Schweiz
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Anja Wyden Guelpa, chanceliere d'Etat, s'exprime, lors d'une conference de presse sur le theme

Seit Mitte Juni ist Anja Wyden Guelpa Präsidentin der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen (EKFF). Davor war die studierte Politologin unter anderem Staatskanzlerin des Kantons Genf.  Bild: KEYSTONE

Interview

«Darum verlangen wir auch nur 38 Wochen Elternzeit – und nicht etwa 160 Wochen»

Während sich die Ständeratskommission gerade zähneknirschend zu einem 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub durchrang, weibelt die Eidgenössische Familienkommission unbeirrt für 38 Wochen bezahlte Elternzeit. Von einer Luxuslösung könne keine Rede sein, sagt Präsidentin Anja Wyden Guelpa im Interview.



Frau Wyden Guelpa, Sie haben ja vielleicht Nerven! Da hat in der Schweiz schon ein kurzer Vaterschaftsurlaub einen schweren Stand. Und dann kommen Sie und verlangen 38 Wochen Elternzeit.
Anja Wyden Guelpa:
Dieser Vorschlag ist absolut angemessen und schweizerisch besonnen. Im Rahmen einer Studie liessen wir die Literatur untersuchen, die zwischen 2010 und 2017 zum Thema Elternzeit erschienen ist. Dabei zeigte sich: Das durchschnittliche OECD-Land gewährt frischgebackenen Eltern 54 Wochen bezahlten Urlaub. Die Schweiz ist im internationalen Vergleich das absolute Schlusslicht – das ist doch beschämend! Aber natürlich ist unsere Rolle eine andere als die des Parlaments. Wir denken prospektiv über Familienfragen nach und beraten den Bund.

Im Hier und Jetzt hat sich die Ständeratskommmission gerade zu einem Kompromiss durchgerungen: Einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub, wie ihn die Volksinitiative von Travail Suisse verlangt, lehnen die Politiker zwar ab. Im Rahmen eines Gegenvorschlags wollen sie frischgebackenen Vätern aber zumindest zwei Wochen bezahlten Urlaub ermöglichen. Sind Sie zufrieden?
Jeder zusätzliche Tag ist für Familien ein gewonnener Tag. Gesellschaftspolitisch dürfte ein solches Modell jedoch kaum eine Wirkung entfalten. Unsere Untersuchung zeigt klar, dass eine längere Elternzeit nicht nur positive Auswirkungen auf die Gleichstellung von Mann und Frau hat, sondern auch auf die Erwerbsquote und auf die Gesundheit der Kinder und der Eltern.

Und darum errichten Sie daneben noch ein – politisch chancenloses – Wunschschloss?
Die Elternzeit ist keine Erfindung aus dem Märchen und auch kein Wunschschloss. Sie ist ein ganz reales Bedürfnis. Wir kennen es ja schon von der Mutterschaftsversicherung: Auch dort hinkte die Schweiz dem restlichen Europa – peinlicherweise – jahrzehntelang hinterher. Und auch dort malten die Gegner den Teufel an die Wand und beschworen das Aus der KMU herauf. Bei der Elternzeit haben wir nun frühzeitig einen Faktencheck gemacht, damit wir die Bevölkerung und die Politik evidenzbasiert informieren können.

Wagen Sie eine Prognose: Wird die Vaterschaftsurlaub-Initiative eine Mehrheit finden, wenn sie in rund drei Jahren an die Urne kommt? Oder wie viele Anläufe braucht es noch?
Ich glaube, so schlecht sieht es gar nicht aus. Wenn man sich vor Augen führt, wie schnell die Unterschriften für die Volksinitiative zusammengekommen sind und wie stark gerade jüngere Arbeitnehmer das Bedürfnis nach einem unbezahlten Elternurlaub äussern, dann dürfte ein respektables Resultat drinliegen. Ob es bereits für eine Mehrheit reicht, wird wohl davon abhängen, wie gut die Mobilisierung der Jungen im Abstimmungskampf gelingt.

