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Die Grünen liebäugelten bereits seit einigen Wochen mit einem Flugverbot-Vorstoss. bild: lea senn

So viel CO2 könnte man mit einem Kurzstrecken-Flugverbot für Beamte einsparen

Parlamentarier und Bundesangestellte sollen bei Auslandsreisen innerhalb Europas auf das Fliegen verzichten – jedenfalls für Städte, die mit dem Zug in 8 Stunden erreichbar sind. Das fordern die Grünen. Das CO2-Einsparungspotenzial bei den Beamten ist gross, wie eine watson-Berechnung von ausgewählten Städten zeigt.



Fliegen belastet das Klima so stark wie kaum eine andere Tätigkeit – und dennoch jetten die meisten von uns rege durch die Welt. Genauso wie Politiker und Bundesangestellte.

Die Problematik rückt derzeit immer mehr in den Fokus – und von offiziellen Stellen wird ein vorbildliches Verhalten erwartet. Angestellten der Schweizer Bundesverwaltung sowie Parlamentariern ist es bisher freigestellt, für Dienstreisen den Zug oder den Luftweg zu wählen. Die Beamten nutzten diese Freiheit auch. Laut dem aktuellsten Umweltbericht der Bundesverwaltung ist die Anzahl Flugreisen in den letzten Jahren um 19 Prozent gestiegen (interkontinentale Reisen inbegriffen).

Die Grünen fordern nun: Bundesangestellte und Parlamentarier sollen bei Auslandsreisen innerhalb Europas künftig den Zug nehmen müssen, wenn die Destination mit der Bahn in weniger als acht Stunden erreichbar ist. Kommt die Regelung durch, dürften die Beamten und Politiker beispielsweise nur noch per Zug nach Brüssel reisen. Die Stadt ist mit dem Zug von Bern aus in rund sieben Stunden erreichbar.

Wie watson berichtete, liebäugelte die Partei bereits seit einigen Wochen mit einer solchen Regelung. Michael Töngi, Grünen-Nationalrat und Mitglied der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen, will die entsprechenden zwei Vorstösse nun noch in dieser Session im Parlament einreichen.

Aber wie sieht das Verhältnis zwischen Bahn- und Flugreisen der Beamten konkret aus? watson hat nachgefragt – und nachgerechnet. Auf Anfrage hat das Bundesamt für Energie für die Departemente EDA, UVEK und WBF die Anzahl Flüge und Zugreisen für bestimmte Destinationen der letzten drei verfügbaren Jahre zusammengestellt.

Zur Analyse

Die Berechnung erfolgte mit Daten der Departemente EDA, UVEK und WBF für Dienstreisen in den Jahren 2015, 2016 und 2017 an folgende von watson selektionierte Destinationen: Brüssel, Frankfurt, Köln, London, Lyon, Strassburg, Mailand, Paris, Rom und Wien. Die Berechnung gilt somit auch nur für diese Städte und ist nicht repräsentativ. Eine Analyse aller Reiseziele und Departemente würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Nicht in der Auflistung erfasst sind Dienstreisen mit dem Bundesratsjet, gecharterten Businessjets oder mit Helikoptern.

Ersichtlich wird in der Auflistung beispielsweise, dass EDA-Beamte in den Jahren 2016 und 2017 regelmässig (258 respektive 271 mal) nach Brüssel flogen. Per Zug reiste in genannten Jahren kein EDA-Beamter dorthin.

London ist mit der Bahn ab Bern in knapp acht Stunden zu erreichen. Diese Option wählte beim WBF in den letzten drei Jahren niemand. Das EDA buchte nur im Jahr 2015 zwei Bahnreisen in die britische Hauptstadt. Beim UVEK reisten 2015 drei Beamte mit dem Zug nach London, 2016 zwei und 2017 vier. Gleichzeitig flogen 50 respektive 61 und 55 UVEK-Angestellte dorthin.

Info: Ein detaillierter Überblick aller erhaltenen Daten erfolgt in einem späteren Artikel.

Die untersuchten Auslandreisen der Beamten im Jahr 2017

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Laut watson-Berechnungen liessen sich mit dem Umsteigen der Beamten auf die Bahn für Reisen unter acht Stunden massiv CO2-Emissionen senken. Von den insgesamt 4'717 untersuchten Flugreisen der Bundesangestellten des EDA, UVEK und des WBFs führten rund 4'000 Flüge in Städte, die unter dem 8-Stunden-Radius liegen und künftig nur noch via Bahn angereist werden dürften – wenn es nach den Grünen geht.

Für diese rund 4'000 betroffenen Flugreisen verbrauchten die Beamten im untersuchten Jahr ungefähr 300 Tonnen CO2. Hätte man sie durch Bahnreisen ersetzt, hätte man 79 Prozent der Emissionen eingespart.

Das Ergebnis ist nicht repräsentativ. Es lässt sich damit aber eine gute Vorstellung über das Einsparungspotenzial gewinnen.

CO2-Bilanz der Flugreisen des EDA, UVEK und WBF an die genannten Destinationen im Jahr 2017: 300t CO2

CO-Bilanz

Mit dem CO2-Rechner von energie-umwelt.ch

Bisher gibt es für Beamte lediglich Empfehlungen für Auslandreisen. Für fünf- bis sechsstündige Reisezeiten solle besser die Bahn gewählt werden, heisst es etwa in einem Infoblatt des Ressourcen- und Umweltmanagements der Bundesverwaltung. Carole Wälti, Sprecherin des eidgenössische Departements für auswärtige Angelegenheiten EDA, erläutert: «Es liegt in der Verantwortung des einzelnen Mitarbeitenden, in Absprache mit seiner Hierarchie, die wirtschaftlichste und effizienteste Reiseoption zu wählen.» Für Städte, die eine gute Bahnverbindung von Bern aus kennen, wie Paris, Milano oder Stuttgart, wähle man eher die Bahn.

