Schweiz
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«Wann werden Sie hier Frauen vergewaltigen?» – Wir haben einem Flüchtling mal alle pauschalen Stammtischfragen gestellt

Bild: watson

Willst du uns islamisieren? Hast du, wie alle Flüchtlinge, das neueste Handy? Bist du nur wegen der Sozialhilfe hier, oder wegen unseren Frauen? Und vor allem: Warum seid ihr alle kriminell? Wir haben einem Eritreer all die Fragen gestellt, die den besorgten Bürger angeblich so umtreiben. 



Zur Person

Zenegabriel Haile kam vor sieben Jahren in die Schweiz – nach einer monatelangen und beschwerlichen Reise durch die Sahara und über das Mittelmeer. Der lebenslange Militärdienst, die fehlende Freiheit und die Angst vor dem Regime waren die Gründe für die Flucht. Der 27-Jährige arbeitet heute in einem Altersheim und engagiert sich in der eritreischen Kirchgemeinde in Zürich.

1. Warum haben alle Eritreer ein Handy?

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bild: screenshot/weltwoche

Zenagebriel Haile, warum haben alle Eritreer so schöne Handys?
Ihr könnt mich Zena nennen. Ich glaube nicht, dass alle Eritreer, oder alle Flüchtlinge schöne moderne Handys haben. Falls jemand eins hat, muss es ein Geschenk von Verwandten und Bekannten sein.

Nicht gestohlen?
Nein, nein überhaupt nicht.

Gibt es in Eritrea denn überhaupt schon Handys? Ich dachte immer, ihr seid so arm da.
Jaja, natürlich gibt es welche, die sich ein Handy leisten können. Natürlich längst nicht so viele wie in der Schweiz.

Sozialhilfe im Asylbereich

Ende Juni 2015 bezogen 84 Prozent aller Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen in der Schweiz Sozialhilfe. Nach Angaben des Bundesamts für Statistik stellt die Sozialhilfe für neun von zehn Bezüger das einzige Mittel zur Bestreitung des Lebensunterhalts dar. Laut einer Antwort des Bundesrats auf eine Interpellation, lebten im Jahr 2014 91 Prozent aller erwerbsfähigen Eritreer, die vorläufig aufgenommen oder Flüchtlinge mit Aufenthaltsbewilligung sind, von der Sozialhilfe.

2. Die leben auf unsere Kosten in Saus und Braus! 

Mit der Sozialhilfe könnt ihr euch aber tolle Handys kaufen und überhaupt in Saus und Braus leben. Asylbewerber bekommen ja, wenn sie hier einen Antrag stellen, viel Geld, mindestens 2000 bis 3000 Franken pro Monat, oder?
Nein, nicht so viel.

Wie viel dann?
Genau weiss ich es gar nicht, wenn man es durchrechnet, reicht es wohl genau für den Lebensunterhalt. Ich würde sagen, so 200, 300 Franken pro Monat.

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«Sie bekommen ja bestimmt so 3000 Franken im Monat!» 
Video: watson.ch

Arbeitsverbot

Asylbewerber dürfen während den ersten drei bis maximal sechs Monaten nach Einreichung des Gesuchs nicht arbeiten. 

3. Arbeiten will keiner von denen.

Sie wollen mich doch verarschen. Wie können Sie sich dann so schöne Kleider leisten?
Ich arbeite (lacht).

Sie arbeiten? 
Ja, im Pflegebereich.

4. Die nehmen uns die Jobs weg!

Haben Sie kein schlechtes Gewissen, wenn Sie einem Schweizer den Job wegnehmen?
(Überlegt lange) Nein. Warum denn?

Na, weil jetzt ist ein Schweizer arbeitslos, weil Sie hierher kommen, und ihm den Job wegnehmen! Wenn Sie nicht hierher gekommen wären, könnte ein Schweizer mehr jetzt im Pflegebereich arbeiten.
Wenn er die Arbeit wirklich hätte machen wollen, dann hätte er die Stelle ja übernehmen können, dann wäre er jetzt dort und nicht ich.

zena haile

Zenagebriel Haile hat kein schlechtes Gewissen, dass er einem Schweizer den Job weggenommen hat – unser Reporter hingegen hätte Mühe, sich am Stammtisch Gehör zu verschaffen.
bild: watson

Kriminalität bei Eritreern

Zahlen für die Jahre 2005 bis 2013 zeigen: Verglichen mit anderen Einwanderungsgruppen sind Eritreer kaum kriminell. Hochgerechnet auf 100'000 Einwohner sassen 2013 lediglich 78 Eritreer im Gefängnis, bei den Franzosen waren es 92.

