Schweiz
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Führungsstaffelsoldat

Symbolbild: Führungsstaffelsoldaten bei der Arbeit.  Bild: schweizer armee

«Masturbieren? Unmöglich!» Ein Winter-Rekrut erzählt von seinen ersten RS-Wochen

Vor dreieinhalb Wochen sind 7600 Rekruten in die Winter-RS gestartet. Einer davon erzählt watson anonym, was er da so erlebt. Der Treuhänder hat das Büro gegen das Feld getauscht und ist jetzt Führungsstaffelsoldat. Ein Gespräch über Kameradschaft, Adrenalin und Masturbation. 



Hallo, es ist Sonntagabend, wie geht es dir? 
Rekrut: Ich will nicht sagen, «ich bin depressiv», aber immer sonntags gegen Abend kommt es einem natürlich wieder hoch, dass man sich bald von Familie und Freundin verabschieden und in die Kaserne zurück muss.

So schlimm?
Es kommt einfach wieder eine brutal anstrengende Woche auf mich zu. Wir sind jeden Tag 17 Stunden auf den Beinen, immer draussen und der Muskelkater will gar nicht mehr weggehen. Am Wochenende ist dann erstmal Erholung angesagt.

Man sagt ja: Eure Generation ist verweichlicht. 
Glaube ich nicht. Das Militär ist einfach echt anstrengend. Zudem ist es eine riesige Umstellung vom Büro aufs Feld. Die Tage im Militär sind extrem lang, man ist nie alleine, kann nichts selber entscheiden.

Was hast du für einen Job im Militär? 
Ich bin Führungsstaffelsoldat, Infanterie. Wir sind für das Funken zwischen den Fronten und den Befehlsgebern zuständig.

«Wie in ein anderes Universum, indem man komische Dinge tut und überflutet wird mit neuen Informationen und einer anderen Sprache.»

Alles klar. Erinnerst du dich an deinen ersten Tag?
Es ist, als tauche man in eine komplett neue Welt ein, wie in ein anderes Universum, indem man komische Dinge tut und überflutet wird mit neuen Informationen und einer anderen Sprache. Auch der Drill ist ungewohnt und das Zeitmanagement. Man hat plötzlich für nichts mehr Zeit, alles ist genauestens geregelt.

Hältst du es aus ohne Handy? Das ist unsere Generation ja auch: handysüchtig! 
Unser Zugführer ist recht kulant bezüglich Handy. Solange wir nicht gerade am Trainieren sind, dürfen wir es benutzen. Im Schiessstand whatsappen sollte man aber nicht.

Schon passiert?
Ja, das ist vorgekommen. Der musste einen Sechseinhalber schreiben.

Einen Sechseinhalber?
Ja, das ist ein Reim aus sechs Zeilen, in dem du beschreiben musst, warum du das gemacht hast.

Wie lautete seiner?
Den kann ich nicht erzählen, sonst weiss jeder, wer ich bin.

«Diese Lektion hab' ich gelernt und halte mein Handy zukünftig weit entfernt.»

Erfindest du einen? 
Das Handy während dem Schiessen darf ich nicht geniessen, sonst gibt es Ärger und der Zugführer lässt mich sterben. Diese Lektion hab' ich gelernt und halte mein Handy zukünftig weit entfernt.

Haha. Das ist keine schlimme Strafe.
Ja, bis jetzt habe ich keine schlimmen erlebt. Sie sind meistens körperlich. Man muss rumrennen, Liegestützen machen oder sie stellen dich in die «Achtung»-Position mit der Nase einen Zentimeter vor dem Schrank. Da stehst du und darfst dich nicht bewegen, bis sie dich wieder ins Bett lassen. Aber Schlimmeres als solche Sachen dürfen sie ja gar nicht mehr.

«Die meinen es meistens selber gar nicht so todernst.»

Dürfen sie nicht?
Nein, sie dürfen nicht mehr schikanieren. Die meinen es meistens selber gar nicht so todernst.

Die meinen das gar nicht ernst?
Die Gruppen- und Zugführer sind recht menschlich, die sind ja teilweise auch fast gleich alt wie wir. Sie sind bestimmt, wenn sie bestimmt sein müssen. Aber sonst kann man ganz normal mit ihnen reden. Nur die Höheren sind schlimm – je höher, desto schlimmer.

Wie schlimm sind die?
Die haben einen ganz anderen Ton drauf, immer aggressiv und von oben herab. Die machen auch die Inspektionen, sind sehr pingelig und streng.

Sie müssen so sein.
Ja, zum Glück hat man nicht so oft mit ihnen zu tun.

Wie ist es, sich dauernd «anbellen» lassen zu müssen?
In der ersten Woche ist es schlimm und ungewohnt, dann nimmt es aber ab. Man lernt Disziplin und macht immer weniger Fehler. Wir haben einen guten Zugführer, der brüllt einen nicht an.

Und wie geht es deinen Füssen in den Militärstiefeln?
Das eine Paar habe ich eingelaufen, die sind jetzt gut. Das zweite noch nicht. Es ist echt die Hölle: Druckstellen überall, Blasen an den Zehen. Da muss man drei Wochen durch, dann werden sie bequem.

Drei Wochen durch die Hölle? Was sind das nur für Schuhe!
Du hast sicher schon gehört, dass die Passform aus den 50er Jahren ist, also ...

