Schweiz
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Swiss federal Councillor Alain Berset, left, sits in a Mercedes car shown by Marcel Guerry, CEO of Mercedes-Benz Switzerland, right, during the opening of the 86th Geneva International Motor Show in Geneva, Switzerland, Thursday, March 03, 2016. The Motor Show will open its gates to the public from 3rd to 13th March presenting more than 200 exhibitors and more than 120 world and European premieres. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bundesrat Alain Berset am Genfer Autosalon 2016. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

CO2-Kompensationen bei Schweizern im Hoch – doch Bundesräte fahren mit «Dreckschleudern»



Am Freitag gingen weltweit Hunderttausende Menschen auf die Strasse und demonstrierten für besseren Klimaschutz. Dem Aufruf folgten auch viele Schweizer. Rund 66'000 Jugendliche forderten hierzulande in über 23 Städten die Umsetzung des Pariser Abkommens und die Ausrufung des nationalen Klimanotstandes.

People demonstrate during a

Demonstranten letzte Woche in Basel. Bild: KEYSTONE

Besonders in Verruf geraten sind Airlines. Wegen den niedrigen Preisen nimmt der Flugverkehr stetig zu und trägt somit erheblich zum Klimawandel bei. Aber: Laut der «SonntagsZeitung» zeichnet sich hierzulande in puncto Umweltbewusstsein allmählich ein Umdenken ab.

Rasanter Anstieg von CO2-Kompensationen

Schweizerinnen und Schweizer haben im vergangenen Jahr anlässlich ihrer Flüge rund um die Welt so viel CO2 kompensiert wie noch nie. Die Menge nahm um 70 Prozent auf 32'000 Tonnen zu, was etwa der Emission von 8000 Flügen von Zürich nach Singapur und retour entspricht, wie die Zeitung unter Berufung auf Zahlen der Klimaschutzstiftung Myclimate berichtet.

Im Januar betrug der Anstieg gar 200 Prozent – eine Verdreifachung. Im Februar waren es immer noch plus 70 Prozent. Myclimate bietet Passagieren die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihre Reise mit der Finanzierung von Klimaprojekten andernorts zu kompensieren. 2018 habe die Sensibilisierung für das Thema enorm zugelegt, sagte ein Sprecher der Stiftung. Gletscherschmelze und Rekordhitze seien Effekte, die jeder persönlich mitbekommen habe.

Klimastreik der Schüler:

Bundesräte nicht umweltbewusst unterwegs

Derweil lassen sich der Zeitung zufolge Bundesräte und Staatsangestellte in «Dreckschleudern» herumchauffieren – und missachten die eigenen Umweltregeln. Gemäss Verordnung sollte die Verwaltung Fahrzeuge der besten Energieffizienzkategorien A und B kaufen. «Nicht gestattet» ist die Beschaffung von Autos der Kategorien E bis G, wie die «SonntagsZeitung» berichtet.

Eine Auswertung der Armasuisse zeigt, dass von den 1685 in den letzten vier Jahren angeschafften Personenwagen nur 754 den Kategorien A und B angehörten, über die Hälfte der Autos (55 Prozent) war schlechter eingestuft. Rund 270 Fahrzeuge gehörten den Kategorien E bis G an – darunter die Diesel-Limousinen von sechs Bundesräten. (sda/vom)

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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 18.03.2019 10:19
    Highlight Highlight https://www.heise.de/newsticker/meldung/CO2-wird-zu-Kohle-bei-Raumtemperatur-4329963.html

