Schweiz
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Interview

«Warum ist das Heidi-Image schlecht? Wir sollten wieder lernen, auf unsere Wurzeln stolz zu sein» 

Die Bedürfnisse der Touristen verändern sich rasant. Zudem mischen AirBnB & Co. den Markt auf. Urs Eberhard, Vize-Direktor von Schweiz Tourismus, sagt im Interview, warum das nicht negativ sein muss, wie die traditionellen Ferienorte gegen den Gästeschwund kämpfen und wo man dieses Jahr unbedingt Ferien machen sollte.



Wie geht es dem Schweizer Tourismus?
Urs Eberhard: Momentan präsentiert er sich etwas zwiespältig. Wir hatten bis vor Kurzem recht gute Hotellogiernächtezahlen aus Fernmärkten wie Asien, den Golfstaaten und Amerika. China liess leicht nach, aufgrund verschiedener Faktoren wie etwa der Angst vor Terroranschlägen. Auf der anderen Seite erodieren die europäischen Märkte und das seit der Wirtschaftskrise 2008. Schliesslich gibt es den Markt Schweiz, der äusserst stabilisierend wirkt. Die Schweizer sind uns treu. Unter dem Strich halten uns die einheimischen Touristen in der Balance. 

Die Anzahl Übernachtungen geht also nicht stetig zurück?
Fassen wir alle Märkte zusammen, hatten wir letztes Jahr zwar kein Wachstum, aber auch keine dramatischen Verluste. Die Hotellogiernächte der Schweizer Gäste erreichten sogar eine absolute Rekordhöhe. Es gibt ein deutliches Wachstum in den Städten einerseits, andererseits einen deutlichen Rückgang in den alpinen und ländlichen Gebieten. Auch deshalb rede ich von einem zwiespältigen Zustand des Schweizer Tourismus. 

Urs Eberhard, Vize-Direktor Schweiz Tourismus

Urs Eberhard, Vizedirektor Schweiz Tourismus 

Urs Eberhard ist schon lange bei Schweiz Tourismus tätig. Seine Karriere begann 1989 in Deutschland und führte ihn über Holland und Grossbritannien nach Zürich. Hier wurde er Mitglied der Geschäftsleitung. Nur ein Jahr später zog es ihn nach New York, wo er von 2000 bis 2004 den nordamerikanischen Markt betreute. 2004 kehrte er erneut zurück nach Zürich an den Hauptsitz von Schweiz Tourismus. Heute ist er Vizedirektor und Leiter Märkte. Eberhard ist verheiratet und Vater von zwei Kindern, er wohnt in Pfäffikon SZ.
Schweiz Tourismus kämpfte letztes Jahr mit der Aufhebung der Kursuntergrenze für den Schweizer Franken. Die Hotellerie registrierte im Jahr 2015 insgesamt 35,6 Millionen Logiernächte. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 0,8 Prozent (-305’000 Logiernächte). Bei den ausländischen Gästen wurde ein Rückgang von 1,7 Prozent verzeichnet. (feb)  

Was sind die Folgen dieser Veränderung?
Die europäischen Gäste – die Franzosen, die Italiener, die Holländer, die Deutschen – sind eher berg- und landaffin. Die «neuen Gäste» – die Araber, die Chinesen, die Inder – die sind eher urban. Sie übernachten in den Städten, weil sie dort ein grösseres Angebot an Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten und Entertainment finden und unternehmen Ausflüge in die Berge, die in der Schweiz ja von jeder Stadt aus nahe sind. Wegen dieses Trends ist es schlicht und einfach so, dass die Bergdestinationen verlieren und die Städte gewinnen. Die Gästeströme und damit die Gästebedürfnisse haben sich verändert und werden es weiter tun. 