Zwei Wochen Papi-Urlaub als Kompromiss

Mit einem Gegenvorschlag will die Sozialkommission des Ständerats der Vaterschaftsurlaub-Initiative den Wind aus den Segeln nehmen. Demnach sollen Väter nach der Geburt ihres Kindes zwei Wochen bezahlten Urlaub erhalten. Diesen sollen sie innerhalb von 6 Monaten nach der Geburt beziehen können, wahlweise am Stück oder tageweise. Finanziert werden soll der Vaterschaftsurlaub wie die Mutterschaftsentschädigung über die Erwerbsersatzordnung (EO). Die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub» der Gewerkschaftsorganisation Travail Suisse verlangt einen vierwöchigen Vaterschaftsurlaub.

In der Hälfte der OECD-Länder bekommen frischgebackene Eltern 43 Wochen oder länger frei nach der Geburt ihres Kindes. Steht es in diesen Ländern wirklich so viel besser um die Gleichstellung von Mann und Frau?
Gerade was Frauen in den Chefetagen betrifft, ist die Situation in der Schweiz wirklich katastrophal. Zahlreiche afrikanische Länder schneiden besser ab, von Nachbarländern wie Frankreich oder Deutschland ganz zu schweigen.

Nun spricht die Faktenlage aber nicht in jeder Hinsicht für eine ausgebaute Elternzeit. Die Lohnungleichheit kann bei einem sehr grosszügigen Urlaub sogar zunehmen, wie Studien zeigen.
Das ist richtig. Es kommt sehr darauf an, wie eine Elternzeit ausgestaltet ist. Dauert der Urlaub mehrere Jahre und wird grösstenteils von den Müttern bezogen, wie dies in gewissen osteuropäischen Ländern der Fall ist, dann zementiert dies die traditionellen Rollenbilder, anstatt sie aufzubrechen. Darum verlangen wir auch nur 38 Wochen Elternzeit – und nicht etwa 160 Wochen, wie es etwa dem slowakischen oder dem ungarischen Modell entsprechen würde.

Sie schlagen vor, dass die Väter mindestens 8 der 38 Wochen Elternzeit beziehen müssten. Zudem sollen die beiden Elternteile maximal 2 Wochen gleichzeitig beziehen können. Warum das komplizierte Regelwerk?
Die Idee ist ja, dass sich beide Elternteile im Alltag um die Kinderbetreuung kümmern. Wenn die Mutter die ganze Zeit allein daheimbleibt, nützt das wenig. Darum sieht unser Vorschlag vor, dass die Urlaubstage verfallen, wenn der Vater das Minimum von acht Wochen nicht bezieht. Würden Mutter und Vater grosse Teile der Elternzeit gleichzeitig einziehen, bestünde das Risiko, dass die Paare in dieser Zeit einfach in die Ferien fahren. Dafür soll die Allgemeinheit nun wirklich nicht aufkommen.

Mindestens eine Milliarde Franken würde ein Elternurlaub kosten, wie Sie ihn sich vorstellen. Wer soll das bezahlen?
Die beste Lösung wäre wohl ein Mix aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen sowie einer Finanzierung über die Mehrwertsteuer. Man darf nicht vergessen, dass sich die Investitionen auszahlen: Steigt die Erwerbsquote der Frauen nur schon um ein Prozent, fallen dadurch die Steuereinnahmen so viel höher aus, dass die Kosten einer 18- bis 20-wöchigen Elternzeit gedeckt sind.

Wie erklären Sie es sich, dass der Arbeitgeberverband zwar unlängst im watson-Interview für ein besseres Krippenangebot plädiert hat, einer bezahlten Elternzeit aber kritisch gegenübersteht?
Es gibt bereits einige multinationale Unternehmen wie zum Beispiel IKEA, die ihren Mitarbeitern in der Schweiz grosszügige Lösungen anbieten. Die tun das ja nicht nur aus Nettigkeit, sondern weil es sich im Kampf um Talente eben auszahlt. Für mich ist es ein Mysterium, warum viele Schweizer Firmen im Gegensatz dazu weiter auf der Bremse stehen. Das traditionelle Rollenbild ist in den Köpfen halt noch sehr stark verankert.