5. Die sind alle kriminell ...

Sie wollen uns weismachen, dass Sie jetzt hier sind und arbeiten. Dabei weiss doch jedes Kind, dass die Kriminalitätsrate rapide gestiegen ist, seit die Eritreer hier sind. Sie wollen mir also sagen, dass Sie noch nie kriminell waren?!
Ich kann Ihnen garantiert sagen, dass nicht alle Eritreer kriminell sind. Man soll nie verallgemeinern. Es kann sein, dass Einzelpersonen etwas falsch machen. (Anmerkung der Redaktion: Die Kriminalitätsrate sinkt in der Schweiz seit einigen Jahren)

6. ... und werden unsere Frauen vergewaltigen, weil sie mit der westlichen Kultur nicht klarkommen.

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Bild: screenshot/facebook

Vergewaltigen Sie eigentlich Frauen? Es ist ja erwiesen, dass Leute aus Afrika ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität haben. Dann vergewaltigen sie hier Frauen, weil sie keinen Respekt vor ihnen haben.
Nur weil irgendwann einmal jemand etwas gesagt hat, ist es noch nicht bewiesen. Das ist ein Witz. Ausserdem habe ich auch schon einmal einen Schweizer gesehen, der zum Beispiel seine Frau geschlagen hat. Ich denke deshalb aber nicht, dass alle Schweizer ihre Frauen schlagen.

Aber, Sie würden ihre Frau beschneiden, oder?
Nein, warum denn?

Na, das macht man doch in Afrika!
Afrika ist ein Kontinent. Ich komme aus Eritrea. Ich weiss nicht, wie es in anderen afrikanischen Ländern ist, aber ich kann Ihnen sagen, dass es in Eritrea nicht so ist.

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«Herr Zenagebriel, Sie vergewaltigen Frauen, oder etwa nicht?!», fragt unser Stammtisch-Reporter und wird sichtlich rot dabei!
Video: watson.ch

7. Die wollen die Schweiz islamisieren!

HANDOUT - Das Plakat des Egerkinger-Komitees, unterstuetzt von der Lega dei Ticinesi und dem Mouvement Citoyens Genevois (MCG), wirbt fuer die Masseneinwanderungsinitiative der SVP am Freitag, 24. Januar 2014, in Bern. Die Eidgenoessische Volksinitiative

Mit diesem Plakat warb das SVP-nahe Egerkinger-Komitee für die Annahme der Masseneinwanderungsinitative.
Bild: KEYSTONE

Sie glauben ja an Allah, wollen uns ihren Glauben aufzwingen. Wann glauben Sie, haben Sie es geschafft, die Schweiz mit Minaretten zu überschwemmen?
Wer hat Ihnen gesagt, dass in Eritrea alle muslimisch sind?

Die Schweiz wird ja überrannt von Islamisten, bald gibt es ja keine Christen mehr. Sie wollen ja das Abendland schleichend islamisieren. So steht es ja schon im Koran?
Zuerst muss ich dir sagen, Allah ist eigentlich Gott, das ist nur ein sprachlicher Unterschied. Zweitens bin ich kein Muslim, sondern Christ, römisch-katholisch.

Ah, so wie ich?
(lacht) Ich weiss nicht, bist du römisch-katholisch?

Ja, also, ich war es einmal. Dann bin ich aus der Kirche ausgetreten. Aber zurück zu Ihnen: Sie sind wirklich Christ?
Ich bin Christ, römisch-katholisch. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Viele Flüchtlinge aus Eritrea sind Christen, ich kenne die Statistik nicht, aber wahrscheinlich sind etwa 80 Prozent christlich und 20 Prozent muslimisch. Aber selbst wenn wir muslimisch wären, wäre es nicht die Idee, die Schweiz zu islamisieren. Eritreer kommen deshalb in die Schweiz, weil wir die schlechteste aller Regierungen haben. Nur deswegen. Es wäre viel, viel besser, wenn ich in meinem Land friedlich leben könnte. Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in der Schweiz leben würde.

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«Wann haben Sie das Gefühl, dass Sie das Abendland islamisiert haben?»
Video: watson.ch

8. Nur die reichen Eritreer kommen nach Europa!

Sie müssen ja extrem reich sein, damit Sie die Reise in die Schweiz finanzieren konnten. Wie viel haben Sie bezahlt? 
Ich bin nicht reich, ich bin arm. Reich bin ich nur in dem Sinne, dass ich gesund bin. Ich hatte kein Geld in Eritrea, aber ich hatte viele Freunde und Verwandte, die mir Geld geliehen hatten.

Sind Sie mit dem Boot übers Mittelmeer in die Schweiz gekommen?
Ja.

Wie viel hat die Reise gekostet?
Etwa 7000 Franken.

9. Die Medien machen aus der Schiffsreise ein Riesendrama! 

Und auf dem Boot, auf dem Mittelmeer: War da schönes Wetter?
Sehr sehr schön ... Nein, es war furchtbar. Wir waren 78 Stunden unterwegs und wir standen kurz vor dem Tod. Wir waren mit einem kleinen Boot unterwegs, das normalerweise Platz für 10 Personen bietet. Wir aber waren 27 Personen auf dem Schiff. Wir hatten einen Motorschaden, die Wellen trieben uns zurück Richtung Libyen. Wir waren kurz vor dem Ertrinken. Es war eine Flucht, und ich glaube nicht, dass Flucht jemals etwas schönes ist.