    Aus mit Schwänzen. Werden unsere Kids bald wieder die ganze Woche in die Schule müssen? ;)
  • Scaros_2 17.03.2019 18:59
    Highlight Highlight Soviel dazu.
    Benutzer Bild
    • In vino veritas 18.03.2019 06:54
      Highlight Highlight Das von tausenden einige wenige Schüler sich nicht ganz vorbildlich verhalten ist normal, zumal der Abfalleimer überfüllt ist. Hier wäre z.B. die Stadt gefragt und sie könnte ein paar Abfallfässer aufstellen. Ist es nicht anstrengend, krampfhaft nach einer Möglichkeit zu suchen, diese Schüler unglaubwürdig zu machen🤔?
    • Mr. Malik 18.03.2019 08:06
      Highlight Highlight Tusende Demonstranten und du hast ein Bündel Altpapier gefunden... Congrats..
      Natürlich macht das alle Argumente der Jugend null und nichtig.
    • mogad 18.03.2019 09:08
      Highlight Highlight Es ist kein Littering, wenn die Kartons diekt beim überfüllten Abfalleimer stehen! Um diese Bewegung zu diffamieren bräuchten Sie ganz andere Argumente. Ausser Wathaboutism kommt aber so rein gar nichts von den Klimawandelschönrednern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 17.03.2019 18:59
    Highlight Highlight Interessant das mein Kommentar nicht veröffentlicht wird.
  • Miss Marple Kreis 1 17.03.2019 18:02
    Highlight Highlight Bäume pflanzen, gesponserte Autos unserer geliebten Vorzeigeprominenzen eintauschen in eine elektrische alternative( auch die können sicher gebaut werden) und neue Ressourcen umsetzen wie Raps o.ä.
    Dazu ein Erinnern an früher wo es noch den autofreien Sonntag gab und dafür billige Tickets von Bus und Bahn gab!

  • Scaros_2 17.03.2019 16:46
    Highlight Highlight Ach das ist doch gar nicht schlimm gemäss diesem Artikel

    https://www.watson.ch/schweiz/kommentar/873300937-klimastreik-man-darf-fuers-klima-streiken-und-in-die-ferien-fliegen

    Man darf ja auch in den Urlaub fliegen und fürs Klima kämpfen.

  • Toerpe Zwerg 17.03.2019 15:05
    Highlight Highlight CO2 ist kein Dreck.
    • lipolup 18.03.2019 07:44
      Highlight Highlight Nei nicht dreck. Sondern wie öl ins Feuer für die Klimaerwärmung.
    • mogad 18.03.2019 09:09
      Highlight Highlight Russ und Pneuabrieb von den Autos aber schon.
    • Madrigale 18.03.2019 12:29
      Highlight Highlight Scheissende Kuehe auch
  • Elke Wolke 17.03.2019 14:52
    Highlight Highlight Ein Repräsentant eines Landes braucht ein sicheres Fahrzeug, diese sind deutlich schwerer, ergo kaum möglich in hohen Effizienzkategorien zu landen.
    • Nik G. 17.03.2019 19:53
      Highlight Highlight Wieso sollten sie schwerer sein und mehr Sicherheit haben? Ueli Maurer fährt gerne mit seinem Velo nach Bern. Muss das auch schwerer und sicherer sein?
    • NotWhatYouExpect 18.03.2019 07:33
      Highlight Highlight @Elke Wolke: Stadoberhäubert brauchen nur ein Gepanzertes Fahrzeug, wenn Sie gegen das Volk / die Völker Handeln und somit, dessen Zorn auf sich ziehen.
    • "Sünneli" 18.03.2019 10:05
      Highlight Highlight @NotWhatYouExpect

      Sehr naiv, Dein Vorstellung. Staatsoberhäupter werden selten vom Volk erschossen, sondern meist von Einzeltätern. Und irgend ein Irrer findet sich immer und überall, der die Politik auch des "besten" Regenten nicht gut findet. Kommt noch hinzu, dass es das Volk nicht gibt, die einen finden vielleicht einen Politiker gut, die anderen finden denselben schlecht. In der Schweiz kommt noch hinzu, dass ein Bundesrat gegen aussen immer die Haltung des Gesamtbundesrats vertritt.
  • Jol Bear 17.03.2019 13:38
    Highlight Highlight Also, wenn der Kompensationsbatzen so richtig hoch wäre, dann kann ich mit einem Flug meine CO2-Sünde sogar überkompensieren. Und wenn dass richtig viele Leute so machen, dann wird die ganze Fliegerei zu einer beispielhaften Massnahme gegen den Treibhauseffekt...
    • Stormrider 17.03.2019 20:59
      Highlight Highlight Der weltweite Flugverkehr produziert 3% bis 4% des gesammten CO2 Ausstosses. Da muss man dann schon ganz tief ins Portemonnaie langen damit es etwas bringt. Und zwar auf der ganzen Welt, nicht nur die paar Passagiere in der Schweiz.
  • Gawayn 17.03.2019 13:25
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe.
    Offenbar soll es OK sein, für den Umweltschutz zu demonstrieren aber dann mehrmals im Jahr, mit dem Flieger ins Ausland zu reisen.

