Schweiz
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Insgesamt rund 55.000 Legehennen hocken am Freitag, 10. Oktober 2008, dicht gedraengt in einem neuen Stall der Firma

Legehennen in der konventionellen Zucht stehen in der Schweiz 14 Quadratzentimeter Platz zur Verfügung. Bild: AP

«Wilde Hühner auf der Wiese» – wie eine 25-Jährige die Massentierhaltung abschaffen will

Heute startet die Unterschriftensammlung für die Initiative gegen Massentierhaltung. Meret Schneider erklärt, warum sich vor allem die Bauern über die Initiative freuen sollten. 

12.06.18, 14:24 12.06.18, 16:19


«Meret Schneider rettet die Welt», so heisst ein kürzlich erschienener SRF-Dokumentarfilm. Er zeigt, an welchen Fronten die 25-Jährige überall kämpft. 

Meret Schneider ist Geschäftsführerin bei der Stiftung «Sentience Politics» und Gemeinderätin in Uster.  Bild: meret schneider

Eine davon ist politisch: Als Geschäftsführerin der antispeziesistischen Stiftung «Sentience Politics» setzt sich Schneider zusammen mit ihrem Team für das Wohl der Tiere ein. Heute Dienstag startet die Stiftung die Unterschriftensammlung für die Massentierhaltungs-Initiative. 

Warum es diese Initiative braucht, was sich Schneider davon verspricht und wie die 100'000 Unterschriften zusammenkommen sollen, verriet die 25-Jährige watson im Interview

Frau Schneider, heute starten Sie die Unterschriftensammlung für die Initiative gegen Massentierhaltung. Wollen Sie mit dieser Initiative alle Bauern arbeitslos machen?
Nein, auf gar keinen Fall! Es geht uns darum, einen Gegentrend zu setzen. In der Landwirtschaft geht es momentan immer um noch mehr Optimierung, mehr Produktion, mehr Leistung. Das geht ganz stark auf Kosten der Tiere und der Umwelt. Die Schweiz ist zum Beispiel Spitzenreiter bei der Ammoniakverschmutzung der Böden. Es braucht eine Kehrtwende.

«Wir wollen eine Tierhaltung, wie sie uns in der Werbung von Swissmilk und Co. versprochen wird – Schweine im Stroh, wilde Hühner auf der Wiese.»

Meret Schneider

Und darum wollen Sie gleich jegliche Massentierhaltung verbieten?
Wir wollen eine Tierhaltung, wie sie uns in der Werbung von Swissmilk und Co. versprochen wird – Schweine im Stroh, wilde Hühner auf der Wiese. Wir wollen das Bild einer Schweiz, wie sie auch den Touristen suggeriert wird, zurück: Grüne Wiesen mit glücklichen, grasenden Kühen.

Zwei Schweine in ihrem Auslaufstall im Landschaftsmuseum Ballenberg, aufgenommen am Montag 7, Juli 2014. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Two pigs pictured in the Open-Air Museum Ballenberg in Balenberg, Switzerland, Monday, 07 July 2014. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Laut «Sentience Politics» geniessen nicht alle Schweizer Tiere genügend Auslauf und Platz.  Bild: KEYSTONE

Das Schweizerische Tierschutzgesetz gilt als eines der strengsten der Welt. Laut CVP-Nationalrat Markus Ritter sei es gar «vermessen» in der Schweiz von Massentierhaltung zu sprechen. Was sagen Sie dazu?
18’000 Hühner auf engster Fläche, zehn Schweine zusammengepfercht auf einem Parkplatz, weniger als ein Quadratmeter pro Tier, männliche Küken, die geschreddert werden… Wenn das keine Massentierhaltung ist, was dann? Gut möglich, dass die Schweiz eines der besten Tierschutzgesetze der Welt hat. Aber das heisst nicht, dass es besonders gut ist.

Ganz konkret: Wie viele Schweine dürften zusammen in einem Stall gehalten werden?
Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.

Im Initiativtext heisst es, dass der Bund die Kriterien für eine tierfreundliche Unterbringung und die maximale Gruppengrösse festlegen soll. Schieben Sie da die Verantwortung nicht ab?
Absolut nicht. Wir haben ergänzt, dass sich der Bund dabei an die Bio-Suisse-Richtlinien halten soll. Dieser Katalog entspricht verhältnismässig unseren Ansprüchen.

Sammelfrist dauert bis Dezember 2019

Tierschutz-, Tierrechts- und Umweltorganisationen haben heute die Volksinitiative «Keine Massentierhaltung in der Schweiz (Massentierhaltungsinitiative)» lanciert. Bis zum 12. Dezember 2019 müssen sie die benötigten 100'000 Unterschriften zusammenbringen. Laut den Initianten soll der Bund Kriterien festlegen für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse je Stall. Er soll auch Vorschriften über die Einfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen zu Ernährungszwecken erlassen. (sda)

Nur «verhältnismässig»?
Es gibt auch noch vorbildlichere Betriebe. Aber das zum jetzigen Zeitpunkt der ganzen Landwirtschaft überzustülpen, wäre utopisch.

Kommt die Initiative zustande und wird vom Volk angenommen, geht es vielen Landwirten an die Substanz. Spüren Sie auch Unmut von Seiten der Bauern?
Natürlich gibt es solche, die unzufrieden sind mit unseren Forderungen. Darum ist im Initiativtext aber auch von einer realistischen Übergangszeit von 25 Jahren nach Annahme die Rede. Es ist aber sicher keine Initiative gegen die Bauern! Viele Landwirte, mit denen ich gesprochen habe, wären froh, würde die Initiative umgesetzt. Sie leiden unter dem enormen Preisdruck, der fortschreitenden Konzentration und der hochgezüchteten Rassen. Die Annahme der Initiative wäre eine Chance für sie.

Eine Kuh auf einem Bauernhof, am Sonntag, 20. Mai 2018, in Schaffhausen. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Bild: KEYSTONE

Inwiefern?
Die hiesigen Bauern würden ohne Finanzspritzen vom Bund sowieso schon lange zugrunde gehen. Die Landwirtschaft an sich ist eine sehr teure Angelegenheit. Mehr auf Qualität und gute Tierhaltung zu setzen, wäre nur positiv. Auch für den Fleischexport ins Ausland. Die Schweiz könnte sich als Qualitätsvorreiterin im Markt positionieren.

Herr und Frau Schweizer konsumieren gut 80 Prozent Fleisch aus dem Inland. Was unternehmen Sie, damit bei Annahme der Initiative nicht einfach mehr Fleisch aus dem Ausland importiert wird?
Wir fordern natürlich auch vom Bund, dass er Importverbote auf Fleisch aus Massentierhaltungen verhängt. Alles andere würde ja nichts bringen. Sonst würde nur der Schweizer Markt mit ausländischem Fleisch überschwemmt.

Sie rechnen aber nicht ernsthaft damit, dass die Initiative mehrheitsfähig ist?
Doch, natürlich. Wir errechnen uns gute Chancen und werden von vielen verschiedenen Organisationen unterstützt. Niemand sieht gern zu, wie Tiere leiden.

Trotzdem kaufen viele Menschen Billig-Pouletflügeli.
Genau: Jedem normalen Menschen liegt das Tierwohl am Herzen. Nun will ich von ihnen nur wissen, ob sie auch bereit wären ein paar Franken mehr für ein Stück Fleisch oder eine Packung Eier zu bezahlen, mit dem Wissen, dass die Tiere gut gehalten wurden. Und die Bereitschaft ist da. Darum wird unsere Initiative auch Erfolg haben.

Tierschützer beanstanden Schweizer Massentierhaltung

Video: srf

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149Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • legis 13.06.2018 10:32
    Highlight Was viele vergessen:

    MTH ist der Brutkasten für multiressistente Keime! Diese Initiative nützt also nicht nur Tier, Umwelt und Konsumenten, sondern hilft noch so ganz nebenbei, die Menschheit vor einer fatalen Pandemie zu schützen!
    17 2 Melden
  • Skip Bo 13.06.2018 10:29
    Highlight Das kann bereits heute konsumiert werden, nennt sich Weidebeef.Zurzeit sind die Preise wegen Importen im Keller. Die preissensibeln Konsumenten kaufen derzeit Filet von Importkühen.
    3 0 Melden
  • swisskiss 13.06.2018 02:19
    Highlight Wieder so eine weltfremde Forderung. Importverbot aus Massentierhaltung.