Zürich

2015 verzeichnete Zürich erstmals mehr Logiernächte als Graubünden.  bild: shutterstock

Lausanne

Auch Städte wie Genf oder Lausanne (im Bild) stehen hoch im Kurs.
bild: schweiz tourismus

Gibt es weitere Veränderungen?
Ja. Schon seit etwas Längerem haben wir die Entwicklung, dass die Leute immer kürzer in die Schweiz kommen, immer spontaner, dafür aber häufiger. Das Wetter spielt eine viel grössere Rolle als noch vor 20 Jahren. Damals ging man noch gehauen oder gestochen zwei Wochen in die Sommerferien. Diese wurden frühzeitig gebucht. Auch Wochenendtrips plante man früher. Heute entscheidet man kurzfristig, ob man nun am Wochenende einen Städteausflug unternimmt und macht den Entscheid vom Wetter abhängig. Diesen Effekt spüren wir. 

Was bedeutet nun all das für unser Land? Welches Image muss und will Schweiz Tourismus in die Welt hinaustragen? 
Am Schluss müssen wir immer den Gast abholen und ihn glücklich machen. Wir müssen das anbieten können, was die jeweilige Zielgruppe sucht, wenn sie in die Schweiz kommt. Unsere Aufgabe ist es, Lust auf die Schweiz zu machen, das Reisebegehren auszulösen. Dieses Reisebegehren lösen wir aus, indem wir das Interesse eines Gegenübers treffen und es befriedigen. Uns hat die Krise, die seit 2008 herrscht, dazu gebracht, unsere Strategie anzupassen. 

Inwiefern?
Früher warben wir damit, dass die Schweiz schön ist, man hier viel unternehmen kann, wir alles für jeden bieten. Durch die Krise haben wir entschieden, dass wir viel fokussierter und präziser vorgehen müssen in unserem Marketing. Wir überlegten uns: Was gibt es in unserem Land, das uns einen Wettbewerbsvorteil bringt gegenüber der Konkurrenz? Was haben wir, das nicht kopiert werden kann, wofür sich ein Besuch in die Schweiz lohnt, und vor allem – je nach Herkunftsland der Gäste – welche Erlebnisse zu schweiz-affinen Kunden am besten passen. 

A biker rides down a mountain pasture in Nendaz, during the 25th Swiss Mountain Bike Marathon

Mountainbiker stehen im Fokus von Schweiz Tourismus. Bild: KEYSTONE

Glacier Express

Bahnliebhaber gehören ebenfalls zur Zielgruppe. 
Bild: KEYSTONE

Können Sie Beispiele nennen?
Den Glacier Express, den können Sie nur in der Schweiz fahren. Er ist ein Beispiel unter vielen. Wir gingen also hin und definierten Erlebnisse, die nur in der Schweiz möglich sind. Hatten wir diese festgelegt, suchten wir die passende Zielgruppe, die wir für diese Erlebnisse begeistern können. Die Velofahrer sind so eine Gruppe. Sagen wir zu denen, wir haben die schönsten Singletrails und können wir das auch beweisen, müssen wir schauen, wo sich der Mountainbiker bewegt, was er liest, in welchen Social-Media-Kanälen er sich aufhält. Kurz: Wie erreichen wir die Zielgruppe? Weiss ich, wo sie ist, kann ich sie am richtigen Ort abholen und ihr das Produkt Singletrail in der Schweiz verkaufen? Unsere Marketing-Aktivitäten werden viel mehr auf spezifische Interessen der Gäste zugeschnitten. Wir haben uns vom breiten Marketing hin zum Präzisionsmarketing bewegt. 

«Wir wollen den Schweizer Gästen in Zukunft die überraschenden Ecken unseres Landes näherbringen.»

Welche anderen Zielgruppen möchten Sie ansprechen?
Die Bahnliebhaber, die unsere Panoramazüge lieben, oder die Wintersportler, die das Original – Land des Wintersports – erleben wollen. Denn wir sind das Original. 1864 ist in St.Moritz der moderne Wintertourismus erfunden worden. Weiter wollen wir die Naturliebhaber, die Aktivsportler, die Familien ansprechen. Nur ganz nebenbei haben wir das grösste Hop-on-Hop-off-System der Welt. Was es sonst nur in einzelnen Städten gibt, können die ausländischen Touristen bei uns mit dem Swiss-Travel-Pass im ganzen Land nutzen. 

