Schweiz
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epa06238388 A protestor wears a niqab during a demonstration against a full-face veil ban in Vienna, Austria, 01 October 2017. The new law bans full-face veils in public places from 01 October 2017 on and says faces must be visible from the hairline to the chin. It bans burkas, niqabs, medical face masks or clown makeup.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

In der Schweiz seit mehreren Jahren ein Politikum: der Ganzkörperschleier. Bild: EPA/EPA

Von 2 auf über 2000 Artikel pro Jahr: Wie die Burka die Schweizer Medien eroberte

Mit Regeln auf Gesetzesstufe will der Bundesrat den Burka-Initianten den Wind aus den Segeln nehmen. Wer die Debatte verfolgt, wird kaum glauben, dass das Stück Stoff vor wenigen Jahren noch kaum jemanden in der Schweiz interessierte.



Die Burka ist überall: Diesen Eindruck mag gewinnen, wer die mediale und politische Debatte in der Schweiz mitverfolgt. In fast 2000 Artikeln tauchte der Ganzkörperschleier dieses Jahr auf. Nun gab auch der Bundesrat seine Position zur Burka-Initiative bekannt: Er lehnt ein Verhüllungsverbot in der Verfassung ab, räumt aber ein, «dass die Gesichtsverhüllung zu Problemen führen kann». Mit Massnahmen auf Gesetzesstufe will er reagieren.

Was mitten in der emotionalen Debatte kaum vorstellbar scheint: Noch vor wenigen Jahren war «Burka» in den hiesigen Zeitungen noch praktisch ein Fremdwort, wie eine watson-Auswertung der Schweizer Mediendatenbank zeigt.

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grafik: lea senn/ watson.ch

Gerade einmal zwei Einträge zum Thema spuckt die Datenbank für das Jahr 1997 aus. Nachdem die radikal-islamische Taliban-Bewegung die afghanische Hauptstadt Kabul erobert hatte, berichtete die Nachrichtenagentur SDA, dass die Frauen in der Stadt nun Burka tragen müssten («ein Gewand, in das nur ein Sehschlitz eingearbeitet ist»). Mit dieser Information versorgte auch das «Basler Zeitung Magazin» seine Leser, als es in der Rubrik «Im Blickpunkt» eine Fotografie aus den «Trümmern von Kabul» zeigte. Damit war der Fundus an Burka-Artikeln für dieses Jahr dann auch schon erschöpft. 

Bis zur Jahrtausendwende dümpelte die Burka-Berichterstattung im selben Stil vor sich hin. Eine Meldung zu den Taliban hier, eine etwas längere Reportage dort. Bis die Anschläge von 9/11 die Welt für immer veränderten: Nach der US-Intervention in Afghanistan im Herbst 2001 richteten sich alle Augen auf das Land am Hindukusch. Und auf seine Frauen, die in diesen dichten, hellblauen Gewändern steckten.

In this Thursday, April 11, 2013 photo, an Afghan woman waits to get in line to try on a new burqa at a shop in the old town of Kabul, Afghanistan. Despite advances in women’s rights, Afghanistan remains a deeply conservative country and most women continue to wear the Burqa. But tradesmen say times are changing in Kabul at least, with demand for burqas declining as young women going to school and taking office jobs refuse to wear the cumbersome garments. (AP Photo/Anja Niedringhaus)

Eine afghanische Frau in einem Burka-Geschäft. Bild: AP

Die Burka blieb in der Schweizer Wahrnehmung also ein Merkmal ferner Länder und fremder Kulturen – bis 2004 die belgische Stadt Antwerpen die Ganzkörperverhüllung unter Strafe stellte. Ein solcher Entscheid will von allen Seiten beleuchtet sein. So versuchte sich eine belgische Journalistin etwa in einer Disziplin, die sich später auch in den Schweizer Medien einer gewissen Beliebtheit erfreuen sollte: dem Burka-Selbstversuch. Die Polizei führte die verhüllte Reporterin ab. Auch diese Meldung schaffte es via Nachrichtenagentur bis in die Schweizer Medien.

Nach Belgien schlugen auch die holländischen Behörden eine härtere Gangart im Umgang mit Burkaträgerinnen an – und strichen uneinsichtigen Musliminnen die Arbeitslosengelder. Da wollten Schweizer Politiker ebenfalls nicht länger untätig bleiben: Der Walliser Christophe Darbellay, damals frischgebackener CVP-Präsident, reichte im Dezember 2006 eine Interpellation mit dem Titel «Tragen von Burkas» ein. Darin wollte er vom Bundesrat wissen, ob er gedenke, «ähnliche Massnahmen wie in Holland und Belgien zu ergreifen» und ob er bereit sei, «bei verstärktem Auftreten von Burkas entsprechende Sanktionen zu ergreifen».