Als SP-Mitglied müssen auch Sie sich den Ideologie-Vorwurf gefallen lassen. Der Inlandchef der NZZ wirft Ihnen in einem Kommentar vor, Sie machten mit Ihrer Kommission «unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit handfeste – linke – Politik».
Ach, das ist doch Unsinn. Die Kommission setzt sich aus 15 Experten zusammen, keiner von uns hat ein politisches Mandat, und viele lehren an Universitäten. Wir machen keine Politik, sondern zeigen ein sinnvolles Modell, das auf den Erfahrungen der OSZE-Länder und auf der Wissenschaft basiert.

Vaterschaftsurlaub: So sieht es in den Nachbarländern aus

Und zu welchen dieser 11 Eltern-Typen gehörst du?

abspielen

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mimimimi 22.08.2018 20:53
    Highlight Highlight Vorschlag: jeder kriegt 2 jahre lang ein "bedingungsloses grundeinkommen" durch den staat. Wer kinder hat und zu hause bleiben will, kann diese zeit dafür nutzen. Wer keine kinder hat kann dafür früher in pension.
    Wäre doch fairer als einfach die kinderlosen die liegengebliebene arbeit erledigen zu lassen und dafür eh noch über steuern und vorenthaltung von vergünstigungen abzuzocken...
  • Daniel Kräuchi 22.08.2018 20:31
    Highlight Highlight Meinetwegen, Könnt Ihr Das Ganze Leben Ferien machen....BEZAHLT es Einfach Selber!!! Wann ist Eigentlich Genug gezockt?
  • Urs Minder 22.08.2018 18:44
    Highlight Highlight Bei 100 Mio. Leute die es auf diesem Planet jährlich mehr gibt, finde ich nicht das ich ihre Kinder mit finanzieren soll. Das mache ich schon genug mit meinen Steuern. Eher spende ich das selbe an die Tier-oder Pflanzenwelt. Nach dem Vaterschaftsurlaub , kommt wieder der vergünstigte Wohnraum, die gratis Kinderkrippen usw. als Forderung daher, die natürlich schon 200 % der Länder haben, laut OECD. Keine Zwangsabgaben für Andere, machen sie nichts was sie nicht selber finanzieren können oder wandern sie freiwillig in den Sozialismus aus und genießen sie die Armut.
    • AllknowingP 23.08.2018 09:50
      Highlight Highlight Du kleverle... der von dir verhasste Nachwuchs sorgt mit ihren Steuern dafür das deine Infrastruktur hält und das du irgendwann einmal in Pension gehen kannst!
  • ruskan 22.08.2018 18:37
    Highlight Highlight Schon klar dass die arbeitgeber dagegen sind. Sie hatten ja auch ein problem mit 6 wochen ferien im jahr...

    Dabei ist eine faire lösung eine super motivation um nachwuchs zu zeugen...

    Auch das problem ahv könnte so besser geregelt werden.
  • jen23 22.08.2018 17:33
    Highlight Highlight Einerseits fände ich es gut, da ich auch gerne einamal Kinder haben möchte, andererseits frage ich mich, ob es wirklich fair ist andere dafür bezahlen zu lassen. Sollte das Kinder kriegen wirklich derart subventioniert werden? Wirtschaftlich mag es Sinn machen, aber ökologisch gesehen, braucht die überbevölkerte Welt wirklich nicht noch mehr Menschen. Die Kinderlosen profitieren nicht gerade von so einer Politik (und kommt mir jetzt nicht mit AHV, das könnte man sich selber zusammensparen, wenn man keine Kids & Elternferien subventionieren müsste)!
  • Mehmed 22.08.2018 13:44
    Highlight Highlight Also ich bin dann mal froh, wenn wir Männer und Väter 2 Wochen Vaterschaftsurlaub erhalten. Ein Vervielfachung von was wir heute haben, geradezu paradiesischer Luxus gegenüber heute.
  • Wianve 22.08.2018 12:48
    Highlight Highlight Eigentlich traurig, dass man für sein Neugeborenes nicht Ferien bezieht und die Verantwortung abschiebt inkl. Kosten.
    Was hat der Vater vom Säugling? Der schläft eh und braucht Ruhe.
    Nur neue Verwaltungskosten?
    Wünschte mir wieder mehr Eigenverantwortung.
    • Garp 22.08.2018 17:47
      Highlight Highlight Er kann die Mutter unterstützen, den Haushalt machen, das Baby wiegen und wickeln, damit sie sich von der Schwangerschaft erholen kann, es auf seinem Bauch schlafen lassen, baden usw. . Manche Babies schreies auch oft, das kann man sich nicht immer aussuchen.
    • Geophage 22.08.2018 18:13
      Highlight Highlight @Wianve