Was für eine Strategie verfolgen Sie bei den Fernmärkten?
In Asien bearbeiten wir vor allem den Individualgast. Dies, weil die Gäste immer häufiger Europa und die Schweiz in kleineren Gruppen entdecken möchten. Ziel ist auch, dass Kunden aus ferneren Ländern zu Jahreszeiten reisen, zu welchen sie dies bisher nicht taten. In China versuchen wir aktuell Gäste für den Schweizer Winter zu begeistern. Im Jahr 2022 finden in Peking die Olympischen Winterspiele statt. Der Wintersport wird in China einen grossen Stellenwert bekommen. Zudem probieren wir, die chinesischen Gäste länger im Land zu behalten als nur für einen Stopp auf der Durchreise von Rom nach Paris. Sie sollen bei uns neue Orte sehen und mehr Geld ausgeben.  

Jungfraujoch

Das Jungfraujoch ist und bleibt ein Magnet – nicht nur für asiatische Touristen. Bild: KEYSTONE

Zermatt

Weiterhin eine der beliebtesten Destinationen der Schweiz: Zermatt mit dem Matterhorn. bild: shutterstock

Eingangs sagten Sie, die Schweizer seien treue Kunden als Touristen im eigenen Land. Haben Sie die einheimischen Gäste genug gepflegt? 
Wir haben in den Krisenjahren in diesem Segment nichts verloren. Die Schweizer sind und bleiben unsere wichtigste Kundschaft. Allerdings ist es so, dass die Schweizer gesamthaft mehr reisen als früher und das europäische Ausland durch den Währungsvorteil immer mehr lockt. 

Was tun Sie, um die Schweizer von dieser Verlockung abzuhalten?
Wir wollen den Schweizer Gästen in Zukunft die überraschenden Ecken unseres Landes näherbringen. Würden wir eine Umfrage in der Deutschschweiz machen und fragen, wer schon einmal in Lausanne oder im Jura gewesen ist, würden wohl die Wenigsten mit Ja antworten. Umgekehrt gibt es sicher wenige Westschweizer, die schon einmal in der Stiftsbibliothek in St.Gallen waren. Wir möchten dies ändern, wir wollen die Einheimischen mit spezifischen Tipps motivieren, für sie neue Orte im eigenen Land zu entdecken. 

Tourismus

Schloss bei Montreux. bild: shutterstock

Stifstbibliothek

Das Kloster St.Gallen mit der Stiftsbibliothek ist UNESCO-Weltkulturerbe.  Bild: Schweiz tourismus 

Sie vermitteln also ganz verschiedene Bilder der Schweiz. Dennoch scheint sich bei vielen das Heidi-Image eingebrannt zu haben ...
... und was ist daran eigentlich so falsch? Wir schämen uns immer ein bisschen dafür. Aber ich garantiere Ihnen: frische Luft, sauberes Wasser, Natürlichkeit, Geborgenheit – das sind Werte, die in den aktuell so unsicheren Zeiten unglaublich an Bedeutung gewinnen. Seien Sie doch ehrlich zu sich selber. Reisen Sie nach Holland, wollen Sie Tulpen sehen und wenn Sie dann noch eine Windmühle entdecken, dann machen Sie ein Foto. Besuchen Sie New York, wollen Sie die Strassenschluchten und die gelben Taxis sehen. Wir suchen im Ausland also das Traditionelle, schämen uns aber für unsere Traditionen. Wir Touristiker wehren uns gar nicht gegen das Heidi-Image. Wichtig ist jedoch die Authentizität: Der Alphornbläser am Bürkliplatz ist für mich ein falsches Bild, in der Bergen aber funktioniert er. Wir sollten wieder lernen, auf unsere Wurzeln und Traditionen stolz zu sein. Heidi ist für mich kein negatives Bild, im Gegenteil. Das ist ein Bild einer jungen, starken, selbstbewussten Frau, die weiss, was sie will. Sie sagte dem Geissenpeter, was er zu tun hat und nicht umgekehrt. 

