Schweiz
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Alt Bundesrat und Verantwortlicher Strategie Christoph Blocher bei der Beschlussfassung ueber den Antrag fuer eine Volksinitiative zur Beschraenkung der freien Zuwanderung an der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Volkspartei (SVP) in der Mehrzweckhalle Stutz in Lausen, am Samstag, 24. Juni 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Im Einklang mit Christoph Blocher (rechts) beschlossen die SVP-Delegierten letzten Samstag in Lausen BL die Lancierung einer neuen Volksinitiative. Bild: KEYSTONE

Politologe: «Die SVP will mit der Kündigungs-Initiative gar nicht unbedingt gewinnen»

Die SVP hat angekündigt, die Fortsetzung der Personenfreizügigkeit vors Volk zu bringen. Der Politologe Mark Balsiger über die Chancen des Vorhabens, das Kalkül der SVP – und wie ihre Gegner vorgehen müssen, um die Initiative zu bodigen.

26.06.17, 18:46 27.06.17, 09:17


Herr Balsiger, die Delegierten der SVP haben entschieden: Sie wollen die Personenfreizügigkeit mit der EU per Initiative kündigen. Hat diese Anliegen eine Chance?
Mark Balsiger:
Es wäre fahrlässig, wenn der Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments diese Initiative nicht ernst nehmen würden. Bis darüber abgestimmt wird, dürfte es noch etwa vier Jahre dauern. Je nachdem, welche politische Stimmung dann herrscht, ist das Rennen offen.

Die SVP hat bei der Durchsetzungsinitiative, der Unternehmenssteuerreform III und der Energiestrategie in letzter Zeit an der Urne einige schmerzhafte Niederlagen kassiert. Hofft sie, mit der Kündigungsinitiative auf die Siegerstrasse zurückzukehren?
Die SVP hat jahrelang darauf hingearbeitet, aus dem vorhandenen Unmut der Bevölkerung über die anhaltend hohe Zuwanderung politisches Kapital zu schlagen. Man darf nicht vergessen: Aus dem ganzen Arsenal der SVP-Initiativen seit den frühen 90er-Jahren waren nur die Ausschaffungs- und die Masseneinwanderungsinitiative erfolgreich.* Die SVP will die Abstimmung über die Kündigungsinitiative wie schon bei der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) gar nicht unbedingt gewinnen. Sie will sich in erster Linie in ihrem bevorzugten Setting «Die SVP gegen den Rest der Welt» inszenieren.

«Hätte die SVP auf eine erneute Initiative verzichtet, hätte ihr die AUNS die Schlacht gestohlen.»

Der Politologe Mark Balsiger.

Politologe und Kampagnen-Berater Mark Balsiger. Bild: zvg

Braucht nicht wenigstens SVP-Präsident Albert Rösti endlich mal einen Abstimmungserfolg? Seit er am Ruder ist, lässt die Bilanz der Partei an der Urne zu wünschen übrig.
Nein, Parteipräsidenten werden in der Öffentlichkeit nicht gross an Abstimmungsergebnissen gemessen, viel stärker am Abschneiden ihrer Partei bei den eidgenössischen Wahlen. Diese sind messbar – im Gegensatz zu anderen Aufgaben von Parteipräsidenten, wie etwa der parteiinternen Talentförderung oder der Mehrheitssicherung für Schlüsselgeschäfte im Parlament.

Seit der Annahme der MEI am 9. Februar 2014 streitet die Schweiz über die Personenfreizügigkeit. Warum lanciert die SVP erst jetzt eine Initiative für deren Kündigung?
Das hat verschiedene Gründe. Die SVP hat grösstes Interesse, dass das Thema Zuwanderung weiterhin am Köcheln ist. Ihre ganze Kampagnenstrategie seit Annahme der MEI zielte darauf ab. Beispielsweise protestierte sie gegen deren Umsetzung durch Bundesrat und Parlament, verzichtete aber gleichzeitig auf ein Referendum dagegen. Jetzt, wo die Umsetzung in trockenen Tüchern ist, hilft die Kündigungsinitiative der SVP, ihr wichtigstes Thema weiterhin zu bewirtschaften.

Warum watson-Politexperte Peter Blunschi die Zuwanderung kritisch sieht

Konnte die SVP den Zeitpunkt selber wählen oder haben sie die Umstände dazu gezwungen, jetzt vorwärts zu machen?
Einerseits musste die SVP darauf reagieren, dass die Aktion für eine unabhängige Schweiz (AUNS) im Dezember 2016 vorgeprescht war und eine Initiative zur Beschränkung der Zuwanderung ankündigte. Die SVP-Rennleitung schickte Ex-Fraktionschef Caspar Baader als Vermittler und konnte die AUNS von einem Alleingang abhalten. Hätte die SVP auf eine erneute Initiative zum Thema verzichtet, hätte ihr die AUNS die Schlacht gestohlen.

Und andererseits?
Die angekündigte Initiative dient der SVP natürlich als Wahlkampfinstrument. Der Schlussspurt bei der Unterschriftensammlung dürfte ins Wahljahr 2019 fallen. Das hilft im Wahlkampf, Parteimitglieder zu mobilisieren und zusätzliche Medienaufmerksamkeit zu erhalten.

Noch ist unklar, wie die Initiative im Detail aussehen wird. Wird der Text klipp und klar das Aus für die Personenfreizügigkeit fordern?
Es zeichnet sich ab, dass es zu einer «MEI II» kommen wird: Die Initiative wird das Stimmvolk im Unklaren darüber lassen, was bei einer Annahme mit den bilateralen Verträgen passiert. Der Initiativtext wird gegen diverse Artikel der Bundesverfassung verstossen und übergeordnetes Recht verletzen. Die SVP wird eine listige Formulierung finden, über deren Umsetzung sich wiederum jahrelang streiten lässt.

«Der Wirtschaftsflügel der SVP wird diese neue Volksinitiative nicht gutheissen.»

Was halten die Unternehmer in der SVP von dieser Initiative? Eine Kündigung der Personenfreizügigkeit ist aus Sicht eines Grossteils der Wirtschaft schädlich.
Der Wirtschaftsflügel wird diese neue Volksinitiative nicht gutheissen. Der Spagat der Partei wird damit noch offensichtlicher als bei früheren Vorlagen. Auch bei den Bauern dürfte es Widerspruch geben: Die Erntehelfer kommen mehrheitlich aus Polen.