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«Sagen Sie mal, wie war eigentlich das Wetter auf dem Mittelmeer?»
Video: watson.ch

10. Und zwischenrein fahren die Asylbewerber zurück und machen Ferien! 

Umstrittene Heimatreisen

Die SVP nutzte die angeblichen Eritrea-Reisen für eine Stimmungsmache gegen Flüchtlinge. Die von der Volkspartei kolportierte Zahlen erwiesen sich allerdings als übertrieben. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) bewilligte von 2011 bis Ende Juni Migration (SEM) 50'000 grenzüberschreitende Reisen von Flüchtlingen. Den kleinsten Teil machen dabei vorläufig Aufgenommene aus: Rund 30 Gesuche seien es pro Jahr, gemäss einem Artikel des Tages-Anzeigers.

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bild: screenshot/20minuten

Wie könnt ihr es euch eigentlich leisten, alle paar Monate wieder in die Heimat zu fliegen und dort eure Verwandten zu besuchen?
(lacht) Das ist für mich neu. Da weisst du mehr als ich, obwohl du Schweizer bist. Aber ich muss ehrlich sagen, in der Schweiz gibt es zwei Gruppen von Eritreern. Diejenigen, die gegen die Diktatur sind – so wie ich – und dann gibt es die anderen – wenige – die den Diktator, Isayas Afewerki, unterstützen, indem sie zwei Prozent ihres Lohns abgeben. Es kann sein, dass Einzelpersonen nach Eritrea gehen, um ihre Familien zu besuchen. Aber nur einmal in sechs Jahren oder so. Die sagen, unserem Land gehe es gut, die unterstützen eine Diktatur, die mordet. Das Regime in Eritrea hat viele Leute umgebracht.

Der lange Arm des Regime

Recherchen der NZZ haben Ende 2014 ergeben, dass das eritreische Regime über sein Generalkonsulat versucht, Steuern bei wohnhaften Landsleuten einzutreiben. Mitunter geschähe dies mit regelrechten Drohungen und Erpressungen. Die Steuer soll zwei Prozent des Einkommens betragen – ein Betrag, der oftmals mit Sozialhilfegeldern bezahlt wird.

Die Leute bezahlen zwei Prozent ihres Lohns, weil sie nach Eritrea gehen möchten. Nur so erhalten sie Papiere. Für mich sind das auch indirekt Mörder. Als Eritreer, als Christ und als Mensch sind sie indirekt Mörder. Jetzt muss ich mal konkret werden: Es gibt sehr sehr viele, die gegen das Regime sind, die politische Flüchtlinge sind, die niemals mehr ihr Heimatland sehen werden. Für mich wäre es eine gute Lösung – auch als Schweizer – wenn diese anderen Leute einfach ihre Papiere zurück geben und nach Eritrea zurückkehren würden. Aber: Nur weil zwei drei Personen dorthin gehen, machen das nicht alle Eritreer.

11. Afrikaner sind sowieso alle faul!

Das heisst, du brauchst also das ganze Geld, dass du bekommst, für Urlaub hier? Weil, Eritreer sind ja meistens ziemlich faul und machen gern und viel Urlaub.
Ich will und kann nicht verallgemeinern. Ich will einfach sagen, dass ich dankbar bin für die Schweiz, dass ich hier Hilfe bekommen haben. Das habe ich in Eritrea vermisst, dort wurde ich geschlagen und gedemütigt. Hier habe ich Hilfe bekommen und Hilfe habe ich auch benötigt. Ich habe auch etwas zurückgegeben, ich habe eine Ausbildung gemacht, habe Deutsch gelernt. Jetzt arbeite ich hier. Das Geld, das ich verdiene, brauche ich nicht für Ferien, sondern für den Lebensunterhalt.

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Leichte Beklemmung beim watson-Interview: Zenagebriel weiss, dass der Reporter solche Fragen stellen muss. Hirnrissig sind sie trotzdem.
bild: watson

12. Die Schwarzen haben einen tieferen IQ als wir Europäer! Die nützen uns nichts.

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Für diesen Blogeintrag wurde der SVP-Lokalpolitiker Marcel Toeltl wegen Verstoss gegen das Antirassismusgesetz verurteilt
bild: pd

Sie haben Deutsch gelernt, haben eine Ausbildung gemacht, das hat ja sicher alles ziemlich lange gedauert, oder? Wie man weiss, haben Eritreer (wie alle Afrikaner) ja genetisch bedingt einen tieferen IQ als Europäer. Das ist wissenschaftlich erwiesen.
Ja, sehr lange. 50 Jahre hat es gedauert (lacht). Nein, eben, wir sind wieder bei den Vorurteilen. Ich könnte ja auch sagen: «Alle Schweizer sind Rassisten.» Wäre das für dich ok? Wahrscheinlich nicht, und es stimmt ja auch nicht. Viele Schweizer sind gute Menschen, helfen anderen Menschen.