Wo vermittelt Schweiz Tourismus andere Werte als die heile Welt von Heidi?
Mit Kampagnen für unsere Städte. Wir haben unglaublich schöne Städte, wenn ich das so sagen darf. Wir nennen sie Boutique-Towns. Denn selbst Städte wie Genf oder Zürich sind keine Weltstädte. Aber sie sind – wie Boutique-Hotels – jede für sich anders und trotzdem gibt es viele Gemeinsamkeiten: Sie sind klein und überschaubar, sie haben eine schöne Umgebung, liegen an einem See, an einem Fluss, in der Nähe der Berge. Sie bieten eine hohe Vielfalt an Kunst und Kultur, Essen, Shoppen, Unterhaltung. In unseren Städten gibt es zudem eine unglaubliche Kultur von «Draussen-Essen». Überall ist unter freiem Himmel aufgetischt. Diese Bilder vermittelt Schweiz Tourismus aktiv. 

Heidi

Umfrage

Passt das Heidi-Image zur Schweiz?

  • Abstimmen

522

  • Total. Vor allem in Zeiten wie heute. 34%
  • Überhaupt nicht. Die Schweiz ist modern. 5%
  • Es gibt nicht ein Image. Die Schweiz ist extrem vielfältig und sollte nicht auf etwas reduziert werden. 60%

Sie sagen, die grosse Stärke der Schweiz sei ihre Vielfältigkeit und deshalb werben Sie auch mit verschiedenen Bildern unseres Landes. Müssten Sie sich auf eines beschränken, welches wäre es?
Am Schluss sind es halt schon die Berge. Umfragen zeigen: Deshalb kommen die meisten Gäste in die Schweiz. Ein amerikanischer Journalist sagte mir einmal: Wenn Berge eine Heimat hätten, wäre es die Schweiz. Das finde ich passend. 

Die Gäste kommen also wegen der Berge, übernachten aber in den Städten, weil sie praktisch von jeder Stadt aus rasch in den Alpen sind. Müssen wir einfach akzeptieren, dass die traditionellen Ferienregionen Jahr für Jahr Gäste verlieren?
Ja. Und darauf müssen die kleineren und mittelgrossen Hotels selber reagieren. Das tun sie übrigens bereits. Zum Beispiel, indem sich kleinere Häuser zusammentun und gemeinsam einkaufen. Oder gemeinsam nur noch eine Wäscherei betreiben. Mit Synergien kann viel Geld gespart werden. Solche Modelle bringen den Tourismus weiter. 

«Statt uns gegen das Neue zu wehren, müssen wir versuchen, uns davon inspirieren zu lassen.»

Bleiben wir noch ein bisschen in den Bergen. Weshalb wandern so viele Schweizer Wintersportler ab nach Österreich?
Österreich hat zwar ganz klar einen Preisvorteil. Ab einer gewissen Qualität, wenn es nicht mehr nur um den Preis geht, müssen wir uns aber nicht verstecken. Zermatt kann es mit Kitzbühel locker aufnehmen. Was uns immer wieder vorgeworfen wird, ist die Unfreundlichkeit. Vor allem die Schweizer sagen, sie würden freundlicher bedient in Österreich. Meiner Meinung nach stimmt das schlicht nicht. Unsere Hoteliers sind sich bewusst, dass die Freundlichkeit extrem wichtig ist. Allerdings haben Umfragen ergeben, dass die Schweizer Gäste in der Schweiz am kritischsten sind. Die ausländischen Touristen hingegen stufen die Schweiz als überaus freundliches Land ein. Übrigens haben wir die höheren Berge und die höhergelegenen Skigebiete als Österreich.  

Warum kommen denn die Österreicher nicht in die Schweiz?
Es kommen zwar nicht so viele Österreicher in die Schweiz wie Schweizer nach Österreich reisen, wir haben aber einen schönen Stamm an österreichischen Gästen. 