Die Operation Libero hat die SVP mehrfach dazu aufgefordert, endlich eine «ehrliche» Initiative einzureichen, bei der klar wird, dass eine Kündigung der Personenfreizügigkeit das Ende der Bilateralen Verträge bedeuten würde. Ist das die richtige Taktik der SVP-Gegner: Das Heraufbeschwören einer europapolitischen Endschlacht?
Die Operation Libero hat geschickt die Gunst der Stunde genutzt, als SVP und AUNS über den Initiativtext brüteten. Für einen politischen Akteur ist es immer gut, selbstbewusst und ohne Angst vor einer Abstimmung aufzutreten. Insgesamt müssen die Gegner der Kündigungsinitiative die Vorteile der Personenfreizügigkeit sowohl mithilfe von Zahlen als auch mit einzelnen Beispielen aufzeigen. Dabei dürfen sie aber nicht deren negativen Aspekte verschweigen. Wichtig ist, unterschiedliche Zielgruppen mit verschiedenen Argumenten anzusprechen. Das simple Zuplakatieren der Schweiz mit dem bekannten Apfelbaum-Sujet der Economiesuisse reicht nicht mehr, um die SVP zu besiegen. Das hat die MEI gezeigt.

* Update 27.6.2017: In einer früheren Version des Artikels hiess es: «Aus dem ganzen Arsenal der SVP-Initiativen seit den frühen 90er-Jahren waren nur die Durchsetzungs- und Masseneinwanderungsinitiative erfolgreich.» Richtig muss es heissen: «Ausschaffungs- und Masseneinwanderungsinitiative». Der Fehler liegt beim Autor, nicht bei Mark Balsiger.

Der Kaiserschnitt zu Energiestrategie, SVP und Badeferien im Aargau

Video: watson/Renato Kaiser

SVP-Abstimmungsplakate

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142
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142Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • piedone lo sbirro 27.06.2017 10:44
    Highlight "Die SVP will die Abstimmung über die Kündigungs-initiative wie schon bei der (MEI) gar nicht unbedingt gewinnen."

    "Die SVP hat grösstes Interesse, dass das Thema Zuwanderung weiterhin am Köcheln ist... verzichtet gleichzeitig auf ein MEI-Referendum... um ihr wichtigstes Thema weiterhin zu bewirtschaften"

    "Die SVP wird eine listige Formulierung finden, über deren Umsetzung sich wiederum jahrelang streiten lässt"

    "Die angekündigte Initiative dient der SVP als Wahlkampf-instrument"

    für jene welche aus der kirche ausgetreten sind um der SVP beizutreten sind dies bittere erkenntnisse.
    26 20 Melden
    • Richu 27.06.2017 12:59
      Highlight piedone lo sbirro: Im verbreiten von Unwahrheiten scheinst du Weltmeister zu sein. Aber lassen wir dir diese Freude und verbreite weiterhin "deine" Lügen!
      10 21 Melden
    • piedone lo sbirro 27.06.2017 14:21
      Highlight @Richu

      schon daran gedacht das interview zu lesen? sie sind aber auch ein komiker.
      16 6 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 15:06
      Highlight @Richu Er überspitzt vieles aber er hat eben Recht.
      13 9 Melden
    • pachnota 27.06.2017 20:24
      Highlight "Ich sah mich aufgrund zahlreicher negativen Tweets und eines Artikels mit dem Titel „Der Fall Müller als Twittergate“ dazu gezwungen, juristisch gegen Mark Balsiger vorzugehen. Dies, nachdem er sich weigerte die rufschädigende und niederträchtige Hetze gegen mich zu entfernen."
      Alexander Müller


      Soviel zum Thema ausgewogenheit, des Herrn Politologen...
      6 9 Melden
  • pachnota 27.06.2017 09:50
    Highlight So ein einseitiges Interview, welches zudem noch sachliche Mängel aufweist, würde vermutlich nicht mal in der Woz abgedruckt werden.

    Das die Ausrichtung, dieses Herrn, in der äussersten Linken Ecke liegt, sollte in der Einführung ganz klar deklariert werden.

    27 42 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 19:57
      Highlight wenn du äusserst rechts stehst, mag dein Vorwurf stimmen, Pachnota, Ansonsten mit klarer Sicht, erzählst du Mist.
      Warum hat deine liebe SVP keine Eier in derHose und lanciert eine Iniative die gerade aus heisst:
      Kündigung der Bilateralen 1?
      11 5 Melden
  • rodolofo 27.06.2017 07:40
    Highlight Die wollen, dass man wieder von ihnen spricht.
    Seit Monaten wirken sie neben dem monströsen Trump wie lächerliche Gartenzwerge.
    Und jetzt kommen sie wieder mit ihrem ewigen Thema Ausländer, das doch eigentlich schon genügend abgehandelt und durchgekaut worden ist!
    Sogar Müslüm hat ja einsichtig gesungen:
    "Ich bin eine chriminelle Ausländer!"
    Also was wollen sie denn noch?
    Blocher ist der beste Bundesrat, den wir je hatten.
    Und alle Ausländer sind finster und böse und dreckig und kriminell!
    Da gibt es nur eins: Zue mache!
    Alle weissen Schäflein bleiben im Stall, bis die Vogelgrippe vorbei ist!
    25 28 Melden
  • pachnota 27.06.2017 04:06
    Highlight Ich möchte so ein "Interview" mal zu Levrat lesen, z.B. über, s Rahmen abkommen mit der EU (Pardon Sklavenvertrag) dem die SP am hinterherrennen ist.
    35 70 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 13:20
      Highlight Whataboutism in Reinkultur, es geht in diesem Artikel nun mal nicht um Levrat oder das Rahmenabkommen
      14 7 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 15:09
      Highlight Dann führ ein Interview mit Levrat und frag ihn zum Thema.
      Aber wer SVP-Slang benutzt will ja sowieso keine andere Meinung hören
      18 6 Melden
  • pachnota 27.06.2017 03:54
    Highlight Selten so ein offensichtlich einseitiges Interview gelesen.
    Inkl. der Bestätigung, praktisch aller linker Vorurteile.
    (lach)
    Braucht es eigentlich lange, so einen "Politologen" zu finden?
    37 72 Melden
    • Yolo 27.06.2017 06:57
      Highlight Heul bitte leise. Du kannst ja bei der BaU lesen und kommentieren gehen...
      35 18 Melden
  • wasylon 27.06.2017 00:52
    Highlight "Man darf nicht vergessen: Aus dem ganzen Arsenal der SVP-Initiativen seit den frühen 90er-Jahren waren nur die Durchsetzungs- und Masseneinwanderungsinitiative erfolgreich"
    Herr Basliger:
    Es waren insgesamt seit 1992 zehn Initiativen.
    Sie verwechseln Durchsetzung mit der Ausschaffungs-initiative (peinlich)
    Übrigens gab es nur drei erfolgreiche Initiativen die von politischen Parteien im Alleingang lanciert wurden. Dazu gehören neben Ausschaffungs- und Zuwanderungsinitiative die 1994 von fast 84 Prozent der Stimmenden angenommenen 1.-August-Initiative der Schweizer Demokraten.
    20 9 Melden
    • Christoph Bernet 27.06.2017 08:47
      Highlight Lieber wasylon
      Danke für den Hinweis. Die Verwechslung zwischen Aussschaffungs- und Durchsetzungsinitiative ist mir als Autor bei den letzten Anpassungen des Interviews unterlaufen, nicht Herrn Balsiger.
      Freundlichen Grüsse
      13 7 Melden
  • Steely Dan 26.06.2017 22:39
    Highlight "Aus dem ganzen Arsenal der SVP-Initiativen seit den frühen 90er-Jahren waren nur die Durchsetzungs- und Masseneinwanderungsinitiative erfolgreich."

