Schweiz
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Jürg Halter: Schriftsteller, Musiker, Performancekünstler – und Kritiker der Linken. Bild: Eva Günter

«Statt den Islam zu kritisieren, schauen viele Linke weg und verkaufen das als Toleranz»

Er scheue sich nicht, Politik zu machen, sagt der Dichter und Schriftsteller Jürg Halter im Interview. Mit einem Kommentar auf Facebook machte Halter Politik – und Polemik, wenn es nach seinen Gegnern geht. Halter wirft den Linken vor, beim Thema «politischer Islam» wegzuschauen – und zwar aus «Feigheit». Ein Gespräch mit dem Künstler, der als Rapper Kutti MC Bekanntheit erlangte.



«Die meisten Linken nennen sich ‹religionskritisch›», beginnt der Beitrag auf der Facebook-Seite des Dichters und Schriftstellers Jürg Halter. Was folgt, ist ein grosses, ein sehr grosses «Aber»:

«Aber kritisiert man neben dem Christentum AUCH den Islam, ist's für viele ein Tabubruch, ein Skandal.»

Halter, der als Kutti MC im Schweizer Rap Kultstatus erlangte, holt in seinem Kommentar aus zum Rundumschlag gegen das angebliche Wegschauen der Linken beim Thema Islam. Eine Kritik des politischen Islams sei bei der Linken nicht vorhanden, sagt Halter. 

Der Vorwurf ist nicht neu. Dass sich die Linke scheue, den Islam und seine radikalen Auswüchse entschieden genug zu verurteilen, gehört zum festen Repertoire gerade von Politikern und Beobachtern rechts der Mitte. Halter ist aber einer, der sich selbst als Linker bezeichnet. Wenn auch als «unnetter» Linker. 

Ein linker Künstler als Nestbeschmutzer?

Halters Kommentar provoziert auf Twitter und Facebook heftige Reaktionen. Für Halter ein klares Zeichen, dass er mit seiner Aussage «nicht so ganz daneben liegen kann».

Im Gespräch gibt sich Halter überlegt, wägt lange ab, zögert, und gibt sich Mühe, genau zu formulieren. Sein Anspruch, das wird deutlich: Eine differenzierte Sicht auf eine Religion, deren säkulare Anhänger fester Teil der westlichen Gesellschaften sind – auf die sich aber gleichzeitig Fanatiker von Islamabad bis Molenbeek berufen. Ein schwieriger, vielleicht uneinlösbarer Anspruch.

Herr Halter, Sie haben ein Problem: Den Umgang der Linken mit dem politischen Islam ...
Jürg Halter: Ja, die Linken werden nicht müde, gegen Rechtspopulismus und Neoliberalismus anzukämpfen. Sie behaupten, gegen alles Dogmatische zu sein und unterdrückende Systeme – aber eines erwähnen sie interessanterweise kaum je: Die Religion. Und der Islam – das ist eine Tatsache – ist nun mal diejenige Religion, die mit der Demokratie am schwierigsten zu vereinbaren ist. Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden. Was sicher auch an der postkolonialen Politik des Westens liegt.

Auch im Namen des Christentums werden Verbrechen begangen. Auch das Christentum ist, zumindest in seiner politischen Auslegung, ein fundamentalistisches System.
Genau, das ist dann immer der erste Einwurf: ‹Aber, das Christentum!› Ja, natürlich, beides sind Religionen mit einer blutigen Geschichte. Nur gibt es in der Gegenwart ein paar gewichtige Unterschiede: Während das Christentum die Ehe zwischen Homosexuellen ablehnt, steht in vielen muslimischen Ländern auf Homosexualität die Todesstrafe. Während die katholische Kirche die Gleichberechtigung von Mann und Frau in vielen Punkten bekämpft, ist die Frau in vielen muslimischen Ländern fast ohne Rechte. Und der Islam ist eine Gesetzesreligion. Es gibt keine Reformation wie im Christentum. Und es gibt keinen christlichen Gottesstaat. Sehr wohl aber gibt es mit dem Iran einen islamischen Gottesstaat. 

Wo sind denn all die Linken, die die Islamkritik verweigern?
Es passiert immer wieder. Die Handschlagverweigerung der Basler Schüler beispielsweise wurde von vielen Linken verteidigt. Dabei war das Ausdruck einer radikalen Auslegung des Islam. Oder die immergleichen Reaktionen auf Selbstmordattentate von Dschihadisten: ‹Jetzt nur ja keine voreiligen Schlüsse ziehen, nur ja keine Vorverurteilungen!› Selbstmordattentate werden nun mal fast ausschliesslich im Namen des Islam begangen.

Der typische Attentäter im Westen ist aber ein lone-wolf. Nicht gefestigt in seinem Glauben, nicht selten erst vor kurzem konvertiert. 
Nein, das sind nicht einfach Einzelfälle. Das hat strukturell mit dem politischen Islam zu tun. Sie beziehen sich ja alle auf den Islam und nicht auf eine andere Religion. Da kann man doch nicht sagen, das hätte nichts mit dem Islam zu tun. Man muss sich bewusst sein, dass viele Moscheen, auch in der Schweiz, von Saudi-Arabien und von der Türkei finanziert werden. Und diese Geldgeber haben ein Interesse daran, eine möglichst radikale Form des Islam zu propagieren. Die Folge ist, dass der Imam des islamischen Zentrums Genf öffentlich verkündet, dass bei Ehebruch Steinigung zulässig sei. Oder dass Korane verteilt werden, in deren Begleitheften steht: Man soll Ungläubige töten.

«Da steht jemand, der mich eigentlich​ tot sehen möchte, weil ich seinen Glauben nicht teile.»

Es ist aber nicht verboten, Korane zu verteilen. Auch wenn einem der Inhalt nicht passt.
Juristisch ist das korrekt. Man muss auch jemandem Grundrechte zugestehen, der die Grundrechte ablehnt. Aber für den gesellschaftlichen Frieden ist das ein völlig falsches Zeichen.

«Verteidige» ich aus Ihrer Sicht den politischen Islam, wenn ich gegen das Verbot von Koran-Verteilungsaktionen bin?
Verteidigen vielleicht nicht, aber Sie tragen nicht zur Deeskalation bei. Aus staatsrechtlicher Sicht mag es ein Fehler sein, Vereinigungen wie «Lies» zu verbieten, einverstanden. Aber wenn ich durch Bern laufe und von islamistischen Fundamentalisten mit radikaler Propaganda bedrängt wird, gibt mir das ein schlechtes Gefühl. 

«Den Islam kritisieren heisst, Minderheiten kritisieren.»

Wieso?
Weil da jemand steht, der mich eigentlich​ tot sehen möchte, weil ich seinen Glauben nicht teile.

Weshalb äussern sich Linke denn Ihrer Meinung nach nicht gegen den politischen Islam?
Weil es ein Minenfeld ist. Den Islam kritisieren heisst, Minderheiten kritisieren. Und da ist die Angst bei der Linken eben oft grösser, falsch verstanden zu werden. Dann verlegt man sich darauf, den Rechtspopulismus zu kritisieren. Und alle klopfen einem auf die Schulter.

Rechte würden Ihnen für diese Aussage vielleicht auf die Schultern klopfen ...
Genau das ist das Problem vieler Linken. Das dogmatische Denken in dieser Frage. Wenn der politische Gegner nur in einem Punkt recht haben könnte, sagt man lieber nichts – aus Angst, ihm etwas zuzugestehen.

Sie haben mit Ihrem Kommentar in ein Wespennest gestochen.
Ja, mein Post zeigt auf, dass ich nicht so falsch liegen kann. Einer schrieb sogar, mein Profil sei gehackt worden. Ich denke dann: Habt ihr eigentlich nicht geschnallt, dass der Aufstieg all der Rechtspopulisten auch damit zu tun hat, dass sich die Linke weigert, über gewisse Themen zu reden?
Die Linke überlässt Islamkritik den Rechten und verliert so Wähler, obwohl sie die Chance hätte, den Islam differenziert zu kritisieren. Das sieht man zum Beispiel in Frankreich, wo die Linke komplett versagt hat und einer Rechtspopulistin das Feld überlässt. Nichts gelernt aus Trumps Aufstieg? Man soll Rechtspopulisten verteufeln, nicht deren Wähler. 

«Indem man Ja sagt zum Waffenhandel mit Saudi-Arabien, sagt man auch Ja zum Bau einer Moschee, in der eine wahhabitische Auslegung des Islam gepredigt wird.»

In Ihrem Post polemisieren Sie aber auch.
Ich habe bewusst überspitzt formuliert, ja. Weil ich auf etwas aufmerksam machen will. Der Rechten geht es beim Thema Islam aber nur darum, Problemwirtschaftung zu betreiben. Dabei sind sie an der Radikalisierung zu einem Gutteil mitschuldig.

Wo?
Bei der Finanzierung der wahhabitischen und salafistischen Gottesstaaten. Die Rechte und die Mitte haben null Hemmungen, mit den saudischen Scheichs Geschäfte zu betreiben – sei es der Waffenhandel, sei es der Ölhandel. Dieses Geld fliesst wiederum in den Aufbau radikaler Moscheen in Europa. Das ist das Perverse an den rechten und liberalen Parteien: Sie fördern den radikalen Islam durch den grenzenlosen Freihandel, hetzen aber gleichzeitig gegen Flüchtlinge. Indem man ja sagt zum Waffenhandel mit Saudi-Arabien, sagt man auch ja zum Bau einer Moschee, in der eine wahhabitische Auslegung des Islam gepredigt wird. Und der «Islamische Staat» bezieht sich auf die wahhabitische Auslegung des Koran. Aber der Profit steht halt über allem.

Dann müsste die Linke doch konsequenterweise den Waffen- und Ölhandel mit fundamentalistischen Staaten kritisieren.
Das machen die Linken ja auch. Aber es reicht eben nicht.
Sie müssten auch kritisieren, dass im Jahr 2017 homosexuelle Muslime auch im Westen nicht zu ihrer Neigung stehen können, weil sie Angst haben, getötet zu werden. Sie müssten kritisieren, dass in Berlin ein jüdischer Schüler von arabischstämmingen Mitschülern aus seiner Klasse gemobbt wird. Sie müssen kritisieren, dass an der Universität Zürich Erdogan-Spitzel Oppositionelle fotografieren. Vor allem, dass das eben etwas mit dem Islam zu tun hat.

Das wird doch alles in der Öffentlichkeit verhandelt. Zeitungen schreiben darüber, auch linke, das Fernsehen berichtet, auf den sozialen Medien wird diskutiert. 
Viele Linke haben Angst, ‹Kritik› und ‹Islam› in einem Satz zu verwenden. Kritisiert man unter Linken und Liberalen den Rechtspopulismus, klopfen einem alle auf die Schultern, kritisiert man den Islam, schweigen viele lieber oder bleiben im Allgemeinen und reden einfach von ‹Religionskritik›.

Sind Sie eigentlich links?
Ich würde mich als unnetten und undogmatischen Linken bezeichnen. Ich kenne die Geschichte des Kommunismus, ich weiss, welche Verbrechen im Namen des Sozialismus begangen wurden. 

Haben Sie Angst?
(Überlegt lange). Nein, es ist nicht Angst. Ich wäre ängstlich, wenn ich nicht über das komplexe Thema Islam und den Umgang der Linken damit sprechen würde. Aber ich mache das Gegenteil. Wenn man es ernst meint mit der Demokratie, mit der Gleichberechtigung und dann gleichzeitig aber die Debatte über den Islam verweigert, dann ist man ein Feigling. Weil man Angst hat, falsch verstanden zu werden, und weil man Angst hat, sich einzugestehen, dass man auch Angst hat vor dem politischen Islam.

Also haben Sie doch Angst.
Ja, gut. Ich habe Angst. Ich habe aber auch Angst vor dem Rechtspopulismus, ich habe auch Angst vor dem Neoliberalismus. Ich habe Angst vor dem Zusammenschluss der Saatgutfirmen. Ich habe Angst vor dem internationalen Steuerwettbewerb und seinen Folgen. Und genauso habe ich auch Angst vor der radikalen Auslegung des Islam.