«Wie Klumpfüsse sehen die Winterkampfstiefel aus. Solange es nicht richtig kalt ist, ziehe ich die nicht an.»

Stimmt. Und jetzt wollen sie solche von Näherinnen aus Rumänien kaufen, die für zwei Franken pro Stunde arbeiten.
Bis die neuen kommen, bin ich eh nicht mehr da.

Sind die Stiefel wenigstens warm? 
Null! Wir haben zwar noch Winterkampfstiefel gefasst, aber die sind gefühlte 50 Kilo schwer und sehen übertrieben scheisse aus.

Wie denn?
Wie die Schuhe, die man kriegt, wenn man den Fuss im Gips hat. Wie Klumpfüsse sehen sie aus. Solange es nicht richtig kalt ist, ziehe ich die nicht an.

Wie habt ihr es unter euch Rekruten? Stellt ihr Betten aufeinander und kackt euch gegenseitig aufs Gewehr?
Was?

Solche Geschichten hat mein Vater erzählt.
(Lacht) Bis jetzt habe ich noch nichts solches erlebt. Ich muss sagen, wir haben sehr coole Leute im Zug und eine super Kameradschaft. Alle helfen einander. Von Piesacken und Mobbing habe ich noch gar nichts mitgekriegt.

Ihr seid immer so nett zueinander?
Ja, es ist echt cool. Wir helfen einander, wo wir helfen können. In der ersten Woche beispielsweise hatte ich an einem Tag zu wenig Wasser getrunken. Normalerweise trinke ich drei bis vier Liter am Tag. Wir hatten eine Sporteinheit und ich war so unterzuckert, dass mir schwarz vor den Augen wurde. Da kamen gleich drei Kameraden zu mir, gaben mir Erdnüsse, Wasser und Traubenzucker. Ich denke, das wird einem auch im Zivilen helfen: Mal seine eigenen Bedürfnisse zurückstecken und jemandem helfen. 

Cool. Gibt es etwas, das komplett anders ist, als du es dir vorgestellt hast?
Das Essen! Ich hätte nie gedacht, dass es so gut ist. Wir haben einen echt guten Koch in der Kaserne.

Was? Kann deine Mutter vielleicht nicht so gut kochen? 
Ich wohne nicht mehr bei meiner Mutter. Ich muss selber kochen. 

Okay, du scheinst ein echt zufriedener Rekrut zu sein. Nichts, das dir nicht gefällt? 
Am Infotag und bei der Rekrutierung machen sie dir das Militär halt mit 15-minütigen Action-Filmchen schmackhaft. In der Realität ist die Ausbildung aber dann viel trockener. Alles ist theoretisch. Selbst die hochrangigen Armeemitglieder haben ja noch nie einen Krieg miterlebt und kennen das alles nicht aus eigener Erfahrung. Wir versuchen alle bloss, uns da reinzuversetzen. Man ist enttäuscht, weil man alles nur theoretisch macht und nichts in die Praxis umsetzen kann.

«Natürlich will ich keinen Krieg. Aber es wäre schon cool, mal ein paar Sachen praktisch anzuwenden.»

Du hättest lieber mal einen Krieg, um alles in die Praxis umzusetzen?
Natürlich will ich keinen Krieg. Aber es wäre schon cool, mal ein paar Sachen praktisch anzuwenden.

Zum Beispiel?
Mal auf ein lebendiges Ziel schiessen, oder so. Es muss ja kein Mensch sein.

Du willst auf ein Tier schiessen?
Nein, so will ich das jetzt auch nicht sagen, aber man schiesst halt immer bloss auf eine langweilige Zielscheibe. Ein bisschen Action wäre schon cool, etwas, das sich bewegt zum Beispiel. 

In was für Szenarien müsst ihr euch reinversetzen?
Wie man in einen Hinterhalt gerät, beispielsweise. Wie man sich verteidigen muss, wenn die Gegner beginnen, auf einen zu schiessen. Mit Platzpatronen wird das schon realer, man kriegt das Feeling vom Schiessen. Da jubelt der kleine Bub in einem. 

Du konntest dich also reinversetzen. 
Ja, als wir mit den Platzpatronen übten, schon. Wir wurden vom Feind angegriffen, man muss sich wehren, durchkämpfen und spürt das Adrenalin. Ich fühlte mich wie in einem Film. Das ist schon geil. Aber eben: Das waren zehn Minuten eines 17-Stunden-Tages.

Zur Abwechslung: 50 «Badass»-Bilder von militärischen Sondereinheiten aus aller Welt

Wie gehst du damit um, keine Privatsphäre zu haben?
Das nagt schon. Man ist nie alleine, ausser beim Scheissen. Ruhe gibt es keine.

Kannst du überhaupt noch masturbieren?
Unmöglich! Keine Chance. Wann sollte man? Mit elf Schnäuzen im Zimmer fange ich doch nicht an, die Palme zu wedeln. Das muss ich nicht haben.

Hat es schon einer gewagt?
Bis jetzt noch nicht. Wir machen zwar ständig Witze darüber. Aber getan hat es noch niemand.

«Wenn du in der Dusche masturbierst, kommt schnell das Gerücht auf, du seist schwul.»