      "Was hat der Vater vom Säugling? " Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie kein Vater sind?
    • Ruby-19 22.08.2018 18:47
      Highlight Highlight Das wäre dann eine 2 Klassen Lösung. Dann hat nur der Vaterschaftsurlaub, der es sich leisten kann. Und ist auf den Goodwill des Arbeitgebers angewiesen.
      Ein Beispiel: Welcher Chef gibt seinem Arbeiter auf der Baustelle im Sommer gerne Ferien?
  • Garp 22.08.2018 12:47
    Highlight Highlight Ich fände die ersten 4 Wochen gemeinsamer Elternurlaub gut und dann noch 38 Wochen zum Aufteilen, mit vorgeschlagener Regelung gut. Finanzierung über die Mehrwertsteuer, da bin ich dagegen, da müssen sie Ärmsten im Land prozentual am meisten bezahlen.

    Das wäre kein Luxus, sondern fördert Gleichberechtigung und stärkt die Beziehung von Vätern und ihren Kindern und kommt der ganzen Gesellschaft zu gute.
  • Rhabarber 22.08.2018 12:00
    Highlight Highlight Am Elternurlaub kann man deutlich erkennen, wie unsere Regierung wirklich tickt. Geld, Geld, Geld. Und immer im kurzfristigen Horizont.

    Unfähig zu verstehen, wie sehr BEIDE Elternteile eine gesunde Entwicklung des Kindes fördern. Und aus gesunden Kindern werden irgendwann gesunde Arbeiter und Steuerzahler.

    Schon zutiefst tragisch, dass man den Politikern das auf diese Art verkaufen muss. Einfach nur Gesundheit und Wohlgefühl? Nääääää. Für die zählt nur Geld. Wirklich nur Geld. Alles andere ist Alibi oder Tarnung.
    • Nick Name 22.08.2018 13:10
      Highlight Highlight Yeah.
      Wobei eher denke: Es sind vor allem Scheuklappen, Kurzsichtigkeit und enge Gedankengänge, die so viele Leute beschränken. Wärs nicht so, würden sie eben auch erkennen, dass Elternzeit letztlich für alle unsere Portemonnaies besser ist, wie Sie im mittleren Abschnitt deutlich machen ...
  • Patho 22.08.2018 11:23
    Highlight Highlight Man könnte den Dienst am Vaterland nachhaltiger gestalten und die Militärzeit (welche auch über EO bezahlt wird) zugunsten eines Eltern-/vaterschaftsurlaubs kürzen. Dann wäre sogar die Finanzierung problemlos.
    • Jarl Ivan 23.08.2018 06:26
      Highlight Highlight Schön das dieser Gedanke auch anderen Menschen in den Sinn kommt.
  • simiimi 22.08.2018 11:19
    Highlight Highlight Ich kann jeden Vater verstehen, der Zeit mit seinem Neugeborenen verbringen will. Aber warum muss das vom Staat verordnet werden? Lasst doch den Arbeitgebern die Chance, sich mit solchen Zusatzleistungen azu profilieren.
    • NotWhatYouExpect 22.08.2018 12:44
      Highlight Highlight Man sieht ja wie es ist, wenn es nicht vom Staat verordnet ist.

    • Siebenstein 22.08.2018 13:26
      Highlight Highlight Das funktioniert ja auch schon immer so toll...🙄
    • Lucida Sans 22.08.2018 14:05
      Highlight Highlight Hat bis jetzt ja ganz gut geklappt 👏
  • Topbeat 22.08.2018 11:15
    Highlight Highlight Reichen Schweizer sollte uns dies noch leisten können. Ich war in Brasilien dort werden die Frauen nach 25 Jahren und die Männer nach 30 Jahren pensioniert. Beat Märchy Meggen
    • Hierundjetzt 22.08.2018 14:07
      Highlight Highlight Das hat mit der enormen Arbeitslosigkeit zu tun. Je eher du aus dem Arbeitsleben raus bist, desto eher kann einer nachrutschen.