Angst ist ein schlechter Ratgeber, sagt der Volksmund.
Schauen Sie, ich war in Paris, als der Anschlag auf das Bataclan passiert ist. Ich sass in einem Café, nicht weit davon entfernt. Am nächsten Tag habe ich an einer Ausstellung mit einer Freundin gesprochen. Sechs ihre Freunde wurden bei dem Anschlag niedergemäht. Die Angst, die Bedrohung, das wird in diesem Moment zur körperlichen Realität, zur realen Erfahrung. Und dann sagen einem die Leute: Man darf keine Angst haben. Das ist doch anmassend!

Trotzdem, bei einer Diskussion über Menschen, Religionen, sollte man sich eher nicht von Angst leiten lassen.
Jeder Mensch hat Angst. Es sind aber zwei verschiedene Dinge, die Angst ernst zu nehmen – oder sie aufzublasen und zu bewirtschaften. Man muss kühlen Kopf bewahren, aber das ist in vielen Situationen einfacher gesagt als getan.

Wie sähe denn eine faire linke Islamkritik aus?
In Deutschland hat man erst jetzt begriffen, dass man mit Flüchtlingen aus muslimischen Ländern reden muss. Über den Holocaust zum Beispiel. Über die Rechte von Frauen. Die Linken in der Schweiz sollten diesem Beispiel folgen. Wir müssen sagen: ‹Schau, bei uns läuft es so und so. Bei uns darf man homosexuell sein, bei uns werden Frauen nicht gegen ihren Willen berührt.› Stattdessen schauen viele Linke lieber weg und verkauft das dann noch als Toleranz. Toleranz ist eh ein Unwort. Wer will schon toleriert werden? Ein Mensch will respektiert werden, Ernst genommen.

Das alles betrifft doch den kleinsten Teil der Muslime in der Schweiz.
Ja, die Mehrheit der Muslime in der Schweiz ist säkular, aber viele Flüchtlinge sind es nicht. Mit säkularisierten Muslimen kann ich übrigens viel einfacher über den Islam sprechen als mit vielen Linken. Glauben und Religionskritik schliessen sich ja nicht aus. Und die sehen auch, dass die Probleme real sind. 
Sprechen sie mal mit Lehrerinnen an Schulen mit vielen muslimischen Schülern. Eine Lehrerin aus Bümpliz hat mir gesagt, sie werde zum Teil aufs Gröbste beleidigt, als Nutte bezeichnet oder mit Gewalt bedroht – weil sie eine Frau ist. So was ist inakzeptabel, da muss man hart durchgreifen, nicht Verständnis zeigen.

Haben Sie sich eigentlich als Dichter geäussert, als Bürger oder als Privatperson?
Es wäre lächerlich, wenn ich sagen würde: das ist meine Privatmeinung. Alles ist öffentlich. Ich habe auch schon immer öffentlich politisiert. Im Jugendparlament zum Beispiel, das ich gegründet habe. Ich bin einfach extrem empfindlich gegenüber Ungerechtigkeiten. Darum äussere ich mich ab und zu – in der Tradition der politischen Schriftsteller. Etwas, was ja in der Schweiz sehr dünn gesät ist. Bärfuss, Muschg, Krneta, Bichsel, gut, und sonst? Aber in meiner Schriftstellergeneration und bei den jüngeren Autoren herrscht intellektuelle Leere. 

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301Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 17.04.2017 18:46
    Highlight Highlight Zu solchem Gejammer des Identität und Aufmerksamkeit suchenden Herrn Halters (aka Kutti MC) äusserte sich kürzlich der britische Comedian und Kolumnist Andrew Doyle mit einem deutlichen Appel an die Linken:

    Reisst euch am Riemen, statt zu jammern!
    https://www.nzz.ch/feuilleton/appell-an-die-linke-reisst-euch-am-riemen-statt-zu-jammern-ld.1086056
  • Rolf1 17.04.2017 13:08
    Highlight Highlight Was soll das permanente Gerede über Religionen und über deren Intepretationen und Auslegungen? Es gibt die unverrückbaren Menschen- und Kinerrechte, an denen sich Politik, Gesellschaft und jede noch so verschrobene Religion messen lassen muss. Da erübrigt sich das ewige Geplauder zwischen Links und Rechts, Besser oder Schlechter. Und wir können uns wieder dem zuwenden, was das Leben lebenswerter macht. Und da wäre noch ungeheuer viel zu tun!
  • Spooky 15.04.2017 18:34
    Highlight Highlight Der Islam hat es geschafft, unseren Medien zu befehlen, was sie schreiben dürfen und was nicht. Oder hat seit Charlie Hebdo jemand einen frechen Witz gesehen in den Schweizer Medien über den Propheten?
  • xname 15.04.2017 13:29
    Highlight Highlight Teilweise hat er Recht,teilweise nicht.
    Trotzdem hat der Volksmund Recht,wenn es heisst; Angst ist kein guter Ratgeber.
    Wenn ihm so vieles nicht passt und er sich als den besseren und intelligenteren Linken verkauft,weshalb versucht er dann nicht öffentlich seine Lösungen zu presentieren?
    Er jammert nicht gerade weniger,als die,die er so sehr kritisiert.
    Aber wo bleiben seine Lösungsansätze,neben seiner Dauerkritik?
    Es gibt einen Spruch der immer zutrifft:
    "Angst ist der Ursprung allen Hasses"
    Vielleicht sollte er diesen mal verinnerlichen und auch lernen abzuschalten.
    Verbitterter Tunnelblick
  • arthos 14.04.2017 22:15
    Highlight Highlight Wieder so einer der sich interessant machen will. In Deutschland gab es eine Eintagsfliege Namens Sarrazin, Frankreichs Möchtegern Philosophen wie BHL und nun haben wir auch so eine Nummer. Falscher Ansatz, Konfusion, Polarisierung und all das bring uns nicht weiter.
    • Crank 15.04.2017 07:14
      Highlight Highlight Nun gut, was ist denn Deine Meinung zum Islam?
      Soll man die Lies- Aktionen tolerieren oder verbieten? Ist der Islamismus ein Problem oder sind sas nur einige Verwirrte? Und was stört Dich an Seinen Aussagen?
      Man muss mit Halter nicht einer Meinung sein, ihn als Wichtigtuer abzutun, ohne dies zu begründen ist aber falsch. Er spricht einige sehr wichtige Punkte an, über die man nachdenken sollte.
    • Buff Rogene 15.04.2017 13:43
      Highlight Highlight Schweizer Frauen stricken Pussyhats, und schon sind sie vergessen, die peinlichen Streitigkeiten, ob es sich für Mütter gehört, im Restaurant Milch zu geben; niemand spricht mehr über überteuerte Kitas, spät eingeführtes Frauenwahlrecht, oder darüber, dass in der Schweiz bis in die 1980er hinein Verdingung von Kindern stattfand, und Zwangssterilisationen von Frauen unter lächerlichen Vorwänden, wenn man den Muselmann auf die Finger schauen kann.
      Es ist intellektuell unredlich, einen p o l i t i s c h e n Islam zu zitieren; alles, auch eine Religion, kann politisch instrumentalisiert werden.
  • Don Alejandro 14.04.2017 14:12
    Highlight Highlight Kritik ist berechtigt. Die schleichende Unterwanderung unserer Werte ist mir dabei noch egal, da diese bei uns so oder so immer nur materialisiert in Erscheinung treten. Nein, vielmehr geht mir dieser Verständniswahnsinn auf den Keks. Diese tumbe masochistische Art, die bei vielen muslimischen (nicht alle!) Mitmenschen nur belächelt wird. Geradezu eine Einladung für Leute, die sich so oder so eh nie integrieren wollen.
    • Lichtblau 14.04.2017 21:16
      Highlight Highlight Meine Worte. Eine ist eine Art Massenmasochismus. Und der kommt den vermeintlich Verfolgten noch nicht mal zu gute, denen wird das Blaue vom Himmel versprochen - völlig ohne Grundlage.
  • Herbert Anneler 14.04.2017 14:10
    Highlight Highlight Gibt es DAS Christentum, gibt es DEN Islam, DEN Atheismus? Bevor man etwas kritisiert, sollte geklärt werden, worüber man eigentlich spricht.
    • Sheez Gagoo 15.04.2017 03:55
      Highlight Highlight Hat er. Sogar sehr präzise. Artikel nicht gelesen?
  • Grecko 14.04.2017 13:10
    Highlight Highlight Der Islam in Westeuropa steht momentan ziemlich genau dort, wo das Christentum im Römischen Reich stand. Sie waren eine Minderheit, die bei den meisten nicht sonderlich belibt waren und auch verfolgt wurden (ist beim Islam in westeuropa momentan nicht der Fall) mit dem Zerfall des Römischen Reichs konnte sich das Christentum in Europa etablieren.
    Das selbe könnte mit dem Islam passiere, es besteht eine grosse Chance dazu. Aus diesem Grund ist es sehr unklug wenn man die Augen davor verschliesst und das Thema Islam tabuisiert wird.
    • efrain 14.04.2017 22:31
      Highlight Highlight Käse.
      Das Christentum vor 2000 Jahren war eine abrahamische Sekte, deren Expansion durch Missionierungstätigkeit getrieben wurde. Das ist in keiner Weise mit der "Islamisierung des Abendlandes" vergleichbar, die primär durch Immigration und höhere Geburtenraten zustande kommt.

      Auch die EU und das römische Reich zu vergleichen.... meine Fresse, es gibt so gut wie keine Parallelen - ausser, dass beide "Reiche" gross und westeuropäisch sind/waren. Ich meine, zB, die EU gibt's jetzt seit 20 Jahren in ernsthafter Form.... na?
    • Grecko 15.04.2017 09:44
      Highlight Highlight Erstens rede ich nicht von der EU, sondern von der westlichen Gesellschaft, die es seit der Aufklärung gibt das sind keine 20 Jahre sondern etwas mehr als 200 Jahre :D

      Zweitens betreiben auch die muslime missionarische Tätigkeiten um ihren Glauben zu verbreiten. Die Prallelen sind offensichtlich.
    • WeedWilli 15.04.2017 14:06
      Highlight Highlight Sorry, aber der historische Vergleich hinkt an einer entscheidenden Stelle:

      Das Christentum etablierte sich NICHT nicht erst beim Zusammenbruch des (West-)Römischen Reiches, sondern vorher.

      Ab der "Konstantinischen Wende" (ca. 320 n.Chr.) wurde das Christentum von den römischen Kaisern bewusst zur Staatsreligion erhoben mit dem - erfolgreichen - Ziel, die Christen ans Imperium zu binden.

      Auch der Kaiserkult wurde geändert: Der Imperator verstand sich nicht mehr als Gott, sondern als Herrscher von Gottes Gnaden, was auch mit der christlichen Lehre vereinbar war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 14.04.2017 12:49
    Highlight Highlight Wenn man die Meinungen von Linken und Rechten objektiv betrachtet, so muss man sich eingestehen, dass da eine Schnittmenge besteht. Vielleicht sollten sich diese Gruppierungen im Dialog üben und eben genau diese Schnittmenge miteinander bearbeiten, anstatt sogleich reflexartig alles von "der anderen Seite" abzulehnen?
  • Boerig 14.04.2017 11:43
    Highlight Highlight Und was schlagen sie vor, Herr Halter? Mit-Bashen, in jenen Chor blasen, der alle in einen Topf wirft? Ist jeder gläubige Muslim eine Gefahr für uns und die Demokratie? Was schlagen sie vor? Oder steht eine Veröffentlichung eines Buches. Album oder einer Tournee bevor, dass sie etwas Aufmerksamkeit brauchen und ihr Publikum erweitern möchten? Es gäbe genügend valablere Gründe die 'Linken' in der CH zu kritisieren, z.B. ihr Versagen gegen das neue Nachrichtendienstgesetz oder ihre Unfähigkeit soziale Lösungen für die digitale Revolution anzustreben.
    • amRhein 14.04.2017 12:54
      Highlight Highlight Er schlägt vor, was eh schon gemacht oder was thematisiert wird, nämlich Kante zeigen in den Schulen und bei der Integration von Migranten und Missstände aufzeigen. Jürg Halter polemisiert lieber und schmeisst mit Buzzwords um sich und stellt sich selbst in die Tradition politischer Schriftsteller. Als ob Kritik an einer Religion etwas brächte. Gut möglich, dass er bald wieder was veröffentlichen möchte…

      Ich frage mich, welche (religionskrit.) ‹Linken› seiner Meinung nach den (polit.) Islam verteidigen?