Aber zurück zur Bildung: Was erwartest du denn, wenn du eine Diktatur hast? Wir hatten früher einmal ein gutes Bildungssystem, wir hatten Universitäten. Jetzt nicht mehr, weil das Regime kein gebildetes Volk haben will, es will nur das Militär hochrüsten. Selbst wenn du über 60 bist, musst du ins Militär. Wie willst du dich bilden, wenn du keine Möglichkeit dazu hast?

Du kannst mir nicht sagen, Europäer sind gut, Afrikaner sind schlecht. Das ist nicht auf Kontinente bezogen, nicht auf die Hautfarbe, oder auf das Aussehen. Ich gebe ein Beispiel: Du kennst Nelson Mandela, oder?

Ja, der war ja da in Südafrika und hat uns Weisse bekämpft!
Ja, du willst mir ja nicht sagen, dass er dumm war, oder?

Der war halt eine Ausnahme!
Nein, der war keine Ausnahme. Nimm Obama, der stammt ursprünglich auch aus Afrika – und jetzt ist er Präsident der USA. In Eritrea bist du einfach im Militär – wenn du kreativ bist und neue Ideen hast, wirst du verfolgt.

13. Wirtschaftsflüchtlinge, alles Wirtschaftsflüchtlinge!

Schweizer Asylgesetz

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bild: screenshot/admin

ARCHIV --- Nationalrat Hans Fehr, SVP-ZH, spricht mit einem Journalisten, am Mittwoch, 11. Dezember 2013 an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete im Vorzimmer des Nationalrats in Bern. Der Zuercher SVP-Nationalrat Hans Fehr soll fuer eine sechste Amtsperiode im Nationalrat kandidieren koennen. Die Parteileitung hat ihn am Dienstag, 19. Mai 2015, auf die Nationalratsliste gesetzt. Ob die Parteibasis das auch will, zeigt sich am 28. Mai. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Sollen draussen bleiben: SVP-Nationalrat Hans Fehr fordert, Asylgesuche von Eritreern «grundsätzlich abzulehnen».
Bild: KEYSTONE

Also, verstehe ich das richtig: Du bist hierher gekommen, um dich zu bilden, um Geld zu verdienen und weil du hier bessere Chancen hast. Du bist also ein klassischer Wirtschaftsflüchtling, und Wirtschaftsflüchtlinge nehmen wir einfach nicht auf! Wir hätten dich gerne genommen, wenn du verfolgt worden wärst, aber du bist Wirtschaftsflüchtling, wie die meisten Eritreer!
Das glaubst du. Ich bin ein politischer Flüchtling. Jeder weiss, was in Eritrea abläuft, auch wenn ausländische Journalisten kaum ins Land gelassen werden. Es gibt nichts schlimmeres als Eritrea. Man sagte, Gaddafi sei schlimm, aber Afewerki ist viel schlimmer. Ich würde sogar sagen, Afewerki ist schlimmer als Hitler. Man sagt immer, in Libyen sei es schlimm, aber in Libyen haben die Leute genug zu essen. Das Brot war so billig dort, für 25 Cent bekommst du zehn Laibe. Es gibt keine schlechtere politische Situation als in Eritrea, nirgends auf der Welt.

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«Herr Zenagebriel, Sie sind doch ein Wirtschaftsflüchtling!»
Video: watson.ch

14. Die verticken doch alle Drogen!

Ich weiss schon, warum du dir so schöne Kleider kaufen kannst, du schmuggelst doch sicher Drogen. Hasch, Koks, wann hast du das letzte Mal Drogen importiert?
Erstens muss man sagen, dass es unterschiedlich Geschmäcker bei den Kleidern gibt. Was du schön findest, finde ich vielleicht nicht schön. Und es kann auch sein, dass Kleider, die schön sind, ganz billig sind.

Du weichst doch der Frage aus, jetzt sag schon, wann hast du zum letzten Mal Drogen über die Grenze geschmuggelt?!
Jetzt wart' doch, ich komme ja dazu. Ich möchte dir nur klar sagen: Du ziehst vielleicht lieber ein T-Shirt an, ich lieber ein Hemd: Aber wahrscheinlich ist beides gleich teuer. Aber zurück zu deiner Frage. Ich kenne die Drogen nicht, habe noch nie irgendwas probiert und schon gar nicht über die Grenze geschmuggelt. Ich werde es auch nie probieren. 

Ok, ich merke, eigentlich sind wir ja gar nicht so verschieden. Komm, ich lade dich auf ein Bier ein.
Danke für die Einladung, aber ich trinke nur Wasser, ich muss nachher noch arbeiten. Aber ich nehme es nicht persönlich, du weisst es ja einfach nicht besser. Wenn alle Leute diese Vorurteile verbreiten ... Ich nehme es dir jedenfalls nicht übel.