«Haben sie es eiliger, so sollen sie selber für die Kosten aufkommen.»

Nationalrat Töngi über Parlamentarier.

Nationalrat Töngi zählt mit der Einschränkung der Flugreisen auf eine massive Reduktion klimaschädlicher Emissionen der Bundesverwaltung. Zur gleichen Einschränkung für Parlamentarier sagt er: «Parlamentarier sollen wie andere Konsumenten solche Flüge vermeiden und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Haben sie es eiliger, so sollen sie selber für die Kosten aufkommen.»

Mehr Kosten

Kommt es zu einer massiven Einschränkung der Dienstflüge in Bundesbern, wird die Bundesverwaltung für die Reisespesen aber wohl tiefer ins Portemonnaie greifen müssen. Je nachdem wie früh und wo man bucht, gibt es eine Reise mit dem Flieger vielfach zum Schnäppchenpreis. Und damit günstiger als eine Reise per Zug.

Töngi sagt dazu: «Der Klimaschutz ist nicht gratis zu haben. Die öffentliche Hand sollte nicht aus Kostengründen auf klimaschädliche Transporte setzen, sondern sich im Gegensatz dafür einsetzen, dass Bahnreisen gegenüber dem Flugverkehr wieder konkurrenzfähig werden.»

Kritisch gegenüber einem Verbot ist SVP-Nationalrat und Mitglied der Verkehrskommission Ulrich Giezendanner. Wie er in einem früheren Artikel zu watson sagte, hält er ein Flugverbot für Beamte für «völligen Blödsinn»: «Das wäre ineffizient und viel zu teuer.» Weil Zugreisen mehr Zeit in Anspruch nehmen, müssten mehr Beamte angestellt werden. Carole Wälti vom EDA weist ihrerseits auf Folgendes hin: «Sobald die Anfahrt eine längere Zeit benötigt, muss die ‹Kosten/Nutzen›-Rechnung gemacht werden, da die Mitarbeitenden ja auch Lohnkosten verursachen.»

Vorreiter Genf

Der Kanton Genf ist bezüglich Flugeinschränkungen bereits einen Schritt weiter. Die Grünen-Abgeordnete Delphine Klopfenstein-Broggini forderte Anfang Februar, dass Angestellte der kantonalen Verwaltung für Dienstreisen künftig erst ab Strecken über 1200 km (einfache Fahrt) ins Flugzeug steigen dürfen. Das Gleiche soll für Schulreisen der Oberstufen gelten. Der Grosse Rat hat ihren Vorstoss letzte Woche angenommen. Die Regierung wurde nun beauftragt, das Dienstreglement entsprechend anzupassen.

Erst kürzlich sorgte eine Reise der Mitglieder der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen nach Berlin für rote Köpfe. Mit deutschen Parlamentariern besprach die Schweizer Delegation «die zentrale Rolle der Eisenbahn bei der Bewältigung des Verkehrswachstums und der gleichzeitigen Reduktion der Emissionen». Für Unmut sorgte, dass zwölf der Teilnehmer nach Berlin flogen, nur einer reiste per Zug, wie der SonntagsBlick berichtete. Mit der schnellsten Verbindung ist man innerhalb von 8.44 Stunden von Bern in Berlin.

Der Permafrost leidet unter dem Klimawandel

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mooncat 12.03.2019 23:18
    Highlight Highlight Nur eine Frage: sind in dieser Rechnung auch die Mehrkosten und -Belastungen einberechnet, die durch die verlängerten Dienstreisezeiten, teureren Bahntickets, zusätzlich notwendigen Übernachtungen und allenfalls noch weiteren steigenden Personalkosten um den Ausfall im Tagesgeschäft im Büro zu kompensieren entstehen?
    He, ich fahre gerne länger, gemütlicher und arbeite dabei sogar vielleicht ungestörter als im Grossraumbüro in Bundesbern, während jemand anders die Arbeit macht, die sich im Büro auf meinem Schreibtisch stapelt während ich mich auf andere Arbeit konzentriere - Danke Steuerzahler!
  • Ernestletrompettiste 12.03.2019 21:24
    Highlight Highlight Das Ganze ist doch bloss eine Spiegelfechterei. Habt ihr auch schon etwas vom CO2 Schwindel gehört? Scheinbar nicht. Orientiert Euch doch bitte, bevor ihr einfach eine unbewiesene CO2 Religion nachplappert. Unter 10'000 Luftmolekülen sind 4 Moleküle CO2. Denkt doch bitte drüber nach was eine so unbedeutende Menge CO2 verursachen kann. CO2 ist lebenswichtig für die Flora. Wenn der Anteil CO2 in der Atmosphäre unter 0,02 % = 2 Co2 Moleküle auf 10'000 Luftmoleküle sinkt, sterben alle Pflanzen ab. Also macht ein Feuer und produziert ein bisschen CO2! Sonst habt ihr nächstens nichts mehr zu essen.
  • dmark 12.03.2019 20:50
    Highlight Highlight Soweit so gut. Nächster Vorschlag.
    Wenn alle Menschen auf der Welt ihre Atemfrequenz um einen Atemzug pro Stunde reduzieren würden, dann könnte man weit mehr CO" einsparen.
    Und wer es schafft ganz mit dem Atmen aufzuhören, der spart am Meisten ein.

    Also, Atmen schadet der Umwelt - hört auf damit.

    Leider fällt dies den meisten Leuten aber noch schwerer, als mit dem Rauchen aufzuhören, weil sie von der Luft schwerst abhängig sind.