      Das ist nichts soziales dabei.

      Ebenso Frankreich, dass die „Matura“ das BAC dermassen stark nach unten nivellierte, damit extrem viele den Sprung an die Uni schaffen um so der Jugendarbeitslosigkeit zu entgegnen.
  • inmi 22.08.2018 10:59
    Highlight Highlight Die Frau hat eigentlich keine Argumente. "In den anderen Ländern, Blablabla..."

    Was für ein Witz. Und diese "Wissenschaftler" werden von der Allgemeinheit finanziert.
  • Uslandschwiizer 22.08.2018 10:55
    Highlight Highlight Dieser Vorschlag toent nach einer verkuerzten Version der Skandinavischen Elternzeit, welche erprobt, wissenschaftlich untersucht und Vorteilhaft fuer Eltern, Arbeitgeber, Staat und die Gleichstellung ist.

    Ein klarer Schritt in die richtige Richtung!
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) 22.08.2018 10:50
    Highlight Highlight Das tönt ja eigentlich gut und Sinnvoll.

    Was mich jedoch stört, ist die Finanzierung.
    Schon wieder etwas, das über die Mehrwertsteuer finanziert werden soll. Der Nationalstrassenfonds, die AHV-Sanierung, die Elternzeit, und so weiter und so fort.
    Wenn das so weitergeht, haben wir bald eine Mehrwertsteuer von 19% wie Deutschland... (Als es noch Warenumsatzsteuer hiess, waren wir bei 6,5%)
  • einmalquer 22.08.2018 10:37
    Highlight Highlight Selbstverständlich ist es Politik, wenn man das Zusammenleben von Menschen regelt.

    Es sind deshalb selbstverständlich politische Entscheide, ob und wie lange Eltern- oder Vaterschaftsurlaube dauern sollen und wie sie von der Allgemeinheit finanziert werden.

    Es bleiben auch dann politische Entscheidungen wenn 15 Experten zusammen sitzen.

    Auch die eidgenössische Familienkommission ist ein politisches Gremium.

    Warum da jemand auf die Idee kommt, das hätte nichts mit Politik zu tun, ist unverständlich.

    Im übrigen: 38 Wochen sind schon arg wenig - mehr dürften es schon sein.
  • Hierundjetzt 22.08.2018 10:35
    Highlight Highlight Grundsätzlich: gute Idee. Die Finanzierung via MwSt ist hingegen klar abzulehnen, den diese Steuer betrifft das Ärmste Drittel unserer Gesellschaft überproportional. Zur Erinnerung, der Lohnmedian in der CH ist 6‘500.- (Stadt Zürich 7‘800).

    Die Schweiz besteht zu 95% aus KMU (1 - 100 MA), da müsste man ebenfalls genau hinschauen, wie den eine Lösung aussehen kann. Da macht eie lange Absenz bereits 1 Person sehr viel aus
    • Patho 22.08.2018 11:19
      Highlight Highlight Hört endlich mit dem Märchen auf, dass ärmere Menschen überproportional MWSt bezahlen. Ein ärmerer Haushalt hat einen viel grösseren Anteil Lebensmittel im Einkauf und ist somit näher bei den 2.5% Steuern, als ein Reicher, der zu einem grossen Teil Luxusgüter (7.7% MWSt) kauft. Folglich wird ein ärmerer Haushalt mit einem tieferen Steuersatz besteuert als ein vermögender Haushalt.
    • BETA 22.08.2018 12:05
      Highlight Highlight Ich habe bisher die MwSt. als eine der gerechtesten Steuern eingestuft.
      Wer mehr Geld hat und mehr/teurere Konsumgüter kauft, zahlt auch mehr Steuer.
      Und die Lebensnotwendigen Objekte sind ja mit dem reduziertem Satz besteuert.
      Können Sie mir Ihre Aussage genauer erklären?
      Ich lasse mich gerne eines besseren belehren :-)
    • nib 22.08.2018 13:02
      Highlight Highlight Die MwSt ist im besten Fall flat und nicht progressiv wie die Einkommensteuer. Eine Auswertung des Bundesamt für Statistik zeigt jedoch, dass die untersten 10% der Einkommen durchschnittlich 4.8% des Einkommens für die MwSt bezahlen, die obersten nur 2.4%
      Trotzdem mag die MwSt fairer als die Einkommensteuer sein, da sie sich nicht gut optimieren lässt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 22.08.2018 10:27
    Highlight Highlight Immer diese linken Beamtinnen, welche die pragmatischen Lösungen hintertreiben. Wir warten seit Jahren auf einen winzige Vaterschaftsurlaub, und dann kommen die üblichen Gegnerinnen wieder aus ihren Löchern gekrochen.