Unter der Dusche?
Das sind Massenduschen. Wenn du in der Dusche masturbierst, kommt schnell das Gerücht auf, du seist schwul. Das geht nicht. Man muss sich am Wochenende austoben.

Hart.
Ja, das sagst du richtig. Es wäre ja entspannend. Es geht aber halt einfach nicht.

Hättest du überhaupt die Energie dazu?
Es gibt schon Abende, an denen ich zu müde wäre, aber es ginge schon. Es ist die Privatsphäre, die fehlt. Auf der Toilette ist es auch nicht gerade schön, wenn rechts und links einer am Kacken ist.

Wie bekommt dir die körperliche Anstrengung?
Ich bin relativ fit, ich spiele viel Fussball. Nur momentan habe ich eine Bänderzerrung, die ich operieren sollte. Die behindert mich ein bisschen. Abends habe ich jeweils starke Schmerzen und einige Dinge kann ich bereits jetzt nicht mitmachen. 

Wirst du die RS so überhaupt durchhalten?
Ich weiss es noch nicht. Das hängt vom Militärarzt ab. Ich brauche eine Dispens für die langen Märsche am Schluss, die kann ich unmöglich machen. Ich habe jetzt schon jeweils abends starke Schmerzen. 

Du leidest fürs Vaterland!
Natürlich! (Lacht) Nein, ich mache das eher für mich selber. Es ist eine Kopfsache. Ich will das durchziehen. Ich bin da relativ stur. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, ziehe ich das durch. 

Würdest du auch fürs Vaterland in den Krieg ziehen?
Ja in meiner Funktion schon. Ich bin ja nicht an der Front, kein Kanonenfutter, sondern an einem relativ sicheren Ort und mache Funk- und Kartenarbeiten. Aber wünschen tue ich mir das wirklich nicht. 

Wie fühlst du dich, wenn du an die kommenden Wochen denkst?
Nicht besonders, ich denke es wird wahrscheinlich jetzt immer ein wenig dasselbe sein. In sieben Wochen kommt dann die Prüfung.

Denkst du, es wird langweilig? 
Ja, es wird bestimmt langweilig. Das haben sie uns auch schon gesagt. Ab Woche zehn macht man nicht mehr allzu viel. Und dann kommt das normale Militärleben mit Rumsitzen und Nichtstun. Das heisst dann VBA, eigentlich Verbandsausbildung, hier sagt man jedoch: Versucht Beschäftigt Auszusehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Jetzt du? Wie erlebst oder erlebtest du deine RS? Erzähl es uns in der Kommentarspalte! 

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    Alle Leser-Kommentare
  • SofaSurfer 24.11.2016 20:17
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist ein fake oder? kann ja wohl nicht sein, dass ein rekrut der führungsstaffel so einen schwachsinn rauslässt. das muss ein fake sein. Ich teile hier die meinung von Theor. nochmals; muss ein fake sein....
    • Rafaela Roth 25.11.2016 09:11
      Highlight Highlight nope
    • R&B 25.11.2016 12:49
      Highlight Highlight @SofaSurfer: Ich glaube, Sie haben ein zu positives Bild vom Militär. Führungsstaffel ≠ alle Adas = Kader.
  • Karl33 24.11.2016 19:38
    Highlight Highlight Die alltägliche Diskriminierung der Männer in der Schweiz. Weshalb zwingen wir nur unsere Söhne ins Militär?
    • Fabio74 25.11.2016 07:29
      Highlight Highlight Geh in die Politik und nutze diw politischen Instrumente
  • Einer Wie Alle 24.11.2016 12:19
    Highlight Highlight Im Militär wurde ich nicht zum "richtigen Mann" gemacht. Ich habe meiner Meinung nach nicht fürs "Vaterland" gedient. Ich war nach der RS weniger fit als davor. Das einzige was ich gelernt hatte war, dass es extrem dumme Menschen gibt.
    Aber auch das Gegenteil, Leute mit denen ich gern geredet hatte.

    Ach ja: In unserer "Überlebenswoche" hatte ich soviel geschlafen wie noch nie in meinem Leben.
    Wir waren zu viele Fahrer und daher hatte ich nur einen Einsatz, einmal mitten in der Nacht, 2h. Das war alles.
    Zum Geschichten erzählen finde ich das Militär (RS) gut, sonst nicht.
  • blaubar 24.11.2016 08:58
    Highlight Highlight Dieses Relikt gehört endlich abgeschafft. Will mir doch keiner sagen, dass Papi Meier tatsächlich mit dem Sturmgewehr auf böse feindliche andere Papi-Soldaten schiessen muss. Genau dies wird aber täglich trainiert. Bireweich! Die Gefahren heute sind GANZ andere.
    Und bei den Kosten für einen solchen UNSINN wird mir schlecht.
  • taisho-corer 23.11.2016 22:28
    Highlight Highlight Lustig wie man immer wieder hört man lerne in der Armee durchzubeissen, seinen inneren Schweinehund zu überwinden. Nach abgesessener Dienszeit sich dann an die Geschichten zu erinnern, mit ehemaligen Kameraden trinken zu gehen und über lustige Momente zu lachen. Nur blöd das dies CHF 5'000'000'00.00 kostet. Bin mir also nicht ganz sicher ob das viele Geld sinnvoll eingesetzt wird. Klingt so, als würde ich einen Pfadfinderverein mitfinanzieren.
  • Lichtblau 23.11.2016 22:04
    Highlight Highlight Unbezahlbar, dieser ehrliche Einblick - vor allem für mich als Frau. Den Handy-Sechszeiler stelle ich mir etwas so vor (gerne zur freien Verwendung):

