Schweiz
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Betrunkener Autofahrer greift in Zug Passanten und Polizisten an



Ein alkoholisierter Autofahrer hat am Sonntagabend beim Brüggli am Zugersee einen Passanten bedroht und angegriffen. Als die Polizei eintraf, wehrte er sich heftig gegen eine Kontrolle und verletzte dabei auch einen Polizisten.

Die Auseinandersetzung kam zustande, nachdem der Autofahrer mit erhöhtem Tempo und aufheulendem Motor an Passanten vorbeigerast war. Ein Mann gab diesem verbal zu verstehen, dass er langsamer fahren solle.

Der 33-Jährige stieg aus seinem Auto aus und ging auf den Mann los, bedrohte ihn verbal und wurde gegen ihn auch tätlich, wie die Zuger Polizei am Montag mitteilte. Zudem beschädigte er mit Fusstritten und Faustschlägen das Auto des anderen Mannes. Dieser alarmierte die Polizei.

Als die Polizisten am Ort des Geschehens eintrafen und den Mann kontrollieren wollten, wehrte dieser sich heftig und wollte erneut auf den Mann losgehen, der die Polizei gerufen hatte. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, leistete er so heftig Gegenwehr, dass er einen Polizisten verletzte.

Schliesslich gelang es der Polizei, den 33-jährigen Kosovaren vorläufig festzunehmen. Er muss sich bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie wegen Sachbeschädigung verantworten. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen positiven Wert.

Zudem bestand der Verdacht auf Betäubungsmittel- und Medikamentenkonsum. Der Staatsanwalt ordnete deshalb eine Blut- und Urinprobe im Spital an. Der Führerausweis wurde dem Mann entzogen. (aeg/sda)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eskimo 01.07.2019 17:58
    Highlight Highlight Kulturbereicherung...
    • Magnum 01.07.2019 20:24
      Highlight Highlight Joah, würde KEIN Schweizer Jungautomobilist jemals machen. Nie und nimmer. Auf keinen Fall.
  • Dragonlord 01.07.2019 16:51
    Highlight Highlight Leider wieder ein Beispiel von unkontrolliertem Testosteron-Schub unter Drogeneinfluss.
    Einfach völlig sinnlos diese Aktionen. Ich hoffe auf eine harte Strafe und Therapie auf eigene Kosten.
    • Magnum 01.07.2019 17:24
      Highlight Highlight Genau dieses Verhalten ist in JEDER Schweizer Stadt an JEDEM Wochenende zwischen Mai und Oktober zu beobachten. In Winterthur sind die Stadthausstrasse, die Technikumstrasse und die Zürcherstrasse der bevorzugte Catwalk für diese Pop-Off-Knilche und ihre Fast&Furious-Karren. Die Polizei schaut so lange angestrengt weg, bis einer der Vollpfosten die Kontrolle über seine Karre verliert und einen Unfall baut, einen Fussgänger überfährt oder eine Schlägerei anfangen will. Und wenn die Polizei zu lange wegschaut, wird Verbotenes zur Routine.
  • Vladimir Putin 01.07.2019 16:37
    Highlight Highlight Ich habe mich beim Lesen des Titels gefragt was der den mit seinem Auto in einem Zug gemacht hat. Die Hitze tut mir echt nicht gut.🙈
  • Magnum 01.07.2019 16:21
    Highlight Highlight Oh lässig, ein professioneller Kurzschnäbiträger, der seine Auto-Bleifuss-balz auch noch im Suff zelebrieren muss? Und der aggressiv, ja tätlich wird, wenn man ihn auf sein ebenso asoziales wie gefährliches Verhalten anspricht?

    Dem war wohl etwas heiss im Vakuum zwischen den Ohren. Ein langjähriger Entzug der Fahrerlaubnis ist ein probates Gegenmittel.
  • Anded 01.07.2019 15:46
    Highlight Highlight Danke dem Herrn, der die Situation eskalieren liess. Dank ihm wird der Rowdy jetzt ordentlich belangt. Gute Besserung was die blauen Flecken betrifft die er sich ev. eingehandelt hat, und hoffentlich verliert er nicht zu viel Zeit oder gar Geld was die Schäden an seinem Auto betreffen.
    Eigentlich hat der Mann nur verloren und es wäre für ihn viel besser gewesen er hätte den Idioten ignoriert. Aber die Strassen sind jetzt (mindestens temporär, hoffentlich aber etwas länger) ein kleines bisschen sicherer für alle dank ihm.

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