Schweiz
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epaselect epa06238383 A protestor wears a niqab during a demonstration against a full-face veil ban in Vienna, Austria, 01 October 2017. The new law bans full-face veils in public places from 01 October 2017 on and says faces must be visible from the hairline to the chin. It bans burkas, niqabs, medical face masks or clown makeup.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Von einem Tag auf den anderen tauchte Esra* verschleiert in der Schule auf.  symbolBild: EPA/EPA

Dschihad-Geschwister aus Winterthur schweigen vor Gericht – 8 Fragen zum Prozessauftakt

An Weihnachten 2014 reisten zwei Teenager aus Winterthur nach Syrien und sollen sich dort dem «IS» angeschlossen haben. Ein Jahr später kehrten sie unvermittelt in die Schweiz zurück. Am Montag stehen die Jugendlichen vor Gericht.



Wie traten die Geschwister vor Gericht auf?

Mittlerweile sehen Vedad* und Esra* nicht mehr nach IS-Reisenden aus: Der heute 19-Jährige mit kurz geschnittenem Vollbart hat seine Haare für den Gerichtsprozess zu einem kleinen Knoten zusammengebunden. Seine 18 Jahre alte Schwester trägt Rossschwanz, Perlenohrstecker, enge Jeans und ein modisches Jäckchen.

Am Montag machen die Geschwister vor dem Jugendgericht Winterthur von ihrem Recht auf Aussageverweigerung Gebrauch. Die junge Frau hält dieses Schweigen konsequent durch. Ihr Bruder durchbricht es hin und wieder, um das Gericht über den Islam sowie die «weltweite Unterdrückung» und den «Terror gegen Muslime» zu belehren.

Wann verschwanden die Geschwister?

Kurz vor Weihnachten 2014 treffen bei der Kantonspolizei Zürich zwei Vermisstmeldungen ein: Der damals 16-jährige Vedad und seine 15-jährige Schwester Esra aus Winterthur sind spurlos verschwunden. Schnell bestätigen sich die Hinweise, dass die zwei Jugendlichen auf eigene Faust in die Türkei geflogen sind, um von dort aus nach Syrien einzureisen. Zuletzt sollen die Handys der Geschwister in der türkischen Grenzstadt Adana geortet worden sein. Der Ort gilt zu diesem Zeitpunkt als bekannte Route, über welche westliche Kämpfer nach Syrien ziehen, um sich dem «IS» anzuschliessen. 

Wie haben sich die Jugendlichen radikalisiert?

Die zwei Teenies mit kosovarischen Wurzeln leben vor ihrem Verschwinden mit ihren Eltern und Geschwistern im Stadtteil Töss in Winterthur. Das Mädchen besucht die Sekundarschule, der Junge absolviert eine KV-Lehre. Er besucht regelmässig die An'Nur-Moschee und wechselt später nach Embrach zur El-Furkan-Moschee. Gegenüber den Medien sagt Atef Sahnoun, der damalige Präsident der An'Nur-Moschee, dass sich V. in Embrach radikalisiert habe. Die Moschee sei bekannt dafür, dass dort der radikale Islam gelehrt werde.

Zu dieser Zeit ranken sich bereits allerlei Gerüchte um die zwei Moscheen im Tösstal. Mehrere Besucher hätten sich hier radikalisiert und seien nach Syrien in den Dschihad gezogen, heisst es in Medienberichten. Der Nachrichtendienst zählt 62 bestätigte Dschihad-Reisen zwischen 2001 und 2014, darunter auch Minderjährige. Die Buben schliessen sich dem «IS» als Gotteskrieger an, die Mädchen träumen von einer Heirat mit einem «IS»-Krieger.