    Vom Bündnerfleisch bis zu den Guetzli, über die Rohstoffe der Convience Food Industrie bis zu den Mich-, Ei -und Fettprodukte der chemischen Industrie, kann der Bedarf nicht aus Schweizer Produktion gedeckt werden, noch sind diese preislich eine Alternative zu Importen.

    Ausländische Importe aus Massentierhaltung zu verbieten, bedeutet zum Beispiel auch keinen Parma Schinken, Parmesan oder Salami aus Italien in der Schweiz verkaufen zu dürfen.

    Sollen Einschränkung und Verbote eine Lösung sein?
    15 20 Melden
    • blaubar 13.06.2018 08:31
      Highlight „kann der Bedarf nicht aus Schweizer Produktion gedeckt werden,“

      Und warum sterben ständig Bauernhöfe?
      3 4 Melden
    • swisskiss 13.06.2018 09:52
      Highlight blaubar: Weil der Preisdruck besonders im Milchbereich kaum ein vernünftiges Einkommen bei den kleinen Höfen mit weniger als 30 Kühen generiert. Dazu kommt dass das "Bauernsterben" eine statistische Ungenauigkeit enthält. Mehr als die Hälfte der aufgegebenen Bauernbetriebe verchwinden nicht einfach, sondern sind Zusammenlegungen zu grösseren Stallformen.

      Bei Fleischproduktion siehts etwas anders aus. Mehr als 60 % unseres Bünderfleischs kommt aus ausländischen Quellen, da schlicht das Angebot aus Schweizer Produktion fehlt.

      7 2 Melden
    • RiiseHolzchopf 13.06.2018 13:45
      Highlight Man kann das ja sinnvoll regeln. So könnte man z.B. einige Produkte, die bereits verarbeitet sind, von der Liste streichen (z.B. Salami, Schinken, Bünderfleisch o.ä.). Hier gilt es natürlich, den gesunden Menschenverstand zu benutzen. Gleichzeitig würde die einheimische Fleischproduktion ein wenig entlastet und könnte sich vermehrt auf Qualität konzentrieren. So würden halt oben genannte Produkte nicht darunter gehen, dafür hätten Produkte wie Steaks, Bratwürste etc. keine Konkurrenz aus dem Ausland und würden, ohne das durch den Import verursachte Preisdumping, gut über den Thresen gehen.
      2 1 Melden
    • swisskiss 13.06.2018 16:47
      Highlight RiiseHolzchopf: Es gibt für die Schweiz im Verhältnis zur EU KEINE protektionistische Massnahmen, die zudem auch gegen kommende Regeln der WTO verstossen.

      Im Gegenteil steht die Schweiz massiv unter Druck, die weltweit höchsten Direktzahlungen und Subventionen für Schweizer Landwirtschaftsprodukte in Produktion, Handel und Export abzubauen.

      Wir müssen schlicht andere Wege finden, dass unsere Bauern auch in Zukunft ein vernünftiges Einkommen generieren können.

      Ueber Verbote oder andere staatliche Abschottungsmassnahmen funktioniert das nicht.
      1 2 Melden
    • RiiseHolzchopf 13.06.2018 17:08
      Highlight Schlussendlich geht es hier nicht um die Sicherung der Bauern, sondern um eine ökologischere Zukunft. Man kann in Zukunft nicht immer alles dem Wirtschaftlichen unterordnen. Früher oder später müssen wir ein paar Schritte zurück machen, ansonsten wird es mit der Welt ziemlich schnell ganz bachab gehen. Das ist etwas, was wir wohl erst zu spät verstehen werden, obwohl es so simpel ist: Wenn Flora und Fauna zu Grunde gehen, tun wir Menschen es ihr gleich. Da müssen wir als Menschen rigorose Kompromisse eingehen.
      4 0 Melden
    • blaubar 14.06.2018 00:52
      Highlight swisskiss. Also ich persönlich zahle locker mehr für sinnvolle Lebensmittel. Die regionalen Bio-Weideeier im Coop kosten 5.40. Das ist etwas mehr als die normalem Bioeoer. Hei, diese paar Rappen mehr kann jeder Bettler locker bezahlen.
      Die relevanten Kosten sind nicht beim Essen heutzutage.
      1 1 Melden
  • RETO1 12.06.2018 23:03
    Highlight da wird die EU sicher nicht mitmachen
    9 6 Melden
  • brudi 12.06.2018 22:58
    Highlight Als Vegetarier unterschreibe ich dies sofort. Aber als Obstbauer kann ich euch nur sagen , dass wir Bauern produzieren was der Markt verlangt. Sie sollte lieber für faire Marktpreise und einen höheren Anteil des konsumentenfrankens für die Bauern kämpfen. Dann würden sich viele der momentan unbeliebten agrarpraktiken sofort ändern.

    19 8 Melden
  • rialo 12.06.2018 21:17
    Highlight ein verbot von werbung für fleisch wäre eine weitere möglichkeit die in betracht gezogen werden könnte...
    20 17 Melden
  • derlange 12.06.2018 21:16
    Highlight Fakt ist, die Schweiz ist ein Grasland, ergo Kühe mit Kälbern, ergo Fleisch fällt sowieso an.
    Ansonsten, wer von euch kann Gras verdauen?

    Bezüglich bodenunabhängige Produktion (Schweine, Hühner, Strausse, usw.) gibts klare Richtlinien. Google -> innere Aufstockung/bodenunabhängige Produktion.
    Es kann längst nicht jeder durchschnittliche landw. Betrieb 18‘000 Legehennen halten.
    Futter für Tiere zu produzieren sei ineffizient, der Boden dankt dir das aber! Gülle/Mist sind die wertvollsten Dünger, eine abwechslungsreiche Fruchtfolge kann gestaltet werden, Arbeitsspitzen entfallen usw.
    13 29 Melden
  • Zumiroderzudir? 12.06.2018 20:31
    Highlight Liebe Frau Obrist

    Mich stören die beiden Bilder ein wenig auf denen die Hühner abgebildet sind.
    Auf dem Titelbild ist ein Stall mit ein paar Hühner abgebildet. Das passt allerdings nicht zum Thema Massentierhaltung da es sich sehr Wahrscheinlich sogar um ein Bio-stall handelt. Das Sozialverhalten der Hühner ist so, dass diese, egal wie sie gehalten werden, gegenseitige nähe suchen. Die Hühner auf dem anderen Bild sehen sehr gesund aus, was auch nicht auf eine Massenhaltung schliessen lässt. Bitte recherchieren Sie nächstesmal besser. Es verzerrt so das Bild für sichnichtmithühnerauskenner :)
    6 22 Melden
  • Zumiroderzudir? 12.06.2018 20:14
    Highlight “Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.”

    Ich frage mich, wie viel Platz muss dann ein Mensch haben?

