Schweiz
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Author Saida Keller-Messahli, pictured on June 28, 2010 in Winterthur in the canton of Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Die Autorin Saida Keller-Messahli, aufgenommen am 28. Juni 2010 in Winterthur im Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Laut der Islamexpertin Saïda Keller-Messahli müssen Moscheen und Gastrpediger stärker überwacht werden. Bild: KEYSTONE

«Wir unternehmen zu wenig gegen radikale Prediger» – Islamexpertin kritisiert die Schweiz 

27.08.17, 13:51 27.08.17, 15:24


Für Islamexpertin Saïda Keller-Messahli wird in der Schweiz zu wenig gegen radikale Prediger unternommen. Der Imam, der in einer Bieler Moschee Hassbotschaften gepredigt haben soll, sei kein Einzelfall, sagt sie in der «NZZ am Sonntag» und dem «SonntagsBlick».

«Solche Prediger bereiten den geistigen Boden für Gewalt vor. Sie sind als Brandbeschleuniger zu betrachten.»

Islamexpertin Saïda Keller-Messahli

Diese Art von Diskurs, die bei Zuhörern Gefühle von Opfersein, Aggression und Intoleranz mobilisieren wolle, lasse sich in diversen Moscheen finden. «Solche Prediger bereiten den geistigen Boden für Gewalt vor. Sie sind als Brandbeschleuniger zu betrachten.» Die Folge davon seien im schlimmsten Fall Dschihadisten mit einem Hass gegen die Gesellschaft.

Eine Mehrheit der Moscheen ist gemäss der Präsidentin des Forums für einen fortschrittlichen Islam «äusserst konservativ». Auch wiesen die meisten Imame, die in Schweizer Moscheen predigten, einen Hang zum Salafismus auf. «Sie vertreten einen Islam, mit dem sich die meisten Muslime in der Schweiz nicht identifizieren können.» Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die moderaten Muslime werde durch die Islamisten zerstört.

Die Schweiz sei eine Drehscheibe radikaler Imame, sagt Keller-Messahli. bild: epa/efe

Hartes Durchgreifen gefordert

Von der Politik und den Behörden fordert Keller-Messahli deshalb ein hartes Durchgreifen. «Alle Moscheen und Gastprediger müssen ganz genau überwacht werden.» Bis jetzt habe man die radikalen Islamisten dort einfach machen lassen. «Sie haben diesen Umstand ausgenutzt, um ihre Macht voranzutreiben.»

Imame und islamische Seelsorger in der Schweiz sollten in einem öffentlichen Register geführt werden. Es brauche eine amtliche Bewilligung zur Ausübung dieser Funktion.

«Alle Moscheen und Gastprediger müssen ganz genau überwacht werden.»

Islamexpertin Saïda Keller-Messahli

«Heute kann sich de facto jeder Imam nennen und einfach loslegen.» Sie befürwortet deshalb eine staatlich anerkannte und vom Ausland unabhängige Ausbildung zum Imam. Mit einer solchen befasst sich derzeit der Bundesrat.

Der Bieler Imam Abu Ramadan: Der 64-jährige Libyer soll in der Bieler Ar’Rahman-Moschee gegen Andersgläubige gehetzt haben. bild:flickr/islamrat

Schweiz Drehscheibe radikaler Imame

Sie sehe, dass viele Akteure, die radikales Gedankengut verbreiteten, nicht unabhängig agierten, sagt die 60-Jährige. Vielmehr seien diese in Organisationen eingebunden, die sich ausserhalb der Schweiz befänden. «Das hat System. Es entsteht der Eindruck, dass die Imame einen klaren Auftrag haben.»

Die Schweiz sei eine Drehscheibe radikaler Imame. Viele Schweizer Behörden und Politiker realisierten die engen Verstrickungen zwischen islamistischen Fanatikern in der Schweiz und im Ausland leider nicht. «Sie legen im Umgang mit dem organisierten Islam eine eklatante Naivität an den Tag.»