Razzia in Winterthurer Moschee

Gemäss «Tages-Anzeiger» reist Vedad im Sommer gemeinsam mit zwei anderen Jugendlichen aus Winterthur nach Mekka. Danach verändert er sich. Er rasiert sich eine Halbglatze, ist angetan vom «IS» und dem Kampf für den «wahren Gott», besucht das Kampfsportcenter von Valdet Gashi, dem inzwischen verstorbenen «IS»-Kämpfer. Später bricht der 16-Jährige die Lehre ab. 

Auch die jüngere Schwester Esra verkehrt zu jener Zeit in der Embracher Moschee. Über ihre Radikalisierung ist wenig bekannt. Von einem Tag auf den anderen taucht das Mädchen schwarz verhüllt im Unterricht auf. Die Schulleitung informiert die Eltern, die keine Ahnung von dem Sinneswandel haben. 

Was tat die Familie?

Der Vater der Geschwister Vedad und Esra ist schockiert, als er vom Verschwinden der Jugendlichen hört. Er ist überzeugt, dass seine Kinder in Embrach radikalisiert worden sind. Als klar ist, dass sie sich in der Türkei aufhalten, setzt er sich ins nächste Flugzeug und macht sich auf, die beiden zurückzuholen. In der türkisch-syrischen Grenzstadt Adana hängt er Fotos von den Geschwistern auf. In Hotels, Restaurants, am Zoll. 

Die Bilder des verzweifelten Vaters, der die Fotos seiner Kinder in die Kamera von internationalen Medien hält, gehen um die Welt. Einer türkischen Nachrichtenagentur sagt er: «Der ‹Islamische Staat› hat meine Kinder ausgetrickst.» Ein Freund, der den Vater begleitet, äussert sich später gegenüber dem Blick: «Wir kontaktierten auch Dorfchefs, «IS»-Aussteiger und Geheimdienstler.» Doch von Vedad und Esra fehlt jede Spur. Nach ein paar Tagen muss der Vater die Aktion abblasen und kehrt niedergeschlagen in die Schweiz zurück. 

Was ist über den Aufenthalt in Syrien bekannt?

Rund ein Monat nach ihrem Verschwinden erreichen die Eltern das erste Lebenszeichen ihrer Kinder. In einer WhatsApp-Nachricht schreibt der Sohn dem Vater, ihm und seiner Schwester gehe es gut. So erzählt es ein Freund der Familie dem «Blick». 

Gemäss diesen Erzählungen schreibt der Sohn weiter, er besuche eine Koranschule, gemeinsam mit anderen Auswanderern. Die Schwester lebe in einem Haus mit Frauen aus Deutschland und Österreich. Die Geschwister würden sich regelmässig sehen. Später wurden Gerüchte laut, wonach das Mädchen einen «IS»-Krieger geheiratet habe. Ob das stimmt, ist allerdings nicht klar. 

Wann kamen die Geschwister zurück?

Am 30. Dezember 2015 informierte die Kantonspolizei Zürich, dass zwei Jugendliche aus Winterthur am Flughafen Zürich verhaftet und der Jugendanwaltschaft Winterthur übergeben wurden. Schnell ist klar: Bei den Jugendlichen handelt es sich um das Geschwisterpaar Vedad und Esra. Offenbar sind sie von Istanbul zurück in die Schweiz eingereist. Als sie das Flugzeug verliessen, klickten die Handschellen. 

Was geschah mit den Teenagern nach ihrer Rückkehr?

Für die Behörden ist der Umgang mit den jugendlichen Dschihad-Rückkehrern Neuland. Was haben sie in Syrien gemacht? Müssen die Geschwister eingesperrt werden? Warum sind sie aus Syrien zurückgekehrt? Vedad und Esra werden voneinander getrennt untergebracht und unterstehen der Obhut der Jugendanwaltschaft. Diese eröffnet ein Verfahren wegen Unterstützung einer kriminellen Organisation und wegen Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über das Verbot der Gruppierungen Islamischer Staat und al-Kaida.

