Schweiz
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Zürcher Ermittlern gelingt erstmals Schlag gegen Drogenhandel im Darknet

07.08.18, 15:49 07.08.18, 16:11


Den Zürcher Strafverfolgungsbehörden ist ein Schlag gegen den Drogenhandel im Darknet gelungen. Die Kantonspolizei hat 4 Kilogramm Kokain sowie über ein Kilogramm MDMA und Ecstasy sichergestellt. Fünf Personen sitzen in Untersuchungshaft.

Die Täter sollen Drogenhandel im Mehrkilobereich betrieben haben. Die Staatsanwaltschaft hat drei Benutzerkonten stillgelegt über die der Vertrieb der Betäubungsmittel abgewickelt wurde. Damit hat sie den umsatzstärksten Verkäufer sowie zwei weitere Top-10-Shops des Schweizer Betäubungsmittel-Binnenhandels im Darknet lahmgelegt, wie sie am Dienstag mitteilte.

en Zürcher Strafverfolgungsbehörden ist ein Schlag gegen den Drogenhandel im Darknet gelungen. Die Kantonspolizei hat 4 Kilogramm Kokain sowie über ein Kilogramm MDMA und Ecstasy sichergestellt. Fünf Personen sitzen in Untersuchungshaft. (Bild: Kapo Zürich)

Bild: Kapo Zürich

Zusammenarbeit von Spezialisten

Mit dieser Betäubungsmittelhandel-Aktion ist den Zürcher Strafverfolgungsbehörden zum erstem Mal die Identifikation und Lokalisation einer Tätergruppierung alleine gestützt auf Fahndungsmassnahmen im Darknet gelungen.

Während der sehr aufwändigen Ermittlungen arbeiteten Spezialisten der Abteilung Cybercrime der Staatsanwaltschaft und Fachleute der Kantonspolizei aus den Bereichen Digitale Forensik und Sonderelektronik sowie der Fachdienste Betäubungsmittel und Cybercrime zusammen. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder

Diese 5 Städte haben die meisten Kokain-Quellen im Abwasser

Video: srf/SDA SRF

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 07.08.2018 17:39
    Highlight Wenn das stimmt das in der CH täglich 14kg "vom Winde verweht" werden, dann war das ja eine so tolle und vorbildliche Aktion, Wahnsinn wie sinnvoll die Mittel dafür verwendet wurden.
    30 12 Melden
  • BoJack Horseman 07.08.2018 17:11
    Highlight profil mit 400 bestellungen - grösster schweizer darknet händler? hmmm...
    34 3 Melden
  • elmono 07.08.2018 17:05
    Highlight 4 Kg Kokain. Bravo. 😂😂
    47 9 Melden
    • derEchteElch 07.08.2018 19:30
      Highlight Wenn man bedenkt, dass allein das Kokain einen Marktwert von geschätzt 250‘000 CHF hat, kann man durchaus von einem grossen Erfolg sprechen.

      Nicht zu vergessen die Summe, welche in Zukunft nicht mehr vertrieben werden kann (und sich zuerst neue Wege suchen muss).
      6 17 Melden
    • elmono 07.08.2018 21:06
      Highlight Wenn man bedenkt, dass in der Schweiz täglich ca. 13 Kg Kokainkonsumiert wird, ist der Erfolg dieser 4 Kg gleich null.

      Wenn man dann noch die Ermittlungskosten berücksichtigt, fällt das Ergebnis vernichtend aus. Tropfen auf den absolut heissen Stein.
      14 5 Melden
  • Lord_Mort 07.08.2018 16:52
    Highlight Da kommt mir immer Don Quijote in den Sinn. Während dem sich die Polizei um 5kg Drogen kümmert, laufen daneben sicher Geschäfte, wo es um weit grössere Mengen geht. Der Versuch den Drogenkonsum auf diese Weise einzuschränken ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen. Dem Schwarzmarkt und allen darin direkt oder indirekt involvierten Personen, kann nur entgegengetreten werden, wenn die Gesetze, welche einen Schwarzmarkt überhaupt ermöglichen, geändert werden.
    86 8 Melden
  • Melker Spitzwegerich 07.08.2018 16:12
    Highlight Schnee geht immer...
    47 15 Melden
  • kafifertig 07.08.2018 16:04
    Highlight Kann fast nur bei der Übergabe aufgeflogen sein.
    Ob die Polizei als Käufer oder Verkäufer auftrat? Vielleicht.
    26 13 Melden
    • Stefan König 07.08.2018 17:41
      Highlight Wie Sie den Darknet Dealern etc. habhaft werden.
      Wird die Justiz uns natürlich nicht verklickern.
      Aber es ist davon auszugehen das dies einen enormen Aufwand und Manpower seitens Justiz und Polizei benötigt hat.
      Im Darknet bleibt der Händler anonym lediglich der Käufer gibt evtl die korrekte Anschrift an.
      Dann gibt vllt.noch den Betreiber der Darknethandelsplattform der lediglich die Seite zusammengebastelt hat aber mit dem Handel unter Umständen nichts zu tun hat,sich aber trotzdem damit strafbar gemacht hat(siehe Silkroad).




      15 4 Melden
  • derEchteElch 07.08.2018 16:04
    Highlight Super Arbeit 🤗 🤗 🤗
    22 72 Melden
    • loquito 07.08.2018 19:17
      Highlight Hahaha... Ist wie in Mexiko: 3t werdne gefunden... Gleichzeitig gehen 30t über die Grenze...
      13 2 Melden
    • Hallosager 07.08.2018 20:15
      Highlight Naja 5Kilo ist ein Hauch im Sommergewitter. Der War on Drugs ist schon laaaange gescheitert. Aber vermutlich gibt es gewisse Kreise, die sehr gut daran verdienen, diesen sinnlosen Kampf weiterzuführen. Die einzige Lösung ist und bleibt die Libelarisierung analog wie in Portugal. Drogentourismus und alles, sind nur Scheinargumente, diesen sinnlosen Kamof weiterzuführen. Denn ich kenne keinen Menschen, der Portugal mit legalem Drogenbesitz assoziiert. Für den normalen Bürger ist die jetzige Situation eine reine Geldverschwendung.
      18 2 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

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