Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Author Saida Keller-Messahli, pictured on June 28, 2010 in Winterthur in the canton of Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Die Autorin Saida Keller-Messahli, aufgenommen am 28. Juni 2010 in Winterthur im Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Laut der Islamexpertin Saïda Keller-Messahli müssen Moscheen und Gastrpediger stärker überwacht werden. Bild: KEYSTONE

«Wir unternehmen zu wenig gegen radikale Prediger» – Islamexpertin kritisiert die Schweiz 

27.08.17, 13:51 27.08.17, 15:24


Für Islamexpertin Saïda Keller-Messahli wird in der Schweiz zu wenig gegen radikale Prediger unternommen. Der Imam, der in einer Bieler Moschee Hassbotschaften gepredigt haben soll, sei kein Einzelfall, sagt sie in der «NZZ am Sonntag» und dem «SonntagsBlick».

«Solche Prediger bereiten den geistigen Boden für Gewalt vor. Sie sind als Brandbeschleuniger zu betrachten.»

Islamexpertin Saïda Keller-Messahli

Diese Art von Diskurs, die bei Zuhörern Gefühle von Opfersein, Aggression und Intoleranz mobilisieren wolle, lasse sich in diversen Moscheen finden. «Solche Prediger bereiten den geistigen Boden für Gewalt vor. Sie sind als Brandbeschleuniger zu betrachten.» Die Folge davon seien im schlimmsten Fall Dschihadisten mit einem Hass gegen die Gesellschaft.

Eine Mehrheit der Moscheen ist gemäss der Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam «äusserst konservativ». Auch wiesen die meisten Imame, die in Schweizer Moscheen predigten, einen Hang zum Salafismus auf. «Sie vertreten einen Islam, mit dem sich die meisten Muslime in der Schweiz nicht identifizieren können.» Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die moderaten Muslime werde durch die Islamisten zerstört.

Die Schweiz sei eine Drehscheibe radikaler Imame, sagt Keller-Messahli. bild: epa/efe

Hartes Durchgreifen gefordert

Von der Politik und den Behörden fordert Keller-Messahli deshalb ein hartes Durchgreifen. «Alle Moscheen und Gastprediger müssen ganz genau überwacht werden.» Bis jetzt habe man die radikalen Islamisten dort einfach machen lassen. «Sie haben diesen Umstand ausgenutzt, um ihre Macht voranzutreiben.»

Imame und islamische Seelsorger in der Schweiz sollten in einem öffentlichen Register geführt werden. Es brauche eine amtliche Bewilligung zur Ausübung dieser Funktion.

«Alle Moscheen und Gastprediger müssen ganz genau überwacht werden.»

Islamexpertin Saïda Keller-Messahli

«Heute kann sich de facto jeder Imam nennen und einfach loslegen.» Sie befürwortet deshalb eine staatlich anerkannte und vom Ausland unabhängige Ausbildung zum Imam. Mit einer solchen befasst sich derzeit der Bundesrat.

Der Bieler Imam Abu Ramadan: Der 64-jährige Libyer soll in der Bieler Ar’Rahman-Moschee gegen Andersgläubige gehetzt haben. bild:flickr/islamrat

Schweiz Drehscheibe radikaler Imame

Sie sehe, dass viele Akteure, die radikales Gedankengut verbreiteten, nicht unabhängig agierten, sagt die 60-Jährige. Vielmehr seien diese in Organisationen eingebunden, die sich ausserhalb der Schweiz befänden. «Das hat System. Es entsteht der Eindruck, dass die Imame einen klaren Auftrag haben.»

Die Schweiz sei eine Drehscheibe radikaler Imame. Viele Schweizer Behörden und Politiker realisierten die engen Verstrickungen zwischen islamistischen Fanatikern in der Schweiz und im Ausland leider nicht. «Sie legen im Umgang mit dem organisierten Islam eine eklatante Naivität an den Tag.»

Ausländische islamistische Prediger sollte die Schweiz daher konsequent ausweisen oder ihre Einreise in die Schweiz verhindern. Auch könnten Behörden entschlossener mit Organisationen und Personen im Ausland kooperieren, die islamistische Prediger in ihren Ländern bekämpften.

ARCHIV – ZU DEN VERHAFTUNGEN VON ZEHN PERSONEN AUS DEM UMFELD DER AN’NUR MOSCHEE IN WINTERTHUR DURCH DIE KANTONSPOLIZEI ZUERICH AM DIENSTAG, DEM 21. FEBRUAR 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. ..Am fruehen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur die An'Nur-Moschee in Winterthur durchsucht. Es handelt sich um den

Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. Die Moschee im Winterthurer Stadtteil Hegi geriet mehrmals wegen mutmasslicher Radikalisierung von Jugendlichen in die Schlagzeilen. Bild: KEYSTONE

Für Keller-Messahli, die 2016 den schweizerischen Menschenrechtspreis erhielt, stellen viele Moscheen «eine Art Parallelgesellschaft» dar, die abseits der Öffentlichkeit ihr eigenes Süppchen koche. «Nur wenige haben eine Ahnung davon, was in den Moscheen wirklich läuft, wie dort schon Kinder auf Kurs gebracht werden.» Echte soziale Integration werde verhindert.

Imam dem Nachrichtendienst bekannt

Im Fall des Imams in der Bieler Moschee trat der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) am Sonntag im «SonntagsBlick» geäusserten Vorwürfen entgegen, er sei untätig gewesen. Die Sicherheitsbehörden – unter anderem der NDB – hätten seit 2005 in mehreren Fällen gegen den Imam ermittelt, teilte der NDB auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit.

Ohne konkreten Gewaltbezug habe er keine rechtliche Grundlage, um Moscheen oder Imame zu beobachten. Seit Ende 2016 liefen nun die Ermittlungen gegen den Bieler Imam wegen des Verdachts auf Radikalisierung und Aufruf zu Gewalt. Diese seien noch nicht abgeschlossen. (sda)

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Aus Gewissensgründen» – Diese Apothekerin verbannt Homöopathie aus Regalen

Wie du dir als Gymi-Schüler die Lehre vorstellst – und umgekehrt

«Jetzt gegensteuern, sonst werden die Folgen fatal sein»: 11-Jährige erleiden Burn-out

Der Kampf um die Seele der Amerikaner hat begonnen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