    Da sollte man "Durchsetzungs-" durch "Ausschaffungs-" ersetzen, sonst ist das nicht ganz korrekt.

    Aber sonst ein ganz erfreuliches Textlein. Wir sollten alle mithelfen, die hinterlistigsten Verfassungstexte zu verfassen, damit uns nichts mehr überraschen kann:

    https://www.operation-libero.ch/de/hilf-der-auns
    24 15 Melden
    • Christoph Bernet 27.06.2017 08:50
      Highlight Lieber Steely Dan
      Danke für den Hinweis. Wir haben das unterdessen angepasst. Die Verwechslung zwischen Aussschaffungs- und Durchsetzungsinitiative ist mir als Autor bei den letzten Anpassungen des Interviews unterlaufen, nicht Herrn Balsiger. Freundlichen Grüsse
      10 4 Melden
    • Richu 27.06.2017 14:22
      Highlight @Steely Dan: Ehrlich wäre es, wenn Sie auch die von SVP Politikern gestarteten und gewonnen Initiativen wie beispielsweise die Initiative gegen den Bau von Minaretten auch berücksichtigen würden!
      6 7 Melden
    • pachnota 28.06.2017 20:28
      Highlight http://www.dailytalk.ch/urteil-des-zuercher-obergerichts-in-sachen-mark-balsiger/

      Für alle balsiger Fans
      Bitte zur Kenntnis nehmen.
      0 1 Melden
    • pachnota 29.06.2017 13:01
      Highlight Christoph Bernet
      Danke für's hochschalten. Nur, wie ich finde, etwas spät. Jetzt liest's ja niemand mehr.

