Schweiz
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Ronja Jansen, Juso

Ronja Jansen (24) will am Samstag das Zepter von Juso-Präsidentin Tamara Funiciello übernehmen. Bild: watson/nico franzoni

Interview

«Internet-Trolle sollen nur kommen»: So will Juso-Jansen als Präsidentin provozieren

Erst mischte Ronja Jansen (24) mit ihrer angriffigen Art die SRF-«Arena» auf. Jetzt will sie am Samstag das Präsidium der Juso übernehmen. Im Interview sagt sie, wie sie mit Hatern umgeht, warum sie den EU-Beitritt ablehnt und was sie von Roger Köppel hält.



Wer wird das neue Aushängeschild der Jungsozialisten? Am Samstag übernimmt entweder die Aargauerin Mia Jenni (24) oder die Baselbieterin Ronja Jansen das Zepter von der Bernerin Tamara Funiciello (29).

Jansen brillierte als Juso-Sprachrohr mit zwei angriffigen Auftritten in der SRF-«Arena». Und hat sich so in die Pole-Position als Funiciello-Nachfolgerin katapultiert. Wortgewandt und trotzdem überlegt: Beim watson-Interviewtermin im Zürcher «Gerolds Garten» redet die Jungpolitikerin Klartext.

Ob BHs verbrennen oder Joints am Rednerpult rauchen: Als Juso-Chefin gehört Provokation zum Job. Wie ecken Sie an?
Ronja Jansen: Ich finde es sehr wichtig, dass die Juso weiterhin eine provokative Partei bleibt und radikale Forderungen stellt. Ich werde sicher nicht davor zurückschrecken, mit unkonventionellen Mitteln auf Probleme aufmerksam zu machen.

Lieber Hasch oder Weed? Die zehn etwas anderen Fragen an Jansen

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Video: watson/nico franzoni

Die amtierende Juso-Präsidentin Tamara Funiciello hat die Provokation als Polit-Instrument auf die Spitze getrieben. Werden Sie ihren Stil weiterführen?
Das ist mein Plan. Ihr Stil hat die Juso in den letzten Jahren einen grossen Schritt weitergebracht. Wir haben uns zu einer viel feministischeren Partei entwickelt. Und es läuft gut: Im Vergleich zu anderen Jungparteien sind wir einflussreich und präsent.

«Jansen polarisiert nicht als Person, sondern mit ihren Meinungen und ist nie als Stinkstiefel aufgefallen», sagt ein Baselbieter GLP-Landrat über Sie. Sind sie zu brav für die Juso?
Natürlich stehen für mich meine Überzeugungen im Vordergrund. Aber ich habe in der Vergangenheit gezeigt, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme und keine Angst habe, zu provozieren. Rechte Männer, mit denen ich zu tun habe, ärgern sich zumindest regelmässig.

«Jansen ist nie als Stinkstiefel aufgefallen.»

Yves Krebs, GLP-Landrat BL

Wegen ihres Stils und ihrer unverblümten Art ist Tamara Funiciello mit einer Welle von Hass konfrontiert worden. Fürchten Sie sich, selbst zur Zielscheibe von Hatern zu werden?
Natürlich mache ich mir solche Gedanken. Aber ich stehe zu meiner Meinung. Wenn alte Internet-Trolle etwas auszusetzen haben, sollen sie nur kommen. Ein Stück weit gehört dies leider zum Job.

Besonders als junge, aufstrebende Frau?
Wenn man als Jungpolitikerin aus der Rolle ausbricht, welche das alte Gesellschaftsbild vorgesehen hat, eckt das an. Es ist umso wichtiger, dass man es trotzdem macht. Zum Glück habe ich ein Netzwerk von Leuten, die mich unterstützen und tragen.

Sind sie schon direkt angefeindet worden?
Einen Vorgeschmack des Hasses habe ich bereits erlebt. «Du hast keine Ahnung, du hast noch nie gearbeitet»: Ab und zu kriege ich beleidigende E-Mails oder Anrufe.
Vereinzelt wurde mir auch Gewalt an den Hals gewünscht.

Sie kommen durchgestylt in Hotpants und T-Shirt zum Medientermin. Ihr Outfit entspricht nicht gerade dem alternativen Juso-Klischee.
Es geht in der Politik nicht um Äusserlichkeiten und das Outfit, sondern um Inhalte. Nach meiner Beobachtung sind es vor allem Frauen, die mit solchen Fragen konfrontiert werden.

Ein Blick auf Ihre Social-Media-Profile zeigt: Sie sind weder auf Instagram noch auf Twitter gross aktiv. Warum?
Die sozialen Medien sind sicher nicht meine Leidenschaft. Ich konsumiere mehr auf Social Media, statt selbst zu posten. Ich treffe Menschen lieber persönlich als im Netz. Aber als Juso-Präsidentin würde ich selbstverständlich aktiver werden auf den sozialen Medien.

Sie sind einer breiten Öffentlichkeit wegen Ihren zwei Auftritten in der SRF-«Arena» bekannt. Dort haben Sie alteingesessene Politiker attackiert. Teilen Sie gerne aus?
Mit Leuten zu debattieren macht mir einfach wahnsinnig Spass. Und auch auszuteilen. Das habe ich in der Juso gelernt, wo wir eine ausgeprägte Diskussionskultur haben. Es liegt mir sicher ein Stück weit auch im Blut. So kann ich sicher auch die Partei weiter vorwärtsbringen. Auf einen Auftritt in einer «Arena» bereite ich mich natürlich gut vor. Das gehört dazu.

Die Fetzen fliegen nicht nur in der «Arena», sondern auch innerhalb der Partei. Die Juso zofft sich wegen ihren Extrempositionen immer wieder mit der SP. Wie oft haben Sie sich schon mit Parteipräsident Christian Levrat angelegt?
Wichtig ist, dass wir als Juso sagen, wenn wir einen Entscheid der Genossen für falsch halten. Wie wir dies etwa beim STAF gemacht haben. Egal ob dies von Bundesrat Alain Berset oder von Levrat kommt. Diese Konflikte sind wichtig für die Entwicklung der Linken in der Schweiz. Die Juso denkt weiter als bis zu den nächsten Wahlen und spricht Probleme auf einer grundlegenderen Ebene an. Wir sind nicht in das Kompromiss-Mindset des Parlaments gezwängt.

Von einer möglichen Juso-Präsidentin Jansen sind also keine Kompromisse zu erwarten?
Nein. Ich setze mich für eine Juso ein, die klar hinsteht und sagt, was Sache ist.

Wo sehen Sie die grössten Konfliktpunkte mit der SP?
Sicher das Thema Altersvorsorge. Für uns ist eine Erhöhung des Rentenalters absolut inakzeptabel. Wir brauchen eine Volkspension und die Abschaffung der zweiten Säule (Pensionskassen) zu Gunsten der ersten Säule (AHV).