    Ja! Ich hab mein Handy gebraucht
    Und dazu noch frech geraucht
    Warum? Das kann ich gar nicht sagen
    Werd's wohl aber wieder wagen
    Das Ding ist halt ein Teil von mir
    Ohne ist das Leben stier ...
  • flohehe 23.11.2016 19:59
    Highlight Highlight Einen an der Waffel -
    Führungsstaffel 😉
    • ben_fliggo 24.11.2016 02:49
      Highlight Highlight höhö
  • Toschd 23.11.2016 19:16
    Highlight Highlight Bin Zivi, las diesen Artikel während meiner Arbeitszeit, kommentiere während ich im Zug für nach Hause bin, wie jeden Abend. Hätte auch gerne 15-Kilo Rucksäcke, kack Stiefel und keine Privatsphäre, so werd ich diszipliniert. Noch lieber als Disziplin habe ich aber Verantwortung hier im Betrieb :)
    • ben_fliggo 24.11.2016 02:49
      Highlight Highlight Aber.. aber Verantwortung ist doch langweilig! Da kannst du deinen Kindern keine Räuberpistolen erzählen! Und du bleibst verweichlicht! Und Schoggi gibts auch keine!!
  • pamayer 23.11.2016 18:24
    Highlight Highlight A b s c h a f f e n !
    • Karl33 24.11.2016 19:39
      Highlight Highlight Abschaffen, oder Frauen auch in den Dienst zwingen. Dann klappts sofort mit der Abschaffung.
    • R&B 25.11.2016 12:52
      Highlight Highlight @karl33: 😂😂😂
  • Theor 23.11.2016 17:16
    Highlight Highlight Ahahahahaha, ein Führungsstaffler jammert über harten RS-Alltag, ich krieg mich kaum ein vor Lachen!

    So fies bin ich selten in Kommentaren, aber ich weiss noch, als ich in der VBA in eine Führungsstaffel-Zug eingeteilt war. Das war die langweiligste Zeit meines Lebens! Rausgehen, kurz nen Zelt aufbauen und dann vor nem Funkgerät hocken. Habe mich 2 Wochen massivst dagegen gewehrt, bis ich endlich in eine anständigen Zug umgeteilt wurde, wo was lief.

    Von dem her: Was ich von der Führungsstaffel gesehen habe, ist da gar nichts anstrengend.
    • Donald 23.11.2016 19:27
      Highlight Highlight Auch so eine typische Militäraussage... die andern sind faul und dum. Wir sind die besten.
    • Fabio74 24.11.2016 20:04
      Highlight Highlight Tja sind halt nicht alle so geile Kampfsäue wie du
  • Ruffy 23.11.2016 16:36
    Highlight Highlight Achja, er will mal auf ein lebendiges Ziel schiessen weil das cool wäre? Sorry aber das ist ein Fall für den Psychiater und nicht für die Armee. Was gibt es denn lebendiges ausser Mensch und Tier? (Den Schweizer Grenadier! sorry konnte ich mir nicht verkneifen^^)
    • dtk 23.11.2016 18:17
      Highlight Highlight gibt ja auch SIM-Gefechte...
    • JKF 23.11.2016 18:39
      Highlight Highlight Hab im ersten Moment das gleiche gedacht, wobei sich seine Aussage wohl eher auch eine bewegliche Zielscheibe oder reagierendes Objekt bezieht, welches an sich nicht lebendig ist. Falls dies nicht so sein sollte, hast du natürlich recht.
    • Simon Kopp 23.11.2016 20:29
      Highlight Highlight Ich denke, das hat er nicht so gemeint. Aufs Nachhacken korrigiert er seine Aussagen jeweils sofort. Ich denke dieser Soldat hat einfach bereits sein Hirn, infolge Militärdienst, ausgeschaltet und war vermutlich auch etwas nervös (man wird ja auch nicht jeden Tag von einem namhaften schweizer Medium interviewt).
  • strudel 23.11.2016 16:30
    Highlight Highlight Seit wann gibts winterkampfstiefel? Und den 6.005 im reim schreiben? Schon ziemlich witzig
    • Mia_san_mia 23.11.2016 16:54
      Highlight Highlight Ja hab ich mir auch gedacht, hört sich ein bisschen komisch an 😊
    • Milli Vanilli 23.11.2016 19:31
      Highlight Highlight Der meint sicher Schalenschuhe. Was der durchschnittliche Stadtbewohner wohl als Winterkampfstiefel interpretiert.
    • strudel 23.11.2016 19:37
      Highlight Highlight Denkt bestimmt die ABC Überstiefel wären Winterstiefel... bisschen blauäugig der jung'
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 23.11.2016 16:12
    Highlight Highlight Was mich in den ersten Wochen am meisten gestört hat, ist die latente Angst zum Weitermachen gezwungen zu werden. Man hat sich tatsächlich absichtlich "dumm" gestellt.
    • Groovy 23.11.2016 18:25
      Highlight Highlight Gabs bei uns auch, bis wir feststellten dass diejenigen die sich angeblich dumm gestellt haben auch wirklich dumm waren
    • x4253 23.11.2016 20:46
      Highlight Highlight Sich "dummstellen" ist eine denkbar schlechte Variamte, da man so garantiert auf sich aufmerksam macht, oder die Kameraden unter einem leiden. Wer nicht weitermachen möchte sollte vorallem nicht auffallen. Also: Klappe halten, Durchschnitt bleiben und nicht übertreiben.
    • x4253 25.11.2016 09:02
      Highlight Highlight Das kommt definitiv auch auf die Funktion an. Bei Funktionen die eine spezifische Ausbildung voraussetzen (Mechaniker, Köche, etc), herrscht ein Mangel an Kader, und es mangelt oft auch an Freiwilligen. Da entscheidet wohl wirklich auch der Zufall.. Bei anderen Funktionen (z.B. Füsilier, Greni etc.) mangelt es oft nicht an Freiwilligen (auch wenn die sich teilweise eher nicht eignen...).
      Mir hat es geholfen, dass der Kadi und der Feldi meine Namen erst in der Woche 8 kannten :D
  • ChSt 23.11.2016 15:56
    Highlight Highlight Bei mir ist die RS schon länger vorbei, aber die guten Erinnerungen überwiegen.
    Habe bis heute noch Kontakt zu einigen Kameraden.
    Es bringt mir nichts, mich an das negative zu erinnern.
    (wie z. B. die A..... kriecher)
  • Steven86 23.11.2016 15:38
    Highlight Highlight Jeder der die RS gemacht hat, musste beissen. Wenn man dann der Dienst hintersiech hat, bleiben nur noch die Geschichten zum erzählen und die guten Dingen (Kameradschaft etc.). Heute kann ich darüber lächeln was ich alles erlebt habe im Militär, aber als ich auch in der RS war erging mir nicht anders.
  • Karl Müller 23.11.2016 15:32
    Highlight Highlight "Nur die Höheren sind schlimm – je höher desto schlimmer."