Le conseiller d’Etat valaisan Christophe Darbellay, photographie lors de la conference de presse au sujet des Jeux Olympiques d’hiver Sion 2026, le lundi 6 novembre 2017 a l'Espace Porte de Conthey a Sion. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Von ihm stammte der erste Burka-Vorstoss im Schweizer Parlament: Christophe Darbellay (CVP/VS). Bild: KEYSTONE

Spätestens 2009 gab es dann kein Entkommen mehr: Im Kampf für ein Minarett-Verbot setzte das SVP-nahe «Egerkinger Komitee» auf ein Sujet, das in den darauf folgenden Jahren immer wieder von den Plakatwänden starren sollte: Eine grimmige Frau in Ganzkörperschleier. Mit nachhaltiger Wirkung: Die Zahl der Burka-Nennungen in den Schweizer Medien schnellte innert eines Jahres von 191 auf 920 hoch. Und Volk und Stände hiessen das Minarett-Verbot mit deutlicher Mehrheit gut.

Angesichts des grossen Erfolgs kam das Motiv später auch bei weiteren Abstimmungen zum Einsatz, etwa im Kampf gegen die erleichterte Einbürgerung.

Eine Burka für alle Fälle

Nach der historischen Minarett-Abstimmung wurden die Rufe nach einem Verhüllungsverbot in der Schweiz lauter. In verschiedenen Kantonen lancierten rechtsnationale Kreise entsprechende Forderungen. Im September 2013 stimmte das Tessin als erster Kanton einem Verbot zu. 

Seinen vorläufigen Höhepunkt erreichte der Burka-Hype in den Schweizer Medien 2016: Nach knapp dreijähriger Umsetzungsfrist trat im Sommer das Tessiner Verhüllungsverbot in Kraft. Und das Egerkinger Komitee lancierte die bereits angekündigte nationale Burka-Initiative. Sie verlangt, dass im gesamten öffentlichen Raum niemand mehr sein Gesicht verhüllen darf.

Ein entsprechendes Anti-Verhüllungs-Gesetz trat in Österreich dieses Jahr in Kraft – und provozierte einigen Spott. Neben Burkaträgerinnen bekommen nämlich auch Clowns und winterlich angezogene Velofahrer die harte Hand des Gesetzes zu spüren.

In der Schweiz gelang es dem Egerkinger Komitee im September, die nötigen Unterschriften einzureichen. Im Oktober bestätigte die Bundeskanzlei, das Begehren sei formell zustandegekommen.

Sofort brachten sich die anderen Akteure in Stellung: Während die CVP am liebsten noch weiter gehen möchte und via «SonntagsZeitung» ein Kopftuchverbot an Schulen fordert, pocht die SP auf einen Gegenvorschlag: Dank einer Ausweitung des Gleichstellungsartikels soll die gesellschaftliche Benachteiligung von Frauen beseitigt werden, so die Idee. 

Burka führt, der Niqab holt auf

Natürlich meinen die meisten Politiker, Journalisten und anderen Akteure, die über die «Burka» sprechen, eigentlich gar nicht die Burka. Denn dieses meist hellblaue Gewand ist primär in Afghanistan und in Teilen Pakistans verbreitet – charakteristisch ist das Gitter im Augenbereich. Was die Frau auf dem Minarett-Plakat trägt, ist ein «Niqab». Ein schwarzer Schleier, der vor allem in Saudi-Arabien und im Jemen, aber auch im Irak, in Syrien, Jordanien und in nordafrikanischen Ländern getragen wird.

Der Begriff «Niqab» kam in den Schweizer Medien zwischen 1997 und 2003 gar nie vor – auch nicht in der alternativen Schreibweise «Nikab». Doch je mehr über die Burka berichtet wird, desto mehr Aufmerksamkeit wird auch artverwandten Umhängen zuteil. Mit 646 respektive 568 Erwähnungen erreichte die Medienkarriere der Schwester der Burka in den vergangenen zwei Jahren ihren vorläufigen Höhepunkt.