      Dabei bin ich der Meinung, wenn man den Text aus dem Link gelesen hat, man die Aussagen des Politologen, viel einfacher, einordnen (zuordnen) kann.
      Wäre daher eine doch interessante Bereicherung gewesen?
      0 1 Melden
    • Christoph Bernet 29.06.2017 17:11
      Highlight Lieber User pachnota
      Aufgrund der vielen eintreffenden Kommentaren, welche watson täglich erreichen und von der Redaktion vor dem Freischalten gelesen werden müssen, kann sich das Freischalten manchmal etwas verzögern –unabhängig vom Inhalt dieser Kommentare. Beschimpfungen einzelner Redaktoren und Zensur-Vorwürfe tragen nicht zur Beschleunigung dieses Prozesses bei und werden gelöscht. Es ist auch nicht so, dass der Autor einer Geschichte alleine für das Freischalten der dazugehörigen Kommentare zuständig ist.
      Besten Dank für das Verständnis.
      0 0 Melden
    • pachnota 29.06.2017 22:03
      Highlight Christoph Bernet
      Gut, wenn das so ist, nehme ich natürlich mein Vorwürfe zurück, und entschuldige mich herzlich bei ihnen.
      lieber Gruss aus Bern und nichts für ungut wegen meiner Paranoia.
      0 0 Melden
  • Rajasu 26.06.2017 22:28
    Highlight Hey.. Bssst.. Duda.. Da hat's ein Fehler in deinem Titel ;)
    12 3 Melden
  • Urs Minder 26.06.2017 21:28
    Highlight Was soll gut sein daran das jedes Jahr so viele Leute einwandern. Sie bringen nicht mal mehr Einnahmen, wir subventionieren die Leute massiv, noch können sie irgendwie die Lebensqualität verbessern. Naherholungsgebiete sind völlig übernutzt, die Strassen voll, der Staat hat sich ohne wirklichen Nutzen für die Bürger aufgeblasen. Niemand kauft etwas bei uns wenn es anderswo besser oder billiger ist. Die Verträge binden mich an Völkerrechtsverletzer im Falle von Libyen und Syrien, sowie Länder die sich als Weltpolizist aufspielen aber ein Pakt mit dem Teufel eingehen.
    41 68 Melden
    • flohehe 26.06.2017 21:57
      Highlight Inwiefern subventionieren wir diese Leute denn?
      42 22 Melden
    • Makatitom 26.06.2017 23:29
      Highlight Um wen handelt es sich bei der PFZ? Um EU-Bürger. Und jetzt zeig mir mal eine Statistik, die besagt, dass mehr EU-Bürger Sozialhilfe beziehen als einzahlen. Wirst du nicht können, weil es sie nicht gibt.
      56 16 Melden
    • Kabeljau 27.06.2017 03:22
      Highlight Das kann ja wirklich nicht sein. Bringen die kein zusätzliches Einkommen.... Da wird LOTTO spielen wieder eine Option.
      4 9 Melden
    • CASSIO 27.06.2017 06:14
      Highlight Makatitom: welch seltsame Rechnung!
      7 19 Melden
    • andrew1 27.06.2017 08:45
      Highlight Sie sind schon massiv subventioniert. Die hälfte aller sozialgeldbezüger sind ausländer und ca 75 % der gefängnisseinsassen sind ebenfalls ausländer. Das geht ins geld mit dem Gegenwert öm ja es sind jetzt viele leute hier welche die infrastruktur überlasten wodurch man hohe mieten und viel stau hat. Eine zuwanderung von 40000 netto würde bei weitem reichen für die wirtschaft. 😉
      10 18 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 09:10
      Highlight @andrew: Ausländer und EU-Ausländer ist aber nicht das Gleiche, bei der PFZ geht es um Personen aus der EU, welche unsere Sozialwerke alimentieren, und nicht aussaugen.
      @Cassio: Dann zeig mir doch eine Rechnung, di, in deinen Augen, nicht seltsam ist.
      Apropos Sozialwerke: Welche Parteien möchten die AHV am Liebsten abschaffen? Welche Parteien wollen immer wieder den Umwandlungssatz der PK kürzen? Ja, SVP und FDP!
      13 9 Melden
    • andrew1 27.06.2017 11:16
      Highlight Einverstanden makatitom. Z.b deutsche sind sehr fleissig und problemlos. So wie die meisten eu-ausländer. Aber auch da hat man mal genug handwerker und kv-angestellte. Ist dann stossend wenn stellen von deutschen besetzt werden und gleichzeitig schweizer arbeitslos sind und unterstützt werden müssen. Da spart zwar der Arbeitgeber ein paar fr aber die sozialhilfe muss das doppelte und dreifache bezahlen. Volkswirtschaftlich unsinnig.
      8 5 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 11:38
      Highlight Natürlich, andrew, aber das wäre mit griffigen flankierenden Massnahmen problemlos regelbar gewesen. Wer hat gleich wieder mitgeholfen, diese bis zur Unwirksamkeit zu verwässern? Ja, schon wieder die $SVP. Sei hätte ja sonst kein Thema mehr, um im Wahlkampf den Fremdenhass zu bewirtschaften
      10 6 Melden
    • CASSIO 27.06.2017 19:05
      Highlight makatitom, folgendes hast Du geschrieben: "Und jetzt zeig mir mal eine Statistik, die besagt, dass mehr EU-Bürger Sozialhilfe beziehen als einzahlen. Wirst du nicht können, weil es sie nicht gibt." wenn einer - sei es eu-bürger oder nicht - sozialhilfe bezieht, dann wird er nicht durch einen einzigen arbeitnehmenden finanziert. somit macht dieser satz keinen sinn.
      0 4 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 19:55
      Highlight Tja, es braucht aber nur etwa das doppelte bis dreifache Einzahler, und das ist bei EU-Bürgern sicher gegeben. Ich nehme dann mal zwei Kilo Sinn, denn du ja anscheinend machen kannst
      2 2 Melden
  • Vachereine 26.06.2017 20:51
    Highlight Dieser Delegiertenentscheid zeigt, das die aus Unternehmerkreisen rekrutierte Parteispitze, insbesondere der Zürcher Sektion, welche von der Personenfreizügigkeit profitieren, innerhalb der SVP an Rückkhalt verloren hat. Das dürfte der SVP einigen Zulauf aus dem lohnabhängigen Teil der Bevölkerung bescheren. Jenem Teil der Bevölkerung, der weder von der Globalisierung noch von der steigenden Staatsquote profitiert (Unternehmer, Lehrer, Beamte und Dienstleister im Asyl- und Sozialwesen). Dieser matchentscheidend grosse Teil der Stimmbürger ist mehrheitlich für die Abschaffung der PFZ.
    13 41 Melden
    • Makatitom 26.06.2017 23:33
      Highlight Jedem Lohnabhängigen, der immer noch auf die Bewirtschaftung des Lieblingsthemas des Chefstrategen reinfällt, ist einfach nicht mehr zu helfen. Vielleicht sollten solche Lohnabhängigen auch mal daran denken, welche Partei mit aller Kraft die Hochpreisinsel Schweiz schützt, indem sie Nein zu einem schärferen Kartellgesetz oder zur Vereinfachung von Parallelimporten sagt. Vielleicht sollte der Lohnabhängige auch mal checken, dass bei der EMS nur gut ein Drittel aller Arbeitsplätze in der CH sind. Und dass Blochers Sohn sogar eine Fakturafirma in Lixemburg gegründet hat.
      49 13 Melden
    • Vachereine 27.06.2017 00:26
      Highlight @Makatitom: Das tut nun wirklich nichts zur Sache.
      Ich habe eben gerade skizziert, dass die Delegierten der SVP einen Kurs eingeschlagen haben, der der bisher von der Zürcher SVP-Fraktion unter der Führung Blochers verfolgten Strategie stark abweicht. Blocher verliert offensichtlich an Einfluss. Warum freust Du Dich nicht darüber?
      2 9 Melden
    • nilson80 27.06.2017 07:00
      Highlight Warum sollte Blocher an Einfluss verlieren ? Familie Blocher ist international aufgestellt. Selbst wenn es in der Schweiz abwärts ginge, brauchst Du Dir um sie keine Sorgen machen. Leiden werden diejenigen welche denken, dass Blocher sich tatsächlich um sie kümmere.
      15 2 Melden
    • Vachereine 27.06.2017 08:58
      Highlight @nilson80: Der politische Einfluss von Herrn Blocher nährt sich nicht aus den Umständen seiner Familie. Das ist völlig abstrus. Jeder politische Einfluss nährt sich aus der Unterstützung der Wähler für eine Sache, eine Partei oder eine Person. Und hier registriere ich bei der SVP ein Rückgang des Einflusses der Zürcher SVP, bzw. von Herrn Blocher, z. B. an jüngstem Delegiertenentscheid.
      Und woher nimmst Du die prophetische Gewissheit, dass irgendwer werde leiden müssen? Wer soll das sein und weshalb werden sie leiden müssen?
      3 4 Melden
    • Makatitom 27.06.2017 09:11
      Highlight Blocher hat die Initiative lanciert und ausgebrütet.
      6 3 Melden
    • nilson80 27.06.2017 12:19
      Highlight @Vachereine (Teil I)
      1) Die Initiative ist von Blocher klar unterstützt. Da gibt es genügend direkte Aussagen von ihm. Wo verliert er also an Einfluss ?
      2) Meine "prophetische Gewissheit" bezieht sich darauf, dass der Wohlstand der Schweiz (an dem relativ auch diejenigen teilhaben die wenig besitzen) von der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Aufstellung der Schweiz getragen wird. Natürlich auch mit bekannten negativen Effekten (z.B. hohes Bevölkerungswachstum). Das Versprechen der SVP man könnte allen Reichtum halten ohne irgendwelche Nachteile zu haben, ist einfach gelogen..........
      4 2 Melden
    • nilson80 27.06.2017 12:28
      Highlight @Vachereine (Teil II)
      ....es wird keinem 50+ Arbeitnehmer besser gehen wenn hier die Wirtschaft runterfährt. Ob man will oder nicht, die Vorstellung dass man Wohlstand einfach konservieren kann in dem man sich abkoppelt ist ziemlich naiv (um nicht zu sagen dumm). Genauso naiv ist die Vorstellung vieler Sozialhilfeempfänger (oft schon erlebt), dass sie mehr Geld bekommen wenn die Ausländer weg sind. Die SVP lebt aber genau von diesen Versprechen. Verlogen ist dabei, dass Blocher & Co für ihre eigenen Unternehmungen jeden Vorteil nutzen, auch wenn es zum Nachteil der CH-Arbeitnehmer geht.
      4 2 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 20:01
      Highlight Der Einfluss von Blocher fällt weg, wenn er selber nicht mehr ist. Und das dürfte den Zerfall des Ladens einläuten. Weil die Tochter die Partei nicht führen kann. Und von den anderen "Ziehsöhnen" wohl keiner sich an der Macht halten kann...
      5 3 Melden
    • Vachereine 27.06.2017 21:56
      Highlight @Fabio74: Nach Blocher mag die SVP zu Staub zerfallen. Aber dann kommt noch etwas viel schlimmeres.
      Ihr wisst noch gar nicht, was ihr an Blocher an Gutem habt. Aber ihr werdet sehen.
      1 5 Melden
    • Makatitom 28.06.2017 10:32
      Highlight Da fragen wir doch mal die ehemaligen Angestellten von Lonza, Alusuisse und Cellulose Attisholz. Oder die vielen tausend über den Tisch gezogenen Kleinanleger, die ihr Geld in Blochers /Ebners "Visionen" verloren haben. An Blocher ist rein gar nichts gut, aber das wollen die Fanboys/-girls nicht sehen
      4 1 Melden
  • Sapere Aude 26.06.2017 20:36
    Highlight Klar interessiert sich die SVP nicht dafür, die Vorlage zu gewinnen. War doch bereits bei der MEI so oder warum kam von der SVP kein einziger sinnvoller Umsetzungsvorschlag zur Vorlage? Natürlich spielen einige bei dieser Vermutung die empörten oder sind schlicht naiv zu glauben, das V im Parteiname stehe würkli fürs Volk.
    79 18 Melden
    • Urs Minder 26.06.2017 21:38
      Highlight Falls die GP, die SP, die SVP , die Religiösen, die "System Wallis" CVP und die FDP fürs Volk sind würde mich das überraschen. Kreative Vorschläge gibt es hier nicht, sondern Farbprospäktli von den Parteien. Es genügt heute wenn Pedro Lenz dafür und die SVP dagegen ist. Wir wissen nicht was wir bekommen aber schon vorher was der warme Furz dann kostet. Aber die "Einwanderung lohnt sich" Aussage ist deutlich zurückgegangen seit alle Kosten explodieren. Die Kosten beim Staat sind seit Jahren stark steigend, viel mehr als die Leute als Zuwachs in der Lohntüte haben.
      14 43 Melden
    • _kokolorix 27.06.2017 07:09
      Highlight @peter
      Jeder via PFZ Eingewanderte entspricht dem Bedürfnis der Wirtschaft. Ohne Job, keine Niederlassungsbewilligung. Die Umsetzung der MEI mit dem Inländervorrang zielt genau auf die Richtigen, wurde aber zu stark verwässert
      16 7 Melden
    • piedone lo sbirro 27.06.2017 12:05
      Highlight @R. Peter