    Vollständig entlarvt sich die Frau, wenn sie in ihrem Vorschlag von 38 Wochen propagiert, dass sie doch keine hälftige Teilung will. Weil die Frau halt einfach mehr Elternzeit haben soll.

    Und wenn sie, wenn es um einen winzigen Vaterschaftsurlaub geht, mit den üblichen Floskeln von der unterdrückten Frau kommt.

    wtf.
    • Kyle C. 22.08.2018 10:51
      Highlight Highlight Der Vater soll MINDESTENS 8 Wochen beziehen, nicht MAXIMAL. Und dann musst du noch berücksichtigen, dass die Mutter nun einmal stillt, nicht der Vater. Den Eltern also die Wahl lassen, wie sie die 38 Wochen aufteilen, macht so gesehen schon Sinn.
    • carmse 22.08.2018 11:07
      Highlight Highlight Ach Karl. Du solltest aufhören, zwischen den Zeilen zu lesen und dich darauf konzentrieren, was die Dame (die im übrigen als Präsidentin in Stellvertretung für die gesamte EKFF spricht) wirklich gesagt hat und sie nicht automatisch verteufeln, weil sie links wählt.

      Da steht doch, dass der Vater von den 38 Wochen mindestens 8 zugute haben soll.

      Und wo genau schwingt sie die unterdrückte-Frau-Keule?

      Das Leben mit einem derart ausgeprägten Interpretationsvermögen muss echt spannend sein.
    • FrancoL 22.08.2018 12:10
      Highlight Highlight Karf33; Dieses Thema wird Dich wohl kaum mehr treffen, sonst bin ich mir sicher hättest Du ein anderes Argumentarium.
      Dann würde ich mich falls Du doch argumentieren willst, mit dem Ablauf der ersten 2-3 Jahre eines Kindes näher befassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TRL 22.08.2018 10:15
    Highlight Highlight Irgendwie scheint nicht mal die Journalistin wirklich den Unterschied zwischen Elternzeit und Vaterschaftsurlaub bemerkt zu haben. Wozu reden wir eigentlich noch über Vaterschaftsurlaub?? Das Minimum für den Bezug des Vaters, sowie die anderen Detailbedingungen finde ich übrigens sehr durchdacht! Erst die Elternzeit ermöglicht eine faire, dem Elternpaar entsprechende Aufteilung der Baby-Zeit - in der der Vater auch mehr als 2 Wochen beziehen und der Mutter eine Pause gegönnt werden könnte. Die Länge ist ein guter Vorschlag und das einzige worüber wir noch diskutieren sollten!
  • isky 22.08.2018 10:13
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung ein Kind zu bekommen ist das schönste, anstrengendste und vielleicht auch wichtigste Projekt im Leben. Ich finde es ein Witz, wie isoliert auf das wirtschaftliche Wohl verwiesen wird und niemand realisiert, was für eine wichtige und wundervolle Zeit den Männern entgeht. Wir leben im schönsten und 'reichsten' Land der Welt, in welchem doch auch der Familie eine wichtige Rolle beigemessen wird. Ich denke die Wirtschaft kann und muss so etwas gut verkraften!
    Grüsse vom einem der nie Kinder haben will... :)
  • ARoq 22.08.2018 10:01
    Highlight Highlight Auch Haustierbesitzer sollten frei bekommen, wenn Nachwuchs ansteht.
    • Simsalabum 22.08.2018 12:06
      Highlight Highlight Wieso? Mein Büsi hat sich wundervoll selbst um ihre Welpen gekümmert.
    • Natürlich 22.08.2018 12:22
      Highlight Highlight Was für ein Blödsinn...
      Oder redest du jetzt einfach von einem Tag? Das wäre ja noch halbwegs vertretbar ansonsten:
      Haustiere tragen weder jetzt noch später irgendwas produktives für die Wirtschaft bei.
      Haustiere müssen nicht vom Besitzer gestillt werden.
      Die Mutter der Haustiere ist ja zu Hause und die sorgt sich um die Kleinen.
      Keine Ahnung wie du da auf so viele Herzchen kommst.
    • Hierundjetzt 22.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Jetzt such Die zuerst mal eine Freundin, danach zeugst Du ein Kind und daaanach kommst wieder zurück in die Kommentarspalte und erleuchtest uns. Nicht umgekehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Name 22.08.2018 09:34
    Highlight Highlight Ich finde es immer wieder unfassbar, wie enorm verknöchert, verkalkt und kurzsichtig man hierzulande weit verbreitet ist.
    Und wie schon Journis (nicht hier...) die 38 Wochen im Vornherein einfach als Luxuslösung abstempeln. Reinste Manipulation der Leserschaft.
    Und dann noch der grummlige Vorwurf, Anja Widen mache «unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit handfeste – linke – Politik». Sie handelt und argumentiert offen und sachbezogen. Wo soll da ein Deckmäntelchen sein? Wozu überhaupt?
    Warum lassen viele die positiven Aspekte einer Elternzeit schon gar nicht in ihre Gedanken?
  • aglio e olio 22.08.2018 09:29
    Highlight Highlight "Der Inlandchef der NZZ wirft Ihnen in einem Kommentar vor, Sie machten mit Ihrer Kommission «unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit handfeste – linke – Politik»."