      Downvotings sind mir egal, ich hätte gerne Antworten.
  • amRhein 14.04.2017 11:18
    Highlight Highlight 2/2 Ich sehe also nicht ein, warum man muslimische Organisationen (gem. J. Halter) unterstützen sollte, genauso wenig kann ich verstehen, warum gewisse christliche und jüdische Gemeinschaften heuzutage immer noch privilegiert werden. Glaube ist mMn so etwas Privates und Intimes wie Sexualität und sollte genauso gehandhabt werden. Ich bin also dafür, dass man die Jugend einerseits aufklärt und andererseits schützt. Gesamtgesellschaftlich ist es völlig irrelevant, wer welche Präverenzen hat oder nicht hat - das ist die persönliche Freiheit jedes Einzelnen.
  • amRhein 14.04.2017 11:17
    Highlight Highlight 1/2 Mit Kritik am politischen ja gar moderaten Islam (und anderen Religionen) bin ich völlig einverstanden, doch ändert das mMn überhaupt gar nichts. Genauso wenig, wie dieses Minenfeld vom Islam in die Politik zu verschieben. mMn man kann von aussen Religionen/Glaubensvorstellungen nicht wirklich und vor allem nachhaltig verändern. Ideologien kann und soll man entmachten und nicht noch privilegieren.

    Ich bin für einen laizistischen oder zumindest real säkularen Staat, also für die völlige Trennung von Staat und Religion, schlicht, weil Religion Privatsache ist.
  • seventhinkingsteps 14.04.2017 11:12
    Highlight Highlight Stimme ihm zu. Allerdings kann halt berechtigte Kritik für das ungeübte Auge wie Hass und Hetze wirken. Sobald Merkmale der Religion als Kulturmerkmale der Gruppe abgetan werden wirds schwierig. "Islamisches Land" ist auch auch schon schwierig zu definieren. Anyway, ich folge Halter schon länger auf FB und wenn er schon als "Linker" durchgeht heutzutage, dann guet nacht. Ich will hier nicht Gatekeeping betreiben, aber Halter ist ein langweiliger Sozialdemokrat
    • kliby 14.04.2017 11:33
      Highlight Highlight Ich finde Halter erheblich weniger langweilig als dich.
    • atomschlaf 14.04.2017 12:10
      Highlight Highlight Auch langweilige Sozialdemokraten sind links.

      Oder ist die SP neuerdings keine linke Partei mehr?
    • Lichtblau 14.04.2017 21:30
      Highlight Highlight @atomschlaf: Irgendwie nicht. Nein. Eher eine Ansammlung von zahnlosen Spiessern auf einer völlig falschen Schiene.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 14.04.2017 10:00
    Highlight Highlight Der Islam vertritt keine Linken Werte.
    Nein, man könnte sagen, der Lebensentwurf der Religiösen entspricht so ziemlich dem Gegenteil, was sich sozial "Aufgeschlossene" wünschen.

    Trotzdem heucheln sich unsere Linken, beim Thema Islam, die Hucke voll, und regen sich noch auf, wenn sich der politische Gegner, dem Thema annimmt, anstatt selbst die nötige (und überfällige) Kritik zu zeigen.
    Wieso bloss?
    Sind sie in der Ideologischen Zwickmühle?
    • rodolofo 15.04.2017 07:30
      Highlight Highlight Ich spreche nur für mich selbst:
      Als Linker bin nicht gegen die Kritik an real existierenden Formen des Islam (da gibt es unzählige, von den gestrengen Salafisten bis zu den ziemlich lockeren Aleviten), sondern kritisiere immer wieder das Eine, oder Andere.
      Ich bin aber ganz entschieden gegen dieses hetzerische und diffamierende "Alle in einen Topf werden", welches die "Rechtsnationalen" und die "Evangelikalen" betreiben!
      Ihr wollt ja auch, dass wir mehr differenzieren und auch mal sagen, dass nicht alle SVP'ler hässliche Motschköpfe sind, sondern wie der Amstutz ganz passabel aussehen können.
    • pachnota 15.04.2017 10:17
      Highlight Highlight Rodolfo
      Sorry aber du verurteilst u. pauschalisiert gerade selber bis zum abwinken.
    • rodolofo 15.04.2017 13:48
      Highlight Highlight @ pachnota
      Humor habt Ihr also auch keinen...
      (Pauschal-Urteil)
    Weitere Antworten anzeigen
  • RacKu 14.04.2017 09:40
    Highlight Highlight Bester Mann! 👍
  • Vio Valla 14.04.2017 09:35
    Highlight Highlight Verdammte Kacke, auf der Welt wütet der Populismus. Auf der einen Seiten nutzen das radikale Muslime auf der anderen Seite radikale Rechte und andere Spinner und die Linken sollen jetzt auch noch einbisschen in die gleiche hetzerische Kerbe schlagen?! Ich verlange von den Rechten ab sofort auch, dass sie sich klarer gegen rechtsradikale Gewalt äussern, sonst muss ich ja noch Links wählen... Nein wirklich die Argumentation ist sowas von dumm und im Hintergrund toben die Kriege und wir wissen nichts besseres zu tun als uns mit Scheisse zu bewerfen. Dumme Welt!
    • Bav 14.04.2017 11:23
      Highlight Highlight Dann schaffen wir doch gleich die freie Meinungsäusserung ab! Die gibt es nämlich nur in einer dummen Welt. *facepalm*
    • Die Erleuchtung 14.04.2017 13:41
      Highlight Highlight Ich als Rechter verurteile Gewalt in jeder Form! Welcher rechte Politiker in der Shweiz hat sich wann, wo für rechtsradikale Gewalt ausgesprochen? Selbstverständlich müssen sich Rechte klar gegenrechtsradikale Gewalt äussern!
    • Vio Valla 14.04.2017 15:50
      Highlight Highlight @Die Erleuchtete, welche Linken haben den für den islamistischent Terror gesprochen und das gut geheissen?! Aber wenn ich umgekehrt komme, dann fühlt man sich als Rechter auch angegriffen hmm. Verstehst du jetzt die Problematik bei der ganzen Sache? Wahrscheindlich ja nicht. @Bav was hat denn bitte das wieder mit meiner Äusserung zu tun?! Kannst ja mal Nach Polen und Ungarn schauen, dann weisst du welche Gesinnung die freie Meinungsäusserung beschränken will...
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  • menzoking 14.04.2017 08:42
    Highlight Highlight Ich rate jedem, der sich die Mühe macht den Islam bei jeder Gelegenheit bedingungslos zu verteidigen, den Koran von mir aus auch das alte und das neue Testament zu lesen. Dann würde er/sie sehr schnell auf die selben Schlüsse wie der Kutti MC kommen. Ist ja nicht so schwer. Voraussetzung ist dann nur noch logisches Denken (und eben keine Denkverbote, wie sie von Kutti angesprochen wurden). Auch diese Boykott-Aufrufe die dann immer wider kommen (Erinnerung an Fall Thiel) sind doch eher traurig. Alles ist super tolerant und farbig und lustig aber wehe jemand schert mit seiner Meinung aus.
  • Menel 14.04.2017 08:42
    Highlight Highlight Ich sehe mich als Demokratin und bin Atheistin. Als solche setze ich mich für die Einhaltung unserer Verfassung ein, welche die Religionsfreiheit schützt. Dh. wenn was gegen Religion im öffentlichen Raum getan wird, dann gegen alle. Als Atheistin kann ich das nur begrüssen. Kein Verteilen von religiösen Schriften mehr erlauben, keine Plakate mehr mit irgendwelchen religiösen Texten darauf, kein Muezzine und kein Glockengebimmel mehr am Sonntag. Keine religiösen Symboliken und Kleidungen mehr im öffentlichen Raum. Frage mich gerade, ob darunter auch die Perücken der Jüdinnen fällt?!
    • pachnota 14.04.2017 10:55
      Highlight Highlight Ich glaube, bei der "Religionsfreiheit" hatte niemand an einen Islam gedacht.
      Es ging darum, den Frieden zwischen den Katholiken und Reformierten zu ermöglichen.
      Heute wird die Religionsfreiheit doch nur noch ausgenützt.
      Ich bin der Meinung, wir müssen dieses Recht überdenken und neu Ausformulieren.
      Der heutigen Situation angepasst eben.
    • Menel 14.04.2017 11:24
      Highlight Highlight @pachnota, das ist die Herausforderung der Menschenrechte; sie für sich in Anspruch zu nehmen und für seine Interessen zu verwenden ist einfach; man muss sie auch denen zugestehen, die man nicht mag. Die Religionsfreiheit kommt übrigens aus den Menschenrechten und hat schon immer alle Religionen miteingeschlossen. Für mich als nicht religiöse, wirken alle abrahamitischen Religionen gefährlich. Dass das Christentum auch anders ausgelegt werden kann, zeigt einem ja die Vergangenheit. Darum sehe ich kein Sinn in Verboten, sondern in Aufklärung. Das hat sich beim Christentum auch schon bewährt.
    • Menel 14.04.2017 11:27
      Highlight Highlight Finde es übrigens auch sehr paradox, mit der Aufgabe und Demontierung unserer Werte unsere Werte schützen zu wollen.
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  • andrew1 14.04.2017 08:32
    Highlight Highlight ist so. viele linken sind gegen das christentum und haben nicht gerne religion. Es sei denn man ist muslim, hindu oder weis nicht was dann wird über deren glaubensrichtung kein kritisches wort fallen. Bei muslimen ist die glaubensfreiheit dann plötzlich furchtbar wichtig und sie finden deren glauben cool. Wer die logik findet darf sie behalten.
    • rodolofo 15.04.2017 07:05
      Highlight Highlight Völlig falsch!
      Als Linker bin ich nicht für den Islam, aber gegen einen Streit unter falschen und hinterlistigen Brüdern, den gewisse fanatische Christen, Juden und Muslime miteinander führen!
      Diesen Hitzköpfen, die aus der Wüste kamen, möchte ich als "einsamer Rufer in der Oase" zurufen: "Geht bitte zurück in die Wüste, aus der Ihr kommt und sucht dort brennende Büsche, die mit Euch sprechen!"
    • Maracuja 15.04.2017 12:36
      Highlight Highlight @Rodolofo: Als Linker bin ich nicht für den Islam, aber gegen einen Streit unter falschen und hinterlistigen Brüdern, den gewisse fanatische Christen, Juden und Muslime miteinander führen!