Blick auf den Lago Maggiore TI, im Hintergrund Ascona, aufgenommen am Mittwoch, 20. Mai 1998. Im Lago Maggiore und im Lago di Lugano wird der Badespass wieder grenzuebergreifend. Nach Jahren des Badeverbotes ist die Wasserqualitaet auch auf der italienischen Seite der Seen besser geworden. Im Luganersee truegt aber der Schein: In der Tiefe bleibt der Ceresio auf beiden Seiten krank.  (KEYSTONE/Karl Mathis)

Der Lago Maggiore im Tessin. In der Schweiz liegen Gletscher und Palmen nahe beieinander.  Bild: KEYSTONE

Jura

In der Westschweiz gibt es viele Ecken, die dem Deutschschweizer unbekannt sind. Beispielsweise der Creux du Van an der Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Neuenburg.  bild: schweiz tourismus 

Eine ganz andere Frage: Wie beeinflussen die jüngsten Terror-Anschläge in Europa den Schweizer Tourismus als Ganzes?
Internationale Reiseanbieter, die Touren von Paris nach Luzern anbieten, werden reagieren, da werden wir einen Rückgang haben in naher Zukunft. Ich spreche vor allem von Japanern und Chinesen, die sagen, Europa sei jetzt zu gefährlich. Andererseits gibt es den Effekt, dass in solch unsicheren Zeiten viele Menschen lieber zu Hause Ferien machen möchten. Auch die Schweizer, die machen dann bei uns Ferien. Ich glaube, das sogenannte «Staycation» wird zunehmen. 

Zu einer anderen Gefahr: Sind Plattformen wie AirBnB, TripAdvisor und Booking eine? Oder eher eine Chance?
Das ist für uns ganz klar eine Chance. TripAdvisor hat mittlerweile eine solche Glaubwürdigkeit, dass wir auf MySwitzerland.com Hotel-Bewertungen von verschiedenen Plattformen aufführen. AirBnB ist ein anderes Thema. Das Angebot entspricht einem Bedürfnis von ganz vielen Reisenden. Es stillt den Wunsch, bei einem Einheimischen zu wohnen, wie ein Lokaler zu leben. Ausserdem ist der Internet-Auftritt wahnsinnig gut. Für uns als Tourismusorganisation ist klar, wir dürfen solche disruptive Modelle nicht aus dem Markt halten, sondern einen Weg finden, damit zu leben. Statt uns gegen das Neue zu wehren, müssen wir versuchen, uns davon inspirieren zu lassen. Allerdings wünschten wir gleichlange Spiesse für alle Beherbergungsanbieter, was Auflagen oder auch Kurtaxen betrifft.  

Etwas lernen würden wir auch gerne von Ihnen als Schweiz-Experte. Wohin muss man dieses Jahr in der Schweiz unbedingt reisen?
Ich empfehle Ihnen den Jura. Das ist eine wunderschöne Ecke mit wunderbaren Menschen und Geschichten – der «Wild West» der Westschweiz, wo man atemberaubende Panoramen wie Le Creux-du-Van oder l'Etang de la Gruère erleben kann.  

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zettie94 29.07.2016 10:11
    Highlight Highlight Der Glacier Express sieht übrigens so aus.
    Das im Bild ist ein ganz "normaler" Regio-Express (wenn man bei der Strecke von normal sprechen kann - schön ist sie aus jedem Zug).
    Benutzer Bild
  • da isch mau e waud gstange 28.07.2016 15:29
    Highlight Highlight Warum sollte ich auf meine Wurzeln stolz sein? Ich habe mir diese nicht ausgewählt.
    Diese Lebenseinstellung werde ich nie verstehen.
    Glücklich diese Wurzeln zu haben bin ich. Aber stolz verspüre ich keine.
    Jemand der es richtig beschissen geht in einem Drittweltland verspürt genau so wenig stolz und glück seiner "Wurzeln"...

    • Nick Name 30.07.2016 02:45
      Highlight Highlight Diese Frage hab ich hier vor Längerem auch mal gestellt und viele Blitze und keinen Grund erhalten.

