Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A small cat stretches in the evening sun on a meadow in the outskirts of Frankfurt, Germany, Monday, April 24, 2017. (AP Photo/Michael Probst)

Nicht alle ihre Artgenossen haben ein Dach über dem Kopf. Das bringt manche verwilderte Katze in der Schweiz in den Fokus von Jägern. Bild: Michael Probst/AP/KEYSTONE

Warum Schweizer Jäger zuhauf Katzen schiessen, aber nicht darüber sprechen

Tierschützer, Jäger und Wildhüter beobachten mehr ausgesetzte und verwilderte Katzen. Besonders in der Ferienzeit und bei Umzugsterminen werden viele Katzen ausgesetzt. Weil die herrenlosen Tiere sich stark vermehren und das ökologische Gleichgewicht stören, schiessen die Jäger sie ab.



300'000: So viele verwilderte, herrenlose und sonstige nicht betreuten Katzen könnten gemäss einer Schätzung der Umweltorganisation «Network for Animal Protection» von 2014 in der Schweiz leben. 

Dazu tragen vor allem zwei Faktoren bei: nicht kastrierte Katzen vermehren sich rasend schnell. Von einem einzigen Katzenpärchen aus könnten theoretisch innerhalb von 12 Jahren 80 Millionen Katzen entspringen, wenn kein einziges Tier kastriert wird.

Der zweite Faktor: Hierzulande setzen Katzenbesitzer ihre Tiere vermehrt absichtlich aus. Die beiden Ursachen kombiniert führen zu einer Zunahme der herrenlosen Katzen, die durch Wälder und Wiesen streifen.

Das Jagdgesetz des Bundes erlaubt ganzjährig den Abschuss verwilderter Hauskatzen im Wald. Oberstes Ziel des Gesetzes ist der Schutz der Artenvielfalt und der Lebensräume einheimischer Wildtiere. Das Ergebnis: Jäger schiessen Katzen.

Wachsende Nachlässigkeit beim Kastrieren

Die Zunahme herrenloser Katzen bestätigen verschiedenste Akteure: «Wir Jäger haben den Eindruck, dass es bei den verwilderten Katzen eine Zunahme gibt», sagt David Clavadetscher, Geschäftsführer von Jagd Schweiz, dem Dachverband der Jägerschaft.

Urs Büchler, Präsident des Schweizerischen Verbands der Wildhüter (SVWH), spricht von einer «sehr hohen Frequenz von im Wald umherstreifenden Katzen». Ob es sich dabei um verwilderte Katzen oder Hauskatzen auf Ausflügen handelt, lasse sich aber nicht feststellen.

«Als Wildhüter und Jäger kann man eigentlich nur verlieren, wenn man eine Katze schiesst »

Urs Büchler, Wildhüter

Tierschützer sehen die Katzenbesitzer als Urheber für die Zunahme bei den herrenlosen Vierbeinern. Einerseits indem sie ihre Katzen bewusst aussetzen, anderseits indem sie auf Kastrationen verzichten und somit den Zuwachs der Katzenpopulation beschleunigen.

«Meinem Eindruck nach gibt es eine ganz klare Zunahme bei den Findelkatzen» sagt Astrid Becker, Präsidentin des Aargauischen Tierschutzvereins (ATS). Zu den Findelkatzen gehören auch absichtlich ausgesetzte Katzen. Eine besonders starke Zunahme von Findelkatzen stellt Becker jeweils rund um die wichtigen Umzugstermine 1. April und 1. Oktober sowie in der Sommerferienzeit  fest.

Susy Utzinger, Geschäftsführerin der gleichnamigen Stiftung für Tierschutz, beobachtet seit einigen Jahren eine wachsende Nachlässigkeit beim Kastrieren von Katzen: «Jeder Katzenhalter findet es süss, wenn bei ihm zuhause kleine Kätzchen zur Welt kommen. Und es finden sich auch immer Nachbarskinder, welche die Jungen noch so gerne nehmen.»