      Hier geht es nicht explizit um einen Streit zwischen Anhängern der monotheistischen Religionen. Besässen Sie die Fähigkeit zwischen den Zeilen zu lesen, hätten Sie längst feststellen können, dass ein erheblicher Anteil der islamkritischen Beiträge von Glaubensfreien stammt.
    • rodolofo 15.04.2017 14:40
      Highlight Highlight @ Maracuja
      Diese Auseinandersetzungen sind so oder so nicht einfach.
      Als Ehemann einer überzeugten Katholikin könnte ich Ihnen ein Lied davon singen.
      Irgendwann, wenn man die Grenzen genügend ausgelotet hat, wo der Humor in Respektlosigkeit und Arroganz umschlägt, wird man einander einfach leben lassen und die Differenzen, sowohl was Schwächen-, als auch was Stärken betrifft, stehen lassen und die sich daraus ergebenden Spannungen schätzen!
      Denn nichts ist langweiliger, als die uniforme Gleichheit von duckmäuserisch angepassten "Konformen".
      Da wollen sofort einige ausbrechen!
  • CASSIO 14.04.2017 08:08
    Highlight Highlight Jürg Halter, aus "Gutmenschentum". Mein Vater, ein alter Linker, kein 68er, denn Trends befolgter er aus Prinzip nicht, würde Dir genau diese Antwort geben. Es geht nicht darum, die Welt zu verbessern - ausser mit dem Geld der andern, denn ein paar Schulterklopfer sind schon ein schönes Gefühl - nein, es geht darum, Gutmensch zu sein und sich mit diesem Krönchen zu schmücken.
  • rodolofo 14.04.2017 08:04
    Highlight Highlight "Die Linken" haben in ihren historischen Erfahrungen ein furchtbares Trauma erlebt:
    "Wir" (unsere damaligen Gesinnungs-Genossen) wurden in den Konzentrationslagern der Nazis genauso gequält, geschunden, gefoltert, ausgeraubt und schliesslich vergast, wie "unsere" damaligen Jüdischen Leidensgenossen, die eigentlich wesentlich besser integrierte, geschäftstüchtige, konservative und familiär orientierte Mitglieder der Gesellschaft waren!
    Und genau das Selbe droht uns heute wieder:
    Anstatt dass wir zusammen mit den Juden vernichtet werden, sollen wir zusammen mit den Muslimen vernichtet werden...
    • Maracuja 14.04.2017 12:14
      Highlight Highlight @Rodolofo: Und genau das Selbe droht uns heute wieder: Anstatt dass wir zusammen mit den Juden vernichtet werden, sollen wir zusammen mit den Muslimen vernichtet werden...

      Iss ein Snickers. Dass dieses Interview (wie erwartet) kaum lösungsorientiert diskutiert wird, sondern als Anlass zum Bashing gegen Muslime und Linke auf der einen Seite oder gegen Rechte auf der anderen Seite genommen wird, ist kein Grund um gleich in Panik zu verfallen.
    • rodolofo 15.04.2017 07:00
      Highlight Highlight @ Maracuja
      Kein Grund, in Panik zu verfallen?
      Schau Dich doch mal um auf dieser Welt!
      Überall passiert das Selbe, nach dem immer gleichen, Rechtsnationalen Strickmuster:
      Irgend ein "Starker Mann" wird von einem aufgebrachten Mob "besorgter Wutbürger" vorwärts getrieben, auf dass er es dem Establishment endlich einmal zeige.
      Eine demokratisch legitimierte Mehrheit von "konformen Konventionellen" beginnt nach der Machtergreifung zielstrebig damit, die freiheitlich gesinnte Opposition und zum Sündenbock gestempelte Minderheiten von "Ausländern" zu enteignen, niederzuschreien und zu vergewaltigen.
    • Maracuja 15.04.2017 12:40
      Highlight Highlight @Rodolofo: Eine demokratisch legitimierte Mehrheit von "konformen Konventionellen" beginnt nach der Machtergreifung zielstrebig damit, die freiheitlich gesinnte Opposition und zum Sündenbock gestempelte Minderheiten von "Ausländern" zu enteignen, niederzuschreien und zu vergewaltigen.

      In welchem westlichen von Rechtspopulisten regierten Land werden Oppositionelle und Ausländer denn enteignet und vergewaltigt?
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  • Sapere Aude 14.04.2017 07:24
    Highlight Highlight Natürlich gibt es auch unter den Linken Reaktionäre. Deren unkritische Haltung gegenüber dem Islamismus oder aber dem Kommunismus ist Teil des Problem. Genau so aber eine pauschalisierende Haltung gegenüber dem Islam. Weder ist es sinnvoll reaktionäre und radikale Elemente des Islam zu tolerieren noch die Muslime als ganzes als Gefahr zu pauschalisieren.
    • pachnota 14.04.2017 17:02
      Highlight Highlight ich bin auch der Meinung, das nur die Moslems selbst, das Problem lösen könnten.
      Leider ist nirgends eine relevante Kraft in Sicht, die sich von diesem mittelalterlichen Religionsverstäntniss distanziert.
      Nur wenige Einzelpersonen tun dies heute, und werden dabei regelmässig mit einer " Fatwa" bedacht. Sie müssen dann den Rest ihres Lebens unter PolizeiSchutz verbringen.
    • Lichtblau 14.04.2017 21:52
      Highlight Highlight Sapere Aude: Ihr erster Satz in (naja) Gottes Ohr. Den hört man ja wirklich allzu selten.
  • Spooky 14.04.2017 03:31
    Highlight Highlight "Ja, gut. Ich habe Angst. Ich habe aber auch Angst vor dem Rechtspopulismus, ich habe auch Angst vor dem Neoliberalismus. Ich habe Angst vor dem Zusammenschluss der Saatgutfirmen. Ich habe Angst vor dem internationalen Steuerwettbewerb und seinen Folgen. Und genauso habe ich auch Angst vor der radikalen Auslegung des Islam."

    Gibt es auch etwas, wovor dieser komische Typ keine Angst hat?
    • RacKu 14.04.2017 07:36
      Highlight Highlight Von dir?
  • GeorgOrwell 1984 14.04.2017 02:48
    Highlight Highlight Ich finde es problematisch, dass dieser Herr behauptet, alle Muslime wollen ihn tod sehen... Wer wieviel von einer Religion auslebt / glaubt, ist jedem selber überlassen, ich meine wieviel % der Muslime betet fünfmal täglich? Denke ausgehend von dieser Tatsache, können wir schon sehen, wieviel Muslime diesen Herren "lieber tod sehen" würden... Alle Religionen sind friedlich, die Menschen bzw einzelne Menschen sind die Bösen und das hängt nicht mit Religion zusammen. Mfg
    • Altweibersommer 14.04.2017 05:40
      Highlight Highlight Es geht bei dem Statement nur um die radikalen lies!-Typen...
    • RacKu 14.04.2017 07:37
      Highlight Highlight Jeder der betet ist ein potentieller Mörder?
    • menzoking 14.04.2017 09:03
      Highlight Highlight Lustig wie das immer so einfach dahin gesagt wird, wenn es um den Islam geht. Die menschen sind böse nicht der Islam. Mich würde wunder nehmen ob sie dass selbe Argument gelten lassen würden wenn es von der NRA kommt Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen. Oder ob sie auch dass selbe Argument gelten lassen, wenn es um den Nationalsozialismus geht. Die Menschen waren Böse nicht die Ideologie dahinter. Wahrscheinlich nicht.
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  • Altweibersommer 14.04.2017 01:46
    Highlight Highlight Ich für meinen Teil schaue bereits seit Jahren weg ob der Tatsache, dass es einen Rapper/Schriftsteller namens Kutti gibt. Und ich werde das auch weiterhin tun, auch wenn er in seiner Verzweiflung auch noch soviele Reizwörter wie "Islam" oder "Linke" in die Welt hinausschleudert um Aufmerksamkeit zu erregen.
    • pachnota 14.04.2017 10:13
      Highlight Highlight Neee, ich glaube wir müssen kutti eher dankbar sein, das er den Mut hat, gegen den Mainstream etwas zu sagen!

      Oder meinst du, es macht Spass massenhaft Prügel von Leuten wie dir zu beziehen?

      Hätte Kutti Aufmerksamkeit gewollt und Schulterklopfer, (wie zB. Ein Bärfuss) so brachte er bloss etwas SVP bashing zu betreiben und alle Medien lägen ihm schon zu Füssen.

      So geht das...
    • Hierundjetzt 14.04.2017 10:35
      Highlight Highlight Aber für einen Kommentar langets dann doch 😉
    • Maracuja 14.04.2017 12:22
      Highlight Highlight @pachnota: wir müssen kutti eher dankbar sein, das er den Mut hat, gegen den Mainstream etwas zu sagen!