132
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
132Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rotbeisser 28.08.2017 07:58
    Highlight StGB Art. 261bis:
    "Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft, ... , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
    Warum wurde dieser Imam für seine Hasspredgten nicht in das Gefängnis gesteckt? Gilt das Gesetz für Muslime etwa nicht?
    29 0 Melden
    • silverstar 28.08.2017 12:12
      Highlight Würde dies auch für Moslems gelten, käme es zu Grounding einer Ideologie.
      21 5 Melden
    • Slavoj Žižek 28.08.2017 12:42
      Highlight Mach doch eine Anzeige, wäre interessant zu wissen was passiert.
      10 1 Melden
    • Rotbeisser 28.08.2017 14:04
      Highlight @o.o
      Kein Geld für Prozesskosten.
      Ich kann mir Gerechtigkeit nicht leisten.
      12 1 Melden
    • Normi 28.08.2017 19:40
      Highlight @Rotbeisser

      Tipp: Mit Crowdfunding könnte man sicher die kosten decken.
      4 0 Melden
    • atomschlaf 28.08.2017 23:12
      Highlight @Rotbeisser: Beim Einreichen einer Strafanzeige fallen keine Prozesskosten an.
      4 0 Melden
  • Rotbeisser 28.08.2017 07:51
    Highlight Ausländern sollte zwingend das Aufenthaltsrecht entzogen werden, wenn sie insgesamt länger als 3 Jahre Sozialhilfe und Arbeitslosengelder bezogen.
    Wir können nicht das Armenhaus der ganzen Welt sein.
    18 8 Melden
  • beaetel 28.08.2017 05:11
    Highlight In der Schweiz herrscht Täterschutz. Das weiss man. Wer Opfer wird, hat rechtlich wie finanzielll gesehen wenig zu lachen. Schmerzensgelder und Genugtung sind seit ewig lachhaft. Der Gang vor Gericht unbezahlbar und nervenaufreibend. Es herrscht eine Mentalität von selber schuld ... und plötzlich regen sich genau diese ungnädigen Kreise massiv auf, wenn dieses Unrechtsystem auch von Ausländern ausgenutzt wird und nicht nur dem Schutz reicher "Einheimischer" dienlich ist? Tja ... der Wurm ist da schon länger im Holz und dieses morsch. Kein Wunder wenn es wie Zünder brennen kann.
    16 9 Melden
  • Spooky 27.08.2017 23:57
    Highlight Nur keine Angst. Die Linken und Grünen werden dem Hassprediger gratis und franko die besten Rechtsanwälte zur Seite stellen. Sie werden dafür sorgen, dass er weiterhin predigen kann.
    38 15 Melden
  • pachnota 27.08.2017 23:39
    Highlight 1
    Im Tagi schreibt Kurt Pelda, zeitgleich wie Keller-Messahli das gleiche. Die Experten sind sich einig.
    Werden nun die Politiker handel?
    Wir kennen alle die Antwort:

    Sie werden nicht.

    Solange sich Leute wie z.B., B. Glättli, Regula Ritz, oder C. Wermuth sehr erfolgreich, gegen alle Sanktionen in diesem Bereich wehren, und trotzdem noch gewählt werden,
    .., Haben wir es NICHT besser verdient!
    49 15 Melden
    • atomschlaf 28.08.2017 23:18
      Highlight @pachnota: Glättli, Rytz und Wermuth reissen zwar dauernd die Klappe auf, aber deren Parteien haben in Bundesbern nur ca. 1/4 der Stimmen.
      Gleichzeitig rechne ich bei SP und Grünen nicht mit irgendwelcher Einsicht bei diesem Thema. Diese Leute sind ideologisch viel zu verbohrt.

      Der Schlüssel für eine Änderung der Politik liegt bei den Mitteparteien inkl. FDP. Deren Mandatsträger(innen) muss man als Stimmbürger bearbeiten, sei dies per Brief, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.
      2 0 Melden
  • pachnota 27.08.2017 20:57
    Highlight 2
    Solange "wir selbst" uns dies bieten lassen und extreme Prediger weiter supporten, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn diese weitermachen.

    Wir dürfen uns eigentlich nicht beklagen.

    Der Fisch fängt bekanntlich vom Kopf an zu stinken. Oder anders gesagt wir sind innerlich so marode geworden, das wir, glauben, es uns leisten zu können, Politiker zu wählen, die ganz offen zugeben, das alles andere wichtiger ist, als im Bereich des radikalen Islam, endlich zu handeln.
    36 13 Melden
  • pachnota 27.08.2017 20:57
    Highlight 3
    Erst wenn wir, mit unserm Wahlverhalten, den Politikern und ihren Parteien, unmissverständlich zu verstehen geben, das wir diese falsche Toleranz, nicht länger goutieren, erst dann wird sich etwas ändern.
    Aber bis dahin, tragen wir die volle Verantwortung, und wohl auch die Schuld, an all dem Leid, das extreme Prediger, auch hierzulande, ihren Opfern zufügen.
    29 17 Melden
    • Slavoj Žižek 28.08.2017 08:56
      Highlight Nehmen wir mal an wir wählen alle die SP. Schon einmal daran gedacht, das die Political Correctness die sich die Partei gross auf die Fahnen geschrieben hat, alle betrifft, auch Muslime? Und vorallem gerade die Moderaten. Natürlich nicht.
      14 6 Melden
    • pachnota 28.08.2017 09:36
      Highlight Havelaar, ich glaube, den grössten Schaden, und das grösste Verbrechen am "Büezer", war das mit Hilfe der SP, die MEI gekippt wurde.

      Die Ideologie ist deinen Helden, viel wichtiger als der Büezer.
      20 6 Melden
    • silverstar 28.08.2017 12:20
      Highlight Havelaar
      Ist schon so. Es müssen nicht alle die SVP wählen. Aber die anderen Partein, (vor allem, SP, Grüne), müssten doch drinngend ihre islamversteher-Haltung beenden!
      17 4 Melden
  • atomschlaf 27.08.2017 19:31
    Highlight Weil's grad gut passt: Sehr gutes Interview im Tagi mit Kacem El Ghazzali, Flüchtling aus Marokko und Autor.

    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/viele-haben-angst-den-islam-zu-kritisieren/story/21259953
    49 0 Melden
    • pachnota 27.08.2017 23:55
      Highlight Unglaubliches Interview!

      Normalerweise, wird solche Erfahrung unter dem Deckel gehalte.