Mehr Abschüsse in den Sommerferien

Aber das seien dann teilweise dieselben Tiere, welche ein paar Monate später ausgesetzt oder davonlaufen würden, «wenn man für die langen Ferien wegfährt und sich niemand mehr um die Katzen kümmert», sagt Susy Utzinger: «Diese Zusammenhänge wollen viele Leute nicht sehen.» Dabei hätten ihr Wildhüter erzählt, dass sie während den Sommerferien gehäuft ausgewilderte Katzen im Wald antreffen und diese erschiessen.

Für Wildhüter Urs Büchler ist das Abschiessen von verwilderten Katzen im Wald ein heikles Thema. Die Katze sei eines der häufigsten Raubtiere in der Schweiz, mit «nicht zu unterschätzender Wirkung» auf teilweise bedrohte Kleinsäuger, Amphibien und Vögel. «Doch als Wildhüter und Jäger kann man eigentlich nur verlieren, wenn man eine Katze schiesst», sagt Büchler. Dementsprechend wenig werde auch darüber gesprochen.

Umfrage

Findest Du es richtig, dass Jäger verwilderte Katzen abschiessen?

3,176

  • Ja68%
  • Nein32%

Auch für David Clavadetscher von Jagd Schweiz ist das Schiessen von Katzen eine emotionale Angelegenheit. Aber das Gesetz gebe den Jägern das Recht, streunende Katzen im Wald zu schiessen. Das Ziel sei, die Wildtierpopulation zu regulieren. «Persönlich bin ich der Ansicht, dass verwilderte Hauskatzen der Wildbahn entzogen werden müssen», sagt Clavadetscher: «Wo streunende Katzen das ökologische Gleichgewicht stören, greifen wir Jäger regulierend ein.»

Aussetzen einer Katze ist Tierquälerei

Verlässliche Statistiken zum Abschuss von Katzen auf gesamtschweizerischer Ebene fehlen. In Zürich wurden laut Kantonsbehörden seit Beginn der Erhebung 2009 acht verwilderte Hauskatzen durch Jagdpächter und Jagdaufseher erlegt. Beim Kanton Aargau heisst es, die Jäger würden beim Abschuss von Katzen «äusserst zurückhaltend» vorgehen.

Auch das Phänomen von absichtlich ausgesetzten Katzen lässt sich schwer beziffern. Zwischen 2011 und 2015 hat die «Stiftung für das Tier im Recht» 17 Strafverfahren dokumentiert. Neuere Zahlen liegen noch nicht vor. Andreas Rüttimann, Jurist bei der Stiftung, geht von einer hohen Dunkelziffer aus. 13 der 17 Verfahren führten zu einer Verurteilung.

«In der Schweiz fehlt  eine ganzheitliche Strategie zum Umgang mit verwilderten Katzen»

Susy Utzinger, Tierschützerin

Gemäss Tierschutzgesetz ist beim Aussetzen einer Katze der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, sofern der Täter das Tier bewusst loswerden wollte. Eine solche Tat kann mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen sanktioniert werden, wie Rüttemann erklärt.

Tierschutzorganisationen wie die «Susy Utzinger Stiftung» oder der ATS versuchen, dem Problem von ausgesetzten und verwilderten Katzen mit Informationskampagnen und gross angelegten Kastrationsaktionen beizukommen. Für Utzinger fehlt in der Schweiz eine ganzheitliche Strategie zum Umgang mit verwilderten Katzen und zur Förderung der Kastration von Hauskatzen. Der Abschuss durch Jäger und Wildhüter halten die Tierschützerinnen Utzinger und Becker für den falschen Weg. 

Quiz: Wildkatze oder Stubentiger? 