Ausländische islamistische Prediger sollte die Schweiz daher konsequent ausweisen oder ihre Einreise in die Schweiz verhindern. Auch könnten Behörden entschlossener mit Organisationen und Personen im Ausland kooperieren, die islamistische Prediger in ihren Ländern bekämpften.

ARCHIV – ZU DEN VERHAFTUNGEN VON ZEHN PERSONEN AUS DEM UMFELD DER AN’NUR MOSCHEE IN WINTERTHUR DURCH DIE KANTONSPOLIZEI ZUERICH AM DIENSTAG, DEM 21. FEBRUAR 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. ..Am fruehen Mittwochmorgen hat die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Winterthur die An'Nur-Moschee in Winterthur durchsucht. Es handelt sich um den

Polizei-Razzia in der An'Nur-Moschee in Winterthur, am Mittwoch, 2. November 2016. Die Moschee im Winterthurer Stadtteil Hegi geriet mehrmals wegen mutmasslicher Radikalisierung von Jugendlichen in die Schlagzeilen. Bild: KEYSTONE

Für Keller-Messahli, die 2016 den schweizerischen Menschenrechtspreis erhielt, stellen viele Moscheen «eine Art Parallelgesellschaft» dar, die abseits der Öffentlichkeit ihr eigenes Süppchen koche. «Nur wenige haben eine Ahnung davon, was in den Moscheen wirklich läuft, wie dort schon Kinder auf Kurs gebracht werden.» Echte soziale Integration werde verhindert.

Imam dem Nachrichtendienst bekannt

Im Fall des Imams in der Bieler Moschee trat der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) am Sonntag im «SonntagsBlick» geäusserten Vorwürfen entgegen, er sei untätig gewesen. Die Sicherheitsbehörden – unter anderem der NDB – hätten seit 2005 in mehreren Fällen gegen den Imam ermittelt, teilte der NDB auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA mit.

Ohne konkreten Gewaltbezug habe er keine rechtliche Grundlage, um Moscheen oder Imame zu beobachten. Seit Ende 2016 liefen nun die Ermittlungen gegen den Bieler Imam wegen des Verdachts auf Radikalisierung und Aufruf zu Gewalt. Diese seien noch nicht abgeschlossen. (sda)

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

Video: srf

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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91
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91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rotbeisser 28.08.2017 07:58
    Highlight StGB Art. 261bis:
    "Wer öffentlich gegen eine Person oder eine Gruppe von Personen wegen ihrer Rasse, Ethnie oder Religion zu Hass oder Diskriminierung aufruft, ... , wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
    Warum wurde dieser Imam für seine Hasspredgten nicht in das Gefängnis gesteckt? Gilt das Gesetz für Muslime etwa nicht?
    29 0 Melden
    • silverstar 28.08.2017 12:12
      Highlight Würde dies auch für Moslems gelten, käme es zu Grounding einer Ideologie.
      21 5 Melden
    • Slavoj Žižek 28.08.2017 12:42
      Highlight Mach doch eine Anzeige, wäre interessant zu wissen was passiert.
      10 1 Melden
    • Rotbeisser 28.08.2017 14:04
      Highlight @o.o
      Kein Geld für Prozesskosten.
      Ich kann mir Gerechtigkeit nicht leisten.
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotbeisser 28.08.2017 07:51
    Highlight Ausländern sollte zwingend das Aufenthaltsrecht entzogen werden, wenn sie insgesamt länger als 3 Jahre Sozialhilfe und Arbeitslosengelder bezogen.
    Wir können nicht das Armenhaus der ganzen Welt sein.
    18 9 Melden
  • beaetel 28.08.2017 05:11
    Highlight In der Schweiz herrscht Täterschutz. Das weiss man. Wer Opfer wird, hat rechtlich wie finanzielll gesehen wenig zu lachen. Schmerzensgelder und Genugtung sind seit ewig lachhaft. Der Gang vor Gericht unbezahlbar und nervenaufreibend. Es herrscht eine Mentalität von selber schuld ... und plötzlich regen sich genau diese ungnädigen Kreise massiv auf, wenn dieses Unrechtsystem auch von Ausländern ausgenutzt wird und nicht nur dem Schutz reicher "Einheimischer" dienlich ist? Tja ... der Wurm ist da schon länger im Holz und dieses morsch. Kein Wunder wenn es wie Zünder brennen kann.
    16 10 Melden
  • Spooky 27.08.2017 23:57
    Highlight Nur keine Angst. Die Linken und Grünen werden dem Hassprediger gratis und franko die besten Rechtsanwälte zur Seite stellen. Sie werden dafür sorgen, dass er weiterhin predigen kann.
    38 16 Melden
  • pachnota 27.08.2017 23:39
    Highlight 1
    Im Tagi schreibt Kurt Pelda, zeitgleich wie Keller-Messahli das gleiche. Die Experten sind sich einig.
    Werden nun die Politiker handel?
    Wir kennen alle die Antwort:

    Sie werden nicht.

    Solange sich Leute wie z.B., B. Glättli, Regula Ritz, oder C. Wermuth sehr erfolgreich, gegen alle Sanktionen in diesem Bereich wehren, und trotzdem noch gewählt werden,
    .., Haben wir es NICHT besser verdient!
    49 16 Melden
    • atomschlaf 28.08.2017 23:18
      Highlight @pachnota: Glättli, Rytz und Wermuth reissen zwar dauernd die Klappe auf, aber deren Parteien haben in Bundesbern nur ca. 1/4 der Stimmen.
      Gleichzeitig rechne ich bei SP und Grünen nicht mit irgendwelcher Einsicht bei diesem Thema. Diese Leute sind ideologisch viel zu verbohrt.

      Der Schlüssel für eine Änderung der Politik liegt bei den Mitteparteien inkl. FDP. Deren Mandatsträger(innen) muss man als Stimmbürger bearbeiten, sei dies per Brief, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.
      2 0 Melden
  • pachnota 27.08.2017 20:57
    Highlight 2
    Solange "wir selbst" uns dies bieten lassen und extreme Prediger weiter supporten, müssen wir uns auch nicht wundern, wenn diese weitermachen.

    Wir dürfen uns eigentlich nicht beklagen.

    Der Fisch fängt bekanntlich vom Kopf an zu stinken. Oder anders gesagt wir sind innerlich so marode geworden, das wir, glauben, es uns leisten zu können, Politiker zu wählen, die ganz offen zugeben, das alles andere wichtiger ist, als im Bereich des radikalen Islam, endlich zu handeln.
    36 14 Melden
  • pachnota 27.08.2017 20:57
    Highlight 3
    Erst wenn wir, mit unserm Wahlverhalten, den Politikern und ihren Parteien, unmissverständlich zu verstehen geben, das wir diese falsche Toleranz, nicht länger goutieren, erst dann wird sich etwas ändern.
    Aber bis dahin, tragen wir die volle Verantwortung, und wohl auch die Schuld, an all dem Leid, das extreme Prediger, auch hierzulande, ihren Opfern zufügen.
    29 17 Melden
    • Slavoj Žižek 28.08.2017 08:56
      Highlight Nehmen wir mal an wir wählen alle die SP. Schon einmal daran gedacht, das die Political Correctness die sich die Partei gross auf die Fahnen geschrieben hat, alle betrifft, auch Muslime? Und vorallem gerade die Moderaten. Natürlich nicht.
      14 6 Melden
    • pachnota 28.08.2017 09:36
      Highlight Havelaar, ich glaube, den grössten Schaden, und das grösste Verbrechen am "Büezer", war das mit Hilfe der SP, die MEI gekippt wurde.