      Islamkritik ist doch längst Mainstream (wie man an der Verteilung der Herzchen und Blitzchen hier sieht), da braucht es wirklich keinen Mut mehr, und mediale Aufmerksamkeit (dank watson) hat Kutti hier ganz ohne svp bashing bekommen. Dankbar müsste man ihm sein, wenn dieses Interview endlich zu einer lösungsorientierten Diskussion führen würde. Sehe in den Kommentaren aber bisher wenig davon.
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  • felixJongleur 14.04.2017 01:29
    Highlight Highlight Top, danke Jürg Halter, Du fasst in Worte woran ich schon lange zu beissen habe!
  • thestruggleisreal 14.04.2017 00:25
    Highlight Highlight Die linken umgehen das Thema Religion weil sie auch das Thema Ausländer umgehen. Diese Begriffe sind verknüpft und die Rechte verknüpft sie immer stärker und zieht ihren Nutzen aus den Attentaten. Die Linke hat Angst davor die Religion zu verurteilen, weil sie dann Wähler verlieren könnte, weil sie davon lebt, dass sie Ausländer und Attentate nicht verknüpft. Doch das ist ein sinkendes Schiff. Wenn die Bevölkerung nicht versteht dass hier keine Generalisierung geschehen darf, dann kann sie schon gar keine ignorante Linke mehr retten.
    • RacKu 14.04.2017 07:39
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
    • Vio Valla 14.04.2017 09:25
      Highlight Highlight Die Rechten stellen alle Muslime und Ausländer unter generalverdacht. Dagegen wehre ich mich entschieden und wenn ich deswegen noch angegriffen werde, dann weiss ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ihr könnt ja Scharenweisen den Rechten nachrennen. In ein paar Jahren seht ihr wer in unseren Ländern die wirklichen Schäden angerichtet haben. Die Muslimen und Einwanderer sind nicht die hauptgefahr für unsere freie und offenen Demokrati und wer das nicht sieht, der tut mir nur leid.
    • pachnota 14.04.2017 10:21
      Highlight Highlight Du meinst, im stillen Kämmerlein, Flucht zB. ein Levrat auch über diese neuen Religiösen?
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  • RobinBayne 13.04.2017 23:17
    Highlight Highlight Mutige Aussagen! Ich hoffe, dass es Halter nicht gleich ergeht wie Andreas Thiel, der wegen ähnlicher Aussagen mundtot gemacht wurde.
    • CASSIO 14.04.2017 08:09
      Highlight Highlight thiel wurde mundtot gemacht? von wem? von allah?
    • Lichtblau 14.04.2017 11:47
      Highlight Highlight Herr Halter zeigt Haltung: Bravo. Ich glaube kaum, dass er den Applaus von Rechten sucht, sondern vielmehr Linke und Superkorrekte aufrütteln möchte. Gut möglich, dass ihm dadurch nicht wenige Unannehmlichkeiten entstehen. Aber das ist ihm die Sache wohl wert.
    • RobinBayne 14.04.2017 11:58
      Highlight Highlight Von Kuratoren und Veranstaltern, die ihn aus Angst vor seinen Äusserungen nicht mehr gebucht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Groovy 13.04.2017 23:00
    Highlight Highlight Man kann es drehen und wenden wie man will, der politische Islam ist einfach nicht kompatibel mit unseren Wertvorstellungen. Leider traut sich niemand, das offen zu sagen, geschweige denn die politischen Konsequenzen daraus zu ziehen. Ein Anfang wäre, mit der Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft Solidarität einzufordern, oder auch die Schulen laizistisch zu führen, mit aller Konsequenz, auch anderen Religionen gegenüber.
    • Nausicaä 14.04.2017 07:53
      Highlight Highlight @ Bei dem ersten Satz bin ich ganz bei dir. Auch darin, die Schulen laizistisch zu führen, ganz klar.
      Aber warum die doppelte Staatsbürgerschaft abschaffen? Das halte ich für blosse Schikane und deswegen überflüssig. Ich denke da schafft man Gräben, wo in vielen Fällen keine wären...
    • Groovy 14.04.2017 20:33
      Highlight Highlight @BigPun: Du scheinst mich ja gut zu kennen. Dein Post bestätigt mich jedenfalls, danke dir 😃
  • Nausicaä 13.04.2017 21:52
    Highlight Highlight Wichtig und richtig, bis auf einen Punkt, den er, wahrscheinlich weil er eine Kontroverse anheizen will, etwas marginalisiert: Innerhalb 'der Linken', zumindest nach meiner Erfahrung, gibt es sehr wohl eine nicht geringe Anzahl von Leuten, die so denken wie er, nur ist es teilweise schwierig, mit den von ihm als dogmatisch bezeichneten Linken darüber konstruktiv zu diskutieren. Aber es ist nicht so, dass die Linke ein kompletter Einheitsbrei ist…Auch Žižek hat sich mal ähnlich wie Kutti zur Problematik geäussert und den fehlenden Mut zur Thematisierung heikler Themen bei den Linken kritisiert.
    • Platon 14.04.2017 00:38
      Highlight Highlight @Nausicaä
      Danke!
    • Nausicaä 14.04.2017 07:56
      Highlight Highlight @Platon
      Gerne!
  • Toerpe Zwerg 13.04.2017 21:47
    Highlight Highlight Danke für dieses Interview.
  • Bärner Gieu 13.04.2017 21:19
    Highlight Highlight Das beste Interview, das ich seit langem gelesen habe! Chapeau!
  • JackMac 13.04.2017 21:17
    Highlight Highlight Für mich ist der Monotheismus in etwa gleich bescheuert und überholt wie der Links Rechts Glaube.
    In jeder Religion hat es positive und negative Aspekte, jeder soll das selber hinterfragen.
    Die Linke wie auch Rechte Politik orientiert sich an den jeweiligen Leitplanken, die Extreme zeigen die Grenzen des tragbaren auf.
    Kasst doch einfach gesunden Menschenverstand walten und dienet einander in Demut. Dann klappt es auch mit den Mitmenschen.
    Die Welt verblödet und alle schauen dabei zu und essen Chips.
    • CASSIO 14.04.2017 08:31
      Highlight Highlight jackmac, die welt ist noch nicht bereit, vorwärts zu gehen, statt die ganze zeit nur links und rechts zu schauen und sich zu streiten, ob man nun vorwärts gehen soll oder nicht. ich hab mich schon seit jahren von diesem quatsch verabschiedet. links - rechts, was heisst das schon? das ist ein schema für profilierungsneurotiker. probleme/projekte müssen gemeinsam erkannt und gelöst werden. menschen wie Dich braucht das land, weil Du den durchblick hast. und für einmal ist mein kommentar nicht zynischer natur.
  • Chrigi-B 13.04.2017 21:02
    Highlight Highlight ENDLICH!!🙏
  • koks 13.04.2017 20:50
    Highlight Highlight auf den punkt gebracht.
    ich erinnere mich an die vorfälle in köln, wie journalisten und kommentierende hier versuchten, daraus ein männerproblem zu konstruieren, weil sie die islamische macho-kultur nicht kritisieren wollten. heuchlerischer geht immer.
    • Jol Bear 13.04.2017 21:13
      Highlight Highlight Primat der linken Politik scheint hier die Abgrenzung gegenüber allem, was von rechts der Mitte geäussert wird, unabhängig vom Inhalt, wenn's sein muss, bis zur Selbstverleugnung.
  • Mia_san_mia 13.04.2017 20:10
    Highlight Highlight Der Typ sagts genau richtig 👍
  • Vio Valla 13.04.2017 19:18
    Highlight Highlight Jegliche Religion halte ich für Schwachsinn aber ich toleriere sie bis zu diesem Punkt an dem sie instrumentalisiert wird um Menschen zu unterdrücken oder sonst zu schaden. Die zaghafte Kritik der Linken ist damit verbunden, dass die extreme Kritik der Rechten am Islam nichts mehr mit sinnvoller Kritik zu tun hat, sondern mit gezieltem aufstacheln und Feindbilder generieren womit sie wiederum ihre Gefolgschaft ködert. Die Front der Linken verhärtet sich dadurch natürlich auch und gemässigtere Meinungen ohne Provokation, die es genügend gäbe, werden überhört weil medial leider nicht wirksam.
    • FrancoL 13.04.2017 20:49
      Highlight Highlight Richtig erkannt! Viele Linke sind bemüht nicht in die eingleisige Musik der Populisten einzustimmen denn die bringt nichts. Die Linke wirkt dadurch zaghaft. Aber besser zaghaft als undifferenziert anklagend. Wenn ein lösungsorientierter Ungang mit dem Islam sich anbahnen wird, wird auch die Linke mitziehen. Bleibt die Diskussion so extrem dann wird die Linke sich nicht einbringen.
    • atomschlaf 13.04.2017 20:58
      Highlight Highlight @FrancoL: Begreifst Du nicht, dass diese ausbleibende Kritik der Linken (Du nennst es "zaghaft wirken") massgeblich zur Popularität der Rechtspopulisten beiträgt?

      Ein ganz ähnliches Problem hat die Linke in der Schweiz übrigens mit der Einwanderungsthematik.
      Auch da werden die real existierenden Probleme aufgrund ideologischer Sturhei weitgehend ignoriert, wodurch man sich zu Steigbügelhaltern der Arbeitgeber macht und sich dann noch wundert, wenn die Büezer zur SVP abwandern.
    • Vio Valla 13.04.2017 22:07
      Highlight Highlight @atomschaf sind wir ehrlich, Angst lässt sich einfach besser verkaufen als Idealismus. Das was die SVP an "real existierenden" Problemen zuviel verkaufen will, verkauft die Linke vieleicht zuwenig. Ja, aber zum Glück gibt es auch noch eine Mitte. Interessanerweise wird diese aber bei der ganzen Diskusion ausgeblendet. Das ganze Gelaber wirkt auf mich überflüssig zT auch lächerlich und wird gegen die wirklichen Problematik kaum Lösung bringen, sondern dient nur zum Politik machen gewisser Seiten/Interessen.
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  • fiodra 13.04.2017 18:54
    Highlight Highlight Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass ausgeprägt Linke mit Vehemenz vor dem Faschismus warnen, kommt dieser aber in religiösem Gewand daher, reden sie mit verklärtem Blick von Multikulti. Diese sture Dogmatik lässt mich an der intellektuellen Redlichkeit dieser Leute zweifeln. Ich kann sie als Gesprächspartner nicht mehr ernst nehmen.
    • nimmersatt 13.04.2017 20:28
      Highlight Highlight du sagst es richtig: 'gewand'.. weshalb also die instrumentalisierte Religion durch Regime kritisieren, anstelle der Regime selbst. Das ist auch einer der zentralen verkürzungen die Halter macht
    • FrancoL 14.04.2017 09:31
      Highlight Highlight Eigenartige Ansicht zur Linken. Die ersten die vehement die Durchmischung von Kirche und Staat kritisiert haben waren und sind Linke.
      Da scheint Dir geschichtlich die Brille etwas verrutscht zu sein. Ein Blick ins Ausland zb D ider It zeigt diese Bemühung der Linken die Religion aus der Politik zu bannen und sie in den Privatbereich zu dröngen bestens.
  • Roterriese 13.04.2017 18:28
    Highlight Highlight Ein vernünftiger Linker? Dass ich das noch erleben darf 😯
    • Charlie Brown 13.04.2017 19:40
      Highlight Highlight Während die Welt weiter auf einen vernünftigen Rechten wartet...
    • nimmersatt 13.04.2017 20:31
      Highlight Highlight da Halter - schau genau hin, welch neu Sympathisanten du mit deinen arg verkürzten polemischen Argumenten gewonnen hast - für einen halben Tag fame?
    • Lichtblau 14.04.2017 00:01
      Highlight Highlight Das nimmt er offenbar auf sich - Chapeau.
  • meine senf 13.04.2017 18:21
    Highlight Highlight Letztendlich sind die abrahamischen Religion zu sehr verwandt und aufeinander aufgebaut, als dass man sie wirklich prinizipiell trennen kann.

    Sowohl in Tachmud wie in Bibel wie in Koran findet man Stellen, die zu Weltfrieden und Nächstenliebe als auch zu Massenmord und Unterdrückung aufrufen.

    Der Unterschied ist einzig, was gerade wo mehr im Vordergrund steht. Als die islamischen Gelehrten z.B. unserere Al-Gebra entwickelten, während die Christen mit dem Verbrennen von Hexen beschäftigt waren, waren wohl wir die "Barbaren" und die Diskussion lief wohl gerade umgekehrt rum.
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 18:49
      Highlight Highlight Das ist Blödsinn! Die drei Religionen haben nichts gemeinsam ausser ein paar Namen.

      Was ist ein Tachmud???

      Die Algebra geht auf die Griechen und Inder zurück. Ein Perser hat sie dann noch verfeinert.
      Und Hexen wurden zu der Zeit in Europa nicht verbrannt.
    • Maracuja 13.04.2017 19:28
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Die drei Religionen haben nichts gemeinsam ausser ein paar Namen.

      Islam und Christentum gäbe es ohne das Judentum gar nicht. Deine Aussage ist deshalb genauso absurd, wie wenn jemand behauptet, diese 3 Religionen hätten quasi alles gemeinsam. Neben grossen Gemeinsamkeiten gibt es auch wesentliche Unterschiede, z.B. was politische Ansprüche betrifft.
    • Zerpheros 13.04.2017 20:02
      Highlight Highlight Ringparabel. Muss man aber diesen alten Kram lesen *sich ans Regal pirschend*
    Weitere Antworten anzeigen
  • azoui 13.04.2017 18:18
    Highlight Highlight Ganz gute und mutige Aussagen von Kutti.
    Wer wissen möchte, wohin der politische Islam führen könnte, dem empfehle ich Houellebecq "Unterwerfung", oder Cuenis "Godless Sun"
    Bei letzterem Titel, wurde mir richtig unwohl.
  • NWO Schwanzus Longus 13.04.2017 18:18
    Highlight Highlight Die Religionsfreiheit wurde nicht eingeführt um die anderen Freiheiten vom Islam bedrohen zu lassen.
    • Hoppla! 13.04.2017 20:21
      Highlight Highlight Definiere doch mal "Islam". ;-)

      Ich verabscheue z.B. Intoleranz und Frauendiskriminierung und kritisiere da sehr wohl.

      Aber ich kenne dutzende Muslime die keine "andere Freiheit" gefährden bzw. diese Freiheiten auskosten und schätzen. Ich kenne wiederum christliche Fundis die die Freiheiten anderer Leuten nicht akzeptieren.

      Was sagt uns das? Vielleicht ist die Welt nicht in gut (christlich) und böse (islamisch) unterteilt? Wäre es da nicht sinnvoll extreme anzugreifen? Egal welcher Gesinnung?
    • Bärner Gieu 13.04.2017 21:22
      Highlight Highlight Hoppla: wieder der linke pawlowsche Reflex!
    • Hoppla! 13.04.2017 21:48
      Highlight Highlight Sorry, ich habe noch nie links gewählt und betrachte mich daher auch nicht als "Linker" (wenn du das schwarzweisse Weltbild scho bemühen willst).

      Aber erklär doch mal mit ein paar Infos was du an meiner Aussage kritisierst. Nur ein Satz hinbrünzeln kann jeder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 13.04.2017 18:14
    Highlight Highlight Links oder rechts, schwarz oder weiss. Wer so denkt kann nicht besonders schlau sein.
    • dF 13.04.2017 20:42
      Highlight Highlight @Blitze dieses Kommentars

      Könnt Ihr eure Beweggründe zu eurem blitzen benennen?