Quiz
1.Erkennst du die Wildkatze?
Bild zur Antwort
shutterstock
Bild zur Antwort
2.Welches ist die Asiatische Wildkatze?
Asian Wild Cat (Felis silvestris ornata) adult male, standing, looking over shoulder, captionArco Images GmbH
Hauskatze im Gras shutterstock
3.Mit diesen Background-Infos kannst du die Asiatische Wildsamtpfoten bestimmt eruieren …
Bild zur Antwort
shutterstock
Bild zur Antwort
4.Zurück nach Europa: Wie sah nun nochmals die europäische Version einer Wildkatze aus?
Bild zur Antwort
5.Wir geben dir noch eine Chance! Welches ist die hiesige Wildkatze?
Bild zur Antwort
shutterstock
Bild zur Antwort
shutterstock
6.Und jetzt nach Russland. Wie sehen die Wildkatzen im grossen Norden aus?
Bild zur Antwort
Roswitha Budde/ wikimedia
Bild zur Antwort
shutterstock
7.Ganz schön warm hat es dafür die Serval-Katze. Weisst du welche?
Bild zur Antwort
serval
shutterstock
8.Apropos grosse Miezen. Auf unserem Kontinent lebt der Eurasische Luchs, der ein klein wenig diabolisch aussieht. Der kanadische Luchs hingegen ist zuckersüss (jedenfalls als Baby). Weisst du welchen wir meinen?
Bild zur Frage
Andreas Tille/ wikimedia
Bild zur Antwort
Bild zur Antwort
9.Na gut, eine haben wir noch. Eine ganz moderne Katzenart hat sich im Verlauf der letzten Jahre die Unweiten des Worldwidewebs zu eigen gemacht. Es handelt sich um eine sehr diverse Rasse, welche vor allem durch ihren dominant dusseligen Charakter auffällt. Schon davon gehört?
Bild zur Antwort
Bild zur Antwort

Das könnte dich auch interessieren:

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

88
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pitri76 06.05.2017 15:56
    Highlight Highlight Ein schlecht recherchierter Beitrag! Schade! Ein weiteres Mal geraten Katzen, insbesondere verwahrloste und vewilderte Katzen ins Kreuzfeuer!
    Dazu wird in keinem Satz erwähnt, dass sich weit über 100 Organisationen für eine Kastrations-Initiative einsetzen, um das Leid der verwilderten Katzen auf humane Art zu bekämpfen!
    Deshalb: kastrationspflicht.ch unterschreiben!
  • gizmoo 06.05.2017 13:33
    Highlight Highlight Etwas was bei dieser Diskussion etwas vergessen geht ist, das die wildernden Katzen auch ziemlich teuer sind.
    Über Subventionen (und andere Zwangsmassnahmen) nötigen/motivieren/zwingen wir die Landwirte Steinhaufen/Holzhaufen usw. anzulegen, damit sich die Biotop-Vielfalt erhöht. Diese Biotopverbesserungen verkommen aber eigentlich nur zu Anfütterungsstellen für die Katzen und der Effekt verpufft.
    Was anderes: Ich kenne keinen Jäger der Katzen schiesst, das ist viel zu heikel und man kann als Jäger nur verlieren.
    Ausnahmen gibt es bei kranken/verletzten Katzen (tierschutzrelevant).
  • Simazu 06.05.2017 11:44
    Highlight Highlight Es ist ernüchternd, dass eine namhafte Tierschützerin davon spricht, dass es keine schweizweite Strategie gibt, und dabei weglässt, dass mit kastrationspflicht.ch eine ihr sicherlich bekannte Initiative läuft, mit welcher sich weit über 100 Organisationen mit gemeinsamen Kräften für die Schaffung einer ebensolchen Strategie einsetzt, um das Leid verwilderter Katzen in der Schweiz auf humane Art in den Griff zu bekommen. Statt dem (teilweise willkürlichen) Abschuss durch Jäger bevorzuge ich eine Kastration und Betreuung gemäss Tierschutzgesetz (inkl. Konsequenzen für Nichteinhaltung).
  • ovatta 06.05.2017 10:27
    Highlight Highlight Es kann doch nicht so schwierig sein, die Tiere mit Lebendfallen zu fangen, damit die Besitzer gefunden werden können. Chips sollten selbstverständlich obligatorisch sein.
    • gizmoo 06.05.2017 13:25
      Highlight Highlight Schwierig ist es nicht - aber unheimlich zeitaufwändig. Sie müssen alle 24h die Fallen kontrollieren und müssen dann mit jeder Katze zum Tierarzt um den Chip zu kontrollieren. Dann gehen Sie mit der Katze zum Besitzer (...der die Katze dann umgehend wieder frei lässt). Dazu kommt die Problematik von Fehlfängen bei Lebendfallen.
      Ehrlich: ich kenne in meinem Umfeld keinen Jäger der aktiv und ausgeprägt die Fallenjagd betreibt...unter anderem eine Folge der tiefen Pelzpreise. Da fehlts dann auch an Knowhow und Material...
    • ovatta 06.05.2017 14:37
      Highlight Highlight Chipleser könnten sogar als App möglich sein (ok, man darf das Telefon nicht auf die Jagd nehmen)
      Einem Jäger sollte es zumutbar sein, das nötige Know-How zu erwerben, (läuft mit ner Waffe rum, sollte also auch den nötigen Grips haben!) auch der Wildhüter oder Jagdaufseher könnte dies übernehmen!
    • ovatta 06.05.2017 14:39
      Highlight Highlight Jedoch werden auch am Strassenrand aufgelesene Katzen noch längst nicht routinemässig auf Chips geprüft
  • Bijouxly 05.05.2017 20:51
    Highlight Highlight Also wenn die Zahlen stimmen, reden wir von 9 Katzen in 8 Jahren. Also beruhigt euch. Und alle die hier kommentieren als würden Jäger wahllos und ohne Respekt Tiere abknallen, informiert euch mal!
  • Maxell182 05.05.2017 20:43
    Highlight Highlight Mindestlohn für Katzenjäger!
  • Örsu 05.05.2017 20:27
    Highlight Highlight Liebe Wohlstandsgesellschaft, ich hoffe ihr habt heute alle schon ein putziges Katzenbild oder -video geteilt.

