Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Initianten für ein Burka-Verbot reichen 106'600 Unterschriften ein

15.09.17, 17:30 15.09.17, 19:07


Das Volk wird über ein Burkaverbot befinden. Das Egerkinger Komitee hat am Freitag in Bern seine Volksinitiative für ein Verhüllungsverbot eingereicht. Unterschrieben haben 106'600 Stimmberechtigte.

Die Schweiz sei der Freiheit verpflichtet, teilte das Komitee mit. Es hatte bereits die Anti-Minarett-Initiative ergriffen und durchgebracht. Zur Freiheit gehöre, dass man einander ins Gesicht blicke. Sogar der Europäische Gerichtshof sehe die aufgezwungene oder freiwillige religiöse Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum als Widerspruch zum Zusammenleben in einer freien Gesellschaft.

Das verlangte Verbot sei damit verhältnismässig und verletze weder die Glaubens- noch die Meinungsfreiheit und diskriminiere niemanden.

Die Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» richtet sich nicht nur gegen religiös begründete Verschleierungen, sondern auch gegen kriminelle oder vandalistische Vermummungen, wie das Komitee weiter schreibt.

Die Initiative verlangt, dass niemand sein Gesicht im öffentlichen Raum oder bei allgemein zugänglichen Dienstleistungen verhüllen darf. Der Zwang zur Verhüllung soll ebenfalls verboten werden. Ausnahmen gelten ausschliesslich für Gründe der Sicherheit, der Gesundheit, des Klimas und des einheimischen Brauchtums. Bis jetzt kennt nur der Kanton Tessin ein Verhüllungsverbot. (sda)

Eine Burka für alle Fälle

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
66
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 16.09.2017 22:34
    Highlight Als überzeugter Verfechter der Republik bin ich ehrlich im Zwiespalt.
    Männer die "ihre" Frauen in Burkas stecken, sind für mich Machos von vorgestern.

    Da die Initiative jedoch aus klar fremdenfeindlichen Gründen und zur reinen Stimmungsmache lanciert wird, lehne ich sie klar ab.
    6 9 Melden
  • tzhkuda7 16.09.2017 15:08
    Highlight Werde ich auf jeden Fall unterzeichnen.

    Die Burka ist aber nicht ausschlaggebend für mich, die sehe ich wenn dann höchstens an der Bahnhofstrasse oder an den Touristenpoints wie Zell am See sonst seh ich die sehr selten

    Mich nerven mehr die 1. Mai Lausbuben, die Letzigrund Hooligans sowie alle, die bei Demonstrationen sich vermummen müssen a la G20 Gipfel ^^

    Dass die Initiative aber explizit Burkaverbot heisst und nicht Vermummungsverbot ist etwas reisserisch finde ich.
    17 8 Melden
    • Juliet Bravo 16.09.2017 22:20
      Highlight Es steht schon im Titel, dass die Unterschriften bereits eingereicht wurden. Du kannst also nicht mehr unterschreiben.
      Und wie dem Text zu entnehmen ist, heisst die Initiative auch nicht Burkainititative oder so sondern "Ja zum Verhüllungsverbot".

      Du könntest dir wenigstens die Mühe machen, die Artikel zu lesen bevor du kommentierst!

      Aber dir gehts ja einzig und allein darum, zu provozieren. Watson willst du eigentlich gar nicht lesen, stimmts? Dass solche Brunz-Kommentare mittlerweilen fast immer überwiegend Zustimmung erhalten finde ich schade.
      6 5 Melden
  • Rumbel the Sumbel 16.09.2017 08:17
    Highlight gondwana. Da meinst du wohl eher diejenigen, die dafür stimmen würden, dass er den Friedennobelpreis bekommen würde. Da ich kein Mitspracherecht habe, fühle ich mich auch nicht betroffen. Dass ich das Gesicht sehen will, mit dem ich spreche, gehört zu unserer Kultur. Wem es nicht passt, .......Ein SP Politiker hat sogar einmal eine Burkaträgerin in Grenchen beim Passbüro weggewiesen, weil sie nicht ihr Gesicht zeigen wollte. Gut so.
    33 6 Melden
  • Grundi72 16.09.2017 05:37
    Highlight Schade. Da flüchtet man in ein Land, aktzeptiert die dort geltenden Gebräuche nicht, integriert sich nicht, fordert und profitiert nur. Und am Schluss müssen sie dich per Gesetz zu anständigen Umgangsformen zwingen..