    Das habe ich eigentlich genau andersrum erlebt. Je höher der Rang, um so freundlicher, angenehmer und natürlicher war der Umgang. Und zwar vor allem gegenüber einfachen Soldaten.

    Schikanöse Aggro-Typen waren in meiner Dienstzeit eigentlich meist unter Zugführern zu finden, oder bei Unteroffizieren mit mehr Ambitionen als Kompetenz.
    • Steven86 23.11.2016 15:57
      Highlight Highlight War bei mir auch so, aber das grosse Problem war das die meisten keine Führungspersonen waren sonder nur Schreihälse und solche die im Privatleben nichts zu melden hatten.
  • Nick Name 23.11.2016 14:40
    Highlight Highlight Ich staune einfach immer wieder bei praktisch allem, was ich über unsere Bestearmeederwelt höre/lese/sehe, für welchen # (setze stärkstes bekanntes Fluchwort ein) Seich (bzw. Austobe-Club für grosse Buben) Millionen, Milliarden unserer Steuergelder flöten gehn.
    Unglaublich. Und dermassen viele findens noch lustig.
    • Newalley 23.11.2016 16:15
      Highlight Highlight Da war wohl jemand nicht im Militär...
    • Nick Name 23.11.2016 18:20
      Highlight Highlight Und gottenfroh drum. Mich nähmen daher mal die einleutchtenden Argumente der Blitzer Wunder.
      Warum soll ich dafür bezahlen, mein Leben lang?
    • Nick Name 23.11.2016 20:45
      Highlight Highlight Jäsoo, die Blitze selbst sollen einleuchten!
      Gutes Argument, mässi.
      Bitte dafür an pamayer weiter oben ein paar Herzli, gell?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ben_fliggo 23.11.2016 14:21
    Highlight Highlight Lese ich die Kommentare hier, bin ich äuusserst froh, nicht mit diesen Typen in diesem Verein gewesen zu sein.
  • Sapere Aude 23.11.2016 14:11
    Highlight Highlight Am Sonntag vor dem Einrücken wird jeder leicht "depressiv" ob Soldat oder Oberst.
  • JonSerious 23.11.2016 14:10
    Highlight Highlight ..gute bzw. schlechte gruppen-/zugführer können sehr viel ausmachen..
    Einer meiner Gruppenführer damals dachte, er sei das COD Intro in Person und brüllte Dinge wie: "Im Krieg ist euch eure Waffe wichtiger als eure Familie!!"
    So scheiss hat mich so was von alles andere als motiviert..
  • Donald 23.11.2016 13:37
    Highlight Highlight Es ist auch typisch Militär, dass viele "Geschichten" erzählt werden. Ein Sechseinhalber ist ein Meldeformular 6.005. Aber in dieser RS erzählen sie offenbar, dass man ein sechszeiliges Gedicht schreiben muss. Ich wüde gerne die Szene sehen, wenn einer von so einem Rekruten wirklich ein Formular 6.005 will, aber ein Gedicht vorgesetzt bekommt xD
  • Evan 23.11.2016 13:33
    Highlight Highlight Ich wurde auch zum Führungsstaffelsoldat gezwungen. Das ist nun wirklich keine Funktion bei denen die Goldstein irgendwie as auf dem Karen haben müssen, geschweige denn lernen.
    • Evan 23.11.2016 13:41
      Highlight Highlight *Soldaten 😂
  • Waldorf 23.11.2016 13:25
    Highlight Highlight Damals, (hui nei du, scho so lang her) Radfahrer Winter-RS. 2 Tage im scheiss Wald übernachten und herumrobben. Am dritten Tag 200km Radmarsch. Zuerst Regen, dann Schnee. Etliche Höhenmeter. Keine wasserdichte Ausrüstung, durchnässt, Hungerast, Halluzinationen, Erschöpfung. Keine Lust mer zum Masturbieren. Würde gern sagen: schön wars! Wars nicht... ;-) Geniesst eure Zeit Jungs! chchch