    @Watson: catson, echt?!?
  • Repplyfire 05.05.2017 19:52
    Highlight Highlight Ich liebe Katzen, genau desswegen möchte ich keine halten. Zu viele Katzen stören das Gelichgewicht der Natur. Des Jägers Aufgabe ist es das Gelichgewicht so gut wie möglich zu wahren und daher soll er meiner Meinung nach wildernde Katzen auch schiessen dürfen.
  • Kimelik 05.05.2017 19:03
    Highlight Highlight Okay aber jetzt mal ehrlich wieso, dass es um die Umzugstermine mehr "verwilderte" Katzen hat ist ja schon klar oder? Katzen versuchen "nach Hause" zu gehen und verlaufen sich auch Mal oder haben relativ lange bis sie zu Hause sind. In der Ferien Zeit werden diese evtl. von Nachbarn betreut und sind weniger zu Hause ja ja auch niemand zu Hause ist.
    Die Jäger sprechen nicht darüber, weil ihr sinnloses Hobby sonst verboten würde. Eine Regulation der Wildtiere wäre nämlich nicht nötig wenn es wieder Raubtiere gäbe. Peinlich ist, sogar die Amis schaffen es Raubtiere wieder anzusiedeln.
    • Bijouxly 05.05.2017 20:44
      Highlight Highlight Und welche Raubtiere willst du denn in unseren Wohngegenden ansiedeln? Den Wolf? Tolle Idee. Die Schweiz ist einiges dichter besiedelt als die USA, das geht hier nicht so einfach^^ http://? Den Wolf
  • elivi 05.05.2017 18:57
    Highlight Highlight Kastration und chip gehört bei mir zum standart prozess wenn man eine katze anschafft. Leider gibts zu viel leute die gern kleine katzenbabies zu hause wollen einfach so .... Sind wahrscheinlich die gleichen die ein menschen baby machen einfach so ...
    • lily.mcbean 06.05.2017 11:17
      Highlight Highlight Ja, es hat schon auch viel mit der gegebenen Intelligenz zu tun...
  • p4trick 05.05.2017 18:13
    Highlight Highlight Als ich klein war hat der Nachbars Hund unser Mehrsäuli getötet. Schiesst alle Hunde ab! Und schiesst auch die Menschen ab die wildern auch. Schiesst um Gottes Willen einfach alles über den Haufen!
    • phreko 05.05.2017 18:56
      Highlight Highlight 300'000 sind keine "Unfälle" mehr. Wenn 300'000 Hunde Mehrschweinchen reissen, dann können wir nochmals diskutieren.
  • pun 05.05.2017 17:49
    Highlight Highlight Titel: "Warum Schweizer Jäger ZUHAUF Katzen schiessen, aber nicht darüber sprechen"

    Artikel: "In Zürich wurden laut Kantonsbehörden seit Beginn der Erhebung 2009 acht verwilderte Hauskatzen durch Jagdpächter und Jagdaufseher erlegt."

