Schweiz
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(Grammatik-) Vandalen schänden muslimisches Gräberfeld in Lausanne 



Une vue sur le carre musulman vendalise ce samedi 14 octobre 2017 au Cimetiere du Bois-de-Vaux a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Aufruf zum Verlassen der Schweiz in orthografisch nicht ganz korrektem Französisch. Bild: KEYSTONE

Vandalen haben das muslimische Grabfeld im Friedhof Bois-de-Vaux in Lausanne geschändet. Mit anti-islamischen Slogans verschmierten sie Gehwege und rissen Grabtafeln um. Zudem zerstörten sie Blumenschmuck.

Friedhofsbesucher waren am Samstagnachmittag äusserst bestürzt über die Vandalenakte, über welche das Online-Portal von 24 heures berichtet hatte. Die gesprayten Hass-Botschaften forderten Muslime zum Verlassen der Schweiz auf und waren orthografisch falsch geschrieben. Die lokalen Behörden wurden als «Mafia» angegriffen, weil sie den Friedhofsteil für die Muslime bewilligt hatten.

Une vue sur le carre musulman vendalise ce samedi 14 octobre 2017 au Cimetiere du Bois-de-Vaux a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Die Lausanner Polizei erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, sie sei am Samstagnachmittag informiert worden. Kriminalbeamte und Spurensicherer waren am Nachmittag vor Ort. Haben sie ihre Arbeit abgeschlossen, bringt die Stadt die Gräber wieder in Ordnung.

Die Stadtbehörden verurteilten die Taten in einem Communiqué aufs schärfste. Sie werden eine Strafanzeige einreichen. Die Angehörigen der Toten in den geschändeten Gräbern werden persönlich informiert. Zudem nahm die Stadt Kontakt zum Präsidenten der kantonalen Muslim-Vereinigung auf.

Une vue sur le carre musulman vendalise ce samedi 14 octobre 2017 au Cimetiere du Bois-de-Vaux a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

In dem Friedhoftsteil für Muslime haben 350 Gräber Platz. Vor der Einrichtung des Gräberfelds 2016 gab es heftige Kontroversen. Gemäss islamischer Regeln werden die Toten mit dem Gesicht gegen Mekka beerdigt.

Die Grabschändungen auf dem Friedhof sind nicht die ersten. Vor der Schaffung des muslimischen Gräberfeldes hatte die Täterschaft vor allem Gräber mit arabisch oder nordafrikanisch anmutenden Namen im Visier. (wst/sda)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Röschtigraben 15.10.2017 20:20
    Highlight Highlight Das ist eine unglaublich schändliche Tat. Gräber zu schänden....
    Egal welchen Glaubens. Sowas tut man einfach nicht. Niemals!
    Die sollten sich schämen
  • chnobli1896 15.10.2017 00:12
    Highlight Highlight Hass hilft selten bis gar nie um irgendetwas zu verbessern.
    • 262d 15.10.2017 12:33
      Highlight Highlight Was gibt es denn bei einem Friedhof zu verbessern?
    • 262d 15.10.2017 12:34
      Highlight Highlight (aber: ja, du hast natürlich völlig recht.)
  • midval 14.10.2017 22:02
    Highlight Highlight Wirklich schade was man mit ständigen hasstiraden und hetze gegen gruppierungen anrichten kann. Menschen die sich nicht an unser gesetz halten, beschimpfen andere das sie sich über umsere verfassumg usw. hinwegsetzn.
    Hoffe die schuldigen werden gefunden und ein exempel wird durchgeführt.
    • Rabbi Jussuf 15.10.2017 00:12
      Highlight Highlight Was soll das?
      Du unterstellst Kritikern, dass sie verantwortlich für diese Schmierereien seien und sich selber nicht ans Gesetz halten würden?

      Der Text von midval wäre eigentlich ein Text, den man löschen sollte!
    • midval 15.10.2017 11:56
      Highlight Highlight Ja das tue ich!
      Das sind keine Kritiker erstens mal sondern gekaufte und korrupte menschen!
      Falls sie auch so ein radikaler, psychish labiler religionsfanatiker sind, dann sollten sie genauso mit voller härte unseres tollen gesetzes bestraft werden.
      Hier wird nicht die freie Meinung eifach gelöscht wie es in anderen staaten mit bomben und illegalem siedlungsbau tagtäglich geshieht!
    • Rabbi Jussuf 15.10.2017 14:39
      Highlight Highlight midval
      und noch mehr lässt du die Maske fallen!
      Da haben wir ja fast einen ausgewachsenen Antisemiten.
      Und ich dachte, die gäb es nicht mehr.
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