    Dafür aber, sollen Politiker, ihre Nobelkarossen einmotten?

    Bin damit nicht einverstanden.
    Auch wird die Umwelt nicht dadurch besser, wenn Verschmutzer einfach nur mehr Geld zahlen müßen.

    Vor 30 Jahren, verbrauchten kleine Autos 3.5 Ltr auf 100 Km. Dieser Wert ist bis heute nicht besser.

    Was hilft, sind alternative Kraftstoffe fördern. Wälder wieder aufforsten. Die bauen CO2 bekanntlich ab.
    Nebst Anderem
    • grumit 17.03.2019 17:31
      Highlight Highlight Wälder bauen kein CO2 ab, sie sind CO2-neutral. Bäume nehmen zwar beim Wachstum CO2 auf, aber sie geben die selbe Menge wieder ab, wenn sie verrotten oder verbrannt werden.
      Ausserdem nimmt die Waldfläche in der Schweiz seit 40 Jahren kontinuierlich zu.
      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/wald/fachinformationen/waldzustand-und-waldfunktionen/waldflaeche-in-der-schweiz.html

      Heute gibt es schon sparsamere Autos. Ein Tesla Model 3 braucht in der Praxis 16.75 kWh pro 100km. Das ist das Energie-Equivalent von 1.9l Benzin pro 100km.
    • Gawayn 18.03.2019 12:23
      Highlight Highlight @Grumit
      Diese Dinge sind bekannt, lassen sich aber nicht alle auf 600 Zeichen quetschen.

      Das mit den Bäumen...
      Es gibt bereits Interessensgemeinschten, die CO2 Prämien erhalten, weil sie die Bäume eben NICHT fällen.

      Tesla kann sich nicht jeder leisten. Umständlich mit tanken. Für mich.

      Fakt ist, nur mit Blah Blah, demonstrieren schimpfen und jammern, wird das CO2 Problem nicht zu lösen sein.

      Das ist der Kern meiner Aussage.
      Ich tue was mir möglich ist. Auch mehr als 600 Zeichen.

      Tun ist die Devise.
      Nicht Blah Blah..
  • p4trick 17.03.2019 12:54
    Highlight Highlight Mein Hyundai i30 1.6 aus dem Jahre 2010 hat auch 153g CO2/km leicht weniger als ein Mercedes S Klasse Diesel (160).
    Also fahren ziemlich alle Schweizer mit Dreckschleudern. Wir alle sind das Problem nicht der Bundesrat. Aber es ist immer einfacher mit dem Finger auf andere zu zeigen um von sich selber abzulenken.
    Übrigens auch mit einem "sauberem" Auto 100g CO2 werden bei 20k km pro Jahr soviel CO2 ausgestoßen wie mit dem Flugzeug 2mal nach New York und zurück
    • IchSageNichts 17.03.2019 22:39
      Highlight Highlight Das auto ist ja 9 jährig. State of the art ist anders. Aber gut brauchst du es lange. Denn die Produktion des Auto verursacht erhebliche Emissionen!
  • Kong 17.03.2019 12:28
    Highlight Highlight Bei all dem CO2 Bashing gegen die Stauverursacher sollte man nicht vergessen, das viele von uns nicht rein freiwillig im Autostau sitzen, sondern beruflich und aufgrund des Wohnorts gezwungen sind solche eigentlich doofen Auto-Km auf sich zu nehmen. Das hat mit Spass wenig gemeinsam. Wer in der City lebt & arbeitet und guten ÖV Anschluss hat, der hat leicht reden. Viele davon noch jung und ohne Familie.
    • Forest 17.03.2019 12:41
      Highlight Highlight Keine Sorge, die Kids sind auch nicht viel "sauberer"
      Benutzer Bild
    • trio 17.03.2019 13:00
      Highlight Highlight Ja eben, darum sind die Politker gefordert, Lösungen zu suchen! Damit genau dies weniger der Fall sein wird. Und wir sind gefordert, Politiker zu wählen, welche diese Probleme lösen können.
      Preise für Kraftstoffe zu erhöhen, ist einfach eine der schnellsten Lösungen und ganz auf der Schiene, der Markt regelt alles.
    • Silent_Revolution 17.03.2019 13:27
      Highlight Highlight Weder die Familiengründung, noch die Wahl des Wohnortes oder eines Arbeitsplatzes unterliegt einem Zwang. Wer pendelt, tut das immer rein freiwillig.