    Pun: ACHT abgeknallte Büsis in acht JAHREN in einem der grössten Kantone ist "zuhauf"?

    @Team Watson: Stimmen diese Zahlen nicht oder lasst oder ihr die Produktion eure Titel setzen, ohne, dass die den Artikel gelesen haben muss? (Oder übersehe ich etwas entscheidendes?)
    • iNDone 05.05.2017 20:36
      Highlight Highlight Ist denn der Abschuss einer verwilderten Katze meldepflichtig? Es wird wohl kaum darüber geredet...
  • Thinktank 05.05.2017 17:28
    Highlight Highlight Warum nicht das Kastrieren gratis anbieten. Überall werden Subventionen gesprochen. Hier macht es doch Sinn.
    • DerTaran 05.05.2017 20:21
      Highlight Highlight Vor allem, weil der Katzeneigentümer egentlich keinen Nutzen davon hat sein Büsi zu kastrieren, die Gesellschaft sehr wohl.
    • Örsu 05.05.2017 20:24
      Highlight Highlight Und einmal mehr ignorieren wir das Verursacherprinzip.
  • AskLee 05.05.2017 17:19
    Highlight Highlight Mich machen diese Menschen die von heute auf morgen Katzen im Wald aussetzen und sich so das Leben "erleichtern" wütend. An Chopf lange und vorher studiere!
    Und an die Jäger die Katzen abschiessen: Weiss nicht was ich anstellen würde, würde ich einen auf frischer Tat ertappen. Als gebe es keine andere Möglichkeit gopfertammi.
    Und zuletzt die "hasse Katzen etc"-Kommentare, einfach nur armselig.
    • DerTaran 05.05.2017 20:22
      Highlight Highlight Mord ist ihr Hobby.
    • gizmoo 06.05.2017 13:41
      Highlight Highlight "Als gebe es keine andere Möglichkeit "
      Sie dürfen sich gerne freiwillig melden um die -
      - Lebendfallen anzuschaffen
      - Fallen aufstellen und täglich kontrollieren
      - Köder kaufen und Fallen befüllen
      - die gefangenen Katzen zum Tierarzt bringen (Chip auslesen)
      - die Rechnung dafür bezahlen
      - den Transport/Termin mit dem Besitzer regeln
      - ....

      Hört sich nach viel Arbeit an, ist auch viel Arbeit. Sorry für den Realtitätscheck...
    • AskLee 06.05.2017 21:14
      Highlight Highlight Alles klar gizmoo, also Katzen schiessen gehen is ok, weil sonst zu aufwendig🙈
      ... übrigens es gibt Betäubungsgewehre mit dazugehörigen Betäubungspfeilen, bei jedem erfahrenen Jäger im Sortiment. Punkt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ruffy 05.05.2017 16:57
    Highlight Highlight An die Schlaumeier die finden der Jäger müsse doch bitte zuerst prüfen ob die Katze jemandem gehört oder nicht, ja wie bitte soll das denn gehen? Katzen gehören nicht in den Wald, genauso wie auch hunde nicht wildern dürfen. Der Schaden den Katzen an der Natur und den Vögeln verursachen ist beträchtlich, da würde jeder Windpark neidisch..

    Ein Glöckchen um den Hals wäre die beste Methode da merkt auch der Jäger gleich dass die Katze jemandem gehört. Aber das wollen ja die meisten Katzenbesitzer auch nicht.
    • Gelöschter Benutzer 06.05.2017 00:08
      Highlight Highlight Verstehe, was du meinst. Sehe aber dabei zwei Probleme:

      1. Katzen gelten als halbdomestizierte Haustiere, weshalb man vom Halter nicht erwarten kann, dass er seine Katze von Wäldern fernhält (ausser natürlich durch Wohnungshaltung). Dies ist auch in Versicherungsfällen juristisch so geregelt.
      2. Glöckchen am Halsband führen bei Katzen a) zu Verhaltensauffälligkeiten, b) dazu, dass sie ihr Halsband um jeden Preis ausziehen wollen...

