Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Interview

Haben junge Männer ihre Hemmungen, Frauen zu schlagen, abgebaut, Herr Riesen-Kupper?

Der Zürcher Oberjugendanwalt sagt, dass die Gesellschaft die Jugendgewalt unterschätze. «Wir müssen wieder wachsamer werden.» Das Interview.

Andreas Maurer / Schweiz am Wochenende



Marcel Riesen-Kupper leitet die Oberjugendanwaltschaft des Kantons Zürich. In seinem Beruf ist er täglich mit Jugendkriminalität konfrontiert. Doch ein Vorfall der jüngsten Zeit hat sogar ihn schockiert.

Herr Riesen-Kupper, in Baden, Zürich und Genf wurden kürzlich junge Frauen von Gruppen junger Männer verprügelt, nachts auf öffentlichen Plätzen. Haben Sie eine Erklärung für derartige Vorfälle?
Marcel Riesen-Kupper: In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich das Freizeitverhalten junger Frauen verändert. Sie wurden selbstbewusster und gehen häufiger in den Ausgang. Es hat eine Angleichung des Freizeitverhaltens von Frauen und Männern stattgefunden. Wenn sich mehr Frauen spät nachts im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Risiko, dass sie wie junge Männer Opfer von Gewalt werden.

Bild

Marcel Riesen-Kupper. bild: web

Haben junge Männer ihre Hemmungen, Frauen zu schlagen, abgebaut?
Es kann sein, dass Männer, gerade wenn Alkohol im Spiel und die Stimmung aggressiv ist, heute weniger Hemmungen haben, Gewalt auch gegen Frauen anzuwenden.

Dabei haben wir geglaubt, die Jugend sei braver geworden und verbringe mehr Zeit vor Bildschirmen als an Partys.
Das Freizeitverhalten unterliegt wechselnden Trends. Tatsächlich hatten wir eine Phase, in der Jugendliche weniger im öffentlichen Raum unterwegs waren und die Abende mehr zu Hause verbrachten. Neue Kommunikationsmittel und Transportmöglichkeiten wie Nachtbusse und -züge haben das Ausgangsverhalten verändert. Die Grenze zwischen Tag und Nacht verwischt zunehmend. Das ist gerade für meine Generation augenfällig: Wenn ich in Zürich unterwegs bin und abends um 11 Uhr nach Hause fahre, kommen mir Scharen von jungen Menschen entgegen, die erst jetzt in den Ausgang gehen.

Umfrage

Haben junge Männer ihre Hemmungen, Frauen zu schlagen, abgebaut?

  • Abstimmen

1,108

  • Ja, es ist schlimmer geworden.25%
  • Nein, das trifft nicht zu.10%
  • Das lässt sich nicht allgemein sagen.44%
  • Weiss nicht21%

Nehmen wir an, Sie sind spätabends unterwegs nach Hause und sehen, wie eine Frau von jungen Männern verprügelt wird. Schreiten Sie ein?
Man sollte nicht unüberlegt handeln, sondern sich zuerst ein Bild der Situation verschaffen, um möglichst gefahrlos eingreifen zu können. Wichtig ist, sofort die Polizei zu informieren und dann zu versuchen, andere Passanten anzusprechen, um gemeinsam einzugreifen.

In Zürich wurden kürzlich sogar Sanitäter attackiert. Leben Helfer gefährlicher als früher?
Dieser Vorfall hat auch mich persönlich schockiert, obwohl ich in meinem Beruf häufig mit Gewalt konfrontiert bin. Generell stellen wir fest, dass Angriffe auf Beamte, Polizisten oder wie in diesem Fall auf Sanitäter seit mehreren Jahren tendenziell zunehmen.

Wie erklären Sie, dass Jugendliche auf eine Ambulanz losgehen?
Das ist auch für mich nur schwer erklärbar. Es kann sein, dass eine Gruppe von Jugendlichen planlos herumhängt, gemeinsam Alkohol konsumiert. Einer ist vielleicht frustriert, ein anderer gelangweilt. Es ist nachts um zwei Uhr, mit steigendem Alkoholpegel nimmt das Aggressionspotenzial zu. Die Jugendlichen sind auf der Suche nach einem Abenteuer. Plötzlich sehen sie ein Fahrzeug mit Blaulicht vorfahren. Sie müssen es nicht einmal als Feindbild wahrnehmen, sondern einfach als ein Objekt, welches das Gegenteil von Langeweile verspricht. Es entsteht eine Gruppendynamik, man stachelt sich gegenseitig an und agiert schliesslich völlig enthemmt.

