Schweiz
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ARCHIV -- ZUR MELDUNG, DASS DIE FINANZMARKTAUFSICHT BEI DER CREDIT SUISSE MAENGEL BEI DER GELDWAESCHEREIBEKAEMPFUNG FESTGESTELLT HAT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 17. SEPTEMBER 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Tidjane Thiam, CEO of the Switzerland's biggest bank Credit Suisse (CS), speaks during of the general assembly at the Hallenstadion in Zurich, Switzerland, Friday, April 27,  2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

CS-Chef Tidjane Thiam reist nicht nach Riad. Bild: KEYSTONE

Wegen Fall Khashoggi: CS-Chef reist nicht an «Wüsten-Davos» in Riad



Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam sagt einem Medienbericht zufolge seine geplante Teilnahme an der Investorenkonferenz in der saudischen Hauptstadt Riad ab. Eine mit der Situation vertraute Person bestätigte AWP eine entsprechende Reuters-Meldung.

Die Grossbank ist einer der «strategischen Partner» der Konferenz, Thiam selbst sitzt neben Siemens-Chef Joe Kaeser und anderen Konzernchefs im Beratungsausschuss der Veranstaltung. Gegenüber den Tamedia-Medien hatte die Bank am Montag noch verlauten lassen, Thiam sei entschlossen, nach Riad zu reisen. Nun gibt die Credit Suisse keinen offiziellen Kommentar mehr ab.

Zuvor hatten bereits andere Branchenvertreter wie JP-Morgan-Chef Jamie Dimon einen Rückzieher gemacht. Hintergrund ist der Aufruhr um den Fall des verschwundenen saudischen Journalisten Jamal Khashoggi.

Laut Medienberichten bleiben auch die Chefs vom Fahrdienstleister Uber und vom Vermögensverwalter Blackrock der Konferenz fern. Auf der Gästeliste steht auch ABB-Chef Ulrich Spiesshofer. Bei dem Industrie- und Automationskonzern ist offenbar noch kein definitiver Entscheid über die Teilnahme gefallen. «Wir beobachten aufmerksam die Entwicklungen», sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Die saudische Regierung will die Wirtschaft ihres Landes diversifizieren, um weniger vom Öl abhängig zu sein. Sie ist dafür aber auf ausländische Investitionen angewiesen. (awp/sda)

Ivanka und Melania Trump in Saudi-Arabien

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 16.10.2018 18:02
    Highlight Highlight Sobald es mit viel Geld verbunden ist, scheinen PR Gründe das einzige zu sein das zählt. Falls es nicht so einen Wirbel um den Fall gegeben hätte, wären alle trotzdem gegangen. Moralisch gesehen finden es wohl immer noch die meisten schade nicht den Bückling vor diesen Kriegstreibern und Menschenrechtsverletzern machen zu dürfen. Im Jemenkrieg wurden Tausende Menschen umgebracht ohne dass diese Herren darin einen Grund für die Absage sahen
  • Joe Smith 16.10.2018 17:02
    Highlight Highlight Für diesen Entscheid hat er sich aber mächtig lange Zeit gelassen. Vermutlich hat die PR-Abteilung gemerkt, dass eine Teilnahme imagemässig nicht mehr opportun ist, nachdem soviele andere Chefs abgesagt haben. Denn dass sich da plötzlich irgendwelche ethischen Skrupel gemeldet hätten, ist bei einer Schweizer Bank doch eher schwer vorstellbar.

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