Schweiz
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Good News für (werdende) Papis: Ständerat-Kommission will Vaterschaftsurlaub einführen

21.08.18, 16:44 21.08.18, 18:17


Vater Baby

Lachende Väter: Vaterschaftsurlaub soll kommen. Bild: shutterstock

Väter sollen zwei Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub erhalten. Das hat die Sozialkommission des Ständerats (SGK) beschlossen. Mit einem direkten Gegenvorschlag will sie der Initiative für einen bezahlten Vaterschaftsurlaub den Wind aus den Segeln nehmen.

Die Initiative verlangt vier Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub. Die Mehrheit der Kommission hält die Hälfte für einen «sinnvollen Kompromiss», wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Mit 8 zu 5 Stimmen hat die SGK eine parlamentarische Initiative als indirekten Gegenentwurf zur Volksinitiative beschlossen.

Vorgesehen ist ein zweiwöchiger bezahlter Vaterschaftsurlaub. Diesen soll der Vater innerhalb von 6 Monaten ab der Geburt am Stück oder als Teilzeitreduktion, also auch tageweise, beziehen können. Finanziert werden soll der Vaterschaftsurlaub wie die Mutterschaftsentschädigung über die Erwerbsersatzordnung (EO).

Bald 20 Tage bezahlten Vaterschaftsurlaub?

Video: srf

Ein Grund für den Kompromiss sind die Kosten. Vier Wochen Vaterschaftsurlaub würden nach Berechnungen des Bundes rund 420 Millionen Franken pro Jahr kosten. Nach Ansicht der SGK würde das die Wirtschaft mit zu umfangreichen zusätzlichen Abgaben belasten und Unternehmen vor grosse organisatorische Herausforderungen stellen.

KMU entlasten

Mit dem massvollen Kompromiss eines zweiwöchigen Urlaubs hingegen würden insbesondere Kleinstbetriebe und KMU weniger stark belastet. Damit stelle der indirekte Gegenentwurf einen sozialpolitisch verträglicheren Beitrag zur Schaffung eines familienfreundlichen Arbeitsumfelds dar, heisst es in der Mitteilung.

Deutlich abgelehnt hat die Kommission einen 16-wöchigen Elternurlaub, bei dem die ersten acht Wochen im Sinne des Mutterschutzes nur von der Mutter bezogen werden, während die restlichen acht Wochen wahlweise unter den Eltern aufgeteilt werden können. Die Mehrheit will den minimalen Schutz der Mütter nach der Geburt nicht in Frage stellen.

Eine Abstimmungsempfehlung zur Volksinitiative hat die Kommission noch nicht beschlossen. Zuerst will sie den Gegenentwurf ausarbeiten. Dafür braucht sie die Zustimmung der Nationalratskommission.

Umfrage

Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

  • Abstimmen

2,337 Votes zu: Bist du für die Einführung eines Vaterschaftsurlaubes?

  • 17%Ja, für zwei Wochen.
  • 76%Ja, für vier Wochen.
  • 6%Nein, das braucht es nicht.
  • 0%Weiss nicht

Der Bundesrat lehnt die Initiative «Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie» ab. Er anerkennt zwar das Anliegen, sieht aber in erster Linie Sozialpartner, Kantone und Gemeinden in der Pflicht.

Initianten nicht zufrieden

Die Initiative ist im Juni 2017 eingereicht worden. Urheber sind die Organisationen Travail.Suisse, männer.ch, Alliance F und Pro Familia Schweiz. Sie verlangen, dass der Vaterschaftsurlaub wie der Mutterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung finanziert wird und mindestens vier Wochen dauert.

In einer Stellungnahme äusserte sich Travail.Suisse zufrieden darüber, dass die Kommission die Notwendigkeit eines Vaterschaftsurlaubs anerkannt habe. Die Schweiz habe als einziges Land in Europa noch immer keinen Vaterschaftsurlaub. Zwei Wochen sind nach Ansicht von Travail.Suisse aber zu wenig. Die vier Wochen, die die Volksinitiative verlange, seien bereits ein Kompromiss. (sda)

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49
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RETO1 22.08.2018 17:21
    Highlight Hat die bisherige Regelung etwa nicht funktioniert?,doch sie hat
    Der Papi soll arbeiten gehen, das ist im Interesse des Kindes
    Bezahlter Vaterschaftsurlaub fördert nur das Bevölkerungswachstum in einem schon überbevölkerten Staat
    1 1 Melden
  • Radesch 22.08.2018 11:49
    Highlight Solange wir nicht eine umfassende Elternzeit von mindestens 6 Monaten haben, wird die Schweiz immer mehr zu einem Einwanderungsland...