      Halsband mit Reflektoten finde ich sinnvoll. Das müsste der Jäger ziemlich schnell sehen.
    • öpfeli 06.05.2017 02:08
      Highlight Highlight Wie soll man eine Katze davon abhalten in den Wald zu gehen?
  • ujay 05.05.2017 16:23
    Highlight Highlight Ökologisches Gleichgewicht? ...haha....hahaha.....uahahahahaha😂😂😂😂😂
  • Olf 05.05.2017 16:17
    Highlight Highlight Ich hasse Katzen.
    • lexander 05.05.2017 16:28
      Highlight Highlight Interessiert niemanden.
    • Willkommen 05.05.2017 16:55
      Highlight Highlight Interessiert niemand ob dich das nicht interessiert.
    • Olf 05.05.2017 17:09
      Highlight Highlight Doch,z.B.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 05.05.2017 16:09
    Highlight Highlight Ok. Aber der mit dem ökologischen Gleichgewicht... ich weiss nicht, ob da der Mensch mitreden dürfte.
    • Fabio Haller 05.05.2017 16:22
      Highlight Highlight Naja wir haben es ja auch aus dem gleichgewicht schon gebracht...

      Jetzt müssen wir das auch wieder hinbiegen :)
    • Bijouxly 05.05.2017 20:46
      Highlight Highlight @blaubar: wenn von menschen ausgesetzte katzen das gleichgewicht durcheinander bringen, wer sonst soll denn für dessen wiederherstellung verantwortlich sein?
    • blaubar 05.05.2017 23:54
      Highlight Highlight Ich wollte nur den Rahmen, sagen wir mal, etwas öffnen. Man könnte auch sagen, ich würde die Meinung der Katzen vertreten. Der Mensch reguliert Füchse, Wölfe, Bären... hmmm?
      Irgendwie, ich weiss nicht. Aber das was aus dem Ruder gelaufen, ist doch objektiv gesehen, massivstens der Mensch. Oder liege ich da falsch?
  • nib 05.05.2017 16:07
    Highlight Highlight Ich sehe enorm viele Katzen bei uns im Wald und vermutlich ist nur der kleinste Teil davon wild. Wenn man in der Nähe des Waldes wohnt, sollte man keine Katzen haben oder sie nicht rauslassen.

    Dann wird diese auch nicht abgeschossen und die anderen Tiere werden auch dankbar sein.
    • who cares? 06.05.2017 07:29
      Highlight Highlight Das geht nur wenn man die Katze von Anfang an daran gewöhnt, eingesperrt zu sein. Ansonsten Tierquälerei.

      Unsere Katze wohnt ihn der Nähe des Waldes, ich kann aber die Male wo sie in ihrem 12jährigen Leben eine Maus heimgebracht hat mit einer Hand abzählen und den einen toten Vogel hatte sie wahrscheinlich bereits tot aufgelesen.
    • gizmoo 06.05.2017 13:47
      Highlight Highlight @who cares?
      Sind Sie sicher das Ihre Katze jede Beute mit heim bringt? Oder hat sie nicht mehr erbeutet und einfach nicht heim gebracht?...ehrlich: Sie haben es nicht unter Kontrolle.
  • Charlie Brown 05.05.2017 15:39
    Highlight Highlight Zum Glück steht da "Anzeige - unten weiter lesen"...
    Benutzer Bild
  • Bär73 05.05.2017 15:35
    Highlight Highlight Hier gibt's die passenden Rezepte:

    http://www.christian-kirsch.de/alf/rezepte.html
  • John Smith (2) 05.05.2017 15:23
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Kastrationspflicht für Kommentarschreiber? Die vermehren sich auch unkontrolliert. Und ich habe gehört, es solle auch die Aggressivität abmildern.
  • -woe- 05.05.2017 15:21
    Highlight Highlight Zweigleisige Strategie:
    Katzen abknallen. Besitzer kastrieren.
    • arpa 05.05.2017 16:30
      Highlight Highlight Oder umgekehrt? 😎
  • demian 05.05.2017 15:10
    Highlight Highlight Der richtige Lösungsansatz wäre die Schwachköpfe welche Katzen aussetzen richtig zu bestrafen, so dass es wirklich weh tut!