    Nur peinlich diese Aussage. Wer macht unter dem Deckmantel des Journalismus Politik?
    #Glashaus&Steine
  • Bruno Wüthrich 22.08.2018 09:16
    Highlight Highlight Soll der Elternurlaub in der Lohngleichstellungsfrage wirken, so scheint mir nur eine Regelung sinnvoll, in welcher Frauen und Männer genau gleich behandelt werden. Und zwar was die Anzahl der beziehungsberechtigten (und zu beziehenden!) Tage als auch die Finanzierung betrifft. Jede andere Lösung kann jederzeit als Grund herbei gezogen werden, weshalb Lohnungleichheiten bestehen.
    Ein Problem sehe ich allerdings ungelöst: Irgend jemand muss ja in der Abwesenheitszeit den Job erledigen. Was geschieht, wenn diese/r Jemand dies deutlich besser tut als der/die eigentliche Stelleninhaber/in?
    • Hierundjetzt 22.08.2018 10:36
      Highlight Highlight Dann hat die „heutige“ Stelleninhaberin ein (eigenverschuldetes) Problem. Aber das gehört in die Kategorie Arbeitsrecht und nicht hierhin 😊
    • thatvphissue 22.08.2018 10:43
      Highlight Highlight Man wird ersetzt. Das passiert halt, wenn jemand innert einem halben Jährchen einen besseren Job macht...Aber das ist nun wirklich kein Problem, welches in diese Debatte gehört.
    • Eh Doch 22.08.2018 11:03
      Highlight Highlight Ausserdem gibt es ja bereits hunderte Mutterschaftsvertretungen und bisher hat das sehr gut geklappt
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 22.08.2018 09:10
    Highlight Highlight "Der Inlandchef der NZZ wirft Ihnen in einem Kommentar vor, Sie machten mit Ihrer Kommission «unter dem Deckmäntelchen der Wissenschaftlichkeit handfeste – linke – Politik»."

    Genau deswegen - weil die NZZ nur noch der Handlangerarm der Liberalen ist und jegliche Fähigkeit zur kritischen Betrachtung verloren hat - habe ich das NZZ-Abo vor einem Monat aufgelöst.
    • Angelo C. 22.08.2018 12:22
      Highlight Highlight McB :

      Offensichtlich schlecht informiert - wie all die vielen liker ebenso 😅!