      Eigentlich Pflichtlektüre, für alle.
      21 2 Melden
  • C-Cello 27.08.2017 19:19
    Highlight AHV Reform JA, damit der Staat genug Geld an solche Verbrecher bezahlen kann. Ergänzungsleistungen und Sozialhilfe im Giesskannenprinzip für kriminelle Ausländer.
    Eine Schande für unsere Politiker. Statt kriminelle Ausländer auszuschaffen unterstützt man sie mit AHV-Geldern.
    38 12 Melden
    • beaetel 28.08.2017 05:19
      Highlight Die Schweiz kann ja bald darüber abstimmen, mehr Geld einzubezahlen, für weniger Rente und dafür auch noch länger zu arbeiten! Ich bin mir sicher dass der Entscheid "unmissverständlich" 51:49 zu Gunsten Pensionskassenmanager und gegen die Bevölkerung ausgehen wird. Das tragische daran. Das "Volk" wählt nicht nur seine Henker, in der direkten Demokratie hängt es sich gleich selber auf. Wenn das nicht dumm ist ...
      10 2 Melden
  • Gummibär 27.08.2017 19:10
    Highlight Der sprichwörtliche Hund, der die Hand beißt, die ihn füttert.
    34 2 Melden
  • Grundi72 27.08.2017 19:05
    Highlight Die Imane sind doch nur die Spitze des Eisbergs! Wer sind denn die Besucher dieser Moscheen die dem Blödsinn zuhören und offensichtlich befürworteten? Sind das die ganz normalen muslimischen Mitbürger? Wieso wehren sich so wenig Muslime und schweigen zu dem Thema? Gehen die Kinder dieser Moschee-Besucher mit meinen Kindern zur Schule und finden die Kinder dann auch, dass alles andere als der Islam vernichtet gehört? Im Kindergarten meines Sohnes mussten sie eine Dolmetscherin zusätzlich anstellen weil die Kinder nichts verstehen, jetzt soll ich auch noch die Ausbildung ihrer Imane finanzieren?
    56 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 23:52
      Highlight Neben der Schlamperei der Behörden ist dies wohl eine der wichtigsten Fragen, die nie gestellt werden: Wieso konnte der Prediger so lange ungestört vielen Muslimen predigen, ohne dass jemand mal dagegen aufgestanden ist oder dies wenigstens den Behörden gemeldet hätte?
      Da liegt doch der eigentliche Hund begraben! Und das ist ein Riesenhund!
      23 0 Melden
    • Wehrli 28.08.2017 09:59
      Highlight Hallo Paranoia und Xenophobia, zwei liebe Schwestern.
      4 17 Melden
  • saderthansad 27.08.2017 18:17
    Highlight Bei der Sozialkommission in Nidau sind der Präsident und der Vizepräsident aus der SVP.
    Jetzt wieder alles den Grünen, Linken und Guten anzuhängen ist dann doch etwas zu simpel.
    Die SVP darf kein Interesse haben, echte Migrationsprobleme zu lösen, weil sie sonst ihr wichtigstes Wahlkampfthema eliminiert. Und was bleibt dann noch?
    27 86 Melden
    • RETO1 27.08.2017 18:44
      Highlight Blödsinn!!
      Nidau wollte dem Hassprediger die C-Bewilligung entziehen
      Der Kanton Bern hat dies jedoch abgelehnt,ohne Begründung
      Irgend ein hochbezahlter Beamter in Bern hat das Schlamassel angerichtet und wird selbstverständlich nicht zur Rechenschaft gezogen
      48 5 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 19:13
      Highlight Kollegialbehörde. 7 Mitglieder plus Sekretärin von Amtes wegen.
      3 FDP, 2 SVP, 1 SP, 1 Parteilos, 1 Sekretärin.
      Die SVP muss Mehrheitsentscheide mittragen.
      23 7 Melden
  • Rumbel the Sumbel 27.08.2017 17:09
    Highlight Und dafür darf meine Tochter seit Jahren, aufgrund gesundheitlichen Problemen, auf Stellensuche gehen. Das ist das Eine. Das Andere ist, dass sie auch seit Jahren um Sozialhilfe kämpfen muss. Und das Letzte ist, dass sie jeden ausgegebenen Rappen gegenüber der Sozialhilfe rechtfertigen muss. Und da wundern sich die gewisse politische Richtungen, dass die Unzufriedenheit gegenüber Behörden und solchem Gesindel steigt und steigt.
    79 16 Melden
    • axantas 27.08.2017 21:36
      Highlight Es hat damit zu tun, Rendel, dass die einen gepiesakt werden, weil es Gesetze so vorsehen, und das bei anderen nicht gewagt wird, weil die Gesetze - aus welchen Gründen auch immer - erst mal zu ihren Gunsten ausgelegt werden. Das erzeugt berechtigten Missmut.
      25 4 Melden
  • G. Schmidt 27.08.2017 16:23
    Highlight Ich frage mich wieso es bei anderen Religionen klappt, während beim Islam oft Hass gepredigt wird?

    Als erstes müssen die Geldquellen für radikalen Islam trocken gelegt werden.

    Aber der Westen nennt ja auch Saudi Arabien seinen Verbündeten...
    81 2 Melden
    • RETO1 27.08.2017 18:46
      Highlight .. kann man den Islam überhaupt als Religion bezeichnen nach all dem was im Koran geschrieben steht??
      29 7 Melden
    • Idealist3000 27.08.2017 19:53
      Highlight Der Islam ist eine dem Christentum und dem Jüdischen Glauben verwandte Religion ! Lesen Sie mal im "Alten Testament". Dort stehen mindestens so krasse Dinge wie in einzelnen Stellen des Korans. Eine Religion gegen die andere auszuspielen ist völlig falsch. Auch die Christliche Kirche hat in der Vergangenheit Dinge angerichtet,auf die niemand stolz seinkann zB die Inquisition in Europa oder die mit brutaler Gewalt erzwungene "Christianisierung" in Südamerika und in anderen Weltgegenden,etc..
      12 37 Melden
    • RETO1 27.08.2017 20:40
      Highlight @ Idealist
      nein so krasse Aufrufe zum töten von Ungläubigen findest du nicht in der Bibel!!!
      Im Weitern leben wir heute und nicht in der tiefen
      Vergangenheit
      Auch der Islam kennt das Internet
      27 4 Melden
    • G. Schmidt 28.08.2017 01:45
      Highlight @RETO1
      In der Bibel stehen auch heftige Aussagen...
      Da kommt mir folgendes Video in den Sinn:



      Die christliche Kirche hat durch die Aufklärung zum Glück an Macht eingebüsst. Ich kann aber nicht nachvollziehen, wie in einer vernetzten Welt dennoch viele dem Radikalismus verfallen können.