    Die Initiative ist ja gut und recht, aber ist es nicht wichtiger das Problem mit den flüchtenden Menschen welche jeden Tag beim Versuch in ein besseres Leben zu gelangen im Mittelmeer ertrinken zu erst in den Griff zu bekommen?
    Ich weiss das betrifft euch nicht so direkt wie das Thema Nahrung. Doch wie Baloo der Bär schon zu sagen pflegte: “Probiers mal miiiit ein wenig Meeenschlichkeit.”
    Denk mal drüber nach!
    3 39 Melden
    • sikki_nix 12.06.2018 23:29
      Highlight Wir als Staat sind multitasking fähig und könn(t)en uns um beliebig viele Probleme kümmern. Aber es braucht Menschen die aufstehen, aktiv werden und anpacken! Hier haben wir eine, die das tut. Sollte dir das Tierwohl am Herzen liegen, wäre es sehr unschlau, sie nicht zu unterstützen nur aus dem Grund, dass vermeintlich dringendere Probleme bestehen. Die gibt es nämlich immer.
      27 0 Melden
  • Butzdi 12.06.2018 19:59
    Highlight Die Läden rund um die Schweiz werden wohl ausbauen müssen. Wenn dann ein gutes Stück Rind 120/kg kostet kann sich das Otto Normalverdiener schlicht nicht mehr leisten.
    10 26 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 13.06.2018 02:15
      Highlight Doch kann er, einfach nicht mehr soft. Wär ein anfang
      17 6 Melden
    • Lami23 13.06.2018 08:47
      Highlight Kann er. Aber nicht mehr täglich, was für alle besser wäre.
      10 2 Melden
  • Leee 12.06.2018 19:38
    Highlight Wurde auch Zeit! Toll!:)
    26 4 Melden
  • bfm 12.06.2018 19:01
    Highlight watson wird für diese Initiative sein, was 20min für Nobillag war: Ein Sammelbecken Gleichgesinnter, welche aufgrund des gegenseitigen Sich-auf-die Schulter-Klopfens zur Überzeugung gelangen, eine komfortable Mehrheit zu repräsentieren. Der Schock, falls die Initiative überhaupt die nötigen Unterschriften erhält, wird dann am Abstimmungssonntag folgen.
    Achtung: Dies ist KEINE Wertung zum Inhalt der Initiative und soll weder Sympathie noch Antipathie schüren, es ist lediglich der Versuch, etwas Realpolitik einzubringen.
    46 8 Melden
  • locogoa 12.06.2018 18:53
    Highlight Es wird einfach endlich mal Zeit dass alle die hier nach besseren Bedingungen in der Fleischproduktion schreien, vorangehen und ihre Verantwortung wahrnehmen anstatt immer nach dem Staat und Gesetzgeber zu rufen. Gesetzte ändern das Konsumverhalten leider zu wenig. Die einzigen die darauf Einfluss haben sind wir als Konsumenten selbst. Wo keine Nachfrage da kein Angebot ...
    aber das will ja dann niemand, das sollen dann die anderen. Zum beispiel die die sich’s nicht leisten können...
    sorry aber die Doppelmoral vieler Schreiber hier stinkt zum Himmel.
    23 13 Melden
  • Feuerfrau 12.06.2018 18:40
    Highlight Ich will auch unterschreiben. Der Mensch sollte sowieso vorwiegend Gemüse und Früchte essen. Ich komme aus einer armen Arbeiterfamilie und es gab höchstens einmal die Woche ein wenig Fleisch (das ich meist gar nicht ass). Sonst lebten wir vom Garten und Reis, Teigwaren und Kartoffeln gaben Energie und ich bin auch gross geworden und immer noch gesund und voller Kraft.
    40 19 Melden
    • Ufuk Kuzu 12.06.2018 23:58
      Highlight Ja ich jedesfalls lebe im Jahr 2018.... zu dieser Zeit wo man nur einmal die Woche Fleisch ass kam es vermutlich öfters auch mal zu Stromausfällen, öfters floss kein Wasser aus dem Hahn in gewissen Haushalten wollen sie jetzt damit klar machen dass früher alles besser war?
      7 14 Melden
  • Pisti 12.06.2018 18:37
    Highlight Wie sieht es dann eigentlich aus, mit Importen von der EU etc? Darf dann nur Fleisch importiert werden dass dem CH-Standart entspricht? Sonst wäre die Initiative ja eigentlich nutzlos.
    20 0 Melden
    • Echo der Zeit 12.06.2018 20:20
      Highlight Hauptsache denn Schweizern Kühe geht's Gut.
      3 6 Melden
    • Eine_win_ig 12.06.2018 21:54
      Highlight Da hätte die EU dann wieder alles andere als Freude.
      Nicht wertend gemeint: dürfte so eine Initiative überhaupt umgesetzt werden (Importverbot) oder geht das gegen GATT/EFTA? Bei beiden ist die CH ja dabei... und da Völkerrecht nach Prinzip in der Schwiz ohne Widerruf über Nationalrecht steht, dürften da GATT/EFTA trumpfen.
      Juristen hier, die sich damit auskennen?
      3 0 Melden
    • sikki_nix 12.06.2018 23:39
      Highlight Ja, steht ja im Interview -> import von Fleisch aus MTH soll verboten werden.
      6 0 Melden
    • Eine_win_ig 13.06.2018 09:02
      Highlight Und deswegen meine Frage: darf die Schweiz nach EFTA überhaupt Importverbote für so etwas aufstellen?
      Cassis de Dijon besagt ja, dass alle Mitglieder des europäischen Binnenmarktes Produktionsstandards und Lebensmittelqualität der anderen Länder anerkennen müssen... MTH ist meines Erachtens nach rechtlich gesehen ein Produktionsstandard...
      1 0 Melden
    • legis 13.06.2018 09:59
      Highlight Fallen GATT / EFTA überhaupt unters Völkerrecht?
      0 0 Melden
    • Eine_win_ig 13.06.2018 12:54
      Highlight Legis: meines Wissens ja, da Völkerrecht (unter anderem) Verträge betrifft, bei welchen Staaten die Akteure sind.

      Viele verstehen unter VR das humanitäre Völkerrecht. Aber eigentlich ist alles, bei welchem Staaten die Rechtsträger sind (billaterale Verträge, Mitgliedschaften einer internationalen Organisation wie UNO) Völkerrecht.
      0 0 Melden
  • OhDeaSu 12.06.2018 18:36
    Highlight Natürlich würde dies den Bauern schaden. Wenn die Initiative einen Sinn haben soll müsste es auch gleich ein Importverbot oder massive Strafzölle für ausländisches Fleisch geben. Sonst wird in der Schweiz letztendlich gar kein (oder viel weniger) Fleisch mehr produziert und das Problem wurde nur ausgelagert. Denn auch wenn ich persönlich lieber gutes dafür weniger Fleisch esse (und somit mehr bereit bin zu bezahlen) so wird dies sicher nicht auf die ganze Schweiz übertragbar sein. Der Gedanke ist zwar Nobel aber letztendlich würde einfach ausländisches Fleisch gekauft werden.
    19 2 Melden
    • Posersalami 12.06.2018 20:59
      Highlight Natürlich muss Fleisch aus Massentierhaltung dann komplett verboten werden.

      Damit hätte ich kein Problem.
      18 1 Melden
  • Mr. Spock 12.06.2018 18:36
    Highlight Fände eine vollkommen transparente Deklaration der Haltungsbedingungen sinnvoll. Analog zu Zigaretten sollte auf Fleischverpackungen jeweils ein Bild der effektiven Haltungsanlage des Züchters zu sehen sein! Da würden such virle 2mal überlegen wirklich das budget stück zu nehmen.

    Naturnahe haltung hat für konsument eigentlich nur vorteile:
    - sieht besser aus
    - schmeckt besser
    - beinhaltet mehr nährstoffe
    - weniger schaden an der umwelt
    - weniger einsatz von chemikalien

    Logisch oder? Bio-logisch!
    34 8 Melden
    • Lami23 13.06.2018 08:48
      Highlight Bezüglich Ressourcen sieht es gerade bezgl Futter ganz anders aus. Sojahaltiges Futter verbraucht enorm viele Ressourcen.
      Ungenügend ist es nur, solange gleich viel Fleisch gegessen wird.
      1 0 Melden
  • Jol Bear 12.06.2018 18:06
    Highlight Die Fleischpreise würden massiv höher, Importfleisch kümstlich verteuert, Einkäufe ennet der Grenze zunehmen. Der Bund wird Ablehnung empfehlen, weil nicht mit EU-Verträgen u.a. Abkommen kompatibel, die Bauern werden eine Abgeltung über höhere Direktzahlungen und nicht über Marktpreise fordern.
    6 6 Melden
  • Snowy 12.06.2018 18:02
    Highlight Noch in den 60-er Jahren gab es in Schweizer Mittelstandsfamilien (aus Kostengründen) nur 1-2 Mal pro Woche Fleisch.

    Sehe überhaupt nicht ein, warum wir auf Kosten der Gesundheit und der Natur garantieren müssen, dass der Mittelstand täglich Fleisch essen kann!