    Sorry, aber ich kann diese ganzen CO2-Einsparempfehlungen so langsam nicht mehr hören, lesen oder sonst irgend wie aufnehmen.
  • Katzenseekatze 12.03.2019 18:48
    Highlight Highlight Viele kleine Schritte = Schneeballeffekt.
  • Abu Nid As Saasi 12.03.2019 16:16
    Highlight Highlight Das Plumpsklo der Bahn produziert kein CO2...
  • Miss Jane Marple 12.03.2019 15:19
    Highlight Highlight Wie funktioniert das eigentlich nach einem Vulkanausbruch, werden dann die für uns gültigen Limite nach unten angepasst, das gleiche auch bei der Einwohnerzahl, 10.000 Menschen mehr, gibt nochmal Reductionen. Ich wünsche mir auch Klimagutschriften, benutzte in den letzten 50 Jahren keinen Tumbler und bin Nichtraucher, Fragen und Unsicherheiten, wer gibt Antworten ?
    • dmark 12.03.2019 20:59
      Highlight Highlight Gute Frage. Bislang hat wohl noch keiner die Vulkane auf dem Schirm? Man sollte denen Filter verpassen oder sie dürfen nur gemässigt, nach und nach ausbrechen, damit wir genügend Zeit haben, um deren CO2 zu kompensieren.
  • Livia Peperoncini 12.03.2019 14:13
    Highlight Highlight Und das im Ausland die Züge zu einem grossen Teil mit Strom aus Kohlekraftwerken läuft und die Eisenbahn viel Feinstaub produziert vergisst man natürlich wieder.
  • Muselbert Qrate 12.03.2019 13:46
    Highlight Highlight Die guten Leute und Leute mit Familie werden Jobs beim Bund meiden. Wer will schon 10h Zug fahren nach einem Meeting, wenn er in 2h bei seiner Familie sein könnte. Vor allem wenn er/sie übermorgen auf den nächsten Trip muss.

    Und ich habs ausgerechnet: das eingesparte CO2 das die Schweizer Beamten einsparen, führt (hochgerechnet auf die linear wachsende Weltbevölkerung bis ins Jahr 4521) dazu, dass die Welt tatsächlich 2.3 Sekunden später untergehen wird.

    Top Vorschlag!
    • DerMedicus 12.03.2019 14:34
      Highlight Highlight ..exponentiell wachsende Bevölkerung (was sehr viel mehr der Realität entspricht) hätte bei deiner ironischen Rechnung dann doch was anderes gezeigt. Es geht nicht um Sekunden, die den "Weltuntergang" hinauszögern. Es geht UM UNSERE WELT im Präsens, in der ich und viele andere noch lange ein angenehmes Leben führen möchten. Egoismus ist sowas von vorbei.

      Aber hey, Top Rechnung 😉
    • Nonkonformist 13.03.2019 11:10
      Highlight Highlight @Medicus:
      In unserer Welt im Präsens gehört für mich zu einem angenehmen Leben mit dem Flugzeug zu reisen, heiss zu duschen und täglich Fleisch zu essen.
      Darauf zu verzichten hat auf das Klima NULL Auswirkung. Verzichten bringt nichts, geniessen heisst die Devise.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.03.2019 13:27
    Highlight Highlight Ob der Unterschied auf allen Strecken so gross ist wage ich zu bezweifeln.
    Paris und London sind Strecken durch Frankreich, da fährt man mit Atomstrom, der ist relativ sauber, was das CO2 betrifft.
    Da würde es sich Lohnen, auf den Flieger zu verzichten.
    Nach Deutschland mit seiner Braunkohle wird der Unterschied sehr viel kleiner sein.
  • Brett-vorm-Kopf 12.03.2019 13:02
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wieso wir nicht endlich weltweit nach den Modellen von geschlossenen Systemen und Total-Lifecycle-Cost rechnen - dann würde der "freie Markt" der Fuck der Planet Anhänger den Rest regeln.

    Allerdings ist das halt komplex, unbequem und würde bestehende Strukturen und Machtgefüge - inkl. Kapital und Arbeit - durchrütteln.
  • PrinzVince 12.03.2019 12:48
    Highlight Highlight Berechnung stimmt nicht. 300t/4000 Bewegungen = 75kgCO2 pro Flug, was denn ca. 30kg Sprit entsprechen würde. Bei einem Auto mit 7l/100km (6.3kg/100km) käme man ja dann nur 475km. Ergo Berechnung ist falsch ... Eher doppelte, und auch nur in Economy! Die tatsächliche Menge dürfte massiv mehr sein.
    • DerMedicus 12.03.2019 14:35
      Highlight Highlight es geht ja auch nicht ums Auto sondern um den Zug 😉
    • PrinzVince 12.03.2019 14:50
      Highlight Highlight Dient ja nur als Vergleichswert um zu zeigen, dass nach den angebenen Verbräuchen das Auto gleich dasteht. ;)
    • DerMedicus 13.03.2019 09:55
      Highlight Highlight naja, dein erster Satz meint, dass die Berechnungen von watson falsch seien, und dann vergleichst du mit dem Auto, welches in keiner Form im Artikel erwähnt wird.😆
  • LeVasseur 12.03.2019 12:32
    Highlight Highlight Bin auch schon für 35.- mit dem Nachtzug von Basel nach Hamburg gefahren, ist also dasselbe Prinzip wie beim Fliegen: wer zuerst bucht fährt/fliegt günstiger... 😉
  • JonahI 12.03.2019 12:32
    Highlight Highlight Die 8h-Grenze endet schon bei Frankfurt?
  • Regenmaker 12.03.2019 12:10
    Highlight Highlight Ich reise wöchentlich längere Strecken im Zug und alles unter 10 Stunden ist sehr gut machbar, besonders wenn die Zeit im Zug als Arbeitszeit genutzt werden kann/darf. Ein weiterer Vorteil davon, dass Beamte und besonders Entscheidungsträger dazu gezwungen werden den Zug zu nehmen wird sein, dass sich das Bahnreisen massiv verbessern wird, sobald diese Leute auch so reisen müssen.
  • Triple A 12.03.2019 12:02
    Highlight Highlight Die Idee ist gut! Hoffentlich scheitert sie nicht daran, dass der Flug billiger ist und so der Zug dem Rotstift zum Opfer fällt.
  • Stimmbürger 12.03.2019 11:29
    Highlight Highlight Finde ich gut. Die sollen als Vorbilder vorangehen.