      Ich hab das Gefühl das unser Verständnis für Toleranz zu Religionen bei radikalen Strömungen gefährlich werden kann (beinhaltet auch christliche Sekten).
      5 0 Melden
  • Sapere Aude 27.08.2017 15:57
    Highlight Die universitäre Ausbildung von muslimischen Geistlichen und eine starke Kontrolle von ausländischen Geldzahlungen an religiöse Gruppen in der Schweiz scheint mir zentral zu sein im Kampf gegen den Islamismus. Insbesondere die Missionierung durch den Wahabismus und Salafismus muss endlich unterbunden werden, denn diese gefährden mit ihrem Fanatismus den religiösen Frieden in unserem Land.
    65 5 Melden
    • poga 27.08.2017 17:36
      Highlight Es ist eine Zumutung, dass der Staat diese Religion ausbilden muss. Obwohl bis vor kurzem noch immer stärker von der Religion getrennt wurde. Ich bin ganz ehrlich hin und her gerissen, ob wir wirklich diese Errungenschaft opfern sollten, weil eine Religion aufkommt, die so sehr nach politischer Macht strebt, dass es anders nicht mehr zu gehen scheint.
      37 6 Melden
    • atomschlaf 27.08.2017 17:47
      Highlight Zudem ein Verbot für Imame, in Nicht-Landessprachen zu predigen.

      Dies würde nicht nur die Kontrolle erleichtern sondern zudem einem Teil der radikalen Wanderprediger aufgrund fehlender Sprachkenntnisse das Handwerk legen.
      55 3 Melden
    • Scott 28.08.2017 10:05
      Highlight Hat denn schon jemand Muslime gefragt, ob sie überhaupt einem Schweizer Imam zuhören wollen?

      Ich befürchte, dass man hier einen teuren Lehrstuhl etabliert und die "Gläubigen" dann doch lieber dem Imam aus ihrer Heimat zuhören wollen...
      9 0 Melden
  • Angelo C. 27.08.2017 15:05
    Highlight Im Artikel erblödet sich der NDB zur Aussage, dass man gegen diesen Imam zwar seit 2016 ermittle, nachdem dies schon 2005 der Fall gewesen sei.

    Man weiss also schon lange, dass dieser Typ sowohl unsere, wie die Vernichtung und generelle Tötung aller "Ungläubigen" einfordert - und so Einen füttert man hierzulande auf der Kosten der Bedrohten in der Sozialschiene noch weiter 🙄!

    Wenn er uns nun wegen Eingaben ans
    BG noch weiter erhalten bleiben sollte, dann ZUMINDEST ((als potenzieller Gefährder) solange eingesperrt, bis er im Falle einer Nichtrücknahme seines Herkunftslands selbst ausreist!
    75 4 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 17:25
      Highlight Rendel, fiktiver WOZ/watson Bericht:
      SVP geführte Behörde verweigert Migranten die Sozialhilfe!

      Wie lange dauert es bis einige Rendels die Rassismuskeule ausgraben?
      39 10 Melden
    • Wehrli 28.08.2017 10:03
      Highlight "Potenzieller Gefährder", als einsperren ohne Anklage und Beweise. Lustig lustig.
      3 12 Melden
  • thunder 27.08.2017 15:04
    Highlight Was der Artikel unterschlägt, Frau Keller Messahli in der NZZ am Sonntag aber explizit betont, dass gerade die SP das Problem mit dem Islam verharmlost und relativiert, aus Angst es könnte der SVP nützen.
    Ich bin kein SVP Wähler, aber wer meint die Linken sein fähig dieses Problem zu lösen, lebt in einer Traumwelt.
    131 15 Melden
    • Sapere Aude 27.08.2017 15:52
      Highlight Von linker Seite kommt seit Jahren die Forderung, dass Imame in der Schweiz auszubilden seien, statt fundamentalistische aus dem Ausland predigen zu lassen. Die SVP bekämpft diese Lösung seit Jahren.
      31 54 Melden
    • axantas 27.08.2017 17:00
      Highlight Fähig vermutlich schon, thunder. Fraglich, ob sie hinter ihrer rosa Brille dazu willens sind...
      30 10 Melden
    • poga 27.08.2017 17:33
      Highlight @Sapere das stimmt nicht ganz. Es ist nicht Jahre her dass die Linke diese Forderung stellt. Wirklich aufgekommen ist diese Forderung in der politischen Linken ca. letztes Jahr.
      23 9 Melden
    • RETO1 27.08.2017 18:49
      Highlight wir brauchen keine Imame in der Schweiz
      24 9 Melden
    • Candy Queen 27.08.2017 19:59
      Highlight @Sapere aude: ich glaube mich zu erinnern, dass du auch schon geäussert hast, es gebe DEN Islam nicht. Meine Frage nun: nach welcher Richtung resp. Kriterien würdest du Imame in der CH ausbilden?
      15 4 Melden
    • TheMan 27.08.2017 22:47
      Highlight @Sapere Aude und wer Garantiert uns, das diese Imame dan nichts Radikales sagen? Nicht Radikal handeln? Diese Ausbildung nützt genau nichts. Den was danach passiert, weiss niemand. Niemand kann dir sagen, das diese dan nicht Radikal werden.
      9 2 Melden
    • Sapere Aude 27.08.2017 23:55
      Highlight Nun es gibt sowohl im schiitischen wie sunnitischen Islam Reformbewegungen die es zu unterstützen gilt. Ausserdem jene moderaten Rechtsschulen, die mit die unseren liberalen Rechtsstaat anerkennen und sich als Teil der religiösen Vielfalt versteht. Ausserdem muss die historisch kritische Koranexege wichtiger Bestandteil der Ausbildung sein. Hundert prozentige Sicherheit gegen Radikalisierung gewinnt man damit nicht, aber die Chance ist damit gewiss kleiner, als wenn die Moscheen Imame aus den Ursprungsländer anstellen.
      9 3 Melden
    • Sapere Aude 27.08.2017 23:59
      Highlight Besonderes Augenmerk sollte sowieso den Gefängnissen und sozialen Medien gelten. Orte wo sich viele potentielle Rekruten befinden und die Missionierung besonders einfach ist.
      6 3 Melden
    • Candy Queen 28.08.2017 08:23
      Highlight Ich habe da so meine Zweifel, ob das dann einfach akzeptiert wird. Wäre ja schön...
      4 0 Melden
    • Scott 28.08.2017 10:08
      Highlight Wollen die Muslime in der CH überhaupt einen Schweizer Imam?
      8 0 Melden
    • Sapere Aude 28.08.2017 10:41
      Highlight Weshalb die Zweifel? Islamwissenschaften werden ja auch rege von Muslime besucht.