Zena Haile

Unser Reporter will Zenagebriel auf ein Bier einladen. Doch dieser winkt ab, mit der schweizerischsten aller Begründungen: Er müsse noch arbeiten – überintegriert?
bild: watson

Flüchtlinge haben Gesichter

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95
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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • BeWi 25.09.2015 09:41
    Highlight Highlight soso, jetzt hat ihr's von watson aber all den Stammtischlern schön gezeigt und all die Hinterwäldler werden sich jetzt besinnen und sich all die wohlformulierten Fragen nochmals durch den Kopf gehen lassen und Ihre Meinung natürlich ALLE samt über den Haufen werfen... Bravo! Dass nenne ich Journalismus!
    32 15 Melden
  • Lurgy2311 13.09.2015 13:28
    Highlight Highlight im artikel wird beschrieben das 91% erwerbsfähiger Eriträer von Sozialhilfe lebt.. warum wird dann ein Interview mit einem Deutsch sprechenden Integrierten und Arbeitenden Eriträer gemacht? für mich ist das ganze weit ab von dem was das Interview eigentlich aussagen sollte..
    70 7 Melden
  • Znuk 10.09.2015 17:06
    Highlight Highlight Vielen Dank für dieses Interview. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bisher tatsächlich dieses Stammtischgeplauder gekannt habe und von Eritrea, respektive deren Probleme keine Ahnung hatte.

    In meinem Umfeld höre ich oft "Syrer ja, arme Typen. Aber Eritreer sind alles Schmarotzer". Nun habe ich ein paar Gegenargumente.
    30 47 Melden
  • Addi 10.09.2015 17:01
    Highlight Highlight Naja, in Eritrea gibt es schon viele beschnittene Frauen.
    33 6 Melden
  • SVRN5774 10.09.2015 12:28
    Highlight Highlight Falls ihr das noch nicht begriffen habt: Die Fragen wurden absichtlich so provokativ gestellt, um den Rassist zu zeigen, das Vorurteile bloss Vorurteile sind.
    37 17 Melden
    • reputationsprofi 10.09.2015 14:13
      Highlight Highlight Reaktion ist immer Information.
      10 9 Melden
  • reputationsprofi 10.09.2015 11:07
    Highlight Highlight Bisher konnte ich mir das noch nicht so richtig vorstellen, weil ich es bloss vom "Hörensagen" mitbekommen habe...
    Doch nach diesem Artikel watson muss ich definitiv eingestehen, dass die Medien einen gewaltigen Linksdrall haben und sich sogar als Propaganda - Maschine missbrauchen lassen... an dieser Stelle gibt es ganz klar kein Kompliment sondern eher schon "Schelte". Den Ersten Platz holen Sie sich dagegen im Pauschalisieren, im Schubladisieren, im Suggestivieren, im Polemisieren und in der "Volkshetze".
    68 76 Melden
  • Caprice 10.09.2015 09:20
    Highlight Highlight Krass wieviele Leute nicht schnallen um was es in dem Artikel geht...
    59 13 Melden
    • reputationsprofi 10.09.2015 14:14
      Highlight Highlight Um linke Hetze.
      53 63 Melden
    • Louie König 10.09.2015 16:29
      Highlight Highlight @reputationsprofi: Bitte die Stelle mit der Hetze angeben. Ich kann sie leider nicht finden.
      40 32 Melden
  • Ordo Malleus 10.09.2015 01:28
    Highlight Highlight Wow, ist das eine billige Instrumentalisierung eines Menschen. So ein Artikel könnte glatt doch aus der SVP-Wahlzentrale kommen. Einfach mit umgekehrter Botschaft. Und da soll noch einer sagen, die Medien seien nicht höchst manipulativ.

