Schweiz
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Schweizer vergewaltigte Kinder im deutschen Staufen – Urteil rechtskräftig



epa06932111 Defendants Christian L. (L) leaves after the judgement on sexual abuse of a minor at the regional court in Freiburg, Germany, 07 August 2018. Christian L. and Berrin T. are accused of having offered Berrin's nine-year-old son in Staufen to paedophiles across Europe for sex in an abuse case that has shocked Germany. The couple ran their operation through the Darknet over a course of two years until police arrested them last September following information from the FBI. The mother of the child must be imprisoned for twelve years and six months. The judges of the Freiburg Regional Court sentenced her previously convicted partner to twelve years in prison, followed by preventive detention.  The mother of the child must be imprisoned for twelve years and six months. The judges of the Freiburg Regional Court sentenced her previously convicted partner to twelve years in prison, followed by preventive detention.  EPA/RONALD WITTEK / POOL ATTENTION EDITORS: Pixelation done in accordance with court orders

Bild: EPA/EPA POOL

Im Fall des jahrelangen Missbrauchs eines Kindes in Staufen bei Freiburg ist das Urteil des Landgerichts Freiburg gegen einen Schweizer rechtskräftig. Der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf die Revision des Angeklagten, wie er am Dienstag mitteilte.

Das Gericht in Freiburg hatte den damals 37 Jahre alten Mann aus dem Kanton St. Gallen im Juli vergangenen Jahres zu neun Jahren Gefängnis sowie zur Zahlung von 14'000 Euro Schmerzensgeld verurteilt.

Zudem ordnete es Sicherungsverwahrung an. Gegen die Sicherungsverwahrung wehrte sich der Mann vor dem BGH, jedoch ohne Erfolg. Der Mann bleibt somit nach Absitzen der Freiheitsstrafe hinter Gittern.

Der gelernte Maurer hatte in dem Prozess in Freiburg zugegeben, den heute zehn Jahre alten Knaben dreimal vergewaltigt und dafür Geld gezahlt zu habe. Er war in dem Missbrauchsfall einer von acht Angeklagten. Diese wurden im vergangenen Jahr zu jeweils mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt, einige von ihnen mit anschliessender Sicherungsverwahrung.

Der aus Staufen stammende Bub war den Angaben zufolge mehr als zwei Jahre lang von seiner Mutter und deren Lebensgefährten Männern aus dem In- und Ausland zum Vergewaltigen überlassen worden.

Am 9. Mai werde der BGH über zwei weitere Revisionen verhandeln, hiess es. In diesen beiden Fällen habe die Staatsanwaltschaft Revision, eingelegt, um vor allem Sicherungsverwahrung zu erreichen. Das Gericht in Freiburg hatte diese abgelehnt. Konkret geht es um einen damals 50 Jahre alten Soldaten der Bundeswehr und um einen damals 33-Jährigen aus Spanien. Auch sie hatten gestanden, den Knaben mehrfach vergewaltigt zu haben und waren zu Haftstrafen verurteilt worden. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilas 09.04.2019 14:38
    Highlight Highlight Unfassbar zu was Menschen fähig sind. Das arme Kind, was für ein Trauma, wie soll man da Vertauen lernen wenn die eigenen Eltern nicht nur nicht beschützen sondern das fördern und unterstützen? Was für ein kranker Start ins Leben.
  • antivik 09.04.2019 13:30
    Highlight Highlight Was für ein widerlicher "Mensch"! Vor allem finde ich es unfassbar, dass die Eltern das Kind mehreren (!) Vergewaltigern überliessen?! Wie kommt man überhaupt auf eine solche Idee?
    • Alex_Steiner 09.04.2019 14:23
      Highlight Highlight Steht im Artikel "Geld"... Mal schauen wie viele Jahre die beiden in den Knast müssen.
  • ächt jetzt? 09.04.2019 13:24
    Highlight Highlight Null Toleranz für solche Menschen. NULL. Solche Geschehnisse machen mich sowas von wütend. Der Mensch in seinen niedersten, abscheulichsten Trieben. Wer sich für sein eigenes, kurzes "Vergnügen" an den Schwächsten, Wehrlosesten, Schützenswertesten vergeht, gehört chemisch kastriert und auf Lebenszeit verwahrt. NULL Toleranz. NULL Verständnis.
    • Alex_Steiner 09.04.2019 14:21
      Highlight Highlight Und warum? Theoretisch können sie sich bessern. Besonders wenn du die Kastration vorschlägst - besteht ja eigentlich praktisch keine Gefahr mehr. Wäre auch eine extreme Lösung - aber sicher besser als für immer weg sperren. Warum dann überhaupt wegsperren und nicht gleich umbringen? Und ab wann soll deine Regelung gelten? Wenn ein 19 Jähriger mit einer 15 Jährigen Sex hat? NULL Toleranz und so...
    • ächt jetzt? 10.04.2019 00:19
      Highlight Highlight Ja, da bin ich vollkommen auf der Seite des Kindes. Im Gegensatz zum Täter hatte es keine Wahl. Was hilft es dem Buben, wenn der Täter sich bessert? Und nein, die Todesstrafe befürworte ich nicht. Aber ich finde es angemessen, dass sich solche Täter genau so lange mit den Folgen ihrer Tat auseinandersetzen sollen, wie sie es auch ihren Opfern angetan haben - nämlich für den Rest ihres Lebens.
    • Baronessa 10.04.2019 03:31
      Highlight Highlight Ja, für dieses abscheuliche Vergehen an einem unschuldigen Knaben finde ich keine Worte. Lebenslange Verwahrung ist das einzig Richtige! Nulltoleranz für solche Schandtaten. Die eigene Mutter hat ihren Sohn verkauft, das treibt mir Tränen in die Augen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Panda bear 09.04.2019 13:11
    Highlight Highlight Weiss man welche Strafe die Mutter in diesem Fall erhält.

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