      1)
      um den inländervorrang foutiert sich köppel höchst persönlich.

      2)
      quellen und links bitte.

      3)
      die EMS-chemie beschäftigt nur gerade 1/3 einheimische, der rest sind "fachkräfte" aus der EU.
      es würde schon genügen, wenn martullo, spuhler & co. ganz aus eigenen stücken und ohne staatliche zwang in ihren unternehmen den "schweizervorrang" (originaltext MEI) einführen würden.

      wie wäre es mit einer initiative zum verbot ausländischer arbeitskräfte in der landwirtschaft?

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/inlaendervorrang-gilt-nicht-bei-der-weltwoche/story/26530989
      10 3 Melden
    • Sapere Aude 27.06.2017 12:18
      Highlight Konkrete Vorschläge von der SVP bezüglich der gesetzlichen Umsetzung waren nicht vorhanden. Weder mein einem konkretem Konzept für ein Kontingentsystem, noch mit einem Vorschlag für Höchstzahlen hat sich die SVP in die Diskussion eingebracht. Selbst das Referendum haben sie nicht ergriffen, da schien es ihr entweder doch nicht so wichtig zu sein oder sie hatten Angst die Abstimmung zu verlieren. Was zeigt, dass sie ganz gut mit dem Resultat leben kann. So kann man weiterhin gegen den Bundesrat und die anderen Parteien stänkern und das Thema warm behalten.
      11 3 Melden
    • _kokolorix 27.06.2017 12:40
      Highlight @peter
      Wer hier arbeitslos gemeldet ist, muss ja wohl ein Innländer sein. Und ja, da gehören auch die Ausländer dazu welche von den Firmen nach einem Jahr gefeuert werden weil sie dann einen besseren Lohn wollen.
      Wer via PFZ einwandert muss hier einen Arbeitsvertrag haben, so ist das geregelt. Deine Behauptung stimmt einfach nicht.
      Es ist massgeblich die SVP welche sich gegen Regulierungen im Arbeitsrecht stemmt, welche ältere und einheimische Stellenbewerber besserstellen würden.
      Es ist unglaublich verlogen, arrogant und zynisch zu behaupten die SVP versuche das Problem zu beheben
      10 4 Melden
    • _kokolorix 27.06.2017 20:35
      Highlight @peter
      Die MEI ist eben gar keine gute Lösung. Wenn die Kontingente wirtschaftsgerecht bestimmt werden ändert sich auf dem Arbeitsmarkt genau gar nichts. Aber es dürften dann keine Asylbewerber mehr aufgenommen werden, weil das Kontingent von den Firmen zwecks Lohndumping voll ausgeschöpft würde.
      Die hiesigen Arbeitslosen zu bevorzugen verstösst nicht gegen die PFZ. Einen höheren Mindestlohn könnten wir auch einführen um den Profiteuren ein wenig die Suppe zu versalzen, und die Firmen mit Bussen zu belegen wenn sie immer wieder neue Sklaven im Ausland rekrutieren ginge auch
      5 1 Melden
  • Gustav.s 26.06.2017 20:31
    Highlight Die Operation Libero oder andere könnte ja selber eine klare Initiative starten und nicht andere kritisieren. Ich würde unterschreiben.
    Die SVP kommt mit jeglicher Abstimmung über eine Verschärfung der Mei bis hin zur kündgung der Bilateralen oder der Pfz nie nie niemals durch.
    Schon die Mei war so extrem knapp, da kann etwas härteres nur verlieren. Dazu kommt noch der zwängerei malus.
    18 40 Melden
    • Steely Dan 26.06.2017 22:25
      Highlight Haben Sie gemacht, bitte machen Sie doch mit:

      https://www.operation-libero.ch/de/hilf-der-auns
      20 5 Melden
    • pachnota 27.06.2017 04:02
      Highlight Und der grosse unsympathischkeits Faktor, dieser Frau, von der Operation Libero?
      6 32 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 13:21
      Highlight Warum.sollen andere eine Initiative starten und zu welchem Thema?
      3 3 Melden
  • spiox123 26.06.2017 20:14
    Highlight Treffend analysiert was die SVP betreibt. Von konstruktiv kann da leider nicht die Rede sein. Man muss ja nicht immer alles gut finden einer anderen Partei, die sind jedoch gewillt etwas konstruktives zu erarbeiten.
    68 13 Melden
  • manuel0263 26.06.2017 20:12
    Highlight Es wäre sehr konstruktiv von der Sünnelipartei, endlich mal zu echten Problemlösungen beizutragen als nur endlos immer wieder die gleichen Themen zu bewirtschaften. Aber eine immer grössere Menge von Wählern scheint diese ewige Strategie erkannt zu haben...nur poltern führt einfach nirgendwo hin.
    69 14 Melden
    • Schne 27.06.2017 08:40
      Highlight Die einzige Partei die dafür war, kümmerte sich nicht um die Umsetzung. Es war ihr wohl schlicht egal.
      14 6 Melden
    • piedone lo sbirro 27.06.2017 10:05
      Highlight @R. Peter

      beklagen sie sich bei ihrer SVP.

      weshalb haben sie die USR III gutgeheissen, wenn sie keine zuwanderung möchten?
      14 5 Melden
    • pachnota 27.06.2017 16:25
      Highlight Schne u, piedo
      Ich glaube, ihr habt da etwas nicht ganz verstanden.
      4 8 Melden
    • Schne 27.06.2017 18:23
      Highlight Der Initiativtext war schon schlampig formuliert. Man hätte gleich reinschreiben können, dass notfalls die Bilateralen gekündigt werden. Vor der Abstimmung wurde gelogen, als behauptet wurde, das ganze sei ohne Kündigung der Bilateralen umsetzbar. Bei der Umsetzung hat die SVP (mutwillig?) geschlafen. Und ihr beklagt euch jetzt allen Ernstes darüber, dass die restlichen Volksvertreter die Meinung ihrer Wähler durchsetzten?
      7 4 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 20:04
      Highlight @Peter: Zum millionsten Mal: Es gab und gibt keinen Verfassungsbruch, auch wenn Amstutz und die anderen "Täubelibuben" dies rumschreiben.
      Das Parlament hat ein Gesetz geschaffen, gemäss den gültigen Gesetzen zur Umsetzung dieser Mumpitz-Initiative.
      Die eierlose SVP verweigert das Referendum. Gesetz ist verabschiedet. So simpel ist Demokratie
      Und wer glaubt, dass "Bedürnisse der CH-Wirtschaft" was geändert hätte ist sehr naiv.
      Kaum hätte die Wirtschaft gerufen, wären SVP und FDP zu Kreuze gekrochen und hätten die Tür geöffnet...
      6 3 Melden
    • pachnota 27.06.2017 21:31
      Highlight Offensichtlich, hat hier jemand das Gefühl, die Netiquette sei verletzt, wenn ich etwas über
      Mark Balsiger
      poste.

      Aber eigentlich frei ersichtlich im Netzt!

      oder?

      googelt doch mal selbst...
      1 4 Melden
  • rudolf_k 26.06.2017 19:47
    Highlight Mir hat immer noch niemand erklärt, wo genau der Vorteil einer 10- oder 12-Millionen-Schweiz liegt. Ich bitte um Aufklärung.
    31 63 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 20:43
      Highlight Sagen wir Mal so, während du auf der Einwohnerzahl rumhackst, schaut die Partei deines Vertrauens, dass du möglichst nicht mehr Rente kriegen wirst, länger arbeiten musst und dein Status Quo als Arbeitnehmer sich nicht zu deinen Gunsten entwickelt.
      Nebenbei verkaufen sie dir noch ein neues Steuerrecht das sie reicher macht und für dich Mehrkosten ergibt. Da die Wählerschaft hungrig nach Schuldigen ist und sie das nicht zu den Ausländer schieben können, machen sie die Linken dafür verantwortlich. In der Zwischenzeit kürzen sie das Budget der Schule, in der deine Kinder sind.
      Noch Fragen?
      115 25 Melden
    • Yes. 26.06.2017 21:13
      Highlight Wenn das Rentenalter wenigstens geringfügig an die viel höhere Lebenserwartung angepasst werden würde, könnten wir (jetzt haltet euch fest) die AHV sogar ohne ständiges Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum bezahlen.
      Schon ziemlich absurd, ich weiss.

      Im Gegenzug regen sich alle auf wenn mehr Land verbaut wird, höher gebaut wird, die Strassen erweitert werden müssen, mehr Energie produziert werden muss, etc.
      9 29 Melden
    • Gohts? 26.06.2017 21:20
      Highlight @Matthias Studer: Gekonnt ausgewichen.

      Das war keine Parteifrage, sondern eine Themenorientierte Frage von rudolf_k betreffs Übervölkerung.

      Ich persönlich vertrete Meinungen diverser Parteien. Themenbedingt.