  • Ohniznachtisbett 23.11.2016 13:17
    Highlight Highlight Genau so war es doch. 10-11 Wochen harte AGA/FGA, danach die etwas lockerere VBA. Super Kammeradschaft, wir hatten auch gute Gruppen- und Zugführer. Der Sonntagabend stimmte etwas depressiv, danach gings wieder. Ich hatte dort eine gute Zeit. Bin mit den Zugskollegen teilweise immer noch befreundet. Klar, es ist eine andere Welt, aber schaden tut das niemandem und man lernt auch die Wochenenden zu geniessen. Bei uns standen Sprüche auf dem Klo: Ach wie gut, dass niemand weiss, dass ich wixe und nicht Scheiss ;)
  • Polderi 23.11.2016 13:16
    Highlight Highlight Wenn ich mich (28 jährig) an meine RS erinnere, überwiegen die positiven Erlebnisse. Zum Beispiel die Kameradschaft, der ausgelassene Ausgang, die verschiedensten Menschen die man kennen lernt und das erste Mal schiessen mit der Haubitze (ich war in der Artillerie). Aber eigentlich waren es die schlimmsten 21 Wochen meines Lebens. Nie kann man allein sein, nie hat man Ruhe, immer wieder Schikanen (jaja sind verboten, heul doch), zu wenig Schlaf, ...
    Am Schluss ist man aber doch stolz dass man es geschafft hat. Und es sind auch viele Erfahrungen von welchen man profitieren kann.
  • BoomBap 23.11.2016 13:09
    Highlight Highlight 1. Die RS hat schadet keinem, über WK's lässt sich streiten.
    2. Ja am Sonntagabend wird man leicht depressiv, aber sobald man die Kameraden am Abend trifft, die den gleichen Mist vor sich haben, ist es gar nicht mehr so schlimm.
    4. Zum Glück bin ich in der Werkstatt eingeteilt, kaum Ausbildung auf dem Feld und man hat eine gewisse Macht (Fahrzeug läuft nicht > keine Kriegsspiele für die hohen Tiere)
    5. Tiefere Grade sind gemütlich, Adjudanten und Offiziere wollen den höheren gefallen > meist mühsame Charaktere. Ganz hohe Tiere sind jedoch ziemlich gechillt.
    So grob zusamnen gefasst 😊
    • Herr Unicorn 23.11.2016 13:50
      Highlight Highlight hihi, du hast die 3 übersprungen
    • BoomBap 23.11.2016 14:17
      Highlight Highlight Stimmt 🙈 Wenn ich Militär nur schon höre, dann denk ich nicht mehr logisch! 😉😁
  • wurstundbier 23.11.2016 13:04
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was ihr alle mit diesen Kampfstiefeln habt. Ein- bis zweimal eingelaufen und dann haben sie gesessen. Hatte ich einfach Glück?
    • Andy Iten 23.11.2016 15:38
      Highlight Highlight Hatte ich auch so, höchstens eine oder zwei Blasen. Aber Ja, wir hatten Glück, bei anderen sah das manchmal nicht so genüsslich aus wie zum Beispiel golfballgrosse Blutblasen auf dem Marsch zu bekommen etc.
    • nJuice 23.11.2016 17:27
      Highlight Highlight Es gibt unterschiedliche Hersteller.
      Ich hatte zuerst welche, die für meine Füsse viel zu eng waren, mit hartem Leder. Habe ich leider beim zivilen Einlaufen nie bemerkt (mit dem Hund, jeweils so 30-40min am Stück), aber nach 2 Stunden marschieren gings echt nicht mehr.
      Später bekam ich dann zwei neue Paare eines Herstellers, der heute nicht mehr liefert. Sehr weiches Leder, breitere Passform, kurzum: Diese Schuhe musste ich nicht einlaufen. Eigentlich schade, dass nicht alle die 'weichen' Schuhe bekommen.
  • Baccara - Team Nicole 23.11.2016 13:03
    Highlight Highlight Ehrlich? Interessiert es IRGENDJEMANDEN, dass er jetzt nicht mehr masturbieren darf?