Radikal ist Ihre Haltung zur Wirtschaft. Sie wollen die «kapitalistische Gesellschaftsordnung» abschaffen. Haben Sie keine anderen Ideen?
Das ist keine Phrase. Gerade in Zeiten der Klima-Krise ist diese Stossrichtung elementar. Man kann die Klima-Katastrophe nicht aufhalten, solange jene Leute alleine über die Wirtschaft entscheiden, die von der Zerstörung der Umwelt profitieren. Von diesem Aspekt her gesehen ist die Abschaffung des Kapitalismus dringlicher denn je. Ich will ein Wirtschaftssystem, das sich an den Bedürfnissen der Menschen ausrichtet und nicht am Profit von einigen wenigen. Das ist eines meiner Kernanliegen, ebenso wie die Gleichstellung.

Sie haben beim Frauenstreik mit dem Megafon die Menge angeheizt. Das Thema ist aus den Schlagzeilen verschwunden. Wie wollen Sie das Thema wieder aufs Tapet bringen?
Der Frauenstreik hat zu einer grossen Sensibilisierung für Frauenunterdrückung und Feminismus geführt. Wir müssen sicher dafür sorgen, dass weitere grosse Aktionen durchgeführt werden und die Strukturen des Frauenstreiks erhalten bleiben. Und uns die Frage stellen, welches Ziel wir uns für den Jahrestag, den 14. Juni 2020, setzen.

«Es reicht nicht, weniger Plastik zu verbrauchen, kein Fleisch zu essen oder nicht zu fliegen. Wir brauchen einen radikalen Systemwechsel.»

Der Frauenstreik ist von der Klima-Thematik verdrängt worden. Hier haben die Genossen ein grosses Problem: Alle reden beim Klima nur von den Grünen und der GLP. Wie wollen Sie es schaffen, dass hier die Juso/SP die Themenführung übernimmt?
(Überlegt lange). Die Rolle der Juso ist, aufzuzeigen, dass die Klimakatastrophe mega stark mit unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem verknüpft ist. Es reicht nicht, weniger Plastik zu verbrauchen, kein Fleisch zu essen oder nicht zu fliegen. Wir brauchen einen radikalen Systemwechsel. Aber klar, wir müssen beim Thema Ökologie sichtbarer werden.

Ronja Jansen, Juso

Will hoch hinaus: Ronja Jansen möchte neue Juso-Präsidentin werden. bild: watson

Selbst für die Klimastreik-Bewegung hat der Systemwandel nicht oberste Priorität. Setzen Sie nicht auf das falsche Pferd?
Uns geht es nicht darum, auf welches Pferd wir setzen. Sondern was wir für richtig und wichtig halten. Die Forderung nach «System Change» ist übrigens sehr präsent in der Klimastreik-Bewegung.

«Ich bin nicht Vegi. Man kann nicht wie eine ‹Heilige› leben.»

Sind Sie selbst in der Klimastreik-Bewegung aktiv?
Bei der Organisation bin ich leider nicht beteiligt. Wenn immer möglich gehe ich an die Klimastreik-Demos. Das letzte Mal geflogen bin ich übrigens vor zwei Jahren.

Essen Sie Fleisch?
Ich bin nicht Vegi. Wir bei der Juso greifen niemanden an, wenn die Person Fleisch isst. Es können sich nicht nur Menschen für eine ökologische Wirtschaft engagieren, die selber wie «Heilige» leben. Das ist schlicht nicht möglich. Denn oftmals ist es keine persönliche Wahl. So sind viele Leute gezwungen, mit dem Auto zu pendeln.

«Wegen den antidemokratischen Strukturen bin ich gegen einen EU-Beitritt.»

Die Klima-Krise kann nur international bekämpft werden. Sind Sie für einen EU-Beitritt der Schweiz?
Ich persönlich bin gegen einen EU-Beitritt. Dies vor allem wegen den antidemokratische Strukturen, die sich kaum ändern lassen. Nichtsdestotrotz ist mir die internationale Vernetzung unglaublich wichtig. Ob Konzerndiktatur der Multis, Steuerwettbewerb, Klima-Krise oder Flüchtlingsströme: Die globalen Probleme lassen sich nur über die Landesgrenzen hinweg lösen. Dazu braucht es ein demokratischeres Europa.

Bild

Locker und wortgewandt: Jansen im Gespräch mit watson-Reporter Müller.

Die Alternative zum EU-Beitritt ist das Rahmenabkommen. Soll der Bundesrat das Papier unterzeichnen?
Der absolute Lohnschutz ist meine rote Linie. Solange dieser in Gefahr ist, ist das Rahmenabkommen für mich nicht akzeptabel.

Apropos Arbeit: Sie studieren Wirtschaft, sind bei der GSoA im Sekretariat tätig. Nicht gerade ein Büezer-Leben. Was war der mühsamste Job, den Sie je gemacht haben?
Ich arbeitete im Service eines Altersheims. Wir hatten zwar ein cooles Team. Aber wir spürten den massiven Kostendruck in Altersheimen. Menschen, die in der Pflege tätig sind, sind einer enormen psychischen und physischen Belastung ausgesetzt.

«Roger Köppel geht mir wirklich auf den Sack.»

Sie sind derzeit fast Tag und Nacht unterwegs. Was kommt in Ihrem Leben zu kurz?
Ich muss schon schauen, dass ich mir einen Ausgleich zur Politik schaffe. Ein spektakuläres Hobby habe ich aber nicht. Ich treffe gerne meine Freundinnen und Freunde, das brauche ich. Politik steht aber sicher im Zentrum meines Lebens, dafür brenne ich.

Welches sind Ihre politischen Feindbilder?
Roger Köppel geht mir im Moment wirklich auf den Sack.

Zum Schluss: Was hat Sie eigentlich in die Politik getrieben?
Ich habe schon am Familientisch politische Kämpfe ausgefochten. Politisiert haben mich die ausländerfeindlichen Kampagnen der SVP und die Ablehnung der Mindestlohn-Initiative.