    Als Muslim würde ich mich wundern, dass die bloss solche Gesetze machen und mich nicht zum Land rausschmeissen!
    51 20 Melden
    • Chefs United 16.09.2017 09:22
      Highlight Genau. Burka tragende Flüchtlinge. 😂
      Burkaträgerinnen findest du höchstens beim Samstags Shopping in der Bahnhofstraße. Dort hauen Sie dann mehr als ein Jahresgehalt von Dir auf den Kopf (auf die Burka)
      Keine Burkaträgerin kam als Flüchtling nach Europa. So ein Blödsinn
      20 49 Melden
    • Roterriese 16.09.2017 09:29
      Highlight @United, quatsch, ich hab schon an diversen Orten in der Schweiz dieses Kleidungsstück in Müllsackoptik gesehen.
      25 12 Melden
    • Chefs United 16.09.2017 11:47
      Highlight Vor nicht langer Zeit, gab es ein Artikel das sich die Zahl der Burkaträgerinnen in der Ch unter 100 bewegt. Davon gilt rund ein Viertel als Touristinnen. Aber du hast sie alle gesehen! Und am besten ist, das du weißt, das dies Flüchtlinge waren. Keine Konvertierten Schweizerinnen. Keine Wahlschweizerinnen. Ausländerinnen mit Bewilligung. Keine Besucherinnen aus Nachbarländern. Nur Flüchtlinge. Stand es Ihnen auf den Rücken geschrieben? Nicht verwechseln mit den FCZ Auswärtsspielen gell.
      17 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 16.09.2017 00:35
    Highlight Das Schlamassel hat damit angefangen, dass die Leute angefangen haben, Kleider zu tragen als obligatorisch anzusehen. Das war der Urknall des Schlamassels.

    Irgendwie doof, ehrlich. Wieso darf ich nicht nackig spazieren gehen dürfen?