      @ Scott vielleicht wollen das nicht alle, aber will man andere Religionen und Menschen integrieren, muss auch entsprechende Angebote vorhanden sein. Die meisten werden einen Seelsorger bevorzugen, der einer Landessprache mächtig sind und die konkreten Lebenswelten und Realitäten kennt.
      2 8 Melden
  • Skip Bo 27.08.2017 14:20
    Highlight Religion ist grundsätzlich konservativ. Wer sich freiwillig vor aufklärerischen Gedanken, Gleichheit von Mann und Frau, sowie Toleranz distanziert, dem kann keine freiheitliche Gesinnung attestiert werden.
    Im Gegensatz zum Islam wird im Christentum wenigstens Nächstenliebe und nicht Hass gegen Andersgläubige gepredigt. WICHTIG, aber nicht jeder Christ liebt und nicht jeder Muslim hasst.
    Rein vom Aufbau des Islam, ist eine Reformation nicht möglich (Abfall vom reinen Glauben).
    Es gilt daher nicht nur zu hoffen, sondern auch Grenzen zu setzen.
    105 15 Melden
    • Rubby 27.08.2017 14:52
      Highlight Ich stimme skip bo ganz klar zu...offen für vieles ist ganz klar in ordnung...aber solchen wie dieser hassprediger müssen ganz klar grenzen gesetzt werden. Auch wenn wir alle bereits im vorfeld wissen, dass sich solche radikalisten auf keinen fall an irgendwelche normen halten, muss diesem treiben einhalt geboten werden-sprich: solche radikalisten die unser volk und unser land mit füssen treten-denen muss jedes asylrecht genommen werden....ohne wenn und aber..!!
      32 6 Melden
    • The Origin Gra 27.08.2017 14:59
      Highlight Ich bin Hochliberaler Christ, ich bin für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Toleranz, Freidenken, bin Fan der Wissenschaft (CERN) und finde die ganzen Theorien bezüglich des Urknalls und diverser anderen Theorien spannend.
      Ich fokusiere mich halt auch mehr auf die Kernaussagen des neuen Testaments wie "Was andere Dir tun sollen tue auch ihnen" zum Beispiel, was ein Aufruf zum Empathischen Mitdenken ist.

      Und Nein, ich bin zum Grossen Teil Links gerichtet und für den Sakulären Staat, nur wenn es um die Kernthemen (Vor dem Gesetzt sind alle gleich etc.) geht, bin Konservativ 😊
      23 6 Melden
    • Balikc 27.08.2017 15:27
      Highlight Bin mit allem einverstanden, ausser dem zweitletzten Satz: Die verschiedensten Auslegungen und Glaubensrichtungen im Islam beweisen eigentlich, dass eine Reformationen möglich sind. Dass Fundamentalisten dies anderes sehen und ihre Schäfchen mit kühnsten Drohungen von einer Liberalisierung oder gar einem Austritt abzuhalten versuchen ist naheliegend.
      Das war (oder ist) bei konservativen Christen nicht anders.
      13 18 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 16:36
      Highlight Rendel, ich wäre hoch erfreut, wenn mir ein Gebetsteilnehmer mitteilen würde, der Imam habe gesagt:"Respektiert andere Religionen und respektiert deren Gebräuche, lebt euren Glauben ohne Allmachtsansprüche."

      Reformation: Was haben die verschiedenen sunnitischen und schiitischen Auslegungen gebracht? Zwei auf den Tod verfeindete, mit Unfehlbarkeitsansprüchen ausgestattete Fundamentalistenlager.
      Der "europäische", eher tolerante Islam vom Balkan wird gerade mit wahabitischem Geld umgebaut.
      Falls es reformistische Gruppen (Homo Moschee) gibt, werden sie mit dem Tod bedroht.
      23 3 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 16:44
      Highlight Rubby, Ausnahmen bestätigen die Regel.
      Ich bin nicht gläubig und trotzdem halte ich mich an christliche Verhaltensgrundsätze weil ich sie richtig finde.
      19 4 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 16:45
      Highlight Sorry Rubby habe Gra gemeint.
      13 2 Melden
  • Alex23 27.08.2017 14:13
    Highlight Und dies von einer Muslima gesagt!
    Es ist sicher keine Beeinträchtigung der Religionsfreiheit, wenn man diesen Predigern sehr genau auf die Finger schaut.
    92 5 Melden
    • Alex23 27.08.2017 21:40
      Highlight Rendel, das war jetzt mal ein konstruktiver Kommentar. Hut ab!
      9 1 Melden
  • Posersalami 27.08.2017 14:05
    Highlight "Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die moderaten Muslime werde durch die Islamisten zerstört."

    Einverstanden.

    Was ich nicht kapiere: Dieses Problem gibt es doch in jedem europäischen Land, weil man die Muslime mehr oder weniger komplett ignoriert hat und das Feld diversen Gestalten aus zB. Saudi Arabien oder der Türkei überlassen hat. Leider habe ich noch keinen Ton darüber gehört, dass Europa das Problem gemeinsam angeht. ZB. wäre es doch denkbar, gemeinsam Schulen für Imame aufzubauen, anstatt das jeder wieder sein Süppchen kocht mit 1mio Ausnahmen und Löcher.
    33 50 Melden
    • axantas 27.08.2017 15:11
      Highlight Ach Posersalami, jetzt sind wieder wir schuld, weil wir die Muslime ignoriert haben.

      Selber was dazu beitragen ist wohl nicht.
      40 9 Melden
    • poga 27.08.2017 15:49
      Highlight Seit wann ist es die gottverdammte Aufgabe eines Staates oder mehrerer Staaten die Ausbildung religiöser Führer zu organisieren? Wie will man Staat und Religion trennen, wenn am Schluss der Staat zuständig ist? Sorry diese Forderung hat mit reiner Verzweiflung zu tun. Sicher nicht mit einer liberalen Gesellschaft.
      25 3 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 16:10
      Highlight @axantas: Ja, was in den Moscheen passiert war dem Staat bis vor ein paar Jahren scheiss egal. Aus genau diesem Grund ist die Situation in den Moscheen auch, wie sie ist. Würden nur Imame zugelassen die hier ausgebildet wurden wäre das Problem mit Sicherheit sehr viel kleiner. Europa hat die Ausbildung (und teilweise die Finanzierung) aber Ländern wie Saudi Arabien oder der Türkei überlassen und jetzt hat man den Salat.
      5 17 Melden
    • axantas 27.08.2017 17:34
      Highlight Meine Antwort kam etwas falsch rüber: In einem Nicht-Überwachungsstaat geht man davon aus, dass die Bewohner Selbstverantwortung mitbringen, der Staat hält sich aus gewissen Bereichen raus. Das klappt nicht, wenn die Betroffenen nicht (re)agieren. Da müsste ein Überwachungsstaat her.
      Darum: Da die Muslime Teil unseres Landes sind, erwarte ich von ihnen auch die hier übliche Verantwortung für die Gemeinschaft - der Staat könnte dann agieren. Aber das taten sie nie. Sie fordern nur bzw. machen anschliessend Vorwürfe. Saïda Keller-Messahli nehme ich davon aus - aber jetzt ist sie auch machtlos.
      8 3 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 18:29
      Highlight @axantas: Ihr Rundumschlag gegen die Muslime in der Schweiz ist nicht angebracht. Wie viele Muslime sind denn hier radikal? 10? 100? 1000? Und jetzt setzten sie das in Relation zu den ca. 430 000 Muslimen die hier leben. Es spricht Bände über ihre Gesinnung, von "die Muslime" und Verantwortung zu schwadronieren! Ich bin raus, gegen Ideologie kommt man mit Argumenten nicht an.
      5 14 Melden
    • axantas 27.08.2017 20:11
      Highlight Wo schreibe ich was im Sinn eines Rumdumschlags?