Die Jugendkriminalität bewegt sich kurvenförmig. Wo befinden wir uns?
Nach der Jahrtausendwende verzeichneten wir einen stetigen Anstieg der Jugendgewalt. Ab 2006 setzte eine intensive Debatte ein, wie man sie bekämpfen könnte. Die Schulsozialarbeit und die polizeilichen Jugenddienste wurden ausgebaut. Jugendgewalt war politisch und medial omnipräsent. Es entstand ein breiter gesellschaftlicher Konsens, dass man Massnahmen ergreifen muss, auch im Kleinen. Ich als Vater zum Beispiel wurde hellhörig, wenn ich von Gewaltvorfällen im Umfeld meiner Kinder erfuhr. Das gesamtgesellschaftliche Handeln trug wohl zu einer Trendwende im Jahr 2010 bei. Bis 2015 ging die Jugendkriminalität stark zurück, die Jugendgewalt sogar um rund 50 Prozent. Das ist erfreulich. Wir stellen aber fest: In den vergangenen zwei Jahren hat die Jugendgewalt wieder zugenommen.

Bild

Woran könnte das liegen?
Eine abschliessende Erklärung gibt es nicht. Ein Aspekt könnte sein, dass die Jugendgewalt in den letzten Jahren aus dem öffentlichen Fokus rückte. Andere Themen traten in den Vordergrund. Jetzt brauchen wir meines Erachtens eine Erneuerung des Konsenses, dass jegliche Form von Gewalt nicht tolerierbar ist. Wir müssen wieder wachsamer werden.

Ein Lösungsansatz sind Selbstverteidigungskurse an Schulen. Was halten Sie davon?
Grundsätzlich finde ich Selbstverteidigungskurse eine gute Idee, da sie zu einem Gewinn an Sicherheit und Selbstvertrauen führen können. Es ist wichtig, dass Jugendliche – und insbesondere auch junge Frauen – lernen, Konfliktsituationen besser einzuschätzen, sich einige Verhaltensregeln verinnerlichen und im Notfall auch wissen, wie man einen gezielten Schlag am richtigen Ort platziert.

Was raten Sie Eltern?
Es braucht eine neue Welle der Sensibilisierung. Schön wäre, wenn Eltern Zeitungsartikel wie diesen am Familientisch thematisieren und mit ihren Jugendlichen über Gewalt sprechen.

(aargauerzeitung.ch)

7 Küchen-Hacks, die tatsächlich funktionieren

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

41
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nixnutz 21.10.2018 20:45
    Highlight Highlight Mich würd‘s nicht erstaunen, wenn dieses Phänomen genau dieselben Wurzeln hat wie das Wutbürgertum: Junge normale Männer kommen in den Medien - wenn überhaupt - nicht positiv vor. Alle anderen Bevölkerungsgruppen - Frauen erst recht seit metoo - überproportional. Für den Rest vgl. Wutbürger.
  • no-Name 21.10.2018 12:15
    Highlight Highlight Ich habe drei Töchter;

    Für mich stellt sich die Frage was ich ihnen im Umgang mit Gewalt beibringen will.

    A) Ihr seid Mädchen und es ist besonders schlimm wenn ihr angegriffen werdet, weil ihr wehrlos und schwächer seid.

    Oder

    B) Ihr müsst euch wehren können wenn ihr Angegriffen werdet: erst verbal, dann rechtlich und wenn nötig mit VERHÄLTNISMÄSSIGER gegenwehr.

    Ich glaube wenn ich meinen Töchtern beibringen will, dass sie Gleichwertig wie alle anderen sind, muss ich ihnen beibringen, dass Gewalt immer und gegen alle scheisse ist.
  • no-Name 21.10.2018 12:06
    Highlight Highlight Es ist halt eine schwierige Frage, dieses _warum_...

    Wenn Gleichbehandlung gefordert wird und Stärke signalisiert wird, was auch komplett gerechtfertigt ist, zählt halt das Argument des schwächeren Geschlechts nicht mehr, (was sich leider auch im negativ-verhalten wiederspiegelt) da muss halt gegen Gewalt im Algemeinen vorgegangen werden und nicht explizit gegen Gewalt an Frauen.

    Aber ehrlich: was erwartet man von einer Gesellschaft in der „verhältnismässige“ Körperstrafen gegen Kinder (also die schwächsten und schutzbedürftigsten der Gesellschaft) LEGAL sind, aber gegen Tiere strafbar?...

    • no-Name 21.10.2018 18:41
      Highlight Highlight Kann mir ein Blitzer auch einen Standpunkt mitteilen?

      Sonst bilde ich mir noch ein, dass die einfach inhaltlich überfordert sind! 😉😎🤷🏽‍♂️
    • I don't give a fuck 22.10.2018 08:15
      Highlight Highlight Ich glaube, die Aussage "des schwächeren Geschlechts" hat einige Feministinnen leicht gestört.
    • no-Name 22.10.2018 11:23
      Highlight Highlight Oh! Ich habe es nicht in gänsefüsschen gesetzt....