      Ob wir wohl da was interpretieren sollen...?
    • Hölzig 30.07.2016 10:25
      Highlight Highlight @dotExe Ich bin sehr stolz auf meine Wurzeln, weil es die Geschichte meiner Familie, meiner Region und meines Landes ist. Es macht einen stolz, ein weiterer Teil, eine nächste Generation dieser Geschichte zu sein. Daher kommt der Stolz auf meine Wurzeln.
    • Nick Name 30.07.2016 17:59
      Highlight Highlight @igdeich
      Bei mir macht "es" das nicht. Aber ich weiss es zu schätzen.
      (Und ich lass einfach gern Vulkane und Rageetli los.)
  • Kookaburra 28.07.2016 14:26
    Highlight Highlight Ist das jetzt Werbung oder Lobyismus für die Tourismusbranche?

    Ich glaube schon. Die Tourismusbranche verkommt doch immer mehr zum Subventions-Fall, fast schon wie die Landwirtschaft. Die Gewinne werden abgesahnt und die Kosten dafür an alle verteilt.

    Bei den Preisen muss doch irgendwo ein gewaltiges schwarzes Loch (die Aktionäre und Besitzer) sein, weil die Qualität und die Massenmentalität entspricht selten dem exklusiven Luxus-Preis.
  • wiisi 28.07.2016 14:04
    Highlight Highlight Vielleicht hat Österreich einfach mehr Enheimische die in diesem Sektor arbeiten und sich eher mit der Umgebung identifizieren können und darum herzlicher rüberkommen. Aber ich weiss es nicht..
    • Fabio74 28.07.2016 18:43
      Highlight Highlight Österreichs Kommunen und Länder finanzieren viel im Tourismus
    • Jol Bear 28.07.2016 19:14
      Highlight Highlight Nach einigen Österreichferien im Abstand von mehreren Jahren habe ich den Eindruck, dass der Anteil an Einheimischen gesunken ist. Aufmerksamkeit und Freundlichkeit haben aber immer noch einen hohen Stellenwert. Das trifft man jedoch auch in der Schweiz an, besonders in kleineren Destinationen und in Familienbetrieben.
    • andersen 29.07.2016 09:43
      Highlight Highlight Ja, es gibt noch viele Orte, wo die Gäste willkommen sind. Erstaunlicherweise sind die Gäste oft Ausländer und oft kein Einheimischen.
  • Pingu80 28.07.2016 13:37
    Highlight Highlight Wenn man sagt, dass man stolz ist auf die Schweiz oder ein T-shirt trägt mit Schweizerkreuz, wird man gleich als Nazi hingestellt. Ich bin kein Fan von den Amis. Aber was Nationalstolz anbelangt, können wir eine Scheibe abschneiden.
    • Ratchet 28.07.2016 14:16
      Highlight Highlight So en Quatsch! Ich hab noch nie jemand gesehen, der nur deswegen als Nazi hingestellt wurde. Seien wir ehrlich, man kennt auch kein Schweizer, sei es selbst der patriotischste "Eidgenosse", der das Bedürfnis hat ständig mit CH-Kreuz rumzulaufen. Wem machen wir was vor, Patriotismus so auffällig auszuleben sowie es Amis, Albaner oder Italiener tun, ist etwas komplett Atypisches für Schweizer. Bescheidenheit, Selbstkritik und Zurückhaltung, das macht eher die Schweizer Kultur seit Jahren aus. Demonstrativer Patriotismus war nie teil davon, was aber nicht heisst, dass wir weniger stolz sind.
  • John Smith (2) 28.07.2016 13:24
    Highlight Highlight Solange die Schweizer Sportfans konsequent mit Kuhglocken und Käsekappen agieren, ist es halt schwierig, vom Kuhschweizer-Heidi-Image wegzukommen.
  • JonathanFrakes 28.07.2016 13:15
    Highlight Highlight Comersee im Tessin? Echt jetzt?
  • lilie 28.07.2016 13:07
    Highlight Highlight Finde es ein tolles Interview. Vor allem auch, dass Herr Eberhart aufzeigt, wie neue Entwicklungen und Veränderungen aktiv integriert werden müssen.