      So wie ich das verstehe, will @mrmikech nur sagen, dass die Welt nicht nur dualistisch ist, sondern, dass es mehr gibt als nur das Links oder das Rechts gibt. Es gibt auch z.B. Grau zwischen Weiss und Schwarz und nicht nur das, es gibt auch Blau, Rot, Grün, Rosa, Violett, Orange usw., noch viel schlimmer es gibt verschiedene differenzierte Links, Rechts, Mitte etc.
    • dF 13.04.2017 22:23
      Highlight Highlight Wie ich sehen muss, anhand der Blitze, gibt es es anscheinend nur den einen Islam ( trotz Schiiten, Sunniten, Wahhabiten, etc.), das eine Christentum ( trotz Katholiken, Evangelikalen, Freikirchen, etc.), den einen Buddhismus(trotz Theravada, Mahayana, etc.), das eine Judentum ( trotz orthodoxen, nicht-orthodoxen, etc.), nur die einen Atheisten ( trotz Agnostikern, etc.), usw..

      Aber anscheinend gibt es nur noch Schwarz und Weiss.

      Falls dies mittlerweile so sein sollte, tut mir die jetzige Menschheit leid und hoffe auf ihr baldiges Ende.

      Lernt zu differenzieren.
    • Domino 14.04.2017 10:27
      Highlight Highlight Die linke Farbenlehre inklusive regenbogen Einhorn zum ausmalen. Dazu die Verunglimpfung von jedem der anders denkt.
      Darum bin ich froh es gibt Leute wie Kutti.
  • meine senf 13.04.2017 18:12
    Highlight Highlight Man bewertet reflexartig ("Linke lassen keine Kritik zu!") die sorgfältig gesuchten extremsten Reflexe ("Kritisieren, dass jemand einen Handschlag verweigert sei Hetze!") einiger anderer, die man zu einer bestimmten Gruppe rechnet.

    Diese gesuchten Fälle überträgt man auf die ganze Gruppe. Je nach dem, welche Fälle man sucht und wie man die Gruppen ("die Linken", "der Islam"; aber auch "die Rechten") definiert, kann dabei alles mögliche Gewünschtes rauskommen (in der Regel: "die anderen sind ganz schlimm").

    Es stimmt aber, dass es diese Reflexe auf allen Seiten gibt, insofern hat er recht.
  • Nik G. 13.04.2017 18:02
    Highlight Highlight Ein Standpunkt der eine Diskussion zulässt. Er hat sehr gut seine Meinung aufgestellt und ein wenig provoziert. Genau wie es in politischen Diskussionen stattfinden sollte. Er bringt meine Sichtweise im Umgang mit Religionen auf den Punkt. Werden durch Christliche "Gelehrte" aussagen gemacht wie Schwule darf man töten geht ein riesen Aufschrei durch das Land. Wird dasselbe durch "Islamische Gelehrte" gepredigt, spricht man von dem Dialog suchen. Keine Religion darf zum töten von Menschen aufrufen. Jeder Aufruf zur Hetze muss bestraft werden.
  • Walter Sahli 13.04.2017 17:53
    Highlight Highlight Zum Glück gibt's dieses feige Linkenpack! Ohne die müsste man ja noch Verantwortung für's eigene Wutbürgerdasein übernehmen. Man müsste sich ja sonst noch um Differenzierung bemühen und sich vom Schwarzweissdenken verabschieden. Aber so? Kein Problem! Rassist, Islamhasser und Rechtspopulistenwähler bin ich nur, weil die Linken nicht mit mir reden und wenn sie reden, sagen sie nicht das, was ich hören will. Alles wäre viel besser, wenn die Linken endlich den Rechten zustimmen würden. Dann könnte man sie auch wieder wählen!
    • Platon 13.04.2017 18:19
      Highlight Highlight @Walter
      🤦🏼‍♂️
    • Lichtblau 14.04.2017 12:09
      Highlight Highlight Mir würde es eigentlich genügen, wenn die Linken wieder linker werden. Kämpferisch statt zaghaft, kritisch statt korrekt, die Arbeitenden und nicht die Profiteure unterstützend.
    • Walter Sahli 14.04.2017 17:34
      Highlight Highlight Die Linke soll linker werden? Nun, Lichtblau, aufgrund der grossen Zustimmung, die dieses Interview mit dem sog. linken Halter erhält, gehören Sie damit klar nicht zur Mehrheit, die sich anscheinend wünscht, dass die Linke auf den rechten Zug aufspringt.
  • Tribesman 13.04.2017 17:52
    Highlight Highlight Toleranz das letzte Feigenblatt der Feigheit!
  • NumeIch 13.04.2017 17:51
    Highlight Highlight "Und es gibt keinen christlichen Gottesstaat."

    Ähm Vatikanstadt!
    • Caturix 13.04.2017 18:16
      Highlight Highlight Samoa
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 13.04.2017 18:59
      Highlight Highlight Na und wennschon. Sag mir doch wann der letzte Mensch dort auf dem Scheiterhaufen gelandet ist
    • TheMan 13.04.2017 20:37
      Highlight Highlight Numelch der Vatikanstaat, wie Ernst kann diesen Staat nehmen, wens ums Kämpfen/Befehlen für kämpfe geht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • skankhunt42 13.04.2017 17:51
    Highlight Highlight 2/2 Die typischen Amokläufer im Westen sind meist, bös gesagt, "Loser", deren sexuelle Wünsche nie erfüllt werden und die immer alleine blieben. Was geschieht mit Menschen, die in einer Gesellschaft leben, in der Frauen in Kleidern rumlaufen, welche einem Müllsack gleichen? Die Hauptleidtragenden dieser systematischen Repression sind natürlich die Frauen, aber auch junge Männer leiden unter dem islamischen Wertesystem. Der Islam ist eine menschenfeindliche Religion mit Regeln und Werte, die alle zu Verlierern macht.
    • Citation Needed 14.04.2017 00:37
      Highlight Highlight Shankhunt, weil ich erst Teil 2/2 las und so direkt bei den 'Amokläufern im Westen' einstieg, kamen mir grad Dylann Roof und James Holmes in den Sinn. Interessant, denn diese Herren sind auch typsiche Amokläufer: vereinsamt, gescheitert, von absurden Ideen/Ideologien getrieben. Allerdings leben sie nicht in einer Kultur, die Frauen in Säcke packt. Vielleicht aber in einer Welt mit 'Regeln und Werten', die sie zu Verlierern macht? Besonders, da der Glaube an den American Dream allen eingebläut wird, sich aber nur bei den allerwenigsten erfüllt.
      Oder wie erklärst Du nicht-islamische Amokläufer?
    • Domino 14.04.2017 10:48
      Highlight Highlight Der Männerüberschuss gemixt mit den kulturellen und religiösen Aspekten stellt sicherlich ein grosses Problem dar. Frauen sind weniger wert und Besitz des Mannes. So werden sie öfter abgetrieben oder ermordet (z.B. Ehrenmorde). Dazu kommt das Männer mehrere Frauen haben können. Hat ein reicher 3 Frauen, so gehen 2 andere Männer leer aus. Da die Frau dort ein Besitz ist, so kann sich auch nicht jeder eine leisten. Und die Frauen haben sowiso nichts zu sagen.
      User Image
    • Citation Needed 14.04.2017 12:25
      Highlight Highlight Domino: good point. Indien hat ja auch probleme mit Männerüberschuss. Der geht v.A. die Mitgift-Tradition zurück. Seit man pränatale Diagnostik kennt, werden Mädchen öfter abgetrieben, denn ein Sohn kann eine Familie reich machen, eine Tochter ans Hungertuch bringen. Das perfide daran: der Wert eines Mädchens/Jungen kann materiell beziffert werden! Es gibt ja auch Mitgift-Morde (Familie des Mannes bringt junge Ehefrau um, um ihn nochmal gewinnbringend zu verheiraten).
      Zeigt die Komplexität der Sache. Trotz rigider Sexualmoral und Männerüberschuss gibt es kaum Hindu-Terrorismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • skankhunt42 13.04.2017 17:46
    Highlight Highlight Der amerikanische Satiriker und Talkshowhost - übrigens ein prominenter und linker (!) Islamkritiker- Bill Maher prangert dies schon lange an und erntet dafür auch regelmässig Kritik aus seinen eigenen Reihen. Sinngemäss hat er einmal einen Punkt zur Sprache gebracht, der kaum je Beachtung findet, wenn nach einem Attentat wieder einmal nach den Gründen gesucht wird: sexuelle Repression. 1/2
  • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:41
    Highlight Highlight Mal einer der Tacheles redet.
    Das hätte aber schon vor Jahren passieren müssen.
  • ostpol76 13.04.2017 17:30
    Highlight Highlight Der Titel sagt aus was die Linken seit Jahren nicht begreifen.
    Top auf den Punkt gebracht.
  • ARoq 13.04.2017 17:28
    Highlight Highlight Es würde mich interessieren, welche Meinung Jürg Halter beim Thema Burkaverbot vertritt.
    • pachnota 14.04.2017 10:35
      Highlight Highlight Hoffentlich... verbieten!
  • Burdleferin 13.04.2017 17:22
    Highlight Highlight Ich bin sehr stark links und bemerke dies eben auch oft bei mir: Kritik an anderen, wie eben zum Beispiel einer anderen Religion, tut mir, ob berechtigt oder nicht, weh. Das führt leider manchmal in eine Sackgasse. Zum Beispiel dieser Artikel zu Abdoul, der statt Sozialhilfe nur noch Asylfürsorge erhalten soll. Mein kritisches Baugefühl geht in beide Richtungen, aber ich meine zu wissen, was richtig ist.
    • Roterriese 13.04.2017 19:07
      Highlight Highlight Tut Ihnen auch Kritik an der SVP weh? Nein? Typisch Doppelmoral.
    • Zerpheros 13.04.2017 20:14
      Highlight Highlight Partei vs Person - den Unterschied kennen Sie, oder? Wenn einer am Boden liegt, tritt man halt nicht mehr - ob rechts oder links, ist dann nicht wichtig. Aber die Bigotterie einer Partei kritisieren - das gehört zur Redefreiheit, bittschön.
    • Roterriese 13.04.2017 21:28
      Highlight Highlight Ich zitiere, dann verstehen es evtl. auch sie "Kritik an anderen, wie eben zum Beispiel einer anderen Religion" ist andere Religion jetzt eine Person?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 13.04.2017 17:17
    Highlight Highlight "Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden."

    Blödsinn

    http://www.goethe.de/ges/phi/prj/ffs/the/a97/de9523678.htm

    Tunesien ist auch auf einem guten Weg, der Islam steht einer Demokratie im Prinzip nicht im Wege.
    • Raphael Stein 13.04.2017 17:32
      Highlight Highlight Indonesien habe ich leicht anders in Erinnerung als es im Pamplet des GI steht.

      Es gab und gibt keinen Staat mit einer muslimischen Mehrheit, der Pluralismus lebt und Minderheiten gleichberechtigt behandelt.
      Mir kommt da wirklich keiner in den Sinn. Mein Nachbar ist Tunesier, der hat auch keine Ahnung welches Tuneisen du gerade ansprichts.
    • Hierundjetzt 13.04.2017 17:35
      Highlight Highlight Blödsinn + auf gutem Weg in einem Satz, ja was jetzt? Entscheide Dich.

      Zudem: Reisewarnungen des EDA ausgeblendet sowie die Tatsache, dass das SEM Tunesien den Status Safe Country aberkennen will, da der islamische Terror überhand nimmt.