Wo die Mächtigsten streiten

Camille Fédérale - Der Röstigraben bei Abstimmungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beat-Galli 31.08.2019 07:44
    Highlight Highlight Provozieren ohne Sachpolitik ist Kindergarten.
    • Denk Mal 31.08.2019 12:58
      Highlight Highlight Kommentare schreiben ohne sich mit der Person auseinderzusetzen, ebenso.......
    • Beat-Galli 31.08.2019 13:48
      Highlight Highlight Wer sagt, dass ich dies nicht gemacht habe?
  • Things will be different when I take over the worl 30.08.2019 23:16
    Highlight Highlight Haben die Troll Tüten mal wieder nichts zu tun? Ich hoffe sie tragen alle ihr Lätzchen, sonst sind die ja später völlig verkleckert, bei soviel rausgekötzletem Müll.
  • Nüübächler 30.08.2019 23:12
    Highlight Highlight Ich finde Köppel cool
  • DomKi 30.08.2019 23:04
    Highlight Highlight Gähn, dumme Frage, noch idiotischere Antworten
  • Balois 30.08.2019 22:05
    Highlight Highlight Gebt den Frauen während sie noch Kinder und Eltern zu versorgen haben die Macht über das Geld zu regieren. Dann wird vieles besser.
    • aglaf 31.08.2019 17:15
      Highlight Highlight Finde ich sexistisch bezüglich Frauen, weil dies suggeriert, dass nur Frauen Kinder zu versorgen haben, und diskriminierend gegenüber Männern, da das Geld nur Frauen zugesprochen werden soll.
  • lx_riviera 30.08.2019 21:33
    Highlight Highlight Ist doch schön, dass in unserem Land, jeder seine Meinung haben darf und für seine Ideologie „kämpfen“ kann. Und besser als Frau Funicello finde ich sie definitiv. Gut, dass ist wohl auch nicht so schwierig. Wir werden sehen, ob Frau Jansen Politik betreibt, oder wie ihre Vorgänger nur viel Staub aufwirbelt. Ich persönlich teile Ihre Ansicht nicht.
  • Nony 30.08.2019 16:13
    Highlight Highlight Hmmh. Klar. Ich bin ein alter weisser Mann. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es auch den einen oder anderen jungen Wähler gibt, den Aussagen wie "wir haben uns zu einer viel feministischeren Partei gewandelt" zumindest irritieren. Soll jetzt also links wie rechts also zusätzlich nicht nur nach Meinung, sondern auch noch nach Geschlecht politisiert werden? Ich versuche mir gerade vorzustellen, was in der Medienlandschaft passieren würde, wenn ein männl. Politiker eine Aussage wie "es ist uns endlich gelungen, einen grossen Teil der Frauen in der Partei zu entmachten" sagen würde.
  • MP5 30.08.2019 15:36
    Highlight Highlight Liebes Watson-Team
    Stellt weiblichen Politkerinnen *gopfridli namal* keine Fragen zu ihren Outfits.
  • ch2mesro 30.08.2019 15:21
    Highlight Highlight an alle, jung und grün hinter den ohren, muss noch viel lernen, hat nichts verstanden kommentierer! IHR seid sicher alle aus dem mutterleib geflutscht und habt als erstes eine grosse portion weisheit reingezogen..... 🤔
  • BoJack Horseman 30.08.2019 13:37
    Highlight Highlight Ach die Juso. Wo die SP es nur nicht schafft, mehr als einen Schritt weit zu denken ist die Juso noch im Modus vom einfach mal schreien bis jemand den Nuggi reinstopft.

    Die Influencer-Pendants der Politwelt. Wenigstens ist Funiciello weg.
  • Things will be different when I take over the worl 30.08.2019 13:25
    Highlight Highlight Ich bin jetzt schon ein Ronja Jansen Fan. Lass dich vom ekelhaften Dreck nicht unterkriegen.
    • ch2mesro 30.08.2019 15:17
      Highlight Highlight yeah, things will be different when you take over the world.......for the worse
    • Things will be different when I take over the worl 30.08.2019 22:09
      Highlight Highlight Egal, ob religiöser oder nationalistischer Unrat an der Macht war, die braunen Herren haben am Laufmeter Müll produziert. Aber das Gesindel liebt halt die Feigheit, deshalb muss man junge Frauen über das Internet bedrohen. So sind sie halt. Haben den Wert von einem stinkenden Haufen Klabusterbeeren.
  • fuegy 30.08.2019 12:30
    Highlight Highlight Ist das kapitalistische System wirklich schlecht? Ist nicht eher die Menschheit das Problem, da sie es nicht schafft, die persönliche Gier zu kontrollieren?
    Der Menschheit ging es nie besser als heute, noch nie war es friedlicher, noch nie starben so wenige an Nahrungsmangel, Krankheiten und Kriegen. Und das weil u.a. Kapitalismus.
    Aber das System als Sündenbock ist praktisch, damit man nicht selbstreflektiert und objektiv auf sich und die Welt schauen muss.

    https://ourworldindata.org/war-and-peace
    https://ourworldindata.org/human-rights
    https://ourworldindata.org/hunger-and-undernourishment
    • Electric Elefant 30.08.2019 16:30
      Highlight Highlight Also für Kapitalismus, aber gegen die persönliche Gier? Ehm, ja...
    • Mr. Spock 30.08.2019 18:00
      Highlight Highlight Nicht an und für sich schlecht, doch eine fairere Form davon wäre wünschenswert. Die Wohlstandsverteilung ist sicher eines der Probleme des Kapitalismus.
    • _kokolorix 30.08.2019 21:30
      Highlight Highlight Der Kapitalismus appelliert an den Egoismus des Menschen. Ohne würde das ganze Kartenhaus sofort zusammenbrechen. Woher käme die wachsende Nachfrage wenn alle zufrieden sind mit dem was sie haben? Wer würde sich für ein paar lumpige Fränkli mehr anstrengen die Kollegen auszustechen, wenn man alles hat was man braucht?
      Der Kapitalismus wurde nicht erfunden um die Masse der Menschen zufrieden zu machen, er wurde erfunden um eine dünne Elite unermesslich reich und mächtig zu machen. Aber er frisst sich selber auf, da er ohne Wachstum nicht funktioniert
  • Stambuoch 30.08.2019 12:19
    Highlight Highlight Wer sich politisch exponiert, der muss Trolle und anonyme Nachrichten aushalten können.

    Wie oft habe ich schon aufgrund von Leserbriefen oder Beiträgen an Podien anonyme Briefe etc. erhalten. Ich sehe das als Anerkennung, dass man mich und meine Meinung für relevant hält, wenn dies solche Reaktionen hervorruft. Nur Irrelevanz wird mit Ignoranz abgestraft.

    Und zur Vorgängerin: Wer schrill und laut alles skandalisiert und mit dem Megaphon politisiert, der muss mit Gegenwind rechnen und ihn aushalten können. Das war schon bei den männlichen Vorgängern nicht anders.
    • geissenpetrov 30.08.2019 13:38
      Highlight Highlight @Stambuoch
      Ich teile die Meinung Deiner beiden ersten Absätzen.

      Ein Gedankenspiel dazu. Wenn man in Wirtschaft und Politik, ein harter Hund sein muss, um möglichst allen Anfeindungen trotzen zu können, führt das dann nicht zwangsläufig dazu, dass wir, im Sinne einer natürlichen Selektion, von Psychopathen regiert werden?
  • Lowend 30.08.2019 12:03
    Highlight Highlight Noch nicht mal im Amt und schon wird gegen Ronja Jansen gegrollt und getrollt, was das Zeug hält!

    Normalerweise muss man sich solchen Hass erst mal verdienen, aber als JUSO Präsidentin reicht es offenbar, eine kluge, junge Frau zu sein, um von aufrechten Schweizern gehasst oder sexistisch beleidigt zu werden.
    • Nüübächler 30.08.2019 12:26
      Highlight Highlight Klug?

      Alle die eine andere politische Meinung haben sind nicht klug?
    • Lowend 30.08.2019 13:55
      Highlight Highlight Klug zu sein hat wenig mit dem Parteibuch zu tun, aber rechte Dummheit nützt bei gewissen Parteien eindeutig! 😉

      PS: Was möchten Sie mit Ihrer kryptischen Schreibe eigentlich Kluges beitragen? Nüt Nüübächler?
    • Lowend 30.08.2019 21:30
      Highlight Highlight Sorry, sie als ach so genialer Profi wollten nicht mehr mit solchen Amateuren wie mir diskutieren.

      Richten Sie daher besser als politischer Amateur nicht nicht über eine angehende Politikerin.