    32 11 Melden
  • NaSkivaL 12.06.2018 17:46
    Highlight Seit es Bio gibt, hab ich kein Nicht-Bio Fleisch mehr gekauft. Auch für Hund und Katz gibts ausschliesslich Bio. Zum einen wegen der besseren Haltung der Tiere, zum anderen weil Bio massiv weniger chemie-verseucht ist.
    Gerne bin ich bereit, noch etwas mehr zu bezahlen und bei Bedarf den Konsum von Tier nochmal etwas zu senken. Wenn es dafür den Tieren wieder besser geht und sie nicht mehr so brutal gefoltert und rücksichtslos misshandelt werden.

    Meine Unterschrift hat sie. Und eigentlich auch die von allen meinen Freunden und Bekannten.
    17 10 Melden
    • Echo der Zeit 12.06.2018 20:18
      Highlight Beim Fleisch kaufe ich auch überwiegend Bio. Beim Obst mache ich mir Langsam sorgen - Leider geht das nicht einfach so wie in der Tierhaltung. Beispiel - Zur Zeit ist das Optimale Wetter für Pilz und Schädlinge, kennen Bio Bauern die Schwefel Spritzen. Können auch keine Mittel kombinieren und müssen so häufiger gehen - Folgen das sie wider gehen müssen weil sie die Nützlinge auch gekillt haben. Bei uns werden die Schädlinge von denn Nützlingen gefressen - wir verwenden Chemie … und denn Bienen geht's auch Gut - Mann muss wissen wie man damit hantiert - da haperts bei Bio und Chemie Bauern.
      5 1 Melden
    • Marlon Mendieta 12.06.2018 22:02
      Highlight Nachhaltig, aber Haustiere die Fleisch fressen
      Hauptsache gutes Gefühl beim Biokauf...Bravo
      6 11 Melden
  • Snowy 12.06.2018 17:36
    Highlight Gute Initiative!

    Landwirtschaft kann in der CH ohnehin nur mit massivsten Subventionen betrieben werden: Es kann darum einfach nicht sein, dass wir trotzdem die höchste Amoniakkonzentration in unseren Böden haben!

    Es gibt keine Alternative zu nachhaltiger Landwirtschaft - erst recht nicht in der kleinräumigen, qualitätsbewussten und hochpreisigen Schweiz!
    Offensichtlich müssen dies unsere Bauern und deren Lobbyorganisationen auf die harte Tour lernen.

    1,6 m2 anstatt 0,9 m2 für ein Schwein...: Wer hier dagegen ist, sollte sich mal einige grundsätzliche Fragen bez seiner Moral stellen...
    27 9 Melden
    • Posersalami 12.06.2018 20:56
      Highlight Ich habe schon wild lebende Schweine gesehen, die brauchen wohl eher 16m2 / Tier um sich wohl zu fühlen. Die Tiere bewegen sich in der Natur unheimlich viel.

      Wir konsumieren mindestens doppel so viel Fleisch, wie von allen Verbänden und Organisationen als gerade noch gesund angesehen wird. Es wäre also keine Zumutung, den Konsum über den Preis zu halbieren oder noch weiter zu senken.
      20 2 Melden
    • derlange 12.06.2018 20:56
      Highlight Wer bezahlt die Baukosten? Flächenschwund? Fruchtfolgefläche? Weniger produzieren auf grösserer Fläche?
      Dann wären auch 6 mio Menschen in der Schweiz genug? Bist du glücklicher wenn dein Büro grösser ist, du aber ein Drittel der Fläche nicht benutzt? Bist du dann produktiver? Bist du dann wirtschaftlicher? Putzfrau hat dann auch länger, du hast mehr Resourcen (Boden, Beton, Teppiche usw.) verschwendet...
      Moralisch korrekt alles zuzupflastern?

      5 20 Melden
  • me myself 12.06.2018 17:08
    Highlight Die Fleischproduktion ist der grösste Verursacher von Treibhausgasen und Umweltzerstörung. Dazu kommt noch das unermessliche Leid der Tiere. Wir müssen, ob gewollt oder nicht, weniger Fleisch essen! Früher ging es auch
    30 11 Melden
  • pippapo 12.06.2018 17:02
    Highlight Die Initiative geht sicher in die richtige Richtung. Es geht doch genau darum zu sorgen, dass das günstigste Produkt im Land immernoch gewissen Mindestanforderungen genügt. Ich sehe nicht ein, weshalb es erlaubt sein soll, landwirtschaftliche Produkte schlechter (Tierwohl, Umweltverschmutzung...) zu produzieren.
    7 3 Melden
  • Nosgar 12.06.2018 16:55
    Highlight Ein Problem ist der Detailhandel. Wenn die Bauern für Tierwohlprogramme Geld vom Bund erhalten, so senkt dieser der Handel die Preise für die Produzenten und lässt sich damit die Marge indirekt vom Bund bezahlen. Ausserdem ist es utopisch zu meinen, das Fleisch würde dann nicht einfach importiert. Das wäre die Konsequenz aus der Initative.
    Mein Fazit: Ein grundsätzlich interessantes Anliegen, dass aber nicht umsetzbar sein wird, ohne dass massiv Fleisch importiert werden wird.
    7 6 Melden
    • Posersalami 12.06.2018 20:53
      Highlight Wieso müssen wir denn so viel Fleisch essen?

      Wirklich alle Gesundheitsorganisationen und Verbände empfehlen nicht mehr als 500g Fleisch pro Woche, etwa die Hälfte vom heutigen Konsum. Mehr ist schädlich und verursacht zahlreiche Krankheiten, darüber gibt es einen Konsens in der Wissenschaft. Fleisch könnte also im Prinzip ohne Probleme doppelt so teuer sein.

      Mehr braucht unser Körper nicht, mehr Fleischkonsum verursacht nur wieder Kosten für die Allgemeinheit.
      10 3 Melden
  • MyAnusIsBleeding 12.06.2018 16:15
    Highlight Ich bin bereit ein paar Franken mehr zu bezahlen. Aber dann möchte ich die Gewissenheit haben, dass der zusätzliche Betrag auch wirklich beim Produzenten ankommt und nicht irgendwo unterwegs bei einem Zwischenhändler versickert.
    83 4 Melden
    • Mr. Spock 12.06.2018 18:19
      Highlight Dann musst du wohl direkt zum Bauern. Sieht dann meistens so aus:
      Landwirt - Aufzucht
      Metzger - Schlachtung/Vertrieb
      Dorfladen - Vertrieb
      Bei regionalen Waren aus dem Dorfladen.
      9 1 Melden
  • mänu49 12.06.2018 16:14
    Highlight Wollen wir jedoch fair zu unseren Bauern sein, muss ein "Strafzoll" auf importiertem Fleisch aus "nicht gerechter Tierhaltung" erhoben werden.
    Dieses Geld könnte wieder an die tier- und naturfreundlichen Produzenten verteilt werden.
    65 10 Melden
    • Leee 12.06.2018 19:37
      Highlight Dieser Import wäre dann ja verboten.
      2 0 Melden
  • Sam12 12.06.2018 16:12
    Highlight Jetz mal ohne die Initiative zu bewerten: Ich finde es interessant, dass wieder einmal nicht die Ursache des Problems in Angriff genommen wird. Würde jeder z.B. seinen Fleischkonsum drosseln (ja, ich esse auch Fleisch), würde die Massentierhaltung überflüssig. Aber hier stösst man leider immer noch auf Unverständnis...
    44 47 Melden
    • Astrogator 12.06.2018 16:35
      Highlight Die Initiative wird Fleisch verteuern was wohl auch zu weniger Konsum führen würde.

      Aber ich selbst habe heute zum ersten mal von der Initiative gehört und noch keine Ahnung dazu.
      37 5 Melden
    • Ollowain 12.06.2018 16:43
      Highlight Sam: Na dann geh mit gutem Beispiel voran und überzeuge dabei auch dein Umfeld! Oder willst du den Fleischkonsum pro Kopf gesetzlich einschränken? Schwierig, oder? Könnte es auch sein, dass die Initiative doch ein Schritt in die richtige Richtung ist?
      41 13 Melden
    • thinkthanks 12.06.2018 16:51
      Highlight Man könnte sagen, es wird viel Fleisch konsumiert, weil es aus Massentierhaltung kommt und damit billig ist. Oder man kann sagen, dass es nur Massentierhaltung gibt, weil wir viel Fleisch essen. Wenn man diesen Teufelskreis stoppen will, muss man ja irgendwo anfangen.
      14 2 Melden
    • Paddiesli 12.06.2018 16:53
      Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus.
      6 0 Melden
    • Snowy 12.06.2018 17:46
      Highlight Und wie willst du den Konsum drosseln, wenn nicht über den Preis?
      9 1 Melden
    • Liselote Meier 12.06.2018 18:23
      Highlight Nö, frei vom Thema ist die Form ziemlich gut der Initative.