      Wenn all die Muslime nicht radikal sind - was wohl tatsächlich der Realität entspricht - dann erwarte ich von denen auch eine entsprechende Handlungsweise. Ganz im Sinn der schweizerischen Gemeinschaft, der sie angehören wollen.
      10 1 Melden
    • pachnota 27.08.2017 23:29
      Highlight Nichts da Rundumschlag:

      https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/radikaler-islam-sympathisanten-des-terrors-ld.83821

      48% der sogenannten "Flüchtlinge" Sympatisieren mit dem radikalen Islam.

      Possensalami, du bist leider Immun, gegen FAKTEN.
      Argumente interessieren dich nicht.
      Lieber in deiner eierkuchen Welt, Seifenblasen anfertigen.
      Wenn alle so verantwortungslos währen wie du, hättest du doch schon lange kein Wasser mehr, in deiner ideologischen Wanne.
      12 2 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 23:55
      Highlight Bestreitet irgend jemand, dass der Extremismus hier kein Problem ist? Ich denke, nicht! Das ist aber noch lange kein Grund, alle Muslime in einen Topf zu werfen, was ihr beide ständig tut. Es ist doch jetzt wirklich nicht schwer, zu differenzieren.

      Wenn man eure Posts so liest könnte wirklich meinen, dass hier immer Freitags nach dem Gebet marodierende Banden muslimischer Gläubiger die Städte verwüsten
      1 7 Melden
    • pachnota 28.08.2017 00:01
      Highlight Siehst du Possensalami..


      https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/viele-haben-angst-den-islam-zu-kritisieren/story/21259953

      Für Leute wie dich, die sich mit Hilfe des radikalen Islams, (und damit auf Kosten von uns allen) moralisch bereichern wollen.
      9 2 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 09:58
      Highlight @ pachnota: Was ist eigentlich genau ihr Problem? Habe ich das Extremismus-Problem verneint? Habe ich gesagt, man dürfe den Islam nicht kritisieren? Ich finde davon nichts in meinen Posts. Das ist nur IHRE Interpretation und zeigt einfach, wie verbohrt ihr Denken ist. Bei der kleinsten Differenzierung flippen die Rechten immer gleich aus und schreien den Untergang des Abendlandes bzw. dessen Islamisierung herbei.

      Kleiner Tipp: Um etwas zu kritisieren sollte man zumindest rudimentär etwas davon verstehen.
      1 9 Melden
    • pachnota 28.08.2017 11:43
      Highlight possensalami
      Und wieso findest du es nötig, bestehendes Unrecht, im Zusammenhang mit der Religion, ständig zu relativieren?

      Deine naiv verharmlosenden "Ansichten", höhlen unser Rechtssystem aus.
      Es sind Leute wie du, die durch Egoismus, gepaart mit Unwissen, diese Zustände erst ermöglichen.

      Andere müssen es dann wieder richten.
      8 2 Melden
    • poga 28.08.2017 12:34
      Highlight @Posersalami um diesen zunehmend gehässiger werdenden Sumpf etwas aufzubrechen. Als Mitte-Linker habe ich bereits das Gefühl, dass gerne alle Moslems in einen Topf geworfen werden, um sich nicht ausdrücklich mit dem gefährlichen Islam auseinander setzen zu müssen. Gleichzeitig wird mir und der ganzen Rechten vorgeworfen, alle in den selben Topf zu werfen, um nicht über die gefährlichen Dinge des Islams zu reden. Deine Sicht darauf mag differenziert sein. Die Inhalte deiner Kommentare lassen mich zumindest daran zweifeln. Das Problem ist, dass der Brunnen vergiftet ist. Eventuell redet Ihr vom
      8 0 Melden
    • poga 28.08.2017 12:38
      Highlight Gleichen. Kann sein. Aber aus meiner Sicht, wäre es mittlerweilen an dir, die Kritik und die Verteidigungshaltung explizit ausdifferenziert zu schreiben. Nichts anderes wird seit Jahren von Rechten gefordert. Wer sich nicht daran hält wird gerne schlecht gemacht. Rechtere wie Pachnota wollen da seit längerem wieder gleichlange Spiesse schaffen. Das kann ich verstehen. Denn obwohl ich politisch offensichtlich mitte- Links bin, ergeht es mit genau gleich.
      8 0 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 14:12
      Highlight @ pachnota: Recht und Unrecht sind keine absoluten Begriffe und wandeln sich stetig. Was ist denn ihr Problem mit dem Islam und wieso interessiert es sie überhaupt, wie in islamischen Ländern Recht gesprochen wird? Es gibt auch bei uns noch mehr genügend zu tun, kritisieren sie das im selben penetranten Stil in Endlosschleife? Fordern sie zB. täglich die Gleichstellung von LGBT Menschen? Die werden hier nämlich immer noch krass diskriminiert, was ja für eine fortschrittliche und angeblich aufgeklärte Gesellschaft ein Unding sein sollte!

      0 5 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 14:17
      Highlight @ poga: Mir gehen die Rechten auf die Eier mit ihrem ständigen alle in eine Ecke stellen. Diese Weltsicht kommt noch nicht mal in die Nähe der Realität, verkennt sie doch die unzähligen Auslegungen und Facetten im Islam (und eigentlich in allen anderen relevanten Strömungen der Gesellschaft). Wahrscheinlich sind die Rechten einfach etwas überfordert mit der Komplexität. Was hat denn bitte die Lebensrealität eines Bauern auf Java mit der eines Ingenieurs in Tehran oder der eines IS Kämpfers zu tun? Richtig, absolut nichts. Laut den Braunen sind die alle genau gleich..
      0 7 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 14:23
      Highlight @ poga: Ich erwarte von einem angeblich aufgeklärten Menschen hier nichts weiter, als das er sein Gehirn für wenigstens 5min am Tag benutzt. Das Verhalten der braunen Mitmenschen ist den Bewohnern des angeblich aufgeklärten (was ja immer als DER Unterschied zu dem rückständigen Islam herausgestrichen wird) Westens absolut unwürdig. Dabei ist rationales Denken eines der Errungenschaften der Aufklärung.