    Die Welt ist nicht schwarz/weiss. Tragt bitte diesem Umstand Rechnung.
    82 49 Melden
    • illoOminated 10.09.2015 10:45
      Highlight Highlight GENAU diesem Umstand trägt der Artikel doch Rechnung?! Subtext-blind?
      46 24 Melden
    • Louie König 10.09.2015 16:30
      Highlight Highlight @illoOminated: Zwischen den Zeilen lesen ist eine Kunst für sich.
      16 21 Melden
  • Butschina 09.09.2015 19:42
    Highlight Highlight Ich kenne etliche Eritreer und Eritreerinnen persönlich. Keiner davon hat mich auf irgendeine Art verletzt. Im Gegenteil. Bisher waren alle offen, lieb, an der Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse interessiert, arbeitend oder würden sehr gerne arbeiten (bis auf die Ehefrau eines Kollegen, sie kümmert sich liebevoll um den geistig behinderten Sohn), hilfsbereit und schlicht und einfach wertvolle Menschen. Den traditionelle Kaffee der Eritreer würde ich am liebsten täglich trinken. Verzweifelt versuche ich etwas negatives zu finden, aber das gelingt mir nicht.
    131 37 Melden
    • Lucid_Interval 09.09.2015 19:57
      Highlight Highlight Habe jobbedingt fast täglich mit Asylsuchenden zu tun und kann die obige Schilderung - was Eritreer betrifft - mehrheitlich unterschreiben.
      93 22 Melden
    • Noëmi Laux 09.09.2015 22:06
      Highlight Highlight Warum versuchst du etwas negatives zu finden? Ist doch schön, wenn die Leute so nett sind.
      40 29 Melden
  • Lucid_Interval 09.09.2015 19:16
    Highlight Highlight Die Absichten dieses Interviews sind nobel. Anzunehmen, dass man damit Leute, die dem Thema "Migration" gegenüber generell kritisch eingestellt sind, ins eigene Boot holen könnte, ist jedoch etwas naiv. Man braucht sich die Kommentar-Spalte nur mal ausführlich durchzulesen..."soul-crushing", um es mal vorsichtig auszudrücken.



    57 22 Melden
  • Monti_Gh 09.09.2015 19:15
    Highlight Highlight hey watson-team
    könnt ihr das Video in voller Länge uploaden. Danke.
    18 22 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 09.09.2015 18:33
    Highlight Highlight Eine Person, WoW so aussagekräftig kappa.
    81 66 Melden
    • Hansi Voigt 09.09.2015 22:05
      Highlight Highlight Lieber The Destiny, der Artikel zielt darauf ab, eine einzelne, aber dafür wirkliche Person mit gängigen, meist anonym geäusserten Behauptungen oder Vorurteilen zu konfrontieren. Was der eine oder andere so mal daher sagt, bekommt plötzlich eine unerhörte Härte, wenn man es jemandem direkt ins Gesicht sagt. Das ist die Aussagekraft des Artikels. Den Anspruch, irgendwie repräsentativ zu sein, hat er nicht.
      98 42 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 09.09.2015 22:22
      Highlight Highlight Ich hörs fast jeden Tag im Geschäft, frag mich schon wanns Einfluss auf mich nehmen wird.

      Sollte ersichtlich sein, dass mein Kommentar nicht ernst gemeint ist, dennoch aber etwas wichtiges nämlich die repräsentative dieses Artikels anspricht.
      29 15 Melden
    • illoOminated 10.09.2015 10:48
      Highlight Highlight @The Destiny: Ich glaube leider, dass der Ausdruck #kappa nur unter uns Gamern ein gewisses Mass an Bekanntheit erlangt hat. ;)
      11 0 Melden
  • Oban 09.09.2015 17:35
    Highlight Highlight Die Fragen und Antworten sind interessant und zeigen auf, das Vorteile selten der Realität ensprechen. Ich stelle mir manchmal vor was den andere Nationen über uns Schweizer denken, die zu ihnen auswandern. Z.B. die Thailänder, die mittlerweile eine grosse anzahl Frührenter aus der Schweiz beherbergen. Wenn man die Fragen würde was sie über unsere Landsleute denken die dort wohnen, würde sicher der Satz fallen:"Alles Dicke, Kinder******, die vom Geld aus der Heimat leben, die uns die Imobillienpreise am Meer in die Höhe treiben und die Sprache nicht lernen wollen. Schon hat man ein Vorurteil.
    88 13 Melden
  • Toerpe Zwerg 09.09.2015 17:26
    Highlight Highlight Sehr schöner Beitrag, vielen herzlichen Dank!
    66 34 Melden
  • Roger Gruber 09.09.2015 16:45
    Highlight Highlight Die Medien müssen ihre Leser schon für total bescheuert halten. Sie wollen uns weismachen, dass alle, die auf dem Weg zu uns sind, alles ganz liebe sind. Dabei hat Europa schon längst völlig die Kontrolle verloren, wer da alles bei uns ankommt. Es ist erklärtes Ziel der IS, 1000ende Islamisten, als Flüchtlinge getarnt, nach Europa zu schleusen.
    FRAGE AN WATSON: werdet ihr die Verantwortung übernehmen, wenn die von euch pauschal willkommen geheissenen, hier in Europa Terror-Anschläge verüben?
    Die Antwort gebe ich gleich selber: nein, werdet ihr nicht! Die Rechten werden irgendwie schuld sein..
    113 226 Melden
    • Charlie Brown 09.09.2015 17:20
      Highlight Highlight @Roger Gruber: Uiuiuiui... Tausende als Christen getarnte Eriträer. You made my day.
      127 59 Melden
    • Gantii 09.09.2015 17:23
      Highlight Highlight welche terroranschläge?!
      alles bullshit für die rechtfertigung von massenüberwachung und vorratsdatenspeicherung.
      105 45 Melden
    • Shlomo 09.09.2015 17:33
      Highlight Highlight Und als nächstes kommen die Ausserirdischen 😂
      82 52 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 09.09.2015 16:12
    Highlight Highlight Einmal mehr ein transparent einfältiger Versuch, etwas im linken Geiste darstellend zurechtzurücken....

