürlich könnt ihr hier beispiele aufzählen, bei denen man kein mitleid empfindet, aber es gibt auch andere fälle. Andere meinungen werden immer weniger toleriert und die meinungsfreiheit wird eingeschränkt. Wir sind schon so weit, dass z.b der nobelpreis gewinner tim hunt den rücktritt geben musste. Und das wegen einem witz, der den social justice warriors nicht passte.
    • Fabio74 28.07.2016 11:56
      Highlight Highlight Sehe nirgendwo eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Er durfte seinen Witz ja erzählen. Problem ist halt wenn er geschmacklos ist und Menschen dies für seine Position falsch finden.
      Hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun,sondern mit Konsequenzen die entstehen können
    • Mate 28.07.2016 19:46
      Highlight Highlight @fabio74 ob der witz gut oder schlecht ist, ist geschmacksache. Who cares? Es ist ein witz, der die karriere, eines nobelpreisträgers zerstört. Aber es scheint, die gefühle einiger empfindlichen personen sind wichtiger als seine errungenschaften.
    • Fabio74 28.07.2016 21:32
      Highlight Highlight @Mate: Die Frage ist: Was ist wichtiger die Karriere dieses Herrn oder seine "Freiheit" über andere billigste und primitivste Witze zu machen?
      Dachte zumindest auf Stufe Nobelpreis hätte man so viel Intelligenz, dass man weiss was man tut... aber eben..
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 28.07.2016 09:35
    Highlight Highlight Es gibt eine Menge Posts die auch rassistisch gegenüber Einheimische sind von Muslimischen Ausländern die nicht Sanktioniert werden. Mich beschleicht das Gefühl das nur Einheimische auf Posts kontrolliert werden. Bis auf die erste. Zudem sollte man erwähnen das in DE Maas mit der EX Stasi Kahanne gegen "Hassposts" vorgeht. Die "Täter" die Ausfindig gemacht werden sind nur Deutsche, aber Muslime die können alles schreiben meistens, immerhin hat einer dagegen reagiert. Wenn man Hassposts bestraft dann von jeder Seite, nicht wie in DE nur gegen eine Seite.
    • Stachanowist 28.07.2016 11:42
      Highlight Highlight @Rhabarber

      Das Problem bei Hetze durch Ausländer ist, dass sie eher selten auf deutsch geschieht. Unsere Polizei fokussiert auf deutschsprachige Äusserungen. So bleiben fremdsprachige Postings meist ungeahndet.

      Ein Beispiel für Hetze durch Migrantinnen, insbesondere gegen Juden, ist diese Dame, wenn auch in Belgien. Sie wurde meines Wissens nie dafür belangt.

      http://www.watson.ch/International/Twitter/641706025-Twitter-Heldin-mit-Kopftuch-und-Duckface-als-Antisemitin-entlarvt

      Auch lesenswert:

      http://www.faz.net/aktuell/politik/gewalt-gegen-afd-mitglieder-mit-zweierlei-mass-14233720.html
    • E7#9 28.07.2016 11:49
      Highlight Highlight Rhabarber: Das die ausländische Hetze weniger auffällt kann auch daran liegen, dass du die jeweilige Sprache nicht sprichst. Was aber schon auffällt, dass man durchaus straffrei rassistisch gegenüber dem eigenen Volk sein darf. Die verbohrten "Füdlischwizer", die hirnlosen Eidgenossen usw. (ich weiss, dass ich auch in dieser Spalte schon viel deftigeres gelesen habe). Alles kein Problem. Sprich mal so über einen Türken. Offener Hass auf das eigene Volk gehört in gewissen Kreisen sogar zum guten Ton. Nicht bei allen, aber es bleibt immer ungeahndet und ohne strafrechtliche Konsequenzen.
    • Fabio74 28.07.2016 11:58
      Highlight Highlight Es gibt solche Kommentare von allen Gruppen. Die sind alle gleich zu behandeln. Anzeige erstatten und melden.
      Falsch ist die Behauptung man würde eine Gruppe anders behandeln. Das ist Falsche Opfermentalität der Rechten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 28.07.2016 09:25
    Highlight Highlight http://www.metropolico.org/2016/06/10/aussage-vor-schuelern-die-afd-will-asylanten-vergasen-haelt-lehrer-fuer-sein-recht-auf-eine-persoenliche-meinung/
    • Gerald Balzer 28.07.2016 11:26
      Highlight Highlight Unter der Annahme, dass der Sachverhalt richtig dargestellt wird - Ich kenne die Quelle nicht - werden der Lehrer und die Schulleitung mit disziplinarischen Konsequenzen rechnen müssen. Kein deutsches Gericht wird das durchgehen lassen.
  • R.E.O. 28.07.2016 09:10
    Highlight Highlight Die Leute sind sich der Konsequenzen ihres Handels im Voraus nicht wirklich bewusst. Der Umgang mit Social Media sollte sehr bewusst angegangen werden. Man sollte sich vor einem post die Frage stellen, ob man diese Zeilen auch auf einer Postkarte festhalten und seinem Arbeitgeber oder sonst wem als Feriengrüsse schicken soll? Geht es den Menschen um Anerkennung oder einfach mal kurz witzig und originell zu sein? Mit so einem Handeln schadet man nicht nur sich selbst sondern dem ganzen Umwelt. Abgesehen davon geht es um die Würde des Menschen. Ein bisschen Demut würde nicht schade.
  • So en Ueli 28.07.2016 08:49
    Highlight Highlight Ein Shitstorm gegen ein Unternehmen, bei dem eine Person arbeitet, die einen unklugen Kommentar auf Social Media veröffentlichte, ist einfach nur dumm. Was kann das Unternehmen dafür? Und warum zählt die Meinungsfreiheit in diesen Fällen nicht? Meinungsfreiheit ist ein Gut, dass unantastbar ist. Somit muss jede Meinung akzeptiert werden. Eine Meinung kann man lesen/hören und dann wieder vergessen. How about not giving a shit? Und das ist auch eine Art der Toleranz. Andere und adere Meinungen stehen lassen und akzeptieren, dass sie anders ist als die eigene.
    • oliversum 28.07.2016 09:26
      Highlight Highlight (Meinungs-)Freiheit endet da, wo andere verletzt werden.
    • Bruno Wüthrich 28.07.2016 09:36
      Highlight Highlight Was Meinungsfreiheit? Wo ist da jeweils die Meinung? Hass war noch nie eine Meinung!

      Ausserdem werden solche Texte nie einfach nur so gepostet. Sie sollen den Hass gegen andere weiter schüren. Nachahmer oder Gleichgesinnte werden gesucht. Man solidarisiert sich mit Schlägern und denjenigen, die Alylantenheime abfackeln. Und das soll alles unter Meinungsfreiheit gehen? Na, dann gute Nacht!

      Es ist gut, dass für Hassposter hinterher nichts mehr so ist, wie es vorher war. Sie nehmen sich mit ihrer dummen Posterei ja selbst aus dem Rennen. Denn was sie da posten, geht einfach nicht!
    • Baba 28.07.2016 09:39
      Highlight Highlight saem: andere Meinungen akzeptieren, grundsätzlich ja. Aber wo ist die Grenze zur Gleichgültigkeit? Diese kann genauso verheerend sein, wie aktives Haten. Daher ist meine Haltung zu Hass- und Hetztexten eine Null-Toleranz.
      Es ist immer der Ton, der die Musik macht und wenn sich jemand von zB muslimischer Immigration bedroht fühlt gibt es
      - die Möglichkeit, selbst gegen diese Angst anzugehen, indem man versucht, das Unbekannte kennen zu lernen (oft verliert es den Schrecken, wenn man was kennt) oder
      - man verleiht dieser Angst zivilisiert Ausdruck, d.h
      ohne Flammenwerfer, Kristallnacht u.ä.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jellyshoot 28.07.2016 08:47
    Highlight Highlight ich sehe das bild grad vor mir, wie die täter ganz klein vor dem chef stehen und "ich habs ja nicht so gemeint" oder "war halt unüberlegt" stottern.
    #nullmitleid
    • andersen 28.07.2016 19:09
      Highlight Highlight Natürlich war es so gemeint.
  • Tepesch 28.07.2016 08:35
    Highlight Highlight Da wurden schlimme Dinge geschrieben, doch ist der Jobverlust gerechtfertigt? Ist das nicht auch eine Art von Selbstjustiz?