      Die Braunen merken einfach nicht, dass sie mit ihrer Ideologie näher an Al-Baghdadi als an Hegel sind. Eigentlich tun mir diese Leute leid mir ihrer Selbsttäuschung.
      0 7 Melden
    • poga 28.08.2017 15:09
      Highlight @Posersalami 5min hätten zum differenzieren gereicht. Die hattest du jetzt offensichtlich nicht. Ganz ehrlich realitätsfremder Troll, als den du dich hier gerade aufgeführt hast, braucht dieses Land nicht. Ich schreibe dir jetzt das Gleiche wie Pachnota vorher. Komm aus deiner Filterblase. Gruss aus der Mitte.
      5 0 Melden
    • pachnota 28.08.2017 15:14
      Highlight Siehst du possensalami, um genau dies geht es ja.
      Du bist einer der wenn es die Rechte von LGBT geht, zuvorderst, und "wichtig" auf Missstände hinweist
      Beim Islam schaltet "es" bei dir auf Schmusekurs.

      Was fromme Mohammedaner, dabei so von LGBT denken, verschwindet bei dir offenbar in einer Art ideologischen Demenz.

      So geht das...
      5 0 Melden
    • pachnota 28.08.2017 15:26
      Highlight possensalami
      Je mehr deine Ideologie, aufgedeckt wird, umso heftiger arbeitet es in dir.

      Mit jedem neuen Comment bist du noch überheblicher und selbstgerechter.

      Was Poga sagte, nämlich, das die Behauptung, irgendjemand, will "den Islam" kollektiv beschuldigen, nicht der Realität entspricht, sondern eine Behauptung, der Islamschmuser ist, um sich nicht mit dem radikalen Islam auseinander setzte ist,...
      dies magst du nicht einmal zu erkenne..

      Ach was..rede ich überhaupt mit dir...
      Wie gesagt, du kannst ja nicht einmal etwas dafür.
      5 0 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 17:08
      Highlight @pachnota: Lies nochmal deinen ersten Post. Du hast da verallgemeinert, nicht ich. Dann hast du behauptet, ich rede mir den Islam schön, was ich nicht tue. Oder hast du dafür einen Beleg? Wieso kritisierst du ständig den Islam (den es nicht gibt) aber sagst nie etwas gegen die Probleme hier?

      Es gibt Strömungen und es gibt gelebte Praxis im Islam die kritikwürdig sind. Das ust gar keine Frage. Die trifft aber nicht auf die grosse Mehrheit der Moslems hier in der Schweiz zu. Punkt. Umfragen unter Moslems in Deutschland taugen nicht als Beleg für die Zustände hier. Ist das so schwer?
      0 6 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 17:11
      Highlight @poga: Eine sachliche und fundierte Kritik ist jederzeit möglich und nötig. Alle Muslime in einen Topf zu werfen entbehrt jeder Grundlage und das ist hier bei den "Kritikern" der Fall. Besser wäre das Wort Islamhasser für pachnota & co. Steht doch einfach dazu!
      0 7 Melden
    • pachnota 28.08.2017 17:40
      Highlight Possen...
      Du bist schon wieder heftig an relativieren.
      Merkst du überhaupt noch etwas?
      Die Studie ist überigens eine europäische, und bezieht sich nicht auf D.
      Aber du hast sie ja garnicht gelesen, gell?
      Unwissen schützt!

      Aber gross am mitdiskutieren dann schon!
      6 0 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 18:04
      Highlight Was hat der Zustand der EU mit der Scheeiz zu tun? Merkst du was?!

      Ich relativiere nichts, schliesslich habe ich mich bisher nur gegen deine Gleichmacherei geäussert.
      0 5 Melden
    • Skip Bo 28.08.2017 18:26
      Highlight Salami, es geht um diese finale Frage: Setzen sich Muslime hier für eine aufgeklärte, freiheitliche und demokratische Gesellschaftsordnung ein oder bevorzugen sie ein religionstreues Leben?
      Die, welche Variante 2 bevorzugen, bilden Parallelgesellschaften und produzieren künftige Gefährder.

      Du machst das, was du andern vorwirfst, stellst sie in eine Ecke.
      Ist Frau Keller eine Islamhasserin nur weil sie das Machogehabe im Koran hinterfragt?
      5 0 Melden
    • pachnota 28.08.2017 19:19
      Highlight Possen
      Ach so ... jetzt weiss ich was du meinst.
      Die Moslems in der EU, sind völlig anders gestrickt als jene in der Schweiz.
      Echt..? Ist es das, was du sagen willst? 😂🤣😂

      Rosa Brille mal ausziehen!
      4 0 Melden
    • Posersalami 28.08.2017 21:47
      Highlight @Skip Bo: In dieser Frage stimmen wir ja überein! Auch ich möchte, dass jeder hier unsere Gesetze achtet. Leben dürfen sie aber wie sie wollen, ob mit Kopftuch oder ohne. Die meisten tun dies ja auch in unserem Land.
      0 2 Melden
    • Andi Amo 28.08.2017 23:41
      Highlight @Posersalami;
      Sie stecken mit ihrem Karren aber ziemlich im ideologischen Sumpf fest! Sie posaunen raus, dass das Wichtigste für Sie ist, dass es ungeheurerlich ist zu verallgemeinern, was Sie dann aber auch kurz darauf selbst machen mit
      "Laut den Braunen sind die alle genau gleich...". Wer braun ist, definieren Sie dann gleich selbst und stellen andere Kommentatoren genau auch in eine Ecke.

      Und wieso wechseln Sie bittesehr bei einem Artikel über den Islam plötzlich zur Gleichstellung von LGBT Menschen und beklagen, dass dort viel zu wenig gemacht wird?
      Doch, das ist Relativieren!
      5 0 Melden
    • pachnota 29.08.2017 09:25
      Highlight Ich finde es unglaublich.

      In einer Dikusion, um der es um den radikalen Islam in der Schweiz geht, forder ein Verteidiger dieser religiöser Strukturen:

      "Mehr Gleichstellung von LGBT Menschen"

      Mehr Gleichstellung von LGBT Menschen?

      Es gibt wohl keine gegensätzlichere Positionen, wie, die der Stockereligiösen, und LGBT !

      Aber der Herr meint, sich (zeitgleich) für beide Positionen stark machen zu müssen, ohne zu bemerken, das dies sich beisst.

      Dies ist entweder Zynismus, oder null feeling für soziale Zusammenhänge.