      Die Ideologie ist deinen Helden, viel wichtiger als der Büezer.
      20 6 Melden
    • silverstar 28.08.2017 12:20
      Highlight Havelaar
      Ist schon so. Es müssen nicht alle die SVP wählen. Aber die anderen Partein, (vor allem, SP, Grüne), müssten doch drinngend ihre islamversteher-Haltung beenden!
      17 4 Melden
  • atomschlaf 27.08.2017 19:31
    Highlight Weil's grad gut passt: Sehr gutes Interview im Tagi mit Kacem El Ghazzali, Flüchtling aus Marokko und Autor.

    https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/viele-haben-angst-den-islam-zu-kritisieren/story/21259953
    49 0 Melden
    • pachnota 27.08.2017 23:55
      Highlight Unglaubliches Interview!

      Normalerweise, wird solche Erfahrung unter dem Deckel gehalte.

      Eigentlich Pflichtlektüre, für alle.
      21 2 Melden
  • Gummibär 27.08.2017 19:10
    Highlight Der sprichwörtliche Hund, der die Hand beißt, die ihn füttert.
    34 2 Melden
  • Grundi72 27.08.2017 19:05
    Highlight Die Imane sind doch nur die Spitze des Eisbergs! Wer sind denn die Besucher dieser Moscheen die dem Blödsinn zuhören und offensichtlich befürworteten? Sind das die ganz normalen muslimischen Mitbürger? Wieso wehren sich so wenig Muslime und schweigen zu dem Thema? Gehen die Kinder dieser Moschee-Besucher mit meinen Kindern zur Schule und finden die Kinder dann auch, dass alles andere als der Islam vernichtet gehört? Im Kindergarten meines Sohnes mussten sie eine Dolmetscherin zusätzlich anstellen weil die Kinder nichts verstehen, jetzt soll ich auch noch die Ausbildung ihrer Imane finanzieren?
    56 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 23:52
      Highlight Neben der Schlamperei der Behörden ist dies wohl eine der wichtigsten Fragen, die nie gestellt werden: Wieso konnte der Prediger so lange ungestört vielen Muslimen predigen, ohne dass jemand mal dagegen aufgestanden ist oder dies wenigstens den Behörden gemeldet hätte?
      Da liegt doch der eigentliche Hund begraben! Und das ist ein Riesenhund!
      23 0 Melden
    • Wehrli 28.08.2017 09:59
      Highlight Hallo Paranoia und Xenophobia, zwei liebe Schwestern.
      4 17 Melden
  • saderthansad 27.08.2017 18:17
    Highlight Bei der Sozialkommission in Nidau sind der Präsident und der Vizepräsident aus der SVP.
    Jetzt wieder alles den Grünen, Linken und Guten anzuhängen ist dann doch etwas zu simpel.
    Die SVP darf kein Interesse haben, echte Migrationsprobleme zu lösen, weil sie sonst ihr wichtigstes Wahlkampfthema eliminiert. Und was bleibt dann noch?
    27 86 Melden
    • RETO1 27.08.2017 18:44
      Highlight Blödsinn!!
      Nidau wollte dem Hassprediger die C-Bewilligung entziehen
      Der Kanton Bern hat dies jedoch abgelehnt,ohne Begründung
      Irgend ein hochbezahlter Beamter in Bern hat das Schlamassel angerichtet und wird selbstverständlich nicht zur Rechenschaft gezogen
      48 5 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 19:13
      Highlight Kollegialbehörde. 7 Mitglieder plus Sekretärin von Amtes wegen.
      3 FDP, 2 SVP, 1 SP, 1 Parteilos, 1 Sekretärin.
      Die SVP muss Mehrheitsentscheide mittragen.
      23 7 Melden
  • Rumbel the Sumbel 27.08.2017 17:09
    Highlight Und dafür darf meine Tochter seit Jahren, aufgrund gesundheitlichen Problemen, auf Stellensuche gehen. Das ist das Eine. Das Andere ist, dass sie auch seit Jahren um Sozialhilfe kämpfen muss. Und das Letzte ist, dass sie jeden ausgegebenen Rappen gegenüber der Sozialhilfe rechtfertigen muss. Und da wundern sich die gewisse politische Richtungen, dass die Unzufriedenheit gegenüber Behörden und solchem Gesindel steigt und steigt.
    79 16 Melden
    • axantas 27.08.2017 21:36
      Highlight Es hat damit zu tun, Rendel, dass die einen gepiesakt werden, weil es Gesetze so vorsehen, und das bei anderen nicht gewagt wird, weil die Gesetze - aus welchen Gründen auch immer - erst mal zu ihren Gunsten ausgelegt werden. Das erzeugt berechtigten Missmut.
      25 4 Melden
  • G. Schmidt 27.08.2017 16:23
    Highlight Ich frage mich wieso es bei anderen Religionen klappt, während beim Islam oft Hass gepredigt wird?