      Wenn du das NZZ-Abo gekündigt hast, müsstest du konsequenterweise auch von WATSON Abstand nehmen, denn dessen Inhaber Peter Wanner hat schon vor Jahresfrist die NZZ in einem Joint Venture übernommen und tanzt nun politisch (vor Allem aber kommerziell...) auf zwei Bühnen gleichzeitig.

      Honi soit qui mal y pense 😉!
    • AllknowingP 22.08.2018 15:18
      Highlight Highlight Kannst du den Link teilen ?
    • Astrogator 22.08.2018 18:28
      Highlight Highlight Ist bei mir schon länger der Fall, es gab mal eine Zeit da war die NZZ ein kritisches und wirtschaftsliberales Blatt. Schade hat man das aufgegeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mate 22.08.2018 09:05
    Highlight Highlight Die Schweiz ist ein Land, das sich langsam aber stetig entwickelt. Das mag uns in gewissen Fragen nicht passen, aber im Grossen und Ganzen sind wir damit doch immer ans Ziel gekommen. Lassen wir dem Vaterschaftsurlaub Zeit sich zu entwickeln. Ich bin sicher in 10 Jahren haben wir mehr als die bestummenen 2 Wochen.
    • aglio e olio 22.08.2018 09:25
      Highlight Highlight Nachdem sich die Sache jahrzehntelang entwickeln konnte glaube ich, dass in den nächsten 10 Jahren nicht viel passieren wird wenn man nicht mal ernsthaft vorwärts macht.
    • Real John Doe 22.08.2018 09:36
      Highlight Highlight ich habe jetzt schon 4 Wochen. olé! :)
    • Eh Doch 22.08.2018 11:04
      Highlight Highlight Lassen wir dem Zeit?
      Also in etwa so wie beim Frauenstimmrecht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 22.08.2018 09:03
    Highlight Highlight Genau das ist es was ich meine. Das brauchen wir. Für diese Initiative werde ich sowas von "Ja" stimmen!
  • Triumvir 22.08.2018 09:00
    Highlight Highlight Papi Urlaub finde ich voll ok. Aber 38 (!) Wochen Elternzeit ist jetzt doch viel zuviel des guten. Da bin ich klar dagegen. Punkt.
    • Nick Name 22.08.2018 09:27
      Highlight Highlight Warum?

      Es hat ja auch positive Auswirkungen auf die Erwerbsquote und auf die Gesundheit der Kinder und der Eltern – was längerfristig u.a. auch weniger Krankheitskosten für die Allgemeinheit bedeuten würde.
    • giandalf the grey 22.08.2018 09:57
      Highlight Highlight Dänemark: 50 Wochen
      Schweden: 450 Tage
      GB: 39 Wochen
      Italien: 5 Monate (Nur für die Mutter)

      Bei diesem Vorschlag hätten Vater und Mutter je 4,75 Monate, 19 Wochen und 133 Tage. Damit befänden wir uns noch deutlich unter den Skandinavischen Werten (die mir auch viel zu hoch erscheinen), hätten eine sehr ähnlich Regelung wie England, aber auch wie Italien, wobei nicht nur die Mutter profitiert. Klar das wird teuer, aber funktionierende Familien und das aufbrechen der klassischen Geschlechterrollen sollte uns das wert sein.
    • Mietzekatze 22.08.2018 10:08
      Highlight Highlight Das wäre immer noch weniger als alle anderen Länder! Slowakei und Ungarn haben 160(!) Wochen... Die reiche Schweiz wird sich einen viertel davon wohl leisten können...?
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14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

watson kommt heute anders daher als sonst. Aufgrund des Frauenstreiktags dominieren Frauen die Startseite. 14 Begründungen, warum das so ist.

Frauen sind in der Politik untervertreten. Im Nationalrat sind 32 Prozent Frauen, im Ständerat 15,2 Prozent. In 170 von 193 Ländern weltweit ist ein Mann an der Macht. Nur in 23 Ländern ist eine Frau Regierungschefin oder Staatsoberhaupt. 88 Prozent der Macht auf der Welt gehört somit Männern.

Die Quellen für diesen Artikel findest du ganz am Schluss.

Frauen sind in allen relevanten Entscheidungsgremien untervertreten. Der Anteil von Frauen in Verwaltungsräten in der Schweiz wächst langsamer als …

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