    Gerade die "Bio-Schweizer" sollten da doch aufschreien. Ach warte, das sind ja die, die der Wirtschaft Steuergeschenke in Milliardenhöhe machen.

    Schweden hat dahingehend das beste System (1 Jahr Elternzeit, frei aufteilbar). Und mal ehrlich: Wenn jemand in seinem Leben 2-3 Kinder kriegt (oft auch nur eins oder keins), ist es für die ach so gelobte Wirtschaft durchaus verkraftbar.

    Was ist den Leuten wichtiger? Wirtschaft oder Zukunft?
    3 3 Melden
  • Malaga 22.08.2018 08:56
    Highlight Ist mir auch passiert, ich habe die Einführung des Mutterschaftsurlaubes im Juni 2005 bei der Geburt des 4. Kindes auch haarscharf verpasst. Ich habe es versucht drin zu behalten, aber die Natur war stärker.
    3 0 Melden
  • Erdling.Nik 21.08.2018 22:21
    Highlight Wirtschaft, Wirtschaft, Kosten, Kosten, blablabla. Ich kann das nicht mehr hören und lesen. Gibt es in der Schweiz eigentlich nichts Wichtigeres?
    8 4 Melden
  • Pladimir Wutin 21.08.2018 21:55
    Highlight Nimmt mich echt wunder wer die 7% sind die; Nein das braucht es nicht, gedrückt haben! Ich sagte selbst immer, ach ich brauche das nicht zwingend, man hat ja sonst genug Freizeit.. bin jetzt vor kurzem Papa geworden und dankbar das mir mein Geschäft von sich aus einen grosszügigen Vaterschaftsurlaub gegeben hat. Die Zeit, vorallem mit einem Neugeborenen, ist so kostbar. Jeder Vatet sollte das Recht auf eine ausgiebige kennenlern Phase mit seinem Kind haben, genau wie es Mütter schon seit langem haben.
    8 4 Melden
  • Mova 21.08.2018 21:34
    Highlight Vater werden ist sehr schön. Ich hatte nur einen Tag. Nach dem Wochenbett habe ich zwei Wochen Ferien genommen. Ist auch ok. Gross in die Ferien führen wir im ersten Jahr eh nicht. Von mir aus muss man die jetzige Situation nicht ändern. Interessanter fand ich das mit dem Eigenmietwert heute.
    27 62 Melden
    • Neruda 21.08.2018 23:52
      Highlight Jaja, die Monenten interessieren einem wieder, aber auf das Soziale scheisst man. Die Familie rentiert sich halt auch nicht... Gratulation für den Typisch-Schweizer-Award von heute!
      8 5 Melden
  • Magnum44 21.08.2018 21:29
    Highlight Und die 19 Tage WK pro JAHR sind dann aber gar kein Problem für KMU und co.?
    72 14 Melden
    • Globidobi 21.08.2018 22:20
      Highlight Stell dir vor, du wirst Vater während des WK's und hast 20 Tage frei. Da weiss das Militär nicht mehr was es tun soll.
      3 3 Melden
    • iss mal ein snickers... 22.08.2018 13:02
      Highlight @Glboidobi....wenn's ein Bübchen ist wird's mit dem Papi mit einrücken...da hat die Armee wenigstens kein "Nachwuchsproblem" mehr....
      1 0 Melden
  • CrissCrossApplesauce 21.08.2018 21:12
    Highlight Ein kleiner Schritt Richtung Gleichberechtigung!Das freut mich und wie schon erwähnt noch nicht genug aber immerhin bewegt sich da was. Vielleicht ist das absolut nicht wichtig:aber das sage ich als homosexuelle Frau.Wenn es um Kinder geht, ist unser Rechtssystem einfach sexistisch. So oft bekommen Frauen die Kinder zugesprochen und die Väter leiden.Und nicht nur im Sorgerechtsstreit ist das der Fall.Wenn man Väter sieht wie sie wegen ihrer Kinder weinen, und sich fürchten diese nicht genug oft sehen zu DÜRFEN.Das tut mir einfach weh. Liebe Männer, da Kämpfe ich auch für euch so gut ich kann.
    27 10 Melden
  • Herren 21.08.2018 21:02
    Highlight Die Familienpolitik ist für ein reiches Land wie die Schweiz einfach nur beschämend.
    Wenn der Widerstand wirklich nur wegen Kosten sein sollte, dann gäbe es eine Lösung quasi zum Nulltarif: einfach pro Kind 4 Wochen Militär-/Sozialdienst für den Papa streichen.
    52 17 Melden
  • sikki_nix 21.08.2018 20:25
    Highlight Find ich gut. Bitte noch vor März '19!
    20 14 Melden
  • Legaschtenie 21.08.2018 19:35
    Highlight Die dummen welche noch vor 202X Vater werden.... Wie ich z.B.
    32 14 Melden
    • Astrogator 22.08.2018 01:30
      Highlight Oder du hast einen Arbeitgeber der heute schon 2 Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub gibt, so wie zum Glück ich.
      0 1 Melden
  • Donald 21.08.2018 18:29
    Highlight 39 Wochen für die Landesverteidigung und 2 Wochen für ein Baby...
    227 29 Melden
    • AllknowingP 21.08.2018 19:04
      Highlight Wahnsinn....
      Vo allem wenn man bedenkt das Babys die künftigen Wirtschaftsakteure (und teilweise künftige Soldaten) werden.