    Als erstes müssen die Geldquellen für radikalen Islam trocken gelegt werden.

    Aber der Westen nennt ja auch Saudi Arabien seinen Verbündeten...
    81 2 Melden
    • RETO1 27.08.2017 18:46
      Highlight .. kann man den Islam überhaupt als Religion bezeichnen nach all dem was im Koran geschrieben steht??
      29 7 Melden
    • Idealist3000 27.08.2017 19:53
      Highlight Der Islam ist eine dem Christentum und dem Jüdischen Glauben verwandte Religion ! Lesen Sie mal im "Alten Testament". Dort stehen mindestens so krasse Dinge wie in einzelnen Stellen des Korans. Eine Religion gegen die andere auszuspielen ist völlig falsch. Auch die Christliche Kirche hat in der Vergangenheit Dinge angerichtet,auf die niemand stolz seinkann zB die Inquisition in Europa oder die mit brutaler Gewalt erzwungene "Christianisierung" in Südamerika und in anderen Weltgegenden,etc..
      12 37 Melden
    • RETO1 27.08.2017 20:40
      Highlight @ Idealist
      nein so krasse Aufrufe zum töten von Ungläubigen findest du nicht in der Bibel!!!
      Im Weitern leben wir heute und nicht in der tiefen
      Vergangenheit
      Auch der Islam kennt das Internet
      27 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 27.08.2017 15:57
    Highlight Die universitäre Ausbildung von muslimischen Geistlichen und eine starke Kontrolle von ausländischen Geldzahlungen an religiöse Gruppen in der Schweiz scheint mir zentral zu sein im Kampf gegen den Islamismus. Insbesondere die Missionierung durch den Wahabismus und Salafismus muss endlich unterbunden werden, denn diese gefährden mit ihrem Fanatismus den religiösen Frieden in unserem Land.
    65 5 Melden
    • poga 27.08.2017 17:36
      Highlight Es ist eine Zumutung, dass der Staat diese Religion ausbilden muss. Obwohl bis vor kurzem noch immer stärker von der Religion getrennt wurde. Ich bin ganz ehrlich hin und her gerissen, ob wir wirklich diese Errungenschaft opfern sollten, weil eine Religion aufkommt, die so sehr nach politischer Macht strebt, dass es anders nicht mehr zu gehen scheint.
      37 6 Melden
    • atomschlaf 27.08.2017 17:47
      Highlight Zudem ein Verbot für Imame, in Nicht-Landessprachen zu predigen.

      Dies würde nicht nur die Kontrolle erleichtern sondern zudem einem Teil der radikalen Wanderprediger aufgrund fehlender Sprachkenntnisse das Handwerk legen.
      55 3 Melden
    • Scott 28.08.2017 10:05
      Highlight Hat denn schon jemand Muslime gefragt, ob sie überhaupt einem Schweizer Imam zuhören wollen?