      Ja Ursachen bekämpfung ist gut und recht nur sammle mal für eine Initative die ein Kosumations-Maximum von 1 kg pro Person/Jahr vorschreibt 😃



      5 0 Melden
    • Herr Ärmel 12.06.2018 18:25
      Highlight Also mir gehts weniger darum, den Konsum zu reduzieren, sondern eben genau die industrialisierte und zu schlechte Tierhaltung zu verhindern. Von dem her bekämpft die Initiative genau das Problem.
      5 2 Melden
    • Firefly 12.06.2018 18:25
      Highlight Kannst es auch von der anderen Seite her betrachten, nur weil es Massentierhaltung gibt, kann man Fleisch so billig anbieten und je billiger, desto mehr wird konsumiert. Da man beides nicht verbieten kann, bleibt eine Steuer als probates Mittel, Angebot und Nachfrage zu regulieren.
      8 1 Melden
    • Posersalami 12.06.2018 20:48
      Highlight Der Fleischkonsum pro Kopf (48kg/Jahr) war zuletzt 1969 (!!!) so tief wie heute. Allerdings lebten damals auch nur 6.2mio Menschen in der Schweiz.

      1969 konsumierten wir 298mio kg Fleisch, letztes Jahr aber 384mio kg. Ein Wahnsinn, den Berg muss man sich mal vorstellen. Einmal die Woche Fleisch (200g) entspräche ca. 10 t / Kopf und Jahr (ca 1/5tel von heute). Da wird man mMn hin müssen. Ohne was am Preis zu drehen wird das ewig dauern, falls man einen solch verträglichen Zielwert überhaupt jemals erreichen könnte. Ich könnte damit aber gut leben.
      6 1 Melden
    • Lami23 13.06.2018 08:51
      Highlight das ginge nur über ein Verbot. Und das ist schwieirg, also heisst es, die richtigen Anreize schaffen. Und diesbezüglich macht die Politik leider zu wenig.
      1 0 Melden
  • Posersalami 12.06.2018 15:58
    Highlight Eine gute Initiative! Wo kann ich unterschreiben?
    63 33 Melden
    • Tscheggsch? 12.06.2018 16:26
      Highlight https://sentience-politics.org/de/unterstuetzen/kampagnenarbeit/

      Hier können Sie Unterschriftenbögen bestellen, um Ihre Bekannten auch noch zu einer Unterschrift zu motivieren ;-)
      25 12 Melden
    • Balan 12.06.2018 17:30
      Highlight Am Samstag sind auch in Basel, Bern, Luzern und Zürich Leute gesucht die helfen beim Unterschriften Sammeln, hab ich gerade auf der Facebookseite von Sentience politics gesehen:)
      5 2 Melden
    • Snowy 12.06.2018 17:46
      Highlight Danke für den Link!

      Bögen sind bestellt.
      8 0 Melden
    • Posersalami 12.06.2018 19:04
      Highlight Top, danke!

      Kann man da nicht noch den Artikel ergänzen?
      5 1 Melden
    • Paddiesli 12.06.2018 22:58
      Highlight Ich wünschte, nein, ich hoffe, die Watson-Kommentatoren sind repräsentativ für die Schweiz. Wir Konsumenten müssen lernen, Verzicht zu üben. Und endlich mal etwas Ethik in unsere Politik und unser tägliches Leben bringen.
      Da wird auch die Konzernverantwortungs-Initiative ein Signal sein, was für Menschen wir sind und was unsere Werte wirklich sind.
      3 2 Melden
  • Charlie B. 12.06.2018 15:45
    Highlight Gut so!
    39 31 Melden
  • DerRaucher 12.06.2018 15:45
    Highlight Die eh schon hohen Fleischpreise in der Schweiz würden explodieren. Glaube kaum das sowas mehrheitsfähig ist.
    62 77 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 12.06.2018 16:18
      Highlight HOCH?! Ernsthaft, Fleisch ist viel zu billig, pervers billig. Fleisch sollte wieder etwas spezielles sein was man höchstens mal am Sonntag geniesst.
      90 48 Melden
    • Fastlane 12.06.2018 16:58
      Highlight Fleisch ist viel zu teuer!
      Es war nie etwas spezielles und wird es auch nie sein. Das ist ein dummes Märchen, was da immer erzählt wird. Fleisch gehört täglich auf den Teller, bestenfalls mehrmals.
      7 25 Melden
    • DerRaucher 12.06.2018 17:17
      Highlight Im Vergleich zum Ausland ist der Preis hoch das kann niemand weg reden. Täglicher Fleischkonsum ist mittlerweile so verankert, das es beinahe unmöglich sein wird, die Gesellschaft wieder umzupolen.
      3 7 Melden
    • Snowy 12.06.2018 17:47
      Highlight Das Problem ist, dass sämtliche Nahrungsmittel viel zu billig sind - beim Fleisch ist es besonders extrem!
      14 4 Melden
    • Waldorf 12.06.2018 17:50
      Highlight Hoch sind die vielleicht die Wohnungspreise...
      8 4 Melden
    • Mr. Spock 12.06.2018 18:28
      Highlight Ist tatsächlich so, das in der Schweiz Fleisch rund 140% teurer ist als der Weltweite Schnitt. Dennoch finde ich die Initiative super und werde sicherlich meine Unterschrift geben! Jedoch sollte man gesetzliche Massnahmen miteinplanen um den Preis nur marginal zu erhöhen. Strafzoll auf billig Fleisch welcher zu 100% in einen Tierschutz- und Subventionsfonds fliesst. Durch diese massnahme erhält der kunde immer noch günstigeres Fleisch und der Landwirt erhält einen zustupf zum anpassen damit die hohen Preise auch eine hohe Qualität bietet!
      3 2 Melden
    • Liv_i_am 12.06.2018 18:30
      Highlight @grünezecke: Und dafür wird nur noch Filet und Entrecote gegessen? Ist schliesslich Sonntag, da möchte man sich doch mal was gönnen!
      8 4 Melden
    • Adrian Aulbach 12.06.2018 20:25
      Highlight An er Kaufkraft gemessen war das Fleisch noch nie so billig wie heute und so erstaunt es auch nicht, dass wir noch nie so viel Fleisch gegessen haben.
      Aus dem "Sonntagsbraten" wurde "mehrmals täglich Fleisch".
      9 2 Melden
  • sealeane 12.06.2018 15:44
    Highlight Ich denke auch, dass das funktionieren kann. Aber ich sehe schon die angstmache plakate dies dazu geben wird... 🧐
    Auch ich muss eingestehen, dass ich nicht nur biofleisch kaufe... Wenn man knap bei kasse ist, ist das günstige fleisch halt schon näher...
    Manchmal ist es halt auch ein Vorteil die Wahlfreiheit einzuschrenken. Den damit würden wir uns Konsumenten auch aus dem moralischen Dilemma befreien... Dafür schluck ich auch höhere preise (zugegebenermassen esse ich nicht viel fleisch).
    34 25 Melden
  • Balan 12.06.2018 15:32
    Highlight Tolles Interview, tolle Frau, tolle Iniatitive :D Meine Unterschrift hat sie!
    185 59 Melden
  • Platon 12.06.2018 15:25
    Highlight Tolle Frau🙌🏼
    43 33 Melden
  • stabiler 12.06.2018 15:21
    Highlight Da bekanntlich gefühlte 80% der Menschen angeben, nur "sehr selten" Fleisch zu essen, und wenn, dann "nur in Bio-Qualität aus Weidehaltung" bezogen "vom lokalen Metzger des Vertrauens", müssten die Chancen der Initiative tatsächlich intakt sein...
    266 16 Melden
    • Snowy 12.06.2018 17:37
      Highlight Es ist zu hoffen.
      4 1 Melden
    • Waldorf 12.06.2018 17:47
      Highlight Haha, der war gut!
      Und Reisen tut Herr und Frau Schweizer auch nur sehr selten mit dem Flugzeug und am besten nimmt man sowieso die ÖV.
      11 0 Melden
    • NaSkivaL 12.06.2018 17:48
      Highlight Ein Teil dieser "gefühlten 80%" bringt dies als Schutzbehauptung. Aber das beweist, das wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn Billigfleischesser sich sogar anonym schämen, zuzugeben, dass sie billiges Fleisch essen und damit die Tierquälerei in Kauf nehmen, ja, dann sind wir gut unterwegs. Es ist nicht mehr schick, egoistisch die Welt aufzufressen.
      14 2 Melden
    • locogoa 12.06.2018 18:59
      Highlight Wen dem so wäre, müssten die restlichen 20% ja täglich Berge von Fleisch essen.... leider gibts niemand zu aber wenn wir vor der kühltheke stehen liegt uns dass Portemonnaie um einiges näher als unsere Moralvorstellungen... selbst bei Leuten für die der Preis eigentlich keine Rolle spielt.....
      9 0 Melden
    • x4253 12.06.2018 19:04
      Highlight Du hast "vom Bauer um die Ecke", "todgestreichelt" und "mit ddm Velo abgeholt" vergessen.