    Das ist bestenfalls als versuchte Werbung für die Akzeptanz von Wirtschaftsflüchtlingen zu werten, also solchen, deren Aufnahmerecht nun auch Angela Merkel angeblich vermehrt hinterfragen will.

    Echt stupid wird es bei diesen "repräsentativen Fragen", die sich auf sog. "Stammtischfragen" beziehen, aber spätestens dann, wenn man naiv erwartet, dass auf solche Fangfragen ehrliche Antworten zu erhalten wären, wenn denn der Interviewte tatsächlich etwas zu verbergen hätte 😑!
    93 154 Melden
    • Roger Gruber 09.09.2015 17:12
      Highlight Highlight Wirklich bedenklich, wie tief unsere "Presse", wenn man das noch so nennen kann, gesunken ist. Reinste Polemik in Verbindung mit totalem Breitseiten-Bashing gegenüber Andersdenkenden. Hey, seht her: der Vorzeige-Flüchtling sagt, er habe nie etwas böses getan! Also sind alle Bedenken gegenstandslos und wer uns das nicht glaubt, ist Rassist! So kommt das etwa rüber. Tiefer kann man nicht mehr sinken.. Aber halt, das dachte ich schon öfter, doch watson überrascht dennoch immer wieder...
      97 122 Melden
    • ToloTolo 09.09.2015 17:29
      Highlight Highlight Auch wenn es nicht jeder gefällt: ich finde diesen Interview sehr mutig, und schätze sehr, dass Watson einen anderen Weg sucht, um die Migranten-Diskussion zu erweitern.
      Als welschschweizer-Migranten weiss ich, dass es überall Einfaltspinsel und Idioten gibt, auch bei uns.
      Herr Zenagabriel macht im Interview eine sehr gute und intelligente Figur. Bravo watson!
      84 47 Melden
    • Shlomo 09.09.2015 17:36
      Highlight Highlight Lieber Roger ja du bist ein Rassist. Du bist ein Rassist weil du pauschal alle eriträischen Asylbewerber als kriminelle abstempelst. Also gewöhn dich dran so genannt zu werden.
      88 64 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • guby 09.09.2015 16:06
    Highlight Highlight Ich finde es Interessant zu sehen wie dieser Artikel sich selbst widerspricht: Zwar verurteilt er Verallgemeinerung erwartet aber gleichzeitig, dass man aus den Antworten eines Einzelnen auf Alle schliesst. Die fundierteste Meinung kann man sich immer noch mit Statistiken und nicht mit einzelnen Beispielen bilden.
    110 55 Melden
    • Freeze 09.09.2015 16:12
      Highlight Highlight Eine Statistik ist eine grosse Lüge aus lauter kleinen Wahrheiten! ;-)
      35 10 Melden
    • Mafi 09.09.2015 16:18
      Highlight Highlight Aber aufgrund von Statistiken soll man auf keinen Fall alle so behandeln, wie die Mehrheit.
      29 2 Melden
    • Chalapenjo 09.09.2015 16:19
      Highlight Highlight Deshalb sind ja z.b. in den infoboxen zahlen enthalten
      34 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 09.09.2015 15:58
    Highlight Highlight Gutes Interview und absolut gute Idee! Schade, dass nicht die Leute die Fragen stellen, welche gerne diese Pauschalunterstellungen machen.
    94 38 Melden
  • Clandy Clandestin 09.09.2015 15:41
    Highlight Highlight Zum Glück hat Zena seinen Smile behalten.
    Es tut einem einfach gut, von so einem Menschen angelächelt zu werden. Im Pflegebereich ist er bestimmt eine wertvolle Bereicherung.
    141 16 Melden
  • Fabukk 09.09.2015 15:37
    Highlight Highlight Merci Watson! :D
    95 27 Melden
  • LehrerLämpel 09.09.2015 15:31
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, wenn ich in Eritrea wäre und mir jemand solche Fragen stellen würde, bin ich mir nicht sicher, dass ich so ruhig und abgeklärt antworten könnte. Ich finde es einen gelungenen Artikel und schätze die guten Antworten von Zenagabriel.
    123 20 Melden
  • TomTurbo 09.09.2015 15:29
    Highlight Highlight Eine seichtere "Gutflüchtlingsinszenierung" habe ich selten gesehen.
    88 169 Melden
    • Buebi 09.09.2015 15:45
      Highlight Highlight Gutmenschen reden mit Gutflüchtlingen... Und Wutbürger?Mit Wutflüchtlingen? Letzteres ist leider noch nicht passiert. Würde vielleicht dem ein oder anderen besorgten Bürger gut tun.
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    • Alex23 09.09.2015 16:08
      Highlight Highlight @Turbo
      Jetzt gibt es also bereits die Diffamierung "Gutflüchtling". Das Pendant zum Gutmenschen.
      Manchen ist es einfach nicht recht, wenn ihr Weltbild vom hinterhältigen, auf Ausnützung bedachten Flüchtling nicht bestätigt wird.