    Im letzten Jahr bin ich mit Vereinskollegen nach Prag gefahren. Ich war der einzige der mit dem Zug angereist ist. Die anderen fanden es übertrieben, da das Flugzeug ja "eh geflogen ist".
    Für mich sind aber meine Prinzipien entscheidend. Vor 10 Jahren habe ich entschieden nie mehr zu fliegen. Und das werde ich auch einhalten. Vorletztes Jahr ging es nach Moskau. Da bin ich halt einfach Zuhause geblieben.
    • sunshineZH 13.03.2019 07:22
      Highlight Highlight Schön, dann hat es mehr Platz im Flieger :)
  • obi 12.03.2019 11:07
    Highlight Highlight GOOD LUCK mit nach London reisen innert 8 Stunden hahaha.
    • Astrogator 12.03.2019 12:00
      Highlight Highlight Aus eigener Erfahrung, das klappt ganz gut. Dann noch 1. Klasse im Eurostar mit einem wirklich leckeren Essen. Zudem konnte ich mit Stricknadeln im Zug sitzen und bei der Rückreise hatte mein Bruder eine neue Mütze. Witzige Gespräche weil da ein Mann am Stricken ist als Bonus obendrauf.
      Dann Beinfreiheit satt und wenn man mit dem Zug reist hat man was von der Landschaft.
      Fliegen finde ich scheisse, Start und Landung sind toll, Die Zeit dazwischen ist langweilig, besser wird es wenn man Langstrecke Business fliegt.

      Oder Nachtzüge, 1 Klasse mit Champagner, DAS ist Reisekultur 😊
    • dä seppetoni 12.03.2019 12:16
      Highlight Highlight Passt doch haargenau Baroni 🤓