Im Herbst 2017 entscheiden die Behörden, dass keine Unterbringung in einer spezialisierten Institution oder andere Schutzmassnahmen nötig sind. Die Oberjugendanwaltschaft teilt mit, dass die Geschwister nicht mehr in Gewahrsam der Behörden seien. Esra ist inzwischen volljährig geworden, ihr Bruder ist 19 Jahre alt.

Weil bei Esra aufgrund eines psychiatrisch-psychologischen Gutachtens Hinweise auf eine Reifungsproblematik vorliegen, wird eine ambulante Behandlung verfügt. Ziel der Therapie ist es auch, die Erlebnisse in Syrien zu verarbeiten. Esra wehrt sich gegen den Entscheid und reicht Beschwerde gegen die Fortführung der Behandlung ein. Im September dieses Jahres entscheidet das Bundesgericht, dass Esra die Behandlung fortführen muss. 

Wie lautet die Anklage?

Im Mai 2018 schliesst die Jugendanwaltschaft Winterthur die Strafuntersuchung gegen Vedad und Esra ab und erhebt Anklage. Die Geschwister sollen gegen das Bundesgesetz verstossen haben, in dem ein Verbot der Gruppierungen al-Kaida und «Islamischer Staat» sowie verwandter Organisationen verankert ist. Ein zweiter Anklagepunkt lautet auf Unterstützung einer kriminellen Organisation. 

Weil die Geschwister zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Taten minderjährig waren, kommt das Jugendstrafgesetz zum Tragen. Demnach können sie eine maximale Freiheitsstrafe von vier Jahren bekommen. Am Montag beginnt am Bezirksgericht Winterthur die Einvernahme der Geschwister. Ein Datum für die Urteilsverkündung ist nicht bekannt.

Klar ist jedoch: Der Fall hat in der Schweiz Präzedenzcharakter. Denn Vedad und Esra waren die ersten Minderjährigen, die aus dem Dschihad in die Schweiz zurückkehrten. Wie der Tages-Anzeiger schreibt, dürfte zur entscheidenden Frage des Prozesses werden, wo genau sich die Geschwister in Syrien aufhielten und was sie dort machten.

*Namen der Redaktion bekannt.