      (pssst.... heimlich, mit Strumpfmaske, schleicht man dann wenns dunkel ist mit dem SUV über die Grenze um Fleisch möglichst billig einzukaufen....)
      8 0 Melden
    • blaubar 13.06.2018 08:30
      Highlight Absolut. Ich persönlich kaufe im Coop (oder auch ab Hof) das regionale Bio-Wiesenei. Vom Nachbardorf. Dort sind ein paar dutzend Hühner auf der Wiese. Stall ist ein grosses Holzhaus auf Rädern. Und wisst ihr was? Ich war erstaunt, dass diese Eier doch tatsächlich anders schmecken, das Eigelb ist viel intensiver, ein Riesenunterschied zu normalen Bioeiern. Also wenn ich die Wahl habe, kaufe ich selbstverständlich diese Eier. Ich würde dasselbe auch mit Milch von Kühen mit Hörnern machen! Fleisch esse ich tatsächlich kaum noch. Selbstverständlich.
      1 1 Melden
  • Frances Ryder 12.06.2018 15:15
    Highlight Männliche Küken shreddern hat nichts mit Massentierhaltung zu tun. Das ist unumgänglich bei der Eierproduktion, es sei denn man züchtet eine Rasse die für Fleisch- und Eierproduktion geeignet ist oder macht DNA-Tests bei den Embryos.
    38 27 Melden
    • Tscheggsch? 12.06.2018 16:29
      Highlight https://www.demeter.de/verbraucher/landwirtschaft/wesensgem%C3%A4%C3%9Fe-tierhaltung/bruederkueken-das-leben-schenken

      Oder man ist bereit, in D 4 cent mehr für ein Ei zu bezahlen. Die Schredderei/Vergasung ist überhaupt nicht unumgänglich.
      45 14 Melden
    • b4n4n4j03 12.06.2018 18:27
      Highlight @frances:
      "Das ist unumgänglich bei der Eierproduktion".
      Was ist das denn für eine Aussage?!
      Wie wäre es wir schreddern sie bei der produktion einer inteligenteren menschheit?
      Sorry ist leider unumgänglich...
      14 3 Melden
    • Frances Ryder 12.06.2018 18:52
      Highlight Das ist ein Nischenangebot im BioBereich und leider, wie die meisten BioAngebote, nicht massentauglich.
      4 6 Melden
  • googelhupf 12.06.2018 15:10
    Highlight super initiative!
    hoffe bloss, dass die ländliche bevölkerung der schweiz das potential dabei erkennen wird.
    48 29 Melden
  • Phrosch 12.06.2018 15:10
    Highlight „Ganz konkret: Wie viele Schweine dürften zusammen in einem Stall gehalten werden?
    Laut Gesetz muss ein Schwein mindestens 0.9 Quadratmeter Platz haben. Auf Bio-Höfen sind es 1.65 Quadratmeter.“
    Also geht es nur darum, das schon existierende Gesetz umzusetzen, was weitgehend schon geschieht...
    With all due respect, haben wir keine drängenderen Probleme, die zuerst gelöst werden sollten?
    33 93 Melden
    • legis 12.06.2018 19:39
      Highlight Ganz ehrlich? Nicht wirklich! Die Umwelt zu retten ist eine der dringensten Aufgaben die wir bewältigen müssen! Sonst wird dann definitiv alles andere zweitrangig ;)
      7 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 12.06.2018 15:08
    Highlight Schöne Idee. Glückliche Hühner und grasende Kühe können aber den aktuellen Bedarf an Edelstücken niemals stillen.
    37 15 Melden
    • Grabeskaelte 12.06.2018 16:18
      Highlight Tja dann werden die Dinger halt teurer und/oder sind um 1000 schon ausverkauft. Who cares? Es gibt kein Anrecht auf Fleischkonsum. Grüsse von einem überzeugten Karnivoren.
      49 17 Melden
    • lilie 12.06.2018 16:38
      Highlight @Wilhelm: Verarbeitung "Head to Tail" ist nicht nur aus Tierschutzgründen eh dringend geboten! Was an Lebensmitteln bereits bei der Produktion weggeschmissen wird, geht - Achtung Wortspiel und trotzdem ernst gemeint - auf keine Kuhhaut!
      37 9 Melden
    • Ollowain 12.06.2018 16:44
      Highlight Wilhelm: richtig. Was können wir daraus ableiten?
      14 6 Melden
    • durrrr 12.06.2018 18:13
      Highlight @lilie
      Wann hattest Du das letzte Mal Schweinehals, Innereien, Hühnerbeine und Rinderzungen auf dem Teller?
      Eben.....

      5 4 Melden
    • Wilhelm Dingo 12.06.2018 21:14
      Highlight @all: ihr habt recht aber die Allermeisten in der CH wollen auf nichts verzichten und werden auch keiner Abstimmungen zu Zwangsverzicht zustimmen. Ist ähnlich beim Verkehr. @durrrr: Schweinehals ist nicht lange her, zuletzt Flügeli.
      2 0 Melden
    • lilie 13.06.2018 06:52
      Highlight @durrrr: Ich esse regelmässig Wurst. ;)

      Aber bei einer Übergangsfrist von 25 Jahren hat jeder die Möglichkeit zu entscheiden, was er tun will. Man kann sich an Innereien gewöhnen, man kann auf vegetarisch umstellen. Die Kinder wachsen dann bereits mit den neuen Möglichkeiten auf.

      Ausserdem würden vielleicht mehr Innereien zu Katzen- und Hundefutter verarbeitet, so dass mehr Muskelfleisch für den Mensch übrigbleibt.
      1 0 Melden
  • FrancoL 12.06.2018 15:06
    Highlight "Jedem normalen Menschen liegt das Tierwohl am Herzen. Nun will ich von ihnen nur wissen, ob sie auch bereit wären ein paar Franken mehr für ein Stück Fleisch oder eine Packung Eier zu bezahlen, mit dem Wissen, dass die Tiere gut gehalten wurden"
    Und ich sage:
    Jedem normalen Menschen liegt das Wohl des Arbeiters am Herzen und nun will ich wissen, ob sie auch bereit sind für eine Tagesleistung auch bei den gering Verdienern soviel zu bezahlen, dass es diesen Menschen gut geht.
    Nun stellt sich die Frage: Haben denn die unteren Verdienstklassen genügend Einkünfte um das alles zu berappen?
    44 23 Melden
    • lilie 12.06.2018 16:43
      Highlight @FrancoL: Natürlich müssten sich einkommensschwächere Personen und besonders Familien einschränken. Dafür würde der Druck, Tiere "Head to Tail" zu verarbeiten, anstatt nur die besten Stücke zu essen, steigen.

      Es geht nicht an, dass wir sagen, das Wohl der Tiere, der Umwelt, der Mrnschen in der dritten Eelt ist ja wurst, Hauptsache bei uns können auch die Sozialhilfebezüger jeden Tag Fleisch essen!