      Sicherung von Nachwuchs sieht anders aus....
      55 12 Melden
  • Pet R. Pan 21.08.2018 18:10
    Highlight Grauenhaft stiefmütterlich wie dieses Thema behandelt wird.

    Man kömnte mit so wenig so viel erreichen.
    58 13 Melden
  • banda69 21.08.2018 17:57
    Highlight Ja die von der SVP, die tun was fürs Volk.
    86 14 Melden
    • 7immi 21.08.2018 21:41
      Highlight ... die sp ist für den eu-beitritt und will hohe löhne. bei populismus hört die vernunft auf, egal in welcher plitischer ecke. für mich waren parteien noch nie wählbar, daher bastle ich jeweils die eigene liste. somit kann man subjekte wie müri o.ä. gekonnt umschiffen.
      25 17 Melden
    • banda69 22.08.2018 07:28
      Highlight @7immi

      Der EU wird die Schweiz in naher Zukunft nie beitreten. Das ist allen klar. Auch der SP.

      Was aber nicht allen klar ist, ist die Tatsache, dass das Schweizer Volk von der SVP am laufenden Band über den Tisch gezogen wird.
      5 4 Melden
  • infomann 21.08.2018 17:46
    Highlight Wir brauchen gar keine Familien Förderung mehr.
    Wenn Ausländer rein kommen wird gemerkert, Dichtestress, Überbevölkerung usw.
    Kinder und die Welt setzten ist dann aber wieder OK.
    25 80 Melden
    • dääd 21.08.2018 18:44
      Highlight Ja, vielleicht brauchen wir mehr Deutsch-Förderung.
      50 4 Melden
    • infomann 21.08.2018 20:16
      Highlight Ja dringend nötig, Herr Lehrer.
      5 8 Melden
    • Helona 21.08.2018 21:43
      Highlight Sie müssen ja nicht!
      1 1 Melden
  • pontifex_maximus 21.08.2018 17:39
    Highlight Die Familienpolitik ist leider immer noch das grösste Armutszeugnis der Schweiz.
    92 19 Melden
  • Miicha 21.08.2018 17:37
    Highlight Ach plötzlich doch zwei Wochen? Da kriegt wohl jemand Schiss! 😂
    57 8 Melden
  • Scaros_2 21.08.2018 17:35
    Highlight Lacher des Tages!
    31 3 Melden
  • ubu 21.08.2018 17:28
    Highlight "Good News für werdende Papis" - Also "werdend" im Sinn von iiiiiirgendwann zwischen 2020 und St. Nimmerlein.
    42 6 Melden
  • Me, my shelf and I 21.08.2018 16:57
    Highlight Wenn sogar der im direkten Vergleich zum NR eher konservativere Ständerat zu irgendeiner Form des Vaterschaftsurlaubs ja sagt, dann bin ich relativ zuversichtlich, dass er sehr bald kommt.
    83 7 Melden
  • Filzstift 21.08.2018 16:55
    Highlight Hätte ich bloss mit dem Kinderkriegen gewartet...
    44 11 Melden
    • Safado 21.08.2018 17:19
      Highlight Ja, für mich kommt es auch zu spät. Aber: Für mich srimmt der Zeitpunkt der Geburt meiner Kinder. Wäre jetzt für Opaurlaub😉
      29 3 Melden
  • giandalf the grey 21.08.2018 16:53
    Highlight Das ist eine Beleidigung für die Gleichberechtigung und schadet gleichen Karrierechancen. Wir brauchen das dänische System. Ein Elternschaftsurlaub, den sich die Eltern untereinander aufteilen können. Bei zwei Wochen Vaterschaftsurlaub werden Mütter immernoch dazu gedrängt zu Hause zu bleiben, da sie sieben mal mehr bezahlte Zeit mit dem Kind haben. Die Diskriminierung auf väterlicher Seite ist offensichtlich. Ich meine es ist besser als nichts, aber ganz ehrlich? Das ist keine Gleichberechtigung. Nicht für den Mann und auch nicht für die Frau.
    339 45 Melden
    • Menel 21.08.2018 17:00
      Highlight Sehe ich auch so. Finde jede Familie sollte selber entscheiden, wie sie die Elternzeit aufteilen möchte.
      101 8 Melden
    • dini Mueter 21.08.2018 17:20
      Highlight In Schweden gibt es 400 Tage, welche sich die Eltern aufteilen können.
      52 11 Melden