      Ich befürchte, dass man hier einen teuren Lehrstuhl etabliert und die "Gläubigen" dann doch lieber dem Imam aus ihrer Heimat zuhören wollen...
      9 0 Melden
  • Angelo C. 27.08.2017 15:05
    Highlight Im Artikel erblödet sich der NDB zur Aussage, dass man gegen diesen Imam zwar seit 2016 ermittle, nachdem dies schon 2005 der Fall gewesen sei.

    Man weiss also schon lange, dass dieser Typ sowohl unsere, wie die Vernichtung und generelle Tötung aller "Ungläubigen" einfordert - und so Einen füttert man hierzulande auf der Kosten der Bedrohten in der Sozialschiene noch weiter 🙄!

    Wenn er uns nun wegen Eingaben ans
    BG noch weiter erhalten bleiben sollte, dann ZUMINDEST ((als potenzieller Gefährder) solange eingesperrt, bis er im Falle einer Nichtrücknahme seines Herkunftslands selbst ausreist!
    75 4 Melden
    • Skip Bo 27.08.2017 17:25
      Highlight Rendel, fiktiver WOZ/watson Bericht:
      SVP geführte Behörde verweigert Migranten die Sozialhilfe!

      Wie lange dauert es bis einige Rendels die Rassismuskeule ausgraben?
      39 10 Melden
    • Wehrli 28.08.2017 10:03
      Highlight "Potenzieller Gefährder", als einsperren ohne Anklage und Beweise. Lustig lustig.
      3 12 Melden
  • Skip Bo 27.08.2017 14:20
    Highlight Religion ist grundsätzlich konservativ. Wer sich freiwillig vor aufklärerischen Gedanken, Gleichheit von Mann und Frau, sowie Toleranz distanziert, dem kann keine freiheitliche Gesinnung attestiert werden.
    Im Gegensatz zum Islam wird im Christentum wenigstens Nächstenliebe und nicht Hass gegen Andersgläubige gepredigt. WICHTIG, aber nicht jeder Christ liebt und nicht jeder Muslim hasst.
    Rein vom Aufbau des Islam, ist eine Reformation nicht möglich (Abfall vom reinen Glauben).
    Es gilt daher nicht nur zu hoffen, sondern auch Grenzen zu setzen.
    105 16 Melden
    • Rubby 27.08.2017 14:52
      Highlight Ich stimme skip bo ganz klar zu...offen für vieles ist ganz klar in ordnung...aber solchen wie dieser hassprediger müssen ganz klar grenzen gesetzt werden. Auch wenn wir alle bereits im vorfeld wissen, dass sich solche radikalisten auf keinen fall an irgendwelche normen halten, muss diesem treiben einhalt geboten werden-sprich: solche radikalisten die unser volk und unser land mit füssen treten-denen muss jedes asylrecht genommen werden....ohne wenn und aber..!!
      32 6 Melden
    • The Origin Gra 27.08.2017 14:59
      Highlight Ich bin Hochliberaler Christ, ich bin für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Toleranz, Freidenken, bin Fan der Wissenschaft (CERN) und finde die ganzen Theorien bezüglich des Urknalls und diverser anderen Theorien spannend.
      Ich fokusiere mich halt auch mehr auf die Kernaussagen des neuen Testaments wie "Was andere Dir tun sollen tue auch ihnen" zum Beispiel, was ein Aufruf zum Empathischen Mitdenken ist.