      trio

      Wie soll ein Markteingriff auf der Schiene "der Markt regelt alles" sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mutbürgerin 17.03.2019 12:27
    Highlight Highlight In meinem Bekanntenkreis zahlt niemand bei Reisen Co2 Ablass. Vermutlich sind das Firmen und die wälzen die Kosten einfach den Konsumenten über.
    • Vergugt 17.03.2019 16:13
      Highlight Highlight Überraschung: Der eigene Bekanntenkreis ist nicht repräsentativ für die schweizer Bevölkerung.

  • E-Smoking 17.03.2019 11:53
    Highlight Highlight Wieso fördert man nicht Dinge wie zum Beispiel: «Intelligente Steckdosen». Solche bei welchen sich jeder Verbraucher einzeln programmieren lässt. Dose 1 > Kaffeemaschine, Dose 2 > TV usw. - Das Handy selbst als Präsenzmelder und immer wenn alle das Haus verlassen haben, laufen nur noch die notwendigsten Geräte. Sowas lässt sich sogar kostengünstig in bestehenden Wohnungen umsetzen. Es gibt bestimmt viele Dinge um ohne Hirn und Einschränkungen viel Energie zu sparen. WARUM?
    • Olaf44512 18.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Wenn du einfach alle Geräte abschaltest wenn du das Haus verlässt brauchst du das nicht. Und das bisschen Standby Strom macht den Braten nicht feiss.
  • Hagri 17.03.2019 11:19
    Highlight Highlight Die Idee ist richtig - die Ausführung eine Katastrophe. Allein die Müllberge auf den Strassen nach den Demos sind grauenvoll. Schade um die Zeit fürs dabei sein.
    • Mr. Malik 18.03.2019 11:07
      Highlight Highlight Müllberg? Soso...wo denn?
      Achkomm
      Hauptsache sich nicht mit dem Inhalt auseinandersetzen zu müssen:
      Und imfall ihre Eltern... Und sowieso einige gehen mit dem Flugi in die Ferien... Und ALLE haben ein iPhone...die sollen zuerst mal...^^