    Sorry, too much information.
  • Erarehumanumest 23.11.2016 13:02
    Highlight Highlight Meld dich für die Wache, da kann man genug und in Ruhe Eiweiss produzieren (kein Geheimtipp, schau mal auf die Matratzen und überleg Dir, woher die weissen Flecken stammen.)
    • The Destiny // Team Telegram 23.11.2016 14:06
      Highlight Highlight Der Grund weshalb wir immer im Schlafsack gepennt haben auf der Wache..
  • insomnium 23.11.2016 13:01
    Highlight Highlight Welcher Spassvogel hat dem beigebracht, dass ein 6.5er ein Gedicht sei? :D
    • Pana 23.11.2016 14:14
      Highlight Highlight Und er wollte nicht erkannt werden :D
  • Yosh1 23.11.2016 12:56
    Highlight Highlight Jööö, Führungsunterstützung. Haben die nicht nur ein Sackmesserli?
    • nJuice 23.11.2016 17:28
      Highlight Highlight Nein, wir werfen mit Funkgeräten. Aufpassen, die tun ziemlich weh, wenn du sie an deinen Kopf kriegst!
    • dtk 23.11.2016 18:24
      Highlight Highlight Wir hatten als Stäbler sogar die Anti-Personen Minen ("Claymore") aber nicht mit Bewegungsmelder sondern mit einer Schnur zu deinem Versteck an der du dann ziehst wenn einer vorne durchläuft :D
  • El_Sam 23.11.2016 12:56
    Highlight Highlight hihi,
    heute Nachmittag kann ich die Grünen Lumpen abgeben :-D
    Fertig Militär, 260 Tage waren genug! :-D
    • Nate Summer-Cook 23.11.2016 17:01
      Highlight Highlight 260?? Nicht 300? Ich hatte 430, habe vor 2 Jahren abgeben können 😊
    • Sheez Gagoo 23.11.2016 22:28
      Highlight Highlight Bei mir wollten sie nur das Gewehr. Den Rest durfte ich behalten.
  • PeterLustig 23.11.2016 12:56
    Highlight Highlight Und da lag ich
    Im schiessstand
    Mein sack halb zerdrückt
    Das sturmgewehr im anschlag
    Das handy gezückt
    Da schreibt mir Jolanda "Hey was goht ab ;)"
    Ich schreib zurück: "nöd vill ha lw"
    Sie schreibt und sie schreibt
    Was kommt ist "ok"
    Ich war ganz enttäuscht
    Mein herzchen tat weh
    Als mein Sturmführer reinrauscht
    "Oh shit er get mi gseh"
    Ich tu schnell so als wär ich am nachladen
    Doch da wusst ich schon
    mein Stündchen hat geschlagen.
    • tronic_fx 23.11.2016 19:49
      Highlight Highlight Sturmführer gibt es zum glück keine mehr ;)
    • PeterLustig 24.11.2016 08:24
      Highlight Highlight My bad, chunnt vom bf1 spile ;)
  • Cerberus 23.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Im Mat Mag kannst du Antibock beziehen :-)
    User Image
    • Gringoooo 23.11.2016 14:11
      Highlight Highlight Dass dieser Mythos noch immer lebt ...
  • R&B 23.11.2016 12:49
    Highlight Highlight Schuhe einlaufen ohne Blasen: Zuerst Nylon-Socken und darüber die normalen Socken anziehen. So "schwimmt" man im Schuh und es können keine Blasen entstehen.
  • R&B 23.11.2016 12:48
    Highlight Highlight Also doch! Bei uns war niemand giggerig. Das muss der Beweis sein, dass bei uns damals das Essen mit Anti-Giggerig-Mittel versetzt wurde.
  • lemeforpresident 23.11.2016 12:42
    Highlight Highlight Unnötiger Artikel über einen jungen Rekruten mit inkonsistenten Einstellungen; er will durchziehen, aber mit Marschdispens, er sei fit, arbeitet aber als Bürogummi, er beklagt sich über fehlende Action, nachdem er zur Führungsunterstützung ging, er will real anwenden, aber kein Krieg usw.
    Dieser junge Mann ist sich nicht bewusst, was er will und wasjdas mit sich bringen würde!
  • Nameless Hero 23.11.2016 12:35
    Highlight Highlight Wir unterbrechen für etwas Musik:
    Play Icon
    • Pasch 23.11.2016 12:52
      Highlight Highlight Hahaha... das waren grad 1,5min Erinnerung an das geheule...Supi, so ziemlich jeder hatte was, (ausser die mit ner üblen Kindheit, denk ich mal)
      Aber irgendwann ists vorbei und auch schon etwas her und dann irgendwann Postet einer als Kommentar so ein Video, und du denkst nur geile Zeit war das!
    • MatzeTatze 23.11.2016 13:38
      Highlight Highlight Made my day :'D Ich feier Dich so hart xD
  • kEINKOmmEnTAR 23.11.2016 12:35
    Highlight Highlight Bin auch gerade eingeruckt, wenn von Seite User oder Watson Fragen bestehen, gerne fragen :)
  • Gringoooo 23.11.2016 12:34
    Highlight Highlight Ein Sechseinhalber ist kein Gedicht, sondern die einfache Bezeichnung für ein Meldeformular. Dieses wird jedoch heute oft missbraucht als Bestrafung (absurd).

