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Das Projekt hängt von privaten Spenden ab. bild: mosqueefribourg.ch

Mit Fitnesscenter und Pool: In Freiburg ist eine Luxus-Moschee geplant

Im Kanton Freiburg plant ein muslimischer Verein den Bau einer Luxusmoschee. Wer das Projekt finanziert, ist unbekannt. 



Der Moschee-Verein Freiburg sammelt derzeit Spendengelder für den Bau einer Luxusmoschee. Gemäss im Internet verbreiteten Informationen soll die Moschee an einem noch unbekannten Ort im Kanton in einem fünfstöckigen Gebäude errichtet werden.

Die Pläne der ersten Luxus-Moschee der Schweiz

In dem Gotteshaus soll aber nicht nur gebetet werden: In der Moschee werden gemäss der Zeitung «La Liberté» neben Gebetsräumen und Klassenzimmern auch ein Schwimmbad, ein Hammam und ein Fitnesszentrum entstehen. 

Die Kosten des Projekts belaufen sich laut der Website des Vereins auf mindestens 3,7 Millionen Franken. In «La Liberté» spricht Max Corpataux, Präsident des Vereins und konvertierter Freiburger, jedoch von Kosten über acht Millionen.

Da die muslimische Religion zinsbelastete Darlehen missbilligt, hängt die Finanzierung des Baus von privaten Spenden ab, oder der Leistung eines Mäzens. Wer genau hinter dieser Finanzierung steckt, müssen die Verantwortlichen des Projekts nicht bekanntgeben, da es sich um einen privaten Verein handelt. 

Diese Tatsache sorgte in der Vergangenheit für Schlagzeilen, denn oft kommen die Gelder aus Saudi-Arabien. Politiker verlangen in diesem Bereich seit Jahren mehr Transparenz, insbesondere was Spenden von privaten Gönnern aus Golfstaaten betrifft, die einen fundamentalistischen Islam predigen. Corpataux gibt jedoch an, er wolle keine Spenden aus umstrittenen Ländern des Mittleren Ostens annehmen. 

Auf den sozialen Netzwerken sorgt das Projekt für Aufsehen. Die Leser der «Liberté» stören sich besonders am geplanten Fitnesscenter und Schwimmbad der Moschee. Damit werde doch eine Parallelgesellschaft geschaffen, schreibt etwa ein Leser auf Facebook. (kün)

Für ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

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Video: srf

Museum für Kulturen des Islam in La Chaux-de-Fonds

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walter Sahli 23.08.2017 18:46
    Highlight Highlight Die Finanzierung dieser Moschee scheint so klar zu sein, wie jene der politischen Parteien in der Schweiz...
  • Domino 23.08.2017 17:42
    Highlight Highlight Das sieht mehr wie eine Schule aus... 🤔
  • Biggie Smalls 23.08.2017 16:57
    Highlight Highlight "Wer das Projekt finanziert, ist unbekannt."

    na klar sind das die saudis, die finanzieren überall auf der welt moscheen.. mit der bedingung, dass sie dann die radikale auffassung der saudis verbreiten.
  • Nonqi 23.08.2017 16:10
    Highlight Highlight wurden die Pläne mit Paint erstellt?
  • Bene86 23.08.2017 16:03
    Highlight Highlight Oh, cool. Darf ich mich dort als Kuffar auch erfrischen?
  • Asmodeus 23.08.2017 14:22
    Highlight Highlight Per se spricht nichts dagegen.

    Die Frage ist allerdings wirklich wer die Gönner sind, was in den Klassenzimmern gelehrt wird und ob radikale Imame predigen oder eher gemässigte.

    Da wäre schon lange die Schweiz gefordert selbst Imame auszubilden die den Islam mit schweizer Werten in Einklang bringen und beides gemeinsam lehren.
    • Sageits 23.08.2017 15:18
      Highlight Highlight Ein Postulat ist diesbezüglich diesen Frühling im Nationalrat angenommen worden. Der Bundesrat darf nun prüfen, ob eine Imamausbildung in der Schweiz Sinn macht.
      Dieses Thema wird dann wohl noch so manche Kommentarspalte füllen.....
    • Asmodeus 23.08.2017 17:58
      Highlight Highlight Danke für den Hinweis.