      Ist ja auch nicht meine Ansicht, dass ich frauenfür das schwächere Geschlecht halte..

      Aber is halt so, dass es das DAS Argument ist Gewalt gegen Frauen anders zu werten als gegen Männer, Kinder usw.
  • R. Peter 21.10.2018 08:43
    Highlight Highlight Was ist es eigentlich für eine Mittelalterliche Vorstellung, dass vor Gewalt an Frauen die Hemmschwelle grösser sein soll als gegen Männer?!

    Passt aber zum Rest: gerne sollten Frauen auch in der Karriere, beim Lohn, in Ämtern bevorzugt werden und dafür länger Rente beziehen dürfen, kürzer einzahlen müssen, in Verwittwungsfällen bevorzugt werden, keinen Militärdienst leisten MÜSSEN, bei der Niederkunft mehr Ferien erhalten, etc. Und all das unter dem Namen der Gleichberechtigung... schöne neue Welt.
    • WStern 21.10.2018 13:00
      Highlight Highlight @R. Peter: Schöne neue Aufzählung. Wenig mit der Realität zu tun. Die Forderung ist eigentlich ziemlich einfach: Frauen sollten einfach gleich behandelt werden wie Männer. Das fängt beim Lohn an und hört beim Verhalten zwischen den Geschlechtern auf. Warum jedes mal von Männerseite aufgeheult wird, wenn diese völlig berechtigte und peinlicherweise immer noch nicht verwirklichte Forderung gestellt wird, verstehe ich nicht. Kehrs mal um: Wenn du als Mann systematisch weniger Lohn erhieltest (ohne jede Begründung!), dann würdest du doch auch erst einmal den gleichen Lohn verdienen wollen, oder?
    • häxxebäse 21.10.2018 13:06
      Highlight Highlight DAnke wstern: gibt nichts zu ergänzen. ❤
    • no-Name 21.10.2018 15:33
      Highlight Highlight Ich glaube R. Peters emotionalen Beweggrund welcher zu dieser deplazierten Aufzählung führt nachvollziehen zu können.

      Deadpool hat seine Verwirrung der Schurkin gegenüber im Film Sinngemäss so auf den Punkt gebracht: Ist es jetzt Frauenfeindlich dir eine Reinzuhauen oder ist es Frauenfeindlich es eben nicht zu tun?

      Es gibt keine Entschuldigung oder Rechtfertigung fur Gewalt gegen Frauen. Aber auch nicht gegen sonst wen. Die Frage ist aber ob man die Aufhebung der Geschhlechterrollen konsequent durchziehen will oder nicht. Halt auch mit den damit verbundenen Nachteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Todesstern 21.10.2018 02:32
    Highlight Highlight Guter Dokumentarfilm, welcher entfernt etwas damit zu tun haben könnte, the red pill.
  • Sir Konterbier 20.10.2018 22:21
    Highlight Highlight Kann das klar bestätigen. Früher hatte ich jeweils noch leichte Hemmungen, wenn ich im Ausgang zulangte. Heute fällt es mir wesentlich leichter, zu mir selbst zu stehen und nicht darauf zu hören, was die Anderen sagen.
  • flugsteig 20.10.2018 20:34
    Highlight Highlight “Wenn sich mehr Frauen spät nachts im öffentlichen Raum bewegen, steigt das Risiko, dass sie wie junge Männer Opfer von Gewalt werden.

    Ich bin erstaunt, dass noch niemand hyperventiliert oder einen # gegen diese Ungerechtigkeit lanciert hat!


    Natürlich dürfen Frauen Nachts alleine durch den Park laufen, sie können auch halbnackt und angetrunken durch die Strassen ziehen. Bloss ist das halt nicht sehr schlau! In einer perfekten Welt wäre jeder sicher und könnte alles machen wozu er lust hat, aber in so einer Welt leben wir weder jetzt noch in naher Zukunft.
    • häxxebäse 20.10.2018 23:45
      Highlight Highlight Ahaa... jetzt wo Du es sagst... das erklärt alles. Wir sollten uns verhüllen und nur noch mit männlichen verwandten raus.... nicht.

      Die meisten gewalttaten geschehen innerhalb der familie! Unabhängig von nationalität oder alter.
    • R. Peter 21.10.2018 08:32
      Highlight Highlight Häxxebäse, hast nichts verstanden weil der Teilsatz, Frauen tragen ebenfalls Verantwortung, bei dir alle Alarmglocken schrillen lässt:

      1) verhüllen und mit Verwandten begleiten ist nicht die einzige Alternative zu halbnackt und alleine.