      Bleiben Sie sich treu Herr Musiklehrer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 30.08.2019 11:52
    Highlight Highlight Solange die JUSO den Leuten nicht erklären kann, was die Alternative zum Kapitalismus ist, werden sie ewig als linke Spinner abgetan. Der Kapitalismus ist ein Problem, vor allem politökonomisch gesehen. Es gibt zig Studien, die nachweisen, dass die Interessen der Reichen eher durchgesetzt werden. Deshalb: Kapitalismus nein, wenn es darum geht politische Interessen durchzusetzen.
    Im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe ist aber nicht der Kapitalismus das Problem, sondern vielmehr die Politik, die es nicht schafft, das grösste globale Marktversagen zu lösen, sprich Kostenwahrheit zu schaffen!
    • Fairness 30.08.2019 12:42
      Highlight Highlight Dass der Kapitalismus je länger desto mehr kein sozialer Kapitalismus mehr ist, ist das Prblem. Der funktionierte (und würde es auch wieder tun) nämlich.
    • Ueli der Knecht 30.08.2019 13:10
      Highlight Highlight Die Erklärung ist einfach, Platon. Dreipunkteplan:

      1. Alle primären Ressourcen (Land, Schürfrechte für Bodenstchätze, Immissionsrechte wie zB. CO₂-Immissionen, Funkkonzessionen, etc.) sollen versteigert werden an diejenigen, die sie für ihre Geschäftemacherei nutzen wollen.

      2. Der Erlös dieser Versteigerungen soll gleichmässig an die Bevölkerung verteilt werden (=bedingungsloses Grundeinkommen).

      3. Der faire Wettbewerb und freie Markt (diesbezüglich braucht es starke Regulatoren) besorgt den Rest, bzw. die optimale Nutzung und gerechte Verteilung der limitierten Ressourcen.

      Alles klar?
    • geissenpetrov 30.08.2019 13:11
      Highlight Highlight @Platon
      Kostenwahrheit zu schaffen ist doch ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man sich nur mal anschaut, wie die, von dir erwähnten politökonomischen Machstrukturen, gegenwärtig aussehen.

      Falls noch nicht gelesen, empfehle ich Dir das Buch Reichtum ohne Gier von S. Wagenknecht. Von allen Autoren, die zu diesem Thema schreiben, gefällt mir Umgestaltung der Marktwirtschaft am besten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • emilybrontë 30.08.2019 11:40
    Highlight Highlight Liebe Ronja, Deine Antworten sind überhaupt nicht unbeholfen, sondern ehrlich und im besten Sinne radikal. Falls Du den Job bekommst, hoffe ich, dass Du ebenso "meine" Politikerin sein wirst, wie es Tamara war.

    Das Problem ist nicht, dass die Juso keinen pfannenfertigen Systemwechsel präsentieren kann, sondern dass ein solcher für so viele Leute nicht denkbar ist, dass man lieber das heutige zerstörerische und rassistische System verteidigt.
  • Platon 30.08.2019 11:38
    Highlight Highlight Also auch für Watson ein letztes Mal zu mitschreiben. Die BH-Verbrennung war eine Hommage an die Frauenbewegungen von vor 50 Jahren. Wer sowas immer noch als Provokation sieht, der passt wohl besser in jene Zeit als in die Heutige. Der Aufschrei, den das Bild auslöste, beweist auch nur einmal mehr, dass viel zu wenig passiert ist in den letzten 50 Jahren.
    https://www.bluewin.ch/de/entertainment/tv/bh-verbrennung-und-co-so-wurde-feminismus-vor-50-jahren-diskutiert-120994.html
    • Normi 30.08.2019 15:22
      Highlight Highlight Sich mit Fremden Federn schmücken kommt halt nicht bei allen gut an...
  • No-no 30.08.2019 11:08
    Highlight Highlight Wenn sie als Repräsentantin gewählt wird vertritt sie eine Meinung die weit über ihr persönliches Meinungsbild hinweg geht. Professionalität und Weitblick rücken dann in den Vordergrund. Bei ihr fehlt das leider gänzlich. Das Interview wäre eine Chance gewesen, dass sie Position hätte beziehen können. Das Interview selber ist völlig inhaltslos. Zwar liest man die gängigen linken Sprechblasen, aber etwas Konkretes ableiten lässt sich nicht. Ihre Ideen haben Daseinsberechtigung, ändert aber nichts daran dass man die Forderungen mit 1,2 Gegenargumenten Schachmatt setzen kann. Schade ums Potential
    • pun 30.08.2019 11:27
      Highlight Highlight Haha, wie sich dein Kommentar liest, bist du der eigentliche Experte in Inhaltslosigkeit. Statt deine total einfachen 1,2 Gegenargumente zu bringen, schwurbelst du irgendwas. Schade um die Buchstaben.
    • geissenpetrov 30.08.2019 11:47
      Highlight Highlight @No-no
      Du kannst doch nicht das Interview als inhaltslos bezeichnen und dann einen noch inhaltsloseren Kommentar absenden.

      "Ihre Ideen haben Daseinsberechtigung, ändert aber nichts daran dass man die Forderungen mit 1,2 Gegenargumenten Schachmatt setzen kann."

      Dann mach das mal, anstatt nur auf die Person zu zielen.
  • Leckerbissen 30.08.2019 11:03
    Highlight Highlight Wir brauchen eine Volkspension und die Abschaffung der zweiten Säule (Pensionskassen) zu Gunsten der ersten Säule (AHV).

    Mit diesem Satz hast du dich disqualifiziert.

    Genau zahle ich meine BVG Abzüge zugunsten einer Solidaritätsrente...ähä...hackts? das ist MEIN Geld von MEINEM Gehalt.
  • PlayaGua 30.08.2019 10:57
    Highlight Highlight In Nike-Schuhen gegen den Kapitalismus. Ich mag ihren Humor.
    • Nino F. 30.08.2019 11:24
      Highlight Highlight https://25karat.net/du-besitzt-ein-smartphone-wie-kannst-du-gegen-den-kapitalismus-sein/
    • karl_e 30.08.2019 16:52
      Highlight Highlight Welche Schuhe werden denn politisch korrekt hergestellt? Antworte, PlayaGua!
  • Mutbürgerin 30.08.2019 10:34
    Highlight Highlight Im Sport, in der Wirtschaft und sonstwo lässt man nirgends irgendwelche Grünschnäbel direkt an die Topstellen ran. In der Politik meint aber jeder, der mit finanziellem Papipolster, übersteigertem Ego und möglichst ohne Erfahrung, dass er an die Spitze gehört. Wenn er dann noch die Parteiparolen auswendig und rhetorisch perfekt runterbeten kann, ist er Mediendarling. Wie kann jemand, der noch gar nicht im System war und noch keinen Rappen Wertschöpfung in die Gemeinschaft eingebracht hat, von einem Systemwechsel sprechen? Eine Therapie für Realitätssinn könnte helfen.
    • Mein Name ist Hase 30.08.2019 11:15
      Highlight Highlight Naja solange die alteingesessenen nichts leisten und nur in die eigenen Taschen wirtschaften ist mir ein Grünschnabel mit Visionen hundert Mal lieber. Die Therapie bräuchten andere..
    • Platon 30.08.2019 11:16
      Highlight Highlight @Wutbürgerin
      Hätte nie gedacht, dass du das JUSO-Parteipräsiudium als Topstelle erachtest! Ist das nicht zu viel der Ehre für Jansen?
      Nochmals, auch hier gilt es zu beachten, wir leben in einer Demokratie. Die junge Dame wird von den JUSO-Delegierten gewählt. Schon klar ist das nicht die klassische SVP-Ochsentour von Landwirt bzw. Patron zu Gemeinde-, dann Kantonsrat ect. Wann wirst du endlich einmal akzeptieren, dass es auch noch andere in diesem Land gibt, die mitbestimmen?
    • pun 30.08.2019 11:20
      Highlight Highlight "Eine Therapie für Realitätssinn könnte helfen."