      Freut mich zu hören, dass da auch was konstruktives läuft.
  • Tropfnase 23.08.2017 13:50
    Highlight Highlight Aber gerne doch, dürfen wir im Gegenzug in Saudi Arabien ein christliches Gotteshaus errichten?
    • Kii 23.08.2017 14:45
      Highlight Highlight In Japan dürten Muslime auch keine Mosche bauen.

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    • Walter Sahli 23.08.2017 16:31
      Highlight Highlight Du willst, dass die Schweiz so wird wie ein wahabitisches Fundiland?
  • elivi 23.08.2017 13:08
    Highlight Highlight Ich stell mir grad vor wie unsere kirchen mehr mitglieder gewinnen könnten durch ein fitnesscenter oder ein schwimmbad ... Gottesdienst und baden im heiligen wasser inclusive ... Schwitzt eure sünde aus!... Rundum angebot inklusive beichte!

    • Charlie Runkle 23.08.2017 14:02
      Highlight Highlight Das schlagende Argument wäre aber das Gott die Muckis schneller wachsen lässt....(die Lüge darf nicht fehlen, auf ihr wurde das Ganze aufgebaut)
    • Bär73 23.08.2017 14:18
      Highlight Highlight 😉
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    • Asmodeus 23.08.2017 14:23
      Highlight Highlight Wenn man da ins Becken pinkelt, landet man dann in der Hölle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 23.08.2017 13:04
    Highlight Highlight Augen auf!
  • Roterriese 23.08.2017 12:46
    Highlight Highlight Nicht erwünscht. Mehr muss man dazu nicht sagen, ich hoffe es hagelt Einsprachen.
  • The Origin Gra 23.08.2017 12:43
    Highlight Highlight Sicher Finanziert vom Saudischen Königshaus und oder Erdogan -.-
    • TanookiStormtrooper 23.08.2017 12:52
      Highlight Highlight Genau das ist ein Problem. Mir wäre lieber, der Staat würde auch für die Moslems eine "Kirchensteuer" einziehen, dafür wird dann nicht nach dem Gusto eines Diktators oder eines Typen der in den "Heiligen" Krieg ziehen will gepredigt. Man sieht ja, dass Erdogan in Deutschland seine Meinung auch über "seine" Moscheen verbreiten lässt.
    • Ridcully 23.08.2017 14:02
      Highlight Highlight Anerkennt endlich den Islam als Landeskirche, bildet hiesige Imame in der Schweiz aus. Alles Andere verhindert eine liberale Ausprägung des Islams. Von den 5% Einwohner, welche Muslime sind, ist der grösste Teil liberal und möchte sicher nicht Hinterhof-Moscheen besuchen, wo ausländische, kulturfremde Hardcore-Islamisten predigen. Der Islam gehört mittlerweile auch zu Schweiz und jeder Einwohner soll seiner Religion normal und in Würde nachgehen können, ohne in (zweifelhafte) Subkulturen abtauchen zu müssen. Dann hätten diese Fundis auch keinen Nährboden mehr.
    • Rabbi Jussuf 23.08.2017 14:16
      Highlight Highlight Tanooki
      Bloss keine "Kirchensteuer"! Abgesehen davon, dass dann viele, die nichts mit Islam am Hut haben mit bezahlen müssten, würde das das Hauptproblem unangreifbar in unsere Mitte holen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hugo Wottaupott 23.08.2017 12:42
    Highlight Highlight Das fehlt eben in den Kirchen... ein Schwimmbad.
    • Asmodeus 23.08.2017 14:24
      Highlight Highlight Und das Spielcasino
    • Ridcully 23.08.2017 14:31
      Highlight Highlight und die Wechselstuben.
    • Asmodeus 23.08.2017 18:00
      Highlight Highlight Sind die mittlerweile mit den Christen vereinbar?

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