      Letztes Jahr damit nach Cardiff, dieses Jahr wandern im Lake district
      Benutzer Bild
    • Ursus der Rächer 12.03.2019 12:29
      Highlight Highlight Laut SBB-Fahrplan gibt es keine Zugverbindung naBern-London, die unter 8 Stunden dauert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 12.03.2019 10:58
    Highlight Highlight Das Potential wäre um ein x-faches größer, wenn allgemein auf Kurzdistanzflüge verzichtet würde. Aber eben, Herr und Frau Schweizer und deren Sprösslinge fliegen ja so gerne und denken nicht daran, darauf zu verzichten. Deren Motto lautet:Lieber Dreck ein schnaufen als auch nur auf einen Flug verzichten.
  • Antoine Lescaille 12.03.2019 10:22
    Highlight Highlight Den Fleischkonsum in der CH regulieren würde ja eigentlich viel, viel mehr bringen. Aber da triffts dann halt uns persönlich und nicht bloss ein paar unbeliebte Beamte in Bern oder irgendwelche naseweisen Gymischüler. Weshalb auch selbst Opfer bringen, wenn man die Opfer anderen aufzwingen kann? Und wenn man dann übermorgen merkt, dass damit das Klima immer noch nicht gerettet ist und die bösen Politker u.a. das Benzin teurer machen, können wir ja immer noch auf die Strasse gehen und uns gegen die elende „Bevormundung von denen da oben“ wehren. Sie herrlich heuchlerisch wir doch alle sind.
  • Supermonkey 12.03.2019 10:19
    Highlight Highlight Und der Steuerzahler zahlts... 8 Stunden unproduktive Reisezeit anstatt 1,5. Ineffizienter Schwachsinn. Ok spart etwas CO2... Finde ich gut. Aber dies rettet den Planeten leider auch nicht mehr.
  • fireboltfrog 12.03.2019 10:18
    Highlight Highlight CO2 richtig versteuern, dann regelt und einen fairen Wettbewerb zwischen der Bahn und dem Fluegen erstellen. Zugfahren, gerade über die Landesgrenze hinaus, muss attracktiver werden. Hat schon jemand versucht nach Luxenburg zu kommen? Flug buche geht da 10 Minuten, ein Bahn Ticket können die einem nur am Schalter machen (vermutlich auch telefonisch/Reisebüro, wenn man frühzeitig ist) und dauert rund 15 Minuten (mit Weg an den Bahnhof für mich über eine Stunde). Und ob der Zug dann auch wirklich Fährt in Frankreich oder nicht 2 Verspätung hat in Deutschland, ist alles andere als sicher.
  • 3klang 12.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Die 300t CO2 entsprechen 6 millionstel des jährlichen CO2-Austosses der Schweiz (48.3 mio t)!
    Diese Art von Gesetzen zielt lediglich auf Publicity ab und dient im besten Fall dem Wahkampf der eigenen Partei.
    Die Parlamentarier sollten sich mal besser auf wirkungsvolle Gesetze konzentrieren...
  • Maon 12.03.2019 10:06
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man alle Relationen, auf den Nachtzüge (mit Schlaf- und/oder Liegewagen) fahren, auch dazu nehmen. Hamburg, Berlin, Wien, Prag, Budapest (und hoffentlich bald mehr) sind über Nacht gut zu erreichen.
    • mike2s 12.03.2019 11:15
      Highlight Highlight War kürzlich geschäftlich in Berlin. Mit dem Nachtzug. Die Firma hat mir ein Abteil mit eigener Dusche und WC bezahlt. Ich will nie mehr fliegen.
    • nukular 12.03.2019 12:24
      Highlight Highlight @mike2s Ja aber wenn mans selber zahlen müsste würde mann dann eh den billigeren flieger nehmen..
    • mike2s 12.03.2019 13:05
      Highlight Highlight Wenn ich selbst bezahlen müsste könnte es auch zwei Klassen tiefer sein und wäre immer noch besser als sich in TXL rumärgern.
  • Maon 12.03.2019 10:01
    Highlight Highlight Also Wien gehört doch auch in die 8h-Zone. Zumindest von Zürich hat man weniger als 8h und sonst hat man noch den Nachtzug. Der hat zwar länger als 8h, da man aber im Schlaf reist, geht das auch gut.
  • Kaulquappe2.0 12.03.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich persönlich finde das Reisen mit dem Zug viel produktiver (WLAN und Steckdosen) anstelle an Terminals und in Transfers zu warten.
  • Gubbe 12.03.2019 09:45
    Highlight Highlight Man sollte zumindest die Verhältnismässigkeit zwischen Bahn und Flug prüfen. Das pro Flugpassagier auf 100 Km heute nur 4 Liter Kerosin gebraucht wird, zum Beispiel. https://www.aerosieger.de/news/12114/kerosinverbrauch-pro-passagier-erneut-unterboten.html/
    Wieviel Energie wird gebraucht für den Passagier im Zug? Dass man mit dem Zug fast schneller in Paris, Frankfurt, Wien und Mailand ist, klar, nehmen. Brüssel hingegen, das Flugzeug.
  • Lusbueb 12.03.2019 09:40
    Highlight Highlight Schön wie die Lobyisten, anfangen in Tonnen zu rechnen wenn die Relationen vertuscht werden sollen. Die CO2-Emission durch Flugzuege macht in der Schweiz 5% aus. Global rund 20%. Klingt erstmal nach rel. viel aber. In der Luft hat es nur 0.04% CO2 und DAVON sind nur 15% Menschengemacht. Wenn wir also alles Menschengemachte CO2 abstellen könnten, hätte es in der Luft gerade mal 0.006% weniger CO2. Und DAVON 5% bzw. 20% ist das was die Fliegerei ausmacht. Das wären dann 0.0003% in der Schweiz, bzw. 0.0012% global. Ob die paar CH-Beamten nun also fliegen oder nicht macht also genau GARNIX aus.
    • trio 12.03.2019 12:45
      Highlight Highlight Wenn mir jeder Schweizer 10.- geben würde, macht das für den Einzelnen auch GARNIX.
    • Lusbueb 12.03.2019 14:47
      Highlight Highlight Dass man etwas machten will, ist ja schon ok aber mit irreführenden Zahlen die Leute dazu überreden zu wollen, mit sehr viel Aufwand einen klitzekleinen Ertrag in einem eher kleinen Randproblem anzugehen, ist Lobbyismus und nicht Umweltschutz. Die Welt hat gerade grössere Probleme als CO2. Aber mit CO2 lassen sich halt so schön Autos und Flugzeuge bashen. Das ist praktisch. Wenn ihr nach der Seeuferparty die Wiese sauber hinterlässt und euren Müll mit nimmt und anständig entsorgt, habt ihr schon mehr für die Umwelt getan als mit dieser CO2-Hysterie, die nur Geld, Zeit und Ressourcen kostet.
    • Lusbueb 12.03.2019 21:56
      Highlight Highlight @ trio
      Deine Idee mit dem 10er beschreibt es übrigens ziemlich gut. Du stündest da, mit rund 85 Mio CHF in der Tasche. Schön, und was willst du damit anstellen? Das Umweltproblem der Erde lösen? Das könntest du genau so gut versaufen. Dann hättest wenigstens DU etwas davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • simiimi 12.03.2019 09:37
    Highlight Highlight Richtig so. Wenn der Staat uns schon zu grünen Musterschülern umerziehen will, sollen seine Häscher vorausgehen.
  • fidget 12.03.2019 09:33
    Highlight Highlight Kann man ja machen, aber faktisch hat man nichts gespart. So wie ich es verstanden habe flossen in die Analyse nur Flüge von Linienmaschinen mit ein. Ob nun ein Bundesangestellter drin sitzt oder nicht, die Maschine wäre trotzdem nach Brüssel geflogen. Bei Flügen mit dem Bundesratsjet stimme ich dem Vorhaben zu, damit lassen sich Flüge vermeiden. Ausserdem kann auf der Zugsfahrt noch gearbeitet werden. Verlorene Zeit wäre es also nicht.
  • sunshineZH 12.03.2019 09:16
    Highlight Highlight CO2 ist aber nicht das Problem, aber damit lässt sich am einfachsten Geld verdienen.
  • Rasti 12.03.2019 09:07
    Highlight Highlight Könnte man Bitte bei Rechnungen dann auch aktuelle Zahlen verwenden, z.B. eines Bombardier C-Series Jets oder einer (ach so unsicheren) 737, anstelle der Zahlen einer Comet oder 707...