    Die Katzen abknallen ist ja nur Symptombekämpfung und macht ja wohl keinen vernünftigen Menschen glücklich.
    • Harri Hirsch 05.05.2017 16:11
      Highlight Highlight Die Lösung klingt ja gut aber...das Problem ist die Schwachköpfe die die Katzen aussetzen zu erwischen! Bestraft wird es ja heute schon...eigentlich.
  • Patsia 05.05.2017 14:57
    Highlight Highlight Dass man den Bestand an ausgesetzten, herrenlosen oder wieder verwilderten Katzen kontrolliert ist absolut in Ordnung. Das Problem ist aus meiner Sicht aber, dass auch Katzen mit Haus und Personal im Wald umherstreifen und es in diesem Falle kein "zuerst prüfen, dann schiessen" gibt. Vorher ist es nicht möglich und nach einem Abschuss ist es zu spät. Ich hoffe aber, die Jäger/Wildhüter die Katzen schiessen, sie danach wenigstens auf einen Chip prüfen (lassen), um im Falle die Untergebenen (aka "Besitzer") der Katze zu verständigen, damit sie wenigstens wissen, was passiert ist.
    • Humpe 05.05.2017 15:18
      Highlight Highlight Haustiere, die wildern, gehören abgeschossen. Punkt. Hauskatzen im Wald sind dort nicht unterwegs, um die frische Waldluft zu genießen.
    • Päsu 05.05.2017 16:20
      Highlight Highlight Nein, gehören sie nicht. Punkt.
    • Ursus ZH 05.05.2017 17:05
      Highlight Highlight @Humpe:
      Doch, ich schicke meine Katze jeden Tag in den Wald, um frische Luft zu schnuppern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Humpe 05.05.2017 14:36
    Highlight Highlight Recht so! Im Fall von Hauskatzen machen Regulationsabschüsse auf jeden Fall viel mehr Sinn als bei natürlicherweise zu unserer Fauna gehörenden Tieren wie Wolf und Bär (in diesen Fällen sollte das nur Ultima Ratio sein).
    • öpfeli 05.05.2017 14:46
      Highlight Highlight Bitte nicht- jedes Leben hat doch einen Wert. 💔 Egal ob Katze oder Bär,.....
      Lieber die Kastrationspflicht unterstützen, so kann man das Problem angehen und die unkontrollierte Vermehrung stoppen!
      Wenn ich mir vorstelle, meine Katze verläuft sich und wird dann einfach erschossen ohne dass ihr Chip kontrolliert wurde 😕
    • öpfeli 05.05.2017 15:13
      Highlight Highlight Darum die Kastrationspflicht ... Je weniger unkontrollierte Vermehrung- desto weniger Mause & Vogel Opfer 💪 😉
    • Humpe 05.05.2017 15:14
      Highlight Highlight @Oohey: Das mit dem Verlaufen ist nicht das relevante Argument. Es geht darum, das Haustiere, egal ob Katze oder Hund, nicht in die freie Wildbahn gehören. Was passiert wohl mit einem wildernden Hund? Genau!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 05.05.2017 14:33
    Highlight Highlight Meine Katze war kastriert und ist dennoch spurlos verschwunden. Jäger ? keine Ahnung, aber wenn dann war es ein A******** denn sie hatte auch ein Halsband und einen Microchip.
    Katzen gehören eingefangen und Kastriert und dann wieder dahin wo man sie gefunden hat. So kann man auch sehen ob sie schon jemanden gehört da sie ein Halsband trägt, einen Chip hat oder vielleicht auch schon Kastriert ist das alles sieht ein Jäger nicht, die meisten sehen sowieso nicht sehr gut weil sie 80+ sind.
    • Baba 05.05.2017 14:45
      Highlight Highlight Leider sieht man's den Samtpfoten tatsächlich nicht an, ob sie kastriert sind oder nicht. Warum nicht, wie zT im Ausland, bei kastrierten Katzen eine Ohrspitze kappen, damit auch von Weitem eine kastrierte von einer unkastrierten Katze unterschieden werden kann.