      3) häusliche Gewalt ist häufig und geht (zumindest physisch) oft von Männern gegen Frauen aus. Gleichzeitig zeigen die Frauen ihre Männer kaum an, gehen trotz Gewalt immer wieder zu ihnen zurück und lügen für sie. Auswege gäbe es sehr viele. Häusliche Gewalt ist kein Männerproblem, sondern ein Problem der Paardynamik - also beider Partner gemeinsam.
    • Burdleferin 21.10.2018 15:48
      Highlight Highlight Flugsteig wollte damit wohl eher sagen, dass es traurig ist, dass Frauen überhaupt daran denken müssen, dass es für sie in dunkeln Gassen, mit wenig Kleidung und besoffen gefährlicher ist als für Männer mit denselben Voraussetzungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kearney 20.10.2018 19:32
    Highlight Highlight >Schön wäre, wenn Eltern Zeitungsartikel wie diesen am Familientisch thematisieren und mit ihren Jugendlichen über Gewalt sprechen.<

    Ich befürchte jedoch, dass es in den erwähnten Kreisen genau an Eltern und Familie mangelt.

    • sambeat 20.10.2018 22:28
      Highlight Highlight Oder diese unserer Sprache nicht mächtig sind...
  • Nelson Muntz 20.10.2018 19:25
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • Garp 20.10.2018 19:51
      Highlight Highlight Das Original gefällt mir um Klassen besser und ist auch eindringlicher.
  • I don't give a fuck 20.10.2018 18:48
    Highlight Highlight Hat eine Frau die Absicht, mich ernsthaft zu schlagen und zu verletzen, schlage ich nach spätestens zwei Treffern zurück. Ist es jedoch nur ein leichter Austicker, würde ich natürlich versuchen, sie zu beruhigen. Wenn da ein Mann gleich grundlos zuschlägt, dann lernt er mich kennen.
    • De Hans-Ueli vom Pragel 20.10.2018 21:11
      Highlight Highlight Finde man sollte da immer konsequent bleiben und auf den KO nach dem ersten schlaf gehen.
      Empfehele das Knie gegen den Kopf aus dem Thai Clinch heraus oder für die geübten eine knackige rechter Uppercut-linker Hacken Kombination...
    • Burdleferin 21.10.2018 15:49
      Highlight Highlight Hans-Ueli
      Geiler Name, dämlicher Kommentar.
    • I don't give a fuck 21.10.2018 18:23
      Highlight Highlight Ich bin diesbezüglich altmodisch, mache lieber den guten alten Roundhouse-Kick.
  • Loeffel 20.10.2018 18:44
    Highlight Highlight Hemmungen?! Was hat das mit Hemmungen zu tun? Ich schlage keine Frauen, keine Männer, keine Kinder und auch keine Tiere. Nicht weil ich Hemmungen habe, sondern weil ich von Gewalt nichts halte. Das ist eine Überzeugung, eine Lebenshaltung und keine Hemmung.
    • YvesM 20.10.2018 22:02
      Highlight Highlight Und wer vergibt auf diesen Kommentar Blitze? What the hell?
    • sambeat 20.10.2018 22:31
      Highlight Highlight @YvesM: Wahrscheinlich die Typen, von denen der Beitrag handelt. Kanns mir nicht anders erklären...
    • no-Name 21.10.2018 11:57
      Highlight Highlight Also ich ben genau eine Hemmung?!
      Benutzer Bild
  • Turrdy 20.10.2018 18:09
    Highlight Highlight Bei gewissen Menschen, finde ich, ist die Diskussion angebracht, ob sich deren IQ jetzt im ein- oder doch im zweistelligen Bereich befindet.
    • Garp 20.10.2018 18:25
      Highlight Highlight Das hat mit IQ nicht wirklich zu tun, ist aber immer eine billige Lösung, wenn man nicht tiefer hinsehen möchte.
    • Turrdy 20.10.2018 19:06
      Highlight Highlight Aber sind wir ehrlich, es sind wahrscheinlich die Selben, die sich dann im Militär gegenseitig Steine anwerfen und sich die Dödel schwarz anmalen.
    • p4trick 20.10.2018 19:10
      Highlight Highlight Wenn der IQ zweistellig ist, ist er schon sehr tief. Einstellig gibts gar nicht. Und wenn dann hat das eher mit EQ zu tun als IQ...
    Weitere Antworten anzeigen

Wir haben 6 Leute gefragt, weshalb sie auf Tinder sind – das sind ihre Antworten

Laut einer grossen Nationalfondsstudie haben 62% der Männer und 44% der Frauen bereits eine Dating-Plattform benutzt.

Von sechs Passanten wollten wir wissen, warum sie auf Tinder sind und ob man auf der Dating-App tatsächlich die wahre Liebe finden kann.

Christian, warum bist du auf Tinder? Ich war eine Zeitlang auf Tinder. Irgendwann wurde es mir dann aber zu doof.

Wieso?Ich traf ungefähr zehn Frauen in einem Zeitraum von drei Monaten. Bei jedem Date wusste ich nach nur einer Minute, …

Artikel lesen
Link zum Artikel