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Ehemaliger FIFA-Ethiker Borbély tritt aus BA-Aufsicht zurück



Der ehemalige FIFA-Chefethiker Cornel Borbély tritt als Mitglied der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) zurück. Die Bundesanwaltschaft (BA) ist derzeit so stark mit dem Fussballkomplex beschäftigt, dass er aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit bei der FIFA dauernd hätte in den Ausstand treten müssen.

Die derzeitigen Entwicklungen um den Fussballkomplex hätten dazu geführt, dass dieser Themenbereich in der Tätigkeit der Aufsichtsbehörde eine nicht vorhersehbare und dominierende Stellung eingenommen habe, teilt die Behörde am Montag mit.

FILE - This is a Wednesday, May 10, 2017  file photo of German judge Hans-Joachim Eckert, left, and Swiss prosecutor Cornel Borbely as they speak after a FIFA ethics press conference in Manama, Bahrain. The prosecutor and judge removed from FIFA’s ethics committee in May have set up an agency to advise on integrity in sports. The Sports Governance Unit says German judge Hans-Joachim Eckert and Swiss prosecutor Cornel Borbely will lead the Zurich-based firm. (AP Photo/Rob Harris/File)

Hans-Joachim Eckert (links) unterhält sich mit Cornel Borbély in Manama.  Bild: AP/AP

Um bei der AB-BA die dringend benötigten Ressourcen frei zu machen, habe sich Borbély entschieden, seinen Rücktritt aus dem Gremium zu erklären. Die Bundesanwaltschaft führt derzeit ein umfangreiches Strafverfahren im Untersuchungskomplex zum Fussball und zum Weltfussballverband FIFA.

Der Zürcher Ex-Staatsanwalt Borbély gilt als Aufklärer ohne Furcht vor hohen Tieren. Bei der FIFA war er so hartnäckig, dass ihn FIFA-Präsident Gianni Infantino im Mai 2017 als Chefermittler abgesetzt hatte, dies zusammen mit dem Deutschen Hans-Joachim Eckert.

Erst Ende September dieses Jahres war Borbély für eine weitere Amtsperiode als AB-BA-Mitglied bis 2022 bestätigt worden. Er war von Verteidigungsminister Guy Parmelin auch mit der Untersuchung zu den Spesenexzessen an der Armeespitze betraut worden. (sda)

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