    Übrigens: Der Creux-du-Van ist wirklich sehenswert! Wir hatten da mal eine Schulexkursion hingenacht. Sehr empfehlenswert! 👍😃
  • andersen 28.07.2016 12:37
    Highlight Highlight Angelo C.

    Im Tessin hat viele Hotels ein Fehler gemacht, sie haben der Charmeoffensive nicht eingeschaltet und sie waren es nicht bewusst, dass die Schweiz die Hotels nicht in Ausland verlagern kann. Viele Gäste dachte, dass sie nur stören. Die Schweiz hat aber viel mehr zu bieten und sie verdankt sogar ein Mann: Schiller, ohne ihm, wäre die Schweizer nicht darauf gekommen, dass die Berge so schön sind.
    Freude an Dienen, ist in der Hotellerie ein Kunst, die nicht verlernt werden darf.
  • Angelo C. 28.07.2016 12:05
    Highlight Highlight Im grossen Ganzen eine ausgewogene und gute Darstellung dessen, wie sich die Schweiz touristisch präsentieren sollte, Motto : sowohl als auch, Heidi UND modern!

    Das Heidi-Cliché von der heilen Bergwelt wird sich auch weiterhin int. gut verkaufen, wobei wir längst auch andere Attraktionen und Qualitäten vorzuweisen haben.

    Ich war mehr als ein halbes Leben lang in guter Position int. im Sektor Tourismuswerbung tätig und finde mich in den Aussagen Eberhards also durchaus wieder.

    Ebenso richtig finde ich die Anmerkung Andersens, zumal wir bez. Dienen und Freundlichkeit hinter Austria liegen!
  • Alle haben bessere Namen als ich. 28.07.2016 11:58
    Highlight Highlight Schloss bei Montreux ist vielleicht nicht die beste Bildlegende...
    Das Ding hat auch einen Namen und bei Montreux, naja.
    • John Smith (2) 28.07.2016 13:30
      Highlight Highlight Die Post-Bastelbogen-Generation ist halt nicht mehr so schlossbewandert. Aber Montreux passt schon: Rund 1 Kilometer vom Casino, das ist sogar noch locker in Fussgängerdistanz.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 28.07.2016 14:33
      Highlight Highlight Ja, das hat was...

      Und das es so wenig ist, wusste ich gar nicht. Ich fuhr damals mit dem Fahrrad von der anderen Seite zum Schloss, dachte Montreux sei noch weiter entfernt.
    • Felix Burch 28.07.2016 15:50
      Highlight Highlight Wir können das Kind auch beim Namen nennen. Chillon heisst das Schloss.
  • Linus Luchs 28.07.2016 11:31
    Highlight Highlight Was die Freundlichkeit in der Schweiz und in Österreich betrifft, kann ich aus mehrfacher Erfahrung vergleichen und muss sagen, es ist leider so: In Österreich begegnen mir oft echte Herzlichkeit und Humor, in der Schweiz ist das selten. Urs Eberhard sagt, „unsere Hoteliers sind sich bewusst, dass die Freundlichkeit extrem wichtig ist.“ Schön, aber was Österreich auszeichnet, erleben die Gäste nicht bei den Hoteliers, sondern an der Kasse im Dorfladen, beim Service in der Berghütte, wenn der Mann von der Seilbahn der Familie in die Gondel hilft oder der Busfahrer einen Spruch fallen lässt.
    • Johnny Guinness 28.07.2016 12:13
      Highlight Highlight Lustig, auf österreichischen Newsportalen schreiben Österreicher genau, dasselbe über die Schweiz. Der Service und die Leute seien viel freundlicher. Das Gras ist halt anderswo immer grüner. Mir ist die Schweiz freundlich genug. Mehr als Grüezi, macht 9.80, merci, ade, brauche ich nicht.
    • Maett 28.07.2016 13:49
      Highlight Highlight @Johnny Guinness: stimmt genau. Ich setze den Massstab in der Schweiz immer viel höher, deshalb bin ich auch nie restlos begeistert, was im Ausland nie so wäre, dort bin ich um ein vielfaches toleranter.