    Ist ja pervers.
    24 8 Melden
  • stamm 16.09.2017 00:26
    Highlight Warum sollen sich genau ausländische Touristen bei uns verschleiern dürfen, und wir nicht? Wer schon mal in Zell am See/A war, weiss, warum wir ein solches Gesetz brauchen. Und wer es nicht weiss, soll dort im Sommer mal eine Woche Ferien machen!
    51 12 Melden
  • Majoras Maske 16.09.2017 00:07
    Highlight Mal wieder eine Scheinlösung von der Scheinvolkspartei. Da es in der Schweiz höchstens bei durchgeknallten Konvertiten oder SVP-Politikern Burkas gibt, ist diese Initiative nichts weiter als Steuergeldverschwendung.
    21 67 Melden
    • Roterriese 16.09.2017 13:13
      Highlight Es ist ein allgemeines Vermummungsverbot und richtet sich auch gegen Hooligans und Linksextreme.
      17 6 Melden
    • Juliet Bravo 16.09.2017 22:23
      Highlight Und auch gegen Rechtsextreme, wenn sie sich verhüllen. 😍
      4 5 Melden
  • Domino 15.09.2017 23:59
    Highlight Ich bin dagegen. Mit Schleier erkennt man die radikalen viel einfacher.
    14 43 Melden
  • gondwana 15.09.2017 22:59
    Highlight die helvetische Rechte setz sich für die Freiheit der muslimischen Frau ein....und Kim Jong Un bekommt den Friedensnobelpreis!? Ich frag mich was schlimmer ist, die zwei Burkaträgerinnen oder die unverfrorene Heuchelei eines erheblichen Teils unserer Miteidgenossen.
    40 70 Melden
    • Thinktank 15.09.2017 23:10
      Highlight Naja, die Linken hatten lange genug Zeit, hier Stellung zu beziehen. Die Linke ist paralysiert in der Multikultizwickmühle und steckt den Kopf in den Sand. Die Rechte der Frauen sind weniger Wert als die Religionsfreiheit.
      75 32 Melden
    • gondwana 16.09.2017 08:12
      Highlight Thinktank, schön wie sie mein Text nicht verstehen. Die Wurzel meines Kommentars dreht sich um die Frage wieso gerade die konservativste Ecke unserer Gesellschaft so tut als ob sie sich um die Rechte der "ausländischen" Frau kümmern würde. Und nein, ich bin kein Linker.
      17 11 Melden
    • Nevermind 16.09.2017 09:35
      Highlight Seine Xenophobie hinter den Frauenrechten zu verstecken ist einfach nur feige.
      An der Unterdrückung der muslimischen Frauen änder das Verbot IN DER SCHWEIZ rein gar nichts.
      Es setzt nicht mal ein Zeichen dagegen, weil es zu offensichtlich rassistisch motiviert ist.
      Ein Programm zur obligatorischen Aufklärung über die Rechte und Pflichten bei Einwanderern würde zwar eher was bewirken, kostet aber halt mehr als ein weiterer Tintenklecks in einer Verfassung.
      7 36 Melden
  • Thinktank 15.09.2017 22:48
    Highlight Diese Religion hat sich in 1500 Jahren nicht einen Millimeter weiterentwickelt. Es ist unsere humanitäre Pflicht, die muslimischen Frauen vor der Unterdrückung zu retten.
    65 43 Melden
    • ARoq 15.09.2017 23:11
      Highlight Natürlich. All die unterdrückten muslimischen Frauen dann so:
      50 24 Melden
    • Domino 15.09.2017 23:53
      Highlight Die 1500 Jahre wurden genutzt um 57 Länder zu erobern und 270 Mio Menschen die nich willens waren zu konvertieren auszulöschen.
      21 13 Melden
  • Posersalami 15.09.2017 22:24
    Highlight Versgehe einer diese Leute.. mich würde mal interessieren, wer ao etwas unterschreibt. Mehr Pflästerlipolitik geht nicht.
    35 62 Melden
  • Scenario 15.09.2017 21:44
    Highlight moll... sehr guet... ein burka verbot wird es richten... Den 6 Burkaträgerinnen in der Schweiz läuft schon jetzt der Schweiss runter und natürlich werden dann alle Islamisten gleich noch Atheisten! ^^
    50 115 Melden
  • ARoq 15.09.2017 19:58
    Highlight "Die Schweiz sei der Freiheit verpflichtet"
    Und das machen wir am besten mit einem Verbot. Logisch.
    52 102 Melden
  • Christian Mueller (1) 15.09.2017 19:57
    Highlight Normalerweise reicht man mehr unterschriften ein. 10% marge ist das Minimum. Mal schauen, was das nachzaehlen ergibt. Wann waere denn sammelende?
    15 28 Melden
  • Kubod 15.09.2017 19:48
    Highlight Minarettverbot: Die islamische Gemeinde des Dorfes wollte sich nicht dreinreden lassen und ein überdimensioniertes Türmchen bauen. Ein grösseres, als mit der Gemeinde vereinbart. Daraus ergab sich ein Rechtsstreit, den das Bundesgericht m.E. falsch beendete, indem es daraus einen rein religiösen Zwist machte. Um diesen Entscheid zu übersteuern, war ein Eintrag in die Bundesverfassung nötig.
    Ich mag es nicht, wenn mir jemand seinen Willen aufzwingen will. Da werd ich sogar willens, die Bundesverfassung zu ändern, um ein Stopzeichen zu setzen. Das Burkhaverbot ist ein weiteres Stopzeichen.
    129 27 Melden
    • Ratchet 16.09.2017 01:12
      Highlight Stopzeichen gegen was? Anstatt "Zeichen" zu setzen, könnte man das Problem endlich bei der Wurzel packen. Nicht Burkas sind das Problem, sondern dieser extremer konservativer Islam, der nicht in eine liberale Gesellschaft passt.
      Burkas zu verbieten zeugt nur von Schwäche und Unfähigkeit. Ein paar hunderte Burkaträgerinnen anzugreifen, ist leicht aber nicht wirklich ein Zeichen von Stärke.
      13 30 Melden
    • Kubod 16.09.2017 05:36
      Highlight Langsam hab ich die Schnauze voll, wegen einer versifften ideologisch fundamentalistischen Schar in meinen wichtigen Schriften etwas zu ändern. Entweder die Leute mit der Denke aus dem vorherigen Jahrhundert passen sich an und assimilieren sich, oder hauen ab.Dahin, wo sie die Sharia ungestört leben können. Saudi Arabien, Qatar und die Arabischen Emirate haben viel Platz und Wüste,die es zu entdecken und zu begrünen gilt. Da muss nicht Europa erobert werden. Klar ist es einfacher, sich ins christlich jüdisch gemachte Bett zu legen, statt echt was an sich zu arbeiten. Assimilation ist angesagt.
      9 11 Melden
    • Kubod 16.09.2017 05:38
      Highlight Was mir langsam Sorgen macht, ist das Bundesgericht, mit seinen weltfremden Entscheiden.
      7 12 Melden
  • axantas 15.09.2017 18:11
    Highlight Ich bin mittlerweile so weit, dass ich der Initiative zustimmen werde...
    189 64 Melden
    • Trasher2 15.09.2017 20:42
      Highlight Warum?
      27 19 Melden
    • Posersalami 15.09.2017 22:25
      Highlight Mich würden die Gründe interessieren, wieso sie das befürworten.
      34 17 Melden
    • axantas 15.09.2017 22:39
      Highlight Standard-Gegenargument, Rendel. Das mag ich auch nicht mehr hören. Un die zig Burkaträgerinnen auch nicht.