    Man könnte ja auch für den Bund eine ATR 72 zulegen die nur 1,8 Liter auf 100 Kilometer braucht...
    • Astrogator 12.03.2019 12:03
      Highlight Highlight Wenn eine ATR-72 mit einem Beamten fliegt wird es aber spitz mit deiner Aussage zu Treibstoffverbrauch.
    • Rasti 13.03.2019 06:42
      Highlight Highlight Nein, aber ich glaube kaum das nur ein einziger Politiker zu Verhandlungen ins Ausland geht...
  • blaubar 12.03.2019 09:00
    Highlight Highlight 240t CO2 entsprechen 5 Kindern/Jahr. Am besten also Kinder verbieten.
  • PeteZahad 12.03.2019 08:33
    Highlight Highlight Wenn die DB Mal einigermassen pünktlich wird auch umsetzbar. Momentan sind Flugreisen nach Deutschland (leider) zuverlässiger.
    • chnobli1896 12.03.2019 08:54
      Highlight Highlight Wobei gemäss Grafik Köln zu 100% und Frankfurt zu 50% mit dem Zug angefahren wurde. Da ist das Einsparpotenzial nicht mehr so gross.
    • G. F. 12.03.2019 12:51
      Highlight Highlight Werbespruch der DB "wir sind ihre entschuldigung"
  • Scrat 12.03.2019 08:20
    Highlight Highlight «Haben sie es eiliger, so sollen sie selber für die Kosten aufkommen.»... mir scheint, Herr Töngi hat keinen blassen Schimmer, wie sich die Preise von Bahn und Flugzeug auf gewissen Strecken verhalten. Meine Erfahrung ist, dass die Bahn für die gleiche Strecke in der Regel teurer ist als eine Flugverbindung. Ganz abgesehen von der Zeitersparnis, die eine Flugverbindung auf bestimmten Strecken bringt.
    • peeti 12.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Vielleicht hat er aber einen Schimmer und weiss, dass das Flugzeug nur einen Bruchteil der wirklichen Kosten trägt.
      Der Bund kann die Mehrkosten für Bahn als Beitrag gegen den Klimawandel sehen..
    • Scrat 12.03.2019 14:14
      Highlight Highlight Vielleicht könnte es dann aber auch sein, dass politische Gruppierungen die Verschleuderung von Steuergeldern anprangern werden, wenn Bundesbeamte auf Staatskosten a) nicht die kostengünstigste Reisevariante wählen und b) dabei auch noch länger unterwegs und somit einen tieferen Produktivitätsgrad ausweisen (ja, man kann ich der Bahn durchaus gewisse Arbeiten erledigen, aber man ist in der Regel weniger Produktiv). Ich kann mir den politischen Hickhack bereits jetzt vorstellen...
  • Lucculus 12.03.2019 08:18
    Highlight Highlight Interessant, dass Ihr Euch gerade auf Brüssel einschiesst. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...
    • peeti 12.03.2019 09:02
      Highlight Highlight Ich glaube Brüssel ist einfach sehr wichtig für die Schweiz, weshalb oft dahin gefahren äh geflogen wird
    • fidget 12.03.2019 09:37
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Einschiessen zu tun. Die EU hat ihren Hauptsitz in Brüssel und sie ist bekanntlich wichtigster Handelspartner der Schweiz. Wir können uns nicht vor der EU abschotten, das wäre wirtschaftlicher Selbstmord. Das bedingt dann auch ab und zu eine Reise nach Brüssel.
  • Kronrod 12.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Viel gescheiter wäre es, das Übel an der Würze anzupacken und Kerosin endlich vernünftig zu besteuern. Dieses wird im Gegensatz zu normalem Benzin nämlich kaum besteuert.
    • mogad 12.03.2019 09:06
      Highlight Highlight Diese Besteuerung wurde vor wenigen Wochen von FDP/SVP versenkt, nachdem diese Parteien die CO2 Vorlage dermassen verwässert haben, dass ihr auch die Grünen nicht mehr zustimmen konnten.
    • John Carter 12.03.2019 10:47
      Highlight Highlight Dei Besteuerung muss weltweit kommen, sonst wird einmal mehr der CH-Bürger zur Kasse gebeten. Und das Klima wäre dann immer noch nicht gerettet.

      Sogar wenn wir die CH theoretisch wegradieren, würde das nur 0.3% hergeben.

      Vor allem die grossen Schmutzverursacher; USA, China, Japan, Australien, Kanada und Deutschland müssten als Beispiel vorangehen. Sonst ist alles nur Kosmetik.
    • mogad 12.03.2019 11:30
      Highlight Highlight @john Carter. Vergessen Sie nicht: Die CH hat die Pariser Klimavereinbarung unterschrieben. Die gesetzen Klimaziele müssen von allen Unterzeichnerländer erreicht werden. Und wollen Sie dass wir technologis ch abgehängt werden? Die Chinesen fahren alle mit Elektroautos und wir immer noch mit Diesel und Benzin? Das passt nicht zum wettbewerbsfähigsten Land der Welt.
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  • Posersalami 12.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Interessant, danke für die Zusammenstellung. Bezüglich der Kosten: ist darin auch enthalten, dass die Beamten den ganzen Tag über im Zug nach London arbeiten können? Klar braucht der Flug mit Ein und Auschecken nur 4h, aber diese Zeit ist ja wirklich verloren. Oder wurden nur die Reisezeiten verglichen?
  • E7#9 12.03.2019 08:02
    Highlight Highlight Wie wird der CO2-Verbrauch bei Flugreisen berechnet? Zählt die volle Emission des Fluges oder wird der CO2-Ausstoss auf die einzelnen Sitzplätze aufgeteilt?
    • peeti 12.03.2019 09:05
      Highlight Highlight Denke da wird mit einem Mittelwert eines ausgelastetem Sitzplatz gerechnet.
    • Gubbe 12.03.2019 10:31
      Highlight Highlight https://www.aerosieger.de/news/12114/kerosinverbrauch-pro-passagier-erneut-unterboten.html/
  • ConcernedCitizen 12.03.2019 08:01
    Highlight Highlight Ich vermute, mit der Preisdifferenz könnte man die unvorteilhafte CO2 Bilanz kompensieren? Myclimate und andere werben ja mit der CO2 Neutralität?
    • ConcernedCitizen 12.03.2019 10:17
      Highlight Highlight Denken die Blitzer, dass Programme wie Myclimate sinnlos sind?
    • Astrogator 12.03.2019 12:05
      Highlight Highlight Habe zwar nicht geblitzt, aber ja, MyClimate halte ich nicht für sinnvoll.
  • chandler 12.03.2019 07:59
    Highlight Highlight Ich würde als erstes einmal überprüfen wieviele dieser Dienstreisen überhaupt nötig sind. Da könnten nämlich CO2 und Kosten gespart werden.
  • WID 12.03.2019 07:59
    Highlight Highlight Es wäre effizienter das CO2 zu kompensieren.
  • mogad 12.03.2019 07:58
    Highlight Highlight Die SVP: Auf die Bahn umsteigen ist zu teuer Bahnreisen brauchen mehr Zeit und deshalb müssen mehr Beamte eingestellt werden. Damit outet sich die SVP als Befürworterin von Billigflügen. Das Zeitargument ist unzulässig, weil die Staatsangestellten im Zug arbeiten können. Laptop und Handy, Alles vom Staat gratis zur Verfügung gestellt.
    • John Carter 12.03.2019 10:48
      Highlight Highlight Aber auch wenn 1 SVPler nicht mehr fliegt, ändert das am Flugplan der Billigairline nichts - sie hebt trotzdem ab und verschmutzt. Mit oder ohne CH-Politiker.
    • mogad 12.03.2019 11:34
      Highlight Highlight @John Carter. Wenn die Nachfrage nach Flügen sinkt, sinkt auch die Anzahl Flugzeuge. Andere Branchen werden profitieren, wenn die eine oder andere Airline vom Markz verschwindet.
  • Heinzbond 12.03.2019 07:55
    Highlight Highlight Ich halte ein Verbot für wenig sinnvoll und von der geisteshaltung einiger eher für kontraproduktiv. Was endlich international kommen muss ist eine Kerosin Besteuerung... Die schraubt die Preise hoch und sorgt auch für Anreize bei den fluggesellschaften spritsparende Flieger und neue Technologien zu verwenden...
    • mogad 12.03.2019 09:08
      Highlight Highlight Lenkungsabgaben allein werden das Klima nicht retten. Es braucht Verbote.
    • John Carter 12.03.2019 10:53
      Highlight Highlight Bravo Mogad, gut erkannt.