      Wer ab und zu deine Beiträge liest kommt nicht darum herum, laut zu lachen, diesen Satz von dir zu lesen. :-D
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 30.08.2019 10:26
    Highlight Highlight Ich hoffe, diese Dame ist etwas offener für Gespräche.
    Dann würde ich nämlich gerne mal ein Bierchen mit ihr trinken und über die Klima-Debatte reden. Die JUSO spricht immer davon, hat aber nicht wirklich ein fassbares Programm in diese Richtung. Mich nimmt ihr Standpunkt diesbezüglich wunder und ich bin mir sicher, dass ich ihr dabei einiges zeigen kann.

    Bei Tamara ging das nicht, für die gabs eigentlich nur Feminismus.

    Bin mal gespannt wies weitergeht. Wünsche ihr jedenfalls viel Erfolg!
  • Xiakit 30.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Ich mag schafft System XY Aussagen nicht besonders, sowas geht nur langsam. Ja, ich mag auch nicht alles am Kapitalismus, vorallem was er mit den Leuten macht. Aber ein System kann nur verändert werden und nicht einfach von Heute auf Morgen abgeschafft werden.

  • royal 30.08.2019 09:32
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Schlafwandler 30.08.2019 09:43
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Scheissa UfRealität 30.08.2019 09:30
    Highlight Highlight Immerhin ist die Funiciello weg aus der JUSO. Aber das idealistische Gefasel ist auch hier nicht alzu ernst zu nehmen da keine eindeutigen Alternativen aufgezeigt werden. Viel wichtiger währe es am bestehenden System zu arbeiten statt alles über den Haufen zu werfen..
    • Liselote Meier 30.08.2019 10:27
      Highlight Highlight Ja wie z.b. 1:12, Mindestlohn, BGE, 6 Wochen Urlaub, Arbeitszeitverkürzung, Vaterschaftsurlaub usw. das ist moderater Reformismus.

      Also was meinst du mit idealistischem Gefasel?
      Sie hat ja nicht gesagt man müsste morgen den Sozialismus einführen.

      Dies braucht gewisse Bedingungen ökonomische wie gesellschaftliche sonst endet dies in einer Diktatur und nicht in eine klassenlose Gesellschaft unter der Losung Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, dann haste nur Gleichheit.

    • Liselote Meier 30.08.2019 11:26
      Highlight Highlight @Livia; Jeder Staat welcher Exportiert und Importiert ist den ökonomischen Regeln des kapitalistischen Welthandelssystem unterworfen, weil er nun mal dominierend ist.
      Das konnte nicht mal die Sowjetunion in der Hochphase brechen.

      Wäre Venezuela sozialistisch gäbe es so was wie Inflation nicht.

      Kein Staat in der Weltgeschichte war Sozialistisch, da sie es gar nicht konnten nur in Ansätzen. Da hatte man als Trennline ein Aussenhandelsmonopol eingeführt gehabt, das hat dann aber natürlich eine Rückwirkung auf die "Planwirtschaft" und so kommt es auch dort zu Inflationen.
    • karl_e 30.08.2019 11:26
      Highlight Highlight Livia, so pfefferscharf und falsch wie immer. Juso-Vorbilder Bolivien und Venezuela? Livia-Vorbilder Russland und Brasilien?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 30.08.2019 09:06
    Highlight Highlight " Wir haben uns zu einer viel feministischeren Partei entwickelt." Wenn das ihr Ziel war..?
    Eigentlich hasse ich niemanden, es sind die Aussagen die mich in Erstaunen versetzen. So von weltfremd bis zum totalen Blödsinn. Da ist die JUSO nicht weit entfernt. Sie werden zu einer alles anprangernden, geifernden Mädchenrunde mit ihrem radikalen Systemwechsel. Haben wir doch mit China-Hongkong ein Paradebeispiel mit dem Wechsel. Sie überwinden gerade den Kapitalismus! Alles friedlich, natürlich.
  • Toerpe Zwerg 30.08.2019 09:03
    Highlight Highlight Wie wohlig muss es sich in einer komplexitätsreduzierten Welt leben, in der Phrasen und Glaubenssätze Lösungen ersetzen ...

    Wünsche ihr trotzdem viel Glück (und noch mehr Offenheit und Lernwille).

  • P. Silie 30.08.2019 08:36
    Highlight Highlight Einen Vorgeschmack des Hasses habe ich bereits erlebt. «Du hast keine Ahnung, du hast noch nie gearbeitet»

    OK, ich muss wohl die Definition von 'HASS' nochmals googeln... oder ist es gewollter und geschickt eingefädelter Neusprech der Schneeflockengeneration jegliche Kritik (ob sachlich oder nicht) als 'HASS' abzutun?
    • Me, my shelf and I 30.08.2019 09:12
      Highlight Highlight Lies einen Satz weiter. Jmd. Gewalt an den Hals zu wünschen ist deiner Meinung nach auch friedlich?
    • pun 30.08.2019 09:23
      Highlight Highlight Ein Doppelpunkt am Ende eines Satzes - ob von P. Silie zitiert oder nicht - leitet in aller Regel einen konkretisierenden, zweiten Teilsatz ein:
      "[...]: Ab und zu kriege ich beleidigende E-Mails oder Anrufe.
      Vereinzelt wurde mir auch Gewalt an den Hals gewünscht."

      Ja, die "Schneeflocken", können als 24 jährige Jungpolitikerin nicht mal mit beleidigenden Aufrufen und Gewaltandrohungen umgehen...
    • jimknopf 30.08.2019 10:40
      Highlight Highlight "Du hast noch nie gearbeitet" soll Kritik sein? Für mich eher billige Polemik..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 30.08.2019 08:25
    Highlight Highlight "Lasst uns den Kapitalismus abschaffen"...