      Und Nein, ich bin zum Grossen Teil Links gerichtet und für den Sakulären Staat, nur wenn es um die Kernthemen (Vor dem Gesetzt sind alle gleich etc.) geht, bin Konservativ 😊
      23 6 Melden
    • Balikc 27.08.2017 15:27
      Highlight Bin mit allem einverstanden, ausser dem zweitletzten Satz: Die verschiedensten Auslegungen und Glaubensrichtungen im Islam beweisen eigentlich, dass eine Reformationen möglich sind. Dass Fundamentalisten dies anderes sehen und ihre Schäfchen mit kühnsten Drohungen von einer Liberalisierung oder gar einem Austritt abzuhalten versuchen ist naheliegend.
      Das war (oder ist) bei konservativen Christen nicht anders.
      13 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 27.08.2017 14:13
    Highlight Und dies von einer Muslima gesagt!
    Es ist sicher keine Beeinträchtigung der Religionsfreiheit, wenn man diesen Predigern sehr genau auf die Finger schaut.
    92 6 Melden
    • Alex23 27.08.2017 21:40
      Highlight Rendel, das war jetzt mal ein konstruktiver Kommentar. Hut ab!
      9 1 Melden
  • Posersalami 27.08.2017 14:05
    Highlight "Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die moderaten Muslime werde durch die Islamisten zerstört."

    Einverstanden.

    Was ich nicht kapiere: Dieses Problem gibt es doch in jedem europäischen Land, weil man die Muslime mehr oder weniger komplett ignoriert hat und das Feld diversen Gestalten aus zB. Saudi Arabien oder der Türkei überlassen hat. Leider habe ich noch keinen Ton darüber gehört, dass Europa das Problem gemeinsam angeht. ZB. wäre es doch denkbar, gemeinsam Schulen für Imame aufzubauen, anstatt das jeder wieder sein Süppchen kocht mit 1mio Ausnahmen und Löcher.
    33 50 Melden
    • axantas 27.08.2017 15:11
      Highlight Ach Posersalami, jetzt sind wieder wir schuld, weil wir die Muslime ignoriert haben.

      Selber was dazu beitragen ist wohl nicht.
      40 9 Melden
    • poga 27.08.2017 15:49
      Highlight Seit wann ist es die gottverdammte Aufgabe eines Staates oder mehrerer Staaten die Ausbildung religiöser Führer zu organisieren? Wie will man Staat und Religion trennen, wenn am Schluss der Staat zuständig ist? Sorry diese Forderung hat mit reiner Verzweiflung zu tun. Sicher nicht mit einer liberalen Gesellschaft.
      25 3 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 16:10
      Highlight @axantas: Ja, was in den Moscheen passiert war dem Staat bis vor ein paar Jahren scheiss egal. Aus genau diesem Grund ist die Situation in den Moscheen auch, wie sie ist. Würden nur Imame zugelassen die hier ausgebildet wurden wäre das Problem mit Sicherheit sehr viel kleiner. Europa hat die Ausbildung (und teilweise die Finanzierung) aber Ländern wie Saudi Arabien oder der Türkei überlassen und jetzt hat man den Salat.
      5 17 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 27.08.2017 14:03
    Highlight Da kann ich eigentlich nur in jedem Punkt zustimmen.
    47 3 Melden
  • Biggie Smalls 27.08.2017 13:57
    Highlight warum zur hölle ist sie islamexpertin? nur weil sie "liberal" ist? weil sie den medien das sagt, was die medien hören wollen?

    19 116 Melden
    • Posersalami 27.08.2017 14:19
      Highlight Nie wurde ein Begriff so entkernt wie "Experte" oder "Fachmann". Hauptschuld haben die Medien.
      25 40 Melden
    • Mr. Malik 27.08.2017 14:23
      Highlight Ich nehme an um sie von den radikalen islamisten abzugrenzen.
      Ich habe mit dem begriff auch .eine mühe.. die meisten muslimas die ich kenne würden diese aussagen unterschreiben, liberal sind sie deswegen noch lange nicht.
      32 6 Melden
    • Trasher2 27.08.2017 15:42
      Highlight @biggie
      Eventuell, weil sie sich mit der Thematik bereits seit längerem auseinandersetzt und weil sie doch sehr kompetent wirkt, wenn man sie sprechen hört?
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Saïda_Keller-Messahli
      24 8 Melden
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