      Das ist pervers.
      41 20 Melden
    • FrancoL 12.06.2018 16:58
      Highlight @Lilie; Es ist pervers wenn eine Tierschützerin von einigen Franken spricht die man bereit sein sollte auszugeben um die Tierhaltung zu verbessern und dabei vergisst und wohl auch nicht dafür auf die Strasse geht, wenn man einige Franken mehr ausgeben müsste um die untersten Verdienstklassen ein wenig anzuhaben damit diese Menschen auch eine Art gerecht Haltung erfahren.
      Enttäuschend ist dass Du offensichtlich der Meinung bist dass dies kein Thema ist und leider stelle ich fest dass gerade bei vielen Tierschützern das Menschen würdige Dasein nicht gerade oben auf der Wunschliste steht.
      9 10 Melden
    • Echo der Zeit 12.06.2018 17:53
      Highlight Danke für denn Kommentar Franco.
      9 4 Melden
    • lilie 12.06.2018 19:52
      Highlight @FrancoL: Doch, ich bin sehr dafür, dass Menschen mit geringerem Einkommen bessere Bedingungen bekommen und trage meinen Teil dazu bei.

      Aber dies darf nicht auf Kosten anderer, noch schwächerer Mitglieder unserer Erdengemeinschaft gehen. Die Massentierhaltung ist ein Graus, trägt zur Resistenzbildung von Krankheitserregern bei, verschwendet Ressourcen und liefert erst noch minderwertige Lebensmittel.

      Und das alles, damit Leute im reichsten Land der Welt, die weniger verdienen als ihre Landsleute (aber immer noch mehr als x Millionen andere) jeden Tag Fleisch essen können?

      Das ist dekadent.
      8 3 Melden
    • lilie 12.06.2018 19:55
      Highlight @FrancoL: Dass du dich für Einkommensschwächere einsetzt ist lobenswert und ehrt dich. Aber wenn du es um jeden Preis tust, wirst du ungerecht und beutest andere aus, welche sich noch viel weniger wehren können.

      Oder befürwortest du etwa die Kindersklaverei, nur damit auch Einkommensschwächere sich bei uns Schokolade leisten können?

      Wir müssen anfangen, Mass zu halten. Und da gilt es auch, sinnvolle Einschränkungen aufzunehmen.

      Ich kenne Sozialhilfebezüger, welche sich rein biologisch ernähren - weil sie Mass halten. Andere haben schon vorher bei vollem Lohn alles aus dem Fenster geworfen.
      9 2 Melden
  • Bav 12.06.2018 15:06
    Highlight Nein Frau Obrist, die Pouletflügeli sind so billig weil gerade die wenigsten diese kaufen wollen. Die Meisten geben gerne mehr Geld aus aber kaufen die Brust. Wäre es Ihnen lieber weiterhin die Pouletflügeli nach Afrika zu verschiffen und da mit Dumpingpreisen die lokale Wirtschaft zu zerstören? Oder soll man diese einfach wegwerfen?
    37 10 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 16:23
      Highlight ...Wenn hier weniger produziert werden würde, weil die einzelnen Tiere mehr Platz brauchen, könnten deshalb umso weniger Poulets zu Dumpingpreisen irgendwohin verschifft werden. Es geht ja um die Haltungsvorschriften und nicht die Verkaufsbedingungen.
      19 12 Melden
    • Bav 12.06.2018 17:05
      Highlight Bin ich einverstanden, doch ging es mir darum, dass es im Interview wieder einmal um die Pouletflügeli geht. Deren Preis hat weniger mit der Tierhaltung zu tun, als mit unseren Essgewohnheiten (Knochen und so). Ich mage keine populistischen Argumente und noch weniger wenn Journalisten diese kopieren.
      16 1 Melden
  • Eskimo 12.06.2018 15:01
    Highlight Ein paar linke Träumer wollen die bald 10 Mio Schweiz mit wilden Hühnern versorgen😂
    42 76 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 16:25
      Highlight Was wäre denn der Gegenteil dieser Idee und damit nach ihnen realistisch? Alle 10 mio nur noch mit poulet aus Massentierhaltung durchfüttern?

      Wenns um die Versorgung geht, ist Viehwirtschaft massivst ineffizient im Vergleich zu pflanzlicher Produktion, das ist nun mal so. Die paar Bergbauernwiesen die auf Kühe angewiesen sind, weigen das nicht auf.
      27 22 Melden
    • Keepitsimple 12.06.2018 17:23
      Highlight Hier kommen wir einer weiteren ursache für massentierhaltung auf den grund, nämlich die stetig voranschreitende überbevölkerung. Mehr menschen bedeutet auch weniger freie flächen, welche für landwirtschaft genutzt werden können. Es will zwar nie jemand hören, aber wir sind mit dem heutigen pro kopf verbrauch an ressourcen einfach eine zu hohe belastung für unsere umwelt. Eine nachhaltige lösung kann nur durch drehen an beiden schrauben bewirkt werden.
      17 3 Melden
    • durrrr 12.06.2018 18:01
      Highlight @Mutzli:
      Wenns um die "Versorgung" geht ist vor allem erst einmal die extensive Bio-Landwirtschaft massivst inneffizient, welche diese weltfremde Initiative anstrebt. 90% der Bio-Flächen in der CH bestehen bloss aus Grasland für Rinder.
      Und sorry aber wenn du die Pouletmast in der Schweiz mit dem Ausland vergleichst, ist es einfach nur lachhaft hier von "Massentierhaltung" zu sprechen.
      5 5 Melden
    • Holzklotz 12.06.2018 18:03
      Highlight @Mutzli du hast recht, aber Kleintierhaltung wie Hühner ist umwelttechnisch noch viel sinnloser. Denn ihr Futter (Soja, Mais) wird direkt auf Boden angebaut, wo man auch direkt Lebensmittel anbauen könnte.
      3 3 Melden
    • Lami23 13.06.2018 08:53
      Highlight @ durrr: Mit Bio kann man die Welt ernähren. Das ist längst wissenschaftlich bewiesen. Wenn weniger Fleisch konsumiert wird.
      0 3 Melden
  • grünezecke #fcksvpafd 12.06.2018 14:58
    Highlight endlich tut sich da was :) grad mal schauen wo ich helfen kann unterschriften zu sammeln
    37 22 Melden
  • Ollowain 12.06.2018 14:58
    Highlight Super Initiative! Vielen Dank all denen, die sich tagtäglich für eine ethischere und nachhaltigere Welt einsetzen! Sei der Einsatz noch so klein und unbedeutend, in der Summe können wir viel bewirken!
    40 23 Melden
  • Schreimschrum 12.06.2018 14:49
    Highlight Wenn diese Initiative abgelehnt wird, verliere ich jegliche Hoffnung in die Menschheit.
    31 48 Melden
    • legis 12.06.2018 19:44
      Highlight Ja ich dreh dann denke ich auch echt, echt, echt langsam durch!
      2 2 Melden
  • lilie 12.06.2018 14:49
    Highlight Sehr viel Optimismus von der jungen Dame. Das ist das Recht und die Pflicht der Jugend.

    Die Vorlage ist ehrgeizig. Aber aus meiner Sicht zumindest mit einem gewissen Augenmass durchdacht. Da gibt es weitaus utopischere Ansätze.

    Biomassstäbe für fie Tierhaltung und Verbot des Imports von Fleisch aus Massentierhaltung würde ich sehr begrüssen.