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Andrea 21.12.2017 08:58
    Highlight Highlight Die Grafik zeigt meiner Meinung nach, dass die SVP das Tragen der Burka zu einem öffentlichen Problem hochstilisiert hat, obwohl es gar keines war. Die Medien sind voll darauf angesprungen und jetzt haben wir diese zu nicht viel führenden Diskussionen über ein Problem, das wie mit den Minaretten gar keines war und ist.
  • Deathinteresse 20.12.2017 22:34
    Highlight Highlight Ernste Frage: wo kauft man eine Burka?
    • Balikc 20.12.2017 22:57
      Highlight Highlight https://www.amazon.de/burka-ganzkörper/s?ie=UTF8&page=1&rh=i%3Aaps%2Ck%3Aburka%20ganzkörper
    • Saraina 21.12.2017 00:16
      Highlight Highlight Kabul?
    • derEchteElch 21.12.2017 00:16
      Highlight Highlight Galaxus.
  • stamm 20.12.2017 21:30
    Highlight Highlight Es gibt kaum welche in der Schweiz....ich habe noch kaum Eine gesehen.... ich zum Beispiel hab auch noch nie einen vermummten Hooligan gesehen, und trotzdem bin ich froh, wird dagegen was gemacht. Oder darf in Zukunft jeder Hooligan mit einer Burka Krawall machen? Ich als Schweizer darf nicht mit einer Burka in ein Stadion, aber Ausländer dürfen das? Ist richtig, oder?
    • stamm 20.12.2017 22:37
      Highlight Highlight Was wird den geblitzt? Ich darf also als schweizer Mann mit einer Burka in ein Stadion?
    • SemperFi 21.12.2017 06:53
      Highlight Highlight Im Gegensatz zu den Hunderten Hooligans macht die Handvoll Burkaträgerinnen aber keine Probleme.
    • Illuminati 21.12.2017 07:28
      Highlight Highlight Nein darfst du nicht weil im Stadion die Regeln des Veranstalters gelten und die werden wohl ein Vermummungungsverbot beinhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocM 20.12.2017 21:09
    Highlight Highlight Die aber tausenden der Burka Trägerinnen in der CH würden gar nicht so auffallen, wenn wir schwarze Briefkästen hätten. oder lieber die Burka färben???
  • Troxi 20.12.2017 21:07
    Highlight Highlight Ich bin gegen eine Diskussion zu solchen Themen nicht abgeneigt. Was mich aber stört ist die Doppelmoral der Rechten. Bei allem andere wird von Bevormundung geredet nur hier soll man bevormunden. Damit streite ich überhaupt nicht ab, dass die Burka als Unterdrückung dient, ich sehe es genau so, nur die 1% die es wirklich Freiwillig tragen, darf man nicht Bevormunden. Dass der BR dies nun in die Kategorie Nötigung aufnehmen will, ist logisch, aber Wirkungslos. Da es ein Antragsdelikt ist. Hier braucht es denselben Automatismus wie bei Häuslicher Gewalt den es dort seit 2004 zum Glück gibt.
  • Rabbi Jussuf 20.12.2017 20:34
    Highlight Highlight Es gibt eine höchst interessante Vortragsreihe der ÖIF: www.integrationsfonds.at/

    Da könnten sich all die Ignoranten hier und sonstwo endlich einmal weiterbilden. Aber auch für alle anderen zur Weiterbildung zu empfehlen.
    • Enzasa 21.12.2017 03:36
      Highlight Highlight Übrigens, hatte ich beim letzten Beitrag von mir, als evangelisch, in Bezug zu erzkonservativen christlichen Glaubensrichtungen gesprochen.

      Trotzdem wiesen Sie mich sofort auf islamistische Gruppierungen hin.
      Das outet sie als Ignorant, denn Sie reagieren reflexartig auf bestimmte Wörter ohne auf den gesamten Inhalt zu achten.