      Mol super Poser. 👏🏼👏🏼👏🏼

      das ist exakt diese wegschauende Linke von dem MC gesprochen hat
    • Posersalami 13.04.2017 17:48
      Highlight Highlight Diese ganzen Fakten restitenten Blitzer.. seit ihr so frustriert, weil ihr eure Ressentiments nicht mehr bei der NZZ abladen könnt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 13.04.2017 17:17
    Highlight Highlight In vielem absolut einverstanden aber in einem nicht:
    Denke ich an den politischen Islam, dann denke ich an die Muslimbrüder in Ägypten, die dort die starke demokratische Kraft und somit explizit Gegenspieler der Saudis waren.
    Denke ich an Rückständigkeit, dann denke ich vor allem an die Beschneidung von Mädchen (eine Tradition, wesentlich älter als alle Weltreligionen), und die hat ausgerechnet der Iran am erfolgreichsten bekämpft.
    Wenn wir die Probleme bekämpfen wollen, müssen wir eben nicht die Religion bekämpfen, sondern Armut und Ungerechtigkeit, so einfach ist das.
    • Posersalami 13.04.2017 17:49
      Highlight Highlight Ich hätte es nicht besser formulieren können! 👍
    • Zerpheros 13.04.2017 20:20
      Highlight Highlight Zumal es den Islam als Block so gar nicht gibt. Aber es geht doch nichts über einen deutlichen Frontverlauf - dann hasst es sich leichter.
  • SanchoPanza 13.04.2017 17:11
    Highlight Highlight Ich finde Kuttis Einsatz für einen Perspektivenwechsel bei den Linken löblich, aber er begeht grobe Denkfehler!
    Er setzt den Islam (auch wenn er ab und an relativiert) immer wieder mit kulturellen Bedingungen in den Herkunftsländern gleich!! Islamisch ist NICHT gleich frauenfeindlich!! Aber das Leben und 'Übersetzen' mit kulturellem Hintergrund kann es sein! Kutti verallgemeinert wieder sträflich als das er differenziert - was er zu Beginne ja fordert. Schade.

    Es braucht ganz klare Konsequenzen und zwar auch auf internationaler Ebene. Aber nicht gegen den Islam sondern gegen Hass allgemein!
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:44
      Highlight Highlight Der Islam ist frauenfeindlich und verträgt sich nicht mit den Menschenrechten. Basta
    • Maragia 13.04.2017 18:54
      Highlight Highlight Du bestätigst ihn ja gerade. Du hast Angst Kritik und Islam in einem Satz zu erwähnen!
    • Firefly 13.04.2017 19:03
      Highlight Highlight Ja, der Islam ist genauso frauenfeindlich wie es das Christentum ist, und das Judentum, und der Hinduismus und überhaupt die meisten Religionen und Glaubensrichtungen und Sekten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Domino 13.04.2017 17:03
    Highlight Highlight Da muss ich Kutti MC 100% recht geben. Sehr gutes Interview. 👍
  • Plöder 13.04.2017 16:53
    Highlight Highlight Kutti spricht das aus, was ich schon länger denke.
    Bei jeder Diskussion über den Islam wird vielfach mit dem Christemtum verglichen... Und jede Kritik wird als unerhört und unreflektiertheit abgetan...
    • atomschlaf 13.04.2017 19:46
      Highlight Highlight Das Christentum war - zumindest in Europa - vor mehreren hundert Jahren dort, wo der Islam heute noch ist.
      Solche Vergleiche sind nicht als peinlicher Relativismus.
  • Kurt Bucher 13.04.2017 16:48
    Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht!

  • Maracuja 13.04.2017 16:47
    Highlight Highlight <Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden.>

    Da behauptet einer, er hätte eine differenzierte Sicht, stellt dann aber pauschale Behauptungen auf, wenn es ihm gelegen kommt. Sowohl in Albanien wie im Senegal sind die Muslime in der Mehrheit, in beiden Ländern finden regelmässig Wahlen statt und eine staatliche Verfolgung von Minderheiten gibt es m.W. nicht. Senegal hat die Todesstrafe ganz abgeschafft, in Albanien ist sie nur noch im Militärstrafrecht vorhanden, in diesem Punkt sind die 2 Länder weiter als z.B. die USA.
    • Zwerg Zwack 13.04.2017 16:58
    • Posersalami 13.04.2017 17:21
      Highlight Highlight Was hat das mit Demokratie zu tun? Demnach war die Schweiz bis 1942 (Jahr der Legalisierung der Homosexualität) auch keine Demokratie? Indien zB wäre ihrer Meinung nach auch keine Demokratie?
    • Maracuja 13.04.2017 17:30
      Highlight Highlight @halfenauer

      Da ist mir tatsächlich ein peinlicher Fehler unterlaufen, ich habe bei meinen Beitrag ausschliesslich an religiöse Minderheiten gedacht und sträflicherweise andere Minderheiten ausgeblendet. Homophobie ist allerdings in vielen afrikanischen Ländern ein Problem nicht nur in solchen mit muslimischer Mehrheit. Südafrika ist diesbezüglich die grosse Ausnahme. https://www.nzz.ch/der-homophobe-kontinent-1.18286873
    Weitere Antworten anzeigen
  • Barracuda 13.04.2017 16:43
    Highlight Highlight Ein höchst interessanter und treffender Beitrag. Witzig ist, dass mit jeder Frage und Formulierung deutlicher wird, dass William Stern von der Einstellung genau so jemand ist, den Herr Halter meint;-)

    Das Argument "die Christen hätten ja früher auch..." ist tatsächlich ziemlich stupid und erübrigt jeweils jede weitere ernsthafte Diskussion über diese Thematik. Als würde das Eine das Andere rechtfertigen. Herr Halter hat die Unterschiede jedoch sehr gut auf den Punkt gebracht.
    • Adrian Eng 13.04.2017 16:56
      Highlight Highlight Hast du schon einmal ein Interview gelesen, bei dem der Interviewer dieselbe Position einnimmt wie der Interviewte? Ist nicht so spannend...
    • Raphael Stein 13.04.2017 17:04
      Highlight Highlight ...schon einmal ein Interview gelesen, bei dem der Interviewer dieselbe Position einnimmt.....


      Ja. Doch. Das gibt es sogar sehr oft.
      Und ich bringe aber sicher jetzt keine Beispiele. Sind ja alt genug um sich selber umzusehen.

      Barracuda meint sicher, der W. Stern ist noch in der Lernphase. Sobald er etwas den Druchblick hat, wird der den Halter verstehen. So könnte man aus dem Interview noch mehr rausziehen. So ist es halt bloss etwas rum fragen.
    • poga 13.04.2017 17:54
      Highlight Highlight @Adrian Eng ja so Interviews habe ich schon oft gesehen. So ziemlich jedes von Herrn Löpfe. :D
  • lucasm 13.04.2017 16:41
    Highlight Highlight Wo er recht hat...
  • Chesus80 13.04.2017 16:40
    Highlight Highlight Würde die SP endlich so politisieren, wie es Kutti MC hier vorgibt, könnten sie an den nächsten NR Wahlen mit 25% rechnen. Und mit mir hätten sie auch wieder einen Wähler mehr. Aber momentan bin ich ein links Liberaler welcher sich in keiner Partei wiederfindet...
    PS: Danke für das gute Interview
    • Matthias Calvin Trüb 13.04.2017 17:21
      Highlight Highlight So true!
  • Liselote Meier 13.04.2017 16:31
    Highlight Highlight Er macht einen groben Denkfehler. Gegen eine konstruktive Diskussion bezüglich Religion und Islam hat praktisch kein Linker was einzuwenden. Sprich Religion als „das Opium des Volkes“, Herrschaftsinstrument usw.


    Aber die Debatten drehen sich ja meist nicht um das "System Islam" als geschlossenes Weltbild sondern vom Standpunkt der "Überfremdung" aus, enorm Subjektiv und unter Weglassung geopolitischer Tatsachen und historischen Entwicklung.

    Man kann die Anschläge in Paris nicht analysieren unter Weglassung der französischen Aussenpolitik und Militärintervention der letzten 50 Jahren.

    • Lord_Mort 13.04.2017 16:56
      Highlight Highlight Genau das passiert, wenn man Rechtspopulisten das Feld überlässt. Sie definieren den Standpunkt auf dem die Debatte aufbaut. Ich als Linker habe Mühe damit, wenn die Linke sich mit Kritik zurückhält. Anstatt offen und objektiv über die Probleme zu diskutieren, beschränkt sich sie Linke darauf, die Rechte Stimmungsmache zu kommentieren. Sie verpasst es somit jene Punkte in die Debatte einzubringen, die wirklich wichtig sind. Dazu gehört auch die postkoloniale Politik Europas aber auch die Unfähigkeit des Islams sich selbst zu reformieren, um so eine Distanz zu den Fundamentalisten zu schaffen.
    • Citation Needed 13.04.2017 17:22
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Man kann islamkritisch sein, ohne z.B. dumme Scheinlösungen zu unterstützen. Ich finde die Rolle der Frau im Islam himmeltraurig, aber glaube nicht, dass ein Burkaverbot Abhilfe schafft oder sogar gegen Terrorismus wirkt.
      Man soll Hassprediger, Djihad-Rekrutierung (und Finanzierung) entschieden bekämpfen und Rückkehrer hart anfassen. Ein Feldzug gegen die Religion bringt nichts, denn obwohl sich fast jeder Terrorist zum Islam bekennt, ist nicht jeder, der sich zum Islam bekennt, ein Terrorist. Halter riskiert bisweilen, diesen Unterschied zu verwischen. Das ist grober Unfug.
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:30
      Highlight Highlight Liselote
      Genau das ist linke "Islam-Kritik": Differenzieren bis zum Umfallen.
      Da wird nie was draus.

      Und immer wieder die reflexartige Wendung zu den eigenen Fehlern. Damit die eigentlich nötige Kritik gänzlich aus dem Fokus rückt. Das ist genau das, was Halter kritisiert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Onkl0r 13.04.2017 16:29
    Highlight Highlight Kulturrelativismus ist eine Krankheit und gehört ausgerottet.
  • Platon 13.04.2017 16:26
    Highlight Highlight So viel ich weiss hat Sommaruga klar gesagt, dass man sich in der CH die Hand gibt. Naja Herr Halter ist ja auch Musiker, vielleicht sollte er es dabei belassen...
    • pachnota 13.04.2017 17:28
      Highlight Highlight Platon
      Genau dies meint ja der Herr Halter.

      Sobald sich jemand getraut, und gerade aus dem Kulturkuchen, Kritik am Islam zu äussern, wird er sofort auf,s hässlichste diffamiert.
      Was sie offensichtlich anregte, dies auch noch zu "beweisen".
    • Platon 13.04.2017 18:12
      Highlight Highlight @Pachnota
      Ich habe nie gesagt, dass Kritik am Islam nicht angebracht ist. Ich sage nur, dass Herr Halter mitunter Dinge behauptet, die einfach nicht stimmen. Die Linke setzt sich seit jeher für einen laizistischen Staat ein und wie bereits erwähnt, war Sommaruga eine der ersten, die die Handschlagaffäre kritisierte. Der Grundsatz keine Toleranz gegenüber Intoleranz ist meiner Meinung nach schon lange in der Linken verankert. Halters Worte mögen "erfrischend" klingen, ich glaube jedoch nicht ganz, dass er sich tatsächlich damit befasst hat, was die Linke tut.
    • Platon 13.04.2017 18:15
      Highlight Highlight Und im Übrigen: Wer macht denn mit offenen Armen Geschäfte mit Ländern wie Saudi Arabien, die auch aufgrund einer fundamentalistischen Auslegung des Islams, systematisch die Menschenrechte mishandeln?!? Nicht die Linken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 13.04.2017 16:17
    Highlight Highlight Erwas provkativ, vermutlich gewollt. Aber es berührt einen wunden Punkt in der Diskussion um den politischen Islam. Religion darf nicht in die Politik eingreifen. Das dies gefährlich wird hat unsere Gesellschaft schon längst erkannt. Nur haben wir alle verlernt mit dieser Gefahr umzugehen. Toleranz ist hier nach meinem Verständnis fehl am Platz. Hier ist die Gesellschaft gefordert differenziert zu handeln. Islam als Religion ist zu tolerieren Politischer Islam niemals.
    • Silent_Revolution 13.04.2017 16:30
      Highlight Highlight "Religion darf nicht in Politik eingreifen" Das wäre so wenn wir ein säkularer Staat wären, was wir nicht sind.
      CVP,EVP und Staatsgelder für religiöse Institutionen sämtlicher Religionen schweizweit sprechen da eine andere Sprache. Leider!
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:26
      Highlight Highlight Religiöse Institutionen Pfarrer Sieber ? Erbringen ja auch soziale Leistungen die sollen auch entschädigt werden
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 13.04.2017 19:06
      Highlight Highlight Also wenn du die EVP mit dem politischen Islam vergleichst, musst du zugeben, dass nicht viele Parallelen herrschen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kucy 13.04.2017 16:16
    Highlight Highlight Toleranz - die schöne Schwester der Anarchie
  • Phrosch 13.04.2017 16:16
    Highlight Highlight Herr Halter hat recht, vielen Dank für das Interview. Natürlich wurden im Namen des Christentums Kreuzzüge unternommen, das war aber vor der Aufklärung. Natürlich sind nicht alle Moslems extremistische Verbrecher, aber dass heute im Namen des Islam Krieg geführt und gemordet wird, muss man thematisieren dürfen.
    • Plöder 13.04.2017 16:51
      Highlight Highlight Es wird auch immer noch im Namen Jesus Christus gemordet...
      Nur so als Beispiel: Todesstrafen in mehrheitlich christlichen Ländern.