    Klar würde das das Fleisch deutlich verteuern, die Leute müssten sich doppelt überlegen, wie oft sie Fleisch essen wollen. Aber es könnte ja dann eh nicht mehr so viel produziert werden wie bisher.
    53 6 Melden
  • Marlon Mendieta 12.06.2018 14:46
    Highlight Die Frage, die man sich an der Urne stellen muss: Wollen wir Qualität statt Quantität, auch wenn es zum gleichen Preis nur noch halb so viel Fleisch geben wird. Ich werde ja stimmen, falls es zur Abstimmung kommt. Auch wenn ich sehr gerne Fleisch esse.
    Hoffe einfach nicht, dass danach das Gejammer losgeht von Zweiklassengesellschaft bei der Ernährung.
    Wenn wir teureres Fleisch wollen und damit den Konsum senken, müssen wir auch wissen, dass es danach für gewisse Familien unerschwinglich wird regelmässig Fleisch zu essen
    245 13 Melden
    • lily.mcbean 12.06.2018 16:45
      Highlight So ein Blödsinn! Wenn mann direkt ab Hof Mischpackungrn kauft kommt man um einige hundert Franken weniger rum! Ich kenne einige Familien die immer zusammenlegen und ein ganzes Tier kaufen und das unter sich aufteilen. Wenn das alle machen würden würden wir schon nur so den Konzernmultis die diese Zustände auch mitverantworten ein schnippchen schlagen.
      33 8 Melden
    • Marlon Mendieta 12.06.2018 17:11
      Highlight Ganz ruhig Lily
      Wenn Du deinen Blödsinn zu Ende denkst, muss trotzdem jemand den Transport und die Kühlung (nehme an auch einen zusätzlichen Tiefkühler) bezahlen.
      Und du musst flüssiges Geld haben um ein ganzes Tier aufs Mal zu kaufen.
      Würde die Schweiz hauptsächlich aus Grossfamilienclans bestehen, die einen Bauernhof in der Nachbarschaft haben, gäbe es Migros und Coop gar nicht.
      14 5 Melden
    • Snowy 12.06.2018 17:45
      Highlight Noch in den 60-er Jahren gab es in Schweizer Mittelstandsfamilien (aus Kostengründen) nur 1-2 Mal pro Woche Fleisch.

      Sehe nicht ein, warum wir auf Kosten der Gesundheit und der Natur garantieren müssen, dass der Mittelstand täglich Fleisch essen kann!

      18 10 Melden
    • Echo der Zeit 12.06.2018 17:46
      Highlight Zweiklassengesellschaft bei der Ernährung die wird kommen, die Menschen Ernähren sich nicht seit gestern von Billig Fleisch. Besser wäre auf die wahren Verursacher zu zeigen und nicht einmal mehr auf die Landwirtschaft.
      10 5 Melden
    • durrrr 12.06.2018 18:31
      Highlight Und an der Schweizer Grenze fahren wir dann Mauern hoch, damit dann keiner Einkaufstourismus betreiben wird! ^^

      Sagt mal, wie weltfremd seit ihr eigentlich???
      5 4 Melden
  • durrrr 12.06.2018 14:45
    Highlight Nirgends wo in der Welt werden Tiere so gut gehalten wie in der Schweiz. Nirgends wo haben Tiere so viele Rechte. Und da gibt es tatsächlich immer noch Leute, welche die schweizer Tierhalter weiter massregeln und regulieren wollen, was dazu führen wird, dass einfach mehr vom Ausland importiert wird. Aus Ländern in denen es wirkliche Massentierhaltung gibt und Zustände vorherrschen, von denen Meret Schneider nicht mal die leiseste Ahnung hat. Menschen ernähren sich nunmal von tierischen Produkte, das wird immer so bleiben. Da kann Meret noch lange Paprikas aus der Mülltonne fischen.
    32 76 Melden
    • Mutzli 12.06.2018 16:27
      Highlight "Wir fordern natürlich auch vom Bund, dass er Importverbote auf Fleisch aus Massentierhaltungen verhängt. Alles andere würde ja nichts bringen. Sonst würde nur der Schweizer Markt mit ausländischem Fleisch überschwemmt." -Meret Schneider

      Zum Glück gibts Interviews, wo solche Fragen direkt beantwortet werden..
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    • Ollowain 12.06.2018 16:50
      Highlight Durrrr: ich könnte mir gut vorstellen, dass Frau Schneider einiges mehr Ahnung hat als du. Ist es für dich okay empfindsame, intelligente Tiere (Schweine sind um einiges intelligenter als Hunde und Katzen) zu quälen, nur weil in anderen Länder auch so vorgegangen wird? Dieser abwegige Gedanke (bzw. diese Haltung) würde so einige unmenschliche und abscheuliche Taten legitimieren.
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    • Nosgar 12.06.2018 16:58
      Highlight Importverbote auf Fleisch aus Massentierhaltung sind utopisch. Einerseits führten sie zu Einkaufstourismus, andererseits sind sie nicht kontrollierbar und widersprechen WTO-Regeln.
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    • durrrr 12.06.2018 17:23
      Highlight Also weniger inländische Produktion und gleichzeitig Importverbote!? Dann sollen wir nur noch Grünzeugs essen oder was?? Und wie will die gute Frau Schneider überhaupt solche Verbote durchsetzen?
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    • Snowy 12.06.2018 17:54
      Highlight In der Schweiz sind zwei Dinge weltweite Spitze:

      - Die Amoniakkonzentration in den Böden
      - Die Subventionen an die Landwirtschaft

      Geht irgendwie nicht zusammen.

      Und nein, dies würde eben nicht dazu führen, dass einfach aus dem Ausland importiert würde (wenn man Importe aus Massentierhaltung verbieten würde).
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    • Mutzli 12.06.2018 18:16
      Highlight @Durrrr Wenn das Fleisch gewissen Standards entspricht, dürfte es ja problemlos importiert werden.
      Durch eine Verteuerung des einheimischen Fleisches würde der Fleischkonsum generell wohl eh ein wenig zurückgehen, was nicht gerade der Weltuntergang wäre.

      Noch vor 40-50 Jahren hat man nicht annähernd so viel Fleisch pro Tag konsumiert wie heute und jenseits von Fleisch gibts noch vieles mehr als "Grünzeugs".

      Falls es zu einem Importverbot kommt, würde es im übrigen halt wie alle anderen Importverbote durchgesetzt werden. Wies halt so ist.
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    • durrrr 12.06.2018 18:25
      Highlight @Ollowain
      Deine Vorstellung von Meret Schneider solltest du begraben. Ich hab schon Vorträge von Ihr gehört und u.a. auch die Arena Sendung über sie geschaut. Die gute Frau argumentiert mehrheitlich faktenfrei und rein moralisch. Was natürlich ihr gutes Recht ist. Von Ökobilanzen der verschiedenen Landwirtschaftssystemen hat sie leider wenig Ahnung. Sie glaubt auch an den Mythos, dass Bio-Fleisch viel ökologischer sein soll als Konventionelles, was absolut nicht stimmt. Im Gegenteil!
      Wenn in der CH die Gesetze eingehalten werden, ist es schlichter Unfug von Tierquälerei zu sprechen.
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    • bokl 12.06.2018 18:30
      Highlight @durrr
      "Dann sollen wir nur noch Grünzeugs essen oder was?"

      Nicht nur noch, aber hauptsächlich. So wie es bis vor 1-2 Generationen bei uns üblich war.
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    • Herr Ärmel 12.06.2018 18:43
      Highlight Es gibt schon jetzt importkontingente, abhängig von der inländischen Produktion. Sonst gäbe es gar nicht so viel schweizer Feisch.
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    • legis 12.06.2018 19:48
      Highlight @Nosgar: Dann gleich heftige Strafen dazu wenn jemand versucht Billigfleisch zu importieren! S paar Jahre Knast wären vom moralischen Standpunkt etwa angemessen!
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  • Gegu 12.06.2018 14:31
    Highlight super initiative!
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«Man will den Ort so schnell wie möglich verlassen»: 25 verborgene Orte der Schweiz

Der Fotograf Kostas Maros und die Kunsthistorikerin Catherine Iselin haben nach verborgenen Orten der Schweiz gesucht. Und sie haben sie gefunden! Im Bildband «HIDDEN» stellen sie 25 Orte vor, die für die meisten Menschen unsichtbar sind. Im Interview erklärt Iselin, wieso unsere Gesellschaft so sehr mit dem Verborgenen liebäugelt.

Frau Iselin, wonach haben Sie in dem Projekt «HIDDEN» gesucht?Catherine Iselin: Nach Orten, die irgendwie zum Alltagsleben unserer Welt gehören. Orte, die genaue Funktionen haben, von denen wir aber nicht wissen, dass es sie braucht. Kurz gesagt: nach verborgenen Orten der Schweiz.

Und was haben Sie gefunden?Genau das. Eine vielfältige Palette verborgener Orte, die die Schweiz in verschiedenen Bereichen ausmachen. Ein steriles Magnetlabor im Cern, die geheime Sammlung von ausgestopften Tieren …

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