Anti-«IS»-Allianz verkündet Eroberung der Stadt Rakka

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • thunder 03.12.2018 15:30
    Highlight Highlight 2014 lebten schon 350000 Muslime in der Schweiz. Die grosse Mehrheit wird keine Probleme bereiten. Aber die 10-30% Strenggläubigen, werden der nächsten Generation noch massiv Probleme bereiten und ich zweifle im höchsten Masse, dass unsere Politiker willens und fähig sind mit diesem Problem umzugehen. Deshalb muss jetzt die Einwanderung von Muslimen gestoppt werden.
  • Cédric Wermutstropfen 03.12.2018 13:33
    Highlight Highlight Ich glaube die beiden ticken immer noch genau gleich, aber der Dschihad war ihnen dann doch zu anstrengend. Die Aussage zu verweigern deutet darauf hin, dass sie ihr Handeln nicht bereuen.
    • Favez 03.12.2018 15:43
      Highlight Highlight Die Aussage zu verweigern hat nicht zwingend mit fehlender Reue zu tun. Das ist ein Recht das wir alle haben und wir wären ja blöd es nicht zu nutzen. Selbst wenn man unschuldig ist, macht es manchmal durchaus Sinn, keine Angaben zu machen.
    • Cédric Wermutstropfen 03.12.2018 16:39
      Highlight Highlight In diesem Falle ist es was anderes. Dass die beiden zum IS sind, ist klar. Die Aussage zu verweigern zeugt davon, dass sie keine Reue zeigen und ein möglichst gutes Urteil herausschlagen wollen. Einfach erbärmlich, das Verhalten dieser zwei Pappnasen. Der IS ist wahrscheinlich sogar froh diese beiden Taugenichtse los zu sein, jetzt sind sie aber wieder in der Schweiz, hier ist es wieder gemütlich genug um ihren religiösen Fanatismus auszuleben. Ich hasse solche Kinderzimmer Idealisten.
    • opwulf 03.12.2018 16:49
      Highlight Highlight Favez: Das stimmt, jedoch bin ich im Fall dieser zwei IS Rückkehrer nicht sicher ob sie überhaupt Reue empfinden, sich einer islamischen Terrorgruppierung angeschlossen zu haben, oder ob es viel eher einfach nicht so war, wie sie es sich vorgestellt hatten. Gemäss dem Teil des Gerichtprotokolls welcher für Journalisten zugänglich war, nahm der junge Mann nur dann Stellung wenn es darum ging dass Muslime weltweit unterdrückt & verfolgt werden & ein weiteres Mal dass Europäer den syrischen Flüchtlingen nur Hass entgegen bringen würden. Beides tönt mir sehr verblendet!
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 03.12.2018 12:54
    Highlight Highlight Alle Versäumnisse von Eltern und Staat werden nun auf die zwei Teenis abgewälzt!
    • mogad 03.12.2018 15:58
      Highlight Highlight Jö, die armen Schnäggli. Leben im Schweizer Schlaraffenland und sind doch voller Hass. Warum sind die überhaupt zurückgekehrt ins Land der Ungläubigen? Deren Honigtöpfe sind vielleicht allzu verlockend, nicht wahr? Und eine Strafe auf Bewährung nach einem Prozess, der hunderttausende Fr. an Steuergeldern gekostet hat, tut ja auch nicht wirklich weh. Also munter weiter die Hand beissen, die einem füttert.
  • Georg Drake 03.12.2018 12:49
    Highlight Highlight Für mich zeigt sich das wir, um solches zu Verhindern, nur noch in der Schweiz geschulte Imane. Die die Werte der Schweiz auch Verbreiten, in Moscheen Predigen dürften! So wie ich weiss, werden in Europa viele Imane von Saud Arabien Bezahlt und die Leben den Wahabismus. Der sich kaum von den Salafisten Unterscheiden. Auch müssten Imane die Radikalisieren, aus dem Verkehr gezogen werden und in Spezial Unterkünfte, Untergebracht werden.
    Für diese Zwei Teens, da sich aus dem Verhalten noch keine Reue zeigt, max. Strafe und Therapie. Bis sie sehen, das es ein Fehler war.
    • mogad 03.12.2018 15:59
      Highlight Highlight Und die auf Deutsch predigen und ihre Predigten online für Alle zugänglich machen!
  • ....ich weiss nicht aber: 03.12.2018 11:46
    Highlight Highlight Iiih, was getraut ihr euch im Ventil zu schreiben! Jeder Ladendieb würde nach dem zweiten Mal härter angefasst. Mehr schreibe ich nicht, sonst wird's nicht veröffentlicht.
    • Favez 03.12.2018 15:51
      Highlight Highlight Im Ventil schreiben?
      Die maximale Strafe ist nun mal 4 Jahre für 16- bis 18-jährige Jugendliche, die ein schweres Verbrechen begangen haben.
      Das hat nichts mit dem IS zu tun.
      Der Ladendieb der ein zweites Mal erwischt wurde kommt wohl nicht mal ins Gefängnis.
  • paulina palinska 03.12.2018 11:34
    Highlight Highlight 🤦‍♀️
  • malu 64 03.12.2018 11:27
    Highlight Highlight Seltsamer Rechtsstaat!
    • mogad 03.12.2018 16:00
      Highlight Highlight Schützt die Täter!
    • malu 64 03.12.2018 20:45
      Highlight Highlight Welche Täter? Sie sind Opfer!
  • Nelson Muntz 03.12.2018 09:57
    Highlight Highlight Und was ist mit den für die Reise mitverantwortlichen Hassprediger? werden die bestraft?
  • Muselbert Qrate 03.12.2018 09:41
    Highlight Highlight Danke Kurt Pelda!
  • Caerulea 03.12.2018 08:40
    Highlight Highlight Arme Eltern.
    Ich hoffe mal die "Kids" werden wieder moderater und kriegen ihre Zukunft auf die Reihe.
    • Roman h 03.12.2018 11:03
      Highlight Highlight Sorry aber jeder der sich IS anschliesst ist mitschuldig an den Taten von IS.
      So jemand hat für mich keine Zukunft mehr verdient.
      So viele leben wurden zerstört, so vielen Menschen wurde eine Zukunft genommen.
      Die schuldigen verdienen kein schönes leben.
      Kein leben mehr in Freiheit.
      Therapie um die Erlebnisse zu verarbeiten.
      Die sollten ruhig wissen was sie getan haben und wofür sie mitverantwortlich sind.
    • DERSCHLECHTESTESCHLECHTMENSCH 03.12.2018 14:28
      Highlight Highlight Caerulea dann leben Sie aber noch immer in einer schönen Traumwelt. Angehörigen des Islam ist es gestattet, wenn es ihnen dient selbst ihren Glauben zu verleugnen.
    • Caerulea 03.12.2018 14:50
      Highlight Highlight Dem letzten Satz stimme ich zu.