    • Enzasa 21.12.2017 03:40
      Highlight Highlight Was ist daran so interessant?
      Natürlich ist Integration keine Sache, die vom Himmel fällt, sondern Arbeit, Öffnung und Verständnis auf beiden! Seiten.
    • Fabio74 21.12.2017 07:28
      Highlight Highlight Weiterbildung brauchts bei den Frwunden der braunen Front.
      Intergration war und ist nicht gratis zu haben. Das weiss jeder der mehr als 2 Jahre in der Schule war
    Weitere Antworten anzeigen
  • azoui 20.12.2017 19:40
    Highlight Highlight Na und! Die Burka und der Islam soll bei uns thematisiert werden.
    Genau so wie rechts Radikale und links Autonome.
  • blaubar 20.12.2017 19:13
    Highlight Highlight Lasst uns doch über die Entwicklung der Billardkugelngrössen diskutieren, das ist relevanter.
    • Tooto 20.12.2017 23:36
      Highlight Highlight Seit wann ist die aktuelle Grösse der Standard?
    • blaubar 21.12.2017 08:21
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Würde mich interessieren. Aber dank der Billardkugel wurde der Kunststoff erfunden.
    • Tooto 21.12.2017 12:03
      Highlight Highlight Ah was? Krass, wusste ich nicht.
      Würde gerne mal mit den verschiedenen Grössen spielen und selber feststellen, ob man einen grossen Unterschied spürt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bibaboo 20.12.2017 18:39
    Highlight Highlight Ergibt also etwa 200 Artikel pro getragene Burka. Unsere Burka-Trägerinnen müssten eigentlich richtig bekannt sein 🤔
  • Joe Smith 20.12.2017 18:20
    Highlight Highlight Ich habe bis jetzt ganze zwei Mal in «freier Wildbahn» eine verschleierte Frau gesehen – und ich wohne im Kleinbasel. (Die zig Auftritte von Nora Illi im Schweizer Fernsehen natürlich nicht mitgerechnet.)
  • mogad 20.12.2017 17:46
    Highlight Highlight Die Burka steht für die Verschleierung der Frau im radikalen Islam. Im radikalen Islam ist die Frau die Untertanin des Mannes. Die Botschaft einer Burkaträgerin ist: ich bin ein Nichts ohne den Mann, ich lebe nur durch den Mann. Und das darf bei uns nicht mehrheitsfähig werden.
    • Troxi 20.12.2017 18:15
      Highlight Highlight Wir Christen sind ja so etwas von viel besser:

      http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e15.htm
    • Platon 20.12.2017 18:48
      Highlight Highlight @Wölfli
      Mehrheitsfähig? In welcher Welt lebst du?!? Nehmen wir mal an es gibt 200 Burkaträgerinnen in der CH. Dann sind dies nich mal 1 Promill aller Muslimas in der CH.
    • Posersalami 20.12.2017 19:26
      Highlight Highlight Gott sei Dank sind bei uns alle Frauen auf Augenhöhe mit den Männern!

      Im Ernst, wo sind die 20000 Artikel die hier die Missstände anprangern? #metoo würde es bei uns nicht geben, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 20.12.2017 17:35
    Highlight Highlight Viel BESSER als dieses Vehülungsverbot währe, die konsequente Rückführung, aller Väter, die sich weigern, ihre Töchter ins Schullager oder in den Schwimmunterricht zu schicken.

    Wer hätte eigentlich etwas dagegen?

    Richtig...!

    All diejenigen, die jetzt, heuchlerisch finden, ein Burka Verbot sei reine Symbolpolitik.

    Diese sind bei präzisen Massnahmen nämlich, ERST RECHT nicht bereit, mitzuhelfen.
    • Troxi 20.12.2017 18:20
      Highlight Highlight Das ich mal etwas gemeinsames mit Hävi habe, welch Überraschung! Das Burkaverbot, egal in welcher Form, ist reine Symbolpolitik. Der Bundesrat hat hier schon reagiert, http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/schweiz/bundesrat-will-strafe-fuer-verhuellungszwang;art46447,1165632. Allerdings sollte man eine 2. Chance zur Verfügung stellen, wird wohl in geschätzt 95% der Fällen nichts bringen, aber für die 5% wird es sich garantiert lohnen. Mit der Rückschaffung alleine ist es dann aber noch nicht getan mein Lieber.
    • You will not be able to use your remote control. 20.12.2017 18:40
      Highlight Highlight > Wer hätte eigentlich etwas dagegen?

      Ich. Gewalt ist nie die richtige Reaktion.
    • Rabbi Jussuf 20.12.2017 18:42
      Highlight Highlight Ein Burkaverbot, oder Kopftuchverbot, mag zwar als Symbolpolitik erscheinen, ist es aber nicht. Es ist ein wichtiger Teil von Massnahmen, die zu treffen sind.
      Ein Verbot würde es vielen Frauen/Mädchen erleichtern so zu leben und an der Gesellschaft teilzuhaben, wie sie es gerne möchten. Die paar wenigen Frauen, die Niqab oder sonstige Verhüllungen freiwillig tragen, begünstigen den gesellschaftlichen innerislamischen Zwang Kopftuch zu tragen für sehr viele! Das sollte man nicht vergessen.
      Der Bundesrat Vorschlag ist einfach nur lächerlich, wenn nicht sogar heuchlerisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einmalquer 20.12.2017 17:32
    Highlight Highlight Was der Artikel zeigt:

    Die Medien lassen sich von den Rechten vor- und verführen

    und die Rechte von Menschen dabei auf der Strecke bleiben
    • Fabio74 20.12.2017 21:47
      Highlight Highlight @jay Doch

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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