    Jeder soll seine Meinung haben und jeder soll diese Meinung kritisieren dürfen. Aber wir sollten nicht andere wegen Meinungen diskriminieren.

    Zum Schluss, den meisten Firmen geht es doch vorallem um ihr Image...
    • AskLee 28.07.2016 09:24
      Highlight Highlight Logisch gehts bei den Firmen um ihr Image.
    • Baba 28.07.2016 09:48
      Highlight Highlight Und jede Firma darf selbst entscheiden, wen sie beschäftigen will und wen nicht.

      Wer eine Meinung hat und diese wie die gezeigten Beispiele vertritt, muss auch die damit verbundenen Konsequenzen tragen. Das ist weder Selbstjustiz noch Diskriminierung. Aber die Konsequenzen in Kauf nehmen möchte man ja dann doch nicht, da fordert man dann 'Toleranz' ein - Toleranz, die man selbst nicht bereit ist auszuüben!

      Und noch zum Image. Ihnen scheint der Wert des Rufes, bzw des Images einer Firma nicht bewusst zu sein...anders kann ich mir Ihre Aussage nicht erklären.
    • Gerald Balzer 28.07.2016 09:55
      Highlight Highlight Aber nicht dann wenn die Meinung mit dem Arbeitgeber in Verbindung gebracht wird und ihm dadurch schadet. Das ist dann eindeutig rufschädigendes Verhalten und ein Grund für eine Kündigung. Unter Umständen auch für eine fristlose Kündigung.

      Und Ihr Schluss, den Firmen ginge es um ihr Image ist vollkommen richtig. Wenn ein Mitarbeiter dem Image schadet, hat er in der Firma nichts mehr zu suchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silas89 28.07.2016 08:34
    Highlight Highlight Jobverlust ist keine gute Bestrafung. Schlussendlich nur eine Person mehr, die einen Job sucht und eventuell nur noch wütender wird. Die Bestrafung sollte über die Justiz gehen. Eine gut kalkulierte angemessene Strafe, die zeigt, dass es um Gerechtigkeit geht.

    Die einzige Ausnahme ist für mich die Altenpflegerin aus Deutschland, denn sie schreibt, sie wolle ihre berufliche Qualifikation missbrauchen.
    • Walter Sahli 28.07.2016 09:44
      Highlight Highlight Es geht nicht um Bestrafung, sondern um Schutz des Unternehmens! Jeder Mitarbeiter repräsentiert die Firma und ich habe genau gar keine Lust darauf, dass mein Unternehmen wegen einer solchen Dumpfbacke einen schlechten Ruf kriegt. Wenn sich Kunden wegen solcher Aussagen abwenden, dann verlieren schlussendlich mehr Leute ihren Job.
    • Silas89 28.07.2016 10:54
      Highlight Highlight Ich würde als Chef verlangen, dass sich der Mitarbeiter sich über denselben Kanal entschuldigt und das ursprüngliche Posting entfernt, eine Freistellung würde ich möglichst vermeiden. Man sollte sich nicht von Kunden bei personellen Sachen dreinreden lassen, ausser sie sind betroffen.

      Ein Kollege aus der Lehre hat erzählt, dass ein Kunde sich beklagte, dass er eine Arbeit ausführte (zum tieferen Tarif) und nicht ein ausgelernter. Der Chef hat dann den Kunden angerufen und mit freundlichen aber deutlichen Worten mitgeteilt, was Sache ist.

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