      Sehe auch keinen Sinn in einer 10-Mio-Schweiz. Und schon gar nicht, wenn unsere Kultur dabei allmählich untergeht.
      17 37 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 21:49
      Highlight @Gohts, ich habe nur aufgezeigt, welche Politik die wirklich macht. Nicht für das Volk.
      Zum Thema Zuwanderung. Es wird mehr Menschen geben in Europa. Aber mir machen nicht die Arbeitnehmer, die kommen werden Sorgen. Das wird ein Bruchteil von dem sein, was hier her flüchtet. Von den Niederlanden, Deutschland, Italien usw. wenn wir unser Klima nicht in den Griff kriegen. Seid ihr euch bewusst, wie viel Land verschwindet, wenn die Meeresspiegel ansteigen? Auch dazu liefert die SVP keine Lösung. Da reden wir nicht über 12 Millionen Menschen. Das sind bedeutend mehr.
      41 13 Melden
    • Urs Minder 26.06.2017 21:49
      Highlight Das glaubst Du doch selber nicht Matthias? Nicht jeder muss es gut finden mit 12 Mio Bürgern in diesem Land zu leben. Die zunehmenden Abgaben und Steuern, fehlenden Beiträge in der Sozialversicherung, kaum die Schuld der SVP. Jeder vierte Franken geht inzwischen für Soziales, der Staat wächst gerade über 4 % pro Jahr. Meine Industrie geht langsam den Bach runter, da Produktion zu teuer. Auch das kaum ein Problem das die SVP geschaffen hat. Die Ansprüche von Leuten wie Dir was der Unternehmer und andere Bürger alles für Dich zu bezahlen haben, finde ich nur unanständig.
      17 34 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 21:58
      Highlight @Urs Minder. Im Verhältnis zahlst weniger Steuern als vor 25 Jahren. Wo ist dein Problem? Der größte Teil geht für die Altersvorsorge drauf. Rein mathematisch wirst du bei einer gleichbleibender Bevölkerung mehr an Sozialabgaben zahlen.
      Und gehe nicht davon aus, dass ich andere was kostet. Der Unternehmer verdient an mir. Schon nur davon auszugehen, ich kenne auf Kosten anderer ist unanständig.
      26 14 Melden
    • Gohts? 26.06.2017 22:21
      Highlight @Matthias Studer: Schon wieder ausgewichen.

      Was sind denn nun die Vorteile einer 10- bzw. 12-Mio-Schweiz?
      14 29 Melden
    • Steely Dan 26.06.2017 22:27
      Highlight @rudolf_k: warum sollte ich daran glauben, dass die SVP die Einwanderung tatsächlich reduzieren will. Sie will die Einwanderung selber steuern können, und das im Gesamtinteresse der Wirtschaft.

      Definieren Sie mal das Gesamtinteresse der Wirtschaft.
      16 5 Melden
    • rudolf_k 26.06.2017 22:47
      Highlight Danke Matthias Studer, aber denken tue ich dann immer noch für mich selbst. Ich bin lebenslanger SP-Wähler, und bin mir durchaus bewusst dass die neoliberale Partei SVP mit gleichzeitiger Deregulierung, Steuersenkungspolitik und der Forderung nach weniger Einwanderung eine komplett widersprüchliche Linie fährt und das Thema lediglich bewirtschaftet. Nichtsdestotrotz bleibt meine Frage. Wo genau liegt der Vorteil für mich in einer 10-Millionen-Schweiz? Dieses Schneeballsystem wird kollabieren, die Frage ist nur wie gross der Schaden an der Umwelt sein wird. Fazit: Falsche Partei, richtiges Ziel
      13 12 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 23:20
      Highlight @Goths, ich sehe das Problem nicht. Oder besser gesagt, ich sehe auch darin eine Chance. Wir haben viele Bausünden aus den Nachkriegszeit bis in die 80er rein. Da kann man viel machen. Und mit der richtigen Raumplanung mehr Platz schaffen.
      Mann muss sich schon bewusst sein, klemme ich die Zuwanderung ab, müssen wir selber einiges ändern. Zum Beispiel auf 0% Wachstum setzen. Denn wie will man auf Wachstum setzen, wenn wir selber dann eine rückläufige Bevölkerung haben? Dann wird das demografische Problem eine neue Dimension annehmen. Ich höre jetzt schon die Schreie 😉
      Wo will man Bluten?
      24 11 Melden
    • Enzasa 27.06.2017 02:50
      Highlight Wer will eine 12 Mio. Schweiz?
      Niemand!
      In Europa werden viel weniger Kinder geboren als alte Menschen sterben. Das Problem in Europa und auch der Schweiz ist eine überalterte Gesellschaft. Die Firmen in Europa rationalisieren so stark, weil es zukünftig zu wenige Arbeitskräfte gibt. Die 12 Mio. Schweiz ist Angstmacherei für Menschen im Heute und die nicht die Bevölkerungsentwicklung der nächsten 30 Jahre sehen. Die 12 Mio. Schweiz bringt heute Wählerstimmen und nur darum geht es.
      14 8 Melden
    • Enzasa 27.06.2017 09:17
      Highlight http://www.vorsorgeforum.ch/resource/Windows-Live-Writer-Uni.-Gallen-Die-Lcke-in-der-Alterssicher_D474-21163759

      Zu den "Alternativen Fakten"
      3 2 Melden
    • piedone lo sbirro 27.06.2017 10:19
      Highlight @rudolf_k
      @R. Peter
      @Gohts?
      @Urs Minder

      lustig wie die ökologie feindlichen rechtsnationalen wieder ihr "dichtestress"-argument hervorklauben.

      eine partei, die unsere umwelt verschandelt und zerstört, schädliche energieträger aus der vergangenheit für die zukunft propagiert, tritt plötzlich als umweltschützerin auf.
      um den latenten fremdenhass zu kaschieren, kleidet sich unser rechtsnationalist sogar ins verhasste grün.

      einwanderung aus drittstaaten: das kontingent wurde mit massgebender unterstützung der SVP erhöht.

      kapitalismus basiert auf wachstum. ohne wachstum kein kapitalismus.
      8 5 Melden
    • pachnota 27.06.2017 16:28
      Highlight pieido
      bitte noch von dir: wieso willst du die 12 Mio?
      5 7 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 20:08
      Highlight @pachnota: bist du so simpel? Keiner will eine 12 Millionen Schweiz.
      Die Frage die du an den Herrliberg stellen solltest: Warum kriecht die Partei vor den Konzernen und senkt Steuern und will sonstige Vergütungen?
      Warum will die SVP Bauern die Land vergolden, von den Steuern verschonen? Warum zonen Gemeinden (meist SVP) Land ein, damit Bauunternehmer (meist SVP) Häuser und Infrastruktur bauen dürfen?
      Warum wird jeder Schritt zu besseren Arbeitsbedingungen, Kontrolle gegen Schwarzarbeit und Lohndumping als Arbeitsplatzvernichtend bekämpft?
      5 2 Melden
    • Richu 27.06.2017 22:08
      Highlight @Fabio 74: Es brauchte eigentlich nicht viel Intelligenz um zu wissen, dass es für alle Entscheide wie beispielsweise Steuern senken, Einzonen etc. etc. Mehrheiten braucht. Bei neuen Steuergesetzen wird sogar in den meisten Fällen eine Volksabstimmung durchgeführt. Aber Sie scheinen davon nur wenig oder sogar keine Kenntnisse zu haben. Schade!
      1 5 Melden
    • piedone lo sbirro 28.06.2017 10:53
      Highlight @R. Peter
      @Richu
      @pachnota

      tiefere steuern für konzerne sowie lockerung der lex koller und USR II = neue (ausländische) firmen = neue stellen = fachkräftemangel = zuwanderung von expats.