      Aber Freigänger MÜSSEN auf jeden Fall kastriert werden. Damit könnte so viel Katzenleid verhindert werden. Hier nochmals der Link auf die Petition: http://www.kastrationspflicht.ch/de/
    • öpfeli 05.05.2017 15:02
      Highlight Highlight HB-CWA, kostenloses Kastrieren machen ein paar Tierschutzorganisationen. Mit Hilfe von freiwilligen Tierärzten und viele freiwilligen Helfer gibt es jährlich mehrere Einsätze.
      Näheres findest du auf http://www.netap.ch/de/aktivitaeten/kastrationen .. jedoch wäre es wünschenswert, dass sich die Halter verantwortungsbewusst zeigen in Sache Kastration.
      Das Einfangen an sich kostet Geduld&Zeit, dies sollte machbar sein für die Jäger.
    • öpfeli 05.05.2017 15:17
      Highlight Highlight Das Kappen des Ohrs ist keine Tierquälerei. Insofern es unter Narkose gemacht wird und die Arbeit sauber durchgeführt wird. Der Tierschutz kappt das Ohr, wenn die Katze durch die Kastrstion sowieso gerade in Narkose ist.
      Das fehlende Stück ist klein und dennoch sichtbar. Die Katze stört das nicht weiter
    Weitere Antworten anzeigen
  • WirfDenStein 05.05.2017 14:27
    Highlight Highlight Das erste Mal, dass mich eine Umfrage so schockiert.
  • öpfeli 05.05.2017 14:24
    Highlight Highlight Danke für diesen Bericht! ❤ Ich setze mich für diese Büsis ein, es ist wirklich nicht schön was man zusehen bekommt 😔
    www.kastrationspflicht.ch - hier kann man helfen das Problem in den Griff zu bekommen. Das Gesetzt besteht bereits, jedoch schwammig und unklar formuliert. Mit der Durchsetzung der Kastrationspflicht wirds lediglich klar formuliert. Loos, die Büsis brauchen jede Unterstützung:-)
  • mastermind 05.05.2017 14:20
    Highlight Highlight Ich hoffe, die Viecher werden danach wenigstens gegessen. Wäre schade um das tolle Fleisch. Ansonsten, richtig so! Wir haben viel zu viele Katzen in der Schweiz und es stört nicht, wenn da mal ein paar tausend fehlen.
    • -woe- 05.05.2017 15:26
      Highlight Highlight Oh, ich liebe Katzen!
      Vor allem an süss-saurer Sauce.
    • Makatitom 05.05.2017 15:56
      Highlight Highlight @Namenlos, den Unterschied zu Chüngu siehst du allerhöchstens an den Rippen.
  • Mantarochen 05.05.2017 14:18
    Highlight Highlight Achso und wie wird geprüft, ob die Katze wirklich ausgesetzt oder sich nur verlaufen hat?
    • öpfeli 05.05.2017 14:33
      Highlight Highlight Möchte man sein Büsi nicht verlieren, sollte man es chippen. Und ein Halsband anziehen mit Adresse. Verliert es dies, gibt der Chip auskunft. Dann gibts die STMZ, gerade NetAP checkt dieses System jedesmal durch bei einem Findelbüsi. Dem Jäger ists jedoch egal nehme ich an.
    • Caturix 05.05.2017 14:34
      Highlight Highlight Nicht, zuerst schiessen dann fragen.
    • Rabbi Jussuf 05.05.2017 14:38
      Highlight Highlight Steht ja, dass das schwierig ist. Andererseits kennt der Jäger sein Revier und folglich erkennt er auch verwilderte Katzen, oder solche, die nur einen Ausflug machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 05.05.2017 14:18
    Highlight Highlight Darum: http://www.kastrationspflicht.ch (hoffe die verlinkung funktioniert, ist mein erstes mal ;-) )
    • Butschina 05.05.2017 14:43
      Highlight Highlight Hat funktionniert. Danke

6 Gründe, warum du eine Tierheimkatze adoptieren solltest

Es ist leicht, eine Katze zu adoptieren. Etwas schwieriger ist es dagegen, den richtigen Ort und das richtige Tier zu finden. Zum Glück ist das in der heutigen Zeit kein Problem – denn wozu gibt es Tierheime?

Wenn du eine Katze aus dem Tierheim zu dir holst, kann eine andere Katze ihren Platz einnehmen – und möglicherweise ebenfalls eine liebende Familie finden. Zwei Fliegen Katzen mit einer Klatsche Adoption!

Mit Katzen ist es wie mit Menschen: Auch sie haben einen individuellen Charakten und …

Artikel lesen
Link zum Artikel