      Aber ja man muss es thematisieren, ist aber nicht so ganz das Thema des Artikels...
    • Zwerg Zwack 13.04.2017 17:10
      Highlight Highlight @Plöder: In der westlichen Welt gibt es genau ein Land, welches die Todesstrafe heute noch anwendet. Im Gegensatz dazu besteht in den meisten muslimischen Ländern die Todesstrafe weiterhin. Komm also bitte nicht mit Einzelfällen.
    • Plöder 13.04.2017 17:35
      Highlight Highlight .....

      Andere Chr. Länder: Guatemala, Jamaica, Kuba, Brasilien, Peru, Chile
      Viele dieser Länder sind nicht säkular...
  • pachnota 13.04.2017 16:13
    Highlight Highlight Danke Kutti MC, dass er den Mut hat, durch dieses Minenfeld zu gehen.
    Wie ich schon schrieb, die Tendenz, vieler Linken, Die Menschen aus anderen Kulturen, auch bei schwersten, und aus westlicher Sicht, völlig unmoralischen Vergehen, fast hysterisch in Schutz zu nehmen, ist eine neue und nicht ungefährliche Form von Rassismus.

    Dies muss nun endlich thematisiert werden.
    • Citation Needed 13.04.2017 17:50
      Highlight Highlight Wo werden denn andere Kulturen 'fast hysterisch' in Schutz genommen? Es gibt immer hohle Deppen, denen fällt beim Thema Migration nur das bessere Food-Angebot in der Langstrasse ein. Ich kenne niemand, der nicht anerkennt, dass der Flüchtlingssommer 2015 eine heftige Herausforderung war/ist. Das hängt aber mit den aussergewöhnlichen Ereignissen zusammen, nicht mit linker Hysterie oder zuviel Toleranz.
      Zum Thema Hysterie: in DE stiegen ja die Zahlen der Angriffe auf Flüchtlingsheime (Zahlen 2016), während die Flüchtlingskriminalität sank. Wie gesagt, hohle Deppen, aber nicht die Mehrheit.
  • Platon 13.04.2017 16:11
    Highlight Highlight Linke sind gegen jegliche Religionen, aber moll super, schon wieder einer der das Gefühl hat linke Politik verstanden zu haben...
  • Ylene 13.04.2017 16:02
    Highlight Highlight Wo er recht hat, hat er recht. Keine Toleranz gegenüber Intoleranz, egal von wo! Ich würde mich ebenfalls links der Mitte bezeichnen und finde es einfach nur traurig und beschämend, wie das Thema den rechten Parteien überlassen wird. Meine 'türkischen' Kolleginnen haben praktisch alle Verwandte hier, die immer fundamentalistischer werden. Es belastet sie und sie überlegen sich schon 3-fach, was sie noch online posten sollen. Da muss man sich schon fragen, was zur Hölle hier eigentlich abgeht. Auch eine Schande, dass LGBT-Flüchtlinge nicht mal bei uns sicher sind.
  • Peeta 13.04.2017 15:57
    Highlight Highlight Wow! Er bringt es auf den Punkt. Wir dürfen unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit nicht alles tolerieren. Traut euch, Linke! Habt keine Angst, den Islam kritisch zu hinterfragen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen! Ihr könnt dabei easy weiterhin Gutmenschen bleiben, keine Angst. Aber eben: Obacht auf den Islam!
    • äti 13.04.2017 16:34
      Highlight Highlight Aha: Aug um Aug, Zahn um Zahn. Oder: Herumbrüllen zählt mehr als Lösungen.
    • pachnota 13.04.2017 17:17
      Highlight Highlight @ äti
      "Aug um Aug, Zahn um Zahn. Oder: Herumbrüllen zählt mehr als Lösungen"
      WTF...?
      ..wo hast du das gelesen??
    • poga 13.04.2017 18:02
      Highlight Highlight @äti was für Lösungen den? Immer mehr Geld reinpumpen und darauf hoffen dass es hilft? Immer mehr Rechte geben und hoffen dass es hilft? Eventuell wäre es an der Zeit für dieses immer mehr auch etwas einzufordern und Konsequenzen zu ziehen. Eventuell wäre es für die Linken an der Zeit diejenigen zu schützen die sich integrieren lassen und die anderen sich selber überlassen. Dann und nur dann, wird der grosse Teil der Einheimischen die Linken wieder verstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dä Brändon 13.04.2017 15:55
    Highlight Highlight "Angst ist ein schlechte(r) Ratgeber" sollte es heissen....

    Ansonsten finde ich das Interview gut, ich würde mich auch als unnetter Linker einordnen.
  • philosophund 13.04.2017 15:52
    Highlight Highlight Weder Islam noch Christentum.. mit keinem der Religionen kann ich mich als bekennender "Linker" identifizieren. Alle haben den gleichen, destruktiven Charakter.

    • Grundi72 13.04.2017 16:39
      Highlight Highlight Ich glaube u.a dich meint er im Interview..
    • Rabbi Jussuf 13.04.2017 17:34
      Highlight Highlight Genau: die zwanghafte Gleichstellung der zwei Religionen, damit ja die Unterschiede nicht aufscheinen.
    • loses_mundwärch 13.04.2017 18:29
      Highlight Highlight Wo ist denn das neue Testament destruktiv?
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 13.04.2017 15:49
    Highlight Highlight Was für ein Titel?!
    Ich muss weder den Islam, noch Christen- oder Judentum, Buddhisten, Hindus noch sonst eine Religion kritisieren.

    Ich kritisiere jedoch situativ und direkt Fundamentalisten, Extremisten und solche, die unseren Rechtsstaat nicht respektieren.

    Fundamentalisten (aller Religionen) sind eine Plage, für die kann ich aber nicht eine gesamte Religion verantwortlich machen. (Paris hat viele Muslime, die sich für Frieden einsetzen. Der Terror kam von IslamISTEN)

    Ein bisschen mehr Differenzierung wäre bei einem als Künstler bezeichneten Mann schon angebracht.
    • nimmersatt 13.04.2017 16:14
      Highlight Highlight Da ist einer differenziert, und es blitzt nur so... das hat sich der Poet Halter feine Sympathisanten angelacht.
    • Senji 13.04.2017 16:50
      Highlight Highlight Halter differenziert sehr wohl, nur zieht er die Linie anders als andere. Er bezeichnet nicht nur die, die sich in die Luft sprengen als Fundamentalisen, sondern auch die, die das idiologische Fundament bilden. Wie er differenziert sieht man ja auch, wenn er den Handel mit u.a. Saudi Arabien kritisiert.
    • Pakart 13.04.2017 16:54
      Highlight Highlight Absolut gleicher Meinung, gilt auch für nimmersatt!
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  • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 15:48
    Highlight Highlight " Es gibt kein Land mit muslimischer Mehrheit, das eine Demokratie wäre und wo Minderheiten nicht verfolgt würden."

    Ist dem tatsächlich so? Also mal abgesehen davon, dass Demokratie kein festes Konzept ist, so kann man durchaus das Argument machen, dass Malaysia demokratisch ist. Andersgläubige werden nicht gezielt verfolgt. Das gleiche kann man bei Kyrgyzstan sagen.
    Indonesien ist zwar in vielen Index ein Land, dass bezüglich Demokratisierung hoch abschliesst, dort gibt es aber immer wieder religiöse Übergriffe - Aber diese werden vom Staat bekämpft - kann man dennoch von Verfolgung reden?
    • Barracuda 13.04.2017 16:36
      Highlight Highlight Da mussten Sie aber lange suchen, bis Sie ein paar wenige Ausnahmen gefunden haben, denen man zumindest Ansätze von Demokratie andichten kann mit extrem viel guten Wille;-) Nur schon die Formulierungen sind ziemlich wild... In Malaysia und Kyrgyzstan werden Andersgläubige nicht "gezielt" verfolgt (nur unterdrückt?). Wow, und das macht dann schon eine echte Demokratie aus!? Ein bisschen gar gesucht Ihre Beispiele, welche die Aussage von Herrn Halter nicht mal ansatzweise entkräften können, sondern höchstens noch unterstreichen.
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 17:13
      Highlight Highlight @Barracuda: Nein, in Malaysia und Kyrgyzstan werden religiöse Minderheiten NICHT unterdrückt und auch nicht verfolgt. Das haben Sie so interpretiert. Die Beispiele sind nicht gesucht, Bildung und Studium nennt man das.

      @Markaj: Fakten? Welche Gliedstaaten? Und zur Info als dich bzgl. Sharia und Malaysia:
      "In some states there are sharia criminal laws, for example there is the Kelantan Syariah Criminal Code Enactment 1993. Their jurisdiction is however limited to imposing fines for an amount not more than RM 5000, and imprisonment to not more than 3 years"
    • LaPaillade #BringBackHansi 13.04.2017 17:20
      Highlight Highlight @Barracuda: Ansonsten schauen Sie sich doch bezüglich Demokratisierung folgenden Index als Orientierung an (gibt noch mehrere, teilweise ziemlich abweichend, je nach Wahl der Indikatoren): https://en.wikipedia.org/wiki/Democracy_Index
  • Fabio74 13.04.2017 15:40
    Highlight Highlight Und wir brauchen kein Zerfleischen und Schuld zu schieben untereinander.
    Unser Rechtsstaat funktuoniert und ist stark.
  • Fabio74 13.04.2017 15:39
    Highlight Highlight Pauschalurteile und Rundumschläge à la SVP. Mehr ist da nicht.
    Es werden Themen wie den Handschlag zum Weltuntergang hochstilisiert. Eine Provinzposse zur Katastrophe. Wer drauf hinweist, dass er früher dem Lehrer ebenso nicht die Hand gegeben hat wird in die Ecke Islamfreund gedrückt.
    Wer drauf aufmerksam macht, dass US-Evangelikale sehr wohl auf einen Gottesstaat hinarbeiten, zB.Uganda und dort die Todesstrafe für Schwule zu erreichen versuchen, der wird als Relativierer hingestellt.
    Wir brauchen keine pauschalen Unterstellungen, sondern sachliche Kritik an aktuellen Fällen
    • Effersone 13.04.2017 15:49
      Highlight Highlight Und genau das schaffen meiner Meinung nach weder "die Linke" noch " die Rechten" momentan. Als Beispiel: Für Rechte sind alle Moslems Terroristen und Sozialhilfeempfänger und für die linken hat islamistischer Terror sowie Frauenverachtung immer noch nichts mit dem Islam zu tun.
    • pachnota 13.04.2017 16:16
      Highlight Highlight Fabio...du regst dich auf?
      Ich glaube, ich weiss auch wieso. Weil Kutti MC, mit seiner Kritik, eben genau Leute wie dich anspricht!
    • äti 13.04.2017 16:40
      Highlight Highlight @pachnota: und was ist jetzt die Lösung von Kutti? Was sollten wir jetzt exakt tun?
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  • reaper54 13.04.2017 15:38
    Highlight Highlight Super Interview!
  • Tom Garret 13.04.2017 15:37
    Highlight Highlight Wow! Für mich total auf den Punkt gebracht und wiederspiegelt auch die Tendenz der Kommentare hier drinn wenn es um Islam und Christentum geht.

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