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    • TomTurbo 09.09.2015 16:13
      Highlight Highlight Buebi keine Sorge auf dieses Szenario sind wir vorbereitet-
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  • Cmo 09.09.2015 15:10
    Highlight Highlight Danke Watson und Zenagabriel!
    Hoffentlich lesen das die richtigen Leute :)
    113 38 Melden
    • Louie König 09.09.2015 15:40
      Highlight Highlight Ich hoffe es auch. Was meine Hoffnung aber wieder zerstört, sind Menschen, wie Merida, die zwar den Artikel lesen (oder nur Bilder anschauen), sich und ihre Meinung aber kein bisschen hinterfragen.
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    • Charlie Brown 09.09.2015 16:14
      Highlight Highlight @Cmo: Leider verstehen die "richtigen" Leute kaum so komplexe Sätze. Zudem ist Schrift für die meistens erst ab circa 300pt Grösse lesbar. Abert hey, dafür gibt's ja extra Publikationen.
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    • saukaibli 09.09.2015 16:44
      Highlight Highlight Leute wie Merida sind hoffnungslose Fälle. Die würde nicht mal etwas Gutes über Flüchtlinge sagen, wenn sie ihne das Leben gerettet hätten. Einfach ignorieren, solche Trolle. Aber sie dient auf jeden Fall als Bestätigung, dass Menschen mit geringerer Intelligenz politisch stark nach rechts tendieren.
      41 38 Melden
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  • Max Heiri 09.09.2015 15:03
    Highlight Highlight Was mich freudig stimmt, ist die Tatsache, dass es in Eritrea möglich ist, 7000 CHF aufzubringen für diese Überreise. Es zeigt auf, dass in Eritrea wie in Afrika generell, Leute der Armut entrinnen können durch Wirtschaftswachstum. Als Globalisierungsgegner würde ich mich schlecht fühlen!
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    • kunubu 09.09.2015 15:35
      Highlight Highlight Das kommt natürlich darauf an, wie sie Armut definieren, oder im Umkehrschluss, Reichtum. Wenn sie glauben, jeder auf der Welt könne durch Wirtschaftswachstum pro Jahr und Kopf 2060 Liter Erdöl verbrauchen (wie wir), kann das wohl nicht aufgehen. Zwei Mal pro Jahr in die Ferien, jedes Jahr eine neues Handy usw. das gibt unser Planet auf die Dauer nicht her. Das Wachstum ist begrenzt. Übrigens habe ich auch keine Lösung parat, aber ob die Lösung Wirtschaftswachstum und Globalisierung heisst wage ich zu bezweifeln.
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    • atomschlaf 09.09.2015 17:08
      Highlight Highlight @kunubu: Nicht zuletzt deswegen wäre es höchste Zeit, endlich ernsthaft etwas gegen das Bevölkerungswachstum zu unternehmen.
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    • Gantii 09.09.2015 17:26
      Highlight Highlight @atomschlaf, welches bevölkerungswachstum? in europa (ink. schweiz) haben wir bevölkerungsrückgang. diese probleme können wir nicht für andere lösen. sag mir, wer bist du dass du jemandem vorschreiben kannst wieviele kinder er oder sie haben darf? (nicht dass du das tun würdest! hypothetische frage)
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  • DerWeise 09.09.2015 15:01
    Highlight Highlight Der Artikel ist zwar lustig, aber sinnfrei, da er an den falschen Empfänger geht.
    48 28 Melden
  • Chribu 09.09.2015 15:00
    Highlight Highlight Just maybe....
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    • TomTurbo 09.09.2015 15:31
      Highlight Highlight Christoph B. Sie bezeichnen also meine Freundin als "Shit" weil sie trotz Ausbildung im Pflegebereich keine Anstellung bekommen hat? Danke für die Offenheit ihrerseits und der Gesinnungsgenossen hinter Ihnen. Gut zu wissen was meine Mitbürger so denken, da kann man sich entsprechend vorbereiten.
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    • Buebi 09.09.2015 15:48
      Highlight Highlight Man kann sich ja auch wirklich überall und zu jedem Thema beleidigt fühlen was? Getroffene Hunde bellen.
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    • Louie König 09.09.2015 15:54
      Highlight Highlight Ernsthaft? TomTurbo, Sie haben das jetzt wirklich so aufgenommen, wie Sie schreiben? Hat denn Ihre Freundin keinen Job erhalten wegen den bösen, bösen Ausländern? Falls ja, würde es mich interessieren, inwiefern die Ausländer daran schuld sind.
      Danke für die Aufklärung.
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