    • kliby 21.08.2018 17:39
      Highlight yep, ich hab schon gesagt, jetzt finden sicher wieder irgendwelche gegner der gleichstellung zugunsten der männer gründe dagegen.
      und siehe da: musste nicht lange warten.
      7 25 Melden
    • fabinho 21.08.2018 17:40
      Highlight Dito. Ich verstehe nicht was dagegen sprechen soll, wenn sich die Eltern den Elternschutz unter sich aufteilen. Mir fällt nicht ein Argument ein. Grösse mehrkosten würden nämlich nicht entstehen, da man davon ausgehen kann, dass der besser verdienende mehr arbeiten geht (zumindest in Dänemark ist es so).
      33 3 Melden
    • Firefly 21.08.2018 18:05
      Highlight Find ich auch. Ich denke der Druck steigt und im Zugszwang bringen die jetzt mal das absolute Minimum damit die Sache vorerst mal vom Tisch sei.
      23 4 Melden
    • Bynaus 21.08.2018 18:37
      Highlight Grundsätzlich gebe ich dir recht. Aber angesichts der heutigen Situation müssen wir alles nehmen, was wir bekommen können. Dee Elternurlaub kommt dann schon, 2025 oder so.
      18 2 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 20:02
      Highlight @kliby ich bin kein Gegner der Gleichstellung Zugunsten der Männer! Im Gegenteil! Aber bitte sag mir nicht, dass du findest zwei Wochen seien gut geschweige denn genug?! Mein Punkt ist: Gleichberechtigung hat für beide Geschlechter Vorteile, resp. In diesem Fall beide Nachteile.
      8 6 Melden
    • Neruda 21.08.2018 23:58
      Highlight @dini Mueter
      In Schweden nagen ja auch alle am Hungertuch und die Wirtschaft ist die schwächste der ganzen EU. Meinen jedenfalls unser lieber Arbeitgeberverband und Konsorten 🙈
      5 1 Melden
    • Trompete 22.08.2018 06:40
      Highlight Das schöne an der Elternzeit wäre, dass es vermutlich auch den Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern eliminieren respektive minimieren würde. Dann wären die "Risiken" für einen Arbeitsausfall der Arbeitnehmerin/des Arbeitnehmers aufgrund von Nachwuchs zwischen den Geschlechtern fairer verteilt.
      5 0 Melden
    • kliby 22.08.2018 10:59
      Highlight @giandalf "Aber bitte sag mir nicht, dass du findest zwei Wochen seien gut geschweige denn genug?! "

      Zwei Wochen sind im Vergleich was wir Männer heute haben (1 Tag) Luxus. Ja, wenn wir das endlich haben, ist das ein grosser Fortschritt.
      2 0 Melden
    • giandalf the grey 22.08.2018 12:29
      Highlight Ja schon. Für einen Bettler sind 20.- viel. Genug ist es aber trotzdem nicht.
      1 1 Melden
  • Gulubat 21.08.2018 16:52
    Highlight Bis wann soll das durch sein, wenn überhaupt?
    11 9 Melden
    • Gulubat 21.08.2018 20:02
      Highlight Was läuft denn bei euch schief (die Blitzer)?

      Das war eine ernstgemeinte nicht wertende Frage, rein aus Interesse.
      Wie kann man sich davon bedroht oder negativ angesprochen fühlen?
      13 6 Melden
  • Tavares 21.08.2018 16:48
    Highlight 420 Millionen sollen viel sein, gleichzeitig will man mit der Steuerreform (wie diese auch immer gerade aktuell heisst) MILLIARDEN an die Konzerne und Aktionäre entlasten..
    318 26 Melden
    • Flötist 21.08.2018 17:02
      Highlight Eigentlich ist es überhaupt nicht viel, vorallem wenn man bedenkt, dass die Produktivität in der Schweiz massiv mehr stieg als die Löhne in den vergangenen 30 Jahren. Und zudem: 1.75 mal im Leben einen Monat frei zu bekomme. Ist doch einfach ein Witz auf die 45 Jahre gesehen, die man arbeitet. Aber als Vater schätzt man sowas extrem.
      112 9 Melden

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