      Es geht um die Haltung, die dahinter steckt und um die rückwärtsgerichtete Religion deren männliche Angehörige den Frauen dies aufzwingen. Ich sehe die Kultur, die sich hier niederlässt, in der der Zwang zu dieser Kleidung knallhart durchgesetzt wird.

      Ich sehe nirdendwo einen Dialog, ich sehe nur Forderungen. Wir wollen, ihr da in der Schweiz müsst...

      Kubod nennt weiter oben ein "Stoppzeichen". Vielleicht möchte ich auch sowas.

      Ich bin ratlos!
      43 25 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 15.09.2017 17:33
    Highlight Well done, wenns das Parlament nicht richten will, muss es halt das Volk. Ich prognostiziere über 60% Ja Anteil
    114 46 Melden
    • CASSIO 15.09.2017 19:24
      Highlight es ist auch nicht sache des parlaments, solche geschäfte zu richten. ich seh einfach einige zu klärende punkte:
      nr 1: fasnacht.
      nr 2: 1. mai
      nr 3: fussballspiele
      ein burkaverbot wird kein burkaverbot, sondern ein vermummungsverbot sein, was richtig ist. dieses gilt es dann aber auch konsequent umzusetzen, immer und überall.
      17 8 Melden
    • moedesty 15.09.2017 19:29
      Highlight kleine frage: was stört dich daran dass jemand mit einem güselsack mit 2 löchern durch die strassen läuft? im ernst jetzt, hast du dieses ding an oder die frau? solltest du als westlicher weltoffener mensch nicht dafür sein, dass jeder so rumlaufen kann wie er möchte?

      19 25 Melden
    • SemperFi 15.09.2017 21:50
      Highlight Sie wissen ja, was von Abstimmungsprognosen zu halten ist...
      13 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Die CVP-Favoritin und die ungewöhnlich starke Unterstützung aus der FDP

Die Zürcher Nationalrätin und FDP-Frauen-Präsidentin Doris Fiala ist beeindruckt, wie Viola Amherd (CVP) mit der Kritik wegen ihres Mietstreits umgegangen ist. In den Augen der FDP-Frau habe Amherd bewiesen, dass sie das Rüstzeug für höhere Weihen habe.

Zehn Tage vor Meldeschluss bei CVP und FDP wagen sich Papabili für die Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann langsam aus dem Busch. Der Ständerat und frühere Finanzdirektor Peter Hegglin (57) kündigte als erster CVP-Vertreter seine Kandidatur an. Der gelernte Landwirt will als Brückenbauer in den Bundesrat, und er geht die Kandidatur sehr professionell an. Bereits ist seine Kampagnen-Website peter-hegglin-in-den-bundesrat online.

Die derzeit spannendste Frage ist, ob auch die …

Artikel lesen