      - Verbot von Fliegen
      - Verbot von Heizen über 18 Grad
      - Keine Aircondition im Sommer
      - Verbot von Privat-Autos
      - Verbot von nicht saisonalen Lebensmitteln
      - Verbot von Internetbasierten Dienstleistungen
      - Verbot, verbot, verbot

      Alles verbieten was mit Energie, sprich Umweltverschmutzung zu tun hat.


      Dann wird's aber so richtig gemütlich auf der Welt....

    • mogad 12.03.2019 11:39
      Highlight Highlight @John Carter. SIe übertreiben. Es geht nicht um Totalverbote, sondern um einschränkende Verbote. Wie Z.B. Reisen im Radius von 800 km dürfen nicht mehr per Flugzeug gemacht werden. Und wenn Sie mit grüner Energie heizen brauchen Sie nicht zu frieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccara 12.03.2019 07:54
    Highlight Highlight Denkt einfach daran - die Reisezeit ist ebenfalls Arbeitszeit. Danach wird dann wieder geschnödet, wenn Überstunden ausbezahlt werden müssen....(Bundesbeamte sind öffentlich-rechtlich angestellt, also bitte erst die gesetzlichen Grundlagen konsultieren, bevor jetzt kritisiert oder stammtisch-isiert wird..)
    • Astrogator 12.03.2019 12:09
      Highlight Highlight @Baccara: Richtig, und im Zug kann sogar gearbeitet werden.
      Was bei einem Kurzstreckenflug eher weniger möglich ist weil der grösste Teil der Reisezeit - der lustigerweise nie eingerechnet wird - für Security, einchecken, Zoll und warten am Flughafen draufgeht.

      Im Zug ist der Zoll im Zug, Checkin, Security und stundenlange Anreise vor Abfahrtszeit fällt, bis auf einige wenige Ausnahmen, komplett weg.
    • trio 12.03.2019 12:54
      Highlight Highlight Im Zug lässt es sich hervorragend arbeiten 😉
  • Dr.Watis 12.03.2019 07:53
    Highlight Highlight Nach Wien kommt man auch in unter 8h mit dem Zug
    • Globidobi 12.03.2019 08:32
      Highlight Highlight Es wurde wohl Bern als Abfahrtsort gewählt und da sind 8h knapp. Reicht ca. nach Linz.
  • why? 12.03.2019 07:52
    Highlight Highlight Ich feier den einen Beamten der alleine mit dem Zug gefahren ist!
    • pumpkin42 12.03.2019 08:15
      Highlight Highlight Der leidet unter Flugangst.
    • Ursus der Rächer 12.03.2019 12:25
      Highlight Highlight Er wird Flugangst gehabt haben!
    • Feuerwanze 12.03.2019 14:21
      Highlight Highlight Der hatte vielleicht Flugangst ;-)
  • Stichelei 12.03.2019 07:49
    Highlight Highlight Interessant würde dieser Artikel (und der Vorstoss der Grünen) erst, wenn man für die untersuchten Strecken wüsste, wieviele Flüge die gesamte Schweizerbevölkerung mit wieviel CO2 Ausstoss verursacht. Einsparungen und insbesondere Prozentzahlen ohne den entsprechenden Referenzwert sind eigentlich nicht aussagekräftig.
  • NiemandVonNirgendwo 12.03.2019 07:48
    Highlight Highlight Meiner Auffassung nach kann während dieser Zeit im Zug hervorragend gearbeitet werden. Machi ich locker 1-2 mal pro Woche, dass ich bei Kunden bin und eine längere Anfahrt habe. Man muss sich eben darauf vorbereiten und die richtige Arbeit mit in den Zug mitnehmen.