      Ich hoffe du hast ähnlich hohe Standards bei den (erwachsenen) Politikern die du wählst.
  • Vergugt 17.03.2019 10:13
    Highlight Highlight Hui, die Klimawandel-Leugner sind aber früh wach heute. Schlecht geschlafen, weil ihr die ganze Nacht damit beschäftigt wart, wissenschaftliche Tatsachen zu verdrängen?
  • Nestroy Lodoño de Salazar y Matroño 17.03.2019 09:54
    Highlight Highlight Dass die Bundesräte von Umweltschutz schwadronieren und Dreckschleudern fahren, sollte niemanden erstaunen. 99,9% der Politiker schwafeln dem Volk das ins Ohr, was landauf, landab dem Mainstream schmeichelt. Bei dem, was später aus ihrem politischen Wirken in der Realität ankommt, sieht's meist aus, wie wenn's das Gegenteil wär. Die Demokratie ist zur Vorspielung volksnaher Diskussionen geworden. Ihre Umsetzung in der Realität bevorzugt vor allem die kleinen und mittleren Unternehmer, die Finanzindustrie, die Banken, die Bauern, die Agrarindustrie und die internat. Multis.
    • "Sünneli" 18.03.2019 10:38
      Highlight Highlight Stellen wir doch einfach den sieben Bundesräten sparsamere Karossen zur Verfügung und das Klimaproblem ist gelöst. Wieso Kyoto-Protokoll, wieso Übereinkommen von Paris, wenn doch das Problem so einfach zu lösen wäre.
  • _kokolorix 17.03.2019 09:51
    Highlight Highlight Das ist doch alles nur Symbol-Fetischismus.
    Das Eine ist ein floriender Ablasshandel, das Andere völlig irrelevant.
    Die Politik sollte endlich dafür sorgen, dass der Flugverkehr seine externen Kosten nicht der Allgemeinheit aufbürdet und sich nicht jeden Morgen 2Mio Autos mit nur einer Person besetzt auf den Weg machen. Angesichts der dramatischen Ereignisse die uns in Zukunft erwarten, könnte doch ein Fonds geäufnet werden indem fossile Brennstoffe mit einem Zuschlag in dreifacher Höhe des Marktpreises versehen werden.
    • Mutbürgerin 17.03.2019 10:03
      Highlight Highlight Dramatische Ereignisse erwarten uns? Ich dachte Uriella sei tot.
    • Forest 17.03.2019 11:05
      Highlight Highlight Warum immer die Politik? Gründe doch eine Car Sharing Methode. Oder sind dir Lösungen selber zu suchen anstrengend? Wir können auch Bananen verbieten und Fleisch aus Brasilien, Vietnam etc. Am besten führen wir noch wie Donald Trump Strafzölle ein, damit keine unnötige Ausland Importe entstehen. Wir können überall auch die Lebensmittel dreifach erhöhen damit weniger konsumiert wird. Eine dreifache Erhöhung ist einfach keine Lösung. Es gibt sehr viele Orte wo man Ansetzen könnte. Nur wenige punkte sind Realistisch.
    • Lacaduc 17.03.2019 12:49
      Highlight Highlight Sorry Symbol Fetischismus und sie sprechen von Autos? Wenn etwas bewirkt werden will sollten wir nicht allen Mist aus China bestellen. Die grösste Umweltbelastung ist die Schifffahrt. Alle Autos der Welt schaden dem Klima gleich stark wie die 20 grössten Frachtschiffe. Aber davon will keiner etwas wissen, sonst würde unsere billiger ist besser Kultur weg kommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • arni99 17.03.2019 09:30
    Highlight Highlight Die Sekte Klimawandel funktioniert gleich wie die Sekte katholische Kirche, ich halte Freitags Kartonschilder in die Höhe, oder ich mach einen Ablasshandel in dem ich Geld für meine Klimasünden bezahle und darf dann alles. Oder ich mache nichts davon und versuche mich so vernünftig wie möglich zu verhalten, und komme in die Klima Hölle. Für mich kommt nur die zweite ehrliche Variante in Frage.
  • andrew1 17.03.2019 09:07
    Highlight Highlight Macht euch mal nicht ins hemd. Die 15 grössten schiffe verursachen so viel co2 wie 750 millionen autos. Zudem ist das co2 bei den schiffen noch der beste wert da sie mit schweröl und ohne abgasreinigung funktionieren was den schwefelstoff und feinstaub massiv fördert.
    https://www.srf.ch/kultur/wissen/schifffahrt-das-schmutzigste-gewerbe-der-welt
    • Aladdin 17.03.2019 17:05
      Highlight Highlight Andrew: Dass noch Schweröl betriebene Schiffe unterwegs sind, macht deinen Spruch „macht euch nicht ins Hemd“, nicht lustiger. Es muss an sehr vielen Stellen ein Umdenken und damit eine Änderung im Handeln passieren.
    • IchSageNichts 17.03.2019 22:45
      Highlight Highlight Das Schiff transportiert aber trotzdem effizienter (kJ/kg Fracht) als ein Auto.
      Das ist wie wenn man in der Migros eine Schokolade klaut und dann sagt man soll sich nicht ins Hemd machen. Mit der Beute der 15 grössten Überfälle könnte man 750 Millionen Schokoladen kaufen....
    • "Sünneli" 18.03.2019 10:45
      Highlight Highlight Diese Schiffe transportieren Waren, die wir konsumieren, oder Rohstoffe, die hier weiter verarbeitet werden. Wenn wir diese Waren oder Rohstoffe auf Lastwagen oder Flugzeuge umladen, wird die Ökobilanz wahrscheinlich nicht besser werden. Mit dem Zeigefinger auf noch grössere Umweltsünder zeigen rechtfertigt das eigene Handeln nicht. Wenn schon, müssten eben diese Schiffe mit Filter usw. aufgerüstet werden. Aber genau das passiert nur durch politischen Druck. Wenn auch zugegebenermassen der Einfluss der Schweiz aufs weltweite Klima gering ist. Aber durchaus Vorbildwirkung zeigen könnte.
  • sunshineZH 17.03.2019 08:51
    Highlight Highlight Die wollen auch ihren Spass und den gibts leider erst bei Kategorie G ;)
    • x4253 17.03.2019 09:43
      Highlight Highlight https://www.tesla.com/de_CH/support/european-union-energy-label
    • sunshineZH 17.03.2019 16:10
      Highlight Highlight Tesla ist für mich ausser der Beschleunigung kein Spass sorry.
  • Lucas29 17.03.2019 08:08
    Highlight Highlight "Myclimate bietet Passagieren die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihre Reise mit der Finanzierung von Klimaprojekten andernorts zu kompensieren."