      die steuergeschenkstrategie von SVP/FDP ist der grösste treiber der zuwanderung.

      einwanderung aus drittstaaten: das kontingent wurde mit unterstützung der SVP erhöht.

      wir hatten schon vor der PFZ eine zuwanderung von über 40'000.

      nur spardenker haben dieses system noch nicht durchschaut.

      sind sie sicher, dass sie es als palmwedler der geldelite eines tages selber zum multimillionär schaffen?
      3 1 Melden
  • Richu 26.06.2017 19:43
    Highlight Die Ausage von Politologe Mark Balsiger, dass die SVP mit der Kündigungs-Initiative gar nicht unbedingt gewinnen will, entspricht sicher ganz und gar nicht der Wahrheit! Es scheint, dass Balsiger in diesem Falle überfordert ist, die Sachlage richig zu analysieren.
    20 97 Melden
    • ARoq 26.06.2017 21:22
      Highlight Warum soll die Arbeitgeberpartei auf günstige Arbeitskräfte verzichten wollen?
      48 7 Melden
    • piedone lo sbirro 26.06.2017 21:43
      Highlight @Richu

      wie oft habe ich ihnen schon gesagt die SVP und die MEI seien ein witz?

      der tag der götterdämmerung musste ja mal kommen - lieber später als gar nie 🤣
      33 17 Melden
  • Simon Meier (1) 26.06.2017 19:33
    Highlight Was erzählt Balsiger da für ein Mist? Reine Unterstellung und natürlich ganz nach dem Mainstream der Medien.
    17 83 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 20:08
      Highlight Was sind denn die Unterstellungen genau?
      0 1 Melden
  • Spooky 26.06.2017 19:29
    Highlight Ist dieser Mark Balsiger wirklich Politologe? Seine Antworten sind ja nur linke Hetze.
    19 93 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 20:44
      Highlight Ich würde belegbare Fakten nicht unbedingt als Linke Hetze bezeichnen.
      Nur um das zu sehen muss man die Augen öffnen.
      73 22 Melden
    • wasylon 26.06.2017 21:14
      Highlight @ Matthias Du meinst doch sicher alternative linke Fakten. 😂
      11 38 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 21:50
      Highlight Was ist den genau an dieser Linken Hetze falsch? Benennt es.
      32 7 Melden
    • flohehe 26.06.2017 22:02
      Highlight @ Wasylon... Dann freue ich mich auf die Richtigstellung dieser angeblich alternativen Fakten
      20 2 Melden
    • wasylon 26.06.2017 22:11
      Highlight Zuerst musst du aber noch deine Fakten belegen.
      5 22 Melden
    • Spooky 26.06.2017 23:04
      Highlight @Matthias Studer

      «Die SVP will mit der Kündigungs-Initative gar nicht unbedingt gewinnen»

      Einer Partei zu unterstellen, sie wolle eine Initiative eigentlich gar nicht gewinnen, ist Hetze und in Reinkultur.

      Ich würde das auch sagen, wenn die Hetze gegen die Linken gerichtet wäre, das kannst du mir glauben.

      (Ich bin nicht so eindimensional wie du.)
      11 23 Melden
    • Matthias Studer 26.06.2017 23:48
      Highlight @Spocky u. Peter. Wenn ich etwas unbedingt will, dann tue ich alles dafür. Aber was hat die SVP für die Umsetzung der MEI getan? Wie kommt ihr auf den Gedanken, die SVP will mehr als das Problem zu bewirtschaften?
      19 5 Melden
    • piedone lo sbirro 27.06.2017 10:26
      Highlight @R. Peter

      ihre lernresistenz ist beachtlich.

      die SVP hat die USR III unterstützt, statt das MEI-referendum zu ergreifen!

      sie selber haben der USR III ihre stimme gegeben.

      zeit des erwachens.
      7 6 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 13:24
      Highlight So laut wie hier gebellt wird wurde von Balsiger kräftig auf den Schwanz getreten.
      Lustig, dass jene Kreise die am lautesten sind mit hetzen sich von so einem Statememt getroffen fühlen
      7 4 Melden
  • wasylon 26.06.2017 18:57
    Highlight Mark Balsiger ist nicht nur Politologe sondern auch Psychologe, Medium, Hellseher usw.
    16 69 Melden
    • piedone lo sbirro 26.06.2017 21:51
      Highlight wie lange haben sie sich denn von der SVP veräppeln lassen?

      willkommen zurück in der realität😉
      38 11 Melden
    • wasylon 26.06.2017 22:18
      Highlight Ich benutze doch gar kein Apple Gerät geschweige hat mir die SVP ein geschenkt.😉

      Du Piedone ich muss Dir leider Mitteilen nicht alles was dein Guru Mark sagt entspricht der Realität.
      10 32 Melden
    • Fabio74 27.06.2017 20:10
      Highlight naja wasylon: Ich wünschte du wachst auf bevor dein Guru Blocher dereinst abgeholt wird und ins Jenseits geht und du und die Spookys allein und verloren auf der Strasse stehen
      1 0 Melden
    • wasylon 28.06.2017 12:36
      Highlight @Fabio ich würde aufpassen das du nicht vor ihm gehst. Man kann nie wissen...
      1 1 Melden
    • pachnota 29.06.2017 13:04
      Highlight http://www.dailytalk.ch/urteil-des-zuercher-obergerichts-in-sachen-mark-balsiger/
      1 1 Melden
    • wasylon 29.06.2017 18:16
      Highlight Danke pachnota. Demfall möchte ich noch verurteilter Hetzer hinzufügen. Kein Wunder sind Fabio und piedone seine Groupies.
      0 0 Melden
  • Fabio74 26.06.2017 18:56
    Highlight Um das zu wissen, brauchts keinen Politologen. Die SVP spielt dieses dreckige Spiel lange genug.
    80 15 Melden

1 Jahr Haft für 234 Menschenleben: An diesem Mann soll ein Exempel statuiert werden

Claus-Peter Reisch, früher konservativer Bayer und CSU-Wähler, heute Seenotretter im Mittelmeer. Für sein Engagement soll er nun in Malta verurteilt werden. Im Interview mit watson rechnet er mit Horst Seehofer, Matteo Salvini und der europäischen Flüchtlingspolitik ab. 

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