    ..."aber erst morgen wenn ich das Wirtschaftsstudium abgeschlossen habe"... :-D

    Genau mein Humor.
    • Me, my shelf and I 30.08.2019 09:15
      Highlight Highlight Warum dürfen Linke das System, das sie kritisieren, nicht kennen?
    • ponebone 30.08.2019 09:16
      Highlight Highlight Macht schon Sinn. Wenn du etwas ändern willst, solltest du dich darin schon auskennen.
    • Schlafwandler 30.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Das sticht sich überhaupt nicht. Wenn man Wirtschaft studiert muss man die Inhalte nicht zwingend befürworten. Ein VWL-Studium kann einem helfen Missstände und Probleme des ökonomischen Systems genauer zu verstehen und Alternativen zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charivari 30.08.2019 08:12
    Highlight Highlight Also ich bin tief beeindruckt von ihr. Bereits in der Arena hat sie dominiert. Zudem kommt sie nicht mit dem 0815 Programm um die Ecke. Kann es sein, dass die JUSO für einmal eine fähige Parteispitze haben werden?
  • iisprinzässin 30.08.2019 08:07
    Highlight Highlight "Nicht gerade ein Büezer-Leben."
    Kann mir jemand Büezer definieren bitte?
    • Glenn Quagmire 30.08.2019 08:30
      Highlight Highlight Frag bitte Gölä, er ist, so scheints zumindest, zusammen mit seinem Sonnenbrand-BFF die einzigen echten Büezer im Lande.
    • Ich_bin_ich 30.08.2019 08:33
      Highlight Highlight Büezer sind die, welche lange die Grundlage für unsere Gesellschaft darstellten und nun niemanden mehr interessieren.
    • Tjuck 30.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Das Steuersystem ist falsch. Heute wird haupsächlich das Einkommen, sprich: die Arbeit besteuert. Die Arbeit des Büezers, die Arbeit der sog. Arbeitnehmer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Soziale 30.08.2019 08:03
    Highlight Highlight Die JUSO politisiert auf dem gleichen Kindergartenniveau wie die SVP...
    Die SP ist da weniger abgehoben und extrem mit ihren Plänen.

    • Pezzotta 30.08.2019 11:30
      Highlight Highlight Für mich kann, nein muss eine Jungpartei radikaler, lauter und voller Ideen sein. Ansonsten sind Sie Überflüssig. Sie macht das extrem gut, Bravo.
      Und mal ehrlich, wir waren als „junge“ auch mit mehr Herz und weniger Kompromiss bei der Sache.
  • AdvocatusDiaboli 30.08.2019 07:56
    Highlight Highlight Aus Avril Lavigne wurde offenbar Avril Lenin.
    • Me, my shelf and I 30.08.2019 08:28
      Highlight Highlight Wieder mal ein Kommentar, der sich nur aufs Aussehen bezieht, ich sag's ja nur...
    • R. Peter 30.08.2019 09:15
      Highlight Highlight Bei Frauen sind Kommentare über das Aussehen sexistisch, Ihr Sexisten! *facepalm*
    • jimknopf 30.08.2019 10:42
      Highlight Highlight @R. Peter
      Nicht sexistisch.. Einfach nur unnötig.
  • Lucas29 30.08.2019 07:42
    Highlight Highlight Die Juso kann man sowieso nicht ernst nehmen mit ihrer Doppelmoral...
    • Lucas29 30.08.2019 10:26
      Highlight Highlight Verurteilen Rechte Gewalt, obschon in den eigenen Reihen weitaus schlimmere Gesellen sich beheimaten, zudem will man die Frauenrechte stärken, aber gleiche Pflichten möchte man nicht anpeilen. Klimawandel stoppen, aber Kinder kriegen und Überbevölkerung fördern?

      Es gibt unzählige Beispiele zu den undurchdachten Aussagen der Juso...
    • karl_e 30.08.2019 10:57
      Highlight Highlight Welche "schlimmeren Gesellen" in welchen "eigenen Reihen"? Nicht sehr durchdacht, dein Beitrag zur Diskussion.
    • Geiwetschteiler 30.08.2019 11:21
      Highlight Highlight @karl-e: Die Antifa mit ihrem Schwarzen Block, Asoziale Steineschmeisser die am Wochenende mit der Polizei streiten und sich darüber brüskieren das die bösen Polizisten ihnen mit eine Schlagstock einen über gebraten haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 30.08.2019 07:42
    Highlight Highlight Nicht alle Alten sind schlecht!
    Ich glaube, der Rentner, der draussen vor der Migros den Kindern auflauert, um sie so richtig nacherzieherisch zusammenzustauchen, wenn sie das Glacé-Papier auf dem Asphalt liegen lassen, kommt immer mehr aus der Mode.
    Heute ist es wohl sogar so, dass sich alte "Berufsjugendliche" der 68er-Generation und junge AktivistInnen von der "Klimabewegung" die Hand reichen, über eine mittlere Yuppie-Hippster-Coolman-Anpässler-Generation hinweg, die ziemlich strebsam und unpolitisch war.
    Als Grosseltern haben "die Alten" erst recht Zeit, ihre Enkel zu indoktrinieren... ;)
  • Flötist 30.08.2019 07:41
    Highlight Highlight > Ich treffe Menschen lieber persönlich als im Netz.

    Das eine schliesst das andere ja nicht aus...
  • irgendwie so: 30.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Bin ein bitzeli enttäuscht.
    Scheint ein freches Mundwerk zu besitzen ( durchaus positiv gemeint) aber ich spüre wenig Substanz dahinter. Kann auch am Interview selber liegen.
    Mir scheint, dort wo es darum geht selber in den sauren Apfel zu beissen, wird sie etwas flau in ihren Aussagen.
  • aglaf 30.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Ich wünsche Frau Jansen viel Glück und den Mut und Willen zur politischen Entwicklung und Reifung, zu der manchmal auch etwas Konsens gehört. Zur schubladisiert sie in meinen Augen noch zu fest: Die Juso soll feministisch sein, Hater sind per se männlich, rechts und alt... na ja. Vielleicht täte es gut, das Wort "sozial" im Namen der Partei mal etwas besser zu hinterfragen.
  • Bosshard Matthias 30.08.2019 07:23
    Highlight Highlight Wirklich ein Interessantes Interview der Dame. Bezüglich Wirtschaft wird sie noch einiges lernen dazu braucht es viel Praxis ein Studium reicht da längst nicht aus wer mit solchen Multis zusammenarbeitet lernt viel über die Denkweise so meine Erfahrung. Mein Chef einer der reichsten in der CH hat übrigens schon vor 10 Jahren my Climate unterstützt da war das noch in niemands Munde.

    Perfekt das Thema AHV/PK sie trifft es auf den Punkt das heutige System ist eine Katastrophe und es darf nicht passieren das man bis zu seinem Tod arbeiten muss und die AHV/PK das Geld freudig kassiert..!
  • SIEGLINDE 30.08.2019 07:22
    Highlight Highlight Tja in der EU soll doch auch systematisch das Rauschgift legalisiert werden erinnert mich doch sehr an die Weltkriege wos den Armeen verabreicht wurde tja mit den dummen lässt sich eine Korruption noch leichter machen da kann man ja sich von vollen Topf von Steuergelder bedienen. Das dumme Volk soll arbeiten bis zum umfallen und den anderen schmeißt man es mit vollen Händen zu. Nobel geht die EU zu Grunde lieber ein ENDE MIT SCHRECKEN ALS EIN SCHRECKEN OHNE ENDE
    • Purscht 30.08.2019 07:43
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht ganz was du sagen willst. Was wäre denn die bessere Alternative?
    • Liselote Meier 30.08.2019 08:12
      Highlight Highlight Ziemlicher Unsinn den Wehrmachtssoldaten hat man Pervertin oder auch Panzerschokolade gennant geben um den Schlaf zu umgehen und die Angst zu senken.