    Und ja, auch seine Triebe muss man beherrschen lernen. Und der straffe Zeitplan tut manchen Jugendlichen ganz gut (half mir auch). Aber ich denke er wird ganz positiv auf die Zeit zurück blicken können, wenn es mal vorbei ist. Solange sollte er die Kammeradschaft geniessen. Das Militär kann tiefe Freundschaften bilden!
  • Androider 23.11.2016 12:33
    Highlight Highlight Hat er denn in seiner Funktion keine Schiessverlegung zum Abschluss der Stgw-Ausbildung? Also wir (Flab, Kaserne Emmen) waren eine Woche im Eigenthal, da hatten wir z.B. Schiessen auf bewegte Ziele, Nachtschiessen, usw.
    • Slavoj Žižek 23.11.2016 12:56
      Highlight Highlight Da war ich auch. Rapier?
    • Androider 23.11.2016 14:01
      Highlight Highlight Jep, Rapier. Die gefühlt dümmste Funktion, nach Empfinden unseres Zuges :'D
    • Tobi-wan 23.11.2016 14:07
      Highlight Highlight Ha, ich auch. War Radarsoldat bei der 35mm Flab. Immer schön warm oder gekühlt im Radarwagen ;)
      Eigenthal war insofern lustig, da man mal ein Magazin ohne Seriensperre durchlassen konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 23.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Ein Sechseinhalber ist kein Reim aus sechseinhalb Zeilen, sondern die Artikelnummer eines Formulars (Nr. 6.5) auf welchem ein Rapport an den Vorgesetzten geschrieben werden musst.
    Get your shit together Rekrut!
    • Bowell 23.11.2016 13:05
      Highlight Highlight Form 06.005 um genau zu sein;)! Dass man einen Reim schreiben muss habe ich aber auch noch nie gehört, ist ja lächerlich...
    • Donald 23.11.2016 13:33
      Highlight Highlight 6.005
    • qolume 23.11.2016 15:01
      Highlight Highlight Nicht ganz. Formular 6.005d/f/i ist das "Melde und Telegrammformular" und kann für jegliche Meldungen verwendet werden. Bitte, ein Fw a.D.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geronimo146 23.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Sehr schön, pragmatisch und athentisch erzählt - und ein Kandidat fürs Weitermachen ;-) - Würde es der Armee eigentlich gönnen, wenn Leute mit einer derart gesunden Einstellung in militärische Kaderpositionen kommen würden.
    • jjjj 23.11.2016 12:37
      Highlight Highlight haha...
      bei uns hiess das noch: Denkt mit, macht weiter!
  • Scooby doo 23.11.2016 12:29
    Highlight Highlight Oje..... Zu meiner zeit war das militär fast genau gleich.... Ausser: keine winterstiefel,keine so gute Ausrüstung wie die ADAs von heute! Die kampfstiefel sind super! Man muss sie halt einlaufen!
    An den anonymen: geniesse die militärische zeit! war für mich eine sehr schöne zeit! Ich durfte auch sinnvollere sachen machen, z.b. Eine brücke auf die arteplage an der expo in neuenburg, die ski wm zurückbauen und einen teil meiner militärischen laufbahn im zeughaus verbringen(gesundheitliche probleme zwangen mich dazu) aber die RS war hart aber gut! gruss Genie Sap Kölliker
    • Ohniznachtisbett 23.11.2016 13:35
      Highlight Highlight Uem Pi Ruedi kann das nur unterschreiben. OECD-Gipfel Basel war ein Highlight bei mir. Dazu unzählige Übungen auf dem Bauernhof, selber kochen und am Abend gabs ein Bier und ein Kafi-Schnaps und ein Jass. Die Winterstiefel kenn ich auch nicht, wohl aber das Flauschi, das uns manche Nacht in eiskalten Scheunen gewärmt hat. Allgemein gab es ja ganz gute Ausrüstungsgegenstände: die Wullesau, das Gnägi, den Fisch, den Zwipf, der überzuckerte Tee, Militärfarmerriegel, die furztrockenen Guezli, der Ltg-Bau-Puch (Chrüppelcharre), Feldtel 50, Chllijohnny und im Winter den Lupo :-)
    • Scooby doo 23.11.2016 16:33
      Highlight Highlight Den schoggipanzer hast du vergessen 😉😂
  • Mario Conconi 23.11.2016 12:28
    Highlight Highlight Null Mitleid. Absolut verweichlicht. Zu verwöhnt die Chinde. Winterkampfstifel? Hani nie gfasst und trozdem überläbt. Söllet nid so jammere....absolut lächerlich.
    • Prof.Farnsworth 23.11.2016 12:46
      Highlight Highlight calm down pablo, ich (23) sehe das ähnlich wie Mario! Was der Anonyme von sich gibt ist zum Teil echt lächerlich! Ich war bei den Panzer und musste ab und zu auch sagen scheiss militär, aber im nachhinein kann ich sagen es war eine super zeit! habe gute freunde kennengelernt mit denen ich durch dick und dünn ging!
      weisst du, auch man keine Lust aufs Militär hat, machen muss man es und wieso nicht das beste daraus machen?
    • jjjj 23.11.2016 12:48
      Highlight Highlight und alle so
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    • Olaf! 23.11.2016 13:09
      Highlight Highlight ;)
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  • Prof.Farnsworth 23.11.2016 12:26
    Highlight Highlight Führungsstaffelsoldat und Muskelkater? WOW!
    • manhunt 23.11.2016 12:42
      Highlight Highlight hey, rumsitzen ist auch anstrengend. imfall! 😂😂😂
    • Donald 23.11.2016 13:35
      Highlight Highlight Die erste Hälfte der RS ist wohl für fast jede Funktion anstrengend. Da sind Witze nicht angebracht ;)
    • Too Scoop 23.11.2016 13:41
      Highlight Highlight Vorallem in einem beheizten GMTF, da kommt man schnell ins schwitzen :-))
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