      Warum das so ist? Keine Ahnung. Vermutlich nehme ich eine unfreundliche Person in der Schweiz persönlicher, weil diese Person ja auch mit Touristen in Kontakt ist, und ich unterschwellig wünsche, dass Touristen auch tatsächlich so behandelt werden, wie gern gesehene Gäste.
  • Luca Brasi 28.07.2016 11:26
    Highlight Highlight Comersee im Tessin? Will da jemand Italien die Seen klauen? Sind ja auch so schön. Aber beste Werbung für den italienischen Tourismus. Danke Herr Burch. ;)
    • Daniel Huber 28.07.2016 11:42
      Highlight Highlight @Luca Brasi: Merci für den Hinweis, Herr Brasi! Der Fehler ist umgehend korrigiert worden.
    • Luca Brasi 28.07.2016 12:00
      Highlight Highlight Auf Herrn Huber ist Verlass. ;)
      Wobei die italienischen Touristiker sicher nichts dagegen gehabt hätten. Aber der Lago Maggiore ist auch klasse (auch auf der italienischen Seite ;)).
    • Felix Burch 28.07.2016 15:13
      Highlight Highlight Haha. Wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Merci.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 28.07.2016 11:00
    Highlight Highlight Stolz auf den Reichtum (durch Nazigold) der Schweiz. Uns macht man vor dass die Büezer diesen Reichtum geschaffen haben.
    • Scott 28.07.2016 11:35
      Highlight Highlight Die CH ist also wegen dem Nazigold reich geworden? So ein Blödsinn...
    • lilie 28.07.2016 13:03
      Highlight Highlight Ich finde die Aussage daneben. Die Schweiz war ein attraktives Touristenland, lange vor dem 2. Weltkrieg.
    • ElendesPack 28.07.2016 13:05
      Highlight Highlight Wenn man dieses Nazigold-Klischee zum 1-millionsten Mal liest, verspürt man auf einmal das leichte Bedürfnis, still in sich hineinzuweinen über die Eindimensionalität und Denkverweigerung vieler Mitmenschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rohrer 28.07.2016 10:57
    Highlight Highlight Herkunft ist gar keine Leistung darauf stolz zu sein macht kein Sinn.
    • Scott 28.07.2016 11:29
      Highlight Highlight Hier geht's um den Stolz auf unser Land und unsere Heimat.
    • supremewash 28.07.2016 12:39
      Highlight Highlight Herkunft alleine ist keine Leistung, stimmt. Doch man kann durchaus stolz darauf sein, seinen Beitrag zu leisten. Auf das auch kommende Generationen von Glück reden können, hier zu leben.
    • Angelo C. 28.07.2016 12:41
      Highlight Highlight Th. Rohrer:

      Deine beiden ebenso unbedarften wie völlig am Thema Tourismus vorbeiredenden statements haben im Hinblick auf die touristische Wertigkeit unseres Landes UNTERNULL Relevanz.

      Hier ist die Rede ausschliesslich davon, wie wir die Schweiz als touristisches Land anpreisen und wo allenfalls Verbesserungsbedarf besteht. Punkt.

      Deine Hinweise sind bestenfalls unter dem Aspekt einer historischen Aufarbeitung zu bewerten, touristische und marktwirtschaftliche Relevanz beinhalten sie nicht. Blosses "ins-eigene-Bett-kacken" hat zwar in gewissen Kreisen Tradition, hier ist es fehl am Platz!
  • gupa 28.07.2016 10:38
    Highlight Highlight Wow, mal ein Interview mit einem Touristiker wo nicht nur rumgeheult wird. Danke
  • andersen 28.07.2016 10:19
    Highlight Highlight Die Schweizerhotellerie können der Freude am Dienen wieder entdecken. Der Ausland kennt die Geschichte von Heidi, die von die "böse" Frau Rottenmeier floh, weil sie wollte nicht lernen und sie suchte die heile Welt in den Bergen.

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