      Damit konnte ein Panzerfahrer 2 Tage durchfahren ohne Müdigkeitserscheinungen.

      Danach natürlich total ausgelaugt.

      Mit Rauschgift meinst Cannabis oder? Gänzlich andere Wirkung und würde die ganze Gesellschaft kiffen würde ein kritischeres Denken vorherrschen.
  • Unkel Wullewu 30.08.2019 07:20
    Highlight Highlight Aha, ein Mitglied des Politzirkus, das mehrere Gedankenschritte aneinanderreihen kann. Und daher auch begriffen hat, dass im Bezug auf den Umweltschutz alles ausser einem Systemwechsel der Wirtschaft nur Pflästerlipolitik sein kann.
    Das mit dem Mindestlohn sollte sich Frau Jansen dagegen einmal in der Realität anschauen. Ich habe zweimal in Brasilien eine Erhöhung des Mindestlohn miterlebt. Und beide Male wurde die Erhöhung sofort von Preissteigerungen wieder weggefressen.
    Liberaler Arbeitsmarkt, gekoppelt mit einem starken staatlichen sozialen Auffangnetz ist wohl die bessere Lösung.
  • Fairness 30.08.2019 07:15
    Highlight Highlight Ihre Ansichten zeugen von viel Intelligenz und Vernunft. Die allgegenwärtige Gier muss aufhören, der Gesellschaft und dem Klima zuliebe. Dann wäre schon Vieles besser. Die Altersvorsorge braucht dringend eine echte Reform. Nur geflickt wird jetzt seit Jahrzehnten schon. Das PK-Obligatorium gehört in die AHV, damit eine verfassungskonforme Rente ausbezahlt werden kann. Für das PK-Überobligatorium muss die Kasse frei wählbar sein. Bei der Jobwahl wäre das ein wesentliches Kriterium, das man aber heute überhaupt nicht berücksichtigen kann, wenn man einen Job will und vor allem zugesagt bkäme.
  • Rumbel the Sumbel 30.08.2019 07:06
    Highlight Highlight Das eingangs publizierte Foto von Frau Jansen finde ich sexistisch. Frau Funiciello übernehmen Sie.
    • Manuce 30.08.2019 09:12
      Highlight Highlight Was ist daran sexistisch? Darf man sie nicht so abbilden wie sie sich selber präsentiert?
    • Hirngespinst 30.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Wieso?
      Viele Frauen kleiden sich so.
      Für mich wäre es sexistisch gewesen, wenn sie das Interview im Bikini und auf der Motorhaube eines teuren Sportwagens sitzend gegeben hätte. ;)
    • Rumbel the Sumbel 30.08.2019 12:48
      Highlight Highlight War mehr als Ironisch gemeint... wollte nur Antworten warten. Finde es auch ein gutes Foto. Nur wäre es je nach politischer Richtung von Frau Funiciello anders ausgeschlachtet worden. Aber solange es aus den eigenen Reihen kommt, Stillschweigen.
  • Adam Smith 30.08.2019 06:45
    Highlight Highlight Sie sagt die ganze Zeit, dass der Kapitalismus abgeschafft werden muss. Wie das gemacht werden soll und wie das System danach funktionieren sollte habe ich aber noch nie von der JuSo gehört. Wenn sie mit Sozialismus kommen würde, hätte sie sich endgültig disqualifiziert. Wenn sie die Umwelt schützen will, muss sie umsetzbare Lösungen präsentieren und nicht einfach idealistische. AbScHaFfUnG dEs KaPiTaLiSmUs...
    • dorfne 30.08.2019 08:07
      Highlight Highlight Mir würd es schon genügen, wenn wieder die Menschlichkeit in den Kaptitalismus zurückkehren würde.
      Diese brutale Gewinnmaximierung auf Kosten der Arbeitnehmer wird die Wirtschaft zerstören, nicht "kommunistische Weltverschwörungen" wie die SVP immer wieder unterstellen will. Eine Wirtschaft, die nicht mehr für die Menschen da ist, geht kapputt.
    • LibConTheo 30.08.2019 08:37
      Highlight Highlight @Der.Kapitalist:

      Der Sozialismus ist, meiner Auffassung nach, die einzig logische Struktur bei einer totalen Ablehnung gegenüber dem Kapitalismus. Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten für dich? ;)
    • Fairness 30.08.2019 08:55
      Highlight Highlight Der soziale Kapitalismus hat bis gegen Ende 90-er Jahre gut funktioniert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 30.08.2019 06:42
    Highlight Highlight «Roger Köppel geht mir wirklich auf den Sack.» Weil er die Klaviatur der Provokation um einiges besser spielt als sie oder Tamara?

    Ich habe sie gestern auf Tele Bern gesehen. Mir gefallen ihre Ansichten zur EU und zu Frauen, der Rest ist Humbug. Genereller persönlicher Tipp von mir: chill!
    • Firefly 30.08.2019 07:47
      Highlight Highlight "Weil er die Klaviatur der Provokation um einiges besser spielt als sie oder Tamara?"

      Macht das heute wirklich einen guten Politiker aus? Traurig.
    • dorfne 30.08.2019 07:58
      Highlight Highlight Köppel spielt die Klaviatur der Provokation besser als die JUSO? Einer, der die Klimabewegung als marxistische Weltverschwörung bezeichnet, die die Wirtschaft zerstören will, spielt keine Klaviatur. Der haut einfach blind auf die Pauke und sinkt dabei tief, sehr tief unter sein eigenes intellektuelles Niveau.
  • Heinzbond 30.08.2019 06:35
    Highlight Highlight Hallo liebe Autoren, danke für den Artikel, nur zwei Dinge sind mir aufgefallen, zweiter Absatz, wortgewandt und trotzdem überlegt, das klingt gerade zu als ob es ein Widerspruch wäre, in der Tendenz empfinde ich weiter ihr nehmt diese junge Politikerin nicht ganz so ernst. Nehmt ihr die jetzt nicht ernst weil sie jung ist, weil juso oder weil Frau? Finde es schade das mir aus einem Porträt einer jungen Politikerin am ehesten hängen bleibt was sie trägt und wie sie geschminkt ist, während doch die Politik interessanter wäre...
  • wolge 30.08.2019 06:29
    Highlight Highlight Anbei einige radikale Vorschläge:

    - Abkehr von Gier, Macht, Egoismus. Abkehr von Pyramidenorganisationen und tayloristischen Führungsstilen. Fokussierung auf den Sinn, die Umwelt, Natur und Menschen. Einführung von Netzwerkorgsnisationen mit Selbstführung nach Frederic Laloux

    - Abkehr von Sozialsystemen wie IV, AHV etc. Einführung Grundeinkommen

    - Massive Reduktion des Konsums. Abkehr von Besitz. Besitzen wollen führt zu Konsum, führt zu Umweltverschmutzung, Artensterben etc.