      Trotzdem sind sie noch in einem Alter wo man leicht beeinflussbar ist (die unreife Schwester sicher)

      Wenn die beiden die Ausmasse des Übels das der IS ist erkennen und was sie getan haben, denke ich das dein Wunsch erfüllt wird.
      Dafür benötigen sie vermutlich eine Therapoe schon alleine um die Gehirnwäche loszuwerden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 03.12.2018 08:36
    Highlight Highlight "...die Mädchen träumen von einer Heirat mit einem «IS»-Krieger..." was sind das für Un-Menschen im sozialen Umfeld die ein junges Mädchens zu sowas bringen?
  • #Technium# 03.12.2018 08:26
    Highlight Highlight Gegen den radikalen Islam muss mit aller Härte des Gesetzes vorgegangen werden. Deshalb muss an diesen Geschwistern ein Exempel statuiert werden. Eine langjährige Haftstrafe mit anschliessender Ausschaffung.
    • mogad 03.12.2018 16:01
      Highlight Highlight Die kriegen höchstens ein paar Jahre auf Bewährung.
    • Ueli_DeSchwert 03.12.2018 16:33
      Highlight Highlight Ausschaffung? Soweit ich mich erinnere, haben beide den schweizer Pass. So funktioniert "ausschaffung" nicht.
  • Gummibär 03.12.2018 06:50
    Highlight Highlight Es würde mich wundern, wenn eine unter Zwang verabreichte ambulante psychiatrische Behandlung zu einer "Heilung" von religiösem Fanatismus führen würde.
    Gibt es dafür Beispiele ?
    • Saraina 03.12.2018 10:58
      Highlight Highlight Ich denke, dass die Behandlung zu einer Reifung der Persönlichkeit führen soll, die dann wiederum dazu führt, dass es nicht mehr nötig ist, sich als Kraftquelle auf eine totalitäre Ideologie zu verlassen. Ja, es gibt Präzedenzfälle von Jugendlichen aus der rechtsradikalen Ecke, bei denen ja auch entsprechende Programme angeordnet werden. Bei jungen, noch nicht gefestigten Menschen ist das durchaus ein Weg. Die Gruppierungen aller Schattierungen werben ja gerade deshalb gerne Jugendliche an, weil die unkritisch und leicht beeinflussbar sind.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 03.12.2018 11:16
      Highlight Highlight Das hört sich für mich irgendwie wie Umerziehungslager an

Nach der Hornkuh-Initiative jetzt die Geissen: Grünen-Kälin fordert Enthornungsverbot

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