      Aber mitreden geht eben immer.
      ; )
      5 0 Melden
    • Flughund 30.08.2017 11:30
      Highlight Von Differenzierung labern im Islam aber dann sofort alle die nicht deiner Meinung sind als Braune betitteln. Schon ziemlich Salami....
      3 0 Melden
    • Posersalami 30.08.2017 11:38
      Highlight @ pachnota: Es geht aber fast immer NUR um den ach so pösen Islam und dass Moslems jetzt sofort dies und jenes tun müssten. Die dahinter stehende Doppelmoral widert mich an. Man kann nunmal nicht immer nur mit dem Finger auf andere zeigen, während es bei uns noch tausende Baustellen gibt.

      Du willst, dass jeder unsere Gesetze achtet, keine Parallelgesellschaften usw.? Einverstanden! Aber dann benenne die Probleme richtig und zeig nicht immer nur mit dem Finger auf "die anderen". Weitgehend auf Selbstkritik hier zu verzichten ist eben widerliche Doppelmoral.
      0 3 Melden
    • Posersalami 30.08.2017 11:39
      Highlight @ Flughund: Posts wie der von axantas sind rassistisch. Da ist es folgerichtig, sie als braun zu markieren. Mit einer anderen Meinung hat Rassismus nichts zu tun.
      0 4 Melden
    • pachnota 30.08.2017 13:57
      Highlight Possensalmi
      Du bist am verallgemeinern. Scheint dein Lebensmotto zu sein.
      Ich möchte mal eine konkrete Stellungnahme von dir hören.
      Du verteidigst hier religiöse, und gleichzeitig LGBT.
      Was denkst du, was LGBT bei gläubigen Moslems für einen Stellenwert hat?
      Und glaubst du, das einen rückständige Religion, in einer offenen Gesellschaft, wie wir sie haben, eine Bereicherung darstellt?
      3 0 Melden
    • Andi Amo 30.08.2017 14:10
      Highlight @Posersalami
      Was genau haben Sie in Posts von axantas als rassistisch empfunden? Ich konnte nichts derartiges finden. Und ich werde zunemend allergisch darüber, dass Brandzeichen-Befriffe wie 'rassistisch, oder 'braun, oder 'Nazi' so schnell um sich geworfen und derart inflationär gebraucht werden! Das verharmlost letzten Endes nämlich nur die, die diese Bezeichnungen wirklich verdient haben!
      2 0 Melden
    • Andi Amo 30.08.2017 14:20
      Highlight @Posersalami
      Das Problem ist, das es dieses Ausmass an Diskussionen nun mal nur mit radikaleren Anhängern dieser einen Religion gibt. Fordern Hindus hier geschlechter-getrennten Schwimmunterricht? Nein. Verweigern buddhistisch erzogene Kinder der Lehrerin den Handschlag? Auch nein. Laufen jüdische Frauen komplett verhüllt umher? Wieder nein. Merken Sie was?

      Und Sie wollen immer relativieren, was Sie machen ist klassischer whataboutism. Nur weil es noch andere Probleme gibt, soll man dieses Thema nicht diskutieren dürfen? Ausserdem wird bei uns ja echt auch alles andere ausführlich diskutiert.
      2 0 Melden
    • axantas 30.08.2017 18:58
      Highlight Danke, Andi.

      In Deutschland ist grad Wahlkampf (ich bin in Berlin) Es gibt ein Thema, das ALLE Parteien scheuen, wie der Teufel das Weihwasser. Genau, DAS, was wir hier diskutieren.
      Nachdem sogar ein Niemand wie ich hier in die braune Suppe geworfen wird, verstehe ich die Parteien in DE und das ist fatal.

      Ach: Der Berliner Bürgermeister Michael Müller soll übrigens gem. Simon Wiesenthal Zentrum in einer Antisemiten-Liste aufgenommen werden:

      http://www.berliner-zeitung.de/berlin/simon-wiesenthal-zentrum-michael-mueller-koennte-auf-antisemitismus-liste-landen-28246114

      2 0 Melden
  • lilie 27.08.2017 14:03
    Highlight Da kann ich eigentlich nur in jedem Punkt zustimmen.
    47 3 Melden
  • Biggie Smalls 27.08.2017 13:57
    Highlight warum zur hölle ist sie islamexpertin? nur weil sie "liberal" ist? weil sie den medien das sagt, was die medien hören wollen?

    19 116 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 14:19
      Highlight Nie wurde ein Begriff so entkernt wie "Experte" oder "Fachmann". Hauptschuld haben die Medien.
      25 40 Melden
    • Mr. Malik 27.08.2017 14:23
      Highlight Ich nehme an um sie von den radikalen islamisten abzugrenzen.
      Ich habe mit dem begriff auch .eine mühe.. die meisten muslimas die ich kenne würden diese aussagen unterschreiben, liberal sind sie deswegen noch lange nicht.
      32 6 Melden
    • Trasher2 27.08.2017 15:42
      Highlight @biggie
      Eventuell, weil sie sich mit der Thematik bereits seit längerem auseinandersetzt und weil sie doch sehr kompetent wirkt, wenn man sie sprechen hört?
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Saïda_Keller-Messahli
      24 8 Melden
    • Maria B. 27.08.2017 16:20
      Highlight Frau Keller ist informierten und regelmässigen Medienkonsumenten seit längeren Jahren als höchst kompetent bestbekannt. In die Kritik am wahabitischen und salafistischen Islam ist sie schon lange nachhaltig involviert.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sa%C3%AFda_Keller-Messahli?wprov=sfla1


      Also ebenso uninformiert wie einfältig, dein von wenig Sachkenntnis zeugender Kommentar, Biggie Smalls ;-/!
      32 5 Melden
    • Biggie Smalls 11.09.2017 11:14
      Highlight Laut der Islamexpertin Saïda Keller-Messahli müssen Moscheen und Gastrpediger stärker überwacht werden.

      steht unter dem bild, zuerst lesen dann sinnfrei kommentieren
      3 0 Melden

Diese neue App soll dich bei Katastrophen und Terror warnen

Die «Travel Safety»-App gibt's gratis für Android und fürs iPhone. Allerdings muss man TCS-Mitglied sein, um sich in Notsituationen helfen zu lassen.

Waldbrände in Kalifornien, Vulkanausbruch auf Bali, Anschlag in Frankreich? Mit der «Travel Safety»-App des TCS werden Schweizerinnen und Schweizer, die im Ausland sind, automatisch vor ausserordentlichen, möglicherweise lebensbedrohenden Ereignissen gewarnt.

Die «Travel Safety»-App kann kostenlos für das iPhone und für Android-Smartphones heruntergeladen werden. Um die verschiedenen Dienste nutzen zu können, muss man sich aber mit den TCS-Mitgliedschaftsdaten registrieren.

Die TCS-App …

Artikel lesen