    Genau wie früher, als man sich von seinen Sünden frei kaufen konnte, um danach reines Gewissen zu haben...
    • westwing 17.03.2019 08:59
      Highlight Highlight Toll, noch so ein Fingerzeigerer... Solang es keine andere Möglichkeit gibt zu reisen ist ein CO2 Ablass ja wohl die einzige Option die wir haben?!
    • franzfifty 17.03.2019 09:24
      Highlight Highlight Kenne das Projekt nicht, aber wenn ich auf den Flug nicht verzichten kann und mit einem Beitrag zum Beispiel Wasserkraft, Windenergie oder allgemein saubere Energieprojekte finanzieren kann, dann sicher. Das ist nicht Religion, sondern Realität
    • Toni.Stark 17.03.2019 09:30
      Highlight Highlight Damals Ablasshandel, heute CO2-Kompensation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 17.03.2019 07:50
    Highlight Highlight CO2 ist unser kleinstes Problem, leider lässt sich damit aber am einfachsten Geld verdienen.
    • Snaggy 17.03.2019 10:59
      Highlight Highlight Falsch, CO2 verursacht unter den Treibhausgasen den mit Anstand grössten Anteil der Klimaerwärmung, ergo ein ziemlich grosses Problem.
    • ghawdex 17.03.2019 11:19
      Highlight Highlight ... und Artikel darüber schreiben.
    • oberlandei 17.03.2019 11:44
      Highlight Highlight ja, das stimmt, insbesondere in den letzten 50 jahren, als der ausstoss von co2 wegen der Industrie, dem verkehr und dem übermässigen fleischkonsum in astronomische höhen katapultiert wurde. da haben ganz viele branchen und unternehmer kohle auf kosten des klimas gemacht. die rechnung dafür zahlt nun die nächste generation. und wenn nun einige mit einem angestrebten wandel auch noch Geld verdienen, dann ist das ok, denn sie machen ja im gegensatz zu den verursachern des schadens etwas, was uns allen dient.
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