    - Reduzierung der Weltbevölkerung um 50% z.b. durch Sterilisierung, damit unser Planet ernsthaft eine Chance hat
    • Scott 30.08.2019 07:33
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • dorfne 30.08.2019 08:21
      Highlight Highlight @Scott. Bis 2050 wird sich gem. UNO die Bevölkerung Afrikas nochmals verdoppeln. Eine Katastrophe für diesen Planeten.
    • Hirngespinst 30.08.2019 09:09
      Highlight Highlight Sind es nicht in erster Linie die Industrienationen, welche für den Planeten eine direkte Katastrophe bedeuten?
      Ich würde das eher als 'Katastrophe für die Industrieländer' bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Marx 30.08.2019 06:28
    Highlight Highlight Habe den Artikel nicht gelesen, aber sie hat mich überzeugt. 😌
    • Bowell 30.08.2019 07:52
      Highlight Highlight Das war wohl eher anders rum😀!
    • Bort? 30.08.2019 11:54
      Highlight Highlight @Bowell

      Hahaha ! Sehr gut...danke fuer den Lacher :)
  • wolge 30.08.2019 06:25
    Highlight Highlight Die Radikalen Forderungen sollten einfach ernsthaft unsere Probleme lösen und nicht nur Symptome bekämpfen.

    Dies schaffen sie mur wenn sie das vorherrschende Weltbild ändern. Dazu muss die Bevölkerung auf eine höhere Ich-Entwicklungsstufe gebracht werden. Nur so erschliessen sich neue Handlungsoptionen


  • Theor 30.08.2019 06:11
    Highlight Highlight Das Interview offenbart leider die zentrale Schwäche der JUSO, nämöich dass sie abseits der altbekannten Forderungen kein Programm besitzen. Die Fragen auf das kommende Wahlthema "Klima" waren sehr gut, die Antworten dazu aber leider total unbeholfen ("Wenn wir nur endlich die Konzerne aufbrechen könnten, wären alle Probleme gelöst?).
    • Matti_St 30.08.2019 06:45
      Highlight Highlight Ich verstehe ihre Aussage weniger mit Konzerne aufbrechen mehr mit, die Wirtschaft muss allen dienen und nicht ein paar wenige. Das ist für mich ein grosser Unterschied.

      Anders gesagt, wenn Inhaber von Firmen mehr Geld verdienen, als sie ausgeben können (Amazon, fast alle deutschen Detailhandelfirmen), aber die Angestellten vom Lohn nicht leben können, dann stimmt doch etwas klar und deutlich nicht. Sogar das IWF warnt vor der Klumpenbildung der Gelder. Denn das wird die Wirtschaft in die Knie zwingen, wenn die Angestellten kein Geld mehr ausgeben können.
    • [CH-Bürger] 30.08.2019 07:06
      Highlight Highlight @Matti St:
      der Effekt der monetären Klumpenbildung wird durch die krassen Steuergeschenk und -schlupflöchern noch verschärft!
      diese Konzerne nehmen en masse Geld ein, müssen aber nur einen Bruchteil versteuern - wenn überhaupt!
      so umgehen sie den (ursprünglich) einigermassen fairen Zurückverteil-Mechanismus, und die Staaten und Volkswirtschaften sind die leidtragenden.
      Das Paradoxe ist, dass sich nur die grossen Konzerne die dazu notwendigen, teuren Umstrukturierungen überhaupt leisten können - wer also gross ist und viel verdient, kann viel Sparen
    • 7immi 30.08.2019 07:47
      Highlight Highlight @theor
      spannend finde ich auch, dass man immer die gleichen Schuldigen hat. Bei der SVP sind es immer die Ausländer, irgendwie. Bei der Juso „das System“, „die Konzerne“, etc. Man schafft es also nicht, den Klimawandel als Thema zu verwenden, sondern braucht die Verknüpfung, damit die Parteisoldaten aufspringen... Schade, denn der Klimawandel ist systemunabhängig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 30.08.2019 06:11
    Highlight Highlight Schade kann sich bei den Jungkommunisten keiner mehr an die DDR und die UdSSR erinnern.

    Aber junge Leute sollten Idealisten bleiben, pragmatisch kann sie ja später noch werden.
    • Matti_St 30.08.2019 07:42
      Highlight Highlight Wie den auch? Die meisten waren noch Kleinkinder oder noch nicht mal geboren.
      Aber ehrlich gesagt, diese Hinweise auf den Kommunismus kommt seit ca. 3 Jahren aus der Rechten Ecke. Hand aufs Herz, was hatten diese Diktaturen überhaupt mit dem Kommunismus zu tun? Es waren ausbeuterische Diktaturen, nicht mehr und nicht weniger.
      Der Wunsch nach einer sozialeren Gesellschaft ist an und für sich erstrebenswert und hat nichts mit Kommunismus zu tun.
    • DerTaran 30.08.2019 08:53
      Highlight Highlight @Matti_St, so Rechts bin ich gar nicht. Aber ihre Forderung Anschaffung der kapitalistischen Gesellschaftsordnung:

      "Sie wollen die «kapitalistische Gesellschaftsordnung» abschaffen. Haben Sie keine anderen Ideen?
      Das ist keine Phrase..."

      Ist genau das, was diese Diktaturen versucht haben. Aber um es durchzusetzen, mussten sie Mauern bauen um ihre unwillige Bevölkerung zu ihrem Glück zu zwingen, inklusive Geheimpolizei, Selbstschussanlagen und inhaftierung Andersdenkender. Die Diktatur des Proletariat's war ja kein Selbstzweck, sondern sollte die Bevölkerung zu besseren Menschen erziehend.
    • DerTaran 30.08.2019 08:56
      Highlight Highlight Abschaffung, nicht Anschaffung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frances Ryder 30.08.2019 06:07
    Highlight Highlight Gleichberechtigung hier Gleichberechtigung da, aber den geschlechterdiskriminierenden Gesetzesartikel abzuändern ist man strikt dagegen. Was ist das für eine Logik.
  • Manuce 30.08.2019 05:41
    Highlight Highlight Wenn man ihre Antworten so liest, scheint sie schon noch recht grün hinter den Ohren zu sein.
    • Ueli der Knecht 30.08.2019 13:28
      Highlight Highlight Lieber grün als braun.
    • Walter Hechtler 30.08.2019 17:10
      Highlight Highlight Als Douchebag haben Sie immer gute Antworten auf Lager. ;)
    • Ueli der Knecht 31.08.2019 12:58
      Highlight Highlight Vermutlich gerade darum, Walter Hechtler. ;)

«Das ist eine Frechheit»: Juso-Jansen liest in der AHV-«Arena» den Männern die Leviten

Länger leben, länger arbeiten? Die Altersvorsorge ist das grosse Sorgenkind der Schweiz. Die «Arena» dreht sich auch um die Gender-Frage, ganz und gar nicht zur Freude aller. Eine Jungpolitikerin gibt besonders Gas.

Für hitzige Diskussionen sorgen in der AHV-«Arena» nicht nur die heissen Temperaturen. Nach dem Frauenstreik hat Bundespräsident Ueli Maurer angekündigt, er wolle das AHV-Alter nicht nur für die Frauen (auf 65 Jahre) erhöhen. Sondern auch für die Männer (auf 66 Jahre).

Juso-Frontfrau Ronja Jansen ist erzürnt: «Das ist ein absurder Vorschlag!» Vielmehr sei wegen der stets wachsenden Produktivität der Arbeitnehmer nun der Moment, die Arbeitszeit zu reduzieren. Die 24-jährige Baselbieterin …

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