    Wenn jemand dann nur herumsitzt und nichts macht, ist es wirklich verlorene Zeit. Dies würde mein Arbeitsgeber auch nicht tolerieren.

    Aber gerade diese Verbindungen, von denen hier die Rede ist eignen sich hervorragend, da man selten umsteigen muss.
    • Baccara 12.03.2019 07:54
      Highlight Highlight In den meisten Verwaltungseinheiten ist es verboten, während Zugreisen zu arbeiten, aus IT-Gründen (ich gehe jetzt nicht näher darauf ein, nid wahr..).
    • ueilaa 12.03.2019 08:24
      Highlight Highlight Aus diesem Grund reisen mindestens im UVEK viele Abteilungen nereits jetzt immer mit dem Zug. Bei unseren Nachbarländern sieht dies jedoch noch gänzlich anders aus! Der Zug ist jedoch teurer und es sollte deshalb schon auch Kosten-Nutzen der Reise überhaupt betrachtet werden...
    • PeteZahad 12.03.2019 08:32
      Highlight Highlight Funktioniert die meiste Zeit in der Schweiz. Besuchst du regelmässig Kunden in DE? Da siehts schon anders aus. Leider haben Flüge nach DE oft weniger Verspätung als die DB.
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 12.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Vergesst dabei die Schifffahrt nicht. 20 Containerschiffe stossen so viel Dreck aus, wie eine Milliarde Autos.
    • Peter R. 12.03.2019 08:18
      Highlight Highlight Das ist genau der Punkt. Das Fliegen wird ständig als Sünde bezeichnet und darauf hingewiesen, wie schädlich die Fliegerei für die Umwelt sei.
      Von den Schiffen, die mit Schweröl über die Meere tuckern und auch noch allen zusätzlichen Dreck ins Wasser spülen, spricht kein Mensch!
    • mogad 12.03.2019 09:01
      Highlight Highlight @Peter R. Whataboutismus. Sie sagen: solange Containerschiffe über die Meere fahren, soll uneingeschränkt weiter geflogen werden. Oder umgekehrt: solange des Billigflieger gibt, dürfen die Containerschiffe unbegrent die Meere befahren. Und so geht das immer weiter. Es wird ein Leerlauf der Einwände produziert, weil man im Grunde nichts ändern, stattdessen weiter einem egoistischen und verschwenderischen Lebensstil frönen will.
    • Peter R. 12.03.2019 09:14
      Highlight Highlight mogad@
      Hab ich das gesagt. Ich habe gesagt, dass man alle Klimasünder erwähnen soll und sich nicht einseitig auf ein Verkehrsmittel konzentrieren.
      Die Demonstranten haben beispielsweise noch nie ein Wort über den Unsinn mit den Kreuzfahrtschiffen, welche haufenweise Venedig, Barcelona mit ihren Tagestouristen "überfallen" verloren - und über den Dreck, den sie dort lassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sleeper 10.03.2019 12:15
    Highlight Highlight Grundsätzlich nicht schlecht, wenn die Regierung mit gutem Beispiel voran geht. Die Mehr-Kosten sind allerdings schon bedenklich. Hier muss eine Balance zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gefunden werden. Es kann nicht sein, dass die Reisekosten der Regierung, die ja am Ende der Steuerzahler trägt, sich deswegen plötzlich verdoppeln. Was den gesamten CO2-Ausstoss betrifft, ist diese Massnahme sowieso ein "Drop in the bucket". Obwohl die Symbol-Wirkung sicher nicht unterschätzt werden darf.
    • mogad 12.03.2019 08:04
      Highlight Highlight Die Zeit des Abwiegelns und Geldzählens ist vorbei. Der Klimawandel kostet uns jetzt schon Milliarden. Dürre, Überschwemmungen, Hagel. Da spielen ein paar 10k Mehrausgaben beim Bund nicht. Es wird ja jetzt schon viel Steuergeld verprasst mit unnötigen Reisen und überrissenen Spesenvergütungen.
    • sleeper 12.03.2019 16:46
      Highlight Highlight @mogad
      Deine Argumentation passt in eine Welt, in welcher Alle realisiert haben, dass es bereits 5 nach 12 ist und nun gemeinsam an einem Strang zur bestmöglichen Eindämmung der Klimakatasthrophe ziehen. Dies ist aber weder auf nationaler Ebene und schon gar nicht auf internationaler Ebene, wo es wirklich zählt, der Fall. In unserer Relität, in welcher es danach aussieht, dass wir weltweite Nachhaltigkeit erst dann hinbekommen, wenn uns alle andere Optionen ausgegangen sind, gilt es den Pragmatismus zu bewahren. Ein Zeichen zu setzten ist gut, aber nicht um jeden Preis.
  • Donald 10.03.2019 12:04
    Highlight Highlight Was für Verbrauchswerte habt ihr als Grundlage für die Berechnung verwendet? War euch bewusst dass Schnellzüge wie TGV und ICE massiv mehr verbrauchen als Züge, die in der Schweiz unterwegs sind?
    • -steve- 12.03.2019 08:02
      Highlight Highlight Nur weil die Beamten nicht mehr fliegen dürfen alles was innert 8h erreichbar ist, ist ja schön und gut, doch der Flieger würde ja trotzdem fliegen.

      Was mich stört ist einfach der Preis! Mit dem Flieger komm ich günstiger und schneller ans Ziel, zu lasten der Umwelt. Auch wenn ich gerne mehr für die Umwelt machen möchte, liegt es mir teilweise nicht im Budget.
    • 1833lst 12.03.2019 08:03
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • mogad 12.03.2019 08:06
      Highlight Highlight Sie setzen immer noch viel weniger CO2 frei als Flugzeuge.
    Weitere Antworten anzeigen

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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